Ecuador
Puerto Baquerizo Moreno

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Travelers at this place
    • Day250

      Gefangen in einer Tierdokumentation

      November 9 in Ecuador ⋅ ⛅ 20 °C

      Nach einer sehr erholsamen Nacht machten wir uns zum Frühstück Pancakes mit Bananen. 🍌🥞
      Im Hostel sind gestern auch zwei Kanadier angereist, welche uns die Küche ordentlich schmutzig hinterlassen haben. Schon vorweg, das wird jetzt jeden Morgen und jeden Abend so sein, da die beiden Schweinchen immer vor uns kochen. 🐷
      Sie werden auch jeden Tag das Zimmer wechseln, weil sie immer was auszusetzen haben. Die beiden werden für alle Anwesenden sehr unterhaltsam sein, ausser für den Besitzer Pepe. 👨🏽‍🦳

      Mit guter Laune und Flipflops an den Füssen, liefen wir in Richtung Süden, zum Strand La Loberia. 🩴
      Wir sassen in den warmen Sand und schauten den Tieren zu. Einige Fregattvögel kreisten über den Strand, andere waren mit fischen beschäftigt.
      Die Seelöwen lagen wie üblich am Strand, sowie auf den Steinen herum, dabei mieften sie vor sich hin. 🤭
      So lustig und amüsant die Seelöwen sind, genau so fest schwängern sie die Luft mit ihrem fischigem Geruch.
      Lustig ist auch das ununterbrochene Gegrunze, welche sie von sich geben. „Sich übergebende Schafe“ trifft den Klang wohl am Besten.
      Sehr unterhaltsam ist auch der riesige Bulle, welcher im Meer seinen Strandabschnitt patrouilliert. Er schwimmt fleissig im Meer hin und her, hebt regelmässig den Kopf, checkt den Strand ab und brüllt laut rum. 😄

      Beim genaueren Hinsehen bemerkten wir, dass die Fregattvögel nicht eifach nur so kreisten, denn auf den Felsen war eine Seelöwin mit ihrem Jungen, welche das Licht der Welt erst vor kurzem erblickt hatte. 🙂
      Die Plazenta lag zwischen den Steinen versteckt und die Fregattvögel konnten es kaum erwarten sie sich zu schnappen.
      Die Vögel tauchten immer wieder ab und versuchten die Plazenta zu erwischen, jedoch ohne Erfolg.
      Es sah so aus, als dachte die frischgebackene Mutter, dass die Vögel das Junge fressen wollten. 😱
      So versuchte sie jeden Vogel anzugreifen, der dem Neugeborene zu nahe kam.
      Die Mutter verlies mit dem Neugeborenen die Felsen langsam in Richtung Strand und schleuderte mit ihrem Maul jedes andere Seelöwenbaby weg. Die Vögel kamen dann endlich zu ihrem Festmahl. 🩸
      Nach stundenlangem Zuschauen, spazierten wir weiter zu der Bucht Las Negritas, auf dem Weg entdeckten wir hunderte von Meerechsen.
      Über Jahrhunderte der Anpassung ist die Meerechse so weit, dass sie bis zu 45 Minuten lang tauchen kann und dabei bis in eine Tiefe von 30 Meter abtaucht. Sie fressen ausschliesslich Seegras aus dem Meer, daher ihr Name. 💡
      Das Salz des Seegrases scheidet sie während des Niesens über die Nase wieder aus, weshalb alle Meerechsen einen Salzverkrusteten Kopf haben, da sie einander anniesen. 😅
      In der Bucht angekommen, sahen wir im Meer viele Wasserschildkröten, Blaufusstölpel, Fregattvögel, Pelikane, Darwinfinke, Lavareiher und sogar vier Rotschnabel-Tropenvögel, welche in den Klippen genistet haben.
      Leider waren sie für die Kamera viel zu schnell.
      Zurück an unserem Hausstrand, dem Playa Mann, genossen wir wieder den Sonnenuntergang. Anschliessend kochten wir uns pseudo-asiatisch, Nudeln mit Gemüse und Ei, an einer Limetten-Ingwer-Sojasauce. 🥰
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      Alfred Gerber

      🥰 sicher für beidi muetig 🥰

      Traveler

      Ja ein bisschen 😂😘

      Alfred Gerber

      bi auso grad sehr beidruckt! 👍🤩

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    • Day253

      Teil 3

      November 12 in Ecuador ⋅ ⛅ 19 °C

      Nach dem herrlichen Frühstück, machten wir uns in Richtung Playa Baquerizo auf, welcher sich nördlich vom Hostel befindet. 🥞
      Auf dem Weg liegt auch der Playa Mann, wo wir einen kurzen Halt einlegten, da wir von den Seelöwen immer noch sehr fasziniert waren. 🦭
      Wir verpassten den richtigen Weg und stolpern ein Stück durch den Wald, bis wir wieder auf den offiziellen Weg trafen.
      Der führte uns zu der Bucht Bahia Tijeretas, welcher ein super Schnorchelspot ist, dafür muss man aber auch das Equipment einpacken. 🤿
      Deswegen ging es für uns eifach weiter. Auf dem Weg zum Strand sahen wir wieder unzählige Tiere. 🦎🪶
      Auf dem Rückweg kam Chantal beim Hochsteigen über die Lavasteine mit dem rechten Fuss ins Trudeln, machte eine unelegante Pirouette um 165° nach links, knickte mit dem linken Fuss ein, schoss mit aller Kraft nach hinten und fiel mit ihren Pobacken in einen Dornenstrauch hinein. 😓
      Mit Schmerzen im Gesicht und zerrissenen Hosen, stand Chantal auf, wobei sie bemerkte, dass viele Dornen in der Haut steckten.
      „Ayyyy“, (spanisch für „Aua“ 😉) und runter waren die Hosen.
      Mit einem gewissen Grad an Belustigung spielte Philipp den Doktor, zog die langen Dornen aus der Haut und stillte die Blutungen. 👨‍⚕️

      Zurück im Dorf kauften wir uns Gemüse in der grossen Markthalle fürs Abendessen, bevor wir wieder den Sonnenuntergang am Playa Mann anschauten.
      Die Tage sind eifach zu kurz. ☀️

      Wir würden uns nicht als besonders Wasser affin bezeichnen, versuchten es aber trotzdem mit Schnorcheln, für irgendetwas ist ja der Schnorchel samt Maske immer im Rucksack. 🤿
      So liefen wir zur Bucht Bahia Tijeretas, zogen uns an und wagten uns in das kühle Nass.
      Kühl ist nicht ganz das richtige Wort, das Wasser war für unser Geschmack viel zu kalt. ☃️
      Wir blieben aber tapfer und schwammen in der Bucht umher. Wir sahen viele tolle Fische, Seeigel, aber auch Quallen.
      Nach zehn Minuten war der Spass vorbei. Die Quallen haben uns jeweils beide Arme, und Philipp sogar den Bauch, verbrannt. 😣

      So flüchteten wir an Land, wärmten uns in der Sonne wieder auf und schauten den Blaufusstölpeln beim Fischen zu. Immer wieder streckte auch eine Schildkröte den Kopf aus dem Meer. 🐢
      Zurück im Dorf, schlenderten wir durch die Strassen, bis das Wetter schlechter wurde und wir nach Hause gingen.

      Am letzten Tag auf dieser Insel machten wir eine Highland Tour. Eigentlich hätten wir die zu viert geplant, jedoch hatten die beiden anderen dann keine Lust darauf. So zogen wir alleine mit dem Taxi davon. 🚖
      Der erste Spot war die El Juno Lagos, dies ist ein Süsswassersee. Die Fregattvögel kommen hier her um sich das Gefieder vom Salz zu befreien und sich zu reinigen.
      Wir spazierten gemütlich rund um den See herum, während uns die nebelgetränkte Luft ins Gesicht schlug. 😶‍🌫️
      Weiter ging es zum zweiten Spot, dem Galapaguera de Cerro Colorad. Dies ist eine Schildkrötenaufzuchtstation, welche die endemischen Galapagoschildkröten beheimatet.
      Das Hauptproblem, weshalb der Mensch eingreifen muss, um das Überleben der Riesenschildkröten zu sichern, ist der Mensch selbst.
      Mit den ersten Menschen, kamen allerlei Tiere wie zum Beispiel Ratten auf die Insel, welche die Eier der Schildkröten fressen, aber auch Katzen und Ziegen sind ein grosses Problem. 🐀🐐
      Es gab eine grosse Säuberungsaktion, wobei 40`000 Ziegen aus Hubschraubern heraus abgeschossen wurden. Seither ist vieles einfacher geworden.

      Der Park ist in einem Rundweg angelegt, den man nicht verlassen darf. Jedoch sieht man genügend Schildkröten. Überall liegen sie herum, fressen, ruhen sich aus, laufen umher oder strecken sich ein bisschen.
      Es ist aber auch nicht schwer sie zu finden, denn sie haben eine Panzerlänge von bis zu 130 cm, werden bis zu 250 kg schwer und können schätzungsweise über 170 Jahre alt werden.
      Wir kamen fast nicht mehr aus dem Staunen raus die Tiere von so nahe zu sehen. Eine lief uns sogar immer hinter her und schien so gar nicht scheu zu sein.

      Der dritte Spot war noch ein eher unspektakulärer Strand, danach ging es wieder zurück ins Dorf.
      Nach einer kurzen Pause, liefen wir erneut zu dem gestrigen Schnorchelspot. Mit langen Neoprenanzügen bewaffnet, wagten wir einen erneuten Versuch. Quallen haben wir ironischerweise keine mehr gesehen, aber der Anzug hat auch ein wenig gegen die Kälte geholfen.
      Vor uns im Wasser drehte ein Seelöwe seine Runden, ausserdem sahen wir einen Blaufusstölpel vor uns in einen Schwarm Fische schiessen. Zur Krönung kämpften wir gemeinsam mit einer Wasserschildkröte gegen die Strömung an.
      Nach einer knappen Viertelstunde, waren wir dann jedoch schon wieder durchgefroren und wärmten uns am Land auf.
      Philipp quetschte sich dann noch ein zweites Mal in den Neoprenanzug, für den wir ja schliesslich unser hart erarbeitetes und gespartes Geld ausgegeben haben.
      Nach starrköpfigen drei Minuten kam er halb erfroren aus dem Wasser. 😂
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      Traveler

      🥰🥰🥰

      Traveler

      🤭🥰🥰

      Traveler

      🥰🥰🥰

      Traveler

      🙂🥰

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    • Day248

      Endlich hat der neue Tag begonnen☀️

      November 7 in Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

      Endlich reisten wir in das Galapagos Archipel, genauer gesagt starteten wir diesen Reiseabschnitt auf der Insel San Cristobal. 🏝

      Zu früh am morgen fuhren wir an den Flughafen und kauften uns als erstes ein Kontrolldokument für die Einreise, welches wir erstaunlich oft zeigen mussten. 🛂
      Kurz Gepäck scannen zur Vorkontrolle, Gepäck plombieren, Pass zeigen, Rucksäcke wiegen und einchecken, Sicherheitskontrolle. 👮🏽‍♂️
      So standen wir zwei Stunden vor Abflug am Gate.
      Wir setzten uns in ein Kaffe, genehmigten uns einen mittleren Americano und schauten dem Treiben gespannt zu. ☕️
      Wir diskutierten über Galapagos und erzählten einander unsere Erwartungen. Hoffentlich sehen wir Schildkröten, Seelöwen, Blaufusstölpel, Echsen und vieles mehr, die Vorfreude auf die verschieden Tiere war greifbar. 😊
      Der Flug dauerte 1:50 h, mit einem spannendem Podcast im Ohr genossen wir den Flug mit Fensterplatz. ✈️
      Nach einer harten Landung, Sicherheitskontrolle und 200 Dollar ärmer, ging es weiter.
      Vom Flugplatz aus liefen wir zu unserer Unterkunft, auf dem Weg dahin genehmigten wir uns ein Mittagsmenü. 🍽
      In unserem neuen Zuhause auf Probe, trafen wir auf Pepe, den alten Herrn des Hauses. Der kleine, schlanke Mann erinnerte uns irgendwie stark an einen Italiener. 🤔
      Wir bemerkten schnell, dass das kleine Hostel sein Lebensprojekt ist, denn er erklärte uns sehr genau und ausführlich, wie alles zu handhaben ist.👆🏼
      Zimmer beziehen, Küche inspizieren und dann ging’s endlich los.
      Wir liefen zum Playa Mann, hatten den Strand noch nicht mal richtig im Blick und da lagen schon zwei Seelöwen am Boden. 🦭
      Drei, vier, sieben, zehn, dreissig. 🦭🦭🦭
      Am Strand, im Pavillon, auf einer Parkbank, vor dem Restaurant. 🦭
      Überall Seelöwen, wir konnten uns nicht satt sehen und kriegten das Grinsen fast nicht mehr aus dem Gesicht. 😀
      Jeder Seelöwe wurde so gut es geht fotografiert, bis wir bemerkten, dass es zu viele sind.
      Nach langem Staunen, rumsitzen und zuschauen, machten wir uns auf den Weg zum nächsten Strand.
      Der Weg führte ein kleines Stück durch den trockenen Wald, bevor wir auf die Bucht mit einem kleinen Leuchtturm trafen.
      Wieder bestaunten wir die lustigen Seelöwen, während wir über den Sand in Richtung Leuchtturm schlenderten, der inmitten von Felsen thront.
      Wir hörten etwas niesen, wussten zuerst gar nicht was es war und von wo es kam,
      bis wir sie auf einem Felsen entdeckten: Eine Meerechse, die Schnauze voller Salz und den Kopf hoch gegen die Sonne gestreckt.

      Wir bewunderten sie, bis wir bemerkten, dass es nicht nur eine ist, sondern dass gleich 20 Echsen sich in unserer Nähe im Sonnenschein wärmten. ☀️
      Leider konnten wir nicht auf den Leuchtturm hoch, da vier Seelöwen vor dem Eingang lagen. 🦭🚷
      Dafür wartete noch ein Pelikan und ein Blaufusstölpel auf uns, was uns riesig freute. 🥰
      Beide hatten keine Angst vor uns und blieben ruhig, schliesslich setzten sie sich sogar hin.
      Zurück am Playa Mann genossen wir umgeben von vielen Seelöwen den Sonnenuntergang.
      Wir fühlten uns wie in einer völlig anderen Welt, als wären wir in einer Tierdokumentation von BBC gelandet. Der Tag war einfach grossartig. 👩‍❤️‍👨
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      Traveler

      Wow! Was ihr alles an einem Tag erlebt und gesehen habt! Galapagos... traumhaft! ❤️❤️❤️

      Traveler

      Grandios! Für uns ist es auch an Tag 6 noch surreal. 🥰

      Traveler

      🫵👍

      Traveler

      💪

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    • Day169

      Galapagos San Cristobal: Fahrrad&Robben

      September 12 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

      Die letzten drei Nächte verbrachten wir auf San Cristobal. Nach den Strapazen von zwei Fahrten mit den schaukeligen Fähren (Isabela - Santa Cruz, Santa Cruz - San Cristobal) machten wir uns nach dem Beziehen des Air BnBs einen schönen Abend beim Italiener und informierten uns über mögliche Aktivitäten auf der Insel. Ursprünglich wollten wir gerne nochmal tauchen gehen und eine Tour zum Kicker Rock buchen, einem riesigen Fels mit der Garantie auf Hammerhaie zu stoßen. Dominiks Wasser im Ohr vom ersten Tauchtag und der Preis von 180$ p.P. brachten uns dann zu der Entscheidung mit dem Fahrrad auf die andere Seite der Insel zum Puerto Chino Strand zu fahren.
      Der Mann am Verleih riet uns dringend davon ab die gesamte Strecke mit dem Fahrrad zu fahren, da man einen Vulkan hochfahren musste (27 km pro Strecke, davon 17 km steil bergauf). Er rief uns also ein Taxi, was uns in 20 Minuten auf die Bergspitze beförderte. Wir machten von dort aus den kleinen Abstecher zu Fuß zur einzigen Süßwasser Lagune auf Galapagos, dem mit Wasser gefüllten Krater des Vulkans. Leider war die Sicht auf den See ebenso bescheiden wie auf der Sierra Negra Wanderung.
      Wieder unten angekommen begann unsere kleine Fahrradtour. Bis zum Strand waren es noch knapp 10 km - das Gute: nur bergab! Noch nie hat Fahrradfahren so viel Spaß gemacht 😂😍 Beim Strandzugang standen einige Taxen, die auf Touristen warteten, um sie wieder zurück in die Stadt zu bringen. Das brachte Dominik auf die Idee, uns nochmal den Berg hochbringen zu lassen, um ein zweites Mal den Berg runterdonnern zu können. Wir teilten uns das Taxi mit Eli, einem sehr sympathischen Engländer, der auch gerade freudestrahlend am Ziel angekommen war. Wir hatten ihn auf dem Hinweg keuchend den Berg hochfahren sehen, während wir uns über die beste Entscheidung des Tages freuten, für die Strecke das Taxi genommen zu haben.
      Auf die Frage, wie er den Hinweg überlebt habe, lachte er nur und sagte: "I was very angry and mad the whole time."
      Diese Gefühle sollten wir auf dem Rückweg, für den wir kein Taxi nehmen wollten, damit wir uns die Länge Strecke 17 km bergab auch verdienten, ebenfalls zu spüren bekommen.
      Vorher besuchten wir aber zu dritt den Strand und beobachteten die Seelöwen, die gemütlich mit ihrer Kolonie am Strand entspannten.
      Nach zwei Stunden traten wir dann die Herausforderung an die 10 km bergauf zur Spitze des Vulkans zu fahren. Das Wort Albtraum beschreibt die nachfolgenden zwei Stunden sehr gut: Dominik setzte sich die Challenge keinen Meter zu schieben und ich fuhr nur im Zickzack. Mein 7-Gänge Mountainbike mit wackelndem Sattel und so harten Handgriffen, dass die Handflächen schmerzten, wurde währenddessen zum Hassobjekt. Naja, zwei Stunden später hatten wir es geschafft - mittlerweile auch komplett nass vom Regen...
      Die verbleibenden 17 km machten dann aber die ganze Frustration vom ersten Teil der Strecke wett. Siebzehn Kilometer Fahrradfahren und nicht einmal die Pedale benutzen müssen, haben wir auch noch nicht erlebt. 🚵‍♀️💨😍

      Abends kochten wir Pasta aglio e olio und trafen uns danach mit Eli auf einen Cocktail.
      Er erzählte uns von seinem ersten Tag auf San Cristobal, an dem er zu mehreren Stränden in der Nähe der Stadt gelaufen ist und wir beschlossen es ihm am nächsten Tag gleich zu tun.

      Am Playa Mann und Playa Carolina trafen wir auf zahlreiche Seelöwen und verbrachten die Zeit einfach damit ihr Verhalten zu beobachten. Die Babys waren natürlich am niedlichsten. Einige der etwas größeren Jungtiere waren sehr spielerisch und neugierig und kamen den anderen Strandbesuchern, uns Menschen, manchmal sehr nah. Eine Familie hatte Probleme ihr Handtuch wieder zu bekommen, weil ein tierischer Freund das wohl gemütlicher fand als den kratzigen Sand unter'm Bauch.
      Wir genossen die Natur um uns herum und es zeigten sich sogar ein paar Sonnenstrahlen an unserem letzten Tag. ☀️
      Auf dem Rückweg zur Wohnung gönnten wir uns an einem Straßenstand einen kleinen Snack: Dominik einen Hähnchenspieß und ich einen Choclo-Kolben. Dieser wird dann mit einer leckeren mayo-ähnlichen Soße bepinselt und dann in geriebenem Parmesan gewälzt - suuuper lecker. 😍

      Der nächste Tag brach an und wir mussten um kurz vor 6 aufstehen, um unsere Fähre zurück nach Santa Cruz zu bekommen, um von dort aus dem Flieger nach Quito zu erwischen.

      Die 9 Tage zu zweit waren wunderschön, aber wir hatten schon wieder Vorfreude im Bauch auf die nächsten Wochen. Nur 3 Stunden nach unserer Ankunft in Quito würde Steffen ankommen und wieder 8 Stunden später Julia, die uns beide für ein paar Wochen begleiten werden. 😊
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    • Day3

      Boobies luege - 🐦🏝🌊🦭🦎

      September 3 in Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

      Nach einer guten Mütze Schlaf, das erste Mal seit langem wieder mehr als 6 Stunden, verarbeiteten wir die Zutaten, die wir gestern gekauft hatten, zu einem leckeren Frühstück: Avocado-Toast mit einem Spiegelei und frische Früchte. Auch der Kaffee durfte natürlich nicht fehlen und so machten wir mit dem von Kolumbien importierten Kaffee ein leckeres Heissgetränk. Ob das ganz legal war, der Import und nicht das Brühen, wissen wir nicht genau, aber der Kaffee schmeckte himmlisch! 😍

      Gestärkt packten wir unsere 7 Sachen und machten uns auf zum heutigen Tagesziel: Der Aussichtspunkt beim Strand La Loberia, um dort die blue-feeted Boobies zu beobachten. Dabei handelt es sich keineswegs um einen zweideutigen Inhalt sondern um süsse blaufüssige Vögel. 🪶

      Nach einer 15-minütigen Taxifahrt kamen wir beim Strand an. Dieser war sehr belebt, allerdings wimmelte es nicht von Menschen sondern von Seelöwen, die entweder rumfläzten oder sich gegenseitig ‘anbrüllten’! 🦭Unser Weg führte an diesen Seelenverwandten Lucas’ vorbei, über schwarzes Lavagestein bis zum Aussichtspunkt. Ohne eine andere Menschenseele genossen wir die Aussicht auf die Bucht und beobachteten die Vögel beim Jagen und Nisten. Galapagos, so wie wir uns das vorgestellt haben - doch leider ohne Boobies… 🥺 Auf dem Rückweg mussten wir aufpassen, dass wir nicht auf die schwarzen Echsen standen, welche gut getarnt (gemäss Lucas’ Worten) plötzlich auftauchten. Mehrmals mussten wir gekonnt ausweichen, dass wir nicht auf die unschuldigen Tiere standen. 😅

      Als wir wieder in der Stadt ankamen, konnten wir unseren Augen kaum trauen: blaufüssige Boobies am Hafen, direkt vor uns! Sie fischten, putzten und entledigten sich ihrer “Überschüsse“, alles von uns beobachtet. Tagesziel also doch noch erreicht! 😍

      Heute Abend gehen wir mit Jasmin, Carlos und einem Arbeitskollegen von Jasmin essen. Morgen werden die Kühe von Pädi geliefert, was wir uns auf keinen Fall entgehen lassen! 🐄
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      Traveler

      Die send ächt eifach öberall! 🙃

      9/4/22Reply
      Traveler

      "Du hast die Haare schön..."

      9/4/22Reply
      Traveler

      😅

      9/4/22Reply
      Traveler

      😍

      9/4/22Reply
       
    • Day22

      Allein allein

      January 24 in Ecuador ⋅ ☁️ 23 °C

      🎶
      Wir sind allein
      Allein allein
      Allein allein
      🎶

      Heute fuhren wir Taxi 🚕 früh morgens holten wir Frühstück beim Bäcker und suchten uns unseren Taxifahrer des Vertrauens. Kurze Preisverhandlungen später fuhren wir an den ersten von insgesamt drei Stops: Galapaguera Cerro Colorado, einer "Brutstätte" für die einheimischen Riesenschildkröten. Fun Fact: die Schildkröten sind bei Geburt gar nicht so riesig 🐢. Als wir da waren, war gerade Fütterungszeit und da wurde ersichtlich, dass auch das Feingefühl dieser Schildkröten nicht besonders riesig ist.

      Nächster Stop: Punto Chino - ein kleiner Strandabschnitt nur für Seelöwen, kleine Krebse in fremden Muscheln und für die nächsten 45min auch für uns allein🥰.

      Dritter und letzter Stop: Laguna El Junco. Hier führe ein kurzer Spaziergang zu einem See hinauf, welcher auf 650m liegt. Oben angekommen sahen wir nichts vom See, denn es war neblig. Wir spazierten also weiter, aber auch beim Fotopunkt war nichts zu sehen. Erst als wir rund um den Krater liefen, tat das Wetter langsam auf und der See und die Vögel, die darum kreisten, wurden ersichtlich. Alle 2 min änderte das Wetter und der See verschwand immer wieder 😶‍🌫️

      Grüsse an Harald und unsere Fans
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      Traveler

      Ganz liebe Grüße zurück von der Kieler Fangruppe 😍😍

      1/25/22Reply
       
    • Day213

      Die Galapagos Inseln - San Cristobal

      September 18, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

      Unsere letzten 4 Tage verbrachten wir auf der letzten Insel "San Cristobal". Mit dem Speedboot ging es also von der Isabela weiter nach San Cristobal. Da Ramona immer noch total verschnupft war, spazierten wir lediglich zum Tijeretas Viewpoint. Einer tollen Bucht zum schnorcheln und einen tollen Ausblick aufs Meer.

      Am nächsten Tag kamen auch schon Lara, Paul und Clemens und wir leihten uns Schnorchelausrüstung aus. Also spazierten wir gemeinsam nochmal zur Tijeretas Bucht und sprangen alle 5 ins doch ein bisschen kalte Wasser. Durch unseren Wetsuit hielt man es dann schon ein bisschen aus. Wir schnorchelten wieder mit Schildkröten und vielen Fischen. Leider meinten es die Galapagos Inseln nicht so gut mit uns, als wir wieder zu unseren Sachen kamen, stellten wir fest das 100$ aus unserem Portemonnaie geklaut wurden, was ziemlich versteckt im Rucksack lag... 😭 Der Schock saß erstmal tief bis wir realisierten, dass der Dieb es gut meinte, denn er ließ beide Handys, Kamera und Kreditkarte an seinem Platz. Es ist nicht schön aber wenigstens haben wir keine Rennerei.... vielen dank lieber Dieb 🙄

      Wir spazierten dann noch an einen weiteren Strand, wo niemand außer paar Seelöwen sich am Strand sonnten. Wie ein kleines Paradies.

      Am vorletzten Tag ging es wieder zu 5. zum La Loberia Strand. Leider war es sehr bewölkt und es nieselte ab und zu sogar. Somit ging es dann auch schnell wieder zurück in die Stadt.
      Am Abend genossen wir nochmal alle zusammen ein tolles Abendessen mit frischen Fisch und Lobster bevor die 3 zurück nach Quito flogen.

      Unseren letzten Tag verbrachten wir damit, gaaaaanz lange den Seelöwen beim planschen, ärgern und spielen zuzuschauen und genossen einfach nochmal den Tag beim nichts machen!

      Bevor es dann am 21.09. Auch für uns hieß zurück nach Quito.

      Unser Fazit zu den Galapagos Inseln:
      Wenn man die richtige Zeit wählt, hat man sicher auch Glück mit dem Wetter. Was wir sehr sehr schade fanden, ist dass für jeden kleinem Schritt Geld oder Eintritt verlangt wird. Es wird den Touristen leider sehr das Geld aus der Tasche gezogen... für uns war es eine schöne Erfahrung und wir genossen trotz einiger Tiefs unsere Zeit auf den Galapagos Inseln. Vorallem aber beeindruckte uns die artenreiche Tierwelt, die wir so schnell wahrscheinlich nicht wieder sehen werden.
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      Katrin und Stefan

      Na das ist ja wirklich beschissen das euch Geld geklaut wurde 😨....aber das der jenige alles andere liegen lassen hat ist echt Glück 👍🍀 im Unglück. Tolle Bilder 💕

      10/1/19Reply
      Traveler

      Hoffentlich kommen die Eintrittsgelder wenigstens der Erhaltung der Natur und Tierwelt zugute und so zuvorkommende Diebe findet man eher selten 🤬🤔

      10/1/19Reply
      Traveler

      Jedes Bild bekommt den 👍.... solche Erlebnisse kann euch keiner mehr nehmen. Der Gelddieb hatte bestimmt 8 Kinder und jetzt ein schlechtes Gewissen. 🤔🙄

      10/1/19Reply
      Traveler

      Ja wir sind im nachhinein trotzdem froh gewesen, ein netter Dieb😁

      10/1/19Reply
       
    • Day191

      Finale auf Galápagos

      August 24 in Ecuador ⋅ ☀️ 22 °C

      Auf San Cristóbal kann man viele tolle Aktivitäten auf eigene Faust unternehmen. Natürlich werden auch unzählige Boots-, Schnorchel- und Tauchtouren angeboten. Aufgrund der hohen Preise sind wir allerdings sehr zögerlich und suchen uns in den letzten Tagen gezielt zwei dieser Touren aus.

      Zunächst wollen wir bei einer 360°-Tour einmal die ganze Insel mit dem Boot umrunden 🚤 Der erste Stopp ist direkt das Wahrzeichen von San Cristóbal, ein markanter Felsen namens Kicker Rock. Der Brocken ragt über 100 Meter aus dem Pazifik und ist in der Mitte gespalten. Mit Schnorchelausrüstung springen wir vom Boot und erkunden die Schlucht in diesem Spalt 🌊 Es ist furchtbar kalt, die Wellen sind hoch und unter uns ist es mindestens 40 Meter tief. Mit etwas Glück kann man hier Hammerhaie beobachten, bei uns ist die Sicht allerdings sehr schlecht und wir entdecken immerhin einen Schwarzspitzen-Riffhai und ein paar Meeresschildkröten 🦈 Der nächste Stopp ist ein wunderschöner Sandstrand, an dem man mit Robben schwimmen kann. Die Seelöwen erwarten uns schon und springen freudig im Wasser als sich Michelle dazu gesellt 🦭 Noch voller Euphorie von dieser tollen Begegnung geht es bald zurück auf's Boot. Wir umrunden Punta Pitt, den östlichsten Punkt der Galápagos-Inseln. Von hier sind es immer noch über 1.000 Kilometer bis zum ecuadorianischen Festland. Auf dem Weg begleiten sogar ein paar Delfine unser Boot 🐬 Zum Schluss gibt es noch eine Schnorchelrunde in einer Lagune, wo wir Weißspitzen-Riffhaien, Schildkröten und sogar Adlerrochen richtig nahe kommen 🤿

      Die zweite Tour führt uns mit einem 4x4-Taxi durch den inneren Teil der Insel. Wir halten bei einer Aufzuchtstattion für die Riesenschildkröten und können zum ersten Mal auch den Nachwuchs der Urzeit-Reptilien beobachten 🐢 Nach einem kurzen Strandbesuch halten wir noch an einer Lagune in der Inselmitte. Es ist allerdings so neblig, dass wir nicht einmal das andere Ufer des kleinen Sees sehen können... naja, es gibt halt auch manchmal so mittelgute Touren 🤷🏼‍♂️ Dafür lernen wir dabei Vivian und Thomas kennen, welche auch schon länger auf Reisen sind. Wir verstehen uns direkt super und tauschen uns stundenlang über unsere kuriosen Reisegeschichten aus.

      Zum Abschluss wollen wir es noch einmal wissen und leihen uns eine GoPro sowie Schnorchelausrüstung. Wir treffen uns mit Vivian und Thomas an der Tijeretas-Bucht, um ein letztes Mal die Unterwasserwelt zu besuchen 🐠 Kaum sind wir im Wasser, umkreisen uns auch schon die ersten neugierigen Seelöwen. Neben bunten Fischschwärmen entdecken wir auch Meeresschildkröten beim Fressen, es ist wie ein riesiges Aquarium 🪸 Während die anderen frierend an Land zurückkehren, erforscht Mathias noch lange die Bucht und hat einen Riesenspaß, alle Winkel mit der Unterwasserkamera zu dokumentieren. Das Highlight ist defintiv ein Adlerrochen, welcher in einer abgelegenen Ecke seine Runden zieht.

      Mit diesen wahnsinnigen Eindrücken heißt es nun leider Abschied nehmen. Die Galápagos-Inseln sind wirklich ein magischer Ort auf der Erde mit einzigartiger Tierwelt. Wir hatten hier so viele wunderbare Begegnungen und sind schon vor der Abreise sicher, dass wir dieses Naturparadies vermissen werden und auf jeden Fall irgendwann einmal wieder kommen wollen. Jetzt packen wir aber erstmal unsere Sachen und können bequem in zehn Minuten zum kleinen Flughafen von San Cristóbal laufen ✈️
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      Traveler

      🤣 mega

      Traveler

      Eine fantastische Region. Da bleibt man gerne länger. Die Unterwasserbilder sind genial. So was sieht man sonst nur im Fernsehen. Eine schöne Zeit euch beiden. Super das wir mitreisen dürfen.

      Traveler

      Mega-cool! 😁📷✌

      3 more comments
       
    • Day23

      Galapagos Teil 2

      October 20 in Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

      Isla Isabela

      Dann kam die Überfahrt ca. 2h mit dem Speedboot nach Isabela. Leider hatten wir eine nicht so schöne, auch noch abgebrochene Tour und konnten erst einen Tag später nach Isabela. Als es langsam immer hektischer an Bord wurde und dann auch noch der Feuerlöscher ausgepackt wurde, war es mir der Ruhe vorbei. Ein Riß im Tank war die Ursache. Nicht lustig. Am nächsten Tag nochmal aufs Boot war eine echte Überwindung. Die letzte halbe Stunde war pure Körperbeherrschung, um nicht die Fische zu füttern.
      Schon in Hafennähe bieten einem Seelöwen mit ihren Jungen und schwarze Leguane ein echtes Schauspiel.
      Ein Teich mit Flamingos, weitere Landschildkröten und den Trockenwald erkundeten wir mit dem Rad und zu Fuß.
      Die Los Tuneles Schnorcheltour war ein echtes Highlight. Blaufuß Tölpel mit ihren Jungen (immer nur 1 überlebt!), eine bizarre Lavalandschaft, Schnorcheln mit Haien, Stingrays und einer echt großen Meeresschildkröte waren echt der Wahnsinn.

      San Cristobal

      Auch hier jagd ein Highlight das nächste. Babyrobben, Seaturtels und ein gewaltiger Seelöwenbulle beeindrucken uns sehr!
      Von hieraus geht es für eine Übernachtung nach Guayaquil.
      Und jetzt?
      Chile wir kommen!
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      Traveler

      Die Eindrücke sind der Hammer! Euch viel Spaß und Abenteuer!

      10/20/22Reply
      Traveler

      Wahnsinn, mega, so tolle Erlebnisse 😍

      10/20/22Reply
      Traveler

      Unglaublich was ihr in der noch kurzen Zeit gesehen und erlebt habt ! Die Schildkröten beeindrucken mich besonders ! Weiterhin viel Freude bei allem was ihr macht ! Passt gut aufeinander auf !

      10/20/22Reply

      Cute! [Aimee Ford]

      10/27/22Reply
       
    • Day26

      Isla Lobos

      December 9, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

      Heute Morgen gab es vor dem Frühstück noch eine Aktivität. Abmarsch um 6.00 Uhr. Besuch der Isla Lobos. Wanderung auf Lavabrocken zu einer Seehund Kolonie. Wir haben sehr viele Babys gesehen. Die sind so putzig und ganz schön neugierig .
      Nach dem Frühstück hieß es dann endgültig Abschied nehmen.
      Es war war eine super schöne Zeit und ich bin richtig froh, dass ich diese Kreuzfahrt gemacht habe.
      Ich verbringe den Vormittag auf San Cristóbal und fahre um 15.00 Uhr mit dem Schnellboot nach Santa Cruz. Hier lege ich eine Übernachtung ein, bevor es dann weitergeht nach Isabela.
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      Traveler

      Du meine Güte... sind die niedlich!!

      12/10/19Reply
      Traveler

      Du lachst so schön... sieht nach einem super Urlaub aus.

      12/10/19Reply
      Traveler

      Toll, da will ich auch hin 😁

      12/11/19Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Puerto Baquerizo Moreno, بويرتو بكويريزو مورينو, פוארטו בקריסו מורנו, प्यूर्टो बैक्वेरीज़ो मोरेनो, プエルト・バケリソ・モレノ, 푸에르토바케리소모레노, Puerto Bakeriso Morenas, Пуэрто-Бакерисо-Морено, پورتو باکوریزو مورینو, Пуерто-Бакерісо-Морено, پویرتو باکویریسو مورینو, 巴克里索莫雷諾港

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