Georgia
Samtskhe-Javakheti

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46 travelers at this place:

  • Day457

    Das anale Ende Georgiens

    April 18 in Georgia ⋅ 🌫 7 °C

    Kaum haben wir das südwestliche Ende Georgiens erreicht, sind wir auch schon wieder auf dem Weg nach Osten. Wir machen Halt in Khulo, was in einigen Sprachen bekanntlich so viel wie das „anale Ende von lebenden Organismen“ bedeutet. Vergleicht man Georgien mit einem Menschen, würde man Khulo tatsächlich etwa an der Stelle finden. Charme hat es trotzdem reichlich und wir fühlen uns irgendwie ans Wallis erinnert. Und wäre Khulo selber ein Mensch, ja dann würde die Lage „am Arsch“ auch für unser Guesthouse gelten. Die Hütte ist dermassen weit vom Zentrum dieser Tausend-Seelen Gemeinde entfernt, dass der Taxifahrer zehn anstatt der ursprünglich vereinbarten fünf Lari von uns will, als ihm irgendwann das wahre Ausmass dieses Beförderungsauftrags klar wird. Die idyllische Abgeschiedenheit wird mit Pizza sowohl zum Dinner als auch zum Frühstück belohnt. Klingt erst mal total geil und sieht auch irgendwie so aus. Das Weisse ist allerdings weniger Mozzarella und viel mehr Mayonnaise. Trotzdem geil. Findet Sue. Eine Nacht am Arsch of everything reicht aber und wir müssen weiter gen Osten. Nahe der armenischen Grenze haben wir uns wieder was Schönes gebucht. Doch diese eine bauernschlaue Quacksalber-Binsenweisheit stimmt auch in Achalziche. Der April macht was er will. Und für den Moment will er einfach nur regnen. Der Arsch.

    Wir schauen uns trotz Wetterkapriolen das hiesige Castle an und unternehmen den geplanten Tagesausflug zu einer nahe gelegenen Felsenstadt. Deshalb sind wir ja eigentlich hier. Das zwei Autostunden entfernte Vardzia ist eine furchtbar imposante Siedlung, die vor etwas mehr als einer Ewigkeit in eine Felswand geschlagen und über Jahrhunderte erweitert wurde. Sie ist nach dem deftigen Ajaruli Khachapuri eine der grossen Attraktionen Georgiens. Auch bei Regen. Was sollen wir denn auch sonst machen? Den ganzen Tag saufen und fressen? Hm, klingt eigentlich auch ganz gut. Ich glaub das mach ich jetzt. Sue auch.
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  • Day7

    Vom Meer in die Berge Georgiens

    October 4 in Georgia ⋅ 🌙 18 °C

    Heute muss ich mal früh raus, das Licht ist großartig und es ist noch ruhig, denn das Leben in Georgien startet immer etwas später. So erlebe ich Batumi anders als am Abend zuvor. Das Wetter ist wieder klasse. In Küstennähe fahren wir nach Norden und biegen dann nach Osten ab. Die Dörfer gehen in einander über, die Straße ist von Gasleitungen gesäumt. Plötzlich überholt uns ein Polizeiauto und stoppt uns - Alkoholkontrolle. Jeder bekommt ein Mundstück und wir sollen alle einmal blasen. Wir haben natürlich außer Wasser nichts getrunken. Dabei müssen wir so lachen, dass es ihn verwirrt und er Vahe und mich zu kontrollieren vergisst. Dafür schenke ich ihm zum Abschied einen MOTTOUREN Aufkleber.
    Die Bundesstraße geht in eine neue, wenig befahrene Autobahn über, die einmal Tiflis mit dem Meer verbinden soll. Der Verkehr wird dichter, wir passieren unglaublich viele Baustellen unter Federführung der Chinesen, Teil der neuen Seidenstraße! Über ein paar Pässe und großartige Straßen geht es nach einem Abzweig nach Borjomi, in dem wir übernachten.
    Der Kurort hat über 10.000 Einwohner und liegt auf 820 m im Kleinen Kaukasus am Fluss Kura. Er ist für sein gemäßigtes Klima, seine Naturschönheit und seine Heilquellen bekannt. Der Kurort grenzt an Georgiens größtes Naturschutzgebiet, den Bordschomi-Charagauli-Nationalpark.
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  • Day219

    Borjomi

    May 17 in Georgia ⋅ ☁️ 27 °C

    Das größte Naturschutzgebiet Europas, der Borjomi-Kharagauli Nationalpark liegt vor der Tür. Nachdem wir uns beim Visitors Center registriert haben, stehen uns die Türen für dieses Naturparadies offen. Das steile Gelände macht uns deutlich mehr zu Schaffen als die Sorge um die hier beheimateten Braunbären, Wölfe und Luchse;-)Read more

  • Day5

    Georgien wir kommen

    October 2 in Georgia ⋅ 🌙 10 °C

    Wir verlassen Gyumri aus nach Norden und fahren zur armenisch-georgischen Grenze. Die Ausreise aus Armenien geht sehr zügig. Bei den Georgiern ist das etwas weniger entspannt. Die Grenzpolizisten nörgeln an den Nummernschildern herum, die wir anders befestigten sollen. Aber schließlich ist auch das erledigt. Dann holpern wir in Georgien ein, vorbei an einer endlos erscheinenden LKW-Kolonne. Nahe bei Ninotsminda ist die “Bude”, in der wir die Versicherungen für Georgien abschließen müssen. Dann fahren wir weiter durch die Stadt Akhalkalaki zu einer großartigen Schlucht, in der wir uns entlang schwingen. Bei der Burg Khertvisi müssen wir abzweigen, um durch eine weitere Schlucht die Höhlenstadt Wardzia zu erreichen. Das ist ein ein mehrstöckiger Komplex mit über 600 Gebäuden, die durch 800 Meter lange Passagen in 8 Ebenen miteinander verbunden sind. Großartige Ausblicke und eine gute Mittagspause. Die 15 Kilometer bis zur Burg müssen wir wieder zurück. Khertvisi ist eine der ältesten Festungen in Georgien, und wurde an der Großen Seidenstraße errichtet. Es ist erstaunlich, wie gut sie erhalten ist.
    Es macht viel Spaß, hier zu fahren. Dann folgen wir dem Fluss Mrkvari flussab nach Akhaltsikhe in der fast alle Einwohner zur armenischen Volksgruppe gehören. Wir besuchen noch die Burg Rabati, die viele Jahre eine türkische Festung war, mit einer Moschee und einer große Karawanserei. Im 8. Russischen Türkenkrieg wurde die Stadt am 24. Juli 1829 von russischen Truppen eingenommen und dem russischen Gouvernement Tiflis eingegliedert. Etwas außerhalb der Stadt kehren wir zur Nacht im Biker Chalet bei Artur und seiner Frau ein.
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  • Day218

    Borjomi

    May 16 in Georgia ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach dem großen Kaukasus statten wir natürlich auch dem kleinen Bruder einen Besuch ab. Das kleine und schon etwas in die Jahre gekommene Borjomi ist der ideale Ausgangspunkt. Neben dem russischen Zarenhaus haben sich hier schon Leo Tolstoi, Pjotr Tschaikowski und auch Josef Stalin wohlgefühlt.

  • Day61

    Autumn scenery in Caucasus Mountains

    October 29, 2017 in Georgia ⋅ ⛅ 8 °C

    After a few "what the hell are we doing here?"-moments, we found cycling through this gorgeous landscape to be worth any effort, with all the colors, valleys, creeks and waterfalls, the snow, sun and clouds, the coldness and warmth. We definitely want to come back one day to hike to the more remote Adjarian villages hidden in the mountains.

    It's been easy to find great camp spots next to a river, especially the beautiful Kura river makes you thinking about pitching the tent every few kilometers.

    Back on asphalt after more than 50km on difficult terrain, we came to appreciate smooth roads like never before.

    Another anecdote: Silke needs to speed up buying groceries if she doesn't want Hauke to cycle slalom behind - in Borjomi (which is actually famous for its healthy waters), there was enough time to get invited for three shots of vodka and some sausages, Gagimardschos!
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  • Day6

    Vardzia - die Höhlenstadt

    September 28 in Georgia ⋅ ☁️ 13 °C

    Das Unangenehme vorweg: am Morgen regnet es sprichwörtlich Bindfäden, die Sichtweite beträgt weniger als 20m und es hat knappe 16 Grad.
    Dazu hat es ganze 4 Tage gedauert, das folgendes passiert: Rouven hat gestern einen Apfel gegessen - wie ein Anfänger aber ohne diesen vorher ordentlich zu waschen. Hat zur Folge, dass er heute Bekanntschaft mit jeder Toilette Georgiens macht. Richtig gut.

    Die schönen Erlebnisse des Tages: wir machen uns gegen 11.30 Uhr auf Richtung Rabati Castle, um bei der Touri-Info ein Taxi zu organisieren, dass uns (trotz Regen) nach Vardzia, einer Höhlenstadt, bringt.
    Zum Glück werden wir vom Security abgewiesen weil wir angeblich den falschen Weg benutzen. Als wir umkehren treffen wir einen super netten, alten Taxifahrer der uns verspricht, dass sein Sohn ein super, englischsprechender Taxifahrer und Guide ist.
    Er behält recht.

    Die Stunde im Taxi vergeht wie im Flug und wir sind schnell sehr begeistert von der georgischen Landschaft. Als dann auch noch die Sonne rauskommt wird es perfekt. Naja, für Rouven semi-perfekt 🤮😬

    Die Höhlensysteme sind, wenn auch nur noch weniger als zur Hälfte erhalten (ursprünglich fanden dort 50.000 Leute Unterkunft) - ein richtiges Highlight. Die Bilder sprechen für sich!

    Weil wir uns mit unserem Taxi-Mann so gut verstehen, buchen wir ihn kurzentschlossen für die Fahrt nach Tiflis morgen. Er verspricht, uns „beatiful places“ auf dem Weg dorthin zu zeigen. Auch er behält recht - wie der nächste Footprint zeigen wird.
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  • Day5

    Von Kutaisi nach Achalziche

    September 27 in Georgia ⋅ ⛅ 19 °C

    Unser Tag startet heute früh um 8.00 Uhr.
    Aufstehen - packen - frühstücken - auschecken. Abmarschbereit sind wir um 10.30 Uhr.

    Wir warten direkt vor dem Hostel auf die Marshrutka (Minibus) und lassen uns zur zentralen Bus Station befördern, von wo uns die nächste Marshrutka einmal quer durchs Land fahren soll. Bisher lief alles nach Plan.

    Aber es wäre ja kein typischer Tag, wenn wir nicht etwas vergessen hätten.... leider blieb die faltbare Tupperdose im Kühlschrank im Hostel zurück. Unverzichtbares Equipment: also- schnell einen Taxifahrer organisiert, der uns das Ding hinterher fährt 😂 Katastrophal, wir beide...

    Restlicher Tag verläuft ruhig: 3,5h im Minibus nach Alchalziche, dabei staunen wir über halsbrecherische Überholmanöver, essen Kachapura (Teigfladen mit: Käse, was sonst?!), genießen die Landschaft und studieren die Leute um uns herum.

    Angekommen, wandern wir den Weg zum Hostel, besichtigen die Festung, genießen eine Weinprobe und beenden den Tag mit einem hervorragenden Dinner, gekocht von der Besitzerin unseres Guesthouses!

    Rundum zufrieden geht es nach zwei weiteren Gläschen georgischem Rotwein mit Blick auf die Festung ins Bett.
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  • Day10

    Vardzia/Wardsia

    October 13 in Georgia ⋅ ☀️ 10 °C

    Hauptattraktion ist die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt mit einem prächtigen Säulenportal, einem großen Saal in Form eines Tonnengewölbes, Apsis und Narthex. Sie ist mit farbigen Fresken ausgestattet, darunter Darstellungen der Bauherren, König Giorgi III. und Königin Tamara. Im Jahr 2018 lebten 5 Mönche und 3 Novizen in Wardsia, die auch als Fremdenführer fungieren.
    Leider durfte nur von der Tür aus fotographiert werden.
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  • Day10

    Vardzia

    October 13 in Georgia ⋅ ☀️ 9 °C

    Wardsia ist eine Höhlenstadt westlich der Stadt Achalkalaki in der Munizipalität Aspindsa, in der Region Samzche-Dschawachetien im Süden Georgiens, im Kleinen Kaukasus, am linken Ufer der Mtkwari (klingt ein wenig nach Loriot). Sie wurde im 12. Jahrhundert in einer Wand des Bergs Eruscheti erbaut. Das Kulturdenkmal wurde von Georgien 1993 für die Liste des UNESCO-Welterbes angemeldet.Read more

You might also know this place by the following names:

Samtskhe-Javakheti, Samzche-Dschawachetien, Самцхе-Џьавахеҭи, Samtsxe-Cavaxeti diyarı, Самцхэ-Джавахеты, Самцхе-Джавахети, Samtsche-Djavachethi, Samtskhé, Samcche-Džavachetie, Samçxe-Cavaxeti, Samcĥe-Javaĥeti, Región de Samtsje-Yavajeti, Samtshe-Džavahhethi, سامتسخه-جاواختی, Samtskhe-Džavakheti, Samtskhé-Djavakhétie, סאמצחה-גאוואחתי, Szamche-Dzsavaheti, Սամցխե-Ջավախք, სამცხე-ჯავახეთის მხარე, 삼츠헤자바헤티 주, Samcchė-Džavachetija, Самцхе-Џавахетија, Samtsche-Dzjavacheti, Samcche-Dżawachetia, Samtsche-Dzjavachetien, Samtshe-Cavaheti, Самцхе-Джавахеті, سامتسخے-جاواختی, სამცხე-ჯავახეთიშ აკანი, 薩姆茨赫-扎瓦赫季州

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