Germany
Markt - Weimar

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Travelers at this place
    • Day 134

      Weimar, TH, Germany

      November 11, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 6 °C

      # Deutsch
      Es war die richtige Entscheidung, den Samstagnachmittag in Weimar, statt in Jena zu verbringen. Und die Nacht. Und Sonntag Vormittag. Diese ungeplante Verlängerung mag bei einer so kleinen Stadt etwas seltsam erscheinen. Aber es ist ja auch nicht jede Kleinstadt die Stadt der Weimarer Klassik, die Stadt Goethes und Schillers, aber auch die Stadt der ersten demokratischen deutschen Republik. Diese Vielfalt eint Literaturinteressierte, wie auch Politik-/ und Geschichtsfans. Ich würde mich eher zu letzteren zählen - die ältere Frau, welche bei der Stadtführung den "Erlkönig" auswendig kannte, war mir leicht suspekt. Aber spätestens bei der Besichtigung der "Herzogin Anna Amalia"-Bibliothek, und dem prunkvollen Rokoko-Saal, konnte auch ich mich der Goethe-Manie nicht länger entziehen.

      # English
      It was the right decision to spend Saturday afternoon in Weimar instead of Jena. And the night. And Sunday morning. This unplanned extension may seem a little strange for such a small town. But not every small town is the city of Weimar Classicism, the city of Goethe and Schiller, but also the city of the first democratic German republic. This diversity unites literature enthusiasts as well as politics and history fans. I would rather count myself among the latter - the older woman who knew the "Erlkönig" by heart during the city tour was slightly suspicious to me. But when I visited the "Duchess Anna Amalia" library and the magnificent rococo hall, I could no longer escape the Goethe mania.
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    • Day 1

      Ortswechsel

      June 9 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

      Der Tag begann wieder mit einem Frühstück auf Evi‘s Balkon, die Sonne ☀️ meint es gut mit uns! Erst überlegten wir, noch eine kleinere Radtour zu machen, aber wir waren faul und chillten einfach. Sören ist noch eine kleine Runde durch die Stadt. Irgendwann fiel im Radio das Wort „Bratwurst“ - da hatten wir gleich Appetit und, als Sören zurück war (und sich die 🌭 noch nicht gegönnt hatte), machten wir zu dritt nochmal los, genossen eine echte Thüringer auf Weimars Marktplatz, drehten noch ne Stadtrunde und konnten sogar noch ein wenig Kulturelles entdecken. Im Schloss war die „Bastille“ offen zugänglich. [Das Ensemble Bastille, bestehend aus Torhaus, Schlossturm und Hofdamenhaus, hat als einziger Teil des Weimarer Schlosses alle Brände in Mittelalter und Neuzeit überdauert. …Das Torhaus, einst der zentrale Zugang zur Anlage, birgt vielfältige Belege für seine frühneuzeitliche Nutzung als landesherrlicher Gerichts- und Verwaltungssitz und steht damit für die Geschichte des Schlosses als Stammsitz der ernestinischen Herzöge seit 1547. (https://castlewelt.com/data/location/residenzsc…)].
      Außerdem gab es noch einen Multivisionsraum mit Kurzfilmen über verschiedene Themen, welche man an einem Drehtisch auswählen konnte. Interessant!
      Nun war es aber auch schon an der Zeit, sich zu verabschieden - denn unsere Reise geht weiter nach Bad Düben. Dort hatte Sören vor 40 Jahren seine NVA-Zeit begonnen.
      Wir wollen aber vorwiegend Radeln, haben in das Heide SPA Hotel & Resort eingecheckt.
      Das Resort liegt am Rand der Dübener Heide, am Kurpark und nahe des Museumsdorfes. Dieses hatte heute geöffnet und so konnten wir die liebevoll restaurierte Obermühle auch von innen besichtigen.
      Gegessen haben wir abschließend beim Griechen im Kurhaus, und da das Wetter herrlich war, sogar im Biergarten sitzen! Die Google-Bewertung von 4,7 ⭐️ ist wirklich gerechtfertigt!
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    • Day 2

      Café am Markt

      October 18, 2017 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

      Im Café am Markt haben wir dann erst einmal eine Pause gemacht. Wir saßen auch wieder draußen in der Sonne. Es war schön warm. Gegen 12:40 Uhr mussten wir dann spätestens los da ich zu 13 Uhr den Besuch der Herzogin Anna Amalia Bbiliothek gebucht habe. Diese waraber auch gleich um die Ecke.Read more

    • Day 2

      Markt

      October 18, 2017 in Germany ⋅ ☀️ 16 °C

      Der Marktplatz in der südlichen Altstadt Weimars beherbergt nicht nur das Rathaus mit Sitz des Bürgermeisters sondern auch das berühmteste Hotel Deutschlands und ist Austragungsstätte des größten Volksfestes in Thüringen.

      Das ca. 60×60 Meter große Geviert ist das lebendige Herz Weimars.
      Vor der Kulisse des Rathauses wird der Wochenmarkt mit thüringischen Produkten abgehalten und natürlich gibt es dazu frisch gebrutzelte original Thüringer Rostbratwürste.
      Hier locken geschichtsträchtige Häuser wie das Hotel Elephant, die Hofapotheke, das Gasthaus Zum Schwarzen Bären und das Cranach-Haus Touristen an. Ein sehr beliebtes Photomotiv ist der Neptunbrunnen mit der Hofapotheke dahinter. Weimar ist ja u.a. auch für seine große Anzahl klassischer Brunnen bekannt.

      Im Oktober findet hier Thüringens größtes Volksfest, der Zwiebelmarkt, statt.
      Von hier aus ist es auch nur ein Katzensprung zu den berühmten Sehenswürdigkeiten Weimars: Goethes Wohnhaus (Museum), dem Wohnhaus Schillers, der Anna-Amalia-Bibliothek und dem Fürstenschloss.

      Am Hotel Elephant starten auch die Sightseeing-Touren des Belvedere-Express.

      Das Cranachhaus ist das linke von zwei nahezu identischen Renaissancehäusern an der Ostseite des Marktplatzes in Weimar, direkt gegenüber dem Rathaus. Hier lebten im 16. Jahrhundert die Maler Lucas Cranach der Ältere und sein Sohn Lucas Cranach der Jüngere. Es ist für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.
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    • Day 2

      Hotel Elephant am Markt

      October 18, 2017 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

      Das Hotel Elephant ist ein Luxushotel in Weimar und Teil der Marke The Luxury Collection der Starwood Hotels & Resorts Worldwide. Zum Haus gehören auch das seit 2003 durchgängig mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmetrestaurant Anna Amalia unter Leitung von Marcello Fabbri und das auf thüringische Küche spezialisierte Restaurant Elephantenkeller.

      17. bis 19. Jahrhundert

      Es wurde im Jahre 1696 als Wirtshaus am Marktplatz vom fürstlichen Mundschenk Christian Andreas Barritig gegründet. Bald darauf wurde das Wirtshaus zur Poststation (1741) und als Quartier für Kaufleute und Reisende ausgebaut. Bereits 1711 empfahl der Geograph und Universalgelehrte Johann Gottfried Gregorii alias Melissantes in seinem barocken Regional- und Reiseführer Das jetzt florirende Thüringen die Übernachtung im Logierhaus Elephant.

      Der Gasthof zog Künstler verschiedenster Art an. Wer am Stadttor nach Wieland, Herder, Goethe fragte, wurde in den „Elephant“ geschickt. Hier tafelten die „großen Klassiker“, plauderten Schiller, später auch Liszt und Wagner. Von 1893 bis 1933 stand das Hotel unter der Leitung von Paul Leutert.

      20. Jahrhundert

      Auch wegen der Silvesternacht des Jahres 1914 erlangte das Hotel literarischen Ruhm, als sich dort das „Konzil der geistigen Krieger“, bestehend aus Martin Buber, Albert Ehrenstein, Walter Hasenclever, Heinrich Eduard Jacob, Rudolf Leonhard, Kurt Pinthus und Paul Zech um den Verleger Ernst Rowohlt versammelte. Von 1921 bis 1924 gingen Bauhauskünstler ein und aus.

      1933 war der Verein Elephant Weimar e.V. neuer Eigentümer des Hotels geworden – bald kursierten Neubau-Pläne. 1937 wurden das 400-jährige historische Hotel-Gebäude und zwei sich östlich anschließende Nachbarhäuser wegen angeblicher Baufälligkeit abgerissen; auch musste das angrenzende Hotel Erbprinz Grundstückteile für den Neubau abtreten, dessen Eigentümer eine Stiftung wurde.

      Der Architekt Hermann Giesler errichtete es 1938 neu; Grundsteinlegung war am 3. November 1937, Richtfest am 20. April 1938 und Einweihung am 5. November 1938. Das neue Hotel galt damals mit Autolift zum Parkhaus als eines der modernsten Europas. Motto für den Neubau war laut Giesler: „Keine Karawanserei und keine aufgeblasene Hotelarroganz, keine Effekthascherei – sondern eine zeitentsprechende Gestaltung, die der Tradition und der Würde des alten ‚Elephanten‘ entspricht. Schlichtheit, verbunden mit solider Ausführung, auch in allen Details.“ Die Ausgestaltung mit großen Landschaftsbildern nahm der Weimarer Künstler Hugo Gugg vor.

      Adolf Hitler ließ sich bei seinen Aufenthalten in Weimar von der Bevölkerung mit folgendem Vers auf den für ihn geschaffenen Balkon des Hotels „Elephant“ rufen: „Lieber Führer, komm heraus aus dem Elefantenhaus“.

      Schließung 1945–1955

      Der letzte Gästebuch-Eintrag stammte vom 5. Mai 1945. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte kurzzeitig die US-Armee, dann fast ausschließlich die Rote Armee das Gebäude (so wohl auch zeitweise als Quartier für Marschall Schukow und dessen Stabsangehörige) bis September 1951. Anschließend diente es als Internat für rund 300 Studenten des Instituts für Lehrerbildung in Weimar.

      Im Oktober 1945 begannen auf Befehl der sowjetischen Militärverwaltung in Thüringen die Umbau-Arbeiten der bisherigen Gaufunkstelle im Hotel zur Außenstelle Weimar des Berliner Rundfunks (später: Landessender Weimar), das ab 1. Dezember 1945 sendete.

      Ab Oktober 1945 war das Restaurant Elephantenkeller wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

      Am 21. November 1945 fand die konstituierende Sitzung des neuen Thüringer Landtags im Saal des Hotel Elephant statt.

      Wiedereröffnung 1955

      Thomas Mann verewigte das Hotel in seinem Roman „Lotte in Weimar“, indem er Goethes Jugendliebe dort übernachten ließ. Dem Schriftsteller gebührt wohl der entscheidende Anteil daran, dass das Gebäude wieder zum Hotel wurde: Auf seine Einladung zur Verleihung des Schiller-Preises 1955 antwortete er, man möge ihm ein Zimmer im Elephant reservieren. Am 16. Mai 1955 erfolgte die Wiedereröffnung – und Thomas Mann war der erste, der sich im Gästebuch eintrug.

      Am 20. Dezember 1966 wurde das Hotel Elephant ein Interhotel, das erste dieser Kategorie im damaligen DDR-Bezirk Erfurt.

      Vom 28. bis 30. Oktober 1974 wurden Szenen des Films Lotte in Weimar im Hotel gedreht – in dieser Zeit war der reguläre Hotel-Betrieb unterbrochen.

      Im Jahr 2000 kaufte die Schörghuber Unternehmensgruppe das Hotel, es firmiert im Besitz der Arabella Hospitality SE als Teil der Schörghuber Unternehmensgruppe und unter Management von Starwood Hotels & Resorts Worldwide und erhielt die Marke The Luxury Collection.

      Im Hotel wurden ab 1998 die schönsten Suiten bedeutenden Persönlichkeiten gewidmet wie Thomas Mann, Johann Daniel Falk (Schriftsteller und Kirchenlieddichter), Alfred Ahner (Maler), Udo Lindenberg, Lyonel Feininger (Maler, Grafiker), Harry Graf Kessler und Walter Gropius. Die Lilli-Palmer-Suite des Hotels wurde zu Ehren der Schauspielerin benannt, die mit der Titelrolle in der Romanverfilmung von Thomas Manns „Lotte in Weimar“ eng mit dem Hotel Elephant verbunden ist. Zudem gibt es seit Oktober 2008 das „Thomas-Thieme-Studierzimmer“, da Thieme sowohl zum 1974er Ensemble von „Lotte in Weimar“ gehörte als auch 2001 in besagtem Zimmer 314 an der Rolle des Faust in seiner Inszenierung von Goethes Tragödie arbeitete.
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    You might also know this place by the following names:

    Markt - Weimar

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