Finland
Maanpää

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Travelers at this place
    • Day 38

      Finnland, wir grüßen dich

      August 22, 2022 in Finland ⋅ ⛅ 20 °C

      Es regnet.
      Es regnet den ganzen Tag, mit einigen kleinen Pausen, aber wir waren nicht motiviert, große Dinge zu tun. Ein richtig schöner fauler Sonntag auf der Couch.
      Das war gestern.
      Heute sind wir bei Sonne aufgewacht, die Pfützen auf dem großen Felsen, auf dem wir mit Willi standen, sahen heute freundlicher aus, und wir dadurch auch gleich motivierter, etwas zu erleben.
      Also raus aus dem Bett und auf, Finnland möchte erkundet werden!

      Heute waren wir in Naantali.
      Naantali ist eine kleine Küstenstadt, hübsche Gassen, Häuser mit Holzfassaden, ein paar Wohnblöcke, ein großer Yachthafen, alles hübsch, teilweise ein wenig heruntergekommen.
      Was erstaunlich ist, die Stadt ist ziemlich menschenleer.
      Die Saison in Finnland ist scheinbar auch schon vorüber und diejenigen, die sich jetzt noch touristisch hier aufhalten, sind entweder Finnen oder komische Touristen (wie wir zum Beispiel). So oder so - diese Stadt scheint wie leergefegt. Wir fühlen uns wieder an unsere Anfänge in Griechenland erinnert, wo wir knapp vor der Saison durch ausgestorbene Landstriche gefahren sind.
      Den ein oder anderen Passanten trifft man schon, in den paar Gaststätten, die geöffnet haben, sitzen auch einige Leute.
      Doch dann gibt es da noch die Muminwelt, für die diese Stadt bekannt ist.
      35 Euro Eintritt, das ganze Jahr geöffnet, und auch auf der Webseite heißt es, wir haben geöffnet. Wir wollten uns das ganze mal von außen ansehen, und wurden auch hier überrascht. Alles geschlossen, leer, ausgestorben.
      Wir sind gespannt auf weitere Eindrücke, doch Naantali verlassen wir mit Erstaunen.

      Jetzt stehen wir auf einem Platz vor Turku, direkt an der Fahrrinne der Fähren, die hier in wenigen Metern Entfernung vorbeiziehen. Der Anblick ist eindrucksvoll, zwei Schiffe haben wir ankommen und kurze Zeit später wieder abfahren sehen, und das vor einer wunderbaren Sonnenuntergangskulisse.
      Morgen wollen wir Turku erkunden :).
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      Traveler

      Hallo ihr Lieben , wie immer den "mainstream" Verlassenden . Hört sich herausfordernd , aber auch ziemlich spannend an . Erinnert mich an einen Finnlandurlaub , wo wir mit 6 Leuten ganz oben im Norden in einer Hütte waren , wo komplette Selbstversorgung ( Wasser aus dem Brunnen , Fische aus dem See , Wärme nur nach Holzhacken etc. ) angesagt war , sehr heikle Gruppendynamik hab ich hauptsächlich in Erinnerung !!!!!! Eure Gruppendynamik hält dem allen hoffentlich stand , gutes Training für chillen unter erschwerten Bedingungen😃😃😃😃. Wisst ihr eigentlich , daß eure Vorfahren als Kinder den ganzen Sommer in Finnland verbracht haben , weil das nur ein Katzensprung von Estland aus war ß Ich sehe noch heute die leuchtenden Augen von meiner Mutter , wenn sie von den finnischen Sommern und der totalen Freiheit , die damit verbunden war , erzählt hat .

      8/24/22Reply
      Traveler

      äh da war der Kommentar weg , hab mich offensichtlich zu sehr ausgemärt🤔😉🙃In Berlin hat der Sommer auch stattgefunden , viele kleine Reisen ( vorzugsweise MeckPom ) , jetzt plane ich meinen nächsten Israelversuch Mitte Oktober , bin gespannt , welche Hürden dieses mal - aber hoffentlich mit Erfolg - zu überwinden sind. So ihr Lieben , bleibt weiter wild und gefährlich ! Herzlichst Ille

      8/24/22Reply
      Traveler

      Oh je , ist das etwa öffentlich ? dachte , ich schreib euch "privat" ...dann nochmal tschuldigung 😳❤️❤️

      8/24/22Reply
      AnneuNils

      Recht hast du wohl, liebe Ille! Aber deine Ideen und Beiträge sind wohl auch für manch andere spannend! Leider hat uns derzeit die Sonne im finnischen Sommer verlassen - aber wir werden sie zurück holen und zur Gruppendynamik - 3 sind eine*r zu viel - wie das mit 6 Leuten laufen kann, wissen wohl viele von uns ;)! Beste Schären Grüße 🇫🇮

      8/24/22Reply
       
    • Day 39

      Turku ist Åbo

      August 23, 2022 in Finland ⋅ ☁️ 16 °C

      Heute haben wir uns die nächste Stadt angesehen, Turku.
      Knapp 200.000 Einwohner, direkt am Meer gelegen, eine Fährstadt, in der verschiedene große Schiffe anlegen.
      Die Innenstadt läuft parallel zu einem sehr langen Kanal, oder Meerarm, im Endeffekt wahrscheinkich ein klassischer Fluss, an dem sich viel abspielt.
      Es gibt Touristenboote und Ausflugsdampfer, kleine Nahverkehrsfähren und eine Fußgängerfähre mitten im Zentrum, ein Schloss, einige Kirchen, und auch sonst so dies und das zu sehen.
      Irgendwie wirkt alles ein wenig heruntergekommen oder ungepflegt. Irgendetwas kommt uns komisch an dieser Stadt vor, es ist nur schwer zu sagen, wo dran es liegt.
      Auch hier ist bemerkbar, dass die Saison nicht mehr in vollem Gange ist, und sobald wir die Hauptrouten verlassen, sind wir in absoluter Abgeschiedenheit mit dem Gefühl, durch eine Geisterstadt zu laufen.
      Alle Jalousien sind zugezogen (und alle Jalousien sehen gleich aus), die Wohnviertel wirken verwaist, und die Kindergärten in Betonklötzen sind leer.
      Wir kommen an einem riesengroßen Gelände vorbei, das komplett eingemauert ist, fernab von neugierigen Blicken, schwere Türen davor, und hinter den Mauern sieht man große prächtige Wohnblöcke, doch auch die scheinen leer zu sein. Ein Hotel? Ein Sicherheitswohnviertel?
      Einzig vor der Schule - ein riesiger grauer Betonklotz mit grauen Fenstern, der die besseren Tage schon seit Ewigkeiten hinter sich zu haben scheint - spielt sich Leben ab.
      Der Spaziergang durch die Seitengassen macht ein komisches Gefühl und wir beeilen uns, Richtung Zentrum zu kommen. Wahrscheinlich haben wir nur die falschen Viertel erwischt.
      Als wir in die Innenstadt kommen, wird es langsam voller, und spätestens in der Mall ist es dann richtig voll. Hier sind sie also alle, die Menschen. Ein sehr modernes Einkaufszentrum, wohl vor nicht allzu langer Zeit gebaut, in starkem Kontrast zu den Orten, die wir bisher so gesehen haben.
      Aber wir kommen auch an schönen Orten vorbei.
      Das Schloss direkt an der Flussmündung mit Blick auf den Hafen ist eindrucksvoll, am Hafen selbst ist eine riesige Ausstellung über Marineschiffe, wo es viel zu sehen gibt und den ganzen Fluss entlang gibt es viele Relikte aus einer industriellen Hochzeit, große Kräne, die nicht mehr in Gebrauch sind, Lagerhäuser, die zu Loftwohnungen umfunktioniert wurden, Segelschiffe in allen Größen und allen Verfassungen (erstaunlich viele davon zu Restaurants umgebaut)...
      Es ist ein spannender Trip durch die Stadt, doch gänzlich überzeugt sind wir letztendlich nicht von der Stadt. Im großen und ganzen wirkt sie schnell und pragmatisch aufgebaut und jetzt dabei, den Aufschwung zu etwas modernerem zu wagen.

      Und dann wäre da noch diese Sprache.
      Finnisch wirkt auf uns schon relativ kompliziert. Es gibt viele äs und üs und viele doppelkonsonanten und überhaupt viel längere Wörter. Da die Schilder in der Regel auf finnisch und schwedisch sind, lässt sich das schön vergleichen - und die finnischen Texte sind jeweils ungefähr doppelt so lang.
      Und die Städte heißen auch sehr anders, deshalb stehen auch überall jeweils beide Versionen.
      Und Turku ist auf finnisch: Åbo - oder auf schwedisch? Denn im finnischen gibt es das ‚Å‘ zwar, aber meist nur für schwedische Übersetzungen!
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      Traveler

      Macht euch drauf gefasst, finnisch ist wie estnisch

      8/25/22Reply
      AnneuNils

      ;)! Nur ohne schwedische Übersetzung? Das hilft uns hier nämlich sehr ;)

      8/26/22Reply
       
    • Day 51

      Turku Waterfront

      August 27, 2022 in Finland ⋅ ☀️ 20 °C

      For the last 2 nights we have been parked by the waterfront in Turku.
      Finland's oldest city, and their original capital. Its nice here, people seem friendly and relaxed (as they have throughout the entire Nordic region really)
      I normally do not like visiting big cities. But the last few have all been great, they just feel more relaxed and calm and less aggressive than the other cities I've visited.
      Today we hired e-scooters and so I have less photos than usual as I needed both hands for surviving.
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    • Day 52

      Tradish Finnish Dish

      August 28, 2022 in Finland ⋅ ☁️ 18 °C

      Brace made us a fantastic 3 course traditional Finnish meal and then we went to a mystery location to do a mystery activity...
      The meal was rice cakes, sautéd reindeer with lingonberries, pickles and chives, and a cinnamon bun. The other photos are from the journey to the mystery activity...Read more

    • Day 23

      Hafen und der Fluß Aura

      June 27, 2022 in Finland ⋅ ⛅ 26 °C

      Der Fluß Aura mündet in die Ostsee. Im Fluß gibt es 20 Fischsorten. Obwohl er sehr braun aussieht ist das Wasser nur durch den Schlick verfärbt.
      Eine kostenlose Stadtfähre führt neben 11 Brücken über den Fluß. Im Hafen sind Werften für Eisbrecher und z.B. für 'mein Schiff' in Zusammenarbeit mit Papenburg. Neben dem Hafen befindet sich ein Skigebiet auf einem der 7 Hügel der Stadt. Es gibt große Granitvorkommen, daher haben die Häuser keinen Keller. 2 große finnische und schwedische Universitätenine lehren ca. 40000 Studenten in 170 Ausbildungsgängen. Schwedisch ist die 2. Sprache. Das Studium ist für alle Europäer kostenlos. Die Verkehrsverein werden nach Gehalt bezahlt, ein EishokeyRead more

    • Day 10

      Viking Grace und Hannu Mikkola

      February 18 in Finland

      Heute um 5 Uhr raus, bei böigem Regen Fahrt Richtung Fährhafen Stockholm. Beim Einchecken wieder einmal eine Einfahrt verpasst. So stehen wir inmitten einer finnischen Lastwagenmeute mit riesigen Lastzügen und spektakulären Truckern. Aber am Schluss steht unsere bescheidene Karre sicher im Rumpf des Schiffes und wir beziehen unsere Aussenkabine (mit Hund nur mit Kabine). Unser Schiff heisst Viking Grace. Ein grosser, luxuriöser Topf mit diversen Restaurants, Spielcasino, Bars, Theater, Sauna, SPA und Duty free. So wie ein richtiges Kreuzfahrtschiff. Wir vertreiben unsere Zeit unter anderem mit einer Werbesendung auf dem schiffseigenen TV Kanal. Die Heissluftfritöse mit dem gebratenen Wurstensemble (s. Photo) hat es mir besonders angetan. Zum Dessert dann noch ein Dessert (Kaku, s. Photo), äusserst lecker und hilft prophylaktisch gegen Seekrankheit.

      Die Fahrt führt durch den schwedischen Schärengarten. Der Kapitän manövriert das grosse Schiff gekonnt durch viele, enge Felspassagen. Eine spektakuläre, ruhige Fahrt. Ruhig bis zu dem Moment, als das Schiff die offene See, die Meerenge zwischen Schweden und Aland, erreichte. Da ging die Post so richtig ab. Bei Windstärke 7 bis 8 bewegen sich alle Passagiere auf Deck, als hätten sie zu tief ins Glas geschaut. Marianne filmte das schaukelnde Schiff, wobei sie mit der Kameraführung etwas übertrieb (s. Video). Dank Kaku habe ich keine Probleme mit der Schaukelei und unter uns gesagt, das Schiff war nie wirklich in Gefahr.
      Apropos zu tief ins Glas geschaut. Gegen Ende der Überfahrt hat es auf dem ganzen Schiff überall nach Alkohol gerochen, eine gigantische Alkoholfahne verursacht von Horden von saufenden Passagieren, die nicht an der wunderbaren Schärenlandschaft interessiert sind, sondern mit dem Trip nach Finnland ihre Leberwerte optimieren möchten. Übrigens, der Alkohol auf der Viking Grace ist zollfrei und somit sau(f) günstig.

      Nach 11 Stunden Fahrt Ankunft in Turku. Mit etwas Glück haben wir unseren Wagen wieder gefunden (Lehrgeld Nr. 4: merke dir immer, bei welcher Türe du das Cardeck verlassen hast). Ausfahrt aus der Fähre spektakulär. Wir sind im Winter und im Schnee angekommen. Turku ist frisch verschneit und zauberhaft winterlich. Wir parken und übernachten auf einem öffentlichen Parkplatz mitten in der Stadt, passt super.

      Am Morgen Sonntagsspaziergang mit Hund durch Turku. Eine schöne Universitätsstadt, mit reich verzierten Holzhäusern aus der Zeit der russischen Besetzung. In Turku wird schwedisch gesprochen.

      Weiterfahrt durchs winterliche Finnland bis nach Jämsä. Stehen autark vor dem lokalen Saunaclub an einem kleinen See., guter ruhiger Platz zum Übernachten (viele Campingplätze sind geschlossen). Um 19 Uhr kommt der Schneepflug und räumt den Parkplatz rund um unser Auto. Der Schneepflüger leidet offenbar etwas unter Entzugserscheinungen. In Finnland hat es schon länger nicht mehr geschneit. Jedenfalls kurvt er wie besessen aber äussert gekonnt, so wie einst der legendäre, finnische Rallye Fahrer Hannu Mikkola, mit seinem grossen Bagger über den Parkplatz, aber geräumt ist geräumt.
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      Traveler

      👍🏻

      2/20/23Reply
       
    • Day 162

      162. Nacht & Downtown Helsinki

      August 14, 2021 in Finland ⋅ ⛅ 17 °C

      Guten Morgen Hesinki

      Nach dem Frühstück ging es zu Fuss auf in die Stadt. Gestern sah Simon, dass es hier auch die elektro Scooter zum Mieten gab.
      So ladete er gestern Abend das benötigte App noch hinunter. Wir entschieden us jedoch den Weg in die Stadt zu laufen und die Scooter erst auf dem Rückweg zu gebrauchen.

      In der Innenstadt suchten wir anhand unserer guten Erfahrungen, von Oulu mit dem Robert‘s Cafe ein solches auf.
      Dieses Mal war es leider nicht ganz so überragend wie letztes Mal. Am Anfang vergassen sie unsere Bestellung auszuführen und das Wlan war auch relativ langsam (für nordische Verhältnisse).

      Wir Recherchierten nun über unsere weitere Reise.
      Da Simon am liebsten durch Estland, Lettland und Litauen fahren wollte, mussten wir so einige Länder auf deren Corona Regeln prüfen.

      Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass der Weg durch die Baltischen Staaten etwas trickreich werden kann. Dies ist zumindest für Ungeimpfte Personen der Fall. Währen wir geimpft währe es kein Problem. Abgesehen von Ländern bei, welchen die Impfung nicht älter als 270 Tage sein darf. Hmm ist auch interessant, aber das ist ein anderes Thema.

      Da unsere Reise langsam dem Ende zu geht wollen wir noch einmal in die Wärme.

      So diskutierten wir bis um 14:00 diverse mögliche Routen, checkten die Bestimmungen etc.
      Danach wechselten wir in eine Starbucks Filiale da Simon‘s Laptop kein Saft mehr hatte und eine Steckdose im aktuellen Café nicht zu finden war.

      Nach dem kurzen verlüftungsspaziergang definierten wir die den weiteren Weg und räumten alle Bedenken aus dem Weg. So brachen wir gegen ca 16:00 Uhr auf in das zuvor erspähte Hard Rock Café.

      Mhmmm, dies war das beste Abendessen seit einer Ewigkeit. 🤤😍

      Nach der leckeren Stärkung spazierten wir durch die Innenstadt zum Hafen und nahmen die Fähre auf die vorgelagerte Insel Suomenlinna. Die erste Fähre erwischten wir haarscharf. Als wir an der Anlegestelle ankamen sahen wir, dass die Fähre in 1 min ablegt. Leichte gestresst schauten wir wie wir zu einem Ticket kommen können. Es gab 3 Ticketautomaten wovon 2 defekt waren und einer besetzt. Naja, dann nehmen wir die nächste Fähre, dachten wir uns schon. Da sahen wir, dass es 2 andere Zahlstellen hat, bei welchen kontaktlos bezahlt werden kann.
      „Jo denne, probieremer das mole us“, war das Motto. Es war noch eine Tafel davor welche einen Betrag von 2,8€ anzeigte. Ja dann wird wohl ein Weg 2.8€ kosten. Die Karte dran gehalten, die Station piepste, das kontroll SMS summte auf dem IPohne, alles top.
      Silja noch die selbe Karte gegeben und auch dieses Mal piepste die Station. „Top das funktioniert ja einwandfrei“, dachte sich Simon.
      Auf der Fähre kurz das SMS gecheckt: „ Hmm nur 1.08€ abgezogen, naja wird wohl stimmen.“
      Es fragte uns auf der 10 minütigen Überfahrt niemand nach einen Ticket oder dergleichen.

      Auf der Insel angekommen erkundeten wir die alten Festungen und deren Gebäude eine Zeit lang.

      Auf dem Rückweg mit der Fähre, versuchten wir das ganze noch einmal mit der Kontaktlosen bezahlung. Nur diesmal blieb das bestätigungs SMS aus.
      Wir sind uns fast sicher, dass da etwas nicht richtig Funktionierte. Das Drehkreuz gewährte uns jedoch jedes Mal den Eintritt.

      Zurück am Hafen liefen wir noch ein wenig herum.
      Nun startete unser Projekt Elektroscooter. Das App geöffnet 2 verfügbare Scooter gefunden und gestartet. „Ok, da geht nichts wenn ich Gas gebe“, waren Simons Erkenntnisse. Etwas später fanden wir heraus, dass man zuerst einmal richtig angeben muss und es dann abgehen konnte.
      Wir hatten auf jedenfall ein riesen Spass auf der Rückfahrt. 😄
      Das wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir diese Scooter benutzt haben.

      Da wir noch fit und munter waren als wir bei Gwendolin ankamen, fuhren wir noch los richtung Naantali im Westen. Da wir einen Lauf hatten fuhren wir die komplette Strecke durch, so müssen wir am nächsten Morgen nicht auf die Fähre eilen.
      Sidefact: Wir sahen seit laaangem den Mond wieder einmal. Kann man diesen Überhaupt sehen wenn man über dem Polarkreis ist und die Sonne nie ganz unter geht? 🤷‍♂️😄

      In Turku kam noch spontan die Idee einkaufen zu gehen. Der Hacken an der Sache war, dass es bereits 22:00 Uhr war. Wir fanden einen S-Market, welcher 24h geöffnet hat. Das trift sich super, so können wir gleich noch einkaufen gehen, am Samstagabend um 22:00 Uhr. 😄
      Wir waren auf jedenfall nicht die einzigen.
      Ausser uns waren noch etliche andere unterwegs.

      So gab es heute etwas später die Bettruhe, dafür können wir am Morgen länger schlaffen.

      Der Stellplatz lag in der Nähe einer Raffinerie, welches auch sehr gut zu riechen war, egal ist ja nur für eine Nacht. 🙆‍♂️
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      Das letzte Mal als wir da waren saßen wir gemeinsam auf der Kanone😉❣️ [Lieber Gruss Mam]

      8/27/21Reply
      Traveler

      Genau 🥰🥰🥰

      8/29/21Reply
       
    • Day 100

      Uusikapunki - Turku

      August 6, 2019 in Finland ⋅ ⛅ 21 °C

      Reisekilometer 11.708 km
      Tageskilometer 76 km

      Es ist warm und sonnig. Wir fahren nach Turku, einem größeren recht touristischen Ort.
      Wir spazieren durch die Stadt und besuchen die Markthalle. Als wir wieder rauskommen, schüttet es wie aus Eimern.
      Also wieder in die Markthalle zurück und erstmal lecker was essen.
      Später kam die Sonne wieder heraus und wir sind am Hafen auf einem Parkplatz, der von 0 bis 24 Uhr für 12 h frei ist, geblieben. Wie 12 h kontrolliert werden, hat sich mir nicht erschlossen.
      Wenn man um 17 Uhr anreist und seine Parkscheibe einstellt, muss man dann um 5 Uhr abfahren und woher weiß der/die kontrollierende Person, dass es nicht 5 Uhr heißt und man noch bis 17 Uhr bleiben darf?
      Daneben gab es Parkplätze, die von 9 bis 17 Uhr für 2 h frei waren. Nach Dirk's Lesart hätten wir dort, als wir abends um 17 Uhr eingeparkt sind, die Parkscheibe auf 9 Uhr stellen dürfen und dann bis 11 Uhr stehen bleiben. Also länger als beim 12 h Parkplatz.
      Alles klar? Nee? War klar. Ist auch vollkommen unwichtig, aber wer Dirk kennt weiß, dass ihn das die nächsten Tage beschäftigen wird.
      Wir sind jedenfalls auf den 12 h Parkplatz gefahren und haben um 22 Uhr nochmal den Parkplatz gewechselt. Morgens bzw. mittags sind wir trotzdem erst später weggefahren. Es hat niemanden interessiert.
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      Traveler

      Mit Turku verbinde ich den brieffreundschaftsvermittler aus den 80ern IYS oder so ähnlich ?

      8/13/19Reply
      DiSel

      Von 1952 bis 2008 vermittelte „International Youth Service (IYS) ausländische Brieffreunde für Schüler und Studenten im Alter von 10 bis 20 Jahren in über 100 verschiedenen Ländern. Das Internet hat zu einer Situation geführt, in der das Senden gewöhnlicher Briefe nicht mehr zeitgemäß ist.

      8/14/19Reply
       
    • Day 6

      Fahrt nach Turku und an die Westküste

      June 22, 2019 in Finland ⋅ ⛅ 16 °C

      Wir haben wunderbar ruhig geschlafen, nur weil es morgens ziemlich schnell heiß im Womo wird, sind wir schon 8 Uhr wach und genießen bei einem ausgedehnten Frühstück den tollen Ausblick. Wir wollen noch in Helsinki den Felsendom besuchen und ich möchte mir noch schnell Havaiianas kaufen, denn das eine Paar ist mir gestern kaputt gegangen und wenn das andere Paar auch noch reißt, muss ich barfuß gehen-naja das ist übertrieben, aber dann habe ich nur noch Turnschuhe - bei der Wärme - blöd! Wir fahren aber erstmal zum Felsendom. Es ist viertel vor 12 und wir stellen fest, dass erst in 15 min geöffnet wird. Es stehen schon viele Touristen da, vor allem Chinesen und Japaner. Gerade als wir beide vor den Türen stehen und überlegen, ob wir für 3 Euro warten und hinein gehen wollen, kommt eine Angestellte und erzählt allen, dass man zwei Schlangen bilden soll, eine für die mit Tickets und eine (genau wo wir gerade stehen:)) ohne Tickets. Das ist mal lustig, also Entscheidung abgenommen.
      Der Felsendom ist echt ein architektonisches Glanzstück. Mitten in den Felsen wurde ein Loch gesprengt und da drin und aus den Steinen die Kirche gebaut. Hat uns gut gefallen. Dann fahren wir noch ins Zentrum und stellen fest: immer noch Feiertag, also alle Geschäfte bis auf Lebensmittelgeschäfte geschlossen. Aha, keine Havaiianas:(
      Aber dass die Supermärkte hier an Feiertagen geöffnet sind, finde ich richtig Klasse! Das sollte man in Deutschland auch einführen. Wir fahren aus Helsinki raus und überlegen uns kurzfristig, dass wir die Burg in Turku anschauen und dann zu den Schäreninseln wollen. Die Fahrt ist echt langweilig und irgendwie sind wir beide noch nicht so überzeugt von Finnland. Estland traf einfach durch seine Ursprünglichkeit eher unseren Geschmack. Als wir in Turku ankommen, sind wir weiterhin enttäuscht. Die Stadt ist mega hässlich und die Burg ist auch nichts besonderes, außerdem können wir nicht rein gehen, weil geschlossen: Es ist ja Feiertag!! Oh, Mann, mir geht dieser Feiertag langsam auf die Nerven! :((
      Gleich neben der Burg ist ein Schifffahrtsmuseum, da bin ich jetzt aber doch ganz froh über den Feiertag, denn Micha kann nicht rein! Sonst hätten Milou und ich uns wieder auf eine längere Wartezeit einstellen müssen. So kann Micha nur die Schiffe von außen sehen-überhaupt frage ich mich, woher seine plötzliche Begeisterung für Schiffe kommt? Liegt das an Ermangelung anderer Sehenswürdigkeiten?! :))
      Wir fahren weiter zu den Schäreninseln und steuern einen Campingplatz an, denn wir müssen unbedingt Wasser tanken. Der Campingplatz sieht bei der Anfahrt nicht schön aus, denn man fährt durch ein Industriegebiet. Überhaupt sind hier so viele Industrieanlagen. Als wir dann aber am Campingplatz sind, stellt er sich doch als schön gelegen heraus. Nur einen Platz gibt es leider nicht mehr. Alles voll! ES IST JA FEIERTAG!!!! Hilfe, ich will zurück nach Estland!! Da findet Micha mit Hilfe der App eine V/E an einer Tankstelle. Prima, denken wir uns. Als wir da ankommen, stehen wir hilflos davor - wie funktioniert das und wo ist das Wasser?? Geht mir das hier alles auf den Wecker!!!
      Ok, dann zu einem anderen Campingplatz. Der liegt sehr schön, hat hunderte Stellmöglichkeiten und kostet 25 Euro pro Nacht. Na geht doch! Wir wollen grillen, aber dafür muss man zu den vorgegebenen Grillstellen. Das ist hier ein bisschen wie in Deutschland - hunderte von Regeln und Verboten. Aber an der Grillstelle steht eine nette Studentengruppe aus verschiedenen Ländern, die sich auf Englisch unterhalten und denen wir ein bisschen zuhören. Als wir fast fertig sind mit grillen, kommen vier junge Frauen und ein Mann, der eindeutig schon viel zu tief ins Glas geschaut hat. Die vier stehen vor dem Grillplatz und warten. Worauf warten die denn?!? Auf dem Grill ist doch noch ganz viel Platz. Ach, nach Nachfrage stellt sich heraus, dass sie unsere schon fast nieder gebrannte Kohle nutzen wollen. Wie lustig!! Der Mann mit dem "leichten Mittsommernachtsschwips" versucht eine Unterhaltung mit uns, aber sein Englisch ist so dermaßen schlecht, dass Micha mir danach sagt, dass er kein einziges Wort verstanden hat-vielleicht war das auch gar kein Englisch! Nun wir setzen uns wie immer noch ein bisschen vor das Womo und dann geht's ins Bett.
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      Traveler

      Oh weh! Wir hoffen, dass Finnland auf den 2. Blick (und nach dem Feiertag) doch noch seinen Charme entfaltet.

      6/23/19Reply
       
    • Day 11

      Summer Solstice in Turku

      June 21, 2014 in Finland ⋅ ⛅ 10 °C

      Turku Finland - Saturday 21st June (Summer Solstice)

      Our stay last night was at the huge Naantali Spa Resort. This is a modern 5 star resort situated right on the ocean with its own impressive decking facility for the visiting passenger liners that frequent these waters. With its opulent entry foyer (complete with piano player), shopping arcade, array of saunas, swimming pools and spas, outdoor sports centres, swimming pool and marina it certainly was quite a spectacle. On arrival at the check in counter I was given a list of the day's optional activities (bridge club at 9 am, flower arranging class at 9.30 am, tap dancing at 10.00am, etc, etc) and in the morning the breakfast buffet would have been big enough to feed a small African country.

      Needless to say I could not wait to leave it and move on to the next location. Compared to the small character filled hotels we had been staying in for the past few days, this hotel was crowded and impersonal and seemed to be made of metal and plastic. It seemed like most of our riders shared the same sentiment and we were quite happy to pack our bags and ride on to something much simpler. I could never imagine why some people travel around the world and only ever stay in these sort of places.

      Before riding to Turku we spent some time exploring the delightful old centre of Naantali. This area had narrow streets and higgledy piggedly wooden houses. The atmosphere was wonderful although the temperature suddenly dropped so low that a few flurries of snow started to fall. Obviously mid summer in Scandinavia is not the place for shorts and thongs. A few minutes later the timid sun was doing its best to poke out between the clouds and the mood immediately changed. I don't we could ever complain about Melbourne's fickle weather again.

      Our ride today was quite short and we rolled gently along the sealed bike path back to our starting point in Turku. The rain stayed away and by mid afternoon the sky was mostly clear. This Is a pattern that had been established for the past few days.

      Back in Turku we finally caught up with Group 1, who had been doing the ride one day ahead of us. Tomorrow they will be catching the plane to Stockholm while we enjoy our final day in Finland. This gives us one evening to share a combined dinner before both groups separate again.

      Since this is the longest day of the year (and a Saturday) I thought there would be some sort of celebrations in town but the place is as quiet as a tomb. Maybe the population has all left to spend the at Naantali Spa ?
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    You might also know this place by the following names:

    Maanpää, Maanpaeae

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