Ecuador
Puerto Villamil

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Travelers at this place
    • Day97

      Isla Isabela - Galapagos

      August 10, 2021 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

      After the diving cruise we went to the island Isabela where we spent 4 days. To be honest we felt a bit tired after the time on the boat and the tons of impressions. So we filled our days with long walks along the beach or to the viewpoint at the „wall of tears“. At a rocky spot at the shore we were lucky to see some Galápagos penguins hunting for their dinner!
      We also couldn’t resist to go back into the water but this time just with snorkeling gear. But as if you would expect from Galapagos it wasn’t „just snorkeling“. Right next to the harbour you can find the beautiful little lagoon Concha de Perla where we found more than 15 little eagle rays, a hawksbill sea turtle and playful sea lions.
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      Janina Lampe

      Ein Heuler 😍😱❤️

      8/18/21Reply
       
    • Day267

      Puerto Villamil

      September 9, 2022 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

      Another early start and we're on land for the day, starting on a bus, its nice to have a change of transport. This is actually where we will be leaving the cruise so we said goodbye to our cabin and the crew with a tear in our eye. Our first stop is up at the Volcano Sierra Negra, the second largest Caldera in the world. As our luck is changing the Volcano was completely in the clouds. We stayed for about half an hour and saw a few Finches and Mockingbirds. The clouds parted a little so we could see a glimpse of the lava field inside the Volcano but we didn't get to admire its full speldor.

      Next up was the Tortoise rehabilitation centre, back in the late 1800's and early 1900's the whaling boats used to stop at the islands and load up on the Tortoises as a food supply during their voyages. On a few of the islands the number of surviving animals went right down to single digits, The Cerro Paloma species for example had only 3 Female and 5 Males, in the wild they may never meet to reproduce so the National park removed them all and keep them in captivity to ensure they mate and replenish the species. In the last 20 years they have produced over 3000 hatclings, and once they reach 5 years old they are put back in the wild in the hopes that they will once again thrive.

      After wander around the small town we headed back to the pier and said our final farewells to the rest our our group as they will be continuing on the cruise for another 2 nights. Very bitter sweet as they were all fantastic people and we very much enjoyed our home for the last 5 nights, but the sea looked a little choppy and we are happy to have a bed on stable ground for a change.

      After an incredible night's sleep (dry land definitely suits us more than boat life) and even a little lay in, we rented some bicycles to head out along the coast. 6 km from town is the Wall of Tears, all that remains of the former penal colony that existed in the island in the 1950s. As punishment for various crimes the guards forced the inmates to build a ludicrously large and pointless wall. A bit of a foreboding monument to the islands history but there is an incredible view point of the islands Volcanos and the small town below. Back on the Bikes and we stopped off at a Natural cave / tunnel created by the lava flowing out to the sea and a small Mangrove were we spotted more sea lions and iguanas. Its quite fun cycling next to the beach and having to dodge the Iguanas and Tortoises.
      Despite being very small, barely a village, we quite enjoyed Villamil, maybe its just nice to be on dry land again.
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      Traveler

      it seems very serious!

      9/20/22Reply
      Traveler

      😂😂

      9/20/22Reply
      Traveler

      Beautiful!

      9/20/22Reply
      Traveler

      Exotic!

      9/20/22Reply
       
    • Day82

      Die wunderbare Welt von Galápagos Teil 2

      December 14, 2021 in Ecuador ⋅ ⛅ 20 °C

      Nachdem wir am späten Nachmittag in Puerto Villamil auf Isabela angekommen sind, haben wir noch ein paar Früchte fürs Frühstück besorgt, sind durch die Promenade geschlendert und haben unser Abendessen zubereitet.

      Unsere nächsten zwei Tage auf dieser flächenmäßig größten Insel im Archipel standen voll und ganz im Zeichen des Meeres. Mit Kayak sowie Taucherbrille und Schnorchel haben wir zunächst „Las Tintoreras“ erkundet, eine Gruppe mehrerer kleiner Inselchen aus Vulkangestein. Dort konnten wir unzählige Meeresschildkröten, Seelöwen, tolle Korallen und bunte Fische beim Umherschwimmen beobachten.

      Am nächsten Tag ging es dann für einen zweiten Schnorchelausflug mit dem Boot in das spektakulärere Gebiet „Los Túneles“. Hier schlängeln sich unzählige Wasserarme zwischen Inseln aus Vulkangestein hindurch, auf denen karge Sträucher und Kakteen stehen. Wären da nicht die vielen Tiere und das Wasser könnte man auch meinen, man sei auf dem Mond. Das Wasser hier ist besonders nährstoffreich, daher ist es ein wahres Schlaraffenland für Tiere! Hier wimmelt es nur so von Schildkröten und Fischen. Absolute Highlights waren eine Gruppe von Weißspitzenriffhaien in einer Höhle, Stachel- und Adlerrochen sowie ein großes Seepferdchen! 😍 An Land konnten wir dann noch ein paar der berühmten Blaufußtölpel beobachten. Der einzige Wermutstropfen: Aufgrund des Humboldt-Stroms hat das Wasser in Galápagos nur durchschnittlich 16 Grad. Selbst in Neoprenanzügen haben wir dementsprechend gut beim Schnorcheln gezittert 🥶

      An unserem letzten Tag auf Isabela haben wir einen Spaziergang zu einem schönen Salzwassersee im Inland unternommen, wo wir Flamingos auf der Futtersuche beobachten konnten. Am Strand wurden wir kurz vor der Abfahrt noch mit dem Anblick einer supersüßen Babyrobbe belohnt, die zwischen Kayaks versteckt auf ihre Mutter gewartet hat 🦭(Das Foto dazu konntet ihr schon in Teil 1 sehen).

      Zurück auf Santa Cruz ging es zur Feier von Jans Geburtstag zum Abendessen in ein tolles Restaurant direkt am Meeresufer. Hier haben wir uns zur Abwechslung frisch gefangenen Fisch gegönnt, der wirklich vorzüglich zubereitet war!

      Am nächsten Tag sind wir wieder aufs Meer raus, um noch mehr von der Unterwasserwelt zu sehen. Diesmal aber zum Tauchen in den Gebieten Punta Carrión und Gordon Rocks, eine mit dichten Korallen besiedelte 100m tief ins Meer ragende Vulkansteinwand. Mit dicken 7mm-Neoprenanzügen, Kopfhauben, Handschuhen und Füßlingen ausgestattet sind wir unter gehöriger Strömung an zwei atemberaubend schönen Tauchplätzen untergetaucht. Noch nie zuvor haben wir eine so unglaubliche Dichte an bunten Fischen auf einmal gesehen! Eine Schule anmutiger Adlerrochen schwebte dicht neben uns durchs Wasser und in den Höhlen lugten lange Muränen mit offenen Mäulern hervor. Zum allerersten Mal haben wir Hammerhaie gesehen die in Gruppen um die Felsen kreisten. Das war wirklich spektakulär!🦈

      Nach einem letzten entspannten Tag auf Santa Cruz haben wir heute den Rückweg aufs Festland nach Quito angetreten. Ausruhen werden wir uns aber nicht lange, denn mit dem ecuadorianischen Amazonasgebiet wartet bereits das nächste Highlight auf uns😁.
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      Traveler

      Super spannend und sicher unendlich eindrucksvoll. Galapagos klingt immer noch so unendlich fern, so unerreichbar. Aber Ihr wart jetzt da und habt alles in vollen Zügen und mit offenen Augen genossen - wunderbar!

      12/15/21Reply
      Traveler

      Eigentlich hätten wir noch mindestens zwei Wochen mehr gebraucht, weil wir auch nur 2 von vielen Inseln gesehen haben. Aber es war ein Anfang 😉

      12/15/21Reply
       
    • Day101

      Isla Isabela Concha de Perla

      July 1, 2022 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

      Wir gehen auf eigene Faust am Concha de Perla schnorcheln. Eine schöne Lagune am Rande der Stadt. Der Weg geht durch einen kleinen Mangrovenwald, es gibt wieder viele verspielte Seelöwen. Anschließend laufen wir zu den Flamingo Lagunen. Die sind heute aber alle ausgeflogen und wir gehen daher in die Aufzuchtstation für Riesenschildkröten der Insel. Auf der Insel gibt es zwei verschiedene Arten, die je an einem Vulkan leben. Anschließend erblicken wir doch noch zwei Flamingos.Read more

    • Day511

      Concha Perla

      April 29, 2022 in Ecuador ⋅ ⛅ 24 °C

      Leider ist heute schon unser letzter Tag auf Isabela angebrochen. Die Insel, die uns auf Anhieb am besten gefallen hat und mit der wir tolle Erlebnisse verknüpfen. Diesen letzten Tag starten wir in aller Ruhe mit einem späten Frühstück. Dann packen wir unsere Schnorchelausrüstung ein und laufen zusammen mit Sophia zur Concha Perla. In dieser kleinen Bucht nahe des Hafens wollen wir bei bestem Wetter etwas durchs Meer planschen und vielleicht treffen wir ja auch auf den ein oder anderen Meeresbewohner.

      Beim ersten Versuch sehen wir noch nicht ganz so viel. Ein paar Fische schwimmen umher und einige Seesterne sehen sehr schön aus. Danach müssen wir uns in der Sonne erstmal wieder aufwärmen, bevor wir einen zweiten Versuch wagen. Und tatsächlich wird dieser zweite Versuch zum vollen Erfolg. Wunderschöne Papageifische, eine hungrige Schildkröte und ein schwimmender Meeresleguan sind jetzt unterwegs. Auch vom Steg aus können wir im klaren Wasser einen Adlerrochen und einen Seelöwen sehen.

      Hungrig vom Schnorcheln besorgen wir uns eine Empanada und ein Corviche und ruhen uns noch etwas aus. Zum Abschluss genießen wir natürlich auch heute noch ein letztes Mal den Sonnenuntergang auf Isabela.
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      Traveler

      Sehr schön. Gebt uns mal etwas Sonne ab👍

      5/8/22Reply
       
    • Day27

      Isabela

      December 10, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 23 °C

      Der Aufenthalt in Santa Cruz gestern war nur kurz. Ich habe auch nicht mehr viel unternommen. Die Wartezeit in San Cristóbal hat aber gereicht, dass ich mir auf die letzten Tage noch einen deftigen Sonnenbrand zugelegt habe. Autsch.
      Heute Morgen war wieder frühes Aufstehen angesagt. Um 6.15 musste ich am Hafen sein.
      Um kurz nach 7.00 Uhr fuhr das Schnellboot los. Ich war in den letzten Tagen viel auf dem Wasser unterwegs, aber heute war es das erste Mal dass ich mich ein bisschen unwohl gefühlt habe. Vermutlich lag es daran, dass ich nicht gefrühstückt hatte. Ich war richtig froh als wir nach gut zwei Stunden in Isabela angekommen waren.
      Der große Vorteil wenn man so früh losfährt ist natürlich, dass man noch etwas vom Tag hat.
      Also habe ich mir gleich mal Puerto Villamil angesehen. Im Vergleich zu Puerto Ayora ist das hier ein verschlafenes Nest. Aber das macht gar nichts. Ich habe den Nachmittag auf einer Liege vorm Hotel am Strand verbracht und gelesen. Ein bisschen Entspannung muss ja auch mal sein. 😎😇
      Für morgen habe ich jetzt noch eine Schnorcheltour gebucht. Dort soll es angeblich Mantarochen geben. Ich bin gespannt.
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      Traveler

      oh wie cool, dass du ins Casa Marita gegangen bist. Wunderschön oder?🥰

      12/10/19Reply
      Traveler

      Es gefällt mir total gut hier, ein sehr schönes und gepflegtes Hotel. Euch noch eine schöne Zeit in Cuenca

      12/10/19Reply
       
    • Day92

      Isabela - Playa del Amor (Beach of ❤️)..

      February 1, 2020 in Ecuador ⋅ ☀️ 26 °C

      Today we hired bikes, as we seem to love bike rides in the sun 😂😍🚲☀️ and took the route from the small beach town we were staying on Isabela Island. The route took us along the coast line, along the the beach on one side and lots of flora & fauna filled with wildlife on the other. The route was mainly flat (love it 😍 lol!) and we made our first stop at La Playita beach where we took a breather and enjoyed the beach views to ourselves and gained company of many Marine Iguanas passing by or swimming in the sea 😊😘🏊🌊 (marine Iguanas only swim with their tails so they can move fast and really smoothly in the water). As we cycled on we got Playa del Amor aka beach of love ❤️ and it was absolutely lovely with black volcanic rocks, trees surrounding the area and lots more marine wildlife to see. We also visited the red lagoon.. I think that's what it's called! And it's red because of the type of soil it's sat on. We then cycled through the heat towards the view point of the island and on the way discovered many land tortoises chilling in the shade of the trees... So cool 😁😍. We made it to the view point after alittle hill cycling and many steps.. But so worth it! With a 360° view of the island and coast, with other islands in sight. Oh btw the pictures of this our on our next post... As we have way too many pictures that we can't fit on in just one post 😂Read more

      Traveler

      Fantastic pics. Reminds me a lot of Scarborough...only without the people...and clear blue sea...and lovely beach

      2/10/20Reply
      Zach Henshall

      Oh yeah you do see a lot of marine iguanas at Scabby

      2/10/20Reply
       
    • Day71

      Zu den Kreaturen einer vergessenen Zeit

      March 12, 2020 in Ecuador ⋅ ☀️ 29 °C

      Die Reise auf die Galapagosinseln zieht sich. Kein Wunder, sind sie doch rund 1000 Kilometer vom ecuadorianischen Festland entfernt. Nachdem bereits um 3 Uhr in Lima Tagwache war, sind wir froh, dass wir gegen Abend auf der Insel Baltra landen. Auf dem Flughafen empfängt uns ein warmer Wind. Bei der Ankunft muss jeder Reisende gleich mal 100 US-Dollar für den Nationalpark hinblättern. Der Flughafen ist sehr klein. Es gibt keine Gepäckbänder, dafür hieven Arbeiter Koffer und Rucksäcke von den Wagen auf eine Ablagefläche. Nun gibt’s nochmals eine Hundeshow. Es ist zentral, dass keine fremden Pflanzen eingeschleppt werden, haben die Galapagosinseln doch ein einzigartiges Ökosystem. Wir gehören zu den ersten, welche den Bus besteigen können und freuen uns, nun Eindrücke der Insel zu erhalten. Die Landschaft macht einen eher trockenen Eindruck, es gibt aber viele teils ziemlich hohe Kakteen und Sträucher. Nach knapp zehn Minuten bleibt der Bus abrupt stehen und wir satteln auf die Fähre um, welche uns in nur wenigen Minuten über eine schmale Meerpassage auf die Insel Santa Cruz bringt. Dort steigen wir in den Minibus um und sind zirka 40 Minuten später im Hauptort dieser Insel. Puerto Ayora macht trotz vielen Touristen einen sehr entspannten Eindruck. Wir haben in einem kleinen Hostal ein Zimmer mit Frühstück gemietet. Das Zimmer ist einfach und es ist drückend heiss im Raum, aber der Garten macht einen gepflegten Eindruck. Wir duschen kurz, nehmen danach aber gleich den Weg ins Städtchen unter die Füsse. Denn wir wollen noch am selben Abend bei Agenturen vorbeigehen, um eine Bootstour zu reservieren. Unsere Vermieterin hat uns glücklicherweise einen guten Tipp gegeben. Ariel stellt uns mehrere Touren vor und macht uns immer wieder auf den unschlagbaren Preis aufmerksam, den wir gegenüber den Touristen haben, welche vom Festland aus buchen. Weil wir zögern, kommt er uns mit dem Preis noch ziemlich entgegen. Wir sagen ihm aber, dass wir uns das Angebot noch überdenken wollen und gehen essen. Am ersten Abend gibt’s eine Pizza in einem Lokal, das unser Reiseführer empfohlen hat. Wir freuen uns darüber, ist die letzte Pizza doch schon einige Wochen her. Uns fällt auf, dass die Preise auf der Insel deutlich höher sind als noch in Peru. Beim Essen beschliessen wir, die fünftägige Bootstour zu buchen, da wir wohl nicht so bald wieder auf den Galapagosinseln weilen. An einem Bankomaten wollen wir Geld abheben. Denn wir haben den ganzen Betrag, rund 2’500 US-Dollar, anderntags in bar zu zahlen. Mit der Kreditkarte würden Gebühren von rund 20 Prozent des Preises draufgeschlagen. Trotz mehrerer Versuche mit verschiedenen Karten, müssen wir unverrichteter Dinge den Weg zurück ins Hostal antreten. Wir sind froh, dass wir uns nach der langen Reise ausruhen können. Der Schlaf wird nur gelegentlich durch mehrere Geckos gestört, welche in unserem Zimmer dem Liebesspiel frönen und dabei Quietsch-Geräusche von sich geben.

      Während dem Frühstück im Garten beobachten wir eine grosse Eidechse, welche sich gemächlich auf den Steinen fortbewegt. Und ein vorwitziges Vögelchen kommt uns auf dem Tisch immer näher, um sich Brotkrümel zu ergattern. In schon ordentlicher Hitze klappern wir anschliessend verschiedene Banken ab. Nach ersten erfolglosen Versuchen haben wir schon ein wenig Bedenken, dass wir den Betrag zusammenbekommen. Doch bei einer Bank funktioniert es plötzlich und kurze Zeit später spazieren wir mit 3’000 Dollar durch die Strassen von Puerto Ayora zur Agentur. Umständlich zählen wir die 150 20 Dollar-Noten ab. Ariel, der sympathische Touranbieter, zählt dann in geübter Manier und etwa dreifacher Geschwindigkeit nach. Für ihn ist es Alltag, so viele Noten auf seinem Pult liegen zu sehen. Er schreibt von Hand eine Quittung und gibt uns weitere Infos für die Tour bekannt, welche drei Tage später startet. Die Vorfreude ist gross.

      Doch zunächst erkunden wir die Umgebung von Puerto Ayora auf eigene Faust. Das Städtchen ist die Touristenhochburg des Archipels und liegt auf der Insel Santa Cruz, welche mit rund 15'000 Einwohner die bevölkerungsreichste Insel von Galapagos ist. 1959 wurden die Inseln von der Regierung Ecuadors zum Nationalpark erklärt. Die Flora und Fauna des Archipels sind ausserdem Weltnaturerbe der UNESCO. Rund 97 Prozent der Fläche der Galapagosinseln stehen unter strengem Naturschutz. Der Tourismus wird durch die beschränkte Anzahl an Flügen stark reguliert. Dennoch hat die Zahl der Touristen in den letzten Jahren zugenommen. Strenge Regeln gelten auch für Zuzüge der einheimischen Bevölkerung. Insgesamt ist die Bevölkerung auf den Galapagosinseln in den letzten Jahren stark gestiegen und liegt heute bei gut 25’000.

      Nach einem feinen Zmittag flanieren wir an der Promenade am Meer entlang und entdecken einen Seelöwen, der es sich auf einer Parkbank gemütlich gemacht hat. Wenige Meter davon entfernt scheint sich eine Meerechse in der Sonne zu bräunen. Wir sind total fasziniert, quasi mitten in der Stadt diese Tiere zu sehen, welche sich so gar nicht durch den Menschen gestört scheinen.

      Am Nachmittag besuchen wir die Tortuga Bay. Nachdem wir uns in einem Buch registriert haben, geht es eine gute Stunde einem schönen Weg entlang, der durch viele uns unbekannte Kakteen und Pflanzen gesäumt wird. Die vulkanische Erde scheint sehr fruchtbar zu sein. Am Ende des Weges erwartet uns ein traumhafter, weisser Sandstrand. Da die rote Flagge gehisst wurde und aufgrund der Strömung geraten wird, nicht ins Meer zu steigen, gehen wir dem Strand entlang. Eine Rangerin kommt auf uns zu und empfiehlt uns, noch weiter zu marschieren, da sich weiter hinten eine schöne Bucht befindet, wo man baden kann. Im Wasser entdecken wir einen schwarzen Iguana, eine Meerechse, welche von den Wellen abwechselnd ins Meer hinaus und an Land gespült wird. Wir sind erstaunt, wie geschickt sich die an Land so träge wirkenden Reptilien im Wasser fortbewegen können. Ein paar Meter weiter treffen wir auf eine ganze Horde von Meerechsen. Sie erscheinen wie Kreaturen aus einer längst vergangenen Zeit zu sein. Eine Meerechse folgt uns gemächlich auf dem Pfad und scheint sich nicht ein bisschen an uns zu stören. Die Bucht ist traumhaft. Hier ist das Wasser ruhig und am Strand gibt es niedrige Bäume, die willkommenen Schatten spenden. Wie gut diese Abkühlung bloss tut. Einige Meter entfernt bildet sich eine Menschentraube. Wir nähern uns den Leuten und erspähen einen kleinen Hai, der in Ufernähe schwimmt. Er ist neugierig und schwimmt immer wieder auf Menschen zu. Zum Glück ist er kleiner als ein Meter. Da der Strand um 17 Uhr schliesst, bleibt uns zu wenig Zeit, um noch zu lesen. Wir marschieren den idyllischen Weg zurück und schliessen diesen ersten Tag im Paradies mit einem feinen Znacht in Puerto Ayora ab.

      Schon wieder heisst es packen. Wir lassen die Rucksäcke aber noch in der Unterkunft und machen uns auf zur Charles Darwin Research Station. Beim Eingang werden wir von ein paar Frauen in Guides-Uniform abgefangen und wir bezahlen für eine Führung. Wir hätten die Station wohl auch selber besuchen können, sind aber froh um die Infos der Frau, welche schon drei Jahrzehnte hier arbeitet. In der Forschungsstation gibt es ein Züchtungsprogramm für bedrohte Riesenschildkröten. Sie werden aufgezogen und nach rund drei Jahren, wenn sie bereit für die Wildnis sind, ausgesetzt. Denn in Freiheit überleben jeweils nur wenige Prozent der Schildkröten die ersten Lebensjahre. Je nach Insel gibt es verschiedene Arten. Leider sind einige Arten bereits ausgestorben. So etwa die Art von Lonesome George (der einsame George). Es handelte sich um eine Riesenschildkröte der Unterart Pinta. George wurde 1971 auf der gleichnamigen Insel entdeckt und später in die Forschungsstation gebracht. Danach wurde jahrelang auf der ganzen Welt nach einem Weibchen gesucht. Leider vergebens. George starb im Alter von rund 100 Jahren im Juni 2012 wohl als letzte Schildkröte seiner Unterart. Wir konnten den einbalsamierten George in einer Vitrine beobachten. Ein imposantes Tier. Auf der Bootstour werden wir erfahren, dass es nun doch wieder Hoffnung gibt, dass die Pinta-Schildkröten möglicherweise doch nicht ausgestorben sind. So habe man wenige Exemplare gefunden. Dem armen, einsamen Schorsch nützt dies leider nichts mehr. Möge er in Frieden ruhen.

      Am Nachmittag besteigen wir das Schnellboot, das uns nach rund zwei Stunden rasanter Fahrt auf Isabela, die grösste Insel des Archipels, bringt. Im Hafen angekommen, werden wir alle aufgefordert, einen Spritzer Desinfektionsmittel einzureiben. Corona macht auch vor dem Paradies nicht halt. Auf Isabela erwartet uns ein noch entspannterer Groove als auf Santa Cruz. Hier gibt es bloss 2’000 Einwohner und deutlich weniger Besucher, da viele Touristen nur Santa Cruz sehen und dann sogleich auf eine Bootstour gehen. Unsere Unterkunft ist einfach und leider nicht gerade günstig, da wir sehr kurzfristig gebucht haben. Kurzes Auspacken, dann gleich wieder los. Es ist viel zu schade, Zeit im Zimmer zu verbringen, wenn wir doch das Paradies sehen können. Sonnenuntergang ist hier am Äquator bereits um 18 Uhr. In einer Strandbar betrachten wir, wie es allmählich dunkel wird. Hier mutet alles karibischer an, als in den anderen Ländern und wir können nicht anders als uns für einen Caipirinha und einen Mojito zu entscheiden. Später gibt es in einem kleinen, gemütlichen Lokal Fisch und Quinoa.

      Das Zmorge in der Unterkunft ist nicht gerade „amächelig“. Es gibt nur noch eine Scheibe Brot und Wassermelone, um welche die Fliegen schwirren. Wir fokussieren uns auf frischen Fruchtsaft und Kaffee und freuen uns auf den Tag, der vor uns liegt. Zu Fuss gehen wir zur Playa de Amor, die menschenleer ist. Auf dem Weg sehen wir dutzende Kakteen und lesen, dass diese teils tausende Jahre alt sind. Wir baden in einem kleinen natürlichen Pool, welcher sich bei Ebbe gebildet hat. Hier gibt es neugierige, farbige Fische. Und wir werden permanent von den zahlreichen Iguanas beobachtet. Das Wasser ist angenehm erfrischend. Die SMS, die wir vom EDA erhalten, scheint hier so gar nicht hinzupassen. Es rät aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus davon ab, ins Ausland zu fahren. Doch wir vergessen die Nachricht schon bald wieder. Die sehr schlechte Internetverbindung, die wir auch in diesem Hostal haben, führt dazu, dass wir kaum News verfolgen.

      Nach dem Mittagessen, wo wir Säfte probieren mit Früchten, deren Namen wir noch nie gehört haben, mieten wir uns Fahrräder. Über einen Holzsteg erreichen wir eine kleine Lagune. Mitten auf dem Weg haben es sich Seelöwen gemütlich gemacht und wir müssen um sie herumbalancieren. Der Steg ist umgeben von Mangroven. Ein wahres Kleinod. Beim Schnorcheln sehen wir nicht gewaltig viel, weil das Wasser hier nicht sehr klar ist, aber es ist dennoch ein Erlebnis. Da wir vor dem Znacht noch Zeit haben, fahren wir mit dem Velo zum Camino de las Tortugas, in der Hoffnung, vielleicht eine Riesenschildkröte in freier Wildbahn zu sehen. Und siehe da, ein paar Meter hinter dem Schild sehen wir die kriechenden Panzer schon von weitem. Gleich zwei Schildkröten passieren die Strasse. Wir stellen unsere Velos ab und nähern uns leise. Die Schildkröten haben uns erblickt und bleiben stehen. Sie beobachten uns eine Weile, beschliessen dann aber, weiterzumarschieren. Nach kurzer Zeit biegen sie in den Wald ab. Über die Äste kommen sie noch langsamer vorwärts. Es sind schon ganz spezielle, etwas ungelenke Tiere. Für uns ist dies wahrlich ein Gänsehaut-Moment. Auf der Strecke entdecken wir sogar noch ein paar weitere Riesen, bevor wir leider zurück müssen, um unser Bikes rechtzeitig abzugeben. Bereits am Mittag haben wir uns einen Tisch in einem schönen Restaurant mit Meerblick reserviert. Erstaunt stellen wir nun fest, dass wir die einzigen Gäste sind. Es ist etwas seltsam, vom Servicepersonal so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Doch das Essen ist sehr gut und wir geniessen einen schönen letzten Abend auf Isabela. Viel zu rasch ist die Zeit hier vergangen.

      Aufstehen mitten in der Nacht ist in der Zwischenzeit zum Alltag geworden. Unser Vermieter ist auch noch als Taxifahrer aktiv und bringt uns um 4 Uhr an den Hafen, wo die Fähre schon auf uns wartet. Während wir im Beiboot zum Schiff fahren, dämmert es allmählich. Wieder ruckelt es ordentlich auf dem Beiboot. Doch es ist ein spezielles Gefühl, über das Meer zu fahren, während es immer heller wird und den Wind in den Haaren zu spüren. Zurück in Puerto Ayora gehen wir erstmals ausgiebig Brunchen. Dann kaufen wir noch einige Snacks ein, um für die Bootstour gut gerüstet zu sein, die wenig später startet.
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      Traveler

      Bahn frei - für wen? Eine spezielle Begegnung ..

      4/26/20Reply
      Traveler

      Das war wirklich beeindruckend - mitten auf der Strasse diese riesigen Tiere zu entdecken. Es wirkte fast, als ob sie direkt aus der Urzeit gekommen sind.

      6/2/20Reply
      Traveler

      Ein Genuss zum Lesen, wie ihr auf Darwin's Spuren die Inselwelt der Galapagos entdeckt habt.

      4/27/20Reply
      6 more comments
       
    • Day73

      Cruise day 6: Sierra Negra - Landtrip

      August 12, 2022 in Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

      Heute gibt es zur Abwechslung einen Ausflug an Land. Wir werden am Hafen von Sierra Negra vom Bus abgeholt, wo es zum Vulkan hochgeht. Auf dem Weg dorthin lernen wir eine ganz neue Vulkan-Landschaft von Galapagos kennen: hier oben gibt es genug Feuchtigkeit, sodass alles in Grün erstrahlt. Wir fahren an vielen Farmern vorbei.

      Das letzte Stück zum Krater des Vulkans geht es zu Fuss. Wir sehen den seltenen roten Rubintyrannen, den Weihnachtsbaum-Farn und eine kleine Galapagos-Orchidee.

      Die letzten paar Meter waren einfach nur WOW! Von der wunderschönen grünen Landschaft sehen wir vor uns plötzlich den riesigen Krater. Der Unterschied ist sehr eindrücklich. Den ganzen Weg nach oben ging es durch dicken Nebel und zuoberst erwartet uns dann plötzlich die beste Sicht, sodass wir den gesamten Krater sehen. Die Ausmasse sind gigantisch und nicht auf den Fotos ersichtlich. Der Krater erstreckt sich über eine Fläche von 6*9 Kilometer! Der letzte Ausbruch war im Jahre 2018.

      Wir geniessen es einfach einige Minuten zusammen mit der tollen Reisegruppe. Kurz bevor wir aufbrechen wollen, fliegt ein Adler am Krater vorbei, den Maja hier noch nie gesehen hatte.

      Am Nachmittag geht es auf dem Rückweg zum Tortoise Breeding Zentrum (eine Landschildkröten-Auffangstation). Sie ist etwas kleiner als das Darwin-Zentrum, welches wir bereits selbst besichtigt haben. Es ist trotzdem wieder schön zu sehen, wie die Kleinen hier aufgezogen werden und dann mit 5 Jahren auf den Inseln erfolgreich ausgesetzt werden. Und mit Maja ist es sowieso etwas ganz anderes. Denn mit ihren Augen alles zu entdecken ist einmalig! 😍

      Danach haben wir noch ein paar Stunden für uns am Hafen. Wir geniessen einen Drink zusammen mit Anderen aus der Gruppe. Ausserdem gehen wir Majas Tipp nach und besichtigen die lokale Kirche. Eine sehr eindrucksvolle Kirche, die es so bestimmt nirgendwo gibt.

      Zurück am Boot geniessen wir als Snack eine Pizza. 🤤 Carla und Sabrina machen noch einen Schwumm im kalten Meer. Denn Schwimmen auf Galapagos macht man ja nicht jeden Tag. Und wenn man sich bewegt, ist es nicht einmal so kalt.
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      Traveler

      Wauu cool

      8/21/22Reply
       
    • Day34

      Isla Isabela - schön war es!

      November 28, 2019 in Ecuador ⋅ ☁️ 21 °C

      Schön und beeindruckend war es auf den Galapagosinseln. Am liebsten wären wir dort geblieben und weiter mit Seehunden, Schildkröten, riesigen Rochen und abertausenden von Fischen um die Wette geschwommen, während über uns Blaufußtölpel und Fregattvögel fliegen. Aber heute ging es nun zurück aufs Festland und weiter nach Latacunga.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Puerto Villamil

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