Faroe Islands
Gásadalur

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Travelers at this place
    • Day5

      Insel Vágar

      April 19 in Faroe Islands ⋅ ☀️ 7 °C

      Die Nettofahrzeit zu unserem anvisierten Ziel beträgt 55 Minuten. Wir brauchen 2 Stunden oder so 😜 ständig halten wir an, gucken, machen Fotos, gucken nochmal…

      Irgendwann kommen wir dann doch in Gasadalur an. Einem Ort, der bis vor 16 Jahren noch völlig abgeschnitten und nur zu Fuß über den Berggipfel erreichbar war. Seit 2006 gibt es einen kleinen Tunnel, welcher auch den Tourismus in das 14-Einwohner-Dorf bringt.
      Warum? Ein Wasserfall knallt in den Atlantik, die Häuser thronen darüber. Beeindruckend!

      Wir kommen im einzigen Café mit Einheimischen ins Gespräch und lernen viel über die Zeit der Pandemie. Masken z.B. gab es hier zu keiner Zeit, maximal in der Hauptstadt für ganz kurze Zeit, sagen sie. Der inländische Tourismus hingegen erlebt(e) einen kleinen Boom.

      Auch die Sicht auf den Tourismus diskutieren wir kurz an. Das Gefühl bestätigt sich: große Anstrengung liegt darauf, das Land für Gäste zu öffnen, gleichzeitig aber nachhaltig zu kontrollieren.
      Wie repräsentativ die 3 Meinungen sind, weis man nicht. Eine Tendenz würde ich allerdings ausmachen wollen.

      Am Nachmittag fahren wir noch durch die Gegend, halten in kleinen Orten und machen kurze Wanderungen.

      Abends nutzen wir in Tórshavn die Happy Hour für eine. kostengünstigen Drink 🍺
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      Traveler

      Einfach traumhaft. 😊

      4/19/22Reply
      Traveler

      Spektakulärer Ausblick

      4/21/22Reply
      Traveler

      Wirklich toll

      4/21/22Reply
      Traveler

      9/27/22Reply
       
    • Day5

      Reif für die Inseln

      May 31, 2019 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 7 °C

      Der Airbus A319 der Atlantic Airways (Die Färöer Inseln haben nur ca. 52.000 Einwohner aber eine eigene Fluggesellschaft) benötigte von Edinburgh nach Varga ca. 1,5 Stunden.
      Nachdem er im Landeanflug endlich die dichte Wolkendecke durchstoßen hatte, konnten wir einen ersten Blick auf die traumhafte Landschaft werfen.
      Der Flughafen ist lediglich auf die Abfertigung einer einzelnen Maschine ausgelegt und entsprechend klein, richtig niedlich inmitten der imposanten Naturkulisse. Und die Rollbahn reichte für ein Flugzeug dieser Größenordnung aus, mehr aber auch nicht.
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      Traveler

      Diese junge Dame ist die Robbenfrau und sie gibt es für uns nur auf einem Plakat im Flughafen.

      5/31/19Reply
       
    • Day6

      Wenn wir schon mal da sind...

      June 28, 2019 in Faroe Islands ⋅ ☁️ 8 °C

      ... dann laufen wir grad auch noch hin.
      So war mal unser Gedanke, als wir nach dem Rückweg von Kirkjubøur noch nach Gasadalur gefahren sind.
      Einfach mal schauen, wie das Wetter dort ist, vielleicht haben wir ja Glück.

      In Gasadalur ist wohl der bekannteste und meist fotografiertest Wasserfall der Färöer Inseln. Typischer Weise wird das Bild immer mit dem Hausberg im Hintergrund aufgenommen, ja blöd nur wenn man den gar nicht sieht. Dank den typischen Wolken 😬
      Egal, wir sind hingefahren (sind ja nur 15 min von unserem Apartment), es ist trocken und die Fotogruppen sind grad wieder auf dem Heimweg, sprich mal wieder nichts los.
      Dann laufen wir grad auch mal hin, der Weg zum Aussichtspunkt ist ja nicht weit.

      Auf den paar 100 Metern Weg reißt ganz plötzlich der Wolken-/Nebelvorhang um den Berg rum auf und wir haben perfekte Sicht.
      Wer hätte das 5 Minuten vorher gedacht?
      Also jetzt aber schnell, guten Platz aussuchen und Foto machen bevor die Wolken wieder da sind.... 10-15 Minuten später übrigens 🙈
      Da hat es echt jemand gut mit uns gemeint!

      Wir treffen noch andere Fotobegeisterte, wo Er witziger Weise die DJI Mavic 2 Zoom hat und die Fujifilm X-T3. Also meine Kamera und fast das gleiche Modell an Drohne wie Andi hat 😉 Netter Typ, wir quatschen bisschen über die verrückten Wetterverhältnisse hier, er und seine Freundin sind heute erst angekommen und glauben uns kaum das wir schon richtig tolle Sonnentage hier hatten!

      Jetzt ist es aber spät genug, also los heim und hoffen, dass das Wetter morgen besser ist
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      ♥👌

      6/30/19Reply
       
    • Day9

      Wanderung von Gasadalur nach Sorvagur

      June 24, 2019 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 10 °C

      Da heute ebenfalls fantastisches Wetter ist, nehme ich mir die Wanderung vom Dörfchen Boer nach Gasadalur vor. Das Minidörfchen Gasadalur liegt auf einem Sattel oberhalb eines pittoresken Wasserfalls und ist umrahmt von Klippen und Bergen. Es befindet sich am Ende der Straße von Sorvagur her kommend in einer Sackgasse. Die Straße inkl. eines 1,4 km langen Tunnels wurde erst vor 13 Jahren gebaut. Bis dahin war der Ort sehr isoliert und quasi abgeschnitten von der Außenwelt. Man kam nur mit dem Boot hin oder über einen beschwerlichen und teilweise sehr steilen Bergpfad. Auch der Briefträger nutzte diesen Weg bis Mitte der 2000er Jahre 2 mal pro Woche. Den Job konnten wohl nur echt fitte Leute machen ;).

      Ich fahre mit dem Bus bis zum Ende in Sorvagur. Mein Plan ist, per Anhalter bis Bour zu fahren und von dort zu laufen. Ein deutsches Paar hält gleich. Sie sind per Fähre mit dem eigenen Auto gekommen. Wir unterhalten uns und ich passe nicht genau auf. Auf einmal fahren wir durch den Tunnel - und landen bereits in Gasadalur! Das wäre eigentlich mein Ziel gewesen - na gut, laufe ich den Weg halt entgegengesetzt ;) Aber zuerst schaue ich mir natürlich die tolle Landschaft und den Wasserfall an. Ist schon echt beeindruckend, zumal bei so herrlichem Wetter wie heute!

      Dann laufe ich los - von Gasadalur zum höchsten Punkt auf 440 m ist es sehr steil - dafür habe ich die Höhenmeter relativ schnell überwunden. Der Ausblick ist gigantisch! Oben ist überhaupt niemand, eine wunderbare Stille, die ich eine Zeitlang genieße. Dann führt der Weg relativ gemächlich wieder bergab. Da begegnet mir das deutsche Paar wieder. Kurzentschlossen möchten sie zumindest zur höchsten Stelle. Zwischendurch nähert sich der Weg stark der Abbruchkante an. An einer Stelle ist die Wegmarkierung nur noch ca. 50 cm vom Rand entfernt, spannend!

      Dann erreiche ich einen Parkplatz, der Bergpfad ist geschafft. Von hier aus gehe ich auf oder neben der Fahrstrasse entlang, viel Verkehr ist hier nicht. Das Dörfchen Boer liegt auf dem Weg und ist sehr hübsch, Häuser mit Grasdächern, unterhalb ein wilder schwarzer Strand mit Felsen. An diesem wunderschönen Ort mache ich Mittagspause.

      Da ich noch Lust zum Laufen habe, marschiere ich weiter entlang der Straße. Da sie als landschaftlich schöne Straße gilt, habe ich immer wieder tolle Ausblicke auf die vorgelagerten kleinen Inseln und das Meer. Bis Sorvagur zieht es sich dann doch noch. Aber ich halte durch und bin dann ganz stolz auf mich! Keine Ahnung, wieviel km das waren - jedenfalls ganz schön viele ;);)
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      Traveler

      Gigantisch. Und diese Farben🤗

      6/24/19Reply
      Traveler

      Ja, fand ich auch! Es gibt hier einfach wunderschöne Landschaften 😊

      6/24/19Reply
       
    • Day8

      Der "Fishersmen" hatte recht ;-)

      June 30, 2019 in Faroe Islands ⋅ 🌧 9 °C

      Nach dem wir zurück in Mi∂vágur sind klart auf einmal der Himmel etwas auf. Bis nach dem Abendessen sehen wir schon wieder die umliegenden Bergkämme und fast schon die vorgelagerte Insel Koltur.

      Also doch noch mal los, rein ins Auto und zu einem Spot, wo ich unbedingt hin wollte und der nur 10 Minuten von uns entfernt ist.
      Nebenbei waren wir hier schon, aber es hatte Nebel und man hat die Insel Koltur im Hintergrund nicht mehr gesehen, so aber heute nicht!
      Der Spot liegt in der Nähe des Trollkonufingur (der Witches Finger Wanderweg😉) und Andi darf wieder die echt holprige Straße fahren.
      Wieder mal ist kein Mensch weit und breit unterwegs, perfekt! So stört schon keiner oder läuft im Bild rum 😎

      Auf dem Rückweg fahren wir einfach mal spaßeshalber weiter bis nach Bøur, das liegt zwischen unserem Ort und Gasadalur.
      Von Bøur hat man einen der schönsten Ausblicke der Inseln - man sieht nämlich auf Tindhólmur und Drangarnir.
      Nebenbei ist das Örtchen mit seinen Grasdachhäusern, das direkt an einem Sandstrand liegt, auch echt putzig 😊
      Als wir dort ankommen, werden wir fast weggepustet! Wir sehen zwar endlich Tindhólmur im ganzen (bisher hingen immer Wolken bzw. Nebel zumindest an der Spitze), aber angenehm ist anders.

      Tindhólmur ist übrigens einer der vorgelagerten Inseln vor Vágar und ist seit einigen Jahren auch komplett unbewohnt.
      Das besondere an Ihr ist die wirklich beeindruckende Form, den die Seite, die zum Wasser gerichtet ist, ist eine hunderte Meter hohe Steilküste. Sieht echt verrückt aus!

      Da es morgen ja aber besser werden soll, kommen wir morgen auf jeden Fall noch mal wieder. Jetzt werden trotzdem noch ein paar Bilder gemacht inkl. Lanzeitbelichtung, man weis ja schließlich nie ob man sich sonst hinterher ärgert.... Wetter ändert sich halt echt minütlich, so wie unser Gastgeber Ingis uns erzählt hat. Er ist ein „Fishersmen“ also sprich Er fuhr jahrelang zur See und kennt die Wetterverhältnisse hier gut. Ingis hat uns noch erklärt, das der Wind heute gegen Abend drehen soll und dann von Norden kommt, vielleicht(!).
      Und wenn der Wind von Norden her kommt haben wir hier endlich auch schönes Wetter. Scheint so als hätte Er recht 😃

      Jetzt aber heim, bevor wir echt weg gepustet werden....
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      Traveler

      Wie immer sehr beeidruckende Fotos

      7/1/19Reply
      Traveler

      Vielen lieben Dank Margot 😃

      7/1/19Reply

      Wow wunderschön 😍

      7/2/19Reply
      3 more comments
       
    • Day6

      Guesthouse Hugo

      June 1, 2019 in Faroe Islands ⋅ 🌧 7 °C

      Das Guesthouse ist nicht unbedingt auf dem neuesten Stand, aber liebevoll eingerichtet und die Besitzer sind rührend um uns bemüht:
      Nach unserer Rückkehr im Guesthouse Hugo bot uns der Vermieter einen Zimmertausch an (Begründung: Dort habt ihr Meerblick), den wir gern annahmen.
      Wir wechselten also vom "Blumenzimmer" zum "Vogelzimmer", sogar mit Vogelkäfig und künstlichen Vögeln drin. Muss einem nicht gefallen, witzig ist es allemal.
      Und zum Frühstück hat man einen tollen Blick aus der Gemeinschaftsküche auf die Bucht und das Meer.
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      Traveler

      👍🏻

      6/3/19Reply
       
    • Day1

      Anreise

      June 16, 2017 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 11 °C

      Die Färöer sollen es diesmal sein. 50.000 Menschen, ca 70.000 Schafe auf einer Fläche, die nur 3,5 mal so groß ist, wie meine Heimatstadt Köln. In dieser leben immerhin 1.000.000 Menschen. Das erklärt auch warum es uns oft in den Norden zieht.

      Wir wissen im Vorfeld, dass es kühl und regnerisch werden kann. Geregnet hat es auch jeden Tag. Aber ich habe auf dieser Welt noch keinen Ort gesehen, in dem das Wetter so schnell wechselt. Vom strahlenden Sonnenschein bis zu Welteruntergangsdüsternis mit alles durchdringendem Regen waren es oft nur 15 Minuten. Umgekehrt auch. Gott sei Dank.

      Die Anreise geht mit dem Flieger von Köln nach Kopenhagen. Vor dort nach Vágar. Der Insel mit dem Flughafen.

      Und noch bevor wir färingischen Boden betreten hatten wussten wir, dass dieser Urlaub auch anstrengend sein wird. Der Anflug war sehr unruhig und wurde schließlich abgebrochen. Die Winde waren zu ungünstig um von Ost nach West zu landen. Also einmal drum herum und dann in Gegenrichtung landen.

      Als Passagier sah man eine graue Wand. Und dann brach der Himmel auf.
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    • Day1

      Gásadalur unser erstes Ziel

      June 16, 2017 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 11 °C

      Gásadalur, Einwohner: 18. Wir lernen direkt: die Straßen sind im Bestzustand, wenn auch oft einspurig. Die Tunnel kilometerlang, unbeleuchtet und auch einspurig. Ungewohnt.

      Aber, ich muss sagen, eine Straße die zu einem Ort mit 18 festen Einwohnern führt, in einem so guten Zustand vorzufinden. Respek vor der Gemeinschaftsleistung. Im zweiten Bild sieht man die Öffnung des Tunnelchens.

      Die Wolken hängen gern tief und der Wind ist nasskalt. Wir waren froh. Nach der schwülen Hitze unserer Heimat, wieder Luft in den Lungen.
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    • Day1

      Bøur

      June 16, 2017 in Faroe Islands ⋅ ⛅ 11 °C

      Es war ein wenig Zeit. Der Mietwagen abgeholt, wir aber vom frühen Aufstehen etwas kaputt. Deswegen eine kleiner Ausflug in die nähere Umgebung, um einfach mal zu gucken.

      Auf dem Bild sieht man direkt, welche Ausblicke einen erwarten: Inselchen und Fischzucht.

      Das kleine Fleckchen vorn müsste Skerhólmur sein, dahinter recht sicher die Insel Tindhólmur.
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    You might also know this place by the following names:

    Gásadalur, Gasadalur

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