France
Chaumont-sur-Loire

Here you’ll find travel reports about Chaumont-sur-Loire. Discover travel destinations in France of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

9 travelers at this place:

  • Day2

    Chaumnt sur Loire

    July 21 in France

    Lots of fun but a lot of walking. Great gardens, very playful and we found a green leaf bug who was then christened Steve! Not sure why! Dinner now before an hour or so drive in the direction of Bordeaux

  • Day26

    Am gestrigen Abend hat der Wind ordentlich am Wohnmobil gerüttelt, aber das angekündigte Unwetter ist ausgeblieben. Die Nacht war von den Temperaturen ganz erträglich, trotzdem habe ich das erste Mal im Urlaub schlecht geschlafen.
    Als wir beim Frühstück sitzen, leert sich der Platz in Windeseile. Die ganzen Radwanderer und Hicker haben zusammengepackt und sich auf den Weg gemacht. Ganze Familien sind mit Fahrrad und Zelt auf dem Loire-Radweg unterwegs. Ich bin ja auch eine begeisterte Radwanderin, aber abends nach 80- bis 100 Km kann mich ein Zimmer mit Bett und Dusche mehr begeistern als ein Zelt aufzubauen und eine Luftmatraze aufzupumpen.
    Wir haben heute die Besichtigung des Chateau Chaumont und seiner Gärten auf unserer Urlaubsplanung
    Gleich nach dem Frühstück gehen wir zum ca 1,5 km entfernten Eingang des Schlosses, der mitten im Ort istä. Bevor wir am der Kasse pro Person 18 Euro für das Kombiticket für Schloss und Gärten bezahlen können, müssen wir erst durch den Sicherheitscheck, dh. Taschen öffnen, Metalldetektor, Frage nach Messern und Ähnlichem.
    Dann können wir den Treppenweg, der zum Schloss führt, betreten.
    Das Schloss ist nicht nur einfach ein gut erhaltenes Schloss, sondern ein Kunst- und Naturzentrum, das kulturelles Erbe, Natur und Kultur und künstlerisches Schaffen in Beziehung zu einander setzen möchte. Unter anderem findet hier das internationale Gartenfesitval mit Gartenkunst und Landschaftsgestaltung statt. Im Schloss und auch in den Nebengebäuden ist in diesem Jahr von April bis November eine zeitgenössische Kunstausstellung. Es gibt also viel zu sehen und warscheinlich noch mehr zu gehen. Denn zum Schloss gehört ein weitläufiges Gelände mit historischem Park, dem Gelände des Gartenfestivals, Gewächshaus, Gesundheitsgarten, Gemüsegarten und....und...und.....
    Wir sind relativ früh und daher ist es in den Räumen des Schlosses noch nicht voll. Es ist wirklich alles sehr gepflegt und gut organisiert. In jedem Raum hängen mehrsprachige Erklärungen. Wir hätten auch einen Audioguide ordern können, aber mit den ausgehändigten und aufgehängten Beschreibungen können wir uns gut infomieren. So schwenkt der Blick ständig zwischen Altem und Historischem und moderner Malerei und tollen Installationen hin und her. Und manchmal fällt der Blick auch aus einem der Fenster 40m tief nach unten auf die wilde Loire-Landschsft mit den kleinen Flussinseln, die zum Unesco Weltkulturerbe erklärt worden sind.
    Ich bin begeistert. Vor allem die Kunstausstellung hat es mir angetan und staunend stehe ich vor dem einen oder anderen Bild oder einer Installation und rätsele über die Technik oder Herstellungsweise. Michael kann vor allem den Installationen bis auf wenige Ausnahmen nichts abgewinnen. Was hat farbiges Klopapier an der Decke einer mittelalterlichen Küche zu tun? Kann ich ihm auch nicht erklären, wird aber sicher eine tiefgründigen Erklärung haben.
    Er findet mehr Gefallen an den Ritterrüstungen, den alten Stallungen und vor allem hinterher an der Gartenanlage und dem Gartenfestival mit seiner Gartenkunst. Zwei Installationen haben uns aber beide sehr beeindruckt. In der Reitbahn erhebt sich eine Wiese aus 5000 Quarzblumen in unterschiedlichen Höhen, die durch Beleuchtung und Musik den Betrachter stimmungsvoll fasziniert.
    Oder auf der Heubodengalerie, der riesige Teppich aus Abfallprodukten, dessen Material wie Flaschenverschlüsse, Etiketten, plattgedrückten Aluminiumdosen usw. erst auf den 3. Blick zu erkennen ist. Wir kommen aus dem Staunen, Schauen, Betrachten gar nicht mehr heraus. Soviele Eindrücke, und es geht nach dem Schloss noch in den Gärten weiter. Das alles aufzuzählen würde einfach den Rahmen sprengen. Das muss man selbst gesehen haben.
    Einige Stunden und 10 km später sind wir satt. So satt von Eindrücken, dass wir nichts mehr aufnehmen können.
    Dafür hungrig und durstig. Inzwischen, es ist bereits Nachmittag, ist es auf dem Gelände voll geworden. Unser Versuch, uns in einem der Gartenlokale bei einem kühlen Getränk auszuruhen, scheitert an der Menschenschlange, die Ähnliches im Sinn hat und die nach Essen und Trinken anstehen.
    Wir gehen zurück zum Wohnmobil. Dort haben wir alles was uns gerade fehlt, einschließlich des Liegestuhls zum Ausruhen.
    Nach dem Kaffeetrinken fahre ich mit dem Rad zum Einkaufen in den 3 km entfernten Supermarkt. Irgendwie hat das heute morgen mit dem Bäcker nicht funktioniert, der gegen 9.00 kommen sollte, und wir brauchen dringend ein Baquette und Wasser. Alle füllen sich das Leitungswasser in ihre Trinkflaschen. Aber da bin ich lieber etwas vorsichtig.
    Wieder fallen mir die guten Radwege und Hinweisschilder auf. Hier macht Radfahren wirklich Spass.
    Denn Loire-Radweg muss ich auch gleich nach dem Einkauf ausprobieren, indem ich auf ihm zu beiden Seiten ein Stückchen entlang radele.
    Unterwegs erweckt ein Hinweisschild zu einem "Cave" meine Neugierde. In der Weinscheune werden Weine und Delikatessen aus dem Loiretal verkauft. Bevor ich mich versehe, habe ich ein Glas Roséwein in der Hand zum Probieren. Der schmeckt wirklich gut. Eine Flasche, schön gekühlt, und ein kleines Mitbringsel wandern in die Fahrradtasche. Dann geht's zurück zum Wohnmobil, wo Michael schon in der Abendsonne wartet. Ein wenig verschnupft, weil ich so lange unterwegs war. Aber die untergehende Sonne über der Loire hilft bei Schnupfen ganz schnell.
    Das war heute ein wirklich ereignisreicher Tag mit so vielen Eindrücken. Morgen geht es wieder 400 km weiter in Richtung Heimat und zwar in die Champagne.
    Read more

  • Day25

    Chaumont -sur -Loire

    August 7 in France

    Es liegt eine eigenartige Stimmung über dem Platz am Morgen. Eine abwartende Ruhe, die von Geräuschen erster Aktivitäten in den Wohnmobilen unterbrochen wird. Geschirrklappern, Husten, das Jaulen einer defekten Wasserpumpe. Die Hupe des Bäckerwagens spätestens beendet diese frühmorgendliche Ruhe, denn auf ihr Zeichen erscheinen die Menschen. Wortfetzen in
    Französisch und Italienisch, angereichert mit Lachen und Kindergeschrei, fliegen durch die Luft.
    Wir sind heute sehr früh, denn über 400 km liegen vor uns, bis wir an der Loire sind.
    In Chaumont sur Loire wollen wir auf dem Rückweg noch 2 Tage bleiben. Außerdem hoffen wir, dass das frühe Verlassen der Halbinsel noch ohne Stau möglich ist.
    Wir fahren nicht durch die Stadt, wie es das Navi gern möchte, sondern ganz entlang der Cote Sauvage mit den beeindruckenden Felsen. Ein tolles Bild. Ein Adieu des Atlantiks und ein Friedensangebot der überlaufenen Halbinsel, indem sie uns ihre stillen, schönen Seiten zum Abschied noch einmal zeigt.
    Staufrei, aber mit einigen wenigen Regentropfen, fahren wir auf der D 786 in Richtung Auray. Die sonst so herrliche Optik versteckt sich heute hinter grauen Wolken. Heiß, windstill und bewölkt, keine angenehme Wetterkonstillation.
    Rückblickend auf die Tour entlang der bretonischen Küste, muss man sagen, es ist den Bretonen hoch anzurechnen, dass sie es nicht zulassen, dass diese einzigartige Küstenlandschaft mit Hotels großer Ketten zugebaut wird. So bekommt jeder etwas vom großen Touristenkuchen ab, die kleinen Hotels und Pensionen sowie die vielen Campingplätze und Stellplätze, die einheimischen Restaurants und Lokale, und auch die Geschäfte und Bars, Bauern, Fischer, Bäcker......
    Die Franzosen sind ein Land der Wohnmobilisten und Camper. Selten haben wir eine solche Anzahl an Campingfahrzeugen und PKWs beladen mit Campingausstattung gesehen. Aber auch ein Volk der Radfahrer und Wanderer, die uns immer wieder mit voller Ausrüstung und Gepäck begegnen.
    Und letztendlich, wenn man die vielen Boote in den unzähligen Häfen betrachtet, auch ein Volk, der Seefahrer.
    Menschen, die genießen können und die das "Savoir vivre" verinnerlicht haben.
    Ab Auray fahren wir auf der N 165 auf Vannes zu und dann weiter auf der Autobahn Richtung Nantes. Keine Strecke über die es viel zu berichten gäbe, außer dass Michael das entspannte Fahren der Franzosen sehr zu schätzen weiß.
    Ich nutze die Zeit zum Schreiben.
    Ab Nantes geht es bis Montrichard, der Abfahrt nach Chaumont, auf der A 11 und A 85 weiter auf der kostenpflichtigen Autobahn. Unser "Bip and go" Gerät zur bargeldlosen Mauterfassung kommt mehrfach zum Einsatz. Als wir abfahren, bin ich ein wenig entsetzt über die Landschaft. Irgendwie kommt mir alles einheitlich gelb vor. Die Stoppelfelder, die verdorrten Wiesen und Straßenränder. Selbst die Bäume haben schon eine leichte Herbstfärbung angenommen und beginnen die Blätter abzuwerfen. Alles Zeichen der langanhaltenden Trockenheit.
    Und dann endlich gibt sie sich die Ehre, die Loire. Etwas mager, mit freiliegenden Sandbänken, denn die große Dürre hat auch sie nicht verschont. Aber schon ein majestätischer Fluss. Wir fahren etliche Kilometer an der Loire entlang. Dann sehen wir auf der anderen Flußseite das Chateau Chaumont liegen und auch den Camping Municipal, der sich über ein großes Areal an der Loire entlang zieht. Als wir aus dem klimatisierten Auto aussteigen, ist es, als würden wir in einen Backofen geschoben. So heiß! So heiß hatten wir es in den letzten Wochen nie. Daran müssen wir uns erst einmal gewöhnen. Wir können uns einen Platz aussuchen. Einige Plätze direkt am Fluß sind frei.
    Aber scheinbar hat die plötzliche Hitze uns das Gehirn verdampft. So schwierig und gereizt wie heute haben wir noch nie das Wohnmobil zum Stehen gebracht. Nach etlichen Rangieren stehen wir endlich. Eigentlich sehr schön. Michael meint dazu nur, dass er noch an der Information Bescheid sagen muss, dass hier ein Baum im Weg ist, der weg muss. Der Scherzkeks.
    Man kann nicht immer alles haben. Schatten, tollen Blick und Fernsehempfang.
    Und... Wer braucht bei diesem Panorama noch Fernsehen?
    Die Hitze und die Fahrt haben uns geschafft. Der Kreislauf macht ein wenig schlapp. Nur noch Liege ist angesagt. Vielleicht mal kalt duschen? Die Duschen sind nicht zu regulieren und mollig warm. Dann lieber nicht. Warten wir einfach ab, bis es kühler wird. Michael geht in die Loire zum Schwimmen. Wie viele andere hier auch. Mir ist das zu gefährlich. Und ich glaube verboten ist es auch.
    Gegen Abend kommt starker Wind auf. Eine Unwetterwarnung für die Nacht wurde uns bei der Ankunft schon mitgegeben. Der starke Wind macht es einigermaßen erträglich, und so kann ich mich nach dem Abendessen noch zu einem kleinen Spaziergang durch den Ort aufraffen. Hier ist richtig was los in den Restaurants und Gaststätten. Schade, dass das Restaurant "Madeleine Proust" heute und morgen nicht geöffnet hat. Es wurde uns empfohlen und wir wollten eigentlich dort essen gehen. Aber vielleicht findet sich ja noch etwas anderes morgen. Heute beschließen wir den Tag wieder mit einem Sonnenuntergang. Dieses Mal über der Loire. Und wir brauchen dafür nicht einmal aufzustehen. Wir sitzen sozusagen in der ersten Reihe.
    Read more

  • Day4

    Campingplatz Chaumont Municipale

    July 1, 2017 in France

    Schöner Campingplatz direkt an der Loire.

    Einfach - aber nur 10,14€ - ohne Strom - mit wäre 12,84€ gewesen - wer denkt sich solche Preise aus?
    Aber es fehlte eh der Adapter:/
    Der Tag war ziemlich grausam- viel Regen ☔️ - so konnte man die Loire und die dazugehörigen Schlösser gar nicht so genießen :(Read more

You might also know this place by the following names:

Chaumont-sur-Loire, ショーモン=シュル=ロワール, 41150, Шомон на Лоари, Шомон-сюр-Луар, 卢瓦尔河畔绍蒙

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now