Germany
Hessisch Oldendorf

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11 travelers at this place

  • Day413

    Rund um Fischbeck

    May 12 in Germany ⋅ 🌧 12 °C

    „Uisbecchae“ - wer kann das wohl aussprechen ? - der ursprüngliche Name des Ortes (erstmals 892 n.Chr. erwähnt), der heute „Fischbeck“ heißt. Damit ist es die älteste Siedlung im Schaumburger Land. Heute gehört der Ortsteil zu Hessisch Oldendorf .
    Nur 20 km von Rinteln entfernt, ist es eine kurze Anfahrt zur Wanderung.
    Ich bin „old Fashion“ unterwegs, d.h. ich verlasse mich auf eine gedruckte Karte in einem Flyer.
    Ich parke an der Stiftskirche, der Höhepunkt meiner Wanderung, hebe den Besuch aber für den „krönenden“ Abschluß auf.
    Den Wegverlauf folgend geht es zuerst auf den Heineberg und zur Heineburg-Ruine. Bekanntlich wurden Burgen ja meist auf einer Höhe gebaut und auch hier geht es als erstes etwas bergauf, wobei „Berg“ ist eigentlich lächerlich. Auf dem Moselsteig werden wir da andere Höhen kraxeln müssen.
    Aber immerhin von oben gibt es eine wunderschöne Aussicht auf den Ort Fischbeck.
    Und wo sind die Fundamente der Burg ? Ein Hinweisschild zeigt mir, dass ich richtig sein muss. Vielleicht liegen sie verschüttet unter einem Wall ?
    Rechts der Wald, links die Felder geht es weiter am Wanderparkplatz vorbei in Richtung Fischbeck und hier zum Höhepunkt der Wanderung.
    Das Stift Fischbeck hat wie der Ort selbst eine über tausendjährige Geschichte. Seit Gründung werden die verschiedenen Stiftsgebäude von Stiftsdamen bewohnt, ledige, verwitwete oder geschiedene Frauen. Es ist also kein Kloster.
    Die Kirche ist geöffnet und ich bin fasziniert von dem Innenraum. Ein Orgelkonzert muss hier sehr, sehr schön sein.
    Ich bin allein, brauche also keine Maske und nehme mir Zeit.
    Sicher komme ich noch einmal zurück, wenn es nach Corona wieder Führungen auf dem Stiftsgelände oder Orgelkonzerte gibt.
    Auch die Wanderung war sehr schön und mit 9 km nicht allzu lang.
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    Wolfgang und Heidi

    Ich bevorzuge Olivenöl

    5/16/21Reply
    Wolfgang und Heidi

    Ist Sie nicht hübsch meine Süße?

    5/16/21Reply
     
  • Day3

    Weiter als geplant - zur Papp-Mühle

    September 8, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute lief alles irgendwie anders als geplant. Nach dem erste Kaffee und dem einpacken des Zeltes ging es erstmal wieder hoch auf den Weserberglandweg. Der Abstieg am Abend war entspannter. Es gab wunderschöne Wege auch einige Singletrails und es gab mehr als gewünschte Höhenmeter. Auf dem Kammweg war es wunderbar-und zum Ende Treppen. Aber auch das mit dem Benpacker gut bewältigt. Und zwischenzeitlich gab es extramotivation- ich habe ein NST-Hinweis entdeckt 😀 Aber die Zeit verging heute einfach zu schnell so das ein paar flache Wege mich dann nach 11 Stunden ans Ziel brachten.Read more

    BonnGiorno

    Kann man den Benpacker mal in Aktion sehen? Den Begriff kannte ich noch garnicht,, jetzt weiß ich zumindest was es ist!😀

    9/8/20Reply
    Pura-Vida

    Ich versuche mal ein Video zu machen. Kann aber noch ein paar Tage dauern. Sacki (Kai Sachmann) hat seine Rheinsteigtour mit dem Benpacker gemacht und das auch mit Videos dokumentiert.

    9/8/20Reply
    SRQ.SRQ

    Ein Video und eine Einschätzung von Dir zum Benpacker wäre echt interessant! 🙂

    9/8/20Reply
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  • Day326

    Wunderschönes Höllenbachtal

    February 14 in Germany ⋅ ☀️ -7 °C

    Schnee, Sonne und immer noch Minustemperaturen um die 10 Grad. Da kann man nicht einfach in der warmen Stube hocken.
    Gestern Abend habe ich lange überlegt, welche Wanderung ich heute machen kann. Es sollte nicht zu weit weg sein und ich wollte schon sicher sein, dass mir der viele Schnee keinen Strich durch die Rechnung macht. Ausserdem gehe ich heute allein und das bedeutet, dass ich auch den Weg allein finden muss.
    Nun bin ich hier mit vielen Wanderbüchern und -heften ausgestattet. Das macht das ganze aber nicht einfacher. Ich schaue auch nach Touren in der „Komoot-App“ und entscheide mich für eine Tour im „Höllenbachtal“. Ich lade die Tour in der App offline und hoffe, dass es nicht schwierig wird, „meinen Weg zu gehen“ 😊
    Ausgangspunkt der Wanderung ist Rohdental, ca. 25 Kilometer von Rinteln entfernt.
    Der Wanderparkplatz am Waldbad ist geräumt und es kann losgehen. Diese Tour gibt es ebenfalls im Rother-Wanderführer „Weserbergland“ (Tour 46). Den habe ich auch aus Sicherheit in der Tasche. Man weiß ja nie mit der Technik.
    Eine nette Stimme meiner App führt mich direkt zum Ausgangspunkt der Wanderung.
    Es beginnt im „Schneegrund“. So heißt er auch im Sommer, aber heute macht er seinem Namen aller Ehre. Der Schnee liegt ca. einen halben Meter hoch.
    Von hier geht es leicht bergauf immer am Höllenbach entlang. Der Weg ist gut zu laufen. Auf dem ersten Teilstück gibt es Fahrrinnen von einem Traktor und so komme ich ganz gut voran. Nur ganz wenige Wanderer sind unterwegs und die meiste Zeit bin ich allein. Es geht in Richtung „Schillathöhle“. Ich erreiche einen kleinen Wasserfall. Um Fotos zu machen, muss ich durch tiefen Schnee stapfen und meine Füße sind schon wieder nass.
    Der Weg von hier zur Höhle bzw der Wanderweg verläuft steil nach oben. Er ist sehr schmal und nicht geräumt und ich sehe, wie ein Paar auf „allen Vieren“ versucht, nach oben zu kommen. Was soll ich machen? So richtig gut sieht das nicht aus.
    Es ist eh Mittagszeit, also Lachstatar und Tee aus dem Rucksack und erstmal eine Rast machen.
    Ich hasse es, wenn ich nicht das umsetzen kann, was ich geplant habe und ich mag es nicht, einen Weg zweimal zu gehen. Deshalb suche ich ja meist die Rundtouren aus.
    Nach der Stärkung geht es also doch weiter. Und ich schaffe, es im aufrechten Gang. Nur einmal musste ich in den Schnee fassen. Oben angekommen, begrüßt mich herrlichster Sonnenschein über einer weiten Schneelandschaft. Die „Schillathöhle“, die nördlichste Tropfsteinhöhle Deutschlands ist wegen Corona geschlossen und so spare ich mir den Weg dorthin und gehe direkt den Hölltalsteig nach unten. Den nutzen ein paar Familien mit ihren Kindern zum Rodeln. Direkt am Ende des Steiges sehe ich dann die Höllenmühle, die nicht wirklich wie eine Mühle, sondern wie ein Wohnhaus aussieht. Trotzdem schön anzusehen mit dem Mühlenstauteich. Die Mühle wurde bereits 1664 als Wassermühle gebaut und beherbergt heute Ferienwohnungen.
    Nach einem kurzen Weg nach oben kann man dann den höchsten natürlichen Wasserfall Norddeutschlands sehen. Hier stürzt der Höllenbach in eine Tiefe von 15 Metern. Heute ist das Wasser zum Teil vereist und es ist sehr schön anzusehen.
    Die Hälfte der Wanderung habe ich hinter mir und jetzt geht es durch einen dichten Buchenwald und an kleinen Felsformationen vorbei, den „Langen Jammer“ bergab.
    Eine sehr, sehr schöne Wanderung, die ich sicher mit Wolfgang noch einmal gehen werde.
    Mal sehen, ob es ohne Schnee dann genauso schön sein wird.
    Übrigens: „Hölle“ im Wort Höllenbachtal hat nichts mit dem Wohnort des Teufels zu tun. Wie ich unterwegs lesen konnte, kommt das Wort von „Hel“ und das ist eine alte Bezeichnung für Mulde oder Senke.
    Die Komoot-App hat mich sehr gut geführt. Ich hätte den Weg aber auch sicher anhand der Ausschilderung gefunden.
    Für die nächste Tour werde ich den gps-Track aus dem Rother Wanderbuch offline laden. Mal sehen, ob das genauso gut funktioniert.
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    Wolfgang und Heidi

    Ich bin stolz auf Dich meine Süße

    2/17/21Reply
    Lisa Klein

    It is so good to see your face, Heidi! It has been too long. You look marvelous!

    3/8/21Reply
     
  • Day249

    Patensteig 2 (allein gewandert)

    November 29, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 0 °C

    Heidi
    Der Patensteig ist mein Lieblingsweg im Weserbergland.
    Er ist nicht zu lang, ca. 7 km und auch nicht allzu weit von unserer Wohnung entfernt. Wolfgang ist in Bederkesa und ich entschließe mich, bei schönem Wetter diesen Weg noch einmal allein zu gehen.Read more

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