Ecuador
Salango

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Top 10 Travel Destinations Salango
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20 travelers at this place
  • Day18

    Sendero del Colibri

    February 22, 2020 in Ecuador โ‹… ๐ŸŒง 28 ยฐC

    Balade sur le sentier des colibris qui débute à Ayampe.
    Nous avons observé plusieurs oiseaux dont le colibri, de magnifiques et énormes papillons (le tout presque impossible pour nous à immortaliser si ce n'est dans nos caboches!), et des moustiques.... ๐Ÿ˜ƒ
    Nous sommes obligés de rebrousser chemin après une heure de marche car la rivière peu acceuillante et avec un bon niveau d'eau, nous barre la route.
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    Darfeuille Charline

    Oh ! Des petites fourmis en plein boulot !

    2/27/20Reply
    Darfeuille Charline

    On n'a peut-รชtre pas de photo de papillons et de collibri, mais on a les fourmis !

    2/27/20Reply
     
  • Day111

    Yoga Teacher Training am Strand

    May 2 in Ecuador โ‹… โ˜๏ธ 26 ยฐC

    Die erste Nacht mit dem ohrenbetäubenden Rauschen des Ozeans ist noch etwas ungewohnt, genauso wie das Rascheln der Zweige auf dem Dach, dass Philipp zuerst als Schlange verdächtigte ๐Ÿ ๐Ÿ˜…
    Wir nehmen am nächsten Montag gleich die erste Yoga-Stunde wahr, die zwar noch nicht im Rahmen des 28-Tage-Yoga-Trainings ist, aber uns schon gut fordert
    ๐Ÿ’ช๐Ÿป Das ist auch die erste gemeinsame Yogastunde, die wir zwei miteinander haben, abgesehen von den Youtube-Yoga-Sessions ๐Ÿ™Œ๐Ÿป

    Wir lernen weitere Teilnehmer und Lehrer bzw. Personal/ Eigentümer von „Otra Ola“ kennen, auf deren Gelände unsere Hütte ๐Ÿ›– und ein Café inkl. überdachter Yoga-Plattform sind ๐Ÿง˜๐Ÿผ‍โ™€๏ธ Wir holen am Nachmittag die am Vortag wegen uns verschobene Eröffnungsfeier nach, mit nicht berauschendem Essen, dafür aber ersten Gesprächen mit den 5 weiteren Teilnehmern, einer Einführungsrunde mit Maria-Elena (Leiterin), ihrem Mann Hugo und ihrer Tochter Leelah, die uns hauptsächlich anleiten wird ๐Ÿ™‹๐Ÿป‍โ™€๏ธ๐Ÿ™‹๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ Es kommt gleich eine familiäre Stimmung auf in dieser kleinen Runde. Alle sind freundlich und nett und das Wetter spielt auch mit โ˜€๏ธ

    Das Wetter soll sich in den nächsten Wochen jedoch ändern, denn auch in Ecuador gibt es Sommer und Winter ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡จ Allerdings wird dieser Umschwung von uns Deutschen mit einem Lächeln beäugt,denn wir reden immer noch 20 Grad und ein wenig Regen ๐Ÿ˜„ geht schlimmer! Was allerdings mit dem Regen einhergeht und besonders Jessy, aber ach alle anderen Teilnehmer stört, sind die Mücken ๐ŸฆŸ Gut das wir in unserem Willkommens-Beutel, inklusive 400 Seiten DIN A4 Yogabuch, auch Mückenspray bekommen ๐Ÿ˜…

    Für die dennoch juckenden Stiche entschädigt der Ozean. Das Meer ist warm und wir haben einen tollen Strand direkt vor der Hütte ๐Ÿ Der kleine Baywatch-Turm am Strand wirkt recht professionell, die Rettungsschwimmer sind aber freiwillig dort oben, wie wir später erfahren ๐ŸŠ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Die Strömung und die Wellen laden nicht so wirklich zum entspannten Baden oder Schwimmen ein. Dafür sind aber jeden Tag zahlreiche Surfer im Wasser ๐Ÿ„‍โ™‚๏ธ Ayampe ist auch bekannt für seine Wellen und es gibt mehrere Surfschulen und es ist der Einheimischen liebste Beschäftigung ๐Ÿค™๐Ÿผ

    Wir haben auch eine Surfstunde in unserem Programm in der ersten Woche und wagen uns nach kurzer Trockenübung am Strand in die seichten Wellen ๐ŸŒŠ Es klappt schon ziemlich gut nach so kurzer Vorbereitungszeit und wir schaffen es beide, auf dem Brett stehend ein paar Meter zu surfen ๐Ÿ„๐Ÿ„‍โ™€๏ธ Ein tolles Erfolgserlebnis und wir fühlen uns schon halb integriert in die lokale Hippie- und Aussteigergemeinde โœŒ๐Ÿป Es gibt hier viele westliche Leute, vorallem aus Nordamerika, aber auch Leute aus Europa und anderer Länder Südamerikas, die Dich hier niedergelassen haben. Es ist ein junger Ort mit Hauptsprache Spanisch, was uns positiv überrascht ๐Ÿคฉ Neben dem allseits präsenten Cannabis-Geruch, sind überall Hunde ๐Ÿ• am Strand, auf den Grundstücken und sandigen Wegen, Hundekacke inklusive ๐Ÿ’ฉ Eine Katze ๐Ÿˆ verirrt sich mehrere Male zu uns in den 1. Stock, wird aber zügig von Philipp des Raumes verwiesen (wie gut das Katzen immer auf allen Vieren landen) ๐Ÿ˜ฌ

    In Ayampe gibt es nicht viel Lebensmittel zu kaufen, dafür müssen wir mit dem Bus oder Taxi 20 Minuten in die nächste Stadt nach Puerto Lopez fahren ๐ŸšŒ ๐Ÿš• Wir stellen schnell fest, dass wir mit die einzigen sind, die kochen und blockieren mit unserem Arsenal an Gemüse und Obst ein Drittel des Gemeinschafts-Kühlschranks ๐Ÿฅฆ๐Ÿ…๐Ÿฅญ Wir grooven uns aber schnell ein in der Küche mit den anderen Bewohnern ๐Ÿ™‚

    Wir bekommen jeden Tag Frühstück, was vegan ist, aber nur bedingt glutenfrei ๐Ÿ˜’ In unserer Gruppe hat auch Nadia aus den USA mit Gluten Probleme. Frühstück gibt es bei einem jungen Pärchen aus Kuwait, das gerade ihr Café hier eröffnet hat ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ‍โ™‚๏ธ Nach den ersten Frühstücken gibt es schon einige Punkte zu bemängeln, besonders in Bezug auf das glutenfreie Essen, aber auch Pünktlichkeit und Obstangebot ๐Ÿ™๐Ÿผ‍โ™€๏ธ๐Ÿ™Ž๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Daraufhin gibt es dann Essen wie auch Getränke eher an 9:00 Uhr dran, zu der Zeit, zu der wir täglich frühstücken und nicht erst nach 45 Minuten Wartezeit ๐Ÿ˜‘ Es werden auch jetzt Früchte, wie Bananen und Wassermelone angeboten, die es in Ecuador im Überfluss gibt und auch gibt es jetzt mehr glutenfreie Optionen ๐Ÿค— Vorher haben Jessy und Nadia einfach kein Brot / Müsli / Kuchen bekommen. Aber wer nicht fragt, der nicht gewinnt! Oder so ähnlich ๐Ÿ˜…

    Unsere Yogi-Gruppe ist sehr unterschiedlich:
    Es gibt die gerade 18 Jahre alt gewordene Ania (Halb-Polin), die mit ihrer Mutter in Ayampe ist ๐Ÿ™‹๐Ÿป‍โ™€๏ธ
    Die Ende 30-jährige Kami aus Kalifornien, die schon seit ein paar Monaten in Ayampe lebt, seit die Beziehung mit ihrem Freund in die Brüche gegangen ist ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ
    Emma ist Ende 20, kommt aus England, reist aber schon seit 2-3 Jahren in Südamerika und unterrichtet online Englisch ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ
    Nadia, unsere Mitfahrerin aus Cuenca, Anfang 30 aus Milwaukee, ist Veteranin und schon durch manch schwere Zeiten gegangen ๐Ÿ™‹๐Ÿป‍โ™€๏ธ
    Nadia wohnt mit Pame in einem Zimmer des Otra Ola Hostels. Sie ist auch Ende 20, kommt aus und lebt in Quito - die einzige aus Ecuador ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡จ๐Ÿ™‹๐Ÿผ‍โ™€๏ธ
    Und dann noch wir 2.
    Die Charaktere sind noch unterschiedlicher als die Herkunft bzw. die Biografie der Teilnehmer, was einerseits sehr spannend ist, andererseits aber auch teilweise zu gespannten Nerven führt ๐Ÿ˜ฃ Speziell das Pünktlichsein, das Helfen beim Auf- und Abbau, wie auch generell respektvolles Verhalten untereinander ist nicht bei allen Teilnehmer so ausgeprägt oder generell vorhanden, wie wir uns das manchmal wünschen. Auch dadurch lernen wir, kotzen darüber ab und meditieren wieder ๐Ÿคช

    Wie wir schnell mitbekommen, ist das komplette Yoga-Teacher-Training ein Familien-Business: Neben Maria-Elena, Hugo und Leelah, kommt auch Chris (Leelahs Bruder) zum Unterrichten vorbei ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ‍โ™‚๏ธ Es gibt aber auch 3-4 weitere Lehrer im Programm, die entweder den Kurs schon mal selbst absolviert haben oder von der Yoga-Schule vor Ort sind. Maria-Elena hält nämlich normalerweise ihre Trainings in den Bergen, in Cuenca โ›ฐ Zur Abwechslung, was uns auch gelockt hatte, wollte sie es am Strand stattfinden lassen ๐Ÿ Glück für uns. Die Familie kümmert sich wirklich sehr gut um die Gruppe und wir fühlen uns wohl ๐Ÿ˜Œ

    Der Morgen startet täglich kurz nach 6 Uhr. Es wird langsam hell. Eine Person aus der Gruppe kümmert sich um Neti: Ein Topf heißes Wasser mit etwas Salz, womit die Nase gespült wird ๐Ÿ‘ƒ Am Anfang gibt das Tränen in den Augen, später merken wir die Wirkung beim Atmen durch die freie Nase ๐Ÿ˜ Eine andere Person übernimmt den Karma-Yoga Dienst: das Fegen des Yoga-Bereichs, wo sich erstaunlich viel Salamander-Kot über den Tag/ die Nacht ansammelt ๐ŸฆŽ und dann treffen, mehr oder weniger pünktlich, zu 7:00 Uhr die anderen Teilnehmer bzw. Lehrer ein ๐Ÿšถ๐Ÿป๐Ÿšถ๐Ÿผ‍โ™€๏ธ

    Wir bekommen theoretischen und praktischen Yoga-Unterricht und gehen nach und nach tiefer in die Übungen und Details der Positionen, Atemtechniken, Meditationen etc. Wir lernen Grundlagen zu Anatomie, Yoga-Philosophie/-Geschichte, Ayurveda, verschiedene Atemtechniken (Pranajama) etc. ๐Ÿค“ Wir lernen auch relativ schnell, dass es sehr viel um das Atmen und die Meditation geht und die Yoga-Übungen dafür nur Vorbereitungen sind ๐Ÿง Als die Gruppe immer wieder über Sternzeichen, Monde, generell Astrologie โ™“๏ธ und spürbarer Energie spricht, wird uns schon ein wenig anders, aber wie wir lernen: nicht akzeptieren, nicht ablehnen, sondern betrachten ๐Ÿ˜Œ

    Wir verbringen die erste Unterrichtswoche fast ausschließlich mit Leelah, die eigentlich in Dubai mit ihrem indischen Ehemann lebt und dort ein Meditations-/Zeremonie-Geschäft betreibt ๐Ÿ™‹๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ Maria-Elena und Hugo stammen aus Ecuador, von wo sie vor 30 Jahren nach Kanada ๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ฆ gezogen sind und vor gut 10 Jahren wieder zurück nach Ecuador ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡จ Hugo kommt in der zweiten Wochen auf den Stundenplan. Er unterrichtet Anatomie und hat noch interessante Aspekte aus seiner Arbeit als Chiropraktiker, Homöopath und Psychologe für uns ๐Ÿ‘จ๐Ÿป‍๐Ÿซ Die ganze Gruppe wird ein Mal durchgeknackt von ihm. Der berüchtigte Handy-/Computernacken knackt dabei am lautesten ๐Ÿคช Die Anatomie Klausur in der zweiten Woche bestehen wir alle mit Bravour ๐Ÿคฉ

    Wir bekommen auch eine richtige Massage nach einer Woche, die die geforderten Muskeln/ Sehnen und Nerven dehnt, entspannt und für die nächsten Herausforderungen geschmeidig macht ๐Ÿ’†๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’†๐Ÿผ‍โ™€๏ธ Bald unterrichten wir auch kleine Teile einer Yoga-Stunde bzw. die Meditationen. Die Nervosität ist anfangs groß, aber wird mit der Übung kleiner ๐Ÿ˜ถ Jeder muss hier durch denselben brennenden Reifen springen. Die Atmosphäre in der Gruppe ist toll, sehr offen und wohlwollend ๐Ÿ’“ Es werden alle Themen besprochen, wie körperliche Beschwerden, Beziehungsprobleme, Stuhlgang, Menstruation ๐Ÿ˜… Und darauf wird auch Rücksicht genommen. Für Philipp ist das zunächst etwas befremdlich, aber bald normales Tagesprogramm. Manchmal ist er einfach stiller bzw. leicht abwesender Beobachter ๐Ÿคจ

    Wir haben einen knackigen Stundenplan. Am Wochenende sollen 1,5 Tage frei sein, die aber im Laufe der Wochen auch geringer werden. Am Wochenende ist eh die ersten beiden Wochenenden Ausgangssperre ๐Ÿšท, wodurch wir entweder in unserer Hütte oder auf der Yoga-Fläche sind. An die Ausgangssperre halten sich die Einheimischen nicht wirklich. Die Ordnungskräfte haben ihre Mühe, die Badenden, Surfenden und Kiffenden am Strand stündlich wieder zurück zu schicken, bis sie anfangen die Leute festzunehmen und Strafen zu verteilen ๐Ÿ‘ฎ๐Ÿพ‍โ™‚๏ธ Das wirkt dann Wunder. Wir beobachten das Spektakel von unserer Terrasse, solange wir keinen Unterricht haben ๐Ÿฟ

    Neben unserem knackigen Stundenplan gehen wir abends noch auf eine Veranstaltung der Hare Krishna “Die Hare Krishnas, oder auch Gaudiya Vaishnavas sind eine Jahrtausende alte Tradition, die in den 1960 Jahren in den westlichen Länder populär wurde.
    Alle Lebewesen, also Menschen, Tiere und Pflanzen sind Seelen, das heißt Teile Gottes. Genauso wie der Ursprung, Gott, ewig ist, sind auch die Seelen ewig. Im Kreislauf von Geburt und Tod durchlaufen die unsterblichen Seelen gemäß ihren Handlungen aus vorherigen Leben unterschiedliche Lebensformen, um die Reaktionen auf Handlungen zu erfahren.” Zitat: https://hare-krishna.de/ Wir wussten nur wenig was uns erwartet, aber wir wurden von allen anderen sehr freudig erwartet ๐Ÿ˜ƒ So wurde von Leelah als Ehrengast erst eine Mediation gehalten und dann begann das traditionelle Mantrasingen. Zum Schluss tanzten wir alle im Kreis, von Jung bis Alt waren es ca. 25 Leute und wir sangen immer wieder das gleiche Mantra. Natürlich durften wir, wie auch viele andere, ein kurzes Solo einlegen ๐Ÿคช Eine tolle Erfahrung und dann gab es auch noch glutenfreies und veganes Essen (kostenlos!) ๐Ÿฅฐ

    Als Einführung in die pflanzliche Medizin halten wir eine kleine Zeremonie ab und bekommen einen speziellen Tabak in die Nase gepustet ๐Ÿ‘ƒ Das wird von vielen Jägern in den Anden/ im Urwald verwendet, um die Sinne zu schärfen ๐Ÿ‘ Zunächst kribbelt der Kopf und die Augen tränen, aber kurz darauf ist der Geist glasklar (und die Sicht auch wieder). Zwei Tage später steht dann unsere San Pedro-Zeremonie an ๐Ÿ˜ƒ Bei dieser alten Inka-Zeremonie sitzen wir ab 21 Uhr in einer großen Runde im tropischen Regenwald, rings um ein Lagerfeuer ๐Ÿ”ฅ Es gibt einen Zeremonie-Meister (Taita) und seinem Gehilfen Santiago (kurz Santi genannt). Die beiden bringen uns die Geschichte um San Pedro, dem Geist der Kaktus-Pflanze näher. Es wird erzählt, gesungen, gepredigt, das Kaktus-Getränk verabreicht ๐ŸŒต Tabak durch die Nase gepustet ๐Ÿ‘ƒ und schlussendlich im Temazcal, der Schwitzhöhle, alles wieder ausgeschwitzt ๐Ÿง–๐Ÿฝ Insgesamt saßen wir ca. 12 Stunden (bis 9 Uhr morgens) um das Feuer, davon war es meist recht kalt ๐Ÿฅถ und regnerisch ๐ŸŒง bis auf den Schluss in der Schwitzhöhle ๐Ÿฅต Eine echte Erfahrung, wobei manche Teilnehmer von intensiven Erlebnissen berichten konnten, die sich in ihren Köpfen abspielten. Philipp hat sich an die maximale Dosis gewagt, während Jessy schon nach der ersten von 6 Runden der Kaktus-Medizin ๐Ÿงช sich das ganze nochmal durch den Kopf gehen ließ ๐Ÿคฎ Bis auf diese sogenannte Reinigung, empfand Jessy nur Liebe für alle Teilnehmer ๐Ÿ’“ Da während der gesamten Zeit nichts weiteres gegessen oder getrunken wird, musste Philipp nach 2 Stunden in der Schwitzhöhle testen, ob der Boden außerhalb noch fest genug ist ๐Ÿฅด Als sich die Welt dann noch immer viel zu schnell drehte, musste er sich noch mal hinhocken und kam bei Papaya und Wassermelone langsam wieder in der anderen Welt an ๐Ÿ‰ Oder wie der Zeremonie-Meister meinte, wir sterben in der Schwitzhöhle, um danach wiedergeboren zu werden ๐Ÿคฑ๐Ÿผ Ein gewisser Neustart war das auf jeden Fall. Es dauerte noch 2-3 Tage bis alle Teilnehmer wieder auf der Höhe der Zeit waren. Wir beide hatten zwar keine wirkliche Offenbarungen, aber die ganze Zeremonie und die Sauna mit Gesang und viel naturnaher Predigt haben es uns schon angetan ๐Ÿฅฐ Emma schlug noch einen sogenannten Healing Circle vor. Hier wurde es nochmal sehr emotional und es wurde von den ganz individuellen Erfahrungen innerhalb der Zeremonie erzählt. Das Vertrauen von den einzelnen Teilnehmern zu erfahren und sich öffnen zu können war ein sehr schöner Abschluss der San Pedro Zeremonie ๐Ÿ’“

    Leelah erzählte uns dann beim Frühstück von einem bestimmten Froschgift, das von einem lebenden Frosch gewonnen wird und gegen alle möglichen Krankheiten wirken kann. Es soll auch eine Art Neustart für den Körper und Geist sein, aber schon allein den gefesselten Frosch zu sehen, vertreibt unsere Neugier schnell ๐Ÿธ Wir spazieren generell viel am Strand und sammeln Müll ๐Ÿ—‘ An dem Tag auch um wieder in der echten Welt anzukommen. Wir finden dabei eine große tote Meeresschildkröte ๐Ÿข ๐Ÿ˜ญ man kann es nicht sehen, jedoch vermuten wir, dass sie keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern nicht nur ein Plastikstück von all dem Müll am Strand verschluckt hat... ๐Ÿฅบ Das Müllsammeln ist nur eine kleine Kompensationen die wir machen können, bei unseren Langstreckenflügen und anderen umweltschädlichen Aktionen, die wir versuchen weitgehend einzuschränken ๐Ÿ˜”

    An dem Tag nach der Zeremonie holen wir Schlaf nach ๐Ÿ˜ด und tauchen dann wieder in die Yoga-Welt ein: Das Meditieren ist täglich Teil unseres Trainings. Für Jessy ist die Meditation schon regelmäßiger Begleiter ๐Ÿง˜๐Ÿผ‍โ™€๏ธ Für Philipp ist es ein neues Erlebnis, es wird aber schnell auch natürlicher und wirkungsvoller. Wir halten lange Meditationen und leiten uns gegenseitig in der Gruppe mit verschiedenen Meditationstechniken an ๐Ÿ˜Œ

    In der dritten Woche üben wir viel das Lehren von Yoga-Positionen, meistens in Zweier oder Dreier-Gruppen. Wir bereiten uns damit auch auf unsere Abschlussprüfung mit 1,5 h Unterricht vor ๐Ÿ˜ƒ Die Baustelle, die direkt neben unserem Yoga-Saal wie auch Hütte ist, leistet dabei eine nicht willkommene Ablenkung ๐Ÿ˜ซ ๐Ÿ— Aber auch das ist wieder eine Herausforderung, den Geist auf das Wesentliche zu schärfen, oder entnervt das Weite zu suchen ๐Ÿ˜ค

    Hugo ist mit seiner NASA-Maschine in Ayampe, mit der alle möglichen Krankheiten, Unverträglichen, psychischen Probleme etc. (wohl) nachgewiesen werden können ๐Ÿ‘จ๐Ÿป‍โš•๏ธ Es beruht im Körper alles auf Schwingungen und Energiewellen. Diese werden durch die Maschine gemessen und Ungleichmäßigkeiten entdeckt ๐Ÿงฌ Dabei kommt u.a. raus, dass Philipp auch eine Glutenunverträglichkeit hat, aber bei weitem nicht so stark wie Jessy ๐Ÿ˜ฒ Die Intoleranzen zu Gluten bei Jessy und Laktose bei Philipp werden bestätigt, sowie eine Mais-Intoleranz bei Jessy festgestellt ๐Ÿ™„ Ganz interessant, aber auch hier vertrauen wir dem Gerät nicht blind. Dennoch werden unsere Vermutungen nochmals bestätigt! ๐Ÿ˜ Es ist aber doch interessant, wie es die Krankheiten und Unverträglichkeiten rausfinden konnte. 25.000 US-Dollar sollen auch gut investiert sein ๐Ÿ’ฐ

    Jessy besteht ihre 2. Prüfung ihrer Online-Weiterbildung, während Philipp seine Weiterbildung für den Mai pausiert ๐Ÿค“ Vor der Schlusswoche hält Leelah mit uns eine Kakao-Zeremonie ab ๐Ÿช” und neben sehr leckerem Kakao, Gesang, Instrument und Meditation, probieren wir uns im ekstatischen Tanz und nehmen noch mal Tabak durch die Nase ๐Ÿ•บ๐Ÿ’ƒ Gefällt uns ebenfalls gut! ๐Ÿ˜ Mit dieser Zeremonie wird auch die Prüfungswoche eingeleitet, bei der Jessy mit ihrer selbst unterrichteten Yoga-Stunde (jeder hat ca. 2 Stunden) startet ๐Ÿ˜ฌ Nach innen nervös, nach außen entspannt und professionell absolviert sie die Prüfung mit Bravour ๐Ÿ‘๐Ÿป An den nächsten Tagen folgen die anderen Teilnehmer, bis am letzten Tag auch Philipp dran ist. Nach einer durchwühlten Nacht, aber viel Unterstützung von Jessy, absolviert auch er die Prüfung hervorragend ๐Ÿ‘ Nun heißt es privat (wenn man denn will) weiter zu üben und zu unterrichten, um nicht wieder zu sehr rauszukommen. Auch das Unterrichten auf Deutsch müssen wir üben, denn die Ausbildung auf Englisch lässt uns schon das eine oder andere deutsche Wort vergessen ๐Ÿ˜…

    Am letzten Tag und vor der letzten Prüfung von Kami, findet die von uns benannte „Love-Shower“ statt ๐Ÿฅฐ Eigentlich dachten wir (typisch Deutsch), dass es eine konstruktive Feedback-Runde wird ๐Ÿ˜† Wir machten und schon innerlich bereit uns indirekt über Ania zu beschweren und zu erwähnen wie respektlos es ist, IMMER zu spät zu kommen und die anderen 10-15 warten zu lassen. Nicht ganz: Wir sitzen im Kreis und es geht jeweils eine/r in die Mitte. Diese/r bekommt dann ganz in Ruhe von jedem einzeln gesagt, was er/sie für ein wertvoller Mensch ist und was die Person liebenswert und besonders macht ♥๏ธ Ganz schön emotional und es fließen bei allen Beteiligten Tränen ๐Ÿ˜ญ Sowas bekommt man viel zu selten zu hören und sagt es vor allem nicht oft genug den Menschen die man liebt. Wir denken uns, dass man sowas öfter machen müsste und auch in Familien- und Freundeskreisen einführen sollte! Also nehmt euch in acht, die Hippies kommen ๐Ÿคฃ

    So schnell gingen dann 4 Wochen rum โŒ›๏ธ Das Wetter ist mittlerweile noch grauer und regnerischer geworden Regen โ˜”๏ธ Ab und zu waren Touristen da, denn die Ausgangssperre in Ecuador ist aufgehoben ๐Ÿฅณ Am Strand liegen nun wesentlich mehr Steine als vorher, wodurch unser Jogging stark beeinträchtigt wird. Es wird langsam Zeit weiterzuziehen ๐Ÿƒ๐Ÿผ‍โ™€๏ธ
    Vorher besorgen wir uns aber noch Palo Santo, Holzschnipsel, das beim Abbrennen die Mücken verscheucht und einen angenehmen Geruch verbreitet ๐Ÿ’จ๐ŸฆŸ Natürlich gilt auch hier dieses aus einem nachhaltigen Anbau zu besorgen, denn auch Palo Santo ist bereits zu einer Geldmaschine geworden ๐Ÿคจ Dazu gibt es noch ein kleines traditionelles Tongefäß aus dem Souvenirladen ๐Ÿช”

    Am letzten Abend findet noch eine Abschlussfeier statt ๐Ÿฅ‚ Wir werden gebeten und in weiß zu kleiden. Schwierig wer die Kleidungsstücke von Backpackern kennt ๐Ÿ˜… Aber man hilft sich untereinander aus und Philipp kriegt, neben dem Blumenkranz auf dem Kopf den jeder bekommt, einen großen weißen Schal aus Indien umgehangen ๐Ÿ‡ฎ๐Ÿ‡ณ๐ŸงฃEs wurde essen bestellt, die Zertifikate übergeben ๐Ÿ“œ viele Fotos geschossen ๐Ÿ“ธ teilweise wieder ekstatisch getanzt ๐Ÿ‘ฏ‍โ™€๏ธ und schlussendlich die Füße und den Geist im Ozean abgekühlt ๐ŸŒŠ
    Passend zum Ende des Yoga-Teacher-Trainings, ist es grau, regnerisch und kalt am Tag der Abreise โ˜๏ธ Wir machen nochmal ein großes gemeinsames Frühstück und dann geht jeder seinen Weg ๐Ÿ˜ฅ
    Ania geht wieder zurück nach Cuenca und braucht wohl noch ein paar Jahre um fürs Unterrichten bereit zu sein ๐Ÿ˜ฌ
    Kami gibt bereits ein paar Tage später ihre ersten Stunden in ihrem Hostel ๐Ÿค—
    Emma kann vielleicht bald in der Otra Ola ihre ersten Stunden geben ๐Ÿค
    Nadia fliegt zurück in die USA und übt das Unterrichten an ihrem Freund ๐ŸคŒ๐Ÿป
    Pame integriert Yoga in ihr Online-Kerzen-Business ๐Ÿ•ฏ
    Ja und wir beide unterrichten uns gegenseitig und hoffen schon bald online etwas anbieten zu können ๐Ÿ”œ

    Wir erhalten in der letzten Minute noch eine Zusage für ein Couchsurfing in unserem nächsten Ort. Somit stellen wir uns mit den gepackten Rucksäcken an die Landstraßen, warten auf den Bus und freuen uns auf David in Manta ๐ŸšŒ ๐Ÿ™‚
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    Salupi

    Eure Erzรคhlungen sind zum Brรผllen komisch und einfach so irre bildlich. Seid โคlich gegrรผรŸt. ๐Ÿ˜…

    6/9/21Reply
     
  • Day17

    Ayampe

    February 21, 2020 in Ecuador โ‹… โ›… 28 ยฐC

    Localité en bord de mer avec des collines recouvertes de forêt derrière.
    Village très calme où nous avons campé lors du carnaval, faute de mieux. En effet, Ayampe compte plus de touristes que de locaux. Nous n'avons pas accroché avec l'ambiance "bobo pseudo hippie" qui y règne.
    Nous avons cependant assisté à un joli coucher de soleil, observé quelques oiseaux marins, goûté des plats à la sauce mani (sauce à la cacahuète), et se balader sur un sentier dans la forêt...
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    Darfeuille Charline

    Bobo hippie, mais trรจs joli !

    2/27/20Reply
     
  • Day55

    "Lazy" surfing days in Ayampe

    December 2, 2017 in Ecuador โ‹… โ˜€๏ธ 25 ยฐC

    After our short return to Quito, we sat on a bus pretty much the whole day to get to the coastal town of Manta, then 2 more hours with our surf instructor and hotel owner Keith to get to small and laid-back Ayampe.

    The bus ride was partially quite spectacular as our bus went through mountainous terrain, luckily all the buses have good breaks...

    Ayampe and our stay here so far is very nice. The Buena Vida crowd with whom we stay is treating us with a lot of hospitality, surf is good, the town really not crowded (sometimes we are only ones surfing or at dinner) and so... we will stay for 2 more days until next Wednesday :-) Surf video session is still coming up, so stay tuned :-)

    PS: we also saw our first Santa Claus this season :-)
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    E. S.

    my favorite surf babe! :-*

    12/19/17Reply
    placeswetravelled

    Thank you! :-)

    12/20/17Reply
     
  • Day57

    Working on our 10,000 hours of surfing

    December 4, 2017 in Ecuador โ‹… ๐ŸŒ™ 20 ยฐC

    We continue to have a great time in Ayampe. The hotel (La Buena Vida) does its name full justice and we’re very well looked after here. :-)

    Despite slightly hampered by sickness (a local virus is making the rounds) we manage to go surfing for about 1,5 hours every day - small stepping stones of practice on our little surfing careers :-)

    Today our host Keith took us to a little spot south of Ayampe and for both of us it was the best, challenging surf yet. We both managed to catch unbroken waves without falling off our boards and even get some thumbs up from the other guys in the water. (We all live for approval :-)) Wear and tear on body and clothing is beginning to show, though ;-)

    We also (yesterday) made a little trek into the local jungle on the search for tarantulas, birds and maybe monkeys. While we didn’t find any tarantulas, the mosquitoes found us and we returned with a few more bites. But we’re determined to go back in on our search for those tarantulas...
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  • Day39

    Cooking Class im Ayampe

    November 15, 2018 in Ecuador โ‹… โ›… 22 ยฐC

    One of the activities offered in our beloved guesthouse VistaMar was a cooking class with chef Fernando.
    Fernando was a lovely and calm man from Jipijapa, who has a truck full of vegetables and fruits, with which he drives to Ayampe everyday. All the ingredients of our cooked meal were organic and out of his truck!
    Although he spoke little English and my Spanish still isn’t the best, we had such a fun time!

    We made „Ceviche de camarón“ and were thrilled how to cook such a classic of the south american cuisine. It was after a recipe of Fernando himself and boy... it tasted Devine!
    As a second dish we made „Corviche de Camarón“, a plate made of platanos (sort of bananas), which are formed to sausages and include a shrimp hidden inside.
    We cooked so much, we could share with the other guests and had even leftovers for the next day.
    We are very proud that we can now cook to traditional dishes of Ecuador and looking forward to cook both plates in Germany for our families and friends.
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  • Day212

    Las Tunas - 4 Tage

    March 26, 2019 in Ecuador โ‹… โ›… 24 ยฐC

    Las Tunas ist ein winziges verschlafenes Dörfchen. In unserer Unterkunft direkt am Strand wurden wir herzlich empfangen. Wir haben direkten Blick auf den Ozean und beim einschlafen hören wir den Wellen zu.

    Am ersten Tag surfen wir und genießen die Ruhe. Von einem Fischer kaufen wir uns für 5 Dollar einen großen Fisch, den wir die nächsten Tage mit Genuss verspeisen. Ein Obst/Gemüse Mann kommt auch vorbei, damit sind wir mit leckeren, frischen Sachen versorgt.

    An einem Abend laufen wir zum nächsten Ort Ayampe. Sind nur 3 km am Strand entlang. Ein Paradies hier.

    Das einzige Problem sind die Wellen. Immer noch keine gute Bedingungen und Marlon ist bald verzweifelt. Schade, weil hier sonst keine Touristen sind und man hat das Meer für sich.
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  • Day59

    Last surfing days in Ayampe

    December 6, 2017 in Ecuador โ‹… โ˜€๏ธ 25 ยฐC

    The last surfing days in Ayampe, Ecuador, are sadly over. Our host/surf instructor Keith and his family and staff at La Buena Vida Hotel (www.surflabuenavida.com) after us amazingly well and we really had a great time :-) We’re looking forward to returning maybe next year or so - hopefully having graduated from the novice surfer class by then ;-)

    We both had a great time on the water. Everyone has their own things to work on and not every day promises 5 great waves in a row, but we’re both happy just to get some hours on the surf board and we’re determined to fit more surfing into the remainder of our travel. 10 days (like now) is barely enough - it rather wet our appetite and left us wanting to stay on longer...

    The next destination is Cuzco, Peru, where we’ll visit the sacred valley and, of course, Machu Picchu :-)
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  • Day12

    Las Tunas

    March 22, 2019 in Ecuador โ‹… โ˜๏ธ 30 ยฐC

    Nun war ich einige Tage in Las Tunas um etwas zu chillen. Das Hostel war direkt am Strand in einem sehr kleinem verschlafenen Küstenort.

    Von dort habe ich Ausflüge auf die Isla de la Plata (Silberinsel) und in den Nationalpark los Frailes gemacht. Da ich nur 10 Fotos hochladen kann folgen diese im nächsten Eintrag. :-)Read more

You might also know this place by the following names:

Salango