Germany
Hörsel

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33 travelers at this place
  • Day3

    #7 Lunar Loops

    June 24 in Germany ⋅ 🌧 15 °C

    Routenbeschreibung „Lunar Loops“

    Mit der Wartburg und den Inselsberg im Blick beginnt der Orbit direkt im Nationalpark Hainich.

    Mit Vollgas geht es über den ehemaligen Truppenübungsplatz Kindel in Richtung Hörselberge. Die Aussicht von hieraus ist grandios. Weiter geht’s auf teils asphaltierten kleinen Radwegen in Richtung Georgenthal. Hier beginnt der Thüringer Wald. Klar erkennbar an den kleinen aber feinen Singletrails. Die sind echt der Hammer!

    Moderat bergauf auf feinsten Schotterstraßen vorbei an Luisenthal und der Ohra Talsperre fahrt ihr nach Oberhof “Wintersportort des Ostens” mit Blick auf Panorama Hotel, Schanze und Biathlonstadion.

    Ab jetzt ist Rennsteig angesagt. Ein Highlight einer jeden Tour im Thüringer Wald mit seinen unzähligen wunderschönen Ausblicken, Schutzhütten und natürlich Gravelautobahnen. Ein echter Knacker auf dem Weg nach Eisenach ist der große Inselsberg mit satt Steigung.

    Die kommenden 30 Kilometer geht es durch den Thüringer Wald tendenziell nun bergab und die Wartburg in Eisenach taucht auf. Direkt an der Burg vorbei und dann durch die Innenstadt von Eisenach Richtung Norden nähern wir uns dem Ende des Orbits – dem Weltkulturerbe Nationalpark Hainich.

    171km
    Distanz
    2,740m
    Höhenmeter

    Highlight
    Unesco Weltkulturerbe Wartburg Eisenach, Unesco Weltnaturerbe Hainich, Rennsteig, Inselsberg

    Gravel
    58%
    Asphalt
    33%
    Singletrack
    9%
    Fahrbare Zeit
    97%
    Hike Bike
    3%

    Schwierigkeitsgrad 7 von 10
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  • Day5

    Routinearbeit

    August 17 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Routine vor und nach dem Radeln hat sich ziemlich schnell eingespielt. Morgens duschen, Frühstück, umziehen, Flaschen füllen, Reifendruck prüfen, los. Abends Recovery-Drink (Bier), duschen, Klamotten waschen, Tagebuch schreiben, essen, auf die Blackroll.
    Das schöne bei dieser Tour ist aber auch das anstrengende, denn Etappe an sich ist anders, jede hat ihre Besonderheiten und du kannst dich auf nichts einstellen: eine ist die längste, die andere mit den meisten Höhenmetern, und heute war es die Etappe mit dem steilsten Anstieg. Die Mauer von Rambach.

    Der Start der Etappe war kühl, erstmals war ich froh, auch Beinlinge und Armlinge dabei zu haben. Die Regenjacke brachte mir gestern kein Glück, deswegen nahm ich sie nicht mit (und bin trocken geblieben). Mein Streckenprofil war heute vor allem von zwei Kulturlandschaften geprägt. Los ging es im durchaus hügeligen Eichsfeld, das sich dem Harz südlich anschließt und mich in Richtung Werratal schickte. Ich verdiente mir einige Höhenmeter, wurde dafür aber auch immer wieder mit tollen Aussichten belohnt. Nach der Pause in Dingelstedt und einem leichten Anstieg, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen, konnte ich ein paar Kilometer schön laufen lassen, dank der Links und rechts nahen Berge hielt sich der Wind in Grenzen und Kurbelumdrehung für Kurbelumdrehung näherte ich mich Rambach bei kilometer 92, „Unser Dorf soll schöner werden-Bundessieger“ 1995.

    Eine letzte Stärkung und dann ging es los. Am Ortsausgang startete die Auffahrt noch leicht. Gleich darauf wurde auf das Ungemach per Schild hingewiesen: 15 % – 1 km. Ein paar Meter später geben die Büsche dann das Bild frei und der Kampf beginnt. Der Puls hämmert, der Rahmen ächzt, die Lungen brennen, die Beine schmerzen und die Arme ziehen kraftvoll am Lenker. Nach 1.000 Metern geht es in eine Kurve, die aber auch nicht wirklich erholsam ist. Aber schon kleine Erleichterungen können ein Segen sein. Es folgt die nächste Kurve, langsam werden die letzten Kraftreserven angezapft.
    Glücklicherweise gehen nun die Steigungswerte etwas zurück. An Getreidefeldern vorbei ziehe ich nochmals kräftig am Lenker und kann an der Kuppe das nahe Ende (der Auffahrt, nicht mein eigenes) erkennen. Papa wartet dort schon mit breitem Grinsen und kaltem Wasser.
    Geschoben habe ich nicht, musste aber dreimal kurz pausieren. Die letzten Tage und die heutige Etappe forderten ihren Tribut.

    Die letzen Kilometer waren dann Belohnung pur, eine einzige lange Abfahrt in das heutige Etappenziel Creuzburg in Thüringen.

    Song des Tages: „Ain't no Mountain high enough“ von Marvin Gaye.
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    Katharina Meyer

    Sehr stark 💪🏽

    8/17/21Reply
    Markus Koch

    Hors Catégorie 💪🏻👍🏻

    8/19/21Reply
     
  • Day1

    Am Startpunkt in Hörschel

    May 18, 2013 in Germany ⋅ 🌧 12 °C

    Es ist noch sehr früh am Tag. Aber ich habe auch eine lange Strecke vor mir. 169 Kilometer in 3 Tagen. Das bedeutet 56.33 Kilometer im Schnitt pro Tag. Zu allem Übel ist es sehr kalt und es beginnt auch noch zu regnen. Zu dieser schweren Aufgabe muss ich nun noch mit dem Wetter kämpfen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.Read more

  • Day21

    Herleshausen

    July 18, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Von Berka ging es heute durch den Gerstunger Forst auf den Armsbergen und all die kleinen Orte, die die Gemeinde Gerstungen bilden nach Herleshausen. Wieder gab es viel hübsches Fachwerk, daß mir wirklich gut gefällt. Dazu die große Burgruine der Brandenburg. In Herleshausen kamen 1956 die letzten Spätheimkehrer an. Heute nochmal Pension, dann die nächsten 3 Tage Zeltplatz.Read more

    Du solltest nebenbei als Postkartenfotograf jobben 👍 [Kor-Fu]

    7/18/20Reply
    Hanno Baetcke

    Wenn man über nun schon zwei Wochen Deine Wanderung verfolgt und die Aufnahmen und Videos sieht könnte man wirklich meinen Idylle und Folklore pur, Heile Welt eben. Aber so war das nicht! Da war mal ein 5-km Sperrgebiet mit Mauer, Stacheldraht, Minen, Hunden und Soldaten, die bei Fluchtversuchen von der Kalaschnikov auch regen Gebrauch machten. Heute das Grüne Band vor 30 Jahren der Todesstreifen. Es waren ja nicht nur die Flüchtlinge, die gewußt haben, welches Risiko sie eingingen. Viele Tausend Menschen, die entlang der Grenze oft über Generationen in den Dörfern und Städten lebten wurden frühmorgens als Familien aus dem Schlaf gerissen, hatten 1/2 Stunde Zeit zum Packen, wurden dann auf LKW verladen und ins Landesinnere gebracht. Nach DDR Sprachgebrauch handelte es sich um sogenannte unsichere Elemente. Eine dieser Aktionen hatte den bezeichneten Namen „Ungeziefer“. Trotzdem schöne Eindrücke und ich finde es gut, dass du gerade diesen Weg gehst. Weit bis Eisenach ist es ja nicht, liegt aber nicht auf Deiner Route. Bin heute auf dem Strohweg mit dem E-Bike gecrasht, Mama habe ich erzählt, dass ich auf dem Bau gestolpert bin (Ich hatte keinen Helm auf und das findet sie nicht so gut). Jetzt sitze ich schon den zweiten Abend auf der Terrasse und will den Kometen Neowise sehen. Der soll ab 22:30 Inder Nähe des Großen Wagen zu sehen sein, aber wieder bewölkt! Einziger Trost, es ist warm und der Lugana kalt! Bis morgen und gutes Nächtle.

    7/18/20Reply
    SONKA

    Schönes Fachwerk, tolle Ruine! Für so etwas bin ich auch immer zu haben.

    3/11/21Reply
     
  • Day1

    Hörschel zum Großen Inselsberg

    June 3, 2019 in Germany

    Die Etappe von Hörschel zum Inselsberg war ganz nett. Morgens in Hörschel gestartet, ging es zum Werrablick und zum Grenztor und weiter zur "Hohen Sonne". Ein Abstecher nach Schloss Wilhelmsthal war zwar nett, noch immer hatte der Schlosssee aber kein Wasser. Am Schloss hatte sich aber einiges getan. Zurück zur Hohen Sonne und etwas am Kiosk gegessen, ging es weiter zur Suhler Warte. Am Fuß des Großen Inselsberg hab ich mein Zelt aufgeschlagen. Am anderen Morgen ging es noch auf den Berg hoch, aber familiäre Gründe zwangen zum Abbruch. Also runter nach Suhl und mit dem Bus nach Eisenach zum HBF. Vielleicht nimm ich den Rennsteig im Mai 2022 nochmal in Angriff.Read more

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Hörsel, Horsel