Germany
Maibrunn

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Travelers at this place
  • Day130

    Ein ständiges Kommen und Gehen ...

    January 8 in Germany ⋅ ⛅ -3 °C

    ... hier bei Paukners in St. Englmar. Gehen bzw. Abreise ist immer traurig, Kommen bzw. Ankommen ist immer schön.
    Aber der Reihe nach:
    Am Sonntag (2.1.22) sind alle, die über Silvester hier waren nach Hause gefahren, um hoffentlich gut erholt in die erste Arbeitswoche des neuen Jahres zu starten.
    Jens und ich sind von unserem winzig kleinen Appartement unterm Dach in die riesige Wohnung im 1. Stock gezogen und nach vollbrachtem "Umzug" haben wir uns an den Getränkeresten gütlich getan. Liebe Poldi, vielen Dank für den Sekt. Am restlichen Weizenbier und an der Moser-Liesl arbeiten wir uns langsam und konsequent ab.
    Sonntag Abend war dann gemütlich und auch ein bisschen traurig, wie gesagt der Abschiedsblues überkommt mich immer.
    Aber gleich am nächsten Tag sind Ruth und Bernd gekommen und schon war es wieder schön. Wir haben erzählt, gespielt, auf dem Sofa gelümmelt, gekocht und gegessen. Ruth und Bernd haben Ausflüge nach Bodenmais und nach Straubing unternommen. Wir sind meine Lieblingsrunde durch den Wald nach Maibrunn gelaufen und seit Donnerstag hat Luise Skikurs.
    Noch etwas ist nämlich am Mittwoch gekommen, der Schnee. Und hoffentlich bleibt er auch etwas länger. Zur Zeit sieht es gut aus. Es ist auch tagsüber unter 0 Grad und gerade heute hat es ausgiebig geschneit.
    Ruth und Bernd sind heute morgen im Schneetreiben abgereist (traurig), wir haben Luise zum Skikurs gebracht, waren einkaufen und haben uns dann auf unseren nächsten Besuch gefreut. Seit heute Abend sind mein Bruder Gerd mit Susanne und ihrem Enkel Torin hier bei uns. Wir haben gemeinsam zu Abend gegessen und gerade eben spielen die Kinder mit Oma und Opa Verstecken. Torin soll ins Bett, leider ist er noch gar nicht müde. Wir Erwachsenen dafür umso mehr. Mal schauen, wer wann einschläft.
    Morgen hat Luise ihren letzten Skikurstag, vielleicht können wir morgen Nachmittag einen Schneemann bauen und Schlitten fahren.
    Ab Montag ist für Luise wieder Schule angesagt. Und drumherum genießen wir die Zeit im tief verschneiten bayrischen Wald. Vielleicht fahren wir alle gemeinsam Ski, wir können auch Schlittschuhlaufen gehen, Rodeln im Kurpark oder einfach durch den Wald stapfen. Hier gibt es viel Gegend und viel Natur und noch mehr frische Luft. Und die soll ja bekanntlich sehr gesund sein.
    Und das beste ist, dass wir noch 2 Wochen Zeit haben.
    Was in den nächsten Tagen außer Atmen und Spazieren passieren wird, berichte ich im nächsten Eintrag.
    Liebe Grüße an alle
    Karin
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  • Day138

    Auf Sonnenschein folgt Nebelsuppe

    January 16 in Germany ⋅ ☁️ -1 °C

    Wieder ist eine Woche vergangen und wir haben einiges erlebt.
    Die ganzen letzten Tage hatten wir Schnee und oft auch Sonnenschein. Wir haben das tolle Winterwetter genutzt, um gemeinsam Ski zu fahren. Luise ist mittlerweile sehr viel schneller als ich und kommt gut zurecht. Ich fühle mich es geht so sicher und Jens fährt tapfer mit, trotz permanenter Knieschmerzen. Außerdem war homeschooling angesagt, Spielen, Buddeln, Schaukeln und Rutschen hier auf dem Hof, eine Schlittentour durch den Wald und als ganz besonders Ereignis eine Kutschfahrt mit Pferden durch die Winterlandschaft.
    Abends hat Luise Torin vorgelesen und ein Gute-Nacht-Lied gesungen. Sie kommentierte ihr Tun damit, dass sie sich so auf ihre Muttterrolle vorbereiten möchte. Das hat aber hoffentlich noch etwas Zeit. Wir Erwachsenen haben gespielt, erzählt und gemütlich beisammen gesessen.
    Gestern sind Gerd, Susanne und Torin abgereist und haben den Sonnenschein mitgenommen. Leider ist er im Rhein-Main-Gebiet nicht angekommen. Laut Daheimgebliebener ist doofes Wetter.
    Heute hat Luise einen letzten Skikurstag, danach geben wir die Ausrüstung zurück.
    In der nächsten Woche wollen wir ins Schwimmbad, nach Straubing und nach Regensburg und ausgiebige Spaziergänge mit Martha unternehmen. Unserer Martha geht es hier prächtig. Sie hüpft in den Tiefschnee und wälzt sich auf dem Schnee. Zwischendurch taucht sie kurz ihre komplette Schnauze ein und wenn sie dann wieder auftaucht, hat sie einen Schneefleck auf der Schnauze, das sieht sehr lustig aus.
    Nächstes Wochenende sind wir in Hochheim, waschen unsere Wäsche und packen das WOMO. Denn schon nächsten Sonntag möchten wir an den Achernsee im Schwarzwald aufbrechen. Wie es von dort weitergeht wird sich zeigen. Mein Bedürfnis nach Winter ist langsam gestillt. Ich freue mich auf frühlingshafte Temperaturen in Südfrankreich und Spanien. Natürlich müssen wir die aktuellen Coronaentwicklungen im Auge behalten und danach unsere Route ausrichten.
    Ich melde mich wieder, keine Frage, und sage bis dahin
    Servus und machts gut.
    Liebe Grüße von Karin
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  • Day123

    Nach dem Fest ist vor dem Fest

    January 1 in Germany ⋅ ⛅ 7 °C

    Wir sind seit dem 30.12.2021 im bayrischen Wald in der Nähe von St. Englmar, wie gefühlt seit den letzten 20 Jahren an und um Silvester.
    Bevor wir hierher gefahren sind, haben wir die Zeit zwischen den Jahren in Hochheim verbracht. Mit, wie im letzten Eintrag schon beschrieben, Weihnachten im Kreise der Familie und Freunden. Nach all den Eindrücken, Emotionen und Menschen komme ich hier zur Ruhe und genieße die langen Spaziergänge im Wald und fange an, die weiteren Reiseschritte zu planen (s.u.).
    Ins neue Jahr sind wir mit meinem Bruder und seiner Familie und deren Freunden gestartet. Tradition dabei hat die legendäre Gulaschsuppe um Mitternacht von Frau Paukner. Nicht, dass einer von uns auch nur ansatzweise noch Hunger verspürt hätte (es gab Raclette und Pizzarette) aber die Mitternachtssuppe ist Pflicht. Feurigscharf wie jedes Jahr und begleitet von Rotkäppchensekt, auch wie jedes Jahr. Dafür haben wir dieses Jahr, ganz coronakonform und zum Glück für die Hunde, auf Böller gänzlich verzichtet.
    Den Rest der Zeit verbringen wir spielend (mein neues Lieblingsspiel heißt "pictures") und trinkend und essend und schlafend. Für sportliche Aktivitäten wie Skifahren fehlt leider gänzlich der Schnee. Die Temperaturen sind auch eher frühlingshaft statt winterlich.
    Morgen fahren alle außer uns wieder nach Hause. Wir bleiben noch 3 Wochen und freuen uns auf Besuch von Ruth und Bernd und meinen Bruder mit Frau und Enkelkind. Die drei haben natürlich auch Namen: Gerd, Susanne und Torin.
    Ab Mitte der Woche soll es wieder kälter werden und schneien. Noch wurde der Skikurs von Luise nicht abgesagt und ich würde mich über selbstgebaute Schneemänner bzw. Schneeolchis und gemeinsame Schneeballschlachten sehr freuen.
    Meine Ideen für die Zeit nach St. Englmar reifen in Ruhe und jeder, der mich kennt, weiß um meine Flexibilität ob der Route. Stand jetzt brechen wir nach einem kurzen Stopp in Hochheim Ende Januar Richtung Frankreich und Spanien auf. Ob wir Frankreich nur als Transitland nutzen oder evtl. länger verweilen und vielleicht sogar Wintercamping ausprobieren, steht in den Sternen. Apropos Sterne: hier ist es nachts sackdunkel und man sieht die Sterne und sogar die Milchstraße. Gepaart ist die Dunkelheit mit einer himmlischen Ruhe. Ein Traum für meine geplagten Ohren.
    Ich freue mich sehr auf den 2. Teil unserer Reise. Der Beginn hier im bayrischen Wald ist vielversprechend weil so vertraut und macht gleichzeitig Lust auf neue Abenteuer in Frankreich und Spanien.
    Hier endet mein Bericht der letzten Tage und des ersten Tages des neuen Jahres 2022.
    Wir essen gleich Spaghetti aglio olio und genießen den letzten Abend in großer Runde.
    Im Abspann alle Menschen und Tiere die hier sind, weder in alphabetischer Reihenfolge noch nach Alter, rein informell:
    Jens, Jens, Poldi (Anja), Yvonne, Peter, Paula, Luise, Jannis, Katrin, Gregor, Henry, Winja, Martha und ich
    HAPPY NEW YEAR!
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    Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Zeit - erst einmal mit Ruth und Bernd und dann nur ihr Drei. Ich bin sicher, dass du tolle Ziele und schöne Wege dorthin für die nächste Zeit finden wirst und ihr bestimmt wieder tolle Erfahrungen machen werdet - bin gespannt ob es Wintercamping sein wird. [Barbara]

    1/3/22Reply
     
  • Day142

    Der letzte Sonnenuntergang

    January 20 in Germany ⋅ ☁️ -3 °C

    Wir läuten den letzten Abend im bayrischen Wald ein.
    Nachdem wir heute Morgen mit dichtem Schneegestöber geweckt wurden, scheint seit heute Mittag die Sonne und wir haben herrlich viel Schnee. Das Wetter macht uns den Abschied schwer. Aber Achtung, 5 € ins Phrasenschwein: Alles geht zu Ende, auch dieser 3wöchige Urlaub.
    In den letzten Tagen haben wir die Zeit für Einkaufsshopping in Straubing und einen Schwimmbadbesuch in Lam genutzt. Luise hat für sich den Genuss am Saunieren entdeckt, jetzt können wir gemeinsam schwitzen. Außerdem waren wir bei den Glasbläsern in Bodenmais und heute wollten wir endlich einen Schneemann bauen. Allein der Schnee ist zu trocken und fluffig. Luise gelang ein Vulkan und ein Thron. Wir hatten trotzdem Spaß.
    Gestern Abend haben wir eine Fackelwanderung durch die Nacht gemacht. Das war ein tolles Erlebnis. Der gereichte heiße Apfelsaft mit Schuß war so lecker süß, dass Jens und ich zu Hause ein Konter-Bier zu uns nehmen mussten.
    Heute Morgen hat Jens unser diverses Leergut abgeben und den Wochenendeinkauf beim Edeka unseres Vertrauens erledigt. Er ist dort schon so bekannt, dass die Fleischereifachverkäuferin bedauernd informierte, dass "unser" Schinken leider aus ist. Jens hat kurzerhand andere Wurstwaren geordert, die Auswahl ist groß genug.
    Jetzt gleich fangen wir an zu packen, damit wir morgen zeitig starten können.
    In Hochheim gibt es noch einige Dinge zu erledigen, u.a. wollen wir zum Friseur, bevor wir am Sonntag in den Schwarzwald an den Achernsee fahren. Von dort aus geht es dann Mitte der Woche in die Schweiz an den Sarner-See und dann sehr wahrscheinlich nach Genua. Von dort wollen wir mit der Fähre nach Marseille um dann an der Küste Richtung Spanien zu cruisen.
    Das ist der Plan. Aber wie das mit unseren Plänen so ist, es ist alles nicht in Stein gemeißelt.
    So wird gerade jetzt meine Flexibilität gefragt. Wollte ich doch anfangen zu packen, kommt ein Gin Tonic um die Ecke. Die Zitrone muss aufgebraucht werden.
    Also dann, wenns der Gepäckreduzierung dient,
    zum Wohl und liebe Grüße von Karin
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Maibrunn