France
Cancale

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3 travelers at this place:

  • Day3

    Cancale&Port-Briac

    July 28, 2017 in France

    Vom ersten Hahnenschrei geweckt - vielleicht auch vom sechsten oder siebten - haben wir mit Brioche, Butter, Konfitüre und Kaffee den Tag begonnen. Anschließend führt uns der Weg in den Ort, genauer gesagt in die Oberstadt, denn Cancale besteht streng genommen aus zwei Teilen, der Oberstadt mit dem Dorfzentrum, der Kirche, dem Marktplatz, und dem Hafen, der tiefer liegt und wo man den Austernfischern bei der Arbeit zusehen kann. Heute haben wir uns noch nicht getraut, die fangfrischen Austern zu probieren, die für Teresa sowieso tabu sind. Ein Dutzend Austern für knapp sechs Euro, geöffnet und für den sofortigen Verzehr auf der Hafenmauer gedacht.. mal sehen, vielleicht in den nächsten Tagen.

    Am Nachmittag gehen wir ein Stück auf dem GR34, dem Zöllnerpfad, der mit einer Länge von ca. 2000 Kilometern zu den längsten Wanderwegen Frankreichs zählt und der gesamten Bretagne immer entlang der Küste folgt. Unser Ziel: la Pointe du Grouin. Wir kommen jedoch nicht so weit und von den 2000 Kilometern bleiben geschätzte 1998 Kilometer unentdeckt, da der Weg schmal, steil und unbefestigt ist und schwangeren Frauen alles abverlangt. In Port-Briac wollen wir nicht mehr weiter, sitzen ein bisschen am Strand, genießen den Blick auf die Smaragdküste und müssen den Weg ja auch noch wieder zurücklaufen. Der Abend klingt aus bei einem original bretonischen Pastagericht, Rotwein (mal wieder tabu für Teresa) und einer Folge House of Cards.
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  • Day2

    Cancale

    July 27, 2017 in France

    Heute morgen verlassen wir Ypern, das sich auf die Gedenkfeiern zur Erinnerung der 3. Schlacht um Ypern vorbereitet, bei der vor genau 100 Jahren ca. 450.000 Soldaten ums Leben kamen und die somit zur blutigsten Schlacht des Ersten Weltkriegs wurde. Vor allem britische Soldaten haben hier einen sehr hohen Blutzoll zahlen müssen, nur damit sich der Frontverlauf um gerade einmal acht Kilometer verschieben konnte. Die unzähligen Namen der Gefallenen, die im Menentor in Stein gemeißelt wurden, gedenken derjenigen, die nicht mehr identifiziert werden konnten und ohne Grab geblieben sind. Und während also die Stadt sich schmückt, die Straßen mehr und mehr abgeriegelt werden und der englische Thronfolger mit seiner Frau am Wochenende an den Gedenkfeierlichkeiten teilnehmen wird, fahren wir über kleine Straßen Richtung Frankreich.

    Über die grüne Grenze wechseln wir das Land - nur ein kleines Schild macht darauf aufmerksam, dass wir uns nun in Frankreich befinden - und die Sprache, doch die Landschaft, der Baustil, die vielen Friterien entlang der Strecke bleiben gleich. Es ist eben doch eher eine Region Flandern, als dass man zwei unterschiedliche Länder wahrnehmen würde.

    Wir durchqueren die Normandie, fahren viele Kilometer an Kornfeldern vorbei, kommen durch kleine Dörfer und umrunden größere Städte. Immer näher kommen wir dem Meer und kurz hinter Avranches können wir in der Ferne den Mont St. Michel sehen. Ab Le Vivier-sur-Mer fahren wir an der Küste entlang und erblicken bereits auf der anderen Seite der Bucht unser Ziel: Cancale. Nach einer siebenstündigen Autofahrt freuen wir uns nun darauf, endlich am Ferienhaus anzukommen. Durch enge Gassen geht es den Ort hindurch, vorbei an urgemütlich aussehenden bretonischen Häusern. Endlich am Ziel, sieht unser Ferienhaus jedoch sehr verlassen aus. Wir schleichen uns in den Garten, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Bucht von Mont-Saint-Michel hat. Wir schauen auf Fischerboote, Austernbänke, die das zurückweichende Meer freigegeben hat und die in wenigen Stunden wieder überspült sein werden. Da niemand uns empfangen möchte, setzen wir uns also wieder ins Auto und fahren in einen nahegelegenen Supermarkt und kaufen das Nötigste für den Abend ein: Baguette, Käse, Rotwein (und Orangina für Teresa). Nachdem wir dann wieder am Haus angekommen sind, ist auch die Verwalterin bald da und schließt uns auf, zeigt uns unsere wirklich schöne Ferienwohnung mit einem fantastischen Blick aufs Meer. Hier sind wir für die nächsten Tage völlig ungestört, ohne Nachbarn in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit. Noch kurz lassen wir die Drohne steigen, machen ein paar Fotos der Umgebung, um dann endlich den wohlverdienten Rotwein bei Käse und Brot zu genießen.
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  • Day8

    It's raining, man!

    August 2, 2017 in France

    Da regnet es heute morgen doch tatsächlich in Strömen! Also sehen wir dies als eine gute Gelegenheit, in aller Ruhe zu frühstücken und ein wenig zu lesen, im Internet zu surfen oder einfach wieder ins warme Bett zu klettern. Herrlich!
    Gegen Mittag zeigt sich die Sonne und wir brechen zum Hafen auf. Dort suchen wir uns einen windgeschützten Platz am Wasser und genießen den zweiten Crêpe bzw. die zweite Galette des Urlaubs. Anschließend bummeln wir an den Geschäften und Restaurants vorbei, kaufen Souvenirs und halten Ausschau nach einem geeigneten Restaurant, um Charlies Geburtstag zu feiern. 🥂🍾🎁🎉 Die Auswahl ist groß, wir entscheiden uns für ein Restaurant, in dem man laut tripadvisor leckere Pommes mit Muscheln essen kann.
    Da die raue Atlantikluft uns wieder etwas hungrig macht, trinken wir noch einen Kaffee in "unserem" Café. Dazu gibt es ein leckeres Törtchen -Mille Feuille Vanille- die Spezialität des Hauses.
    Da es schon wieder Abend ist, wird noch schnell eingekauft, wir wollen Garnelen machen.
    Bis bald und viele Grüße in alle Teile der Welt, in denen unsere Lieben gerade unterwegs sind.
    Ach ja, die kleinen Babyfüße in meinem Bauch lassen noch immer auf sich warten - vielleicht. Manchmal gluckert es etwas, als würde jemand von innen meinen Bauch küssen. Kann es dieses Gefühl sein? 😍
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  • Day5

    Heute Morgen merken wir dann doch, dass die letzten Tage sehr anstrengend waren und entscheiden uns dazu, den Tag mal ganz ruhig und entspannt angehen zu lassen. Schon nach dem Frühstück liegen wir im Garten und genießen den Blick aufs Meer und die angenehmen 25 Grad. Irgendwann können wir uns dann aber doch aufraffen und schlendern ins Dorf, um uns den Markt anzusehen. Es gibt allerlei Spannendes zu bestaunen: Obst und Gemüse, Gebäck jeder Art, Oliven, Käse und Salami, die mich immer wieder an Lena erinnert hat, weil sie diese Sorte so gerne mag. Besonders spannend sind auch die Fischstände, an denen Krabben, Schnecken und Muscheln zum Verkauf angeboten werden. Wir erstehen jedoch nur Brot und Oliven fürs Abendessen, denn wir haben gefühlt noch 2 kg Käse im Kühlschrank, der ja schließlich auch verspeist werden will.

    Den Nachmittag verbringen wir wieder im Garten und lesen in unseren Büchern.
    Gegen Abend bekommen wir dann doch noch Lust auf ein kleines Abenteuer und fahren zum Aussichtspunkt Pointe du Grouin. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Bucht des Mont-St-Michel und ist außerdem ein guter Spot, um tolle Drohnenbilder zu schießen.
    Und so endet unser Tag mit einem leckeren Abendessen und vielleicht noch einem Film. Wir hoffen, dass es allen gut geht und sie ihre Tage genauso genießen wie wir.

    Dieser Tag war wunderbar entspannend und tat uns beiden richtig gut.
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You might also know this place by the following names:

Cancale, Горад Канкаль, Kankaven, カンカル, Канкаль, 35260, Канкал, 康卡尔

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