Germany
Finowfurt

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Travelers at this place
    • Day1

      Anreise

      September 21, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

      Pünktlich 4 Uhr kam das Taxi, ab Chemnitz 5 Uhr und in binz 13.30 angekommen.
      Unser Hotel liegt direkt an der Promenade, Zimmer in Ordnung, wir hatten Glück, unser Zimmer war schon fertig.

    • Day72

      In und um Eberswalde

      August 11, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 30 °C

      Jonas schreibt...

      Wir sind erneut auf Celines Spuren unterwegs und besuchen diesmal Eberswalde, Celines derzeitiger Wohn- und Studienort. Die kleine Stadt, in deren Kern noch viele Altbauten erhalten sind, die aber mehr und mehr dem Druck der Gentrifizierung ausgesetzt wird, liegt am Rande der mecklenburgischen Seenplatte etwa eine Zugfahrtstunde von Berlin entfernt. Sowohl Celine als auch ihr Freund Clemens, haben diesen Sommer hier ihren Bachelor abgeschlossen und werden diesen liebgewonnen Ort schon bald verlassen. Für uns alle ein Grund mehr die Chance zu nutzen um das schöne Umland ein bisschen besser kennen zu lernen.
      Die Gegend ist zwar ziemlich flach, doch reich an Gewässern und Mischwäldern.

      Nachdem wir uns als letzte Stärkung ein Eis in der stadtbekannten Diele gegönnt haben, machen wir uns auf in Richtung Schwärzesee, der sich hier vor Ort grosser Beliebtheit erfreut.
      Wir finden für einmal alles vor, was wir in unseren Köpfen als der perfekte Klischee-Wanderuni-Rastplatz vorgestellt haben: Ein malerischer Sonnenuntergang, der durch die spiegelnde Wasseroberfläche noch viel intensiver wirkt und eine Abkühlung von der Hitze des Tages im klaren Waldsee.
      Im Verlauf der Nacht verabschiedet sich Jonas's Isomatte, die seit einigen Wochen des Nachts beständig Luft verloren hat und gleicht nun viel eher einem überdimensionalen Schlauch.

      Wir besuchen Spechthausen und füllen unsere Wasserflaschen bei einem Wildnispädagogen, der verzweifelt versucht mit Holz und Bogen ein Feuer zu entfachen, weil in zwei Tagen ein Fernsehteam anrückt um dies zu dokumentieren und gehen dann weiter übers Nonnenfliess, das laut Anschlagstafel zu den schönsten Orten Brandenburgs zählt. Die Landschaft und auch der Fluss ist vom Werk der Biebern geprägt und an vielen Stellen aufgestaut und von Entengrütze überwuchert. Der Wald wirkt wild aber auch irgendwie unheimlich. Insbesondere die Mücken finden hier gute Brutplätze in Form von morastigen Feldern und freuen sich sehr über unsere Bekanntschaft. Uns dagegen fällt es zunehmend sehr schwer diese einseitige Liebe zu erwidern...
      Auf dem Rückweg nach Eberswalde begegnen wir in der Nacht zum zweiten Mal einem Wildschwein und sind heilfroh, auch diesmal nur Rascheln und Grunzlaute aber keine direkte Begegnung zu haben.

      Um neue Impulse zu setzen, haben wir den Versuch gestartet unsere alte Gruppentagesstruktur aufzubrechen und dem Begriff "Uni" mehr Platz einzuräumen. Dafür haben wir beschlossen unsere tägliche Wanderroute zu verkürzen. Wir möchten uns mehr Zeit nehmen um uns über unsere Sicht und Gefühle zur Welt auszutauschen und haben dafür als erstes das Buch "Liebe, the roadbook of love" in unseren Rucksack gepackt. Ein Buch, das eine Sammlung verschiedenster kleiner Texte von Wissenschaftler/innen aus der ganzen Welt enthält und uns viel Stoff für Austausch bietet.
      Auch Abends reflektieren wir im Schein eines Teelichts, was wir am vergangenen Tag feiern, bedauern und wofür wir dankbar sind. In unsere Schlafsäcke gemummelt, lesen wir uns aus der Nibelungen Saga vor.

      Zurück in Eberswalde machen wir uns für den Workshop bereit und geniessen den Abend mit Popcorn und dem Film "Die göttliche Ordnung", der sich um die späte Einführung des Frauenstimmrechtes in der Schweiz dreht. Wir sprechen in den Tagen immer wieder über Rollenverhältnisse und inwiefern und an welchen Stellen die Überwindung der Geschlechter(-rollen) Sinn macht. Ob eine positive Diskriminierung ein erlaubtes und notwendiges Mittel ist um dem Ziel der Gleichberechtigung näher zu kommen. Und ob Männer auch Feministen sein können und wie wir den Begriff überhaupt definieren.

      Wir planen unseren näche Reiseabschnitt und freuen uns schon sehr darauf ab Mittwoch einen Perspektivenwechsel einzugehen für einmal nicht zu Fuss sonder auf dem Wasser unterwegs zu sein. Zudem ist unsere Gruppe gewachsen: Seit Samstag und für die kommenden drei Wochen wird uns nun auch wieder Isolde begleiten.
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    • Day81

      Von den Launen der Schleusenwächtwer/in

      August 20, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

      Jonas schreibt...

      Wir tauschen unsere Wanderschuhe für einmal gegen ein Kajak und ein Kanu ein und folgen dem Finowkanal hinauf in Richtung Marienwerder. Langsam aber sicher scheint sich der Ruf und das Ansehen unserer kleinen Gruppe zu erhöhen, schliesst sich uns doch mit Clemens innert weniger Wochen bereits der zweite Adelsspross an.
      Bei Sonnenschein und mit bester Laune paddeln wir den Wasserlauf hinauf, der alle paar Kilometer durch eine der zwölf historischen Schleusen begrenzt wird. So verschieden wie sich der Fluss sich uns zeigt, so verschieden sind auch die Schleusenwärter/innen. Während die einen uns freundlich gesinnt, noch gute Tipps und beste Wünsche auf den Weg geben, verderben wir anderen schon den (in zwei Stunden...) heiss ersehnten Feierabend durch unsere Ankunft. Den letzten Schleusenwärter an diesem Tagwiederum plagt das schlechte Gewissen, da er uns, weil wir erst nach Schleusenschliessung bei ihm eintreffen, nicht mehr bedienen darf.

      Als sich der erste Tag dem Ende zuneigt, biegen Isolde, Lotte und ich nach rechts in einen kleinen mit Seerosen gespickten Kanal ab, treffen auf Graureier und knuddelige Blesshuhnküken, die scheinbar über Wasser (bzw. Seerosenblätter) gehen können und finden Spuren von Biebern. Bald schon erreichen wir einen idyllischen Waldsee und finden eine perfekte Stelle am Waldrand für unsere abendliches Lager.
      Celine und Clemens dagegen liefern sich derweil ein Rennen gegen die Zeit, um uns noch vor Ladenschluss beim Spiess-Burger ein deftiges Abendmahl zu organisieren. Sie treffen auf ihrem Rückweg, den Duft von Knoblauchsauce und gerösteten Patties stets in der Nase, gleich drei Mal auf diese imposanten Nagetiere.

      Im abendlichen Flammenschein sitzen wir noch lange draussen, essen mit grossem Appetit unser verdientes Mahl, welches auch kalt ganz vorzüglich schmecken, lauschen Celine, die uns aus Walter Moers "Schrecksenmeister" vorliest und beenden schliesslich den Tag mit ein paar schönen Klängen von Isolde Ukulele ab. Die Nacht ist kurz und das Aufstehen fällt uns am nächsten Morgen so schwer, das wir erst gegen 14 Uhr aufbrechen und aufgehalten durch einige Brombeersträucher, an diesem Tag nur eine einzige Schleuse schaffen.
      Die Suche nach einem Schlafplatz gestaltet sich an diesem Abend überhaupt nicht einfach und wir beschliessen am nächsten Tag einfach wieder zum Mäckersee zurückzukehren, an dem wir den ersten Abend verbracht haben. An diesem Abend philosophieren wir hitzig über Rö(ö?)stzwiebeln und andere Feinheiten der deutschen Sprache.

      Unser ehemaliger Schlafplatz wird bei unserer Rückkehr leider bereits von einigen Anglern belagert, die uns mit einem undurchdringlichen Wall aus Angelrouten und Booten, die Landung verwehren. Unsere alternativer Lagerort ist leider nicht mehr ganz so toll, wie der Erste. Der nächste Tag beginnt regnerisch und wir erleben hautnah, was es bedeutet unser Haus auf Sand zu bauen. Während es giesst wie aus Kübeln, versuchen wir mit Löffel und Tassen bewaffnet einen Burggraben um unser Tarp zu errichten, können aber nicht verhindern, das ein kleiner Teil unseres Gepäcks der Wasserfront zum Opfer fällt. Clemens versucht mit nichts als Unterhose auf der Haut, heldenhafte unser Zuhause zu beschützen und muss dabei ordentlich einstecken, ebenso Celine, die am Schluss vor Nässe trieft. Insgeheim hoffen wir, dass es den unfreundlichen Fischern nicht anders ergangen ist...
      Die Stimmung nahe dem Tiefpunkt aber zum Glück haben wir für genau solche Fälle immer eine Packung Buchstabensuppe in Peto, die uns schliesslich den Tag und den Frieden unter dem Tarp rettet und uns mit der Frage zurücklässt ob in jeder Packung die selbe Anzahl der gleichen Buchstaben drin ist.

      Als Ausgleich gestaltet sich der Rest des Tages und der darauffolgende Sonntag, an dem wir wieder nach Eberswalde zurückpaddeln, freundlich.
      Müde aber gut gelaunt, machen wir auf unserem Rückweg noch einen Schlenker und besuchen zum dritten Mal die örtliche Eisdiele um den Abschluss unseres kleinen Abenteuers zu feiern.
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    • Day1

      Marina "Eisvogel"

      April 25, 2015 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

      So kann man auch ein Geburtstagsgeschenk „basteln“. Die Region an der Oder war schon oft die heimliche Sehnsucht von Wolfgang, aber so richtig konnte ich mich nicht damit anfreunden. Aber nun bin ich über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe das „Geburtstagskind“ in Richtung Oder gelotst.
      Der erste Platz, den wir ansteuerten war die „Marina Eisvogel“ und haben es nicht bereut. Wir wurden super nett empfangen und betreut.

      Ein Feuerwehrauto kam gleich nach uns, um Wasser aus dem Kanal zu ziehen und so erfuhren wir, dass gleich in der Nähe auf dem ehemaligen Armeeflugplatz ein Ostfahrzeugtreffen stattfand. Wir radelten in Richtung Flugplatz und schon auf den Straßen hatte man das Gefühl, das die Zeit zurückgedreht war :-)
      Nachdem wir essen am Kanal waren ging es zurück zum Platz und an Wolfgangs Hobby, Antenne aufbauen :-)
      Wir genossen die Ruhe und fühlten uns wohl.
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    You might also know this place by the following names:

    Finowfurt, Q1418300

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