Germany
Carolafelsen

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Travelers at this place
    • Day3

      Edmundsklamm & Prebischtor

      June 15 in Czech Republic ⋅ ☀️ 22 °C

      Heute hat mich meine Tour nach Tschechien verschlagen. Nachdem ich die 20 Minuten Autofahrt über die Grenze nach Hrensko und die 6€ für einen Parkplatz hinter mich gebracht hatte, ging es in Richtung Edmundsklamm.
      Über einen wundervoll angelegten, durch einen malerischen Wald führenden Fußweg entlang des Flusses Kamenice, gelangt man zur Oberen Schleuse. Diese ist der Ausgangspunkt für eine Bootsfahrt ähnlich wie mit den Gondolieren in Venedig, wobei ich unseren tschechischen Bootsführer zitieren darf: "In Venedig Sie sitzen mit vier Leuten im Boot und zahlen 150€, hier Sie sitzen mit 26 Leuten und zahlen nur 5€. Und dafür singe ich nicht." Die Fahrt von Hrensko flussaufwärts über den Kamenice dauert 20 Minuten. Links und rechts ragen die Felswände empor und formen immer wieder eindrucksvolle Gebilde, zu denen unser Bootsführer immer wieder humorvolle Vergleiche findet. So sehen wir auf unserer Fahrt Elefanten, King Kong, Obi Wan Kinobi und weitere. Die Ruhe und die Entschleunigung ist spürbar. Am Ziel angekommen besteht die Möglichkeit nach einem 20 minütigen Fußmarsch noch eine Bootsfahrt durch die Wilde Klamm zu machen, die Option lasse ich allerdings links liegen. Ich möchte hoch zum Prebischtor über den Gabrielenstieg. Gesagt getan, dachte ich. Nur irgendwie habe ich mich verlaufen. Als ich dann querfeldein wieder auf eine Straße stolpere (Ich kann ja kein tschechisch, aber das Schild oben sagte bestimmt "Willkommen, hier ist eine Abkürzung") finde ich mich wieder zurecht. Die nächsten zwei Stunden geht es sehr gemütlich bergauf, immer schattenbedeckt, was bei den 30 Grad heute ein wirklicher Pluspunkt war, entlang des Elbsandsteingebirges. Zur linken Seite das Tal, ringsherum Sandsteine, Bäume und Wälder. Idylle pur. Es ist aber durchaus zu spüren, dass dies eines der Hauptattraktionen der Gegend ist, ich bin längst nicht mehr so alleine unterwegs wie gestern noch.
      Am Prebischtor angekommen musste ich erstmal schlucken. Ist hier doch ein Restaurant mitten in den Fels gebaut und der Lärm der zahlreichen Gäste empfängt mich. Aber nun gut, Augen zu und durch. Für 4€ kann man den Bereich rundum das Prebischtor erkunden. Dort sind einige schön angelegte Aussichtspunkte, es lohnt sich also!
      Der Blick auf das Tor ist wirklich schön, wäre da nicht das Restaurant mitten im Bilde. Apropos, das Prebischtor ist übrigens die größte natürliche Sandstein-Felsbrücke Europas, deswegen sind wir alle hier 😋 Unter anderem diente es als Kulisse für den Film "Die Chroniken von Narnia."
      Nach einer ausgedehnten Mittagspause habe ich genug von der Aussicht und begebe mich wieder in Richtung Tal. Der Abstieg ist nicht so schön wie der Aufstieg, geht dafür aber deutlich schneller. Wieder sind 5,5h und 17km geschafft, auch wenn ich natürlich dieses Mal den Luxus des Boot-Transfers hatte.
      Zurück am Campingplatz baue ich wie ein richtiger Camper meinen Grill auf und lasse den Sommerabend ganz gemütlich ausklingen.
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    • May26

      Die Tafelberge der sächsischen Schweiz

      May 26, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

      Am Sonntag bin ich dann also wieder weiter gezogen. Dieses Mal mit meinem Rad - entlang der Elbe flussaufwärts nach Pirna und dann weiter nach Stadt Wehlen in der sächsischen Schweiz. Es war sehr angenehm den Rucksack nicht auf den eigenen Schultern transportieren zu müssen, auch wenn es fraglich bleibt, wie lange diese Konstruktion gut gehen wird 😄

      In der Stadt Wehlen hab ich zunächst einen kurzen Regenschauer abgewartet, ehe ich entlang des Malerwegs, einem Weitwanderweg durch das Elbsandsteingebirge der sächsischen Schweiz, zum wohl berühmtesten Fotomotiv der Gegend - der Basteibrücke - gewandert bin. Und auch ich konnte nicht widerstehen dieses schöne Bauwerk und Gebilde mit meiner Kamera festzuhalten.
      Ich wanderte schließlich etwas mehr abseits von den touristischen Pfaden durch kleine Schluchten und passierte ein paar nette Dörfer bis ich dann in Hohnstein mein Zelt aufschlug.

      Tags darauf ging es dann zu den Schrammsteinen und hier hatte ich vor erstmals das "Boofen" auszuprobieren. Kathrin, meine Radverkäuferin in Dresden, hat mir davon erzählt und ich war vollauf begeistert. Es gibt im Nationalpark der sächsischen Schweiz 57 Bofen, das sind Felsüberhänge, wo darunter im Freien übernachtet werden darf 😍

      In meiner ersten Nacht teilte ich mir eine Bofe mit zwei Kletterern aus Berlin und so erfuhr ich etwas über die Besonderheiten des Kletterns in diesem Gebiet. Die wunderbaren Felsformationen aus Sandstein sind teilweise so sensibel, dass bereits der alleinige Kontakt der Hände mit dem Fels einen Abrieb verursacht. Dementsprechend vorsichtig muss man beim Klettern sein und so streng sind auch die Regeln des sächsischen Kletterns (u.a keine Verwendung von Magnesium, keine Klemmkeile oder Friends).

      Am Dienstag war das Wetter sehr launisch - dreimal zogen Regen- und Hagelschauer vorüber - wie wunderbar, dass ich immer zur rechten Zeit einen Felsüberhang finden konnte und somit völlig trocken blieb. Der Wochentag und das wechselhafte Wetter hatten auch seine schönen Seiten - so war auf der Schrammsteinaussicht, wo sich sonst die Menschenmengen nur so drängeln, kaum was los. Nur zwei Jungs aus Rheinland-Pfalz hab ich getroffen, beide sind leider patschnass vom Gewitter gewesen. Einer von ihnen Hobbyfotograf nutzte zuvor auch noch den Regen, um schöne Fotos zu schießen. Die zwei sind gerade mit ihren Fahrrädern durch die sächsische Schweiz unterwegs und ihre Unterkunft besteht derzeit aus einer Plane, die sie über ihre beiden Räder spannen - so einfach kann's gehen👍

      Nach einer netten Unterhaltung und der wunderschönen Aussicht ging's auf die Suche nach einer Quelle um meine Wasservorräte aufzufüllen und dann zur nächsten Bofe 🤗
      Hier treffe ich auf Feli. Sie studiert in Dresden Lehramt (Kunst, Latein und Religion), war mit dem Rad schon in Rom und genießt gerade ein paar Tage beim Bofen und herumwandern in den Wäldern.
      Wir sprechen über Gott und die Welt und das tatsächlich 😏 - spannend war vor allem die Frage, inwiefern Glaube und Kirche zusammenhängen und ob Glaube die Kirche eigentlich braucht?

      Von Feli erfahre ich auch, dass das Bofen in den letzten zwei, drei Jahren verboten war, da massive Trockenheit und hohe Waldbrandgefahr bestand. Das wurde auch sehr streng kontrolliert mittels Hubschrauber und Wärmebildkameras. Die Folgen der Trockenheit sieht man auch am massiven Fichtensterben. Heuer fließt glücklicherweise wieder Wasser in den Quellen und das Bofen ist auch wieder möglich.

      Heute bin ich dann über die Steige "wilde Hölle" und der "heiligen Stiege" indas kleine Dörfchen Schmilka und dann entlang der Elbe und vorbei an der Festung Königstein zum Rauenstein gewandert. Hier lieg' ich gerade unter der nächsten Bofe. 🤗 Ich könnt mich da wirklich dran gewöhnen 😅

      Morgen geht's aber dann zurück nach Pirna - dort verbringe ich noch eine Nacht und ab Freitag bin ich dann wieder Richtung Norden unterwegs 🙃
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      Traveler

      Tolle Bilder und Erlebnisse 👍🏻

      5/26/21Reply
      Traveler

      Cool dort muss ich auch mal schlafen 😋

      5/26/21Reply
      Traveler

      wenn mans sich genau überlegt, ist es eigentlich unglaublich was du alles erlebst auf dieser Reise...

      5/26/21Reply
      Traveler

      ja... das ist wirklich wahr... 🙏

      5/26/21Reply
      9 more comments
       
    • Day6

      Böhmische Schweiz - Kamnitzklamm

      September 18, 2021 in Czech Republic ⋅ ☁️ 15 °C

      Weiter geht es durch ein winziges Dorf und herunter in die Kamnitzklamm. Ebenfalls schon 1890 touristisch ausgebaut. Nach einem anstrengenden und ewig dauerndem Abstieg über glatte und schief liegende Steine sind wir am Fluss in der Schlucht.
      Entlang des Flusses wurden Wege, Stege und Tunnel durch den Sandstein gebaut.
      Nach 20 min ist Ende, hier wurde der Fluss aufgestaut und es geht nur per Boot weiter, samt "Gondolieri", der uns auf dem km über den See Steine mit Ähnlichkeiten zu Tieren und anderem zeigt. Per Zug an einem Seil kann er einen Wasserfall für wenige Sekunden aktivieren, der neben uns runter rauscht. Zwischendurch spielt er Mundharmonika. Gut gemacht und eine nette Abwechslung.
      Dann noch die letzten km zu Fuß und wir kommen wieder in Hrensko an. Der Ort selber besteht nur aus wenigen zwischen die Felsen Gebäude Häuser (durchaus historisch) mit einem Straßenmarkt dazwischen, dafür haben wir keine Energie mehr. 17 km Wanderung, minus einem auf dem Boot. 434 Höhenmeter insgesamt.
      Die Füße tun weh und so gibt es heute mal Pizza zu Hause.

      Gesamtzeit 2:44 Std. 5,85km und 198 Höhenmeter.
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    • Day6

      Böhmische Schweiz - Prebischtor

      September 18, 2021 in Czech Republic ⋅ ☁️ 14 °C

      Heute ging es nach Tschechien, in die böhmische Schweiz. Unsere Ferienwohnung liegt perfekt, es sind 15 min. die Elbe rauf, schon sind wir in Hrensko.
      Am Parkplatz werde ich gefragt wie ich zahlen will, auf meine Antwort "mit Karte" kommt die Reaktion "Euro oder tschechische Krone", damit habe ich als Holland Urlauber gar nicht mehr gerechnet. Aber hier an der Grenze geht alles in Euro.
      Es geht hinauf zum Prebischtor, dem Highlight auf tschechischer Seite. Ca 200 Höhenmeter. Angekommen ist man nicht nicht ganz da, denn nun gibt es noch einige Serpentinen unterhalb der Attraktion für die letzten 30 oder 40 Meter.
      Das ganze auf historischen Pflaster, 1890 angelegt, leider seit dem auch nicht mehr gepflegt, was den Aufstieg mit vielen Löcher und Unebenheiten doch recht anstrengend macht.
      Oben steht man dann plötzlich vor einem Drehkreuz, 4 Euro Eintritt pro Person. Dann dürfen wir durch das Tor gehen und von allen Aussichtspunkten aus Fotos machen.
      Die ganze Anlage, schlossähnliches Restaurantgebäude und Besucherwege, sind 130 Jahre alt. Alles schon damals für den Tourismus.
      Das Felsentor selbst darf nicht mehr betreten werden, nachdem sich eine 50cm tiefe Furche durch die Besucher gebildet hat und es eh ein Wunder ist, was da steht.
      Die Aussicht ist schön, aber die Anlage wirkt etwas zu sehr touristisch ausgebeutet. Also essen wir eine Wurst und schieben den Kuchen auf später und gehen wir runter.
      Weiter geht's einige km entlang der vielen steilen Felsen auf schmalen Wegen durch den Nationalpark bis zum nächsten Cafe. Endlich Kuchenpause.
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    • Day7

      Saxony

      September 4, 2019 in Germany ⋅ ☀️ 75 °F

      One of my favorite views along the Elbe was the Sandstone Mountains. Unfortunately they were so beautiful that I missed a turn and ended up on what barely qualified as path for a couple of miles. Whoops.

      I would have preferred to admire them from much closer, but that's the drawback of bike touring: you get to see a lot more than usual methods of travel, but you never have time for it all.
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    • Day6

      Walking in the nature.

      June 6, 2019 in Czech Republic ⋅ ☀️ 23 °C

      Take a boat and travel along the Elbe and in no time you are on the Czech border. There was a footpath to a waterfall between big rocks and a river. But we couldn't reach the waterfall without taking a boat. But the time runs out because a thunderstorm was coming.Read more

    • Aug1

      Tag 7 - Weiter in die Böhmische Schweiz

      August 1, 2020 in Czech Republic ⋅ ⛅ 19 °C

      In der Früh noch in Prag aufgewacht, aber nach dem Frühstücksbuffet auch schon wieder am Weg zum Prager Hauptbahnhof gewesen und um halb 10 ging es auch schon wieder mit dem Zug in Richtung Norden an die Deutsch-Tschechische Grenze. Kurzer Zwischenstop in Decin, in dem die Wartezeit mit Pommes und den klassischen (wie künstlichen) Himbeersoda und dem Beobachten der lokalen Alkoholiker/innenszene überbrückt wurde. Weiter gings dann mit der lokalen deutschen Bahn nach Schöna (1km hinter der tschechischen Grenze) und von dort mit der Fähre wieder zurück auf die tschechische Seite. Nachdem wir keine Reservierung für eine Herberge hatten gestaltete sich die Suche nach einer noch verfügbaren Unterkunft ziemlich spannend und nachdem die ersten vier Pensionen und Hotels abgewunken hatten und die Touristeninfo auch nicht helfen wollte hatten wir beim doch etwas verzweifelten Versuch beim ersten Hotel im der Stadt doch das erhoffte Glück und es war noch ein Zimmer für die beiden folgenden Nächte verfügbar.
      Nach dem Nerven beruhigen und erstem einfinden war klar, dass wir den Weg in die Edmundsklamm doch noch am Anreisetag beschreiten wollten. Also ging es um 15:00 los die ca. 2km bis zur Klamm zu wandern und als wir anstanden, den weiteren Weg mit dem Boot zurückzulegen. Hier wurde die ersten Erfahrungen mit tschechischem Tourismus gemacht (später dazu mehr) und die Felsenformationen bei der händischen Bootsschieberei interpretiert. Wieder am Ufer angekommen sind wir mangels Zeit den Weg aus der Klamm raufgewandert und haben noch ein Cola in Stimmersdorf genossen. Wie der Zufall es wollte haben wir noch den Bus retour nach Hrensko genau erwischt und sind so anstelle der 7km Fußmarsch bequem mit dem Bus wieder retour gefahren. Wieder im Hotel angekommen die Körperkerntemperatur per kalter Dusche auf ein erträgliches Maß gebracht und zum alten Gaswerk spaziert, wo deftig-tschechisch abendgegessen wurde. Der Abend war noch gemütlich von Spielen und der weiteren Planungen für morgen geprägt.
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    • Day6

      Höchster Punkt der Wanderung

      July 21, 2020 in Czech Republic ⋅ ⛅ 23 °C

      Heute ging es nach einem wunderbaren Frühstück und meiner ersten Übernachtung in einem Wanderquartier auf in Richtung Schmilka. Vergleichsweise milde Anstiege und schöne Wälder führen uns zum höchsten Punkt des Malerwegs. Die Aussicht ist allerdings wenig spektakulär, da wir von den vorangegangenen Etappen verwöhnt sind.

      Angekommen in Schmilka gönnen wir uns ein Stück Kuchen und machen uns auf den Weg ins Hotel in Tschechien.

      Morgen werden wir einmal nicht dem Malerweg folgen, sondern die Gelegenheit nutzen um die böhmische Schweiz zu erkunden.
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    • Day8

      Hrensko

      May 7, 2010 in Czech Republic ⋅ ⛅ 11 °C

      Der Regen hat sich wieder beruhigt und so machten wir einen Ausflug nach Tschechien. Hierfür brauchten wir natürlich unsere Ausweise und mussten hart mit der Rezeption verhandeln und gegen Tausch mit einer Visa-Karte, bekamen wir diese ausgehändigt. Mit dem Zug fuhren wir dann nach Hrensko und nach einem leckeren Essen mit dem Schiff wieder zurück zum Campingplatz.Read more

    • Day7

      Mit dem Rad nach Tschechien

      July 15, 2018 in Czech Republic ⋅ ☀️ 25 °C

      Wir radeln immer der Elbe entlang, bestaunen das Leben auf dem Wasser und die unglaubliche Natur. Ein Besuch im Öko Dorf Schmilka - Rast im idyllischen Biergarten, dann nach Tschechien. Kaum zu glauben, dass hier mal ein eiserner Vorhang war. Jetzt radeln wir einfach rüber. Wir durchwandern die Soutesky Klammen. Herrlich schattig und wildromantisch. Auch ein Bummel durch den grenznahen Vietnamesen Markt darf nicht fehlen. Alles bei bestem WetterRead more

      Traveler

      Das hört und sieht ja sehr entspannt aus/an, da öffnet sich eine ganz neue Welt herzliche Grüße Beatrix

      7/15/18Reply
       

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    Carolafelsen

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