Germany
Holthausen

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4 travelers at this place:

  • Day1

    Startklar

    April 27 in Germany

    Stellt euch vor, Mama und Papa haben sich tatsächlich ein Wohnmobil gekauft. Was für Spießer! Na gut, Papa wäre auch noch weiter mit dem Bus gefahren, aber Mama hatte die Schnauze voll und hat nach mehr Komfort verlangt. So hat der gute Bus nun ausgedient und Papa hat ihn schweren Herzens verkauft. Dafür steht seit ein paar Tagen ein riesiger Kasten in unserer Einfahrt und wartet darauf, endlich bewegt zu werden.
    Heute ist es so weit. Wir fahren für ein langes Wochenende weg. Wohin die Reise geht? Keine Ahnung. Ich lasse mich überraschen.
    Der Tag ist chaotisch, wie immer, wenn die Alten kurzfristig beschließen wegzufahren und alles auf den letzten Drücker machen müssen. Na wenn das mal gut geht...

    Geht es nicht, wie sich schon nach wenigen Minuten herausstellt. Wir haben es gerade bis zum nächsten Lidl geschafft, da fällt Mama ein, dass sie die Aufsätze für meine Trinkfläschchen zuhause vergessen hat. Also müssen wir nach einem schnellen Einkauf nochmal zurück. Papa freut sich riesig und seine gute Laune wird noch besser, als Mama einen Schrank öffnet und beinahe von einer Thermosflasche mit heißem Wasser erschlagen wird, die laut scheppernd zu Boden kracht und dort eine hübsche kleine Delle hinterlässt. Das wäre im Bus nicht passiert, denn da hatte jedes Teil seinen festen Platz. Bus und Mensch waren perfekt aufeinander abgestimmt - ein eingespieltes Team sozusagen. Das muss sich hier im Womo erstmal alles finden. Momentan sind Mama und Papa mit dem Platzangebot total überfordert. In den Schränken herrscht gähnende Leere und dadurch rutschen die Sachen hin und her und klappern. Mal sehen wie lang die Liste mit Dingen wird, die Papa nach unserem Kurztripp ändern will.
    Wir kommen gegen Mitternacht auf einem Parkplatz an. Dort steht schon der Bus von Onkel Timon und Jagoda, die mit einer Bekannten unterwegs sind und mit denen wir die nächsten Tage verbringen werden.
    Da ich fast die gesamte Fahrt verpennt habe, bin ich nun richtig wach und drehe auf. Vor halb drei ist nicht an Schlaf zu denken. Mama nimmt es gelassen und bespaßt mich, während Papa schon mal in die Heia geht. Irgendwann werde auch ich müde und was soll ich sagen? Das neue Bettchen ist der Hammer! Ich spiele noch zwei Minuten mit meinem Mobile, schmeiße mich auf den Bauch und schlafe zufrieden ein.
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  • Day10

    Daheim

    September 9, 2017 in Germany

    Die Ankunft in Mülheim verschlafe ich. Als ich im Bus aufwache, ist dieser schon leergeräumt, die Waschmaschine läuft und im Ofen liegen Fischstäbchen.
    Papa legt mich auf meine bunte Kuscheldecke und ich rolle mich quietschvergnügt mit meinem Spielzeug hin und her.
    Also ich könnte morgen gleich wieder in den Urlaub fahren...

  • Day64

    Zuhause

    May 27, 2017 in Germany

    Nach dem Frühstück brechen wir zeitig auf. Gut, dass wir eine Klimaanlage haben, denn heute sind es über 30 Grad.
    Wir kommen ohne größere Staus nach sechs Stunden in Mülheim an und gehen erstmal einkaufen. Danach geht es ab nach Hause.
    Nach 64 Tagen, 8734 Kilometern und gut 500 verbrauchten Windeln sind wir endlich wieder da. Ich erinnere mich sogar noch an unser Haus und vor allem an meine Spieldecke im Wohnzimmer, auf die Mama mich gleich legt und auf der ich mich direkt wohlfühle.
    Nachdem die ersten Wäscheberge aus dem Bus geräumt sind, geht Mama mit mir in die Badewanne und ich plansche zufrieden.
    Den Abend lassen wir mit Brust, Bier, Pizza und Fußball ausklingen. Dann geht's ab ins kuschelige megagroße Familienbett. Es ist schön wieder zuhause zu sein.
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  • Day1

    Auf die Plätze, fertig, los...

    August 31, 2017 in Germany

    Vor ein paar Tagen hat mich mein Freund Jonathan angerufen. Ihr erinnert euch? Ja, genau. Der süße Knirps mit dem kleinen Flips da unten. Jonathans Papa hat kurzfristig Urlaub bekommen und will für neun Tage weg. Wohin? Was für eine Frage! Surfen am Atlantik natürlich. Als ich das meinem Papa erzählt habe, hat er nicht lange gefackelt und gleich eine neue Dachbox in XXL und eine neue Matratze bei Ikea gekauft. Die alte Matratze war nämlich nur noch auf Mamas Seite akzeptabel und halbe Sachen mag Papa nicht. Zum Glück konnte er die olle Stinkeliege problemlos umtauschen.
    Heute geht unser Trip los. Der Bus ist schnell gepackt. Mama hat dazu gelernt und sich auf ein Minimum an Klamotten beschränkt. In der XXL Dachbox herrscht gähnende Leere... noch... mal sehen, welche Schätze wir darin wieder mit nach Hause bringen.
    Bevor es losgeht, verstaut Mama noch die letzten Lebensmittel im Bus - darunter auch eine angefangene Flasche Rotwein, die sie ins Fach der Beifahrertür stellt. Fataler Fehler! Wir sind noch nicht einmal von der Einfahrt runter gerollt, da kippt die Flasche auch schon um und der kräftige Rote ergießt sich in Bus und Tür. Was für ein Bouquet! Was für ein Urlaubsauftakt! Ich bin begeistert und klatsche Beifall. Papa muss sich arg zusammenreißen. Er macht die Sch... weg und Mama sagt lieber mal nix. Besser ist das!
    Wir fahren noch kurz ein paar Dinge einkaufen und an der Tankstelle vorbei. Dann geht's los. Die neue Matratze ist sehr gemütlich, aber für meinen Geschmack noch zu sauber. Ich beschließe, das direkt zu ändern und verteile meinen Abendbrei mit einem kräftigen Nieser auf Mamas Seite der Matratze. Mit einem lauten Bäuerchen beende ich mein Mahl und schlafe wenig später zufrieden ein.
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  • Day1

    Start

    March 25, 2017 in Germany

    17.00 Uhr :
    Auf geht's. Das Auto ist gepackt und Papa kann es kaum erwarten, endlich wegzukommen. Doch bevor es richtig los geht, machen wir noch einen Abstecher bei Uromi Marga und Uropi Helmut. Auf dem Weg dorthin fällt Papa ein, dass er seine Jacke vergessen hat und Mama fällt auf, dass wir das Wichtigste überhaupt vergessen haben: Klopapier oder - wie ich schon gelernt habe - auch Kackpappe genannt. Bin ich froh, dass ich Windeln trage und mir um solche Dinge keinen Kopf machen muss.
    Wir drehen nochmal um. Papa flucht. Seine Laune könnte besser sein. Ich heule auch erstmal ne Runde. Das fängt ja super an!
    Marga und Helmut freuen sich riesig, mich nochmal zu sehen. Schließlich bin ich ja nun richtig lange unterwegs und vermutlich schon ein großes Mädchen, wenn wir zurückkommen.
    Da wir schon mal in der Gegend sind, besuchen wir auch noch schnell Opa Werner und Renate und dann geht es richtig los.

    Abfahrt in der Winsterstraße um 19.00 Uhr:
    Ich sitze vorne bei Papa im Maxi Cosi eingepfercht und mir ist warm. Mama liegt gemütlich hinten im Bett. Ich bin neidisch. Vielleicht muss ich einfach nur genug meckern, damit sie mich befreit.

    21.00 Uhr:
    Wir sind irgendwo in einem Land namens Belgien. Es scheint ein armes Land zu sein, denn die Autobahn ist total kaputt und es ruckelt ganz schön. Nach einem kurzen Nickerchen habe ich wieder angefangen zu meckern. Diesmal mit Erfolg. Mama hat mich nach hinten geholt und jetzt kuscheln wir auf der Matratze und es schaukelt so herrlich, dass ich sofort einschlafe.
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You might also know this place by the following names:

Holthausen, 45470

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