Germany
Landkreis Rhön-Grabfeld

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18 travelers at this place

  • Aug1

    Mellrichstadt

    August 1, 2015 in Germany ⋅ 23 °C

    Nach einem guten Frühstück in der Pension breche ich auf, durchquere noch einmal den kleinen historischen Stadtkern von Fladungen und verlasse den Ort hinter dem Museumshof in Richtung Sands. Es geht weitgehend parallel zu einer kaum befahrenen Landstraße durch den Wald, stellenweise auf Wegen, die wohl lange nicht mehr gepflegt wurden. Aber die Markierung mit dem blauen Andreaskreuz ist eindeutig.

    Schließlich komme ich in Sands an, einem kleinen Ortsteil von Fladungen, und bewundere zuerst das liebevoll herausgeputzte Feuerwehr-Museum. Dem klitzekleinen Schuppen gegenüber steht das neue Feuerwehrgerätehaus, kaum größer, aber mehr als ein TSA steht da auch nicht drin. Weiter gehts durch den Wald, ich überquere einen kleinen Bachlauf und bewältige einen steilen Anstieg nach Unterfilke. Das kleine Dorf unmittelbar an der Grenze zu Thüringen wird jedoch nur am Rande durchwandert. Am Waldrand geht es entlang und leicht bergab zur Grundmühle, erneut über die Sulz und ein Stück entlang einer Landstraße. Dann noch einmal ansteigend und durch Wald bis hinauf zur Lichtenburg. Hier kehre ich ein und mache Rast. Gestärkt steige ich von der Burg ab, überquere ein drittes Mal die Sulz und folge ihr schließlich bis in den Ort Stockheim. Damit habe ich den E3 verlassen, denn dieser macht, bevor er Mellrichstadt erreicht, noch einen großen Schlenker nach Norden. Ich spaziere durch Stockheim und anschließend entlang der Streu auf einem breiten Wirtschaftsweg nach Mellrichstadt.
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  • Jul31

    Bayern ist erreicht ...

    July 31, 2015 in Germany ⋅ 18 °C

    … von der Wasserkuppe ging es nach gutem Frühstück im Hotel „Peterchens Mondfahrt“ erst einmal bergab, nahe der Landstraße. Als erstes Ziel am Wege die Fuldaquelle. Hier verlässt der Weg auch die Landstraße und geht weiter abwärts durch Wald, im Zickzack zwischen Felsmonolithen hindurch und über freies Feld in Richtung Rotes Moor. Die ganze Zeit ist schon der Sendemast Heidelstein zu sehen, die erste Landmarke in Bayern.
    Doch zunächst muss das Rote Moor durchquert werden – Holzstege, ein Aussichtsturm, Moorlandschaft, das ganze erinnert mich sehr an das Hohe Venn zu Hause. An einem Stausee vorbei geht es dann wieder bergauf zum Heidelstein. Das erste Schild „Auf den Wegen bleiben, Landratsamt Rhön-Grabfeld“ ist ein Beweis: Ich bin in Bayern, nach ziemlich genau 400 km zu Fuß. Auf einem Wiesenpfad geht es um die großen Sendeanlagen herum und anschießend wieder bergab. Der Abstieg bleibt mir noch lange in Erinnerung – eine blumige Farbenpracht, die ihresgleichen sucht. Weiter gehts. Im Bereich des Stirnberges wechsele ich noch einmal auf die hessische Seite. Hier stehe ich fast genau gegenüber der Wasserkuppe, habe in einem großen Schlenker nach Süden gemacht und so einiges an Höhenmetern gespart, ich habe mich ohne nennenswerte Höhenunterschiede um das Quellgebiet der Ulster bewegt, deren Tal sich hier bereits 350 m tief einschneidet. Da ich mich aber auf einem Premiumweg bewege, ist die Zahl der Mitwanderer im Vergleich zu den vorigen Tagen stark angestiegen. Entsprechend oft werde ich nach dem woher und wohin, nach meinem Feuerwehrrucksack gefragt und daraufhin in Gespräche verwickelt. Ich will nicht unfreundlich sein, aber wenn das 10 mal hintereinander in zwei Stunden geschieht, kommt man nicht vorwärts.
    Aber ich suche mir wieder meinen eigenen Pfad: Am Dreiländerpunkt Bayern-Hessen-Thüringen schlage ich mich querfeldein ins „Grüne Band“, den ehemaligen Sperrstreifen der innerdeutschen Grenze. Nur mit dem GPS kann ich mich hier durch diese Wildnis durchnavigieren, bis ich auf dem Kolonnenweg befinde. Hier werde ich auch prompt aufgehalten: von einem Landwirt, der seine Jungbullen auf dem ehemaligen Grenzstreifen weiden lässt. Er checkt aber die Lage und lässt mich passieren: „Wenn die Bullen kommen, lauf Richtung Westen und spring über den Zaun“ Die Bullen kommen nicht, und mein Abstecher nach Thüringen bleibt ruhig. An einem Grenzwachtturm wechsele ich wieder nach Bayern zurück, hole mir am „Schwarzen Moor“ einen Wanderstempel und steige schließlich von der Rhön hinab nach Fladungen in die nördlichste Stadt Bayerns. Eine nette kleine Altstadt, eine gemütliche Pension und ein rustikales Abendessen im Gasthof des Museums neben dem alten Bahnhof … im Ausschank: Rother Bräu aus Ostheim.
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  • Jul14

    Das Grabfeld

    July 14, 2016 in Germany ⋅ 14 °C

    Diesen {Wegmarkierungen] konnte ich folgen, sie führten mich entlang der Streu bis etwa nach Oberstreu, dort ging es dann in Serpentinen eine kleine Anhöhe hinauf und letztlich über asphaltierte Feldwege nach Hendungen. Dort war erst einmal Frühstückspause angesagt.
    Weiter ging es in das Forstgebiet des „Weigler“, immer noch auf Asphalt. Zwischendurch wechselte der Asphalt dann mal auf zugewucherte Waldwege. Irgendwann verließ ich den Wald, passierte die Ortschaften Gollmuthshausen, Höchheim und Irmelshausen (alles wieder auf Asphalt), und folgte dann einem asphaltierten Feldweg nach Herbstadt.Read more

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Landkreis Rhön-Grabfeld, Landkreis Rhon-Grabfeld

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