Georgia
Shavts’q’ala-Kvishara

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31 travelers at this place

  • Day6

    Uschguli

    October 9, 2019 in Georgia ⋅ ☁️ 5 °C

    Ungefähr 70 bis 80 Familien (circa 200 Menschen) leben dauerhaft in der Dorfgemeinschaft, in der es eine kleine Schule gibt. Während der touristischen Hauptsaison im Sommer steigt die Bewohnerzahl bis auf das Doppelte. Für bis zu sechs Monate im Jahr liegt in Uschguli Schnee, weshalb die Straße in die 44 Kilometer entfernte Regionshauptstadt Mestia häufig gesperrt ist.
    Uschguli ist bekannt für seine Wehrtürme und der Ortsteil Tschaschaschi ist seit 1996 Teil des UNESCO-Welterbes, in der Sowjetunion war er bereits seit 1971 als Uschguli-Tschaschaschi-Museum geschützt.
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  • Day13

    Trail of the Delicas: Ushguli

    September 30, 2019 in Georgia ⋅ ☁️ 9 °C

    Rustig ontbeten in onze guesthouse en ons klaargemaakt voor een trip van 50 km die 2 uur zou moeten duren. De hoge sluierwolken trokken al terug open en het zonnetje verscheen.

    De eerste 30 km was goede asfaltweg waardoor we ons begonnen afvragen waarom de trip 2h ging duren. Het werd ons echter snel duidelijk dat de laatste 20 km echter een zeer avontuurlijk onverhard bergweggetje was met enkele smalle stukken en kleine rivierdoorkruisingen. Zoals de titel weergeeft namen de andere toeristen een mitsubishi Delica met bestuurder naar Ushguli. Onze Suzuki deed het echter allemaal met een lach (en heel wat modder) op zijn grill.

    Na anderhalf uur hobbel en bobbel kwamen we aan in Ushguli. Het hoogst permanent bewoonde dorp van Europa (2200m) met zijn typische verdedigingstorens. Het weer was volledig open getrokken wat het omringende Kaukasusgebergte eer aan deed.

    We wilden hier de tocht naar de voet van de Shkhara gletsjer te paard doen. We bedachten ons echter dat we vergeten waren om geld af te halen. Uiteraard is er in dit dorp geen ATM of bancontactbetaling. We schraapten alles bijeen en hadden 96 lari en 18 euro wat ca 150 lari is. De tocht met gids was echter 200 lari. We probeerden dus een internationale overschrijving te doen wat uiteindelijk lukte. Het geld kwam echter pas na 2 dagen aan waardoor de gids argwanend werd en toch de 150 lari die we hadden wou accepteren. Maar we hadden al gestort wat verwarring bracht. Uiteindelijk vertrouwde hij ons gelukkig en konden we ons paard bestijgen. Wat al een pak beter lukte dan in Kyrgyzstan

    De tocht was adembenemend en de paardjes lekker eigenwijs. Aan de Shkara berg (5200 m; de hoogste berg van Georgië) was een cafeetje waar we even konden uitrusten in het zonnetje. De omringende besneeuwde bergen waren uitgedost in een herfstig jasje. De terugweg verliep nog vlotter omdat onze rossen werden opgejut en stilletjesaan onze aanwijzingen volgden. Snelle draf en heel kort galop waren spannend. Toen we er bijna waren, roken ze hun stal en was het hek helemaal van de dam.

    Met het avondzonnetje zetten we onze weg terug naar Mestia. We namen 2 Russische backpackers mee. Ze vroegen of Bryan geen schrik had op de bergweg maar dit was niet het geval. We maakten ons vooral zorgen hoe ze zich vanachter voelden met al die putten.

    In Mestia langs de winkel gepasseerd en het meeste verse brood ooit gekocht om op ons terrasje op te eten. Het brood kwam letterlijk rechstreeks uit de steenoven. Uiteraard mocht een wijntje niet ontbreken.

    Morgen zeggen we de Svan adieu.
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  • Day217

    Wanderung: Ushguli to Schchara Gletscher

    September 5, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 10 °C

    Zusammen haben wir 3 beschlossen, noch eine einspannte Tour zum Gletscher zu machen. Kein Schmarn, ohne die schweren Backpacks hatten wir das Gefühl, wir könnten fliegen!
    Am Nachmittag ging es dann mit einer wilden Marschrutka-fahrt zurück nach Mestia.Read more

  • Day6

    Morning mood in Ushguli

    June 4, 2018 in Georgia

    Gleich nach dem Aufwachen kurz vor 7.00 Uhr, ein Blick aus dem Fenster - sieht ganz hervorragend aus, stahlblauer Himmel! Trotz der komplett durchgelegenen Matratze, konnte ich gut schlafen - bis auf einige verhaltensauffällige Hunde und die ein oder andere nervöse Kuh, war es ruhig im Dorf. Hier oben geht man früh zu Bett und ist wieder früh auf den Beinen!

    Das Frühstück kann warten - meine Neugierde, ob sich der "Mount Shkhara" in seiner ganzen Pracht zeigt, muss erst gestillt werden. Und.....wie er sich zeigt! Ohne von der kleinsten Wolke am Himmel gestört zu werden, türmen sich 5068 Meter in den Himmel - einfach atemberaubend! Die aufgehende Sonne spiegelt sich in den schneebedeckten Gipfeln und bringt sie zum glänzen. Überhaupt ist das Morgenlicht geradezu magisch - und lässt die sattgrünen Berge, die direkt am Dorf steil in die Höhe wachsen ( geschätzt knapp 3000 Meter hoch ) leuchten.

    Um diese "frühe" Uhrzeit ist schon richtig was los in Ushguli - die Kühe sind gemolken und werden gerade auf die Weide gebracht. Im ganzen Dorf ist Bewegung, die Hirtenhunde sind im Stress - "Rush-Hour" im Hochgebirge! Noch einige Fotos, dann wird es Zeit für das Frühstück - Istani und Niseta, die beiden Damen des Hauses sind schon lange in der Wohnküche am werkeln!
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  • Day7

    Die Nacht war etwas unruhig - eine Zeit lang, haben im ganzen Dorf die Hunde gebellt. Da ist sicherlich etwas größeres durch Ushguli geschlichen - es gibt hier oben immer wieder Begegnungen mit Bären, Wölfe und Luchse. Im nördlichen Teil des "Großen Kaukasusgebirges", leben sogar noch sehr wenige Exemplare des stark gefährdeten "Kaukasus-Leoparden".

    Um 8.00 Uhr ernüchtert der Himmel mit seiner grauen Seite - der Regen, der bereits gestern Abend begann, lässt gerade nach und das majestätische Panorama des Mount Shkhara hat sich in eine schlichte Aussicht gewandelt.

    Frühstück gibt es wieder in der Wohnküche im Nebengebäude - die ist durch den ständig angefeuerten Holzherd wohlig warm und gemütlich. Ein prima Platz bei den einstelligen Temperaturen und heute Morgen kommt zudem noch ein feiner Duft hinzu - Niseta hat Rosinenkuchen gebacken!

    Für die Rückfahrt nach Mestia, haben mich Wendy und Zheng abermals eingeladen, da sie ebenfalls am späten Vormittag abreisen und heute noch über Mestia hinaus, weitere 140 Km bis nach Zugdidi fahren werden - ich freue mich erneut auf die komfortable Mitfahrgelegenheit und die angenehme Gesellschaft. Als wir gegen 11.00 Uhr aufbrechen, hat es aufgehört zu regnen. Die beiden Tage im höchsten, ganzjährig bewohnten Dorf Europas waren toll, obwohl ich anfangs zugegebenermaßen etwas skeptisch gegenüber meinen Gastgebern war. Von einer herzlichen Begrüßung am Ankunftstag zu sprechen, wäre weit übertrieben - verhalten und distanziert beschreibt das erste "Aufeinandertreffen" besser. Aber....., manchmal braucht es einfach seine Zeit bis das "Eis bricht" und das brach Gestern beim gemeinsamen Essen in illustrer Herrenrunde nach einigen Gläser Weißwein - danach war es ein ganz anderes Miteinander! Das gestrige "Wunder" von Ushguli, offenbarte sich durch ein schmales Lächeln in Abels ( der Hausherr ) Gesicht, der sonst eher die Mimik eines streitaffinen Swanen aufsetzt! Als nach dem Frühstück meine Rechnung für Kost und Logie auf den Tisch kommt, bin ich doch etwas beschämt - nicht einmal 10 € je Tag! Zum Abschied schenkt mir Nestani noch ein Stück ofenwarmen Rosinenkuchen und ein Lächeln obendrein!

    Die Fahrt nach Mestia entwickelt sich mit jedem Kilometer mehr zu einem Offroad-Erlebnis der besonderen Art, da der gemietete Suzuki von Wendy und Zheng kein Offroad-Fahrzeug ist! Der Regen der vergangenen Nacht, hat viele Kilometer der Strecke in eine schmierige Schlammpiste verwandelt. Zudem liegen immer wieder größere Steine auf der Piste, die Ausweichmanöver erfordern. Zheng ist ein sehr vorsichtiger Fahrer und das beruhigt ungemein, denn ein Blick in den nahen Abgrund lässt erkennen, wo die Fahrt bei nachlassender Aufmerksam enden würde. Das Fahrzeug schlägt sich prima, aber als Zheng in einer Wasserlache einen großen Stein nicht erkennt, ist es passiert - die linke Auspuff-Halterung ist gebrochen, der Auspuff schleift auf der Straße und an eine Weiterfahrt in nicht zu denken!

    Das ich grundsätzlich immer mit jeder Menge unterschiedlichem "Schnickschnack" on Tour bin, erweist sich heute als Volltreffer! In meinem Sammelsurium befindet sich auch eine sehr reißfeste Baumwollkordel, mit der es mir tatsächlich gelingt, den Auspuff wieder so zu fixieren, das einer Weiterfahrt nichts im Wege steht. Zheng ist begeistert und vergibt Bestnoten für die qualitativ "hochwertige" Reparatur ala "Made in Germany"! Eine Stunde später sind wir zurück im "Garden House" in Mestia.

    Was nach einer sehr herzlichen Verabschiedung bleibt, ist einerseits Wehmut, anderseits große Freude darüber, zwei so sympathische, hilfsbereite Menschen aus einer mir bis Vorgestern völlig fremden Kultur kennengelernt zu haben.
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  • Day5

    Wendy + Zheng + The ride to Ushguli

    June 3, 2018 in Georgia

    Manchmal gibt es Augenblicke im Leben, in denen sich alles ganz wunderbar zusammen fügt.

    Gestern Abend kurz vor dem Zubettgehen, wollte ich nochmal etwas frische Abendluft schnappen und traf dabei auf einen meiner beiden Zimmernachbarn - Zheng und seine Frau Wendy, beide Anfang Fünfzig aus China, die mit einem Mietwagen durch das Land reisen und nur für diese Nacht im "Garden House" untergekommen waren. Mit Zheng, der nebenbei gesagt, ganz hervorragend Englisch spricht, kam sogleich eine angeregte Unterhaltung zustande.

    Heute Morgen trafen wir uns wieder auf der Veranda - diesmal war auch seine Frau dabei. Wieder ergab sich ein sehr freundliches Gespräch, im Laufe dessen sich herausstellte, daß die Beiden später ebenfalls nach Ushguli wollten. "Das passt ja ganz wunderbar" dachte ich mir, fragte Zheng ob es möglich wäre mitzufahren und bekam ein "of course you can" zur Antwort.

    Nach der tollen Mitfahrgelegenheit mit Guram und Svetlana ( leider haben wir uns nicht mehr wieder gesehen ) von Kutaisi nach Mestia, war dies der zweite Glückstreffer! So konnte ich abermals der äußerst unbequemen Fahrt in einem der übervollen Minibusse entgehen und hatte zudem noch als "Bonbon" ganz wunderbar aufgelegte Mitreisende um mich, welche die dreistündige Fahrt durch die Berge in ein kurzweiliges Vergnügen wandelten.

    Zheng erwies sich als sehr umsichtiger Fahrer und Wendy mit ihrer Obsession für das perfekte Motiv, sorgte immer wieder für einen Fotostopp und somit für jede Menge Pausen. Überhaupt ist das chinesische Paar ungewöhnlich kommunikativ - eine wahre Bereicherung! Die Fahrt auf Straßen, die oft eher Schlamm- oder Off Road-Pisten glichen, war sehr abwechslungsreich, immer wieder spannend und nicht eine Minute langweilig! Nicht daran zu denken, wie es auf dieser Strecke nach starkem Regen aussehen mag! Ohne Allradfahrzeug geht dann überhaupt nichts mehr! Fantastische Landschaften, interessante Dörfer und tolle Begegnungen mit Menschen und Tieren - alles war heute dabei!

    Am frühen Nachmittag erreichten wir in bester Stimmung Ushguli - ich selbst bezog das bereits über Booking.com gebuchte Zimmer im Gästehaus "Miranda" ( für 5,00 € die Nacht ), Zheng und Wendy sind einige Häuser weiter untergekommen. Mit meiner Unterkunft bin ich zufrieden - alles ist sehr Basic und autentisch, Englisch wird von den Gastgebern nicht gesprochen, aber das passt schon! Die Lage am Dorfrand könnte jedoch kaum besser sein - gefühlt einmal um den Kuhstall und schon zeigt sich der höchste Berg Georgiens, der "Mount Shkhara" mit seinen 5068 Meter Höhe, zum Greifen nah. Bis zum Abendessen mit meinen neuen Bekannten aus Peking um 18.00 Uhr, geht's jetzt erst einmal in die Natur und die ist hier nicht weniger spektakulär, als gestern am Chalaadi Gletscher!
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  • Day6

    A beautiful day in the mountains

    June 4, 2018 in Georgia

    Nach dem Frühstück geht's in Richtung Mount Shkhara. Einfach losgelaufen, immer auf dem Weg parallel zum Fluß - mal sehen wie weit ich komme.

    Der Sonnenschein scheint Feenstaub zu sein - ganz verzaubert kommt mir die Landschaft vor. Mir fallen für dieses Panorama einfach keine andere Worte ein! Seit einer Stunde bin ich niemand begegnet - daheim in Deutschland völlig ausgeschlossen! Am Himmel kreisen zwei Adler, Kühe weiden auf den vielen Wiesen am Gletscherfluß - somit wären wohl die meisten Gebirgsklischees bedient.

    Zwei Kilometer nach Ushguli ist dann leider Schluß mit Trekking. Vor mir liegt ein drei Meter breiter, knietiefer Bach - das Wasser ist aber zu reißend um hindurch zu waten ( ganz abgesehen von der Tiefe ). Es hat schon einen Grund, warum überall im Dorf Ausritte zum Shkhara Gletscher, der weitere sieben Kilometer entfernt liegt, angeboten werden - auf dem Rücken der Pferde ist das reißende Wasser sicher zu überqueren. Ich kehre um nach Ushguli und schlendere im Dorf zwischen den unzähligen Kuhfladen hindurch in Richtung "Koshki" Café.

    Zwei Stunden später, ist futtern in der Wohnküche meiner Unterkunft angesagt. Niseta hat mich zu traditionellem georgischen Essen eingeladen - die Männer auf dem Hof kommen auch gleich dazu und ein weiterer Hocker ist schnell für mich gefunden. Fazit.....das Essen ist lecker ( besonders der Kartoffelbrei mit Käse ), Kalorien zählen macht definitiv keinen Sinn und..... die Georgier sind so trinkfest wie Russen!
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  • Day21

    Kaukasus Teil 4/4: Iprari - Ushguli

    October 13, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute steht die letzte Etappe an: bei frischen 1 Grad (viel wärmer war es leider auch in unserem Zimmer nicht) geht es los. Immerhin scheint die Sonne und der Himmel ist strahlend blau, sodass uns schnell warm wird und der Zwiebelschalen-Look sich wieder einmal auszahlt.

    Der Pfad führt uns durch bunte Herbstwälder, über grüne Wiesen und vorbei an schönen Aussichtspunkten. Auf die Höhe von gestern kommen wir heute leider nicht mehr, damit bleibt auch das Glücksgefühl einer Gipfelbesteigung leider aus... dafür erreichen wir Ushguli, das Ziel der 4-Tages-Tour bei schönstem Wetter gesund und munter.
    Ushguli, ein kleines Bergdorf in Swanetien, liegt auf 2.200 m und ist damit das höchstgelegene dauerhaft bewohnte Bergdorf Europas. Hier werden täglich hunderte Touristen mit Minibussen raufgekarrt, und so sieht man vor lauter Rentnern und Familien mit Kindern kaum etwas von dem kleinen Dorf. Aber macht nichts, verlassenen Dörfer ohne Strom und Heizung hatten wir die letzten 3 Nächte ja zu genüge 😂

    Wir chillen hier noch ein wenig in der Sonne bei Bierchen und Khatchapuri und lassen uns dann zurück an unseren Ausgangsort, Mestia, fahren. Dort nehmen wir unsere Rucksäcke wieder in Empfang und checken für eine Nacht in ein nettes Guesthouse (mit Heizung 🙏🏼 ) ein.

    Den letzten Abend im wunderschönen Swanetien verbringen wir mit unseren lieb gewonnenen Travelbuddies bei reichlich Wein und Chacha. Toll, das erlebt zu haben und schade, dass es schon vorbei ist. Auf zum nächsten Abenteuer!
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  • Day62

    Oh, du schoenes Ushguli

    November 26, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 2 °C

    Der Wecker klingelt viel zu frueh und der Kater ist viel zu praesent. Menno! Trotzdem stehen wir auf und goennen uns eine heisse Dusche. Das Wasser geht auch wieder. Mit flauem Gefuehl im Magen laufen wir ins Zentrum. Mischa wuenscht uns noch viel Spass in Ushguli. Er selbst scheint topfit zu sein und schon viel laenger wach als wir. Kathi muss sich erstmal eine Fanta kaufen. Zucker hilft gegen den Brand und Sandwiches, falls der Hunger doch mal kommen sollte, werden in den Rucksack gepackt. Es graut uns etwas vor der wilden Fahrt. Wacho, unser Fahrer (Ein anderer als es noch gestern war) wartet schon auf uns und nachdem auch noch die Australier Jess und Pavel und zwei Thailaenderin da sind, starten wir die Tour. Fuer die Berge haben hier fast alle einen Mitsubishi Delica. Die sind besonders schmal und hoch, perfekt für die unebenen Wege.

    Unser erster Halt ist ein Punkt, von dem man den Ushba gut fotografieren kann. Wacho fährt diese Tour andauernd und weiß genau, wo er halten muss. Schöner Ausblick auf jedenfall. Ein bisschen weiter hält er unterhalb des Skigebietes. Für etwas mehr Geld würde er mit uns auf 3200 m fahren, soweit das der Schnee noch zulässt. Wir stimmen alle zu und bergauf geht es über Eis und Schnee, vorbei an noch stehenden Skiliften. Noch reicht der Schnee nicht ganz aus um die Skisaison zu eröffnen. Wacho selber arbeitet als Skilehrer und fährt auch selber professionell Ski. Fast schon stolz erzählt er von seinen drei letzten Brüchen. Die hat er sich alle abseits der Pisten zugezogen. Georgien ist bekannt für seine tollen Freestyle-Pisten.
    Wir schaffen es mit dem Auto auch wirklich bis zum Gipfelkreuz. Laufend wäre das auf jedenfall nicht möglich gewesen. So ein geiler Ausblick! Und so viel schöner Schnee! Gleich mal Schneeengel machen und für Wacho machen wir dann auch noch ein Sprungbild. Wie Kinder tollen wir herum und können gar nicht genug kriegen. Irgendwann müssen wir dann aber auch wieder hinunter, was Wacho auch meistert, trotz Eisrutschereien.

    Weiter also nach Ushguli, mit Zwischenhalt am Tower of Love, einem wirklich schön gelegenen Wehrturm am Fluss. In Ushguli halten wir zentral und bekommen "Freizeit" zum herumlaufen. Es besteht die Möglichkeit bei einer Familie Essen für später zu bestellen, aber unsere Mägen lassen es nicht zu. Wir entdecken das Dorf und es ist einfach nur wunderschön. Man fühlt sich wie im Mittelalter. Und im Hintergrund immer die Berge. Auch hier begleiten uns wieder viele Hunde auf dem Weg, von denen aber viele verletzt sind. Einer kann sogar seine Hinterpfoten gar nicht mehr nutzen und robbt durch die Gegend. Schlimm anzuschauen. Später beobachten wir allerdings wie mehrere Hunde eine Kuh angreifen und diese sich wehrt. Wenn man da als Hund einen Huf abbekommt, erklären sich die gebrochenen Pfoten. Auch hier sind die Hunde vor allem bedürftig nach etwas Liebe und wir verteilen fleissig Streicheleinheiten, erhalten dafür Gesellschaft und auch ein Stück an Begleitung.
    Irgendwann treffen wir uns alle wieder bei der Familie im Wohnzimmer, wo mittlerweile ein Buffet bereit steht. Wir schauen den anderen zu und werden gezwungen auch ein bisschen was zu essen. Das geht gut, aber die Kleinigkeiten reichen wirklich. Am Ende spazieren wir noch alle zusammen durch den Unesco-Teil von Ushguli. Hier stehen noch alle Wehrtürme und alten Häuser. Magisch mittelalterlich!

    Wacho fährt den nun recht müden Trupp wieder sicher nach Mestia zurück, wo wir auch erst bei Dunkelheit wieder ankommen. Auf dem Dorfplatz treffen wir auch noch einmal Jana, die heute wandern war und auch nur schönes berichtet (bis auf das Verlaufen vlt.) Mit den Australiern wollen wir dann eigentlich noch ins Kino gehen, um endlich "Dede" zu schauen. aber leider scheint das Kino geschlossen und bei Nachfrage beim Nachbarn erfahren wir, dass er seit einem Monat dort niemand mehr gesehen hat. Schade. Wir verabschieden uns von Jess und Pavel und gehen noch eine Kleinigkeit essen. Wir probieren zum ersten Mal Khinkali, das sind quasi Maultaschen mit Suppe und Fleisch oder Pilzen gefüllt. Sehr lecker und auch die Suppen, die wir essen sind zu empfehlen. Wir schlendern zurück zum Bus und auch diesmal fallen wir müde ins Bett.

    Die Heizung funktioniert übrigens super und dank Timer können wir immer schon anheizen, bevor wir zurückkommen und betreten dann unser warmes Zuhause.
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  • Day15

    Ushguli

    May 20, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 12 °C

    ....ist mit einer Höhe von 2200m das am höchsten gelegene Dorf Europas. Seine markanten Wohntürme aus dem 10. Jahrhundert gehören seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
    Es besteht eigentlich aus vier kleinen Dörfern und wirkt wie ein bewohntes Freilichtmuseum, wo ein mittelalterlich wirkendes Alltagsleben den Rhythmus bestimmt. Der Name bedeutet: mutiges Herz. Hier leben ca. 80 Familien, die Mut vor allem im Winter brauchen.Read more

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Shavts’q’ala-Kvishara, Shavts'q'ala-Kvishara