Ecuador
Quebrada Pucahuaicu

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20 travelers at this place

  • Day20

    Otavalo und Umgebung

    March 30, 2019 in Ecuador ⋅ 🌧 23 °C

    Den letzten Stop in Ecuador legte ich in Iluman in der Nähe von Otavalo ein.
    Dort habe ich auf einem Bauernhof zusammen mit anderen Reisenden und einer indigenen Familie gewohnt. Da es kein WLAN gab war ich etwas abgeschnitten von der Außenwelt. :-) Dort konnten wir aber die einfache Lebensweise der Einheimischen miterleben was sehr spannend war.

    Von Iluman aus fuhren wir nach Otavalo um den berühmten Markt zu erleben und etwas einzukaufen.
    Am zweiten Tag fuhren wir Richtung Quito um dort auf dem Äquator spazieren zu gehen. :-) Dort gibt es auch ein Museum, dass die Besonderheiten des Äquators mithilfe von Experimenten zeigt - sehr lehrreich. ;-)

    Am letzten Tag sind wir um die Lagune von Cotacatchi gewandert. Da diese von Bergen umringt ist und auf über 3.000 Höhenmeter liegt, war dies gar nicht so einfach. :-) Aber der Anblick war es definitiv wert.
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  • Day81

    Otavalo

    February 8 in Ecuador ⋅ 🌧 11 °C

    Meinen ersten Stopp in Ecuador habe ich in Otavalo gemacht. Otavalo ist ein kleines Städtchen in den Anden, es liegt auf etwa 2600 Metern. Der Großteil der Einwohner ist indigen. Der Ort ist vorallem für seinen riesigen Vieh- und Handwerksmarkt bekannt der Samstags stattfindet. Am Donnerstag habe ich aber erst mal eine kleine Wanderung gemacht um die naheliegenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Erst habe ich einen heiligen Baum auf einem Hügel vor der Stadt besucht. Danach bin ich direkt weiter zu einem Vogelpark der Kondore, Adler, Falken und Uhus hat. Dort habe ich mir dann die Flugshow angeschaut. Es war sehr beeindruckend die riesigen Kondore und Weißkopfseeadler von nahmen zu sehen. Danach bin ich dann zu einem Wasserfall gelaufen. Am nächsten Tag bin ich dann mit einem anderen Reisenden aus meinem Hostel zum Cuicocha See gefahren. Das ist ein Kratersee auf ca 3100 Metern. Dort haben wir dann eine Wanderung um den See gemacht, die auf eine Höhe von ca 3600 Meter hoch ging. Es war relativ anstrengend, da ich noch nicht wirklich an die Höhe gewöhnt bin. Samstags habe ich dann vormittags den Markt angeschaut und bin mittags weiter nach Quito gefahren.Read more

  • Day85

    Otavalo

    November 10, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    6 Uhr verabschiede ich mich von dem netten Hostelopi und mache mich auf den Weg zur Metrostation. Mein Plan war für 0,25$ zum Terminal Carcelén im Norden zu fahren - doch das war leider nicht möglich, da alle Busse in der Früh so voll sind, dass die Türen kaum schleßen können. Nach dem dritten vollgestopften Bus und 40min Wartezeit entscheide ich mich für das Taxi, ich hatte keinerlei Chance mit meinem großen Backpack. Also halte ich das nächste Taxi an, wir fahren 40min und das Taxometer steigt bis auf 10$. Naja, immerhin bin ich jetzt da. Am Terminal ist viel Gewusel, ich kaufe mir ein Ticket für 2,75$ nach Otavalo und suche mein Gleis und meinen Bus. Als eiziger Tourist zwischen all den Locals geht es dann 7:30 Uhr in Richtung Otavalo, es läuft schon wieder der FIlm "Mann über Bord" auf Spanisch, ich kann schon fast den Text mitsprechen :). 8:30 Uhr wirft mich der Busfahrer nicht wie geplant am Terminal, sondern an der Panamerica raus. Ich laufe also 15min ins süße Zentrum der kleinen netten Stadt Otavalo (2550m) und finde ein Bett im wohl besten Hostel hier - das Flying Dunkey (9$ inkl. Früchte und Kaffee zum Frühstück). Im Dorm angekommen lege ich mich erstmal ab und komm an. Dann lerne ich meinen Zimmergenossen Jaime (Spanier) kennen, ein ganz netter Kerl. Gemeinsam machen wir uns dann auf den Weg in die Stadt und peilen zuerst den Tiermarkt an. Dort angekommen finden wir allerdings nur einen leeren Platz vor, ein Opi erklärt uns, dass der Markt seit einem Monat schon nicht mehr stattfinden kann, da die Tiere irgendeine Krankheit haben. Schade, darauf hatte ich mich eigentlich am meisten gefreut. Die Leute hier in Otavalo tragen ganz traditionelle Kleidung - die Frauen haben lange schwarze Röcke an, tragen bestickte Blusen, viele Perlenketten um den Hals und süße Sandalen. Die Haare sind sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen zu einem Zopf nach hinten geflochten. Bei den Frauen findet man Bänder oder anderen Schmuck im Haar. Die Männer tragen traditionelle Ponchos. Wir gehen also auf den Handwerksmarkt auf dem Plaza de Ponchos - da heute Samstag ist, erstreckt sich dieser Markt allerdings weit über den Hautplatz hinaus und überall findet man Stände zum Schnökern. Farbenfrohe Ponchos, Pullover, Schals, Decken, Schmuck, Taschen aller Art ... es gibt ein riesiges Angebot an Handwerkskunst. Wir schlendern von Stand zu Stand, trinken einen Jugo de Coca, essen ein paar Snacks an den Straßenständen und verhandeln einen super Preis für drei Pullis (ja ich habe mir zwei Alpakapullis gegönnt, allerdings beide für nur 25$!!).
    Zu Fuß machen wir uns dann auf den Weg zum "Mirador El Lechero" und zum knöchernen Baum "Arbol Milenario". Es geht steil bergauf, die Sonne meint es gut mit uns und wir haben einen wundervollen Blick über Otavalo und die bergige Vulkanlandschaft rundrum. Es geht durch arme Viertel hier in der Gegend, vorbei an kleinen Hausgärten mit dicken Hausschweinen und durch Felder. Nach einer Stunde Laufen bemerken wir, dass es wohl doch ein bisschen weiter ist, als gedacht. Ein Pickup hält an mit zwei Einheimischen (Julio und Pate) und einer Canadierin (Candice, sie hat Julio über Couchsurfing kennengelernt), sie nehmen uns hinten auf der Ladefläche mit :). Wir genießen gemeinsam die Aussicht von hier oben, quatschen und fahren dann weiter zur Laguna San Pablo. Von hier aus sieht man den Vulcano Imbabura. Wir chillen am Steg und trinken ein paar Bier gemeinsam, echt schön hier. Der Hunger treibt uns später zurück nach Otavalo, wir essen ein leckeres Mittagsmenü für 2,50$ bei einer Frau, die Julio kennt. Sehr lecker und sogar vier Gänge! Gesättigt und müde verabschieden wir uns erstmal und gehen zurück ins Hostel. Ich brauche dringend eine Dusche und einen kleinen Nap, bin ja echt schon lange auf den Beinen. Kommt mir gar nicht so vor, als wäre ich erst heute hier angekommen.
    Ausgeschlafen gehe ich dann später mit Jaime auf den Marktplatz, hier stehen viele kleine Zelte und alle Einheimischen essen hier zu Abend. Es gibt leckere angebratene Kartoffelklöße mit Salat, Spiegelei und ein bisschen Fleisch. Später kaufen wir noch ein paar Bier, chillen uns draußen auf die Dachterasse und schauen dem Regen zu.
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  • Day55

    Mercado Animales, Otavalo

    October 14, 2017 in Ecuador ⋅ ⛅ 13 °C

    Auch heute Morgen hat der Wecker wieder früh geklingelt. Schon um 7 Uhr sind wir aufgestanden und haben uns fertig gemacht. Noch vor dem Frühstück wollen wir den Viehmarkt in Otavalo besuchen. Wie sinnvoll das vor dem Frühstück ist, wissen wir noch nicht, denn wir haben bereits mehrfach gelesen, dass hier das "wahre" Leben zu sehen ist - und genau so ist es auch. Nach einem 15 minütigen Fußmarsch erreichen wir am westlichen Stadtrand die Marktwiese, die wir über ein Loch im Stacheldrahtzaun am Rand des Marktes erreichen. Schon auf dem Weg zum Markt kommen uns immer wieder Menschen entgegen, die an den Füßen zusammengebundene Hähne kopfüber durch die Gegend tragen, oder Säcke tragen, in denen sich Tiere ganz offensichtlich gegen die Enge wehren. Auch ein Kind mit einem Minischwein an der Leine kommt uns entgegen. Auf dem Markt selbst kriegen wir einen ziemlichem Schock. In kleine kreisrunde Käfige wurden deutlich zu viele Hühner gestopft, teilweise trampeln die Tiere aufeinander rum. An Heringen, die in den Boden geschlagen wurden, sind Hähne angebunden, die sich kaum bewegen können. Teilweise sitzen in den Käfigen auch Kaninchen oder Meerschweinchen, Enten etc. Als wir ein kleines Stück weiter gehen, sehen wir Holzboxen, in denen hunderte von Küken sitzen. Die Verkäufer schmeißen Futter in die Boxen, auf die Küken, sodass die Küken teilweise aufeinander rumpicken. Wir gehen weiter und erreichen einen Durchgang, in dem alte ecuadorianische Frauen in einer Reihe stehen und ihre Tiere aus einem Sack heraus verkaufen. Eine lustige alte Dame erschreckt uns, als wir in ihren Sack hineinschauen, in dem mindestens 10 Meerschweinchen sind. Wir verlassen die Kleintierteil des Marktes und betreten einen Platz, auf dem Schweine, Schafe und Ziegen verkauft werden, die an in den Boden geschlagene Holzpfosten angebunden sind. Die Schweine sind teilweise in ziemlich schlechtem Zustand, haben überall (v.a. im Gesicht) Kratzer, teilweise sah die Haut der Schweine aus, als hätten sie starken Sonnenbrand. Wir gehe ein Stück weiter und erreichen den Großviehmarkt, wo Kühe und Pferde verkauft werden. Investigativ wie wir sind, haben wir bei nahezu jedem Tier nach den Preis gefragt. Wir gehen davon aus, dass es sich tatsächlich um die richtigen Einstiegspreise handelt, die natürlich noch verhandelt werden können, wir sehen allerdings keinen Grund, warum uns die Verkäufer zu hohe Preise nennen sollten, denn auch denen ist bewusst, dass wir kein Interesse daran haben, wirklich ein Tier zu kaufen - auch wenn wir überlegen, ein kleines Kaninchen, ein Meerschweinchen oder ein Huhn zu kaufen, um es in die Freiheit zu entlassen.
    Preise, die wir herausgefunden haben:

    Küken: 1-1,5$
    Huhn: 12$
    Entenküken: ca. 5$
    Meerschweinchen: 2,5$
    Lamm: 75$
    Schwein: ca. 120$ (je nach Größe)
    Kleiner Ziegenbock: 100$
    Kuh mit Kalb: 400$ (wird nur gemeinsam mit ihrem Kalb abgegeben)

    Da wir einen vergangenen Anruf von Angis Mama auf dem Handy haben und Angis Oma momentan im Krankenhaus ist, weil sie eine neue Hüfte bekommen hat, machen wir uns auf den Weg zurück ins Hostal (Anrufe entgegenzunehmen kostet uns 1,50€ pro Minute, aktiv anrufen 4€ pro Minute) und nutzen das dortige WLAN. Angi telefoniert ein bisschen mit ihrer Oma und dann machen wir uns auf den Weg zum Plaza de Ponchos in Otavalo, zum andienen Markt. Vorher frühstücken wir aber noch.
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Quebrada Pucahuaicu

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