France
Penmarch

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8 travelers at this place:

  • Day22

    Penmarc'h - Le Phare d' Eckmühl

    August 4, 2018 in France ⋅ ⛅ 27 °C

    Es geht weiter.
    Wieder sind wir einen Tag länger geblieben als ursprünglich geplant Aber dieses kleine Camp ist wie eine Oase am Meer. Ruhig, ohne Hektik und Trubel, einfach nur entspannend und der Platz direkt am Strand, einfach traumhaft. Gestern haben wir uns für die nächsten Tage schon eine Ecke ausgesucht, die wir noch sehen möchten.
    Ca. 50 km weiter südlich zum Leuchtturm "Le Phare d' Eckmühl wollen wir heute fahren. Einen kleinen Camping Municipal haben wir auch schon gefunden. Mal sehen, ob wir einen Platz bekommen. Es ist Hochsaison und Wochenende. Der graue Himmel am Morgen lässt das Wegfahren einfacher machen. Und so geht die Fahrt durch kleine Badeorte wie Plozevét, Pouldreuzig, Ploneour-Lanvern, Pont -l'Abbé nach Penmarc'h. Die Sonne stellt sich wieder ein und alles wird gleich farbenfroher. Überall ist morgendliche Betriebsamkeit zu spüren.
    Kleine Märkte, die lanwirtschaftliche Erzeugnisse der Region verkaufen, haben ihre Stände aufgeschlagen. Und viel Autoverkehr herrscht in den Orten, so dass es mit dem Wohnmobil auf den engen Durchfahrtstraßen hin und wieder zu Rangieren gilt. Einen scheinbar verschlagenen Teilnehmer der Tour de France haben wir 10 Minuten vor uns, ohne ihn überholen zu können. Wieso fällt mir dazu gerade der Satz ein : " In der Ruhe liegt die Kraft?" Wahrscheinlich, weil etliche Autofahrer nach uns auch noch viel Geduld benötigen, um an diesem verhinderten Radrennfahrer vorbei zu kommen.
    Am Camping Municipal Toul Ar Ster in Penmarc'h angekommen, erleben wir eine böse Überraschung. "Complete!" Der Platz ist voll. Entschuldigend zuckt die Dame an der Rezeption die Schulter: " Le Soleil". Die Sonne. Das schöne Wetter. Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht noch eine Alternative hätten. In diesem Fall sogar zwei. Die nächste liegt keine 500 m weiter und heißt " Le Grand bleu". Auch hier ein sehr netter Empfang. Was ein paar Worte in französisch doch ausmachen. Danach ist man willig auch in englisch weiter zu reden und manchmal sind da sogar noch ein paar Brocken Deutsch zu reanimieren. Hier hat man einen Platz für uns, für 2 oder 3 Tage und der ist gar nicht schlecht. Und, was uns vorher gar nicht so bewusst war, hier gibt es sogar einen Pool.
    Der ist nicht nur super, sondern den haben wir kurze Zeit später ganz für uns allein. Ist ja klar. Bei dem Wetter sind alle am Strand.
    Wir sind rundherum zufrieden und genießen erst einmal Sonne, Strand und Meer.
    Danach steht aber der Leuchtturm an.
    Michael, der weder Höhen beim Radfahren noch bei Türmen mag, bleibt beim Wohnmobil, während ich mit dem Rad die knapp 4 km zum Leuchtturm fahre. Eine schöne Fahrt. Immer am Meer entlang. Ich komme auch an einem Stellplatz für Wohnmobile vorbei. Hier stehen die Fahrzeuge ziemlich eng und Wasser, Strom und Entsorgung gibt es auch nicht. Das wäre bei der Hitze, wir haben fast 30 Grad hier direkt am Meer, nicht so mein Ding. Dafür kostet die Übernachtung auch nur 5 Euro.
    An der Mole von St.Pierre liegen einige Schiffe. Allerdings auf dem Trockenen.
    Die Flut kommt erst gegen Abend wieder. Eine Handvoll Lokale und Restaurants fallen durch ihre farbigen Markisen und Schirme auf und sind bereits gut besucht. Am Leuchtturm parke ich mein Rad. Hier hat sich auf dem Parkplatz eine kleine Armada von Wohnmobilen einen Platz für die Nacht gesucht. Nicht ganz legal. Aber scheinbar stört es Niemanden.
    Am Eingang vor dem Leuchtturm steht eine Schlange Besucher, die auf den Turm wollen. Klar, Samstag Nachmittag in der Hauptreisezeit. Es dürfen immer nur 40 Menschen auf den Turm. Für jeden der heraus kommt darf einer hinaufgehen. Nach 10 Minuten bin ich an der Reihe. Der Leuchtturm aus dem Jahr 1897 ist 65 m hoch. 307 Stufen sind bis zur Aussichtplattform zu gehen. Spiralförmig windet sich die Treppe mit dem schweren Bronzegeländer nach oben. In der Mitte blickt man je nach Standort tief nach unten oder steil nach oben. Es bieten sich dabei außergewöhnliche Anblicke auf die Treppenwindungen. Oben weht der Wind kräftig und man hat einen phantastischen Ausblick auf das Meer, die Küste und das Hinterland. Das ist doch schon mal ein Tages- Highlight.
    Gemütlich fahre ich danach wieder zurück durch den warmen Sommertag am Meer. Der Kaffee wartet und ein Bad im Meer, wenn es denn da ist. Zur Not tut's auch der Pool zum Erfrischen. Und der Sonnenuntergang am Abend, der ist schon fast obligatorisch.
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  • Day23

    Penmarc'h - Marché in Guilvinec

    August 5, 2018 in France ⋅ ⛅ 23 °C

    Herrlich. Einfach nur herrlich. Aufstehen, ein paar Schritte laufen und eintauchen in einen wirklich schönen und gepflegten Pool, der über eine halbe Stunde nur mir gehört. Michael konnte ich leider nicht überreden, mitzukommen. Er meinte, es wäre ihm so früh am Morgen einfach zu nass. Dafür hat er aber schon Kaffee gekocht, Brot geholt und Frühstück gemacht, als ich vom Morgenbad komme. Das Meer wäre übrigens auch da gewesen. Aber mit einer Temperatur von 18 Grad nicht unbedingt eine Alternative.
    Nach dem Frühstück ist eine Radtour geplant. Nachdem auch Google Maps ihm versichert hat, dass er in dieser Gegend nicht mit gewaltigen Höhenmetern rechnen muss, ist Michael dabei. Bei der letzten Radtour waren es 100 m Höhenunterschied auf knapp einem Kilometer. Jedenfalls ist Michael heute durchaus bereit, Rad zu fahren. Obwohl er schon manches Mal die "Rote Paula", unseren Roller, hätte gebrauchen können. Der steht mangels noch nicht vorhandener Transportmöglickeit Zuhause.
    Sogar zum Leuchtturm fahren wir noch einmal. Das Besteigen ist ja schon abgehakt.
    Man merkt, dass heute Sonntag ist. Viele Autos und Radfahrer sind unterwegs
    In St.Piere und am Leuchtturm wimmelt es von Besuchern. Wir fahren weiter nach Penmarc'h. Die gewaltige Kirche haben wir schon bei der Ankunft gesehen. In Penmarc'h ist Sonntagsruhe. Nicht mal ein Hund läuft durch die Straßen der kleinen Stadt. Aber wir. Die riesige Kirche St. Nonna ist einer Lokalheiligen gewidmet und wirkt in dem kleinen Ort fast übermächtig. Nach der Besichtigung kaufen wir Kuchen in einer Bäckerei. Aber sonst gibt es nicht viel zu entdecken und so fahren wir weiter auf dem Radweg durch Wald und Wiesen bis nach Guilvinec. Dort werden wir von einem großen Sonntagsmarkt, der über den ganzen Ort verteilt, ist überrascht. Schnell sind die Räder abgestellt.Dann lassen wir uns mit den anderen Besuchern durch die Straßen und entlang der Stände treiben. Obst und Gemüse, Würste, Schinken, Oliven, Fisch, Muscheln, Wein und Cidre......regionale Produkte zum sofortigen Verzehr und zum Mitnehmen. Eben ein typischer französischer Markt. Ein Marktbesuch stand so wie so noch auf meiner Urlaubswunschliste. Später finden wir uns mit unseren Einkäufen in einem Straßencafe wieder. Ein junger Mann mit Gitarre versucht gegen den Lärm anzuspielen und zu singen. Dann geht er mit seinem Hut herum. Später sehe ich sein Gepäck und seinen Schlafsack an einer Ecke stehen. Er finanziert sich so seine Reise.
    Es ist schon fast Nachmittag als wir zum Wohnmobil zurück kommen. Wir vertreiben die Hitze mit Schwimmen und einem langen Strandspaziergang. Der Strand ist heute extrem voll. So voll habe ich in den letzten Wochen keinen Strand erlebt. Aber die Hitze und das Wochenende haben alle ans Meer gelockt. Die Menschen stehen in kleinen Gruppen einfach bis zum Bauch im Wasser und unterhalten sich. Familien veranstalten ein Picknick am Strand. Sonnenhungrige, den Kopf unter einem Handtuch versteckt, bieten der Sonne den Körper gut eingefettet zum Bräunen an. Es gibt überall etwas zu gucken. Das Meer ist noch lange nicht zur Höchstform aufgelaufen. Das wird erst am Abend der Fall sein, und so ist der Weg zum Wasser weit. Hier in dieser Gegend liegt der Tiedenhub so um die 4 Meter. In anderen Gegenden wie z.B. der Normandie sind es bis zu 17 Metern.
    Am Abend planen wir die nächste Etappe. Wir wollen morgen auf die Halbinsel Quiberon fahren, die sehr schön sein soll.
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  • Day8

    Pont Aven

    July 27, 2018 in France ⋅ 🌧 22 °C

    Der Aven plätschert klangvoll vor sich hin,
    die Luft schmeckt nach Salz und Regen...

    Als die Sonne mit ihrer Hitze die frisch gegossen Blüten erwärmt,
    strömen süße Aromen in die Abendluft...

    Wir bekommen Hunger und beschließen in der kleinen Auberge de la fleur d'Ajonc zu Speisen...

    Rideat amore vivere
    Euer
    #rooftopsurfer
    https://www.facebook.com/Rooftopsurfer/
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