Ethiopia
SNNPR

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Top 10 Travel Destinations SNNPR

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16 travelers at this place

  • Day4

    Ab nach Shafamu

    April 30, 2019 in Ethiopia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute waren wir in unserer Partnerschule in Shafamu. Wir haben als erstes Beutel verteilt und dann Sportspiele veranstaltet. Alles war ein wenig kaotisch, da es viele Kinder waren. Die Fahrt war auch wieder holperig aber es hat sich gelohnt.😊😅Read more

  • Day10

    Auge in Auge mit dem Kroko

    December 12, 2017 in Ethiopia ⋅ ☀️ 28 °C

    Uns trieb es ins Grüne, deswegen sind wir von Addis nach Arba Minch geflogen, der Flughafen ist total winzig und liegt direkt in der Natur. Riesige Bananenfelder und frische Luft haben uns erwartet, am schönsten war aber die Aussicht von unserer Lodge, man bekam ganz viele grüne Baumkronen, Berge und den Lake Chamo zu sehen und war auf Augenhöhe mit fliegenden  Vögeln, unser Zimmer hatte sogar Lake View, also sind wir den Tag mit wunderschöner Aussicht gestartet. Im Lake wohnen viele Krokodile (bis 7m lang), Nilpferde und viele Vogelarten, die wir bei einer Bootsfahrt zu Gesicht bekamen,sind sogar so nah herangefahren, dass man Angst hatte, die nächste Mahlzeit der süßen Echsen zu werden. Fischer sieht man auch einige auf dem See, sie stehen auf einem Holzfloß und haben ein Paddel in der Hand, unser Guide sagte uns, dass ca 3-4 Fischer pro Jahr den Kampf mit einem Kroko nicht überleben :(
    In unserer Lodge sind nachmittags immer Affen zu besucht gekommen, die wohl auf Streifzug waren.
    Sind von Arba Minch mit dem Bus nach Shashemene gefahren, waren um 5.30h im Bus, der ist allerdings gegen 6.30h erst losgefahren, wir sind davon ausgegangen, dass er ca. 3Std. fährt, allerdings sind wir erst gegen 11.30h angekommen. Die Fahrt war nicht gerade angenehm, denn bei den ganzen Schlaglöchern hat der Fahrer die Geschwindigkeit nicht reduziert, man ist manchmal ca 30 cm hochgeflogen:D oft sind Esel, Schafe oder Rinder auf der Fahrbahn gewesenen, sodass wir anhalten mussten. Die Landschaft war aber schön anzusehen, wieder viel grünes Land und selbstgebaute kleine Lehmhäuser.
    Als wir in Shashemene ankamen, hat uns Nabiyus Onkel abgeholt und wir sind weiter nach Yirga Chefe gefahren, die Strecke war noch vieeel schlimmer, manchmal gab es nicht einmal eine Straße, sondern einfach nur Sand und Lehm, tiefe Schlaglöcher, sodass man sich den Kopf am Autodach gestoßen hat, sind erst bei Dunkelheit bei dem Onkel angekommen.
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  • Day5

    Landeskunde aktiv

    May 1, 2019 in Ethiopia

    Heute touren wir herum.
    Zufuß begonnen und ebenso beendet. Ein kleiner Spaßziergang führte uns in das dörfliche Agena. Sehr bereitwillig durften wir uns in den Häusern und Gärten der Bewohner umsehen. Alle Gehöfte hatten Wasser auf dem Hof. Eine Familie bot uns selbstgebrannten Schnaps an. Die Freundlichkeit und Offenheit der einfachen Menschen beeindruckt mich immer wieder. Ihr Stolz auf das, was sie haben, ihre Hütte, ihr Hof, ihr Garten, die Fähigkeit sich tagtäglich selbst versorgen zu können sind bewundernswert. Das sollte man sich immer wieder einmal vor Augen halten, wenn irgendwo auf hohem Niveau gejammert wird.
    Die Fahrt führte uns dann auf den Mount Gurage. Mit 3700 m schon ganz schön hoch. Der Ausblick war auch beeindruckend. Wilder Thymian und Oregano sorgten für aromatische Düfte. Der nächste Stopp brachte uns einen Marktbesuch. Kaffeekannen waren der Renner. Für lautes Gelächter bei den afrikanischen Frauen sorgte unsere Bitte, uns zu zeigen, wie die verschiedenen Töpfe in der Glut des häuslichen Feuers benutzt werden.
    In Ziway wollten wir eigentlich nur Lunch einnehmen, das dauerte aber so lange, dass wir beschlossen, hier auch Quartier aufzuschlagen.
    Das brachte dann den Abendspaziergang an den See. Birdwatching war angesagt. Der Anblick der toten und sterbenden Pferde, die auf der Wiese am See lagen, war schon belastend. Aber, wenn der Mensch morgens aufwacht und versucht sein Überleben zu sichern, wie soll er dann für die Tiere sorgen können, selbst wenn er selbst sie bei der Arbeit zu Tode geschunden hat.
    Ausklang des Tages wie gewohnt bei netten Gesprächen und immer auf der Suche nach ein bisschen Internet.😂(das ist ein Insider)
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  • Day12

    Woher kommt die schwarze Kaffeebohne?

    December 14, 2017 in Ethiopia ⋅ ☁️ 2 °C

    Auf der Kaffeeverarbeitungsstätte von Nabiyus Onkel wird nachts der Kaffee gewaschen (kleine rote 'Beeren'), dabei trennt sich die erste Schale von der Bohne, bei der Waschung werden sie gleichzeitig auch sortiert (nach Größe /Gewicht/die Guten, die Schale und die leichten /schlechteren Bohnen), danach kommen die guten Bohnen in ein Becken, das mit Wasser gefüllt wird, in ein Becken passen ca zehn Tonnen Bohnen. Sie bleiben zwei Tage in dem Wasser, dort findet auch eine Art Fermentierung statt. Der Geruch von gewaschenen Kaffee ist brennend, säuerlich. Die Schale wird getrocknet und später als Dünger verwendet, die schlechteren Bohnen werden für den Inland-Verkauf genommen. Nach dem Wasserbad geht es für die Bohnen auf die 'Sonnenbank', sie werden auf Reihen ausgelegt und 15 Tage von der Sonne getrocknet, dabei werden sie täglich von Hand gewendet, damit nicht nur die oberen die Sonne abbekommen, sondern auch die etwas feuchteren Bohnen von unten, wenn die Sonne zu stark ist, nachts oder es mal regnen sollte, werden Planen über die Reihen gezogen, um die Bohnen zu schützen. Anschließend werden die die schlechten Bohnen Bohnen  rausgepickt und danach werden sie abgewogen und im Lagerraum in Säcken zum Transport vorbereitet. Es befindet sich jetzt noch eine Silberhaut und eine zweite, helle Schale um der Bohne, diese werden erst vor dem richtigen Export entfernt um die Bohne so lange wie möglich zu schützen, die eigentliche Kaffeebohne sieht eher grünlich aus.
    Bei diesem Vorgang hab ich die Standard- Qualität beschrieben, es gibt noch eine Premium- Qualität, bei der werden die Bohnen mit der roten 'Beeren-Schale' getrocknet um ein intensiveres Aroma zu bekommen.
    Es war sehr interessant mal zu sehen, wo die kleine, schwarze Kaffeebohne herkommt, die man so kennt und wie viel Handarbeit dahinter steckt.
    Die Verarbeitungsstätten liegen auch alle mitten in der Natur, man musste durch einen Dschungel fahren, in dem die 'Straße' aus Lehm und Sand bestand, die wir ohne Geländewagen wahrscheinlich nicht bewältigt hätten. Überall waren Bananenpflanzen und selbstgebaute Hütten, genau wie man es aus irgendwelchen Fernsehdokus kennt, hätte nicht gedacht, dass ich Einblicke in dieses tiefe, pure Afrika bekomme. Die Leute haben alle geguckt und die Kinder haben Sachen gerufen als sie mich, eine Weiße, sahen.
    Nachdem wir die vierte Verarbeitungsstätte besuchten, sind wir noch in den Dschungel gegangen um dort eine kleine Wanderung zu machen, eins der coolsten Erlebnisse!
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  • Day12

    Paradies Lodge

    December 21, 2019 in Ethiopia ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir starten um 8 Uhr gen Süden. Unser heutiges Ziel ist Arba Minch. Vor unserer Abreise besuchen wir den Fischmarkt vor Ort hier in Awasa. Ein afrikanischer Fischmarkt an einem See, für die Menschen hier frischer Fisch und wichtiges Nahrungsmittel, für uns ein kleiner Einblick in morgendliche gewöhnliche Fischerrituale. Auf unserer Fahrt über die ätherischen Landstraßen wechseln sich afrikanische Steppe mit fruchtbarer, fast tropischer Landschaft ab. Großblättrige Bananenstauden, Papaya, Mango – wir reisen durch den Früchtekorb Äthiopiens. Die kurzen Stopps nutzen die Kinder, um uns nach allem zu fragen, was man für was auch immer nutzen kann. Erste Wahl ist natürlich Geld. Die Selbstverständlichkeit, mit Nachdruck und unmissverständlich Irgendwas zu fordern, ist mir immer wieder befremdlich. Kein Betteln armer Menschen, wie wir reiche nimmersatten Europäer uns das Betteln vorstellen. Vielmehr die Jagd nach unbekannten Dingen und die Freude am Erfolg, den blassgesichtigen Besuchern erfolgreich etwas abzuringen. Ohne Zweifel gibt es auch die Kinder, die mit hungrigem Bauch um Geld oder anderen Dingen betteln. Mesfin erzählt von vielen ethnischen Gruppen in diesem Gebiet, die meist ihre Söhne, wenn die Familien nicht in der Lage sind, alle zu füttern, schon in sehr jungen Jahren auf die Straße schicken, um dort ihren Unterhalt zu erbetteln und sich einen anderen Schlafplatz zu suchen. Absolut unvorstellbar für uns, sehr üblich hier.
    Der heutige Reisetag verlangt Geduld und viel Sitzfleisch. Nach 200 km auf holprigen Straßen und 5 Stunden später beziehen wir endlich in Arba Minch unser Zimmer in der Paradies Lodge. Der Blick auf den Dschungel vor uns ist paradiesisch, das Zimmer sehr afrikanisch ;-)
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  • Day13

    Happy Hippos

    December 22, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 24 °C

    Uli mag keine Tiere, also zumindest nicht in seiner unmittelbaren Nähe. Und wenn sie genau da sind, beißen sie ihn auch noch. Ich finde, so wirkliche Gewissheit auf einem anderen Kontinent zu sein, erfährt man bei der Begegnung mit exotischen, gefährlichen ;-) Tieren. Der Wald könnte ein Wald im Taunus sein, wäre da nicht – ein Äffchen, zwei Äffchen, eine ganze Affenfamilie, ohne Gitter und Zoowärter. Jubel! Ich bin wirklich in Afrika. Und um diese Freude noch zu komplettieren, sitzen wir heute Vormittag auf einem Boot und schippern über den See in unserer direkten Nähe. Wir hoffen auf Krokodile und Nilpferde, ICH hoffe auf Krokodile und Nilpferde, schon wieder ein Indikator auf das echte Afrika. Und wirklich! Da schleicht still und leise eines dieser gefährlichen Reptilien durchs Wasser, ein Krokodil. Etwas später hören wir es in unmittelbarer Nähe schnaufen. Zwei Nilpferde wackeln uns mit ihren Ohren entgegen, immer wieder, auf und ab. Ja, auch hier, ich bin in Afrika!Read more

  • Day13

    Kakkihosen

    December 22, 2019 in Ethiopia ⋅ ☀️ 24 °C

    Nein, ich weigere mich! Nieder mit den Kakkihosen und diesen unansehnlichen Wandertretern. Für gebildete Weltreisende scheint sich bei dem kleinsten Gedanken, ein Dorf oder eine Stadt zu besuchen, zu durchwandern, das Reisegepäck in eine Reiseuniform zu verwandeln. Allem voran, mehrfache Ausfertigung, unten drunter, oben auf – die Kakkihose. Damit nicht genug! Kakkihosen, 3/4tel natürlich, Halbarmhemd oder Rundhals-T Shirt, neckisches farbenfrohes Halstuch, neben dem Gürtel für die Kakkihose eine super praktische Hüfttasche, die Herren der Schöpfung eine Kakkiweste mit unzähligen Taschen, Regenhut, und, fürchterlich hässliche super praktische Wanderschuhe. Alle, ausnahmslos alle Reisenden, erforschen in diesem Outfit das Land. Erforschen heißt in diesem Fall, Guide und Fahrer fahren durchs Land und hin und wieder ist körperlicher Einsatz auf eingetretenen Wanderwegen oder am Paddel eines Ruderbootes gefragt. Hauptsache das professionelle Wanderoutfit klebt unvorteilhaft am Leib und lässt den Profiweltexplorer sofort erkennen. Jedes Kleid wird geächtet, jede Farbe außerhalb des Spektrums kakkigrün, rosa, lila, und dunkelblau geschmäht. Und erst recht! Mit meinem 15 Euro Jersey Urlaubskleid und eingelatschten goldenen Sneakers erwandere ich hervorragend jede Stadt und jeden Wald, noch ein Tuch drüber geschmissen, und mir ist kuschelig warm. Und – ich sehe auf jedem Foto einigermaßen erträglich aus, und, die Gefahr ist gebannt, dass unsere Gastgeber annehmen, alle Deutschen würden zu jeder Tag und Nachtzeit dieses grauenhafte Neutrum Outfit tragen. Nieder mit den Kakkihosen! Es lebe das Kleid!

    Nachtrag: Die Steigerung ist Camouflage!
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  • Day14

    Bad roads, believe!

    December 23, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 27 °C

    Turmi im Tal der Omo ist heute unser Ziel. Laut Google ″nur″ 180 km. Mesfin addiert die Entfernungen von Stadt zu Stadt, und kommt auf 100 km mehr. 280 km „Bad roads" durch den Äthiopischen Süden. Wir verlassen das Bananenland. Die Landschaft wird sehr hügelig, bergig und sehr trocken. Fast fühle ich mich erinnert an die marokkanische Landschaft kurz vor dem Anti-Atlas. Ein Meer von Streifenhügeln vor uns, um uns. Die Menschen hier legen Terrassen an. Ich suche nach Pflanzen, Kräutern, Büschen. Diese Terrassen sind einfach nur unzählige Terrassen. Terrassen in Berge gehauen, um natürliche Erosion zu verhindern. Mittlerweile gehörten die Konzo Terrassen hier in Äthiopien zum Weltkulturerbe. (Wikipedia: 2011 wurde ein 55 Quadratkilometer großes Areal steinerner Terrassen und befestigter Siedlungen unter dem Titel „Kulturlandschaft der Konso″ als UNESCO-Welterbe anerkannt.) Kaum auszudenken, unter welchen Anstrengungen sie erstellt werden. Mesfin redet mit viel Hochachtung von diesen Menschen hier. Wenig Wasser, lange Wege, das Wasser im Kanister auf dem Rücken nach Hause zu tragen, um dort Familie und Tiere zu versorgen. Die harte Arbeit auf den trockenen Terrassenfeldern ist nicht minder anstrengend, und so arbeiten sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Ganz im Gegenteil zum gemütlichen Bananenland.
    Während der Planung dieser Reise erwähnte Mesfin im E-Mail Kontakt fortwährend die langen Distanzen und „Bad roads″. 200 km in Europa sind selbst in ungünstigen Umständen in 3 bis 4 Stunden zu erfahren. Wir bezweifeln seine Seriosität. Prognosen eines einheimischen Ortskundigen über die Distanz und die Kondition der Wege sollte man unbedingt ernst nehmen. 200 km habe ich nie anstrengender und unendlicher erlebt, als auf einer solch holprigen Piste in Äthiopien Richtung OmoTal.
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  • Day14

    Bananenland

    December 23, 2019 in Ethiopia ⋅ ⛅ 21 °C

    Bananen wohin das Auge blickt. Vor dem Toren von Arba Minch durchfahren wir ein Meer von Bananenstauden. Das ganze Land wird mit Bananen aus dieser Gegend versorgt. Am Rand der Straße werden Bananen verkauft, auf dem Markt wird gehandelt. Wasser ist ausreichend vorhanden, alles grünt üppig und tropisch.
    Auf hügeliger Piste bewegen wir uns nur langsam fort Richtung Süden.
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  • Day14

    "Hamar, friendly people!"

    December 23, 2019 in Ethiopia ⋅ 🌙 23 °C

    Zentraler Siedlungsort der Hamer ist Turmi im Südwesten Äthiopiens. Im Grasland und um die Stadt herum finden sich zahlreiche Dörfer mit einfachen Hütten. Das Volk mit den 35.000 Angehörigen lebt wie die meisten pastoralen Gruppen vor allem von ihren Herden, dem Hirse Anbau und anderen Landwirtschaftsprodukten. Auf dem großen Wochenmarkt, der immer montags stattfindet, bieten die Hamer ihre Erzeugnisse zum Kauf oder Tausch an. Und genau da mischen wir uns erstmalig unter die Hamar. Uns wird anfänglich kaum Beachtung geschenkt. Das ändert sich aber sehr schnell. Die ersten Kinder schleichen sich an unsere Hände, reden unentwegt auf uns ein. Ein Mädchen führt mich über den Markt und möchte mich in die Hütte ihrer Familie führen. Immer mehr Kinder ziehen an unseren Armen und so ist der Marktbesuch schneller beendet als geplant. Hilflos stehe ich mitten in dieser fremden Kultur.Read more

You might also know this place by the following names:

Southern Nations, Nationalities, and People's Region, SNNPR, YeDebub Bihēroch Bihēreseboch na Hizboch Kilil

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