France
Ghisonaccia

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5 travelers at this place:

  • Day13

    Übernachtung

    August 10, 2017 in France ⋅

    Nach dem Canyoning machten wir uns auf den Weg zurück an die Küste nach Solenzara um den dortigen CP zu entern, weil dort ein Flußlauf ist und wir nächsten Tag Supn wollten. - natürlich ausgebucht - zum Glück weil groß, voll und schrecklich.
    Weiterfahrt Richtung Bastia um ein Freistellplatz zu finden. Die aus dem Reiseführer sagten uns nicht so zu. Bis wir schließlich gegen 20:00, müde und genervt auf einem Parkplatz vor einem CP mit Animation und Musika unser Nachtlager aufschlugen. Noch schön essen gehen und dann ins Betti. Der Strand war morgens noch schön leer.Read more

  • Day4

    Biguglia - Aleria - Ghisonaccia

    August 5, 2006 in France ⋅ 🌙 21 °C

    Der Start am nächsten Morgen verlief ganz gut, schon um 9:00 Uhr waren wir bereit zur Abfahrt. Super dachte ich, da kommen wir gut voran.

    Doch zu früh gefreut, nach nur 5 Km hatte Kati einen Platten am Hinterrad. Mist, kurz vorher waren da Scherben, da kann man halt nichts machen. Auf Tour ist so ein Platten am Hinterrad nicht ganz so toll: das ganze Gepäck muss abgeladen werden, das Hinterrad muss ausgebaut werden, Mantel und Schlauch runter, Schlauch flicken (oder ersetzen - so man denn hat), Schlauch und Mantel wieder montieren, Hinterrad einbauen und das ganze Gepäck wieder aufladen.. Nach einer halben Stunde gings wieder weiter. Doch schon nach 10 Km das gleiche Spiel, Kati mit einem weiteren Platten. Mist, jetzt wurde aber genau geschaut, wie das passieren konnte. Anscheinend war das Felgenband etwas ausgeleiert und schützte den Schlauch nicht mehr. Ok, die Stelle wurde abgeklebt, Gott sei Dank hatte ich das gute Silbertape kurz vor Abreise noch bei der Metro besorgt.

    Also wieder den Schlauch geflickt und weiter gings. Doch nach einer halben Stunde, doch nicht schon wieder, aber doch, Kati hat einen Platten. Das gibts doch nicht! Jetzt war guter Rat teuer, doch die Ursachenforschung war schon richtig gewesen. Peter hatte nur einen zu großen Schlauch benutzt, also wurde der alte, geflickte Schlauch wieder eingesetzt und weiter gings.

    Die ganze Flickerei hat uns natürlich viel Zeit gekostet, nach zwei Stunden Fahrzeit waren wir gerade mal 18 Km weit gekommen. Na ja, jetzt waren wir wieder auf der viel befahrenen Küstenstraße, da fuhr dann ich mal voran. Es lief nun ganz gut und ich dachte mir mal wieder, auf den Schnellstraßen kommt man einfach auch mit dem Radl schneller voran. Und, wir hatten jetzt auch zur Abwechslung keine Pannen mehr. Nach einer Weile wechselten wir wieder zurück in unsere normale Aufstellung, Peter voran und ich am Schluss als Lumpensammler.

    Es ging wie an der Ostküste so üblich immer leicht bergauf und bergab, doch trotz des vielen Verkehrs konnten wir ganz gut fahren, da fast überall ein breiter Seitenstreifen ist, wo die Autos dann uns gut überholen können. So gings eine Weile dahin auf der kerzengeraden Straße im Norden Korsikas.

    An einem riesigen Supermarkt machten wir Halt zum Einkaufen und dann auch gleich Mittagessen. Wir waren zwar noch nicht soweit gefahren, aber was soll man machen? Peter kaufte gleich einen Ersatzschlauch für Katis Fahrrad, doch nach wenigen Kilometern bedauerte er, dass er nicht gleich 2 oder 3 mitgenommen hat; naja dachte ich, nicht so schlimm. Während wir dann irgendwo gemütlich Mittag machten, zogen böse Gewitterwolken auf, zunächst beachteten wir sie jedoch nicht weiter.

    Doch schon bald zuckten die Blitze über den Bergen. Naja, solange das Gewitter in den Bergen ist, sollte es mich nicht stören. Es war auch keine allzugroße Wolke, die haben wir bald hinter uns dachte ich mir. Doch diese Wolke verfolgte uns, sodass wir schon bald im Regen fuhren.

    Da kam doch tatsächlich wieder der Ruf von Kati, ein Platten, diesmal am Vorderrad. Tja, jetzt wussten wir ja schon was zu tun ist, das Felgenband festkleben und den neuen Schlauch, der diesmal glücklicherweise die richtige Größe hatte, einbauen und aufpumpen. Eine knappe halbe Stunde später war auch dieser Schaden behoben.

    Doch das Gewitter war jetzt ganz schön nah, auch die Feuerwehr war schon unterwegs, da in der Nähe ein Blitz eingeschlagen hatte und schon deutlich Rauchwolken zu sehen waren. Wir beschlossen, bis Aleria zu fahren, dort einen Kaffee zu trinken und das Gewitter weiterziehen zu lassen. Leider hatte Katis geflickter Hinterrad Schlauch einen leichten Luftschwund, sodass sie bis zum dauernden Aufpumpen immer mit einem halben Platten fahren musste, das war ganz schön anstrengend.

    Das Gewitter war jetzt auch überhaupt nicht mehr in den Bergen, sondern eher direkt über uns, und Aleria wollte einfach nicht auftauchen. So fuhren wir noch eine ganze Weile dahin, das Gewitter über uns, vor uns die Löschflugzeuge und dazu der nicht weniger werdende Verkehr. Doch endlich kamen wir nach Aleria rein und sofort wurde der erste Supermarkt angefahren, in der Hoffnung einen neuen Schlauch für Kati zu kaufen. Doch leider gabs nur kleine Größen. Tja, dann wollten wir wenigstens das Gewitter im Café abwarten.

    Eine halbe Stunde später war dann auch so gut wie alles vorbei und wir machten uns auf zu den letzten 15 Km des Tages. Kati war schon ganz schön fertig. Doch wir kamen jetzt wieder gut voran und waren bald am Zeltplatz angekommen.

    Unser Zelt konnten wir schon wieder in der Sonne aufbauen. Wir waren auf einem netten Zeltplatz gelandet, es gab viel freien Platz, und - eine Pizzeria! Was hier allerdings nicht allzu schwer ist, denn an jeder Ecke gibts hier eine Pizzeria - darum gefällt es dem Peter auch hier so gut! Nach der langen Etappe beschlossen wir also schnell, hier wird nicht gekocht, hier gehen wir in das kleine Restaurant am Campingplatz.

    Nach einer ausgiebigen Dusche hatten wir uns ganz gut erholt und reparierten als erstes Katis Hinterrad Schlauch. Dann gings zum Abendessen. Peter und Chris entschieden sich dann doch für Muscheln und bekamen eine riesige Schüssel voll. Na, das war doch die richtige Belohnung für den anstrengenden Tag!

    Leider wurde die Nacht nicht so ruhig wie gewünscht, denn was wir nicht wussten - in der Nähe war eine Disco, die die ganze Nacht bis morgens um 6:30 Uhr geöffnet hatte! Tatsächlich wurde der Zeltplatz dann auch genauso lange beschallt. Wir wurden immer wieder wach. Es war zumindest eine Musik, die mir gefällt, aber als es dann hell wurde und die Musik immer noch dröhnte dachte ich, ich hör nicht richtig. Wirklich erst um halb Sieben kehrte Ruhe ein. Dabei wäre der Zeltplatz selbst so herrlich ruhig gewesen, keine große Straße, kein lautes Meeresrauschen, einfach Ruhe. Wir konnten zwar alle trotz des Krachs ein wenig schlafen, aber Lärm ist schon etwas widerliches.

    Alle Bilder der Etappe sind hier: https://photos.app.goo.gl/yDHGjmi61R2V4aUk9
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You might also know this place by the following names:

Ghisonaccia, Ghisunaccia, گیزوناسا, Гизоначча, Гизонача, Гізоначча

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