Germany
Norderney

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11 travelers at this place:

  • Day2

    Und Abends sogar mit Sonne

    April 30 in Germany

    In der Nacht gab es ein schweres Gewitter ⚑ 🌦🌩mit heftigen Böen, jedoch nichts, was einen Insulaner die Augenbraue heben lässt. Zumindest nicht unsere Wirtin, andere Gäste jedoch schon. Die reisten lieber ab, da auch die Fähre morgens ausgefallen war. Da wollten sie lieber weg, bevor sie wegen Unwetter ganz hier bleiben müssen.

    Eine ältere Dame erzählte beim Frühstück, dass sie seit einigen Tagen schon auf ihren Koffer wartet. Der kam bisher auch noch nicht an.

    Heute hörten wir auf unsere Wirtin und fuhren am Vormittag mit der Bimmelbahn πŸš‚ über die Insel. Gott sei Dank, da saßen wir zumindest trocken und haben ein bisschen was vom Inselinneren gesehen. Vorher haben wir auch noch einen weiteren Geocache abgefischt. Wir mussten aber ganz schön aufpassen, weil ständig Muggel vorbei kamen. 😎

    Nach unserer Ausfahrt ging es per pedes weiter ... 17000 Schritte durch den Ort und über die Promenade.

    Am späten Nachmittag kam dann tatsächlich die Sonne hervor, und wir machten uns noch einmal auf zur Aussichtsdüne. Endlich Sonne tanken! 🌞🌀

    Das schöne Wetter lockte natürlich viele Gäste ans Wasser. Ein Vater machte mit seinen drei kleinen Kindern ein Fotoshooting πŸ“· auf der Düne und meinte immer „Und jetzt sagt alle 'Cevapcici'“. Und der Nachwuchs trällerte einstimmig „Cevapciciiiii“ und zeigte stolz seine Zahnlücken.

    Auf dem Weg zurück zur Pension kamen wir noch am Straßenfest zum 1. Mai lang. Dort „tanzte das Leben Sirtaki“. 🎢🎀🎼

    Ja, die Sonne macht's möglich. 😍
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  • Day4

    Heute war sie endlich da, die heiß ersehnte Sonne. Also nahmen wir uns vor, dieses Mal den Zuckerpad durch die Dünen bis zur Weißen Düne zu laufen.

    Jürgen hat sich gestern den Zeh verknackst, deshalb gingen wir langsam los und machten viele kleine Pausen.

    Den Zuckerpad nutzen natürlich auch Radfahrer 🚴🚴🚴. Das kann dann schon mal eng werden. Eine Frau meinte, im Juli oder August sei es so richtig voll auf dem Weg, da müsse man ihn vor halb zehn hinter sich gebracht haben.

    Das Highlight auf diesem Weg war die Aussichtsdüne, da geht es über Holzstege hinauf, und man hat von oben einen schönen Blick über die Dünenlandschaft bis hin zum Meer. Hier haben wir uns eine ganze Weile aufgehalten, Leute und Natur geguckt und die Sonne genossen. Wie z. B. ein Paar, bei dem er begeistert die verschiedenen Vögel 🐦🐀🐣 mit dem Fernglas πŸ”­ beobachtete und seiner Frau erklärte, das dieser Vogel dort ein Austernfischer sei und der dort ... „Jaa, und die sind alle weit weg!“ tönte sie und eilte weiter.

    Ich lächelte den humpelnden Ornithologen an meiner Seite an „Na, hast du's gut?“. Ich schau nämlich geduldig die ganzen Piephähne und mache ihn auch noch auf hübsche Exemplare aufmerksam. Jaja! πŸ˜‡

    Im Cafe „Weiße Düne“ ergatterten wir einen der wenigen Plätze. Es war brechend voll heute. Wir gönnten uns als Mittagsimbiss eine Kartoffelsuppe.

    Danach gingen wir am Strand zurück und machten immer wieder Pausen, um Wind, Wellen und Sonne zu genießen.

    Zurück an der Promenade kehrten wir in der Austernbar ein und saßen dort zwei Stunden auf der Terrasse. Ich glaub, wir haben heute sogar ein bisschen Farbe bekommen.

    Zum Abendessen holten wir uns beim Metzger Fleischwurst und dazu Brötchen.

    Oh, und Frau Pittelkow, unsere Wirtin, hat bestätigt, dass wir noch einen Tag bleiben können. Rückfahrt ist also erst Freitag. 🚒
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  • Day5

    Unser letzter Tag neigt sich dem Ende zu. Norderney strengt sich richtig an, um uns für die ersten Regentage zu entschädigen.

    Auch heute war der Himmel strahlend blau, und so wanderten wir in Richtung Hafen. Die Ecke hatten wir ja nur kurz bei der Ankunft gesehen. Wir ließen uns Zeit, denn Jürgen humpelt immer noch.

    Am Hafen βš“ machte sich gerade eine Fähre 🚒 abfahrbereit, und wir sahen zu, wie zig Autos und LKW πŸš›πŸššπŸš—πŸš auf diese kleine Fähre fuhren. Das ist schon sehenswert, was da so drauf passt.

    Morgen sind wir dabei, aber zu Fuß. πŸƒ

    Dann marschierten wir weiter, suchten und fanden noch einen Schatz πŸ’Ž und trafen dabei die Geo-Cacher aus Witten, die wir schon am ersten Tag kennen gelernt hatten.

    Danach gab es Windbeutel mit Eis in der Mühle „Selden Rüst“. Wir saßen draußen, aber beim Gang zur Toilette 🚾 konnte man die schöne Inneneinrichtung bewundern, von der ich schon im Internet gelesen hatte.

    Weiter ging es durch den Kurpark und über die Promenade. Da wir heute einfach nur faul den Tag genießen wollten, kehrten wir noch auf der Marienhöhe ein, wo ich ein Kännchen Ostfriesentee probierte.

    Man hat von dort oben einen schönen Blick auf das glitzernde Meer und kann den Möwen zuschauen, die knapp über unsere Köpfe hinweg segelten. Und während wir so saßen und schauten, ertönte neben uns ein entrüsteter Aufschrei. Eine Möwe hatte einem Mann seinen Kuchen 🍰 vom Teller gemopst. Der starrte mit offenem Mund und konnte es nicht fassen.

    Weiter ging es für uns, und wir staunten nicht schlecht, welche Menschenmengen πŸ‘«πŸ‘¬πŸ‘­ sich an der Milchbar tummelten. Das scheint DAS angesagte Cafe auf der Insel zu sein, wo man sich zum Sundowner 🍹 trifft, aber wohl vor allem, um gesehen zu werden.

    Für uns gab es Fisch und Blauen Portugieser im Kleinen Fischrestaurant. Sehr zu empfehlen ... wenn man einen Tisch bekommt.

    Und nun tun uns die Füße weh, und wir warten darauf, dass uns jemand die Koffer packt. πŸ›„πŸ‘—πŸ‘–πŸ‘•πŸ‘Ÿ
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  • Day1

    Norderney

    April 29 in Germany

    Gut die Hälfte aller Baustellen lagen auf unserer Route. Wir sind aber trotzdem gut durchgekommen - es gab am heutigen Sonntag ja keine Elefantenrennen - und konnten die Fähre um 13:30 Uhr von Norddeich nach Norderney nehmen.

    Die Unterkunft war schnell gefunden, und wir packten schnell unsere Koffer aus, um uns wieder tapfer durch den Regen zu kämpfen.

    Unterwegs fiel mir dann ein, dass ich doch frischer Geo-Cacher πŸ” bin. Also prüfte ich schnell am Smartphone, ob sich versteckte Schätze in der Nähe befinden. Ohja, am Bootshaus 🚣 sollte einer versteckt sein. Nix wie hin und gesucht, gesucht, gesucht. Wir tasteten die Schiffsschraube ab. Nix. Und immer muss man schauen, ob sich auch keine Muggels, also normale Menschen, in der Nähe befinden. 😎

    Und eigentlich darf ich darüber gar nicht schreiben. Ich muss alle meine Follower blitzdingsen. πŸ˜‚πŸ”¦πŸ”Œ

    Und dann hörten wir: „Oh, das sieht ganz nach einer Suche aus.“

    Wie sich herausstellte, waren das echte Profis. Der Cache lag in der anderen Ecke. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ins Logbuch trugen wir uns dennoch ein πŸ“, wir haben noch Welpenschutz. Toxi, so nennt sich die Cacherin, erzählte uns von einem Treffen Gleichgesinnter im Conversationshaus. Da sind wir mitgegangen und haben sogar noch einen Cache gefunden.

    Die Leute beim Treffen waren sehr nett, haben uns viel erklärt, worauf wir achten sollten usw. Dieses „Jägerlatein“ war schon sehr spannend. Alles schnatterte durcheinander, und wir bekamen ein Geschenk. 🎁 Ich hab nur schon wieder vergessen, wie man das nennt.

    Ach ja, eine echte Schriftstellerin war auch dabei. Sie hat einen Krimi geschrieben, der auf Norderney spielt und „Inselcocktail“ heißt. πŸ“•

    Das war schon ein ereignisreicher Tag. πŸ˜ƒ
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  • Day3

    Am Morgen wirkte das Wetter eigentlich recht beständig, und wir machten uns auf den Weg zur Weißen Düne. Das geht immer schön erst auf der Promenade und später am Strand lang.

    Der Wind kam von hinten, und so merkten wir nicht, dass leichter Niesel aufkam. Dann nahm der Wind zu, und der Regen wurde auch stärker. Also kamen unsere Regenponchos zum Einsatz, und wir retteten uns zügig ins Cafe Weiße Düne. 🏑

    Andere wurden so richtig nass. Zwei junge Männer kamen rein, die waren nass bis auf die Haut und bekamen vom Kellner Decken, um sich einzuwickeln.

    Für uns gab's warmen Tee β˜• und leckeren Kuchen. Einmal Mandel, einmal warmen Schokoladenkuchen. Mit Eis. πŸ¨πŸ• πŸŽ‚

    Eigentlich wollten wir über den Zuckerpad zurück in die Stadt, aber es regnete weiter, der Wind wurde so eisig, dass die Tropfen weh taten, wenn sie das Gesicht trafen.

    Also, großes Treffen aller Wanderer im Wartehäuschen 🏠 an der Bushaltestelle 🚌. Nix wie rein in den Bus, weiter mit gesenktem Haupt die Straße runter, kurz noch die fliegende Kappe 🌬 eines anderen „Flüchtenden“ gerettet und dann nur noch unter die warme Bettdecke πŸ›Œ.

    Abends kam dann die Sonne wieder bei strahlend blauem Himmel 🌞🌞. Angeblich bleibt das Wetter nun schön. Deshalb werden wir wohl auch einen Tag verlängern. Jürgen kennt ja bisher von der Insel nur Sturm 🌬 und Regen β˜”. Das geht ja gar nicht!

    Und jetzt ... verlieren die Bayern. πŸ˜€ ⚽
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Norderney

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