France
Moselle

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42 travelers at this place:

  • Day6

    Tag 6 - Eine Nacht in Metz

    Yesterday in France

    Der heutige Tag war ein wirklich schöner und entspannter Tag. Wir haben 4 Schleusen geschafft, wobei die französischen Schleusen auch viel angenehmer sind und hier gibt es übrigens doch Sportbootschleusen, die allerdings vom Schleusenwärter bedient werden. Gegen Mittag erreichen wir die Schleuse Thionville, wo wir auch die Vignette erhalten, diese ist 30 Tage gültig und kostet 101,-€ für unseren Shippy. Also gar nicht so wild wie gedacht. Da wir ein richtig gutes Tempo haben, könnten wir in den nächsten 10-14 Tagen sogar schon das Mittelmeer erreichen, wenn wir so weitermachen.
    Abends gegen 19 Uhr erreichen wir Metz und legen in dem Stadthafen an, der extra für Touristen gedacht und wunderschön gelegen ist. Der hiesige Hafenmeister macht uns einen Sonderpreis: wir bezahlen für 'Shippy' nur 10,50€, was wirklich super günstig ist. Darüber hinaus liegt der Hafen nur 10 Minuten von der malerischen Alstadt entfernt. Die Altstadt von Metz ist wirklich sehr sehenswert mit ihrer imposanten Kathedrale und den vielen kleinen Gässchen, die übersät sind mit vielen gemütlichen und chicen Bistros & Restaurants. Direkt gegenüber der Kathedrale ist ein süßes, kleines Restaurant namens 'Cultur Cuisine' , wo man schön draußen sitzen kann. Dort lassen Gregor und ich den Abend bei einem leckeren Abendessen und französischen Rotwein ausklingen.
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  • Day5

    Um 6 Uhr morgens werden Gregor und ich gleichzeitig von einem merkwürdigen Geräusch wach. Es hört sich an als wären wir über Nacht auf Grund gelaufen.... Ein Blick nach draußen bestätigt: Die Wassertiefe ist nicht mehr dieselbe wie am Vorabend. Ein Blick auf den Tiefenmesser sagt uns, weniger als 1 Meter Wassertiefe. Uups. Aber es ist halb so schlimm, wir können trotzdem sofort losfahren und es ist irgendwie ganz schön mal so früh unterwegs zu sein. Etwa 1 Stunde später erreichen wir einen Yachthafen und wollen anlegen um Holzleim für das Holzdingsbums und neue Vorräte zu kaufen. Der dortige Hafenmeister erklärt uns aber, dass sie keine freien Anlegeplätze mehr hätten und außerdem wäre es viel günstiger für uns in Luxemburg einzukaufen. Gesagt getan: Gegen halb 9 sind wir schon in dem ersten Ort hinter der luxemburgischen Grenze namens Wasserbillig - direkt gegenüber von Oberbillig, das auf der deutschen Seite der Mosel gelegen ist. Die Namen sind kein Scherz, die Orte heißen echt so:-)
    Und tatsächlich ist das Wasser hier billig: wir zahlen nur 85 Cent pro 5 Liter-Kanister Wasser. Auch Alkohol, Kaffee und Zigaretten sind hier mega preiswert und vor allem Benzin (1,26€) und Diesel (1,10€), was dazu führt, dass die ganzen Leute aus Deutschland, die an der Grenze wohnen, mal schnell zum Tanken nach Wasserbillig fahren. Der Ort ist darauf eingestellt, an der Hauptstraße gibt es 4 Tankstellen hintereinander und das auf jeder Straßenseite. Trotzdem gibt es an jeder der 8 Tanken eine lange Schlange, so gerne tanken die Deutschen hier;-).
    Wir decken uns mit Lebensmittel und Wasser ein und kaufen außerdem noch eine neue Mikrowelle, weil der Stromwandler unsere alte leider nicht packt.
    Leider wussten wir nicht, dass es in Wasserbillig kein Taxiunternehmen gibt und die Taxizentrale im Nachbarort nimmt nicht ab. So stehen wir also vollbeladen mit unserer Mikro, Kanisterweise Wasser und dem restlichen Einkauf vor Lidl und wissen nicht wie wir das Zeug zur Anlegestelle zurückbringen sollen.
    Gregor fragt schließlich einen älteren Mann , der mit seiner Frau deren Einkäufe ins Auto lädt, ob sie uns zum Hafen fahren könnten. Die beiden, ein portugiesisches Pärchen aus Kaiserslautern, sind super nett und bringen uns - nachdem sie noch getankt haben;-) - zu unserem Boot. Beim Aussteigen will ich ihnen Geld für die Fahrt geben, aber die beiden schütteln energisch den Kopf und sagen, sie freuten sich, dass sie uns helfen konnten. Tolle Leute die Kaiserslauterner!
    Zurück am Boot, entscheide ich mich spontan joggen zu gehen, obwohl es brüllewarm ist, aber den Landgang muss ich ausnutzen und als ich zurückkomme machen Gregor und ich noch zusammen Hanteltraining an Bord, bevor wir nach einem kurzen Sprung ins kalte Wasser, aufbrechen.
    Unser Ziel ist heute, es bis nach Frankreich zu schaffen, d.h. bis hinter die französische Grenze. Zwischendurch macht Gregor mit mir noch einige Übungen, damit ich immer selbstständiger werde auf dem Boot. Das Boot auf Kommando anzuhalten bekomme ich nach einer Zeit hin, wesentlich schwerer fällt mir da, die "Mann über Bord"- Übung. Mein Mann bzw. leerer Wasserkanister strömt einfach immer weg vom Boot und würde - wenn Gregor ihn nicht irgendwann geholt hätte - wahrscheinlich jetzt noch nicht wieder an Bord sein. Naja, Übung macht den Meister...
    Gegen 19 Uhr erreichen wir Apach und damit die erste Schleuse auf französischer Seite. Leider - und ich hätte nie gedacht, dass ich das mal schreiben würde - gibt es hier keine Sportbootschleuse, d.h. wir müssen zur großen Schleuse. Nur fährt im Moment weit und breit keine dicke Pönte rum, mit der wir mitschleusen könnten und da wir auch kein Funkgerät haben, mit dem wir den Schleusenwärter anfunken könnten, bleibt Gregor und mir nichts anderes übrig als 'Shippy' an einer Schleusenklampe festzumachen, die Leiter hochzuklettern und zu Fuß zum Schleusenturm zu laufen. Auf dem Weg dorthin versuche ich die letzten Bröckchen Schulfranzösisch aus meinen grauen Zellen zu kramen, aber zum Glück kann der Schleusenwärter selbst ein bisschen Deutsch und ist darüber hinaus super nett zu uns. Er gibt uns die Telefonnummern für die nächsten beiden Schleusen und schließt sogar die Schleuse kurzfristig für uns, damit wir nicht so einen langen Fußweg zurück zu 'Shippy' haben.
    Als wir schließlich mit 'Shippy' in der Schleuse sind, kommt der Schleusenmann sogar nochmal zu uns und bringt uns eine komplette Liste mit den Telefonnummern aller Schleusen auf der Mosel von Apach bis Nancy. Wie lieb ist das denn!
    Ein paar Kilometer nach der Schleuse entdecken wir einen schönen Spot zum Ankern und entschließen uns dort zu bleiben und zu übernachten. Und so endet ein wirklich schöner, glücklicher Reisetag. Der bisher unanstengendste und ausgeglichenste Tag mit einigen sehr freundlichen und schönen Begegnungen. Gregor und ich haben am Ende des Tages beide das gute Gefühl, dass die Menschen um uns herum uns helfen, weil sie uns mögen und es macht den Eindruck, dass sie genauso wollen, dass wir es ins Mittelmeer schaffen:-)
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  • Day188

    Karfreitag-Markt Bouzonville

    April 14, 2017 in France

    In Bouzonville gibt es jedes Jahr den Karfreitagsmarkt. Wer das Markttreiben - à la française - erleben möchte ist hier genau richtig. Über 400 Händler bieten ihre Waren feil. Neben vielen Kleider, Schuhen, Schnickschnack gibt es auch die ein oder andere Köstlichkeit zu genießen.

  • Day9

    Auf der Autoroute

    August 28, 2017 in France

    Wir haben uns entschlossen, nachdem wir kurz zu Hause waren, in die Nacht zufahren. Da wir unser Bett ja quasi dabei haben, sollte dies, sofern uns die Müdigkeit übermannt ja kein Problem sein. Mal sehen wie weit wir kommen.

  • Day19

    Ausflugstag

    September 27, 2016 in France

    Nur kurz Geld holen bedeutet natürlich “einen kleinen Stadtbummel“ machen :-). Saarbourg war das erste Ziel, jetzt geht es weiter zu einem Schiffshebewerk. Dieses ersetzt jetzt 17 Schleusen. Ist schon imposant. Und es war zu Fuss zu erreichen. Herrlicher Sonnenschein zum Abschluss von Frankreich und ein total tolles Abendessen im Restaurant neben den Campingplatz.

  • Day18

    Henridorff

    September 26, 2016 in France

    Hier ist nun unser letzter Standort in Frankreich. Idyllisch gelegen zwischen einer Eisenbahnstrecke, Kanal und Autostrasse ..... alles stark befahren, denn wir befinden uns schon in den Ausläufern der Vogesen. Frankreich ist ein lautes, hektisches Land aber hier spricht man sogar deutsch :-)

  • Day3

    Altstadt Metz

    August 21, 2017 in France

    Heute haben wir endlich einmal Metz erkundet. Seit Jahren fahren wir vorbei, nun hatte Detlef den Wunsch, sich die Stadt einmal anzuschauen. Sie ist wirklich sehenswert und wir waren 5 bis 6 Stunden unterwegs. Die noch wirklich grenzwertig. Jetzt kann wir den Abend ausklingen und morgen geht es weiter nach Saints​ Didier

You might also know this place by the following names:

Département de la Moselle, Departement de la Moselle, Moselle, Mosela, Mosella

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