Egypt
Port el Ghalib

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4 travelers at this place:

  • Day3

    Schon wieder die von 3110 / 3111...

    December 17, 2017 in Egypt

    Es ist noch nicht wirklich geklärt, ob wir einfach nur willkürlich als Probanten für eine ägyptische Verhaltensstudie ausgewählt wurden, oder aber unwissentlich die Hauptrollen in der neuesten Folge von "Verstehen Sie Spaß" besetzen. Jedenfalls kann Wahnsinn ganz unterschiedliche Formen annehmen - anscheinend auch die einer kreditkartengroßen, magnetischen Schlüsselkarte! Doch alles der Reihe nach! Unsere Hotelzimmer liegen direkt nebeneinander - Jessi hat die 3111, ich selbst die 3110. Beide Zimmer werden über einen separaten Vorraum betreten - für alle drei Türen wird eine magnetische Schlüsselkarte ( MSK ) benötigt. Zur Erklärung: Jedes Zimmer hat natürlich seine eigene MSK, der Vorraum kann aber mit beiden MSK geöffnet werden - jetzt aber zur Chronologie des Wahnsinns: Nachdem die Räumlichkeiten bezogen und die Terrassentüren zum Durchlüften geöffnet wurden, war die Freude ob der hübschen Zimmer groß! Bei mir so groß, daß ich doch tatsächlich die offenstehende Vorraumtüre vergaß, während die Terrassentüre geschlossen wurde. Was dann passierte, kann sich jetzt wohl jeder denken - durch einen kräftigen Windstoß fiel meine Zimmertüre ins Schloss. Natürlich war ich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Raumes und natürlich auch ohne meine MSK. Nach einem Anruf bei der Rezeption von Jessis Zimmer aus, kam wenige Minuten später der "MSK-Beauftragte" des Hotel und öffnete mit leicht verdrehten Augen und einer General-MSK die verschlossene Türe - "Problems, Problems Mister, yes"?! Das Drama in mehreren Akten fand wenig später seine Fortsetzung, nachdem Jessi, während ich in der Tauchschule eingecheckt hatte, meiner Meinung nach willkürlich, die Gunst des Augenblicks meiner Abwesendheit ausnutzte und sich in der Hotelanlage herum trieb. Von ihrem Streifzug zurück gekehrt, fand sie sich in der prekären Situation, daß ihre MSK einfach nicht mehr funktionierte - die Zimmertüre zu 3111 blieb verschlossen! Kurz vor der entgültigen Verzweiflung, kam ihr dann der Zimmerboy zur Hilfe - General-MSK sei Dank! Auf meine, durchaus berechtigte Frage, warum sich Jessi überhaupt außerhalb des Zimmers aufgehalten hatte und damit das Unglück erst ermöglichen konnte, kam von ihr zur Antwort, daß sie sich beim besten Willen nicht mehr an den Grund erinnern kann. Als Erklärung wurden massive Erinnerungslücken und eine sehr spontan auftretende, besonders aggressive Form von jugendlicher Teildemenz genannt - na ja! Am Abend wurde dann durch einen Rezeptionisten, eine neue MSK angefertigt. Einen Tag später folgte der nächste Akt! Jessi hatte es sich auf ihrer Terrasse gemütlich gemacht und zum Schutz vor Insekten von außen die Terrassentüre zugezogen - soweit, daß der Verriegelungsmechanismus zuschnappte und sie ( mal wieder ohne MSK ) vor ihrem verschlossenen Zimmer stand. Es folgte der bekannte Rhythmus: Zimmerboy - leicht verdrehte Augen - "Problems, Problems, yes?! - Zimmertüre wieder offen! Die Macht der Gewohnheit und wohl auch, weil die Zimmertüre von 3111 ein seltsames Eigenleben führt, veranlassten Jessi, am gleichen Abend noch einmal die Rezeption vom "Port Ghalib Resort" aufzusuchen - für den diensthabenden Consiers ganz sicher ein Highlight seiner Karriere. Mittlerweile hatte sich definitiv beim Hotelpersonal herumgesprochen, daß die Bewohner von 3110 und 3111 aus Germany, so ihre Problemchen mit der "bewährten" Technik haben - wieder einmal wollte die MSK nicht funktionieren und eine Ersatzkarte mußte her. "Problems, Problems, yes"?! Mit Humor lässt sich ja bekanntlich vieles leichter ertragen - Jessi sieht mittlerweile ihre regelmäßige Gänge zur Rezeption als effektives Workout. Wir befürchten ja, das Drama ist "to be continued", oder aber die Produzenten von "Verstehen Sie Spaß" haben endlich ein Erbarmen mit uns und stoppen den Wahnsinn!Read more

  • Day5

    Mutti ist die Beste!

    December 19, 2017 in Egypt

    Die Kreativität innerhalb eines geschickt geführten Verkaufsgesprächs, kann maßgeblich dazu beitragen, selbiges für den Verkäufer erfolgreich und gewinnbringend abzuschließen. Verkaufsfördernde Argumente, eine sanft eingesetzte, entscheidungsbeeinflussende Rhetorik und emotionale Verknüpfungsansätze ( vorhandene Empathie des potentiellen Käufers vorausgesetzt ) können dabei für den Verkäufer einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert darstellen. In einigen Kenia-Footprints, hatte ich ja bereits über die "G'schichten aus'm Paulanergarten" berichtet. Gerne erinnere ich in diesem Zusammenhang noch einmal an den Restaurantkellner "Thomas" und sein mitleidserregendes Märchen vom verlorenen Handy im "Tuk Tuk". Ein Platz in der "Hall of Fame" der Märchenerzähler sollte auch der Beachboy bekommen, der mit einem Gesichtsausdruck, der dem eines im Wechselfieber Dahinsichendem sehr nahekam erzählte, daß er von einer Kokosnusspalme gefallen war ( kein Witz ) und sich infolgedessen die linke Schulter ausgekugelt hatte - weil er ( zur Steigerung der Dramaturgie ) aus Ermangelung an finanziellen Mitteln, notgedrungen für seine hungernde Familie die nahrhaften Nüsse pflücken wollte / musste. Alles tolle Geschichten mit einem hohen Unterhaltungswert, die beim "Opfer" eine emotionale Regung auslösen, bzw. den Geldbeutel für eine "milde Gabe" öffnen sollen. Während in Kenia ( wenn gar nichts mehr im "Verkaufsgespräch" geht ) final sehr gerne die "schwerkranke" Mutti ins "Spiel" gebracht wird, erfreuen sich anscheinend Ägyptens Mütter deutlich besserer Gesundheit - Inshallah ( Gott sei Dank )! Im Wüstenstaat sind die lieben Muttis nicht nur wesentlich fitter als weiter südlich am Äquator, sie basteln wohl auch besonders gerne und häufig und zeigen sich offensichtlich, bezüglich Handwerksarbeiten im weitesten Sinne, als überdurchschnittlich fleißig und talentiert. Bei unseren abendlichen Shoppingtouren, wurde uns mehrfach "glaubhaft" versichert, daß der Artikel unserer Wahl, seinen stark überzogenen Preis durchaus wert sei, da erstens reine Handarbeit und zweitens eben von der eigenen Mutti gebastelt. Es spielte dabei überhaupt keine Rolle, ob es sich um eine geflochtene Schale, ein kleines Körbchen oder eine originelle Halskette handelte - Mutti ist wie Ursula von der Leyen - sie kann eben alles! Neben den stark überhöhten Wunschpreisen vieler Verkäufer, möchte ich noch anmerken, daß meiner Meinung nach, die benötigten Fertigungszeiten für die formschönen Gegenstände jeden vernünftigen Zeitrahmen sprengen. Ein kleine Kette braucht anscheinend eine Woche, ein mittelgroßes Körbchen gar einen Monat! Ich mag mir überhaupt nicht vorstellen wollen, wie lange wohl das Bemalen einer großen Humusschüssel mit orientalischen Mustern dauern würde. Gut....., "hochwertige" Handarbeit braucht seine Zeit, aber die uns genannten Zeitfenster, scheinen mir doch "leicht" übertrieben. Wie auch immer..., als Rechtfertigung für den erhofften Wucherpreis durchaus ein "raffiniertes" Zusatzargument. Allerdings stellte sich uns nach dem Besuch diverser "Fachhändler" noch eine ganz andere Frage: "Warum sehen irgendwie, z.B. alle Körbchen oder Flechtschalen, gleich aus"? Die Verkäufer hatten uns doch "glaubhaft" versichert, daß die kleinen Kunstwerke von der jeweils eigenen Mutti gebastelt wurden. Da man uns ebenso erklärte, daß die formschönen Handwerkswaren grundsätzlich aus der Stadt "Assuan" stammten, fragten wir uns zwangsläufig auch, ob dort wohl Ägyptens gestaltungsaffine Müttermasse in einer Bastelkollektivsiedlung ( "Bastelkibbuz" ) am Nil wohnt? Auch wäre es für mich von großem Interesse zu erfahren, ob denn alle Handarbeitsheldinnen die selben Workshops besucht hatten, da ja die mühsam gefertigten Endprodukte irgendwie immer gleich aussehen! Wer leitet eigentlich diese Workshops, wenn es sie denn überhaupt gibt und wo finden diese statt? Hat sich im Großraum Assuan eine Koriphäre für Handwerkskunst, oder vielleicht sogar eine Art "Bastelbhagwan" niedergelassen, der seine begabten Jünger ( innen ) geduldig anleitet? Gibt es denn für die handwerklich geschickten Damen am Ende eines Workshops einen staatlich anerkannten Abschluß oder nur so ein ägyptisches "Jodeldiplom"? In welchem Arbeitgeber- / Arbeitnehmerverhältnis würden in so einem Fall eigentlich die genannten Parteien zueinander stehen? Müsste man sich in diesem Zusammenhang um die fleißigen Damen sorgen? Eine durchaus berechtigte Frage, finde ich! Erstaunlicherweise orientiert sich das Ägyptische Arbeitsrecht zwar nach kontinentaleuropäischen Standards, jedoch ist die "Dattelrepublik" bekannt dafür, daß eine Vielzahl an prekären Arbeitsverhältnissen, verursacht durch eine hohe Umsetzungsbereitschaft gesetzlich vorhandener Befristungsmöglichkeiten der Arbeitgeber, vorherrschen. Vielleicht sind aber all diese Geschichten am Ende gar ein Märchen aus 1001 Nacht und eine Art "Übermutti", zuständig für alle Souvenierverkäufer des Wüstenstaates, hat alles alleine gebastelt? In diesem Fall wären aber die Erklärungen mit den benötigten Bastelzeiten für die jeweils kleinen Kunstwerke wiederum eine Unwahrheit, da ein Kalenderjahr ( auch ein ägyptisches ) so viele Wochen gar nicht inne hätte, um beispielsweise nur die "handgefertigten" Flusenteppiche zu weben, die in einem der vielen Shops angeboten werden. Das würde wiederum weitere unangenehme Fragen aufwerfen - ich höre jetzt lieber auf damit.....!Read more

  • Day1

    Von 3 auf 25 in 4 Stunden

    December 15, 2017 in Egypt

    Vier Tage nach der Rückkehr aus Istanbul, wird weiter "weltengebummelt" - mit Jessi geht's für eine kurze Auszeit mal wieder nach Ägypten. Die Destination am Roten Meer ist diesmal "Port el Ghalib" im Süden des Landes, in der Ferienregion "Marsa Alam". Schon seit vielen Jahren bereise ich regelmäßig in den Wintermonaten das nordafrikanische Land - nur vier Flugstunden von Deutschland entfernt, erwarten den Besucher auch zu dieser Jahreszeit fast täglich ein stahlblauer Himmel und durchschnittlich zehn Stunden Sonnenschein, sowie frühsommerliche Temperaturen ( selbst in der Vorweihnachtszeit ) zwischen 20 und 25 Grad. Der Kontrast bei der heutigen Anreise war besonders groß! Start war bei grausamen, stürmischem Winter-Schmuddelwetter um 02.15 Uhr am Bruchsaler Bahnhof. "Natürlich" kam der Zug zum Frankfurter Flughafen, erst nach einer halben Stunde Verspätung. Wäre das Warten auf den IC nach Kiel im Bahnhofsgebäude möglich gewesen, alles halb so schlimm - aber, in Bruchsal wird nachts abgeschlossen, egal ob es stürmt oder schneit! So wurde bei widrigen Umständen am Bahngleis ausgeharrt bis endlich der Zug einfuhr und trotz mitgeführter Decken jämmerlich gefrorenen. Der "Check In" am TUI Schalter im Terminal 2 und das Boarding verliefen dafür schnell und reibungslos. Danach fiel Weihnachten und Ostern auf einen Tag - wir konnten kurz vor dem Start, jeweils für uns alleine, eine Dreierreihe im Flugzeug ergattern und somit einige Stunden während des ruhigen Fluges schlafen - Jessi nickte schon vor dem Abheben der Boeing 737 / 800 ein. Kaum in "Marsa Alam" gelandet, wurde schon eine knappe Stunde später, auch Dank des kurzen Transfers von nur zehn Minuten, unser Hotel für die nächsten sieben Nächte erreicht - das "Port Ghalib Resort". Die Zimmer liegen relativ ruhig, nur wenige Schritte vom Roten Meer entfernt, sind geräumig und mit großen, gemütlichen Betten ausgestattet. Wir waren uns schnell einig, daß die Vorstellungen bzgl. der gebuchten Reise ( Zug zum Flug, Flug, Transfers, Einzelzimmer mit All Inklusive für 320 € pro Person ) bereits jetzt schon übertroffen wurden - auf eine tolle, sonnige Woche!Read more

  • Day2

    Warum "Rotes??? Meer"

    December 16, 2017 in Egypt

    Nachdem bereits gestern Nachmittag das eigene Equipment bei den "Extra Divers", nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt eingecheckt wurde, stand heute um 14.00 Uhr der erste Tauchgang am Hausriff an. Zu Beginn plagten mich einige Probleme mit dem Druckausgleich im rechten Ohr, danach war es aber eine entspannte "Unterwasser-Stunde"! Auch nach fast zwanzig Jahren Sporttauchen, fasziniert die Schönheit tropischer Korallenriffe immer wieder auf's Neue - die Farben und Artenvielfalt in diesen Biotopen sind definitiv ein Naturwunder. Jessi nutzte währenddessen die Zeit für ausgiebiges Chillen und Schlafen in ihrem Zimmer. Da der Abend sonst ohne Besonderheiten verlief, bietet sich die Gelegenheit, diesen Footprint noch mit der Beantwortung einer interessanten Frage aufzuwerten, die ich mir selbst bereits vor vielen Jahren das erste Mal stellte: Wie kam das "Rote Meer" eigentlich zu seinem Namen? Theorien dazu gibt es reichlich - meine drei Favoriten sind:

    Theorie 1 - für Romantiker:

    Bei Sonnenaufgang leuchtet das rote Gestein der Gebirgsketten ( vor allem das des Sinai-Gebirges im nördlichen Teil Ägyptens ) besonders intensiv. Die Farben werden vom Meer reflektiert und tauchen ( so in diversen Reiseführern zu lesen ) die Landschaft und das Meer in ein glühendes Rot.

    Theorie 2 - für Biologen:

    Die Blaualge ( Trichodesmium erythraeum ) exestiert im "Roten Meer" in einer rötlich / orangefarbenen Chlorophyll-Variante. Während den periodisch auftretenden Algenblüten sind große, breitflächige Teppiche davon an der Wasseroberfläche zu sehen - das Meer scheint von Weitem betrachtet eine rote Farbe zu haben.

    Theorie 3 - für Historiker:

    Zur Zeit der Achämeniden ( 1. Persisches Großreich ) war es althergebracht, die Himmelsrichtungen mit Farben zu bezeichnen. Rot stand für Süden! Da das besagte Meer südlich von Persien liegt, bekam es damit seinen Namen. Analog dazu erhielt das Meer nördlich des Reiches die ebenfalls noch heute gültige Bezeichnung - Schwarzes Meer!

    Welche der genannten Theorien am Besten gefällt, entscheidet natürlich die Eigenauswahl!
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  • Day6

    Ein Tauchtag an Bord der "El Maestro"

    December 20, 2017 in Egypt

    Besonders Urlaubstage entwickeln ihre ganz spezielle Eigendynamik - das beste Beispiel war dieser Tag! Noch Gestern hatte ich mich morgens bei den "Extra Divers" für einen weiteren Tauchgang heute Nachmittag am ca. 1 Km langen Hausriff eingetragen. "Weil es wohl so seinen sollte" war ich dabei Oli über den Weg gelaufen. Einige Tage zuvor während des "Check-Tauchgangs", hatte ich den in Berlin wohnenden Anfangvierziger kennengelernt. Seiner spontanen Einladung, sich am späten Nachmittag auf einen Umtrunk im "Sultan Cafe" zu treffen, kam ich gerne nach - Sympathie war wohl auf beiden Seiten gleichermaßen vorhanden. Olli schwärmte dann am Abend Jessi und mir von seinen Bootstauchgängen und der prima Stimmung an Bord der "El Maestro" vor - die Entscheidung am nächsten Tag auch mit dabei zu sein, war damit bei uns gefallen. Gegen 9.00 Uhr heute Morgen hieß es dann "Leinen los" mit Ziel Richtung "Sharm Tombi", ca. 50 Fahrminuten entfernt. Seit dem ersten Tag in "Port el Ghalib" verwöhnt uns allerbestes Wetter - so auch heute! Die kurze Fahrtzeit zum ersten Tauchplatz bei spiegelglatter See, war somit das reinste Vergnügen - auch aufgrund der interessanten, kurzweiligen Gespräche mit Oli und "seinen" zwei Mädels Shirley und Anja ( eine wirklich tolle Truppe ) die ebenfalls mit an Bord waren. Der erste Tauchgang selbst dauerte entspannte 60 Minuten - mit einer "Unechten Karettschildkröte" ( Caretta caretta ) als Highlight. Im zweiten Tauchgang am frühen Nachmittag, wiederum im Team mit Oli und Maik, hatten wir das Glück, einen großen Federschwanzrochen ( Pastinachus sephen ) zu entdecken. Das imposante Tier lag völlig entspannt im Sand und zeigte sich definitiv mit dem spontanen Fotoshooting einverstanden - Maik kam ganz nah an den Rochen heran und konnte tolle Fotos schießen, herzlichen Glückwunsch! Während Jessi am Vormittag ( mit einer Schnorchelgruppe ) etwas zeitversetzt zu uns Tauchern, das tolle Riff von der Wasseroberfläche aus erkundete, ergab sich ein ganz spezieller Moment. Auf meinem Tauchgang zurück zum Boot kreuzten sich unsere Wege. Jessi hatte mich wohl schon länger unter sich in ca. 10 Meter Tiefe entdeckt - als sich dann zufällig unsere Blicke trafen, winkten wir uns zur Begrüßung zu. Ein schöner Moment, den wir so auch noch nie erlebt hatten! Am Abend zurück in "Port Ghalib" saßen wir dann alle, wiederum im "Sultan Cafe", noch einmal für zwei Stunden zusammen - ein schöner Ausklang für diesen tollen Urlaubstag!Read more

  • Day7

    Was Sporttauchen "bewirken" kann.....

    December 21, 2017 in Egypt

    Es gibt Ereignisse im Leben, die große, unsichtbare Schatten der Veränderung vorauswerfen - die manchmal daraus entstehenden, weitreichenden Auswirkungen auf die eigene Persönlichkeit und Zukunft, lassen sich am Tag des Geschehens oft nicht einmal ansatzweise erahnen. Für mich war so ein Tag im April 1997 während eines Urlaubs auf Phuket, der größten Insel Thailands. An jenem Tag wurde am Pool unseres damaligen Urlaubsresorts ein kostenloses Schnuppertauchen angeboten. Mehr aus Langeweile als aus Begeisterung - so ganz genau kann ich mich nicht mehr erinnern - habe ich mir damals das erste Mal eine Tauchausrüstung angelegt, um damit unter Aufsicht eines Instructors ein paar Minuten im Hotelpool abzutauchen - der "Unterwasser-Virus" hatte mich erwischt und bis heute nicht mehr losgelassen! Nach der Grundausbildung zum "Open Water Diver" ein Jahr danach, folgten in der Zeit darauf weitere Ausbildungen bis hin zum "PADI Instructor" im Jahre 2006. Die Faszination an diesem Sport konnte ich über diesen langen Zeitraum immer bewahren und steigern - ebenso meine Liebe zum Meer mit seiner unglaublichen Artenvielfalt. Einem weiteren Urlaub in Thailand ganz kurz nach Erlangen des "Open Water Diver-Brevets", ist es überhaupt zu verdanken, daß ich den Tauchsport nicht sofort wieder nach dem Grundkurs für mich abgeschrieben hatte. Die damalige Abschlussprüfung im österreichischen Attersee verlief so furchtbar schlecht, daß ich gerade eben noch bestanden hatte. Erst der besagte Urlaub auf "Koh Samui" brachte zum Vorschein, was seinerzeit beim Tauchen für mich unverzichtbar war - warmes Wasser mit guten Sichtverhältnissen! Thailand wurde am Anfang meiner "Sportkarriere" mein ganz persönliches Tauchermekka - bis hin zum "PADI Instructor'" absolvierte ich dort alle weiteren Ausbildungsstufen. Die vorhandenen Affinitäten zu warmen Meeren und dem Unterwassersport, beeinflußten seinerzeit auch maßgeblich die Auswahl meiner Reiseziele und damit verbunden, ebenso die dort gesammelten Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen. Fremde Kulturen wurden mir vertrauter, Wertigkeiten und Ansichten änderten sich - damals exotische Küchen ( vor allem die Thailändische ) fingen an mich zu begeistern - meine Neu- und Wissbegierde wuchsen! All die vielen Eindrücke veränderten mich stetig - ich begann ganz alltägliche Dinge differenzierter zu betrachten und setzte die neuen Blickwinkeln gerne ein. Durch den Tauchsport wurde natürlich auch Ägypten als Reiseziel interessant, womit sich der Kreis zum heutigen Footprint schließt. Mit nur knapp über vier Stunden Flugzeit, ist das "Rote Meer" mit seinen wunderschönen Korallenriffen, das am schnellsten von Deutschland aus zu erreichende tropische Meer - für mich auch nach all den vielen Tauchgängen dort, immer noch einer der schönsten Plätze die ich bisher betauchen durfte. Mittlerweile bin ich sage und schreibe schon 28 Mal in den Wüstenstaat gereist, trotz der dort immer wieder auftretenden politischen Unruhen und.....ich freue mich jetzt schon wieder auf das nächste Mal! Ein weiteres Reiseziel, das ich ohne den Tauchsport sicherlich nie entdeckt hätte, ist die bezaubernde, kleine Hafenstadt "Kas" an der türkischen Ägäisküste - gefühlt mittlerweile eine zweite Heimat für mich, wo ich unter anderem ja auch meinen Freund Orcun aus Istanbul vor vielen Jahren auf Hüseyins Tauchboot kennenlernen durfte. Das der Unterwassersport und infolgedessen auch die vielen Reisen zu den unterschiedlichsten Tauchplätzen dieser Welt, meinen Horizont erweitert und mir ein buntes Leben beschert haben, lässt sich so ohne wenn und aber behaupten! Ich bin schon sehr gespannt, welche Geschichten meine weiteren Reisen und Tauchgänge mit sich bringen werden - einige spannende Ziele wären ja noch auf der "Wunschliste" - to be continued....!Read more

  • Day4

    What to do after Sundown.....

    December 18, 2017 in Egypt

    Die am Reißbrett entworfene und von einer kuweitischen Investorengruppe finanzierte Ferienstadt "Port el Ghalib" mit ihren fünf Hotels, bietet den Urlaubsgästen auch außerhalb der Hotelanlagen diverse Einkaufsmöglichkeiten, sowie eine überschaubare Restaurant- und Barszene. Im Bereich der Hafenpromenade, wo auch die Tauch- und Ausflugsboote vor Anker liegen, lässt es sich besonders am Abend prima flanieren. Seit meinem letzten Besuch vor zwei Jahren, damals mit Susi, hat sich die Ferienregion nahe des Flughafens "Marsa Alams" erfreulicherweise weiterentwickelt - ein 2015 noch geschlossenes Hotel wurde dieses Jahr wieder eröffnet, weitere Shops ebenso und es sind deutlich mehr Urlaubsgäste in "Port el Ghalib" unterwegs. Auf der kleinen "Shopping-Meile" lässt es sich angenehm und stressfrei bummeln - die oft in ägyptischen Feriengebieten vorherrschende, aggressive Verkaufsakquise ist hier nicht vorhanden. Am Ende eines "erfolgreichen" Urlaubs- / Tauchtages in Ägypten gehört für mich auch der Besuch einer der typischen Sisha-Bars. Ein landesüblicher Schwarzer Tee, dazu in Ruhe eine Wasserpfeife rauchen ( der Tabak vorzugsweise mit Apfelgeschmack ) und das alles in einem orientalischen Ambiente - diese ganz einfachen Dinge sorgen für mein persönliches "Ägyptenfeeling"!Read more

  • Day2

    Hurghada to Port Ghalib

    June 15, 2017 in Egypt

    3 hours by car from Hurghada to Port Ghalib to get the boat.

    Got to love the petrol pump 😐. Not sure if the numbers specify litres purchased or money due 😂.
    If it is money due ... Is that Egyptian Pounds, Euro's or British Pounds ... I guess it depends on the rate of the day 😃

    Got to love Africa 😂

You might also know this place by the following names:

Port el Ghalib

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