France
Arrondissement de Thionville-Est

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11 travelers at this place:

  • Day57

    Bei dichtem Nebel starte ich heute entlang der Mosel, aber der Tag verspricht sonnig zu werden. Heute gehts in ein kleines Dorf Sainte Marguerite, so dass ich mich heut morgen noch mit Lebensmitteln eingedeckt habe.
    Nicht lang dauerts und ich bin auch schon in Frankreich - irgendwie wirkt der Nebel hier gleich romantisch wie er über die Weinberge zieht und nicht mehr so ecklig nass wie gestern.

  • Day57

    Irgendwie war ich dann doch viel schneller als gedacht bzw. ich hab wohl unabsichtlich irgendwo abgekürzt und bin früher als gedacht am Ziel. Herzlich empfangen von meinen Gastgebern, die zum Glück auch ganz gut deutsch sprechen, beziehe ich nun mein Heim für eine Nacht und kann etwas durchatmen, denn morgen steht eine etwas weitere Tour an. Meine Unterkünfte für die nächsten beiden Nächte sind aber schon gebucht, so dass ich entspannt in den Abend gehe und vielleicht sogar noch ein paar Vokabeln lerne 😊Read more

  • Day58

    Jetzt habe ich immer ein kleines Kunstwerk bei mir: Meine Gastgeberin Isabelle zeichnet den Pilgerstempel in das Credential der Pilger. 😍
    Nach einem tollen französischen Frühstück mit reichlich Croissants und eigenem Honig gehts bei Sonnenschein weiter. Die nahenden dunklen Wolken lassen mich aber erahnen, dass es heut nicht lang trocken bleibt. Auch der Waldboden ist ganz schön matschig. Da bin ich froh, dass ich meine Wanderstöcke dabei habe. Einen Regenguss habe ich schon hinter mich gebracht. Schnell noch das Schokocroissant zur Mittagspause in der Sonne verspeist und auf gehts weiter Richtung Vigy und den Regenwolken entgegen.Read more

  • Day5

    Um 6 Uhr morgens werden Gregor und ich gleichzeitig von einem merkwürdigen Geräusch wach. Es hört sich an als wären wir über Nacht auf Grund gelaufen.... Ein Blick nach draußen bestätigt: Die Wassertiefe ist nicht mehr dieselbe wie am Vorabend. Ein Blick auf den Tiefenmesser sagt uns, weniger als 1 Meter Wassertiefe. Uups. Aber es ist halb so schlimm, wir können trotzdem sofort losfahren und es ist irgendwie ganz schön mal so früh unterwegs zu sein. Etwa 1 Stunde später erreichen wir einen Yachthafen und wollen anlegen um Holzleim für das Holzdingsbums und neue Vorräte zu kaufen. Der dortige Hafenmeister erklärt uns aber, dass sie keine freien Anlegeplätze mehr hätten und außerdem wäre es viel günstiger für uns in Luxemburg einzukaufen. Gesagt getan: Gegen halb 9 sind wir schon in dem ersten Ort hinter der luxemburgischen Grenze namens Wasserbillig - direkt gegenüber von Oberbillig, das auf der deutschen Seite der Mosel gelegen ist. Die Namen sind kein Scherz, die Orte heißen echt so:-)
    Und tatsächlich ist das Wasser hier billig: wir zahlen nur 85 Cent pro 5 Liter-Kanister Wasser. Auch Alkohol, Kaffee und Zigaretten sind hier mega preiswert und vor allem Benzin (1,26€) und Diesel (1,10€), was dazu führt, dass die ganzen Leute aus Deutschland, die an der Grenze wohnen, mal schnell zum Tanken nach Wasserbillig fahren. Der Ort ist darauf eingestellt, an der Hauptstraße gibt es 4 Tankstellen hintereinander und das auf jeder Straßenseite. Trotzdem gibt es an jeder der 8 Tanken eine lange Schlange, so gerne tanken die Deutschen hier;-).
    Wir decken uns mit Lebensmittel und Wasser ein und kaufen außerdem noch eine neue Mikrowelle, weil der Stromwandler unsere alte leider nicht packt.
    Leider wussten wir nicht, dass es in Wasserbillig kein Taxiunternehmen gibt und die Taxizentrale im Nachbarort nimmt nicht ab. So stehen wir also vollbeladen mit unserer Mikro, Kanisterweise Wasser und dem restlichen Einkauf vor Lidl und wissen nicht wie wir das Zeug zur Anlegestelle zurückbringen sollen.
    Gregor fragt schließlich einen älteren Mann , der mit seiner Frau deren Einkäufe ins Auto lädt, ob sie uns zum Hafen fahren könnten. Die beiden, ein portugiesisches Pärchen aus Kaiserslautern, sind super nett und bringen uns - nachdem sie noch getankt haben;-) - zu unserem Boot. Beim Aussteigen will ich ihnen Geld für die Fahrt geben, aber die beiden schütteln energisch den Kopf und sagen, sie freuten sich, dass sie uns helfen konnten. Tolle Leute die Kaiserslauterner!
    Zurück am Boot, entscheide ich mich spontan joggen zu gehen, obwohl es brüllewarm ist, aber den Landgang muss ich ausnutzen und als ich zurückkomme machen Gregor und ich noch zusammen Hanteltraining an Bord, bevor wir nach einem kurzen Sprung ins kalte Wasser, aufbrechen.
    Unser Ziel ist heute, es bis nach Frankreich zu schaffen, d.h. bis hinter die französische Grenze. Zwischendurch macht Gregor mit mir noch einige Übungen, damit ich immer selbstständiger werde auf dem Boot. Das Boot auf Kommando anzuhalten bekomme ich nach einer Zeit hin, wesentlich schwerer fällt mir da, die "Mann über Bord"- Übung. Mein Mann bzw. leerer Wasserkanister strömt einfach immer weg vom Boot und würde - wenn Gregor ihn nicht irgendwann geholt hätte - wahrscheinlich jetzt noch nicht wieder an Bord sein. Naja, Übung macht den Meister...
    Gegen 19 Uhr erreichen wir Apach und damit die erste Schleuse auf französischer Seite. Leider - und ich hätte nie gedacht, dass ich das mal schreiben würde - gibt es hier keine Sportbootschleuse, d.h. wir müssen zur großen Schleuse. Nur fährt im Moment weit und breit keine dicke Pönte rum, mit der wir mitschleusen könnten und da wir auch kein Funkgerät haben, mit dem wir den Schleusenwärter anfunken könnten, bleibt Gregor und mir nichts anderes übrig als 'Shippy' an einer Schleusenklampe festzumachen, die Leiter hochzuklettern und zu Fuß zum Schleusenturm zu laufen. Auf dem Weg dorthin versuche ich die letzten Bröckchen Schulfranzösisch aus meinen grauen Zellen zu kramen, aber zum Glück kann der Schleusenwärter selbst ein bisschen Deutsch und ist darüber hinaus super nett zu uns. Er gibt uns die Telefonnummern für die nächsten beiden Schleusen und schließt sogar die Schleuse kurzfristig für uns, damit wir nicht so einen langen Fußweg zurück zu 'Shippy' haben.
    Als wir schließlich mit 'Shippy' in der Schleuse sind, kommt der Schleusenmann sogar nochmal zu uns und bringt uns eine komplette Liste mit den Telefonnummern aller Schleusen auf der Mosel von Apach bis Nancy. Wie lieb ist das denn!
    Ein paar Kilometer nach der Schleuse entdecken wir einen schönen Spot zum Ankern und entschließen uns dort zu bleiben und zu übernachten. Und so endet ein wirklich schöner, glücklicher Reisetag. Der bisher unanstengendste und ausgeglichenste Tag mit einigen sehr freundlichen und schönen Begegnungen. Gregor und ich haben am Ende des Tages beide das gute Gefühl, dass die Menschen um uns herum uns helfen, weil sie uns mögen und es macht den Eindruck, dass sie genauso wollen, dass wir es ins Mittelmeer schaffen:-)
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