France
Besançon

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40 travelers at this place

  • Day3

    Chez Monique

    June 24, 2020 in France ⋅ 🌙 21 °C

    Monique ist kein fashion victim. Grünes T-Shirt, blaues Blumenblüschen, dunkelblaue Sommerhose (kurz, uff), Kniestrümpfe in Sandalen. Sie ist auch kein Marketinggenie, aber immerhin: Das Werbeschild für ihr Restaurant tut seinen Dienst und führt uns in ihr Minilokal am Straßenrand. Heute ist das Mittagsgericht "scharfe Wurst mit grünen Bohnen", das scheint uns bei knapp 30 Grad allerdings etwas schwer. Wir weichen auf Baguette mit Pastete aus, schließlich kooperiert Monique mit der kleinsten Boucherie der Welt, die unmittelbar an ihre Gaststube anschließt. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann sich sehen lassen und wird begleitet von einer Orangina, deren USP mit "fast ovale Blasen" angegeben wird. Da hat die Marketingabteilung nun wirklich einen rausgehauen.

    Unsere heutige Tagestour führt uns durch die Hochvogesen. Rike fängt somit an, erste Cols zu sammeln: Col de Bagenelles, Col du Bonhomme, Col de la Schlucht ... alle werden bezwungen. Die Route de Crete auf gut 1.000 Höhenmetern kühlt uns auf etwas unter 20 Grad ab, aber bis Besancon erwärmt sich der Planet auf 32 Grad. Wie in Bitche dominiert auch hier eine Zitadelle das Stadtbild und wird hufeisenförmig von einem Fluß umspült. Besancon macht dabei einen hübschen und sauberen Eindruck. Vielleicht auch deshalb, weil es hier Schilder gibt, die dazu auffordern, durchgekaute Kaugummis auf Marienkäfer zu kleben.

    Unser Hotel ist im Übrigen den mittelalterlichen Mauern der Wehranlage nahe und befindet sich in einem ehemaligen Kloster. Dennoch (oder deswegen?) heißt es "Le Sauvage", und wild ist auch die Anfahrt durch ein enges Gassenlabyrinth. Gleichwohl: Lage und Ausstattung bekommen von uns eine 10 auf Booking.
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  • Day3

    Besançon

    December 31, 2019 in France ⋅ ⛅ 3 °C

    Besançon in Franche Comme, Nice 👍 town close to Switzerland. Arrived hear on New Years Eve and parked on the Aire by the river and only a short walk into town. Very busy with the holiday atmosphere and a big wheel 🎡 in the afternoon but all quite and lonely at night with nearly all tha bars and shops shut.Read more

  • Day11

    Besancon

    October 7, 2017 in France ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute morgen um 10 Uhr fahren von Lauret los, knappe 600 km mit dem Tagesziel Besancon. Nach 6 Stunden sind wir bei entspannter Fahrt im Ibis Hotel in Besancon angekommen. Dann erkunden wir die schöne Altstadt von Besancon zu Fuß und suchen uns ein kleines Restaurant. Wir merken einen deutlichen Temperatur Unterschied von 10 Grad, hier sind es nur noch 14 Grad.Read more

  • Day2

    Frankreich

    May 12, 1985 in France ⋅ 🌧 16 °C

    Durch den Schwarzwald geht es auf kleinen Sträßchen nach Freiburg und dann runter durchs Rheintal nach Frankreich. Die erste Nacht verbringen wir aufgrund des schlechten Wetters in einem kleinen Hotel in Frankreich kurz nach der Grenze. Hier ist es sehr nett, wir finden recht bald Anschluss, und bis um halb ein Uhr morgens wird mit der Dorfjugend gezecht, gesungen und Kicker gespielt. Das einzige Handicap ist die Sprache, aber wie immer mit Händen und Füßen klappt es auch diesmal.Read more

  • Day65

    Besançon

    July 17, 2020 in France ⋅ ⛅ 19 °C

    Halte de 3 jours à Besançon pour visiter la ville et sa citadelle (dans laquelle il y a un beau zoo).

  • Day15

    Besançon Tag 1

    September 21, 2020 in France ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute werden die 30 geknackt. Genau zwei Wochen nach Beginn meiner Pilgerreise laufe ich das erste mal eine Strecke von 30,... Kilometern. Das bedeutet für mich um 6:30 Uhr aufstehen, frühstücken, nochmal bei Claudine für die herzlichste Unterbringung der gesamten Reise bedanken und anschließend um 7:30 Uhr loslaufen.

    Ich bin motiviert. Meine erste Pause mache ich erst 4 Stunden später, als ich bereits 20 Kilometer hinter mir habe. Die Highlights bis dahin umfassen:
    - Mir fällt in der Vormittagssonne auf, dass ich mehr und mehr aussehe wie der Typ auf meinem Pilgerpass.
    - im Wald fliegt ohne Vorwarnung ein Düsenjet des französischen Militärs schätzungsweise 200 Meter über meinem Kopf vorbei (Ich werde nie wieder so hören können wie zuvor)
    - zwei Jäger, die nach der Kurve, um die ich laufe, auf Kaninchen schießen (das erfahre ich erst nach der Kurve) und ein sehr erschreckter Michael, der laut "Attention" schreit, um nicht erschossen zu werden

    Während der 20 minütigen Pause gebe ich es auf, eine Unterkunft über die Seite "Couchsurfing" zu finden und entscheide mich für das Diözesanhaus, wo eine Unterkunft mit Frühstück 11 Euro für Pilger kostet.

    Die restlichen 11 Kilometer nehme ich mir vor, in zwei Etappen von 7 und 4 Kilometern zu teilen. Daraus wird nichts, denn "Besançon" erreiche ich schon nach 6,5 Kilometern. Vom Ortseingang, natürlich auf einem Berg, sehe ich Besançon vor mir und vor allem die Berge dahinter, über die ich wohl oder übel drüber muss auf dem Weg nach Pontarlier.

    Ab dem Moment, an dem ich in Besançon bin, besteht für mich wenig Sinn darin, noch eine Pause zu machen. Damit bin ich, als ich ankomme, 30 Kilometer in 6,5 Stunden gelaufen, abzüglich einer kurzen Pause von 20 Minuten. Ich bin ziemlich stolz. Am ersten Tag war ich schon von 19 Kilometern fix und fertig, heute jedoch habe ich genug Energie, um mir einen Bulgursalat zu holen und diesen auf dem "Place de révolution" zu verspeisen, während ich die Menschen hier beobachte.

    Mir kommt das großstädtische Treiben sehr bekannt, aber gleichzeitig auch sehr fremd vor. In Deutschland bin in Städte wie Frankfurt und Marburg gewöhnt, wobei mir Marburg sogar oft als sehr klein und zu überschaubar vorkommt. Besançon mit seinen 116.000 Einwohnern sollte damit sowas wie mein "natürliches Habitat" sein, aber irgendwie fühlt es sich nicht sehr natürlich an. Anstatt sich beim Vorbeilaufen anzulächeln und zu grüßen, wie ich es beim Wandern pflege, schauen die Leute oft weg, wenn man an ihnen vorbeiläuft, gucken eher streng als freundlich und nachdem man 15 Minuten durch die Fußgängerzone gelaufen ist, kann man auch nicht anders. Ich gebe es nur ungern zu, aber ich habe mich an das ruhige, familäre und ländliche Frankreich gewöhnt.

    Es ist trotzdem schön, die jungen Menschen zu sehen und in der Universitätsstadt Besançon gibt es viele davon. Auf meinem Weg durch die Innenstadt treffe ich Lia, kurz für Cèlia, die erstaunlich gut Englisch spricht und mir die Zitadelle empfiehlt, wo heute der letzte Tag ist, an dem dort ein Festival der klassischen Musik stattfindet.

    In meiner Unterkunft, die übrigens eine sehr schöne Aussicht bietet (Bild 9), angekommen, mache ich aber erstmal meine Wäsche, ruhe mich aus und was der Abend noch bringt, steht in den Sternen.
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  • Day16

    Besançon Tag 2

    September 22, 2020 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    Der heutige Tag stellt eine kleine Besonderheit dar. Anstatt wie immer früh morgens aufzustehen und zum nächsten Ziel entlang der via francigena zu wandern, mache ich heute eine Pause. Eine Pause vom Frühaufstehen, eine Pause vom stundenlangen Laufen, eine Pause für meine Füße, Beine und Schultern und eine Pause für meinen Geist. Als ich heute morgen um 8 Uhr von meinem Wecker geweckt werde, besteht kein Grund zur Eile, ich kann einfach im Bett liegen bleiben und die Sonne genießen, die durchs Fenster strahlt.

    Aus dem Zimmer muss ich irgendwann trotzdem, denn ich muss noch nachfragen, ob ich noch eine Nacht bleiben kann (Ja, kann ich.) und das Frühstück hat auch nicht ewig offen. Letzteres nehme ich in einem Saal zeitgleich mit 4 älteren (also, wirklich älteren, älteren) Herren zu mir und es ist so still, dass ich mich kaum traue, richtig zu kauen. Als ich aufstehe, um zu gehen, fragt mich einer der Herren, wie es mir geht und was ich hier mache. Freundlich antworte ich ihm auf französisch, er versteht offensichtlich kein Wort, lächelt und nickt bloß. Ich bedanke mich für die Nachfrage und wünsche den Herren einen schönen Tag. Das verstehen sie wieder und wünschen mir im Kanon einen schönen Tag zurück.

    Nach dem Frühstück mache ich auf eigene Faust eine kleine Sightseeing-Tour und laufe dazu hoch Richtung Zitadelle. Die Altstadt von Besançon ist wirklich wunderschön und nachdem ich durch die "Porte Noire" schreite (Bild 2) bin ich im oberen Teil der Altstadt angekommen, die praktisch nur aus Denkmälern und wichtigen Gebäuden besteht. So zum Beispiel die Cathédrale Saint-Jean (Bild 3), die sehr groß und anmutig ist, weshalb es mich wundert, wieso ich der einzige Mensch darin bin, abgesehen von einer Reinigungskraft, die den Altar säubert. Wirklich beeindruckend wird es aber erst, als ich bei der Zitadelle ankomme. Diese liegt ganz oben auf dem Berg und bietet eine überwältigende Aussicht über das gesamte Besançon-Tal. In den vorderen Bereich der Zitadelle kann man sogar ohne Eintritt zu zahlen und dieses Angebot reize ich natürlich vollständig aus. Außer der Aussicht (von welcher ich meine zwei Lieblingsbilder beifüge) ist das Highlight dort oben das Tierreservat.

    Zunächst bemerke ich es gar nicht, aber als ich am Graben zum innersten Teil der Burg stehe, fällt mir ein Schild wie im Zoo auf, auf welchem die Affengattung "Gelada" abgebildet ist. Verwirrt sehe ich mich um und bemerke, dass unten im Burggraben tatsächlich ein paar Affen sitzen. Bei weiterem Hinsehen entdecke ich noch mehr von ihnen und sogar 2 Steinböcke, die auf meiner Höhe auf der anderen Seite des Grabens stehen. Auf dem Weg runter, aus der Zitadelle heraus, fallen mir dann schließlich auch die Lamas und Emus auf, die, durch einen einfachen Zaun abgetrennt, ebenfalls auf dem Gelände der Zitadelle leben.

    Nach der Zitadelle laufe ich den Fluss entlang in Richtung eines Parks, im welchem sich laut Aussage Lias ein Sportbereich befinden soll, den ich sehr gerne besuchen würde. Ich werde fündig und mache ein kleines Workout bestehend aus Klimmzügen und Dips, während zwei andere junge Männer dort Calisthenics betreiben, als wären sie im Olympischen Turnerteam. Nach dem Workout gehe ich kurz einkaufen und duschen und treffe mich anschließend mit Lia zum Mittagessen. Während wir am Kanal unsere Sandwiches essen, erzählt sie mir von ihrem Leben hier in Frankreich und um 14 Uhr begleite ich sie zu ihrem Vorlesungsgebäude, das praktischer Weise direkt neben dem Diözesanhaus liegt. Dort packe ich kurz ein paar Sachen und begebe mich mit Handtuch, Buch und Kopfkissen ausgestattet zu einer Wiese am Fluss, auf die ich heute morgen schon ein Auge geworfen hatte. Spontan stößt später auch Lia dazu, wir quatschen über meine Reise, das Reisen generell und um 19 Uhr macht sie sich auf zum Sport und ich mich zu meiner Unterkunft. Hier tanke ich nochmal Energie, esse wieder Bulgursalat und bereite mich auf den Marsch morgen vor.
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You might also know this place by the following names:

Besançon, Besancon