Georgia
Kedeli

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Travelers at this place
    • Day8

      Italien in Georgien

      September 18, 2021 in Georgia ⋅ ⛅ 19 °C

      Wenn man in Sighnaghi durch die Straßen geht, könnte man sich auch einblilden irgendwo in Italien zu sein. Süße kleine Gassen, Versteckte kleine Restaurant und in Gefühlt jedem Hinterhof verbirgt sich ein kleiner Weinkeller. Da Sighnaghi auf mehreren Hügeln liegt, leppern sich zum leid von Rike auch die zurückgelegten Höhenmeter über den Tag verteilt 😉. Aber jeder Hügel bietet eine tolle Aussicht und zum Abend scheinen sich auch die Wolken am Horizont zu verziehen,was auf eine tolle Sicht auf den Kaukasus für morgen hoffen lässt.Read more

    • Day8

      Weinprobe bei "Cradle of Whine Marani"

      September 18, 2021 in Georgia ⋅ ⛅ 22 °C

      Nachdem wir schon in die Weinregion Georgiens gefahren sind war es natürlich endlich Zeit für eine Weinprobe in einem der vielen Weingüter in Sighnaghi.

      Das Cradle of Whine lag perfekt auf dem Abstieg von unserem Nachmittagskaffee und sah auch von außen durchaus hübsch aus...Also, nichts wie rein da.

      Empfangen wurden wir von Paul, zur Hälfte US Amerikaner zur hälfte Georgier.

      Für knapp 35 Lari (~10€) ging es dann rund...
      Paul erzählte von der 8000 Jahre alten Tradition des Weinmachens in Georgien und den diversen Rebsorten, Stationen aus seinem Leben, was der Wein den Menschen in Georgien bedeutet, über den Hintergrund der verschiedenen Toasts (das deutsche "Prost" kam hier nicht so gut weg) und einigen weiteren Traditionen.

      Bis zum Ende des Tastings (2 Amberweine, 1 Rosé, 3 Rotweine + zwei Georgische "Grappas" genannt Chacha) hatte dann jeder aus der buntgemischten Truppe aus dem Libanon (welche schnell die Entscheidung bereuten mit dem Auto für einen Tagesausflug aus Tblisi gekommen zu sein), Israel, der Slowakei und eben wir Deutschen einmal einen Toast ausgebracht. Ein kleiner Unterschied ist das man zwei Gefäße zum Probieren bekommt ein einfach Glas und die klassische Tonschale. Interessanterweise verändert sich dadurch der Geschmack des Weines doch deutlich.

      Anschließend führte Paul die ganze Gruppe dann noch in seinen Weinkeller, wo er uns die Art des Georgischen Weinmachens genauer zeigt. Anders als wohl im Rest der Welt fermentierten die Trauben zunächst in großen Tonkrügen genannt Qvevri in der Erde gelagert.

      Das meiste der Arbeit erfolgt hier wirklich noch per Hand...Über das abfüllen in der Flasche, das verkorken und das verkleben des Labels auf der Flasche.

      Kein Wunder als das zwei Flaschen mitgenommen werden mussten. In unserem Fall ein dunkler Rosè ,anders als in den meisten anderen Weinanbaugebieten ist hier der Rosè ausschließlich aus dem Saft der Traube, aus der Takveri Traube sowie ein dunkler Rotwein aus der Saperavi Traube.

      Alles in allem ein sehr interessanter und spannendes Tasting auf Paul's "Hobby"Weingut.

      Prost!
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      Traveler

      Thomas hat fleissig gebechert und Rike alles brav wieder ausgespuckt?

      9/18/21Reply
      Traveler

      Rike war sehr erfolgreich bei den Geruchsproben. ☝🏻

      9/18/21Reply
       
    • Day7

      Stepansminda-Sighnathi

      September 17, 2021 in Georgia ⋅ 🌧 16 °C

      Wegen des schlechten Wetters haben wir den Bergen heute schon wieder den Rücken gekehrt. Durch Nebel, dann über abenteuerliche Straßen durch ein kleines Mittelgebirge und schließlich durch strömenden Regen und Gewitter sind wir in der Weinregion Georgiens angekommen. Das Wetter ist leider immernoch zum weglaufen aber ab morgen ist hier wieder Sonnenschein gemeldet. Also Daumen drücken das unsere Wetterflucht aufgeht.Read more

      Traveler

      Kommt uns bekannt vor 😅

      9/17/21Reply
      Traveler

      jaa das habe ich auch gedacht als ich deinen Beitrag gesehen habe 😅

      9/17/21Reply
       
    • Day9

      Kloster Bodbe

      September 19, 2021 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

      Die empfohlene Wanderung zum Kloster Bodbe in der Nähe von Sighnaghi entpuppte sich statt einem "Pfad im Wald mit Weinständen" als eine Wanderung über die Landstraße vorbei an einer Tankstelle.
      Aber immerhin war das Kloster in einem sehr guten Zustand lag in der wunderbaren grünen Landschaft hatte riesige Gemüse-Felder ringsherum und einen sehr schönen Klostergarten sowie eine noch neu gebaute Kirche.

      Gleichzeitig war es der bisher am meisten touristische Ort in Georgien. Was wohl daran liegt, das dass Kloster gleichzeitig eine der wichtigsten Pilgerstätten in der georgisch Orthodoxen Kirche ist und mit der "Nino Quelle" außerdem über eine mysteriöse Quelle verfügt der Heilkräfte zugesagt werden.
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      Traveler

      Nanu? Komplett Verhüllung?

      9/19/21Reply
      Traveler

      man darf als Frau nur mit Kopftuch und Rock und natürlich Schultern bedeckt in die Kirchen 😅🤷

      9/19/21Reply
       
    • Day148

      Kachetien

      August 22, 2022 in Georgia ⋅ ☀️ 28 °C

      Als kleiner Hobby Weinsommelier gehört für Patty ein Abstecher in die Weinregion Nummer 1 Georgien’s natürlich zum Pflichtprogramm 🍷. Der Weinbau hat im Land eine lange Tradition die über 8000 Jahre zurückreicht. Georgien ist damit eines der Ursprungsländer des Weinbaus. Ganze 6 Tage verbringen wir in Kachetien, 4 davon in Telavi der grössten Stadt der Region und 2 Tage in Sighnaghi, einem wunderschönem Dorf auf einem Hügel gelegen, mit wunderschöner Sicht auf Kachetien und seine Berge 🤩. Nach unserer Ankunft in unserer freakigen Unterkunft in Telavi (alles speziell dekoriert mit herrlichem Garten und Terrasse inkl. kleinem Pool und einer ganz süssen Haushündin) holt uns Tengo, der Neffe der Gastgeberfamilie, direkt ab und nimmt uns mit in einen Biergarten, wo wir in geselliger Runde bis spät in die Nacht hinein feiern 🥳. Nach einem Chiller-Tag in Telavi und unserer herrlichen Unterkunft holt uns Tengo bereits wieder ab, es geht auf Weintour 🍷. Wir besichtigen 3 Weingute, testen diverse leckere Weine und danach lassen wir den Tag bei einem Grillabend bei Tengo und seiner Familie zu Hause ausklingen.
      In Sighnaghi verbringen wir dann 2 weitere Tage in der Region. Das wunderschön gelegene Dorf gilt als das schönste und eines der ältesten Dörfer Georgien’s 😍. Bekannt natürlich auch für den feinen Wein, der hier überall angebaut wird. Wir geniessen hier einfach das Leben und lassen uns treiben, laufen ziellos durch die kleinen Gassen und gönnen uns gutes Essen und ausgezeichneten Wein. La dolce vita im Kaukasus ☀️🍷🍽😎.
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      Traveler

      Isch würkli iiladend🤗🤗

      8/28/22Reply
      Traveler

      Echt cooli bsitzer…. Anstatt choche mue mer all diä gegäständ bewundere, wiä imene museum… e alti schribmaschine stoht au parat👍

      8/28/22Reply
      Traveler

      Zengo isch er links, gell

      8/28/22Reply
      Traveler

      ja genau 😊

      8/28/22Reply
      4 more comments
       
    • Day167

      Sighnaghi

      February 25, 2020 in Georgia ⋅ ☁️ 8 °C

      Ich fuhr von Batumi 7 Stunden nach Tbilisi, machte für eine Nacht dort Halt und reiste am nächsten Tag die übrigen 2 Stunden nach Sighnaghi.
      Sighnaghi ist eine der kleinsten Städte Georgiens (ca 1500 Einwohner) und liegt in der Region Kakheti.
      Hier gibt es viele Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, eine 5 Kilometer lange Verteidigungsmauer mit 23 Türmen von 1770, ein nahegelegenes Kloster und wahnsinnig tolle Ausblicke auf die kaukasischen Berge!!! ❤️🏔️ Denn das Städtchen liegt 790 Meter über dem Meeresspiegel. Ich komme der aserbaidschanischen Grenze nun immer näher!

      Einen 30-minütigen Fußmarsch von Sighnaghi entfernt, liegt das Kloster Bodbe. Die Klosteranlage entstand im 9. Jahrhundert. Die Kirche ist jedoch ganz neu. Die Anlage besteht aus vielen Gärten, ist sehr gepflegt und von hier oben hat man einen wunderschönen Blick auf den Kaukasus.

      Ich muss sagen, dass mich der Ort sehr überrascht hat und definitiv einer der schönsten Flecken Georgiens ist!
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    • Day13

      Praktikanten zur Weinlese

      October 5, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

      Zwei Tage zuvor treffen wir Paul beim Wein-Tasting in seiner Winery „Cradle of Wine“. Wir haben ein fantastsiches 4h Wein-Tasting mit einem durchaus interessanten Genossen, Paul.
      Paul ist 75, stammt aus den USA, war die letzten 20 Jahre Präsident der georgischen Zement Association und hat traditionellen georgischen Wein zu seinem Hobby gemacht und ein tolles Haus in Sighnaghi gebaut.

      Am Abend kosten wir seine Weine, genießen die großzügige Terasse und dürfen vom Rühren des Qvevri bis zum Auspressen der Trauben per Hand jeden Schritt der Weinproduktion erleben. Wir lernen, wie man auf georgische einen Toast hält, weswegen es einen Tamada (ToastMaster gibt) und am wichtigsten: Wir erfahren, dass am Samstag erneut ein Erntetag ansteht. Das möchten wir auf jeden Fall miterleben, bieten also unsere Hilfe an, die er gerne annimmt! Wir verlängern spontan eine Nacht In Sighnaghi und stellen uns für Samstag den Wecker auf 7.00 Uhr - um 8.00 Uhr ist nämlich Arbeitsbeginn!!

      Und so läuft es am Samstag: Wir treffen Paul und zwei weitere Helfer, Peter und Ana, und machen uns auf den Weg zu den Weinreben. Anders als bei uns geläufig wird der Wein nicht auf einem Berg, sondern auf der Ebene angebaut. Von den unfassbar weiten Weinfeldern gehören Paul 10 Reben-Reihen à ca. 100m.
      Wir ernten von 8.30 - 14.30 Uhr und schaffen zu 5 an diesem halben Tag 1,1 Tonnen Trauben. Drei verschiedene Sorten (Rkatseteli, Saperavi und eine sehr unaussprechliche dritte Sorte deren Namen ich mir nicht merken konnte) ernten wir.

      Schweißtreibende Arbeit v.a. Wenn man nichts körperliches gewohnt ist. Aber wir haben Spaß! Zurück im Weinkeller trennen wir in Gemeinschaftsarbeit die Trauben von den Stielen und machen sie für´s halbautomatische Pressen bereit....

      Als Lohn für die ganze Arbeit winkt uns ein gemeinsames Dinner mit Paul - wir sind gespannt, und machen uns nun direkt auf den Weg!
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      Sonja Klein

      🤗.....das klingt gut Praktikanten bei der Weinlese - und glückliche Gesichter 🥂

      10/6/19Reply
       
    • Day16

      Kacheti - oder 1001 Wein

      October 27, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 17 °C

      Georgien hat tollen Wein. Das kann man mir glauben, da ich gefühlt jeden probiert habe. Wir haben uns den ganzen Tag in der Kacheti Region vergnügt, von Shumi bis Schuchmann, kurz bei Mosmieri, dann zu Kindzmarauli und das grande Finale in den 7.7km langen Weinstollen von Khareba. Als wir Abends in Sighnaghi ankommen gibts im B&B zur Begrüssung: natürlich ein Glas Wein 🍷.Read more

    • Day201

      Sighnaghi

      April 29, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

      Die georgische Gastfreundschaft überwältigt uns. Obwohl wir kein Wort verstehen, werden wir überall auf Wein, Chacha und Essen eingeladen. Selbst auf dem Friedhof wird hier an den Gräbern mit üppigen Mahlzeiten und viel Wein Ostern gefeiert und wir werden dazu überall herzlich eingeladen. Das ganze natürlich mit einem grandiosen Blick auf den großen Kaukasus.Read more

      Traveler

      Von großen Städten seid ihr einer der kleinsten Stadt in Georgien gekommen. Ich denke, dass man sich nicht verlaufen kann, denn sie ist übersichtlich. Gut, es gibt hier auch tolle "Ecken und Winkel" die einen bleibenden Eindruck vermitteln. Ich hoffe und wünsche euch, dass auch das schöne Wetter mitreist. Die 20 Grad sind, bei Wanderungen, sind eine angenehme Temperatur.

      4/30/19Reply
      Traveler

      Top Foto!

      4/30/19Reply
      Traveler

      Tolle Landschaft!

      5/7/19Reply
       
    • Day80

      Auf in den Osten

      December 14, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 6 °C

      Ja man könnte hier ewig bleiben. Um genau zu sein, könnten wir hier sofort eine Hütte bauen und leben. So schön! Auf Grund der Kälte ist es dann aber doch Zeit für uns weiter zu ziehen. Es geht zurück über den Pass und durch das Skiresort, bis hin zu einem Stausee, wo wir nach Osten abbiegen. Dieser Teil ist weniger erschlossen und die Strasse ist auch nicht immer geteert. (Was uns immer wieder begegnet: Die Straße sind nicht zusammenhängend geteert bis es irgendwann auf Erde und Schotter führt, weil entweder das Geld alle ist oder der Winter kam oder irgendeine logische Begründung. Nein, es gibt geteerte Stückchen, die super befahrbar sind, die sich mit schrecklichen Offroad-Stückchen abwechseln und zwar alle paar hundert Meter. Wir es dazu kommt, würde uns auch mal interessieren). Hier kommen uns auch wieder Kutschen entgegen und die Strassenhunde sehen dünner aus als sonst wo. Wir teilen mal wieder kräftig Futter aus unserem Sack aus. Was hier auffällt ist, dass die Hunde Angst vor Menschen haben. Das zeugt davon, dass sie hier nicht gerade gut behandelt werden. Am herzzerreisensten ist eine junge Hündin, die mit einem Welpen unterwegs ist. Beide abgemagert und sehr schreckhaft und frieren. Wir geben ihnen Essen, aber ob das gerade den Kleinen vor dem Tod bewahrt, bezweifeln wir. Der heutige Tag besteht vor allem darin etwas Strecke zu machen und sich dann einen schönen Platz neben einem Kloster (scheint ebenfalls recht neu und evtl. noch nicht fertig oder nicht fertig renoviert) suchen. Wir stehen auf einem Hügel neben einer Feuerstelle, hinter uns das Kloster und vor uns ein gigantischer Blick auf den Kaukasus.

      Der nächste Morgen könnte nicht schöner sein. Strahlender Sonnenschein ein toller Ausblick und warm! Wir bauen unseren Frühstückstisch draussen auf und geniessen den kleinen Anflug von Frühling. Im Vergleich zu den -8 Grad noch gestern einfach herrlich! Den Vormittag und auch beginnenden Nachmittag verbringen wir einfach hier im Sonnenschein, lesend auf der Wiese, füttern einen sehr dünnen Hund und versuchen etwas Vertrauen aufzubauen und chillen einfach. Schöner kann es gerade nicht sein :).
      Am Nachmittag fahren wir dann doch noch weiter und besichtigen eine Klosteranlage in der Nähe. Alawerdi ist einfach nur wunderschön. Auch hier gilt für Kathi wieder Kopftuch und Rock, aber es lohnt sich wirklich. Es wir gerade eine Messe abgehalten und auch hier herrscht wieder eine mystische Stimmung. Die Aussenanlage zeugt vor allem von Wein- und Olivenanbau. Leider ist der Grossteil nicht zugänglich, aber ein Besuch lohnt sich auf jedenfall. Auf der Weiterfahrt kommen wir noch an einer Burg vorbei. Gremi ist zwar teils in Gerüste verhüllt, Maurice beschliesst aber einmal hinauf zu laufen. Kathi kümmert sich lieber um zwei hungrige Hundis. Es dämmert schon langsam und wir haben uns einen Platz an einem Stausee herausgesucht. Allerdings ist hier mittlerweile der Tourismus angekommen und der eigentliche Platz nicht mehr zugänglich. Wir versuchen es bei einem Kloster in der Nähe. Auch hier ist der Zugang versperrt. Hmmm. Da es jetzt eh schon dunkel ist, beschliessen wir bis nach Sighnaghi weiterzufahren, der Weinhauptstadt. Es geht abenteuerliche Serpentinen hinauf und wir glauben nicht mehr so ganz anzukommen, als wir plötzlich ein Burgtor passieren. Und da sind wir also. Der Platz für die Nacht befindet sich vor einem Friedhof und damit direkt vor der Stadtmauer und einem grossen Tor. Wirklich gruselig, obwohl hier keine Menschenseele ist. Vor allem mit dem Wissen, dass hier gleich der Friedhof ist. Da morgen Sonntag ist, haben wir etwas Angst vor frühen Besuchern und damit Lärm, aber wir werden sehen.
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    You might also know this place by the following names:

    Kedeli, კედელი

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