Ethiopia
SNNPR

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6 travelers at this place:

  • Day10

    Auge in Auge mit dem Kroko

    December 12, 2017 in Ethiopia

    Uns trieb es ins Grüne, deswegen sind wir von Addis nach Arba Minch geflogen, der Flughafen ist total winzig und liegt direkt in der Natur. Riesige Bananenfelder und frische Luft haben uns erwartet, am schönsten war aber die Aussicht von unserer Lodge, man bekam ganz viele grüne Baumkronen, Berge und den Lake Chamo zu sehen und war auf Augenhöhe mit fliegenden  Vögeln, unser Zimmer hatte sogar Lake View, also sind wir den Tag mit wunderschöner Aussicht gestartet. Im Lake wohnen viele Krokodile (bis 7m lang), Nilpferde und viele Vogelarten, die wir bei einer Bootsfahrt zu Gesicht bekamen,sind sogar so nah herangefahren, dass man Angst hatte, die nächste Mahlzeit der süßen Echsen zu werden. Fischer sieht man auch einige auf dem See, sie stehen auf einem Holzfloß und haben ein Paddel in der Hand, unser Guide sagte uns, dass ca 3-4 Fischer pro Jahr den Kampf mit einem Kroko nicht überleben :(
    In unserer Lodge sind nachmittags immer Affen zu besucht gekommen, die wohl auf Streifzug waren.
    Sind von Arba Minch mit dem Bus nach Shashemene gefahren, waren um 5.30h im Bus, der ist allerdings gegen 6.30h erst losgefahren, wir sind davon ausgegangen, dass er ca. 3Std. fährt, allerdings sind wir erst gegen 11.30h angekommen. Die Fahrt war nicht gerade angenehm, denn bei den ganzen Schlaglöchern hat der Fahrer die Geschwindigkeit nicht reduziert, man ist manchmal ca 30 cm hochgeflogen:D oft sind Esel, Schafe oder Rinder auf der Fahrbahn gewesenen, sodass wir anhalten mussten. Die Landschaft war aber schön anzusehen, wieder viel grünes Land und selbstgebaute kleine Lehmhäuser.
    Als wir in Shashemene ankamen, hat uns Nabiyus Onkel abgeholt und wir sind weiter nach Yirga Chefe gefahren, die Strecke war noch vieeel schlimmer, manchmal gab es nicht einmal eine Straße, sondern einfach nur Sand und Lehm, tiefe Schlaglöcher, sodass man sich den Kopf am Autodach gestoßen hat, sind erst bei Dunkelheit bei dem Onkel angekommen.
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  • Day12

    Woher kommt die schwarze Kaffeebohne?

    December 14, 2017 in Ethiopia

    Auf der Kaffeeverarbeitungsstätte von Nabiyus Onkel wird nachts der Kaffee gewaschen (kleine rote 'Beeren'), dabei trennt sich die erste Schale von der Bohne, bei der Waschung werden sie gleichzeitig auch sortiert (nach Größe /Gewicht/die Guten, die Schale und die leichten /schlechteren Bohnen), danach kommen die guten Bohnen in ein Becken, das mit Wasser gefüllt wird, in ein Becken passen ca zehn Tonnen Bohnen. Sie bleiben zwei Tage in dem Wasser, dort findet auch eine Art Fermentierung statt. Der Geruch von gewaschenen Kaffee ist brennend, säuerlich. Die Schale wird getrocknet und später als Dünger verwendet, die schlechteren Bohnen werden für den Inland-Verkauf genommen. Nach dem Wasserbad geht es für die Bohnen auf die 'Sonnenbank', sie werden auf Reihen ausgelegt und 15 Tage von der Sonne getrocknet, dabei werden sie täglich von Hand gewendet, damit nicht nur die oberen die Sonne abbekommen, sondern auch die etwas feuchteren Bohnen von unten, wenn die Sonne zu stark ist, nachts oder es mal regnen sollte, werden Planen über die Reihen gezogen, um die Bohnen zu schützen. Anschließend werden die die schlechten Bohnen Bohnen  rausgepickt und danach werden sie abgewogen und im Lagerraum in Säcken zum Transport vorbereitet. Es befindet sich jetzt noch eine Silberhaut und eine zweite, helle Schale um der Bohne, diese werden erst vor dem richtigen Export entfernt um die Bohne so lange wie möglich zu schützen, die eigentliche Kaffeebohne sieht eher grünlich aus.
    Bei diesem Vorgang hab ich die Standard- Qualität beschrieben, es gibt noch eine Premium- Qualität, bei der werden die Bohnen mit der roten 'Beeren-Schale' getrocknet um ein intensiveres Aroma zu bekommen.
    Es war sehr interessant mal zu sehen, wo die kleine, schwarze Kaffeebohne herkommt, die man so kennt und wie viel Handarbeit dahinter steckt.
    Die Verarbeitungsstätten liegen auch alle mitten in der Natur, man musste durch einen Dschungel fahren, in dem die 'Straße' aus Lehm und Sand bestand, die wir ohne Geländewagen wahrscheinlich nicht bewältigt hätten. Überall waren Bananenpflanzen und selbstgebaute Hütten, genau wie man es aus irgendwelchen Fernsehdokus kennt, hätte nicht gedacht, dass ich Einblicke in dieses tiefe, pure Afrika bekomme. Die Leute haben alle geguckt und die Kinder haben Sachen gerufen als sie mich, eine Weiße, sahen.
    Nachdem wir die vierte Verarbeitungsstätte besuchten, sind wir noch in den Dschungel gegangen um dort eine kleine Wanderung zu machen, eins der coolsten Erlebnisse!
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  • Day36

    Sieben auf einen Streich und Tränen.

    October 21, 2015 in Ethiopia

    Nachdem ich in Ziway das Glück herausforderte und gewann (sieben auf einen Streich!) ging es nach einem tränenreichen Abschied nun endlich los. Wir haben unsere Aufnahmen fertig und widmen uns nun dem Reisen. Erster Stop Hawassa mit lokal¡gebauten Bier! Die erste Nacht habe ich in der wohl komfortabelsten Hängematte der Welt verbracht und nun ist Frühstück angesagt! Dann geht es in Hawassa auf sightseeing und Erforschungstour. Es bleibt spannend!Read more

You might also know this place by the following names:

Southern Nations, Nationalities, and People's Region, SNNPR, YeDebub Bihēroch Bihēreseboch na Hizboch Kilil

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