Georgia
Batumi

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56 travelers at this place
  • Day164

    Georgisches Essen

    February 22, 2020 in Georgia ⋅ ☁️ 9 °C

    Nun zum kulinarischen Teil meiner Georgien-Reise.
    Ich LIEBE georgisches Essen. Anders als im Balkan findet man hier auch viel, wenn man nicht so gerne Fleisch isst.
    Allerdings bestehen die meisten Speisen aus Käse oder Bohnen... Eine Abneigung gegen diese beiden Nahrungsmittel sollte man also nicht haben!
    Die 2 bekanntesten und beliebtesten Nationalgerichte sind Khachapuri und Khinkali. Khinkali ist das einzige Gericht, das ich nicht so gerne gegessen habe.

    Die Georgier essen gerne und viel. Wenn man kann, sollte man immer eine kleine Portion bestellen. Eine georgische kleine Portion ist eine riesige deutsche Portion. Wenn man eingeladen wird, wird einem ständig nachgefüllt. Ich wurde oft zum Essen eingeladen.
    Auch etwas, das man hier halt einfach so macht.
    In Georgien isst man eher salzig als süß - auch beim Frühstück. Da ich keine süße Frühstückerin bin, kam mir das nur recht. Vor allem wird hier zum Frühstück Gretschnewaja Kasha serviert. Das ist Buchweizenbrei. Diese Tradition kommt aus Russland und ich liebe es!
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    Sven

    Wow, eins sieht besser aus als das nächste!

    2/22/20Reply
    GrübchenPower

    Jaaa :) 🥰

    2/22/20Reply
     
  • Day163

    Batumi

    February 21, 2020 in Georgia ⋅ ⛅ 11 °C

    Batumi ist die Hauptstadt der Region Adscharien, nach Tbilisi die zweitgrößte Stadt Georgiens, liegt am schwarzen Meer und hat subtropisches Klima.
    Deshalb gibt es hier auch viele Palmen. 🥰🌴

    Die Region Adscharien ist eine autonome Republik in Georgien. Dieser Teil war in der Vergangenheit schon von den Türken, den Russen, den Briten und den Mongolen besetzt. 1991 bis 2004 herrschte hier Abaschidse, der sich weigerte mit der Regierung in Tbilisi zusammenzuarbeiten. 2004 kam dann der Sturz durch Micheil Saakaschwili (Rosenrevolution). Er holte sozusagen Adscharien zurück nach Georgien, aber mit einer gewissen Autonomie mit eigener Verfassung, eigenen Steuern etc. Aber trotzdem herrscht hier die georgische Regierung und Adscharien arbeitet mit Tbilisi zusammen.
    Es gibt also 3 autonome Gebiete in Georgien: Abchasien, Südossetien und Adscharien.
    Ca 30 Prozent der Adscharer sind aufgrund der Besatzungsgeschichte muslimisch. Es bestehen enge Kontakte zu den türkischen Nachbarn.

    Wirtschaftlich ist Batumi für Georgien von großer Bedeutung, da das Erdöl aus Aserbeidschan in der Nähe des Hafens raffiniert und in alle Welt verschifft wird.

    Der aktuelle Bürgermeister hier hat eine pro-europäische und eher anti-russische Einstellung. Dennoch sprechen die meisten Menschen Russisch.
    Seit ich wieder im Westen unterwegs bin, sprechen hier viele Menschen auch untereinander Russisch. In Tbilisi und Umgebung hingegen ist es für russischsprachige Menschen oft schwierig. Aufgrund der politischen Situation (Russland besetzt aktuell 20% Georgiens) weigern sich viele Georgier, Russisch zu sprechen.
    Warum in manchen Teilen Georgiens die russische Sprache boykottiert wird und in anderen Teilen gefühlt mehr Russisch als Georgisch gesprochen wird, habe ich noch nicht herausgefunden. Gerade an der Grenze zu einem der besetzten Gebiete, wird viel Russisch gesprochen. Macht auf der einen Seite ja auch Sinn und auf der anderen könnte es gerade hier Schwierigkeiten geben 🤷🏻‍♀️.

    Ich genoss die Zeit in Batumi sehr. Ich schlenderte die Strandpromenaden entlang, genoss die Sonne und hatte Urlaubsfeeling :)
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  • Day54

    Gori, Höhlenstadt Uplistsikhe, Batumi

    November 15, 2019 in Georgia ⋅ 🌙 16 °C

    Heute morgen mit dunklem Himmel auf dem Weg nach Batumi. Habe 2—3 mal angehalten, ich brauche ja irgendwie auch Geld und eine Simkarte. Wie gestern schon geschrieben muss man nicht anhalten. Links und rechts Häuser, der Fluss und schroffe Felsen. Ich bin erst einmal nicht nach Tifflis, da muss ich ja vermutlich auf dem Rückweg eh durch. Ca. 25 km vor Tifflis bin ich abgebogen und nach Gori, das war die erste große Stadt. Der erste Eindruck war gemütliche und orientalische. Es gibt fast keinen dicken Mercedes usw .mehr, die Straßen sind auch nicht mehr ganz so gut, aber fast jeder spricht Englisch.
    Beim obligatorischen Stadtrundgang stand dann irgendwann ein kleines Häuschen unter einem Dach und direkt dahinter dieser pompöse Burgartige Baustil — es ist Joseph Stalins Geburtshaus und ein Museum, das habe ich mir gegönnt. Als Oberhaupt der Stadt thront die alte Burg, die gerade laut Tafel von der EU gesponsert wird. An die andere Art zu tanken muss ich mich erst gewöhnen, bisher waren Tankstellen häufig wie bei uns, nur musste man erst bezahlen und dann tanken. Hier steht eine Säule vorm Haus und dann eben auch nur Cash zu bezahlen. Und es gibt viel weniger. Bin dann nach Uplistsikhe, 5000 Menschen sollen hier mal vor 4000 oder 6000 Jahren gelebt haben, das war leider zu und nun steh ich hier auf dem Parkplatz. Ich werde bewacht wie alles wichtige, ich kann saubere Toiletten benutzen und mir morgen früh ein wenig Kultur gönnen. Na ja, kurz gesagt, es gibt schönere und interessantere Höhlenstädte, aber es gab einige mystische Details, die doch auch gut sind. Dann habe ich gleich auch noch eine gute Werkstatt für den Ölwechsel gefunden, um auch mal den Ölfilter zu säubern, obwohl er aussah wie aus dem Laden. Dann los in Richtung Meer. Georgien finde ich Landschaftlich ganz toll, jedoch liegen Plastikflaschen ÜBERALL. Es gibt heftig Wind in den Tälern, wo es bisher überhaupt nicht touristisch ist. Das soll am Meer anders sein, aber hier im Inneren - nichts. Von Gori ging es dann 50 km Autobahn und dann wieder rein in die Berge. Das gehört wohl noch zum Kaukasus und war total chaotisch. Die bauen da gerade die Schnellstraße komplett durch die Berge, der Verkehr war heftig und hier fahren die LKWs auch wirklich anders als bei uns. Darauf war ich auch gar nicht eingestellt, ich dachte eher so ein leichter Berg ab zum Meer, aber nun auf der anderen Seite ist es doch um einiges wärmer, aber genau so windig. Zestaoni ist die erste Stadt nach den Bergen und besteht aus einer Fress- und Werkstattmeile. Da habe ich mir einen Hamburger gegönnt und bald saßen bestimmt 7 Hunde mit am Tisch. ES gibt Hunde ohne Ende und es laufen mehrere Streichelzoos auf der Straße rum, ist schon witzig. Habe irgendwo am Fluss geschlafen und obwohl heftiger Wind war, kam heute früh ein Mensch mit 3 Kühen, ließ die Kühe an den Flussauen laufen, hing so ein Gitterrost aus einem Bett wie ne Hängematte auf und legte sich rein — wettertechnisch war wirklich sehr ungemütlich. Habe mich heute auch dermaßen verfahren und die Hanni ganz schön zerkratzt, es war wirklich fast zum heulen. Ich musste über eine Bahnlinie, habe dann einen Tunnel gefunden, aber dafür war ich zu hoch. Bin ewig diesen Bahnversorgungsweg gefahren, der dann einfach aufhörte. Ich war das erste Mal richtig froh, dass die Hanni Allrad hat, aber den Luftfilter hat es halb abgerissen. War wirklich nicht schön, dafür bin ich in Kutaisi auf den Markt, gelandet und anstatt einer Flasche Saft Essig gekauft. Dann bin ich weiter gefahren und von Polizei angehalten worden, weil ich nicht geblinkt habe. Muss 40 Lari ca. 11€ innerhalb von 30 Tagen bei einer Georgischen Bank bezahlen. Die haben auch die Versicherung kontrolliert und mich blasen lassen, nett, neugierig und korrekt. Na ja, so kam die Dunkelheit schneller als gedacht und ich möchte dann nicht mehr fahren. Hab es dann aber doch noch bis Batumi geschafft, das "Las Vegas des schwarzen Meers" oder "Dubai". Eine Glitzerwelt, schon beim Reinfahren, aber halt auch eine traumhaft schöne Landschaft. Es gibt richtig nett gelegen einen Parkplatz, kostet 10 Lari und ist bei Maps.me als Wohnmobil Platz gekennzeichnet. Markus, du hast recht, jetzt hat es noch 12 Grad. Ich werde mir in den nächsten 2 Wochen die Küste bis zur türkischen Grenze ansehen.
    Plastikmüll ist hier ein echtes Problem, zumindest bis jetzt im Landesinneren.
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    Hallo Christof, gibt es bei maps.me denn eine eigene Kategorie für Wohnmobil-Parkplätze? Ich kann nur eine für allgemeine oder Bus - Parkplätze finden. Grüße und weiterhin gute Reise wünscht der Heinz !

    11/17/19Reply

    Manfred Kramer

    11/19/19Reply

    Manfred Kramer Alter Schwede das hört sich aber nicht wie eine Pauschelreise und pass bloß auf dich auf mein Freund. Über deine Reiseberichte freue ich mich und hoffe weiteres von dir zu lesen. Freundschaft

    11/19/19Reply
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  • Day6

    Über den Khulo-Pass nach Batumi

    October 3, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir verlassen das Biker Chalet bei Akhaltsikhe und fahren über die Khulo-Passstraße in die Hafenstadt Batumi ans Schwarze Meer. Diese Passstraße gehört zu den eindrucksvollsten Panoramastraßen Georgiens und führt erst ein langes Stück über Asphalt, dann über Schottenpisten mit einigen Wasserdurchfahrten und wieder über Asphalt. Heute ist sie für uns bei bestem Wetter problemlos zu befahren, aber wehe, es regnet oder ist gar neblig! Dann ist sie schon eine Herausforderung. Ihr höchster Punkt liegt bei 2025 m. Gute Gelegenheit für eine Kaffeepause. Inzwischen hat man aber begonnen, Vorbereitungen zu treffen, sie zu asphaltieren. Khulo war früher ein bekannter Handelsort auf einem Karawanenweg der aus dem Nordosten an die Küste des Schwarzen Meeres führte.
    Der beliebte Badeort Batumi überrascht uns völlig. Die Hafenstadt mit über 152.000 Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt des Landes und liegt auf einer flachen Halbinsel am Schwarzen Meer in subtropischem Klima. Sie ist von den steilen Vorbergen des Kleinen Kaukasus eingeschlossen. Eine solche Ansammlung an verspielten Hochhäusern hatten wir nicht erwartet, dieser bunte Stilmix aus Jugendstil, Pseudoklassizismus und futuristischen Werken internationaler Star-Architekten. Die Altstadt ist mit restaurierten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert gesäumt. 2007 wurde auf dem Freiheitsplatz im Zentrum der Altstadt von Batumi das Medea-Denkmal eingeweiht. Es erinnert an die berühmte griechische Sage vom Goldenen Vlies und symbolisiert Georgiens historischen Anspruch auf diesen Teil der Schwarzmeerküste. Bis in die Dunkelheit schlendern wir durch die Stadt, um dann noch zum Abschluss mal wieder lecker zu essen.
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  • Day14

    🏚️ White Rose & Mitbewohner 🏚️

    August 25 in Georgia ⋅ ☀️ 27 °C

    Meine erste Unterkunft in Batumi. Nicht so dolle und ich musste mir die Nacht mit mindestens mit einer Mitbewohnerin in Form einer fetten Spinne teilen. Sie war zu schnell um sie zu fangen. Das Zimmer ist auch ein bisschen ranzig und das Badezimmer dreckig.

    Zum Glück bin ich nur eine Nacht hier.
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  • Day14

    🏖️ Batumi - Schwarzes Meer 🌴

    August 25 in Georgia ⋅ ⛅ 23 °C

    Batumi ist eine Touristenhochburg. Man trifft hier auf viele türkische und russische Touristen. Es gibt viele kleine Stände, große Märkte und ein überreiches Angebot an Reataurants, Bars und Casinos. Batumi ist eine Mischung aus modern und alt. Das merkt man an den Gebäuden und an den Stadteilen Old- und New Batumi. In Batumi wird aktuell richtig richtig viel gebaut und wird deswegen auch als Kein-Qatar bezeichnet.

    Das Meer ist herrlich, aber leider überall nur ein Steinstrand. Falls ich länger hier bleibe, gewöhnen sich meine Füße hoffentlich schnell dran. Heute tat jeder Schritt vom Strand ins Meer weh😅. Ich sollte in Zukunft mal an Barfußschuhe denken um sie etwas abzuhärten.

    Ich denke ich laufe morgen mal an die türkische Grenze und vielleicht auch darüber hinweg.
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  • Day15

    🏖️ Batumi Küstenwanderung 🌅

    August 26 in Georgia ⋅ ⛅ 26 °C

    Habe es heute nicht bis Sarp geschafft. Dafür war ich zu oft im Meer und habe mich einmal verlaufen, was mich ungefähr eine Stunde gekostet hat.

    Die Wanderung war schön, auch wenn man fast die ganze Zeit auf Asphalt laufe musste. Die Möglichkeit nach Lust & Laune ins Meer springen zu können war herrlich und auch notwendig.

    Vielleicht schaffe ich es morgen ja nach Sapri. Jetzt wollte ich erst mal duschen, entspannen und dann auf jeden Fall mal was essen.
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  • Day20

    🤓 Don't Forget Next Time 🤗

    August 31 in Georgia ⋅ 🌙 25 °C

    1) Mehrfachsteckdose
    2) Reisewasserkocher
    3) Multivitamin & Magnesiumtabletten
    4) Bauch oder Brusttasche
    5) Mückenspray
    6) Sonnencreme+Aftersun
    7) Powerbank mit Solar
    8) Zelt und Isomatte
    9) Schlafsack
    10) Minidrohne
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  • Day16

    🇬🇪Keine Grenzen überschreiten🇹🇷

    August 27 in Georgia ⋅ ☀️ 27 °C

    Leider kam ich nur his zur Grenze. Ich hätte zwar auch rübergekonnt auf die türkische Seite. Aber um zurück auf die georgische Seite zu dürfen hätte ich einen PCR Test gebraucht. Das war es mir dann doch nicht wert.

    Die Wanderung selbst tat sehr gut und war auch landschaftlich schön. Vielleicht war es heute auch meine letzte Tour. Den morgigen Tag wollte ich auf jeden Fall entspannen und am Strand verbringen. Den Sonntag halte ich mir noch offen.

    Meine Reise neigt sich leider auch schon dem Ende zu. Rückblickend kann ich einfach sagen, dass ich alles richtig gemacht habe und ich im Nachhinein nichts anders gemacht hätte. Und dass ich mir das ehrlich sagen kann ist einfach nur genial und großes Glück.

    Ich habe zwar heute keine Landesgrenzen überschreiten können, aber mit dieser Reise viele meiner eigenen.
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  • Day18

    Kombinations-Wanderung 2️⃣.1️⃣

    August 29 in Georgia ⋅ ☀️ 26 °C

    Doch noch mal spontan umentschieden und meine Wanderschuhe übergestreift. Einfach querfeldein los und genießen...

    ...ganz Piano heute 🤗 inkl. Delfinarium🐬, Schiffstour🛳️ und Seilbahnfahrt🚠.

    So sieht eine gelungene Kombinations-Wanderung aus ☺️.
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You might also know this place by the following names:

Batumi, Баҭым, Batoemi, باطومي, Батумі, Батуми, Batum, Μπατούμι, Batumo, Bathumi, باتومی, Batoumi, Batûm, בטומי, Բաթում, BUS, バトゥミ, 바투미, Batumis, बातुमी, Batomis, ბათუმი, 巴统