Germany
Friedrichroda

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17 travelers at this place
  • Day1

    Von Brotterode auf den Inselberg

    June 25, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Im Hotel angekommen, habe ich gleich mein Zimmer beziehen können. Schnell waren die Sachen verträumt und ich habe mich ausgemacht zur ersten Wanderung. Erst war es noch recht wolkig und zugezogen, doch jeh länger ich lief um so mehr klare es auf.

    Von Brotterode auf den Inselberg.
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  • Day2

    Bobbahn, Spießberg und Spitterfall

    June 26, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute bin ich mutig. Die Wanderung ist mit 22 km angegeben. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten abzukürzen. Na mal sehen.

    Highlight war die Wanderung in der alten Bobbahn. Die Bahn hatte 1901 Carl Benzing konstruiert. Man sieht noch die alten Kurvenbauten. Am Spießberg dann geht's zum Rennsteig. Früher hab kannte ich den Rennsteig nur aus Liedern und Geschichten, jetzt bin ich ihn schon 2mal gelaufen 😊Read more

  • Day3

    Vom Prinzenteich zur Wartburg

    June 27, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Mir tun gewaltig die Waden weh, deswegen wird die heutige Tour nicht so anspruchsvoll.
    Ich fahre nach Eisenach und wandere zur Wartburg.

    Los geht's am Prinzenteich und durch die Ludwigsschlucht. Eine schöne Klamm. Unterhalb der Wanderwege. Hinauf auf den Königstein. Von hier aus kann man den Südturm der Wartburg sehen.
    Jetzt geht's es durch die Drachenschlucht. Diesmal führt der Weg direkt durch die Klamm. An der Hohen Sonne gibt's erst mal ne Thüringer Bratwurst. :) Am Rennsteig entlang zur wilden Sau, wo man wieder einen herrlichen Blick auf die Wartburg hat. Jetzt geht's richtig schnell und ich bin an der Wartburg angelangt. Herrlich. Der Abstieg ist etwas beschwerlich. Aber die Wanderung war richtig toll. Die zwei Kugeln Eis am Prinzenteich hab ich mir redlich verdient.
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  • Day8

    Renn. Steig!

    August 9, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 28 °C

    Unser Weg führte für eine Weile den Rennsteig entlang, vorbei am Heuberghaus zum Restaurant Tanzbuche. Nach einem Abstecher zum Simmertsbergstein mit schönem Blick zum Inselsberg füllten wir den Flüssigkeitspegel in der Tanzbuche wieder auf, bevor es dann bergab zurück in de Pension ging.
    Am Nachmittag wird wieder gefaulenzt, das haben wir uns aber auch verdient!
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  • Day4

    Gottlob-Tempel und Marienglashöhle 💎

    June 20 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Für heute standen drei Wanderziele auf dem Programm.
    Zuerst einmal zum Gottlob-Tempel oben auf dem Berg, mit einem tollen Talblick. Dann geht's durch Friedrichroda zum Schloß Reinhardsbrunn. Leider ist es komplett eingezäunt und nicht zu besichtigen. Auch den Schloßpark kann man nicht anschauen.😥 Aber der Benediktinerpfad an den Teichen entlang ist wunderbar schattig und führt uns zum Reinhardsbrunnen.
    Dem Lutherweg folgend gelangt man zum angeblichen Klostergarten, leider von Garten und Kloster keine Spur.
    Aber weiter gehend kommen wir direkt zur Marienglashöhle. Im Rahmen einer Führung kann man sich die Gipskristalle ansehen und lernt etwas über das harte Leben der Bergleute.
    Von da aus ist es nicht mehr weit auf dem Herzogweg zum Hotel zurück.
    13,8 km

    https://www.komoot.de/tour/396524790?ref=aso
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    Ev on Tour

    Es ist ein Genuss eurer Wanderung zu folgen.

    6/20/21Reply
    Reisefan

    Vielen Dank, ist wirklich eine tolle Gegend. Da macht das Wandern Spaß 👍

    6/20/21Reply
    D.O.T

    Uiii... Sind das viele 😊😊😊

    6/21/21Reply
     
  • Day2

    Rennsteig und Bobbahn 🛷

    June 18 in Germany ⋅ ☀️ 27 °C

    Mit dem Hotelshuttle haben wir uns um 9.00 Uhr zum Großen Inselsberg fahren lassen. Wir wollen zurück zum Hotel in Friedrichroda wandern. Auf direktem Wege etwa 10 km, größtenteils aber befestigter Rennsteig. Das wollen wir nicht!
    Wir haben begonnen mit den Reitsteinen, Felsen am alten Rennsteig. Ein etwas abendteuerlicher Abstieg, wo mit den Augen wandern angesagt ist.
    Wir haben einen Schlenker zum Linsenkopf und zur Schmalkaldequelle gemacht und sind dann über wunderschöne Waldwege zum Heuberghaus gewandert. Und es gab ein alkoholfreies Hefeweizen, das zischt bei der Hitze. 🍻 Und noch ein Schlenker über den Spießberg mit einem potthässlichen Aussichtsturm, bevor wir hinter dem noch geschlossenen Spießberghaus die alte Bob- und Rodelbahn abwärts laufen. Als Kind habe ich diese noch vereist in Aktion erlebt. Heute verläuft in der Bahn ein Wanderweg und Start- und Zielhäuschen vergammeln im Wald.
    Von da aus ist es nicht mehr weit zum Hotel.
    Trotz der hohen Temperaturen konnten wir die Wanderung größtenteils auf schattigen Waldwegen genießen.

    17,6 km

    https://www.komoot.de/tour/395110426?ref=aso
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  • Day5

    Schauenburg, Hirschstein, Limonadenquell

    June 21 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach dem Gewitter in der Nacht war die schwülwarme Luft weg und bestes Wanderwetter.
    Zuerst ging es auf abenteuerlichem, zugewachsenem und damit nassem Weg zur Ruine der Schauenburg. Und weiter auf dem Burgweg, später dann auf einem Wiesenweg zum Regenbergstein, der leider keine Aussicht bot. Über die Tanzbuche, einem Ausflugslokal( noch geschlossen) wanderten wir weiter durch den Lauchagrund zum Hirschstein. Hier bot sich uns ein schöner Inselsbergblick. Und an der Limonadenquelle konnten wir unsere Trinkflaschen auffüllen.
    Ein erneuter steiler Aufstieg zum Tenneberg und weiter zum Heuberghaus mit kleiner Einkehr.
    Von da aus wandern wir talwärts über den Naturlehrpfad Kühles Tal, immer am Schilfwasser entlang. Ein zwar anstrengender Weg, aber mit Wasserfall und Farn. Sehr empfehlenswert!
    15,4 km

    https://www.komoot.de/tour/397444949?ref=aso
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  • Day2

    Tag 2

    May 11 in Germany ⋅ 🌧 11 °C

    Auf den großen nordamerikanischen Fernwanderwegen gibt es die Trail-Angel, die Weg-Engel. Menschen, die den Wanderer entlang der Strecke hilfreich zu Seite stehen, in dem sie ihnen Lebensmittel, Wasser, und Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Da ich nicht davon ausgehen kann, dass es diese Engel auch entlang meines Weges gibt, beruhigt mich die Tatsache, dass ich telefonisch auf ein mindestens genau so verlässliches Netzwerk an Freunden zurückgreifen kann. Bereits heute morgen, und damit wesentlich früher als vermutet, musste ich auf einen Trail-Angel zurückgreifen. Auf Grund der gestrigen Temperaturen, zippte ich, um größtmögliche Eleganz bemüht, in der Drachenschlucht die Hosenbeine meiner ZippOff-Wanderhose ab und verstaute sie im Rucksack meiner Tochter. Dies viel mir erst wieder ein, als ich gegen 5:00 Uhr morgens im Zelt erwacht und den deutlich gesunkenen Temperaturen mit eben dieser Hosenbeine entgegentreten wollte. Dumm nur, dass diese sich jetzt in Sangerhausen befanden. Nur 4 Stunden später, streckte mir ein ganz besonders lieber Freund eine Tüte mit den vermissten 50% meiner Beinkleider aus seinem Autofenster entgegen, fuhr mich zum nächsten Supermarkt, wo ich meine Wasservorräte ausfüllen konnte und lud mich obendrein auch noch zum Frühstück ein. Glücklich und dankbar konnte ich meinen Weg vortsetzen. Vor mir lag der Inselsberg und ein buntes Album voller Kindheitserinnerungen. In dieser Gegend hatte ich mit meinen Eltern und meiner Schwester zu DDR-Zeiten mehrere Schöne Sommerurlaube verbracht. Die Wurzeln meiner Wanderlust liegen genau hier, aber auch die Erinnerung an ein, im Waldgasthaus Dreiherrenstein, gegessenes Salamibrot, welches durch den, bis dahin unbekannten Verzehr mit Messer und Gabel, zu einem, fest in meiner Erinnerung verankerten Erlebniss wurde. Noch heute bin ich überzeugt davon, daß belegten Broten, mit Messer und Gabel gegessen, etwas zeriomonelles anhaftet und dass selbige auch noch besser schmecken. Ich habe oft darüber nachgedacht, ob der stärkere Reiz, den die abgeschnittenen Happen, durch ihre , meist eckige Form auf Zunge und Gaumen ausüben, dazu führen, dass sie anders wahrgenommen werden. Sollte ich irgendwann mal ein Thema für eine Doktorarbeit benötige, werde ich nicht lange überlegen müssen. Der Anstieg zum Inselsberg wurde von Nebel und Regen begleitet. Der Gipfel war menschenleer und so gehörte der höchste Punkt meiner Rennsteigstreck mir ganz allein. Mir und dem unglaublich stolzen Moment, es ohne zusätzlichen Sauerstoff und nepalesischen Träger hier hoch geschafft zu haben. Ein Jahr lang habe ich auf Wände, ins Leere oder einfach vor mich hin gestarrt. Dies tat ich sitzen oder liegend und fast ausnahmslos ohne wahrnehmbare Bewegungen. Als Resultat dessen, erschien am Tag meiner Abreise, auf dem Display unsere wiederwärtig ehrlichen Personenwaage, der unschöne Wert von 150kg.
    Somit habe ich also mit Rucksack inbegriffen,170 kg auf diesen Scheißberg gewuchtet. In diesem Moment war ich ein König. Wenn ich nicht so ein schüchternes Gemüt hätte, wäre just in diesem Moment, in dem umliegenden Niederungen ein laut gebrülltes, aber sehr sympathisch artikuliertes " Fick dich ins Knie - Personenwage mit Bluetooth und Fitnessapp" zu hören gewesen. So muss sich Hannibal mit seinen Elefanten gefühlt haben. Nasskalte 10 Grad und Nieselregen ließen mich, nach einem kurzen Innehalten, flink zum Abstieg übergehen. Das extrem steile Wegstück, konnte ebenfalls mit einer Erinnerung aus Kindheitstagen aufwarten. Nur war diese Erinnerung ehr traumatischer Natur. Hatten mich doch meine Eltern, in einen der schon erwähnten Wanderurlaube, dieses fast senkrechte Wegstück hinaufgeschäucht, mir falsche Kilometerangaben vorgetäuscht und mich mit einem versprochenen Eisbecher bis zum beinahe Herzinfarkt hinterhältig und sadistisch, großen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Heute wäre das eindeutig ein Fall fürs Jugendamt, wenn nicht ohnehin ganz und gar verboten. Mich, den schwächlich blassen, kugeligen Jungen, der im Sportuntericht immer als letzter noch übrig blieb, wenn Mannschaften gewählt wurden und dessen einziger körperlicher Vorteil darin bestand im Tor mehr Platz zu versperren, als alle anderen in seiner Klasse. Noch heute kann ich mich an das Gefühl und die Angst erinnern, Blut würde jeden Moment aus meinen, wild pochenden, Daumen spritzen, weil die zarten Gnapenblutgefäße einem Puls von 220 und dem damit einhergehenden Blutüberdruck nicht eine Sekunde länger standhalten würden. (Ich habe es vorsichtshalber gleich für die nächste Therapiesitzung notiert). Meine Wassereserven waren mittlerweile auf knapp 250ml geschrumpft. Die zuvor auf dem Weg eingezeichneten Quellen hatte ich nicht finden können und so versuchte ich meinen Durst so gut wie möglich zu unterdrücken. Dank zweier weiterer alpnistischer Anstiege, sollte sich das als unmöglich herausstellen. Wasserstand 0 und noch 3 km. Wenn jetzt noch ein Anstieg kommen sollte, würde ich mich in ein ausgeweidetes Dromedar einnähen müsse, wie es ein bekannter Star aus der Überlebenstrainingsszene zur Primetime eines Überlebenstrainingszenenspartenkanals mal vorgeführt hatte, um sich vor Wüstenhitze und Sandsturm zu schützen. Sollte das nicht realisierbar sein, blieb mir immer noch, der aus hunderten von "MC Gyver" Folgen aufgesaugte Wissenschatz, der es mir ermöglichen würde, aus einem alten Schuh, einer Walkmanbatterie und 2m doppellagigem Toilettenpapier eine Anlage zur Gewinnung von Trinkwasser aus alten Tannenzapfen zu konstruieren. Da ich gegen 20:30 Uhr mit hängenden Zunge und leicht dehydriert, eine munter vor sich hin plätschernde Quelle an meinem Ziel, dem Heuberghaus vorfand, blieb mir das ausweiden eines Dromedars erspart. Wie sich in der folgenden Nacht herausstellen sollte, war ich hier sogar auf eine Heilquelle gestoßen, deren, bereits in homöopathischen Dosen verabreichtes Wasser, zuverlässig jede Form von Hartleibigkeit zu beseitigen vernag. Immerhin eine gute Gelegenheit, morgen den mitgeführt Wasserfilter seiner Bestimmung zuzuführen. Mein jährlicher Bedarf an Kolibakterien und Schwermetallen ist ganz sicher gedeckt. Meine zweite Nacht verbrachte ich nicht im Zelt, sondern in einer, der am Rennsteig weit verbreiteten Schutzhütte. Ich war zu erledigt um jetzt noch ein Zelt aufzubauen. Außerdem regnete es noch immer und die Hütte wirkte, trotz des angrenzenden Travoraums sehr einladend. Mit der Hoffnung, mich im Halbdunkeln nicht versehentlich in einer Schulbushaltestelle einquartiert zu haben, schlief ich erschöpft ein.
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    Ingolf Gerlach

    Bin in Gedanken bei Dir , mein Bruder

    5/12/21Reply

    Hey Micha! Mein Respekt! Ich hoffe du findest deinen Frieden! LG Yves [Yves Müller]

    5/12/21Reply
    Kathrin Bobka

    Ich habe gelacht und geweint, sehr gut geschrieben. Wenn du mal wieder Hilfe brauchst, sag einfach Bescheid. Wir sind sofort für dich da.

    5/12/21Reply
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  • Day7

    Dazu braucht man Körner!

    August 8, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Für heute waren 31 Grad angesagt, daher brachen wir bereits gegen 9:00 Uhr zu unserer Wanderung auf den Körnberg auf.
    Die Route führte an einigen schönen Aussichtspunkten entlang und die 270 Höhenmeter kamen uns gar nicht als solche vor, da es vergleichsweise moderat bergauf ging.
    Vom Körnberg hatten wir dann einen schönen Blick auf den Großen Inselsberg. Bereit gegen Mittag waren wir wieder in der Pension, reicht aber auch für heute!
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  • Day6

    „Ich wander‘ ja so gerne ...“

    August 7, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Pension "Tannenrausch" in Friedrichroda liegt direkt am Waldrand und ist daher ein guter Startpunkt für Wanderungen.
    Eine solche nahmen wir heute in Angriff, unser Ziel war die Marienglashöhle. Die ist zwar nur knapp 2 Kilometer entfernt, wir wählten aber eine längere Route und machten auch paar mehr Höhenmeter. Bei den tropischen Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit (dabei haben wir es im Vergleich zum restlichen Land ein paar Grad kühler hier).Read more

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Friedrichroda