Georgia
Mest’iach’ala

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40 travelers at this place

  • Day93

    Mestia,Uschguli,Kobuleti

    December 24, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 0 °C

    Heute morgen nach Sugdidi ,war gegen 11 da,um 12sollte dann der Bus nach Mestia fahren um 2 ging es dann völlig überladen dachte ich,na ja nach 30 km Auto kaputt,,bisschen gewartet und kam dann einer,auch schon reichlich beladen,na ja letztendlich waren wir 18 Leute ,diverse Wocheneinkäufe ,ein komplettes Badezimmer,Reifen und so ging es da rauf,die Fahrt lohnt auf alle Fälle und ab und zu nach hinten schauen,unglaublich schön,bin dann doch relativ spät,fast 8 hier angekommen aber gleich schönes Zimmer gefunden,in der Dunkelheit vielen bisher nur die markanten Türme und völlig vereiste Straßen auf.
    Heute morgen ,strahlend blauer Himmel ,Sonne und kalt,war ein wenig auf maßen Touristen eingestellt,aber nurein paar Asiaten,und Russen ,ansonsten,eigentlich tote Hose,hatte dann auchnoch gelesen dass hier viel Geld in Tourismus investiert wurde,ja an der Hauptstraße wurden ein paar hässliche Hotels gebautund wie so vieles in Georgien nicht vollendet und sehn inzwischen eher wie Ruinen wie als Neubauten aus.Markant sind diese Steintürme dienten im 8 Jahrhundert der Verteidigung,und boten Platz für das gesamte Hab und Gut,sind alle noch recht gut erhalten obwohl glaube niemand etwas dafür tut,es waren aber wohl mal fast 100O,Heute gibt es noch ca 400,in manche kann man einfach reingehen,ist ein wenig abenteuerlich.Hab mir das ethische Museum der Savaniten? Angeschaut und wollte nach
    Uschguli es werden von hier aus Touren angeboten,konnte mich nirgends anschließen und für mich war es mir dann einfach zu teuer,es ist nur eine Piste die da hinführt.Gibt hier einen Sessellift auf den Hausberge der aber nur bis zur Hälfte fuhr ,das obere Stück hat einen technischen Defekt,und da sagten sogar die Betreiber dass es sich nichts lohnt,morgen wieder,von da soll man einen völlig genialen Blick auf den höchsten Berg Georgiens haben,,
    Im Dorf sind die Straßen völlig vereist,voller Kühe und Schweinen die an den verrücktesten Stellen versuchen etwas Futter zu finden, bin auch 2 mal auf meinem besten Stück gelandet,das bisschen Schnee was rumliegt ist durch die Sonne auch so nass und matschig,die Wintersaison fängt hier wohl am 28 sten an,aber es ist kein Wintersport Ort,viel eher zum wandern im Sommer oder Herbst.Heute früh frisch geduscht auf den „Heimweg“ gemacht um dann spontan einen Platz nach Uschguli ergattert zu haben,hatte es ja gestern vergeblich versucht ( zu teuer das Auto mit Fahrer kostet 150 Lari=45€) ist einfach der Preis und ist völlig korrekt,es sind zwar nur 45 km von Mestia aber die letzten 15 km sind heftig,eng steil vereist ,na könnte noch einiges aufzählen,mit der Hanni wäre es gut gegangen ,aber fürgrößere Fahrzeug wird es sehr schwer.Es ist praktisch der Flusslauf und endet am Gletscher,das ganzeJahr über leben wohl 200 Menschen im Sommer mehr,sind mehr oder weniger,vielleicht immer einen Steinwurf von einander entfernt ,4Dörfer,
    Viel dieser Türme (welcher Feind kommt den über einen Gletscher)und Häuser stehen wohl für immer leer und rotten so vor sich hin,aber es ist auch irgendwie sehr authentisch wie eng Mensch und Tier zusammen leben.Es war ein sehr beeindruckender Tag, und sollte jemand nach Georgien in Urlaub fahren,dann unbedingt hier her,Morgen soll es anfangen zu schneien und laut Handywetter 10 Tage ununterbrochen Schnee und heftig kalt,dann ist Uschguli nicht mehr zu erreichen.
    Georgien ist überwiegend orthodoxe Kirche und da ist Weihnachten am 7. Januar,,sie feiern aber am 25 ten auch ein bisschen ,gestern haben sie hier auch ein wenig die Straße geschmückt,ich wünsche Euch allen ein schönes und beschauliches Fest,werde bis dahin hoffentlich wieder in der Hanni sein.
    Habe gestern Abend noch rausgefunden dass es von hier einen Flug nach Kutasi gibt mit einer kleinen Maschine dauert 30 Minuten und kostet ca 40.Lari ,werde gleich mal versuchen
    Ticket zu ergattern,von hier über den Kaukasus das wäre bestimmt toll.ok um 12uhr geht der Flug,ist gerade mal 10 lari teurer als Bus, Bus würde jedoch mindestens 6Stunden dauern.
    Wünsche Euch allen schöne und entspannte Weihnachtstage.
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  • Day89

    Kutaisi,Gelati,Motsameta Monastery,

    December 20, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 4 °C

    Hab’s geschafft nicht zu verschlafen und so ging die Reise um halb 9 los. Das mit den Mandarinen scheint gängig zu sein, kamen gegen 12 in Kutaisi an und schon am Bahnsteig standen die Händler. Man wurde sich zwecks Preis schnell einig. Manche vom Dorf haben nicht alle verkauft sondern wollten ihr Glück selbst in die Hand nehmen und vor dem Bazar ihre Decke ausrollen. Für das Zugticket hat jeder 1 Lari für ca. 150 km bezahlt. Das Zugfahren hat sich im Osten die letzten 50 Jahre nicht verändert.
    Kutaisi war wohl mal spirituell, theologisch und auch politisch sehr bedeutsam und ist heute zweitgrößte Stadt Georgiens. Es hat eine nicht so schöne Neustadt, aber eine schöne kleine Altstadt und oben drüber diese riesen Kathedrale. Sie wurde wie vieles hier in der UdSSR-Zeit zweckentfremdet und war kurz vor dem Verfall. Jetzt wurde sie aufwendig wieder aufgebaut und ist wie Gelati Monastery und Montsameta Monastery Weltkulturerbe.Würde gerne wissen wollen, wieviele Treppenstufen von mir begangen wurden - sehr viele, aber es hat sich gelohnt . Der Ausblick und das Bauwerk sind klasse, dazu Frühlingshaft warm. Durch die Stadt fliest ein völlig vermüllter Fluss mit herrlichen weißen Felsbadewannen.
    Heute morgen zu Fuß auf den Weg gemacht, Bus fuhr erst 1 Std.später. Ich wurde fast sofort mitgenommen und bis fast vors Tor von Motsameta Monastery gefahren. Motsameta — Ort der Märtyrer und wurde im 11. Jahrhundert auf diesen alten Ort gebaut. Auch hier ist alles super schön gemacht und so oder so ein Gottesplatz.
    Eigentlich direkt gegenüber ist Gelati Monastery. Ich bin runter zum Fluss, aber eine Hängebrücke, die keine mehr war, lies mich doch zurück zur Straße und ich wurde auch sofort wieder mitgenommen. Es trampt hier echt jeder. Gelati ist schön, man sagt, jeder Georgierer muss mal hier gewesen sein. Auch ein grosser König liegt hier. Es wird wie wild an allem gebaut, was die Kulturerbe- Menschen halt brauchen. Auch der ganze Komplex ist mehr oder weniger überall noch ein bisschen Baustelle, aber auch hier ein wirklich beeindruckender Platz.
    Wollte ja noch mal ein bisschen näher an den Kaukasus, von Kutaisi aus geht das eigentlich nicht, da ja Südossetien dazwischen ist. Deshalb bin Ich jetzt erstmal bis Senaki Von hier aus gibt es eine Straße nach Mestia. Allerdings muss ich den selben Weg zurück, solange noch so Wetter ist. Zum Elbrus werde ich es versuchen.
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  • Day12

    Mestia en de torens van Svaneti

    September 29, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 9 °C

    Vandaag is het een eindje rijden om van Kutaisi naar het bergdorpje Mestia te geraken. De tocht zal reeds een deel van de Svanetische Kaukasustoppen prijsgeven. Dit deel van het gebergte herbergt enkele impressionante pieken van 4000-5000 meter. Absolute "toppers" voor Europa dus!

    Enkele zaken die we tijdens deze rit geleerd hebben: de compressors om de banden op te pompen werken niet op zondag. De winkels zijn open, de mensen zijn ter plaatse, maar oppompen kan niet. Ik ken het verschil duidelijk niet goed tussen verschillende soorten dieren: ik dacht een gigantische hond op de baan te zien liggen, dit bleek een koe.. Oeps.. Er zijn hier wel kalfgrote honden!

    Toen we vertrokken in Kutaisi was het nog steeds zeer treurig weer. Zware bewolking deed ons vermoeden dat we de bergvistas ging moeten missen. Echter had onze eerdere bekering tot het Georgisch geloof duidelijk zijn vruchten afgeworpen. Vanaf we de bergvoet raakten, trok het helemaal open.

    De weg was in zeer goede staat wat ons toeliet om extra te genieten van de uitzichten en het warme zonnetje. Een groen bergmeer, besneeuwde toppen en prachtige herfstkleuren deden ons de lange rit vergeten. Zo waren we in de vroege namiddag reeds aan onze guesthouse. De guesthouse ligt in een zeer oud gedeelte van het dorp en was heel gezellig ingericht. We kregen de kamer met het mooiste uitzicht. Een weerspanning deurslot gooide bijna roet in onze tashmjab (traditioneel gerecht: een niet Newtoniaanse massa van kaas en puree). Maar een reserve sleutel bracht soelaas.

    Een late lunch in het zonnetje (het was maar 15 °C door de hoogte maar voelde 25°C door de zon) en wat opzoekwerk gaf ons het idee om de skilift te nemen om een overzicht te krijgen over het dorp en de omgeving. We hadden de lift wel bijna gemist door een dringend geval van geprikkelde tashmjab (fun fact: brandnetels prikken ook op uw bibs). Het ritje met de ondergaande zon deed echter alles vergeten. Bij de wandeling naar onze guesthouse langs het Svaneti museum gepasseerd. Een indrukwekkende collectie die weergeeft hoe oud en diep geworteld de plaatselijk cultuur wel is.

    Vervolgens terug naar onze guesthouse om op te frissen. Daarna een (matige) maaltijd genoten in een naburig restaurant. Als afsluiter hebben we op onze kamer nog een aflevering friends gezien met een glaasje homemade wine die we meegekregen hadden van onze guesthouse in Achaltsiche

    აუმარჯოს (schol)
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  • Day1

    Plan changes - Part 2

    May 30, 2018 in Georgia

    Ein Tag früher nach Mestia:

    Die Straßen aus Kutaisi heraus in Richtung Swanetien, offenbaren erste Überraschungen. Die vielen Palmen habe ich nicht erwartet, daß die natürlich auch hier bestehenden Verkehrsregeln aber eher als Vorschlag, weniger als Vorschrift betrachtet werden, schon eher! Anscheinend findet der "Wilde Westen" Georgiens nicht in den Bergen, sondern eher auf dem Asphalt statt.

    Etwas später in der Gegend um Zugdidi bestimmt eine üppige, fast schon tropische Vegetation das Landschaftsbild. Die oft großen Gärten vor den freistehenden Häusern, sind verschwenderisch mit exotischen Bäumen und Stauden bepflanzt. Einige Grundstücke mit alten, typisch georgischen Holzhäuser, erinnern mich damit eher an Thailand als an Osteuropa - hier wächst und gedeiht alles prächtig! Die jetzt folgende Mittagspause im "Bikenti Kebap House", das an Zugdidi's Durchgangsstraße liegt, entwickelt sich zum "Leckerli". Die gegrillten Köfte sind optisch und geschmacklich ein Erlebnis, der gemischte Salat ebenso und die scharfe Gulaschsuppe mit frischem Fladenbrot überzeugt auf Anhieb - tolles Essen in einem gemütlichen, authentischen Ambiente.

    Nach einer Stunde geht's weiter - die Landschaft verändert sich schnell, wird wilder, die Berge höher, die Temperaturen kühler und die Straßen belebter. Nein, damit sind keine Fahrzeuge gemeint - sondern Schweine und Kühe von denen gefühlt mehr als Autos auf dem Asphalt sind. Das birgt ein hohes Unfallrisiko, da sich vor allem die stoischen Kühe überhaupt nicht von den Fahrzeugen einschüchtern lassen, sondern vielmehr ganz entspannt auf der Straße liegen - gerne auch in den unbeleuchteten Tunneln auf dieser Strecke.

    Nach einem kurzen Stopp im Nodashi Café, der unerwartet zu einem "Medienspektakel" mit Fotoshooting, Eintrag ins Gästebuch und Weinverkostung ausartet, ist eine knappe Stunde später Mestia mit seinen vielen Wehrtürmen erreicht - Tengiz vom "Garden House" erwartet mich schon. Mein Zimmer mit Gartenblick und nahem Gebirgspanorama ist prima und sauber wie ein Kreissaal vor dem nächsten Entbindungstermin - alles richtig gemacht!
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  • Day4

    My first glacier!

    June 2, 2018 in Georgia

    Die Straße aus Mestia führt vorbei am winzigen "Queen Tamar Airport" und verläuft weiter parallel zum Mestiachala Fluß.

    Schon bald ist der gewaltige Mount Chatini ( 4412 Meter ) in seiner ganzen Größe zu bestaunen - am Fuße des Riesen liegt der "Chalaadi Gletscher", das heutige Ziel! Mein Fahrer wird am Parkplatz direkt bei dem kleinen Militärposten ( die Grenze zu Russland ist ganz nah ) warten, die Gletscherwanderung startet genau hier.

    Erstes Highlight ist die wackelige Hängebrücke, die sich über den reißenden Gletscherwasserfluß spannt. Darüber zu laufen, ist nicht zwingend eine Freizeitbeschäftigung, die Menschen mit Höhenangst anstreben - die Brücke hat ihr Eigenleben und schwankt mehr als erwartet. Weiter geht's bei moderaten Anstiegen durch den Wald - gut markiert mit den für Wanderwegen gängigen rot-weißen Zeichen. Es sind sehr wenig Menschen unterwegs, prima so! Fantastische Ausblicke überall, vor allem entlang des wilden Flusses - was für eine Natur!

    Dann plötzlich öffnet sich der Wald und der majestätische Mount Chatini beherrscht die Szenerie. Eine herrliche Fernsicht bei bestem Wetter sorgt für einmalige Erinnerungen - starke Winde im Gipfelbereich jagen durch die Wolken und verändern ständig die Sicht auf den Berg, ich bekomme Gänsehaut! Vor mir türmt sich eine riesige Moränenschuttlandschaft auf, die erahnen lässt, wie gewaltig der Gletscher einmal war. Diese Geröllwüste gilt es zu überqueren - ich möchte bis vor an den Gletscher, das Eis berühren. Über die teils tischgroßen Steine zu klettern, zwischen den verschiedenfarbenen Brocken zu balancieren, braucht Zeit - dann ist die Gletscherzunge, rund 90 Minuten nach Start bei der Hängebrücke erreicht. In der Nähe tun sich Eisspalten auf und darunter rauscht laut das Schmelzwasser - es wäre gefährlich noch weiter zu laufen!

    Unerwartet ergibt sich ein magischer Moment - weit und breit ist sonst niemand zu sehen! Für wenige Minuten stehe ich völlig allein am Chalaadi Gletscher und fühle mich wie Matt Damon in dem Kinofilm "Der Marsianer" - allein für diesen Moment schon, hat sich die Reise nach Georgien gelohnt - ein tolles Erlebnis!
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  • Day150

    Mestia

    July 12, 2018 in Georgia

    In Mestia angekommen, checkten wir in ein kleines Hotel ein und besprachen die Wanderroute für den nächsten Tag.

    Früh morgens starteten wir nach dem Frühstück um zum „Koruldi Lake" auf ca. 2750m zu wandern.
    Es ging 1500 Meter steil nach oben, vor allem das Anfang- und das Schlussstück merkte man in den Waden.
    Doch es lohnte sich, der Ausblick über das schneebedeckte Kaukasusgebirge war genial.

    Für den Abstieg zurück ins Dorf trennten sich unsere Wege, da Ich noch etwas weiter nach oben wollte.
    Chris trat den Rückweg direkt an und meisterte ihn auf anhieb.
    Mein Rückweg verlief leider nicht so, weil ich zu faul war ein paar hundert Meter zurück zu laufen um auf den richtigen Weg zu kommen, beschloss ich durch den Wald zu gehen - Fehler, ich kam zwar irgendwann unten an, doch stand ich nun am anderen Ende der Stadt. So bin ich 4h später als Chris, mit knall rotem Gesicht am Hotel angekommen.

    Weiter ging es nach Batumi von dort aus sind es noch ca. 20km zur türkische Grenze.
    Die Stadt war nichts besonderes, viele Casinos, teure Hotels und einfach kein schönes Stadtbild.
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  • Day2

    Ein kurzer Blick aus dem Fenster um 06.30 Uhr ist sehr vielversprechend - mein Bett aber auch! Um 09.00 Uhr ist der zweite Blick genauso schön - die Sonne scheint! Beste Bedingungen, das nur wenige Minuten zu Fuß entfernte "Mestia" zu erkunden.

    Die Kleinstadt mit knapp 3000 Einwohner ist Hauptort der Region Swanetien und wegen der zahlreichen steinernen Wehrtürme UNESCO-Welterbe. Schon kurz nach dem "Garden House" geht's in die Natur - bei wunderbarer Fernsicht, präsentiert sich die Landschaft mit einer "Reiseprospekt-Ansicht". In Mestia werden zur Zeit viele der archaischen Steinhäuser renoviert - in den Hügeln rund um den Ort, aber auch im Center selbst. Die Bautätigkeiten sind jedoch nicht wirklich störend - Mestia putzt sich eben heraus!

    Es macht Spaß die schmalen Wege zu laufen - überall ergeben sich schöne Blicke auf die imposante Bergwelt und natürlich auf die berühmten Wehrtürme. Begegnungen mit den "Eingeborenen" sind herzlich - die Swanen sind freundlich und sozialisiert, ebenso die vielen Hirtenhunde - bis jetzt jedenfalls! Einer Pause im hübschen Café "Trattoria" am Ortsende, folgt der Rückweg zu meiner Unterkunft entlang der Hauptstraße die Mestia teilt. Die Kleinstadt präsentiert sich sauber und aufgeräumt - viele Minimärkte lassen keine Versorgungsengpässe aufkommen. Noch ein kurzer Stopp in einer typisch georgischen Bäckerei - das leckere Fladenbrot wird in einer Art Tandoori Ofen gebacken - dann ist mein Zuhause für die kommende Woche auch schon wieder erreicht. Zum Abendessen gibt's später das gejagte Brot mit Thunfisch und Tomaten - yummy yummy!
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  • Day3

    The art to let oneself drift

    June 1, 2018 in Georgia

    Mein Gastgeber Tengiz bot mir Vorgestern an, sich immer morgens kurz zusammen zu setzen, um den Wettermöglichkeiten entsprechend, die Unternehmungen für den Tag zu planen - schließlich wären acht Tage in Mestia eine lange Zeit,.....nicht das noch Langeweile aufkommen würde! Na ja, er kennt mich eben nicht! Mein Versuch ihm zu erklären, daß ich es durchaus begrüße, mich ohne Tagesprogram treiben zu lassen, war nur teilweise erfolgreich. Positiv erstaunt kam ein "As you wish, Sir" über seine Lippen.

    Für heute Nachmittag ist Regen gemeldet - keine gute Voraussetzung für eine mehrstündige Wanderung zum "Chalaadi Gletscher", die ich unbedingt machen will. Jedoch im Augenblick scheint die Sonne - Kaiserwetter.....wie nennen das eigentlich die Georgier?

    Gegen 10.00 Uhr ist Start zu einer Soft-Wanderung in die umliegenden Hügel - es gibt einfach so viel zu entdecken in einem neuen Land. Ganz alltägliche Dinge können spannend sein und für den aufmerksamer Beobachter ( open minded vorausgesetzt ) zu neuen Sichtweisen führen. Selbst eine Wanderung vorbei an Gebirgswiesen - die weidenden Kühe teilen sich diese hier mit Schweinen, die quiekend und sich gegenseitig jagend, so ganz anders ihren Tag verbringen dürfen, als bei der üblichen, engen Stallhaltung. Was der "Leymona Beach Club" in "Kaş", scheint in "Mestia" das "Trattoria Café" zu werden - mein Ort für fließende Gedanken.

    Auch hier stehen sehr gemütliche Loungemöbel im Freien, auf den es sich prima chillen läßt - ganz sicher auch einen Besuch am Abend wert, da in entspannter Atmosphäre, mit Ausblick auf die Berge, Sisha geraucht werden kann. Außerdem wird eine Vielzahl an typisch georgischen Speisen angeboten - Zeit für den "Forscher" in mir: für später sind Pelmeni ( eine Art Tortellini ) and Beans in clay pot" bestellt. Seit einer Stunde sitze ich im Außenbereich des Cafés, habe Cappuccino-Stimmung und freue mich hier im Kaukasus zu sein.

    Meine Wanderschuhe sind langsam eingelaufen, mir geht's prima und ich bin froh, das Zeit zu leben ist. In der "City" zog heute Morgen eine winzige Markthalle meine Aufmerksamkeit auf sich, vielleicht eher ein Marktraum, aber es gibt neben frischen Obst und Gemüse auch einheimischen Käse - das passt doch mit frischem georgischen Brot ganz prima zu einem Omlett, daß mich heute Abend zum Dinner im "Garden House" erwartet, oder?!
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  • Day3

    The famous Svanetian defense towers

    June 1, 2018 in Georgia

    Einzigartige Bauwerke führten 1996 die gesamte Region Oberswanetien zum UNESCO-Welterbe - die berühmten mittelalterlichen, swanetischen Wehrtürme.

    Allein in der Dorfgemeinschaft Ushguli überstanden ca. zweihundert der bis über 1000 Jahre alten Steintürme die Naturgewalten der letzten Jahrhunderte. Aber auch in Mestia verleihen die vielen Türme der Kleinstadt einen ganz besonderen Flair. Das nahe Bergdorf Adishi wurde 1985 von einer verheerenden Lawine komplett zerstört - die Wehrtürme stehen dort aber noch heute!

    Mittlerweile sind viele der damals zwangsumgesiedelten Familien zurück gekehrt und haben sich wieder dauerhaft angesiedelt. Warum genau diese Steintürme aber so unglaublich robust sind, ist erstaunlicherweise bis heute noch nicht sicher geklärt. Mit bis zu fünf Stockwerken und einer Höhe bis zu 25 Meter, sind sie hoch genug, um auch gewaltige Lawinen sicher im Inneren zu überleben. Die Wehrtürme wurden jedoch nicht nur bei Naturkatastrophen genutzt, sondern auch als Signal- und Wachtürme und wie der Name schon vermuten lässt, ebenso als Verteidigungsfestung und Schutzbehausung bei Angriffen - vor allem bei Streitigkeiten innerhalb der Dorfgemeinschaften, weniger durch kriegerische Akte von außerhalb. Die Swanen hatten diesbezüglich eh großes Glück gehabt und mussten sich nie einer fremden Macht unterwerfen - nicht einmal den Mongolen! Rund um die Wehrtürme wurden zweistöckige Wohnhäuser errichtet, in denen Mensch und Vieh untergebracht waren. Im oberen Stockwerk des Hauses gab es eine direkte Verbindung zum Turm - im Notfall zählte jeder Augenblick.

    Unsichere Zeiten gehören glücklicherweise der Vergangenheit an - die uralten, steinernen Riesen aber wachen weiterhin über Oberswanetien.
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You might also know this place by the following names:

Mest’iach’ala, Mest'iach'ala

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