Ecuador
Quebrada Corazón

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Travelers at this place
  • Day464

    Cascada de Peguche

    March 13 in Ecuador ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf Entdeckungstour am Fuße des Vulkan Imbabura. Heute geht es zunächst zum Wasserfall von Peguche. Für uns ist das eigentliche Highlight nicht der tosenden Strom, sondern das Lichtspiel oberhalb des Wasserfalls, das wir von einer kleinen Höhle im Berg aus entdecken.

    Danach geht es näher an den Vulkan heran und damit auch ordentlich bergauf. Wir wollen einen schönen Ausblick über die Umgebung und den San Pablo See bekommen. Dabei wandern wir durch ein kleines Dorf und treffen auf viele unfassbar freundliche Einheimische. Generell fühlen wir uns im Norden Ecuadors sehr sicher und wohl. Die Bevölkerung ist fast ausschließlich indigen und wir lernen traditionelle Kleidung, Essen, Sprache und vieles mehr kennen.
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    Oldietravellers

    ...wouw, man müsste noch mal jung sein. Wir sind zwar noch fit 🤸‍♂️aber da können wir nicht mehr mithalten 🤠🤪

    3/14/22Reply
    theworldsheartandsoul

    😅 Ja Wandern ist unsere große Leidenschaft

    3/14/22Reply
    Oldietravellers

    ...ihr macht das genau richtig. Respekt!!!

    3/14/22Reply
    joerg oberle

    Sieht echt cool aus ……

    4/17/22Reply
     
  • Day302

    Otavalo

    February 13 in Ecuador ⋅ ☁️ 16 °C

    Es geht nochmals etwas raus aus der Stadt und zwar nach Otavalo, der Ort ist bekannt für den Handwerksmarkt und tatsächlich brauchen wir auch einen neuen pulli....beim Foto stellen wir fest, dies wird definitiv das erste und letzte mal sein das wir diesen gleichzeitig tragen 🤣
    Allerdings ist er wirklich sehr bequem und warm, immerhin auch von einem lama gespendet 😁

    Wir sind happy mit unserer Unterkunft in der wir endlich mal wieder eine Küche haben und wollen die nächsten Tage etwas wanderfit werden und die etlichen Lagunen in der Umgebung erkunden 😊
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    Bastian Baltes

    bloß keinen für Laura mitbringen

    2/18/22Reply
    Gabriele Knesebeck

    Laura sagt ja

    2/18/22Reply
    Gabriele Knesebeck

    Partnerlook 🤩😍

    2/18/22Reply
    Sandra Baltes

    ahhahahaha... richtig geil 😄 ... ist wie bei den alten Rentnerpäarchen, wo die Strickjacken zusammen passen

    2/22/22Reply
     
  • Day228

    Kratersee und chaotischer Grenzübergang

    October 3, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach so viel Action und Adrenalin in Baños gönnten wir uns etwas Ruhe in Latacunga... Gerade mal 2 Stunden von Baños entfernt liegt diese Stadt. Als wir ankamen wurde überall auf den Straßen gefeiert und getanzt. Und Opfergaben in Form von riesigen Schweinen, Hühnern und Meerschweinchen sowie Alkohol erbracht. Alle Einheimischen feierten dieses Fest bis in die Nacht hinein.
    In Latacunga befindet sich der zweithöchste Vulkan Ecuadors und einer der höchsten aktivsten Vulkane der Welt . Den Cotopaxi mit einer Höhe von 5897m kann man zwar besteigen aber wir entschieden uns für den Quilatoa Vulkan, der das letzte mal vor 800Jahren explodierte und einen Kratersee mit 3 Kilometern Durchmesser hinterließ. Die ganz Verrückten umlaufen diesen Krater in 3-5 Tagen, das nennt man dann den Quilatoa Loop... Aber nicht mit uns 😎 man kann es auch langsam WANDER BURNOUT nennen, also spazierten wir die knapp 800 Höhenmeter nach unten zur Lagune und wieder zurück.

    Da wir keine Zeit verlieren wollten, ging es am nächsten Morgen gleich weiter nach Otavalo. In Otavalo gibt es Samstags immer den größten Viehmarkt Südamerikas... naja bei unserem Timing waren wir natürlich am Dienstag da... und 5 Tage warten nur um zu sehen wie die Ecuadorianer ihr Vieh verkaufen und wir in unseren Backpacks eh kein Platz fürn Huhn, ne Kuh oder Schwein haben, tat es uns nicht weh, dieses Spektakel nicht gesehen zu haben. Wir besuchten jedoch die Cuicocha Lagune. Also ging es bei Zeiten mit dem Local Bus für 0.25$ zur Lagune. An unserem Wander Burnout hat sich auch da noch nichts geändert weshalb wir nur paar Kilometer (2🤣) marschiert sind. Auf dem Rückweg wurden wir von 2 Ecuadorianerinnen bis zur Bushaltestelle mitgenommen - sie waren das 7. Auto, was dann endlich gehalten hat. 😂☝️

    Da wir es kaum noch erwarten konnten und auch Ecuador eines der teureren Länder ist, machten wir uns also am 03.10.2019 von Otavalo auf zur Grenze nach Kolumbien. Tja schon der Taxifahrer, der uns nur zum Bus bringen sollte, meinte nur so..."es fahren keine Busse".... waaaaaaaaaasssss😱😱😱😱 naja wir kommen hier schon weg, dachten wir 😱... an der Bushaltestelle angekommen, sprach uns gleich eine Dame mit 5 MEGA Säcken Wolle an, ob wir auch zur Grenze wollen. Und auch sie meinte "es fahren keine Busse", da die indigen Völker sich quer stellten mit der Politik und damit Blockaden auf den Straßen bauten... tja... wie kommen wir hier weg?? Per Anhalter wurden wir erstmal in die nächste Stadt mitgenommen. Aber auch hier keine Busse. Die Dame sprang wieder vor alle Pick-Ups um einen Transport an die Grenze zu organisieren... und dann endlich ein Bus.... wir wissen nicht mit was die Leute den Busfahrer bestochen haben aber er ist gefahren... und somit machten wir uns endlich auf zur Grenze. Dort trafen wir noch die Brasilianerin Lada und spazierten gemeinsam über die Grenze nach Kolumbien.

    🇪🇨TSCHAU ECUADOR - HOLA COLUMBIA 🇨🇴

    Und nach 8 weiteren Stunden Busfahren erreichten wir Popayan in Kolumbien, wo wir erfuhren, dass der Ecuadorianische Präsident am 03.10. den Ausnahmezustand erklärte und dadurch ganz Ecuador lahm gelegt wurde. Wir sind so dankbar, sicher und ohne weiteren Probleme nach Kolumbien gekommen zu sein. 🙏🙏
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    Katrin und Stefan

    Ja in Ecuador ist ganz schon was los jetzt...😯. Da habt ihr es richtig angepasst nach Kolumbien zu reisen. Wieder tolle Abenteuer von denen ihr euch ewig noch erzählen werdet😁👍

    10/17/19Reply
    Mu Va

    👍👍toll, super getroffen. Ein wahnsinns Bild.

    10/17/19Reply
    Anja Endler

    Im Hintergrund ist wohl ein kleiner Fan von Euch?👍

    10/17/19Reply
    3 more comments
     
  • Day462

    Markttag in Otavalo

    March 11 in Ecuador ⋅ 🌧 15 °C

    Gestern Abend haben wir aus dem Fenster unseres Hotelzimmers noch eine unwirkliche Zeremonie einer indigenen Gruppe (Kichwas) beobachtet. Begleitet von Musik lief die Gruppe durch die Straßen und machte an jeder Kreuzung Halt für einen kleinen Tanz. An Holzstangen hingen lebende Hühner und Meerschweinchen, die während des Marschs mitgeführt und in den Tanz eingebunden wurden.

    Heute steht zunächst die Erkundung Otavalos auf dem Programm. Zum Mittagessen gibt es für Ecuador typisch "Chaulafan" - gebratener Reis mit allerlei Inhalten. Danach besuchen wir natürlich auch die bekannten Mercados von Otavalo. Wir schlendern über den Plaza de Ponchos und den Mercado 24 de Mayo. Hier findet man von Lebensmitteln über Kleidung bis Elektronik alles, was das Herz begehrt. Vor allem die indigenen Trachten der Frauen gefallen uns wirklich gut.
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    Warum machen sie diese Zeremonie? [Mama]

    3/13/22Reply
    theworldsheartandsoul

    Das haben wir bisher noch nicht herausgefunden

    3/13/22Reply
    joerg oberle

    Meerschweinchen? Das sind ja halbe Haasen 🤷🏼‍♂️😱

    4/17/22Reply
    theworldsheartandsoul

    Die werden hier richtig fett herangezüchtet 😬 dachte immer, dass Meerschweinchen nur in Perú eine Delikatesse sind... wieder was gelernt 😊

    4/17/22Reply
    joerg oberle

    Na mit unseren Meerschweinchen wirst du ja nicht satt! Wie schmeckt so ein Meerschweinchen? Schon probiert?

    4/17/22Reply
    theworldsheartandsoul

    Habs noch nicht probiert, das kommt dann wohl tatsächlich in Perú

    4/17/22Reply
     
  • Day153

    Marché haut en couleur à Otavalo

    May 6 in Ecuador ⋅ ☁️ 15 °C

    J153-J154 (du 6 au 7 mai) : Petit bon dans le temps, nous vous raconterons plus tard ce que nous avons fait en traversant le Pérou jusqu'à Lima 🇵🇪 mais pour les infos fraîches, c'est ici que ça se passe !

    Après 5 mois de vadrouille, d'aventures, de joies, de découvertes et de quelques galères, nous retrouvons @franck_thebault et @liliane.thebault , les parents de Manon pour 2 semaines de voyage en Équateur 🇪🇨. Nous avons donc pris un vol Lima/Quito le temps pour eux d'aller à Amsterdam et de choper inextremis (pour cause de brouillard) leur correspondance pour Quito ✈️. Ouf !

    20 millions de pas dans l'aéroport plus tard en trepignant d'impatience, c'est à 16h que nous verrons enfin leurs têtes fatiguées mais heureuses 😊. Après ces retrouvailles émotives, nous filons vers notre première escale equatorienne : la ville d'Otavalo réputée pour son marché du samedi haut en couleurs 🧺.

    La soirée fût courte pour l'un d'entre eux (je vous laisse deviner qui), décalage horaire oblige 😴 ! Nous avons évidement pris l'apéro, récupéré nos futurs jouets de voyage (appareil photo 📷, gopro...) et sommes allés nous coucher en rêvant déjà aux futurs moments que nous allons partager.

    Réveil frais et pimpant en ce samedi matin, direction donc le marché ⏰! A notre grande surprise, très peu de touristes, de nombreux articles faits main et des equatoriens durs en affaire 😂. Nous mangerons bon et simple dans une cantine locale sur la place 🥗.

    Cette après-midi, nous partons à la découverte de l'arbre sacré El Lechero, ancien lieu d'observation des étoiles ✨ qui offre un panorama sur la ville, le lac San Pablo et les volcans. En chemin, nous croiserons d'adorables locaux travaillant dans les champs de maïs 🌽 désireux d'échanger avec nous pour nous en apprendre un peu plus sur les cultures.

    Nous terminerons cette chouette journée par la visite de la cascade Peguche nichée au cœur d'un parc verdoyant. Une belle entrée en matière dans ce pays et un début d'acclimatation à 3000 mètres d'altitude réussie 👌.

    #roadtrip #voyage #trip #travel #voyagerloin #traveltheworld #globetrotter #travellers #ameriquedusud #southamerica #exploreamerica #Équateur #Ecuador #otavalo
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  • Day303

    Cascada De Peguche

    February 14 in Ecuador ⋅ ☁️ 16 °C

    Otavalo wird erkundet und es geht zu einem Wasserfall, auch hier geht es wieder reichlich bergauf aber so langsam sind wir ja im Training 💪

    Unterwegs machen wir eine kleine Kaffeepause mit Blick ins Grüne und freuen uns wieder in der Natur zu sein.

    Anschließend geht es zu einer Lagune, die uns leider nicht ganz so gut gefällt, der Weg geht nur an der Straße her und es liegt überall Müll herum...leider ist Umweltschutz hier noch nicht so ganz angelangt.
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  • Day6

    2-5 Otavalo hotel

    May 2, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 17 °C

    Omdat inmiddels alles vochtig is, de baños op de camping dicht is en we inmiddels stinken als... tsja, verhuizen we naar een hotel in Otavalo centrum, vlakbij de markt.
    Maar eerst "doen" we de waterval. Mooi. Bijna alle leuke stalletjes op weg naar deze attractie zijn helaas nog dicht waardoor we genoodzaakt zijn te ontbijten met banaan, koekjes en water.
    Het blijkt naar Ottovalo maar 2 km. En helemaal niet zo veel hoogtemeters. En toch hondsmoe. Ik had ook maar 10 uur geslapen.....
    Tent laten drogen, wasje gedaan, alles uit de kledingtas laten uitstinken, rondje markt. Rust. 's Middags empanada voor lunch, naar centrum gelopen, onderweg badpak gekocht. Was ik thuis niet meer aan toe gekomen, maar wel nodig.
    Weer zo'n leuk parkje, met muziek. Staat serieus een ingebouwde speaker voor. Wel goede kwaliteit. Raar.
    's Avonds uit eten. Van te voren rommelderommel. Zit ik met een kaart voor m'n neus: geen trek. Nou ja, ik kan het hebben. Om 8 uur naar bed, half 9 slapen: bijna naadloos tot half 7. Niet normaal.
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    Mieke Alberts-perotti

    Je zal t wel nodig hebben😂😂😂

    5/3/18Reply
    Monique Hermans

    Mooi kleurtje 😘

    5/4/18Reply
     
  • Day5

    1-5: Naar Ottovalo

    May 1, 2018 in Ecuador ⋅ ☁️ 12 °C

    Op advies van de mensen waar we in de tuin gekampeerd hebben, doen we toch weer de linea ferrera. Maar die wordt weer zo slecht (of blub, of over bielzen rijden) dat we afbuigen naar de E35. Eens kijken hoe dat bevalt. Niet. Jeemig wat druk, en die auto's stinken ook zo, om het over bussen en vrachtwagens maar niet te hebben.
    We stoppen wel bij een equator monument. Karin wilde eerst niet want het is niet echt. Daarom nemen we een foto vanaf het niet echte middelpunt. Voor het "echte" moeten we betalen. In Cayambe lunch op een soort speelplaats waar nog wat kermisattracties tussen zijn gezet. Het is er gezellig druk.
    Ik heb niet echt klimbenen vandaag en loop alles van 5% en hoger. En dat is helaas nogal wat. Net als we het willen opgeven, begint de grote afdaling naar Ottovalo. Daar kunnen we de camping moeilijk vinden omdat de navigatie van Karin raar doet, en mijn telefoon is leeg en wil onderweg niet echt opladen helaas.
    Uiteindelijk komen we in een bos terecht vlakbij een waterval. Daar is een kampeerplek. Helaas is de baños dicht, is het bijna donker als we aankomen en hoost het vanaf dat de tent staat stort. We dineren met chips en bier. Te moe voor iets anders. Ik ben wel heel erg benieuwd wat voor dieren dat klik geluid maken. Telefoon nu opgeladen met de waku waku.
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    Mieke Alberts-perotti

    Wat gaaf allemaal. K begon me al zorgen te maken. Had al paar dagen niets gehoord😉. Maar t gaat goed, gelukkig. Als ik t zo bekijk hebben jullie echt wel een jaar nodig😉😂.

    5/2/18Reply
    Gerbert Hanterink

    Beter met stokjes eten, whoehaha!

    5/4/18Reply
    Barbara de Groot

    LOL 🤣.... het beeld is echt grooter...

    5/6/18Reply
     
  • Day101

    Otavalo, Ecuador

    November 20, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Hola! ¿Como esta?

    Erst spät abends kommen wir in Macao an, für diesen Tag eigentlich nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Pasto geplant. Am Busbahnhof werden wir, wie so oft, von einem Dutzend Männern bedrängt, die uns natürlich das beste Angebot zur Weiterfahrt anpreisen. Tagsüber wäre es zu gefährlich... ist manchmal nicht ganz einfach sich umzingelt wieder aus der Situation zu winden - ganz schön anstrengend!

    Wir fragen ein junges Paar, welches auf einen Bus wartet, ob es hier eine günstige Unterkunft gibt. Die Antwort ist nicht nur ja, sondern die beiden möchten uns auch dorthin zu Fuß begleiten, da der Weg nicht ganz einfach zu erklären und zu finden wäre. Toll! Würden wir das zu Hause tun..!?

    Am nächsten Morgen geht es auf separaten Sitzen der überdachten Ladepritsche eines in die Jahre gekommenen Pickups über die Cordillera. Eine in Teilen nur einspurige Schotterpiste. Hinten auf der Ladefläche war es eben billiger! Wir rutschen und hüpfen auf der Bank hin und her und sind fasziniert von den scheinbar undurchdringlichen Wäldern und tiefen Tälern. Schmal, staubig und kurvenreich ist der Weg und schlängelt sich über 100km und mehr als 6 Stunden durch die Anden nach Pasto, einer kleinen Stadt unweit der Grenze zu Ecuador, immer auf Höhen um die 2.000 - 3000m. Als wir diesen Weg kennen lernen und unser Fahrer uns Bilder von abgerutschen Kleintransportern zeigt (Obst- und Gemüse-Lkw fahren diese Strecke nur nachts) sind wir froh, nicht in der Nacht gefahren zu sein. An einer Passhöhe werden wir von einer Militärpolizei angehalten und unsere Pässe werden "überprüft" und nach einem gemeinsamen Gruppenfoto werden wir gefragt aus welchem Land wir kommen!¿..? Als wir dann Pasto kennen lernen, sind wir doppelt froh, nicht dort in der Nacht angekommen zu sein!!

    Wir brauchen einen neuen Plan... Lateinamerika ist einfach riesig, die Strecken von Ort zu Ort nicht nur weit, sondern auch oft ganze Tagestrips auf mangelhaften Straßenverhältnissen. Zudem regnet es annähernd jeden Nachmittag und die Sicht in den Bergen ist nur früh morgens passabel... die Regenzeit ist einfach nichts, um mehrere Tage in die Berge zu gehen 🤔

    In Pasto bleiben wir für zwei Tage, um über unseren Landkarten zu Brüten, eine grobe Route nach Süden und unsere Weihnachts- und Sylvesterferien 😜 zu planen... Wir entscheiden uns, schneller nach Süden zu reisen. Weihnachten wollen wir in Sucre, Bolivien verbringen und im Februar im Süden Chiles bzw. Argentiniens sein, um den patagonischen Sommer zum Wandern nutzen zu können. So der grobe Plan... Für die Länder Rund um den Äquator haben wir zurzeit eine schlechte Reisezeit - also warum sollen wir uns hier vom Regen ärgern lassen? In diese Länder reist man besser zu unserer Sommerferien-Zeit.

    Also los geht's! Auf nach Ecuador, auf in Richtung Äquator. Mit dem Nachtbus geht es über die Grenze mit Ziel: Otavalo

    Wir dürfen in Peguche, einem kleinen Ort vor Otavalo, unser Zelt im Garten eines Hostals aufschlagen. Ein untouristischer indigener Ort entlang einer leider stillgelegten Eisenbahntrasse. Die Gleise sind jedoch nicht ungenutzt und dienen heute nicht nur als normaler Fußweg. Auch treiben die Bauern ihre Kühe allmorgentlich zu ihren Futterplätzen über die Gleise. Ein wunderschönes Bild, wenn die fast ausschließlich in Trachten gekleideten Bauern und Dorfbewohner beladen mit Waren über die Gleise gehen. Auch unsere Unterkunft ist nur über die Gleise zu erreichen, wo unweit die Bahntrasse entlang drei mal die Woche ein Volleyballspiel abgehalten wird, bei dem wir natürlich nicht fehlen dürfen 😁

    Wir nutzen das tolle Wetter um die Umgebung Otavalos zu Fuß zu erkunden. Eine herrliche Gegend! Irgendwie fühlen wir uns in der Zeit zurück versetzt. Die Felder sind klein und schmal. Überwiegend wird auch hier Mais das ganze Jahr über angebaut und die Bauern bewirtschaften die Felder meist ganz allein' mit Hacke und Spaten. Die Furten zwischen den Maisreihen werden mittels einem aus Holz gefertigtem pflugähnlichen Gerät von einem Kuhgespann gezogen, während der Mann den "Pflug" in Richtung hält, dirigiert die Frau die Kühe mit kurzen Kommandos.

    Die Region um Otavalo ist gespickt mit Seen, Wanderpfaden und traditionellen indigenen Dörfern. Wir fahren zur nahe gelegenen Laguna Cuicocha, inmitten eines erloschenen erodierten Vulkans, um dessen riesigen Kratersee wir ganze 14 Kilometer wandern und hätten wir Weitsicht gehabt, hätten wir bis zu den Vulkanriesen Cotopaxi und Chimborazo mit ihren fast 7.000m Höhe sehen können... 😣 Einmal rund, fühlen wir uns noch fit um die 8 Kilometer zurück zur nächsten Ortschaft zu gehen, um das hiesige Leben noch in uns aufzunehmen. Es ist schön hier zu Wandern...! 😊

    ...auch wenn man abseits der größeren Orte die Armut der Menschen deutlicher spürt. Manche sind nicht nur arm sondern scheinbar auch perspektivlos. So sehen wir in einem Vorgarten eine Familie sitzen, die völlig unbeeindruckt zusieht, wie die Hühner am im Garten liegenden toten Hund herumpicken. Uns irritiert oft diese Gleichgültigkeit!

    Auf dem Markt in Otavalo hingegen sind wir fasziniert vom Kunsthandwerk der 'Otavaleños', die selbstbestimmt und ihrer ursprünglichen Kultur treu geblieben sind. Nicht nur beeindruckende Alpaka-Wolldecken, sondern auch einmalige Wandteppiche, Ponchos und Hüte werden angeboten. Ein Schmaus für unsere Augen. Müssten wir nicht noch so weit reisen, wären die Rucksäcke ab heute vollgepackt 😁

    Nach drei erlebnisreichen Tagen zieht es uns nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors, um von dort ohne längere Aufenthalte den langen Weg von über 1.000 km über Cuenca und Piura nach Lima anzugehen, von wo unser Flug nach Iquitos am Amazonas in Peru startet. Also los geht's mit dem Bus... Ein Flug von hier aus ist uns zu teuer!

    Wir sind gar nicht so traurig darüber den Bus zu nehmen, schließlich ist es wie Fernseh schauen, nur alles echt 😜

    In Quito, der Stadt am Äquator, muss man natürlich neben der schönen kolonialen Altstadt auch zum Äquator. Für uns ein Meilenstein, schließlich betreten wir hier die Südhalbkugel unserer Erde und wer kann schon mal auf dem Äquator balancieren!

    Es geht weiter...
    ... Und es fällt uns auf, daß es keine Straßenränder, oder sonstige Flächen gibt, die ungemäht sind. Der Grund ist einfach: Jedes Haustier, seien es Pferde, Kühe, Ziegen, oder Schweine, dürfen an Pflöcke gebunden eine Fläche von vielleicht 20 m2 ihr eigen nennen und jeden Tag gibt es Neuland. Auch Lamas gehören mittlerweile zu den Rasenmähern!

    Wir sehen Kindern beim Spielen zu, wie sie aus alten Kanistern Türme bauen und versuchen sie zu besteigen, oder aus Bänken und Brettern Wippen bauen. Meist wissen sie sich zu beschäftigen. Leider sehen wir aber auch wie auf einer Müllhalde nach Brauchbarem gesucht wird. So ist es eben!

    Wir fahren quer durch die Anden und...
    ... auch an den Vulkanen Cotopaxi und Chimborazo vorbei. Letzteren sehen wir, dem trüben Himmel geschuldet, nur auf der Landkarte. Die Berglandschaft zeigt kaum mehr einen Wald, nur wenige Bäume und so sieht man nicht selten, dass die Felder nach einem Regenguss von Rinnen durchspühlt sind und die Ernten nur miserabel sein können. Da rächt sich der Raubbau!

    Nachts um 1:30 Uhr kommen wir am ganz neu von Ecuador und Peru gemeinsam errichteten Grenzübergang an. Ein Gebäude, zwei Reihen einzelner unterschiedlicher Schreibtische und die Grenzbeamten beider Länder sitzen bunt durcheinander gewürfelt an den Tischen. Nur durch ein zartes Winken, sofern erkennbar, des einen, oder anderen Beamten, kann man erkennen wo man den Ein-, oder Ausreisestempel erhält! Welch ein Wirrwarr 🤔

    Viele Grüße
    Ariane & Marco
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  • Day11

    We will bring you home, little penguin

    January 11, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 11 °C

    Zum Zeitvertreib an der Grenze von Kolumbien nach Ecuador hole ich den Pinguin aus dem Koffer, und hier seht Ihr nun die gesamte Reisegruppe. Danke Rike, was für eine grandiose Idee mit dem Stoffpinguin. Er nimmt zwar viel Platz weg im Seitenkoffer, aber durch ihn haben wir jetzt eine Mission: We will bring you home to Patagonia safely, little penguin!Read more

    Ina Hentschel

    Mein lieber Bruder, du siehst leicht fertig aus! Auch uns geht es wie den Solinger Familien, wir warten schon jeden Tag auf einen neuen Bericht und es ist toll, dass wir deine Tour auf diesem Weg begleiten können!

    1/13/18Reply
     

You might also know this place by the following names:

Quebrada Corazón, Quebrada Corazon