Germany
Jerichower Land

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Travelers at this place
  • Day3

    Magdeburg - Kanalbrücke

    July 25 in Germany ⋅ ☀️ 25 °C

    Am frühen Morgen machten wir einen kurzen Umweg damit wir dieses Meisterwerk der Technik besichtigen konnten. Die Kanalbrücke in der Nähe von Magdeburg. Von unten sieht sie aus wie eine gewöhnliche Brücke 🌉, doch sie wurde für Schiffe 🛳️ konstruiert. Die Brücke führt über die Elbe und in der Brücke ist der Elbe-Havel-Kanal. Mit 918m ist sie die längste Kanalbrücke in Europa.Read more

  • Day4

    Stadtrundfahrt und Rückfahrt

    March 3, 2020 in Germany ⋅ 🌧 4 °C

    Morgens zuerst eine 1,5 stündige Stadtrundfahrt, vorwiegend im Osten , Regierungsviertel und dann im Westen. Leider haben wir keinen Stop an Brandenburger Tor eingelegt. Jetzt sind wir auf der Rückfahrt und haben den ersten Zwischenstop.Read more

  • Day15

    Tag 13: Von Wittenberge nach Tangermünde

    April 22 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    10 Stunden Schlaf!! Während ich so langsam wach werde, gehen mir die letzten Tage durch den Kopf. Nun bin ich schon rund 700 km durch vier unserer Bundesländer (Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg) gefahren, ohne dass ich es richtig mitbekommen habe. Auf der anderen Seite der Elbe, so wird mir klar, ist bereits Sachsen-Anhalt und damit habe ich die Elbe als ehemals innerdeutsche Grenzregion endgültig verlassen. Und damit auch ein sehr trauriges Stück deutscher Geschichte. Wie viele Menschen ihr Leben - bei dem Versuch aus der DDR durch die Elbe zu fliehen - ließen, ist nicht bekannt. Laut neuester Forschungen gab es zwischen 1949 und 1989 an der einstigen deutsch-deutschen Grenze 327 Fluchtopfer (ohne die Mauer-Opfer und ohne die Fluchtversuche über die Ostsee). Grausam.
    Beim Frühstück lerne ich zwei Rennradfahrer kennen. Sie seien gestern in Hamburg gestartet. "150 km auf der Uhr, ein 28er Schnitt" erzählen sie stolz, was sie auch sei können. Aber im stillen denke ich, ob die beiden wohl die zauberhafte Landschaft in ihrer Besonderheit aufnehmen und genießen können....
    So verlasse ich in meinem Tempo die mittelalterliche Stadt Wittenberge, die immer noch in einem ruhigen Schlaf zu sein scheint.
    Bei Sonnenschein wirken die Elbtalauen ganz anders als gestern. Das Licht spiegelt sich in den vielen kleineren und größeren Gewässern neben der Elbe. Kopfweiden prägen das Bild, vielen sind in der Mitte zerbrochen. Bis zur Wende waren sie in der Region wohl noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, so wurden die Zweige für Körbe, Wäschebehälter, "Stubenwagen" etc. benötigt. Da die Bäume heutzutage nicht mehr regelmäßig beschnitten werden, verwildern und zerbrechen sie. Und was für ein Gewinn! Sie sind nunmehr Lebensraum für viele seltene Vögel und Pflanzen geworden.
    Immer wieder halte ich ein und höre der Vogelwelt zu. Leider bin ich weder beim Erkennen von Vogelstimmen noch von Vögeln eine Heldin, aber ich genieße es trotzdem sehr. Es soll hier neben Schwarzstörchen u.a. auch die Eule, den Wiedehopf, Kraniche und Adler geben. Auch bemerke ich nun Pflanzen, die ich noch nie gesehen habe. Wie schön wäre es doch, wenn ich wenigstens ein bisschen mehr Ahnung davon hätte.
    Kurz nach der Mündung der Havel in die Elbe erreiche ich die über 1000jährige Stadt Havelberg. Von hier soll Otto I. in der Mitte des 10. Jahrhunderts die Christianisierung der Gebiete östlich der Elbe begonnen haben. Im Laufe der Zeit wurde aber etwas anderes wichtig. Die Stadt war insbesondere durch seinen Heirats- und Pferdemarkt, den es immer noch gibt, weit über die Region hinaus bekannt. Bis heute sollen die Tiere per Handschlag den Besitzer wechseln - bei den Frauen weiß ich es nicht so genau....
    Und was hier echt lecker schmeckt ist die Erbsensuppe aus der Gulaschkanone.
    Und noch ein wichtiges geschichtliches Ereignis zeugt von der ehemaligen Bedeutung der Stadt. 1716 trafen sich dort die Monarchen und strebten eine Wende des 30jährigen Krieges an (da stimmt doch zeitlich was nicht... 1618 - 1648 hab ich irgendwann mal gelernt.., egal). Ihre gegenseitigen Abschiedsgeschenke gingen in die europäische Geschichte ein: Zar Peter der Große beglückte Friedrich Wilhelm I. mit 248 "Langen Kerls", der preußische Soldatenkönig vermachte dem Zar das berühmte Bernsteinzimmer.
    Kurze Zeit später wechsel ich mal wieder die Elbseite. Mit herrlichem Rückenwind gehts an wunderbar blühenden Hecken und Büschen durch den kleinen Ort Arneburg mit seinen schönen Brunnen nach Tangermünde.
    Read more

    Nicole F

    Danke für die so bunten und lebendigen Schilderungen deiner Tour...a bissl sind wir dann auch dabei👍😀 genieße die schönen Eindrücke

    4/22/22Reply
    Reisefan

    für die Pflanzenbestimmung eignet sich PlantNet App super.

    4/22/22Reply
    Susanne Kühne

    werd ich auf jeden Fall ausprobieren, danke😊

    4/22/22Reply
    2 more comments
     
  • Day16

    Tag 14: Von Tangermünde nach Burg

    April 23 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Ein Trödeltag mit viel Sonne, den unter Naturschutz stehenden weitreichenden Auenwiesen, viel, viel Kultur und interessanten und netten Menschen.
    Als ich meine Unterkunft heute morgen verlasse, werde ich von einem auf dem Boden sitzenden, rauchenden (es riecht irgendwie so süßlich..), total zauseligenTypen angesprochen. Wo es denn hingehe, will er wissen. "Ah, zur Zuchspitze, det is doch och so'n Berch bei euch da dröben"....
    Und dann die Kaiser- und HansestadtTangermünde! Die so malerische Altstadt, die noch vollständig von einer Stadtmauer umschlossen ist, ist geprägt von alten Fachwerkhäusern, einem sehr schönen Rathaus, hochaufragenden Kirchen und insbesondere der Kaiserburg Kaiser Karls IV, der hier wohl regelmäßig residierte.
    Ich kann gar nicht aufhören Fotos zu schießen und mir die vielen Infotafeln durchzulesen, so auch die über die Putinnen. Keiner weiß, warum die beiden Türme auf der Stadtmauer so heißen,.. er wird doch wohl nicht??
    Ich verlasse die Stadt und damit vorerst auch die Elbe durch eine kilometerlange imposante Eichenallee mit uralten Bäumen und gelange in das für die hiesige Landschaft so prägende Biosphärenreservat der Auwiesen. Hier soll neben vielen anderen "Wirbellosen", wie der Mittlere Weinschwärmer und der Große Eichkarmin, sogar der als verschollen geglaubte Zweifleck leben...
    Leider radel ich noch ein bissl zu früh im Jahr durch das so gewässerreiche Gebiet, so dass ich die wohl so fantastisch blühenden Wiesen verpasse....und auch den Zweifleck...
    Na ja, dafür verpasse ich aber nicht den Heimatverein zum Erhalt der Bockwindmühle in Grieben. Heute ist Arbeitseinsatz und der 1. Vorsitzende lässt es sich nicht nehmen, mir die alte Mühle zu zeigen und ihre Funktion zu erklären. Schon toll, was ein Verein mit 40 Mitgliedern da geleistet hat. EU-Gelder beantragt, die Überreste der alten Mühle von der einen auf die andere Straßenseite verbracht ,sie nach alten Bildern wieder aufgebaut und für ihren weiteren Erhalt sorgend. Gern hinterlasse ich eine kleine Spende.
    Ebenfalls in Grieben werde ich dann mal wieder mit einer Fähre (die erste gab es hier wohl schon 1722) auf die andere Seite der Elbe gebracht. Es ist kaum zu glauben, aber bis in die zwanziger Jahre wurden solche Fähren mit Menschenkraft mit "Bundstaken und Riemen" über die Elbe geschoben.
    Und auch das mit der "Kettenschiffahrt" ist ne echte Bildungslücke bei mir. So zogen sich ab 1866 Dampfschiffe an einer im Fluss verankerten Kette stromaufwärts von Hamburg bis nach Dresden. Begegneten sich zwei Schiffe, mussten die Ketten mit einem komplizierten Manöver geöffnet und dann wieder geschlossen werden. Und auch das ist unvorstellbar, bis 1943 waren diese Kettenschiffe noch auf der Elbe unterwegs.
    Weiter geht es durch die Einsamkeit der Auwiesen, bis ich nicht mehr weiterkomme. Ich stehe an einer Schleuse und einer Fußgängerbrücke. Kein Fahrradweg. Also heißt es alles runter vom Fahrrad und dann....ja, und dann kommen zwei nette Männer und tragen mir alles, was ich so dabei hab, über die Brücke. Als Dankeschön ein kleiner Schnack und ich kann mein heutiges Ziel Burg bei Magdeburg ansteuern.
    Ein kleiner Schwenk noch zum Schloss Zerben, dem Originalschauplatz von Theodor Fontanes Romans "Effi Briest" und dann erreiche ich die Villa Wittstock, mein heutiges Zuhause. Sie gehörte Fritz Guichard, der mit "Unkrauttod ist des Unkrauts Tod" erfolgreich handelte...
    Und auf morgen freu ich mich ganz besonders. Mein Freunde aus Dresden, Claudi und der Franzl, kommen nach Magdeburg und werden mich die nächsten Tage begleiten.
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    Mechtild Heidrich

    Das ist ganz nach meinem Geschmack 😍 So schön 🤗

    4/23/22Reply
    Claudia Berger

    Ich freue mich sehr. Die Tickets sind gekauft, die Taschen gepackt, die Kette ist geschmiert. Unsere Versorgung für morgen ist auch sichergestellt 🍰🍽️

    4/23/22Reply
    Sabine Ruhmhofer

    Das Wetter ist ja super und wenn Engel reisen so sagt man kann es nicht besser sein. Weiterhin gute Fahrt auf dem Rad👍😘

    4/24/22Reply
    Barbara Hopf-Wölfel

    Dein Geschichtsunterricht gefällt mir sehr gut. Ich liebe solche Erzählungen. Weiterhin gute Fahrt. 😘🍀

    4/24/22Reply
     
  • Day14

    4. Tangermünde, 75km

    July 14, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach dem leckeren Frühstück im "zur Elbaue" satteln wir wieder unsere "Pferde". Unser Weg führt uns erneut auf der Düne der Elbe entlang. Bei Traumwetter fahren wir später riesigen Rapsfeldern entlang, beobachten ein Reh und besuchen das Storchendorf Rühstätt. Auf vielen Kaminen und Hausdächern sehen wir Storchenhorste, in denen auch Jungvögel sind.
    Viel früher, als erwartet erreichen wir das eigentliche Tagesziel Havelberg. Nach einer Erkundungstour durch die kleinste Hansestadt beschliessen wir, weiter nach Tangermünde zu fahren.
    Unterwehs schalten wir bei einer Rasthütte ein Mittagspause ein und plaudern mit einem Polen, der bereits Sibirien mit dem Velo bereiste.
    Die Weiterreise ist weiterhin abwechslungsreich und endet mit der Überquerung der elend langen Brücke über die Elbe. Weil wir telefonisch keine passende Unterkunft in Tangermünde fanden, fragen wir im Tourismusbüro an. Die freundliche junge Dame empfiehlt uns ihre Ferienwohnung über dem Büro, dierekt beim Rathaus, zu einem unschlagbaren Preis. Nach dem Einzug begeben wir uns sofort in die Stadt. Jetzt sehen wir, dass wir absolut richtig entschiefen haben.
    Tangermünfe ist ein echtes Juvel, die alten Backsteingebäude und Traditionen werden gehegt und gepflegt.
    Beim Abendessen müssen wir bereits vor dem ersten Regen ins Innere des Restaurants flüchten.
    Sofern es das Wetter erlaubt, werden wir die Stadt morgen weiter erkunden.
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    Gaby Haefeli

    Sender em Murimoos😊

    7/17/20Reply
     
  • Day13

    Tangermünde

    July 23, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Nun sind wir in Tangermünde auf einem recht großen Stellplatz.
    Ist glaube ich das erste mal das wir auf sowas stehen, relativ eng, geht aber für eine Nacht.
    Vorteil wir sind direkt an der Altstadt.
    Ist ne wirklich nette Stadt mit vielen historischen Gebäuden.
    Sind ein bisschen dort umher gebummelt und haben ein Eis gegessen.
    Später haben wir uns noch einen Griechen gegönnt 😯🤗
    Dann sind wir noch an die Elbe gewandert, die Kalorien wegbraten😭
    Nun lassen wir den Tag hier am Womo ausklingen.
    Werden wohl morgen nach Hause fahren.
    Read more

  • Day2

    Wasserstraßenkreuz Hohenwarthe

    September 20, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Das Wasserstraßenkreuz verbindet seit 2003 den Elbe-Havel-Kansl mit dem Mitelland-Kanal. Herzstück ist die 918m lange Trögerbrücke, welche die längste Kanalbrücke Europas ist. Mein Hotel heißt auch so und ist nur einen Steinwurf entfernt.Read more

  • Day3

    Hohenwarthe - Schönebeck

    September 21, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute ging es von Hohenwarthe über Magdeburg nach Schönebeck. Da Magdeburg entgegen der Erwartung total schön und interessant war, dazu ein extra Footprint. Es ging zunächst durch den Wiesenpark im Herrenkrug, sehr ursprünglichen Elbauen, nach dem diese zu DDR-Zeiten Truppenübungsplatz der Sowjets waren. Heute gibt es hier auch Esel und Schafe. Nach dem Besuch von Magdeburg ging es entlang der Elbe weiter bis nach Schönebeck mit Päuschen am Elbstrand. Hier nun lecker Abendbrot mit Elbblick und Wein.Read more

  • Day13

    Pause am Elbe-Havel Kanal

    July 23, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

    Durch diverse Umleitungen in die tiefste DDR gekommen😯😉
    Straßen aus Betonplatten, graue und viele leere Häuser. Da sind die blühenden Landschaften wohl nicht genug gedüngt worden🤔
    Hat aber trotzdem was, lernen Gegenden kennen die man nicht mal vermutet 😊Read more

  • Day2

    Tangermünde - Hohenwarthe

    September 20, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Bei bestem Wetter ging es heute morgen auf die zweite Etappe. Zunächst musste in Tangermünde die Elbe überquert werden und es ging zur beeindruckenden Klosteranlage Jerichow. Dies ist der älteste und größte Backsteinbau in Norddeutschland (auch 12. Jh.). Es ging weiter den Elberadweg entlang, kedoch mit Umweg da ein Teil gesperrt war. Der Abstecher nach Burg und dann entlang des Havel-Elbe-Kanals nach Hohewarth hat sich gelohnt. Hier befindet sich ein Wasserstraßenkreuz, mehr dazu später. Insgesamt bin ich 67 km geradelt.Read more

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