Germany
Priesterbak

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Travelers at this place
  • Day29

    Müritz

    September 10, 2019 in Germany ⋅ 🌧 12 °C

    Ich durchquere die endlosen Wälder im Müritz-Nationalpark. Eine Straße ist für den normalen PKW-Verkehr komplett gesperrt. Hier fahren nur die Anwohner, der Nationalparkbus und die Radler.

  • Day3

    Die Dorfkirche von Boek

    September 18, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Die St.-Johannis-Kirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Boek. Teile der Innenausstattung aus der Erbauungszeit sollen aus dem Kloster Dobbertin stammen. Die Orgel mit sechs Registern verteilt auf ein Manual und Pedal auf der Westempore wurde 1853 gebaut und ist das älteste erhaltene Instrument.Read more

  • Day8

    Nationalpark Müritz per Bus, Fuß, Schiff

    September 23, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Und auch heute wieder eine tolle Entdeckertour.

    Gut gefrühstückt und diesmal das "Kurkarten Angebot" genutzt. Man kann die Nationalpark Buslinie gratis nutzen und im Prinzip einmal komplett die Müritz umrunden. Überall aus-und wieder einsteigen. Wir waren die Jüngsten im Bus, vorwiegend Rentner. Sowieso sind hier aktuell sehr viele Rentner unterwegs. Alle Übernachtungsplätze sind wohl komplett ausgebucht.
    Was wir toll fanden, in der Buslinie erfährt man per Video und Ton ganz viele Infos über diesen Nationalpark. Zu jedem Punkt, der angefahren wird, erfährt man, was man dort unternehmen und beobachten kann. Unser Plan war, bis Boek fahren, dort Cafebesuch, weiter per Fuß (5,9 km) bis zur Anlegestelle der Fährlinie über die Müritz die dann 2 Stunden nach Waren zurück fährt (auch hier ermäßigter Preis des Fahrpreises aufgrund der Kurkarte). So der Plan. Im Cafe in Boek sahen wir jedoch einen Zettel, der darauf hinwies, dass diese geplante Anlegestelle aktuell nicht angefahren wird, aufgrund Niedrigwasser. Das war anscheinend auf der gesamten Strecke einer der zwei Zettel. Also musste Plan B her. Während des Verzehrs des guten Stück Kuchens hatten wir auf unserer guten Müritz Wanderkarte den Plan B "erstellt".
    Laufen wie geplant zum Fähranleger und dort wieder in den Bus einsteigen und weiter bis Rechlin, denn dort hält diese Fähre ebenfalls.
    Auf unserem Wanderweg haben wir wieder intensiv die Natur aufgesaugt: Pilze, diverse Vogelarten, in weiter Ferne eine Wildschwein Rotte, Ameisenhügel....wir sind manchmal einfach stehengeblieben um der Natur zu lauschen. Wiedermal unbeschreiblich.
    Der Wanderweg gut ausgeschildert, daher am geplanten Zielort gut angekommen. An der Bushaltestelle gesellten sich mittlerweile 6 Herrschaften dazu. Diese hatten eigentlich den gleichen Plan wie wir, ab hier mit der Fähre zu fahren und waren nun erstaunt, dass hier ein freundlicher Zettel hing, dass nichts fährt. Sie waren mit der Gesamt Situation komplett überfordert. Ich fragte sie ganz freundlich, ob sie denn auch nach Waren mit dem Schiff wollen. Sie bejahrten und ich erklärte ihnen die Alternative (was ja unser Plan B war). Aufschrei bei den Damen. Was für ein tolle Idee.
    Ab dem Moment grummelte Thorsten leise, andere werden als Reiseleiter bezahlt und du machst das hier ehrenamtlich. Nun hatten wir die 6 Herrschaften aber auch wie eine Reisegruppe an der Backe. Nun gut. Thorstens Gesicht kann man sich entsprechend vorstellen.
    Der Fähranleger war in Rechlin, in dem Hafendorf, in welchem wir mit der Familie schon mal im Winter über meinen Geburtstag waren. Gut zu erkennen schon von weitem an dem Turmhochhaus.
    Alles gut geklappt, auf die Fähre rauf und von dort dann 90 min bis nach Waren. Klasse Sache, das Schiff war relativ leer. Ebenfalls auch hier auf dem Schiff Erklärungen zur Müritz. Interessant, wir fuhren genau an der Boje vorbei, die den Mittelpunkt der Müritz kennzeichnet. Die 6 Herschaften dankten uns nochmals tausendmal für diesen Plan B und ihr Tag war somit gerettet.

    Am Hafen noch schnell ein Fischbrötchen verdrückt und danach noch jeder 2 leckere Eiskugeln und nochmals ca. 1, 7 km bis nach Hause. Kurz vor unserer Treppe hoch zum Turm haben wir noch einmal den wohl schönsten Blick hier weit und breit auf den Sonnenuntergang genossen und den letzten Abend in unserer Turmwohnung genossen. Morgen geht's nach Hause.

    Bytheway: Alle Cafe-Tipps dieser Gegend aus dem Reiseführer "abgearbeitet". Nach und nach werden diese jetzt von mir bewertet über Google. Vielleicht wählt man mich ja irgendwann mal zum Tester und Bewerter aus. 2.Standbein 😎😉.
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    Michael Moll

    Danke für die tollen Reiseberichte. Ich habe mich jeden Morgen beim lesen des neuesten Berichts kurzzeitig wie im Urlaub gefühlt,

    9/24/20Reply
    Katrin Testrich-Volz

    Danke....freut uns. 🌞

    9/24/20Reply
    Margitta Testrich

    Diesen netten Worten schließe ich mich an........

    9/24/20Reply
    Katrin Testrich-Volz

    😘

    9/25/20Reply
    2 more comments
     
  • Day3

    Besuch der 700 jährige Stieleiche

    September 18, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Die sogenannte „Nesteiche“ steht am Radweg von Speck nach Zartwitz. Laut angebrachtem Schild soll die Stieleiche über 700 Jahre alt sein. Baumkundler taxieren sie hingegen auf ein Alter zwischen 350 und 500 Jahren. Auf einer Fotografie von 2013 zeigt sie noch eine stattliche, nach oben gefächerte Krone, jedoch ist dem Baum sein Alter schon deutlich anzusehen, viele Äste sind abgebrochen, die Rinde ist aufgeplatzt und die Eiche macht insgesamt einen kranken Eindruck.Read more

  • Day3

    Aufstieg auf Aussichtsturm Käflingsberg

    September 18, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Der im Jahr 2000 eröffnete Aussichtsturm befindet sich auf dem 100 m hohen Käflingsberg. Der 55 m hohe Turm wurde für die Telekommnikation und Waldbrandüberwachung gebaut. Die Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von 31 Meter und ist über 167 Stufen erreichbar.Read more

  • Day7

    Nationalpark Müritz

    September 22, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Die 1. Nacht im Turm haben wir gut verbracht.
    Heute gab es wieder mal unbezahlbare Momente. Von diesen Momenten zehre ich dann noch zu Hause und kann somit die stressigen Momente kompensieren.

    Frühstück waren wir ja jetzt verwöhnt durch die letzten Hoteltage. Also haben wir uns Rührei gemacht, Thorsten holte frische Brötchen, es gab Fleischsalat, einen Obstteller und noch weitere Schnuckligkeiten.
    Gut gestärkt ging es in den Tag hinein.
    Wir fuhren mit dem Auto bis zum Dorf "Speck". Dort geht die Straße auch nicht mehr weiter, weil dann der Nationalpark "Müritz" beginnt und hier nur noch Forstbetriebe und Anwohner zu ihren Häusern weiter fahren dürfen. Somit begann ab hier die Wanderung. Eine schöne Tour, viel Natur, gute Luft...und wie es sich als Tochter eines Försters gehört, immer mit vollem Beobachtungsblick. Wir konnten viele Vogelarten entdecken und hören. Konnten aus der Ferne einen Wiesel entdecken, eine Waldspitzmaus kreuzte schnell unseren Weg und auch hier gab es wieder etliche Pilze am Wegesrand.
    Die Tour ging zu einem Aussichtspunkt mit 167 Stufen (Käflingsbergturm).
    Interessant ist, dass von diesem Turm aus die Waldbrand-Fernüberwachung erfolgt.
    Von dort oben hatte man eine tolle Aussicht. Viel Wald und die vielen Seen rundherum kann man erspähen.... Aber schwindelfrei ist Bedingung, denn durch die Stufen kann man durchgucken.
    Wieder zurück am Auto, überlegten wir einen Ort zum Kaffeetrinken. Und manchmal sind wir ja einfach nur verrückt. Weil uns der gestrige Ort Basedow so gut gefallen hat (mit dem tollen Schloss) und wir gestern etwas unter Zeitdruck standen (Schloßführung ging länger als erwartet, Schlüsselübergabe wurde knapp) holten wir den gestern dort ausgefallenen Cafehaus-Stopp nach. Wir hatten ja gestern vorab schon die dortigen Kostbarkeiten der Tortenvielfalt gesehen und daher wussten wir um unser Glück. Und selbst der Reisefüherer von Marco Polo weist darauf hin. Die 25 km waren es auf alle Fälle wert. Unterwegs hielten wir noch in Groß Plasten, auch dort gibt es ein Schloß. Dies ist heute ein Hotel, welches ich schon auf meiner Liste für neue Ideen hatte(!!). Gut, das wir mal vorbeigeschaut hatten. Ich hatte andere Erwartungen, vielleicht zu hoch. Der Rasen ungepflegt und vertrocknet. Tretboote am hauseigenen Steg so dreckig, dass man sich schmutzig machen würde. Es wirkte einfach nicht. Daher Liste aktualisiert.

    Und auch diese Rückfahrt wieder ein Erlebnis, es glich eher einer Jeep Safari Tour. Das Navi zeigt Wege an, die in unseren Augen niemals FahrWege sein können. Aber wir haben sie trotzdem genutzt. Wir sind durch Orte gefahren, die ich in meinem Leben noch nie gehört habe, manche kaum aussprechbar. Kinder schauten uns in einem Dorf mit so großen Augen an, als kämen wir vom anderen Stern. Manche Wege bestanden aus nur einer Fahrspur, links und rechts meterhohe Maisplantagen. Keine Ahnung, wenn Gegenverkehr kommt. Unser Glück- es kam uns niemand entgegen. Wir haben zerfallene Scheunen, verlassene Herrenhäuser, tolle Villen, riesige gepflegte Gutshöfe gesehen. Alles dabei. An manchen Objekten stand "Zum Verkauf" dran und wir haben rumgesponnen, was wir daraus machen würden. Einfach schön und so verdient unsere Rundreise tatsächlich den Namen "Rundreise & Entdeckertour durch MV". Meine Worte heute: "Ich finde Gefallen daran, wir sollten es wiederholen". Hier gibt es noch ganz viele unentdeckte Paradise.

    Abends saßen wir wieder am Müritzufer und sahen dem Sonnenuntergang zu, einfach ein tolles Naturschauspiel.
    Wenn es hier dunkler wird, kann man gut die Fledermäuse sehen (wir haben ja gelernt, hier ist es die Rasse: Mausohr). Natur pur. Dazu gesellte sich eine Eulenart, die mit weiten Flügelschlag über uns kreiste. Da genießt man einfach den Moment. Alles herum vergessen und an nichts denken. Unbezahlbar.
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    Margitta Testrich

    Sehr gut alles erklärt und beschrieben........Dann ist ja die nächste Rundreise fast schon klar.....

    9/23/20Reply
    Michael Moll

    In welcher Höhe war denn eure FeWo? Bestimmt ganz oben 😄

    9/24/20Reply
    Katrin Testrich-Volz

    Nein, darunter...Wohnung "Güstrow", die andere war schon ausgebucht.

    9/24/20Reply
     

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