Greece
Mantoudi-Limni-Agia Anna

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7 travelers at this place

  • Sep20

    Verdiente Aussicht

    September 20 in Greece ⋅ ☀️ 18 °C

    Unser "Ackerplatz" war am gestrigen Abend Anlass dafür, ausnahmsweise mal einen Wecker zu stellen. So räumen wir also in aller Frühe unser Lager, um uns nach wenigen Kilometern in einem Olivenhain zum Frühstück niederzulassen. Wir testen erstmals das typisch griechische "Sweet Trahana", der Brei weckt allerdings keine Begeisterungsstürme in uns. Auf asphaltierter Straße überwinden wir einen kleinen Berg, die Abfahrt endet in einer Schlucht. Eine Brücke lädt Heiko zu Spielereien mit der Drohne ein, anschließend ist es allerdings mit dem Spaß vorbei. Auf einem Schotter- oder besser Geröllweg geht es brutal steil bergauf, Stück für Stück schieben wir unter größter Anstrengung und an jeder Kehre und Kurve auf mildere Steigung hoffend unsere bepackten Räder nach oben. Wir können von Glück sagen, dass das Wetter auf unserer Seite ist und bei mäßiger Bewölkung die Sonne heute nicht so brennt. Fast am höchsten Punkt angekommen erwartet uns ein Bergdorf mit einem einladenden Pausenplatz und einer Wasserquelle, perfekt! Wir bleiben eine ganze Weile und stärken uns mit Obst und Joghurt. Heiko plaudert mit einer französisch sprechenden Griechin, die mal in Kanada gelebt hat, Claudia verfolgt im Live-Ticker das Spiel von Holstein Kiel gegen Paderborn. Zu unserer Freude geht es nun auf Asphalt weiter und bald erreichen wir auch tatsächlich den höchsten Punkt. Es ist 16 Uhr, als wir einen wunderbaren Platz für die Nacht finden. Auf einem Hügel am Rande eines Stoppelfeldes haben wir eine grandiose Rundumsicht auf Berge, Meer und nördliche Sporaden. Nach entspanntem Zeitvertreib mit Drohne, Buch etc. zaubert Heiko ein köstliches Abendessen aus frischem Gemüse, Thunfisch und griechischen Nudeln. Es geht definitiv schlechter...Read more

  • Sep19

    Die Suche nach dem Zeltplatz

    September 19 in Greece ⋅ 🌧 22 °C

    Wir frühstücken, wie soll es anders sein, Rezeptions-Toast. Obwohl der Himmel noch recht düster aussieht und Regen nicht auszuschließen ist, fällt gegen Mittag die Entscheidung unseren Aufbruch. Laut Wetter-App ist der Sturm an uns vorbeigezogen, die Aussichten klingen wieder deutlich freundlicher. Unser Weg führt uns zunächst abermals an der Küstenstraße entlang. Der Weg ist von Nadelbäumen gesäumt, so dass überall der Geruch von Harz in der Luft liegt. Quasi ohne Autoverkehr radeln wir durch diese phänomenale Landschaft, ein Genuss! Im Örtchen Pili füllen wir unsere Nahrungsvorräte auf, bald darauf gönnen wir uns eine Pause an einem Rastplatz mit frischem Obst und Joghurt. Ebenfalls auf dem Rastplatz steht ein bemanntes Feuerwehrauto, einer der Feuerwehrmänner spricht uns interessiert an und berichtet, dass er sechs Jahre in Deutschland gelebt hat. Nach augiebiger Pause radeln wir fortan nicht auf der Straße weiter, sondern nehmen den Abzweig auf einen unbefestigten Weg. Der Schotterweg führt uns durch ein Waldgebiet und schließlich wieder auf die Straße, welche an sehr schön anzusehenden Baumwollfeldern entlangführt. Im weiteren Verlauf erweist sich die Suche nach einem Schlafplatz als gar nicht so einfach. Heiko hat bereits vergeblich diverse Feldränder, Böschungen etc. inspiziert, als er schließlich einen Platz unterhalb der Straße auf einem "Acker" entdeckt. Inzwischen ist es bereits dunkel, was das Aufstellen des Zeltes nicht unbedingt leichter macht. Angesichts der Dunkelheit und dem Bestreben, nicht auf uns aufmerksam zu machen, bleibt die Küche heute kalt, das Abendessen besteht aus einer Tüte Cips. In regelmäßigen Abständen sind Schüsse zu hören, dazu aus verschiedenen Richtungen Hundegebell, unheimlich...!Read more

  • Sep21

    Camping Rovies

    September 21 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Schon vor dem Frühstück lässt Heiko die Drohne über unseren schönen Lagerplatz kreisen. Bei Tee und Kaffee genießen wir dann die tolle Aussicht und freuen uns darüber, wie gut wir es haben. Während wir noch vor dem Zelt sitzen, kommt plötzlich eine Herde Schafe mähend und bimmelnd auf uns zu, auch ihr Hirte ist nicht weit. Er winkt, wirft uns ein paar (scheinbar) freundliche Worte zu und zieht mit seinen Tieren weiter. Wieder auf den Rädern führt unser Weg zunächst entspannt bergab und es dauert nicht lange, bis wir die heutige Etappe zugunsten einer kleinen Wanderung unterbrechen. Etwas versteckt abseits der Straße schließen wir die Fahrräder an und begeben uns auf einen "ökotouristischen Lehrpfad", wie ihn der Reiseführer nennt. Der Pfad führt uns durch eine Schlucht und schließlich zu den Wasserfällen von Drimona. Wir sind froh, diesen Abstecher gemacht zu haben, wunderschön ist es hier und wirkt fast ein wenig mystisch. Wir halten uns ziemlich lange am Wasserfall auf, bevor wir weiterradeln, der Rest der Etappe ist aber auch schnell erzählt. Fast ausschließlich bergab geht es in flottem Tempo nach Rovies. Hier nutzen wir die Gelegenheit zum Einkaufen und nehmen dann die letzten Kilometer bis zum Campingplatz, der etwas nördlich des Dorfes liegt, in Angriff. Wir checken ein und haben freie Platzwahl auf dem sehr nett und gepflegt wirkenden Platz. Kurze Zeit später steht unser Zelt ganz idyllisch unter einem Olivenbaum mit dem Meer direkt vor der Nase, herrlich! Es ist nicht viel los, lediglich einige sehr niedliche, aber auch ziemlich aufdringliche Katzen leisten uns an diesem Abend Gesellschaft.Read more

  • Sep22

    Pausentag

    September 22 in Greece ⋅ ⛅ 22 °C

    Das Zelt bleibt heute stehen, wir buchen eine weitere Nacht auf diesem schönen Platz. Der Tag plätschert so dahin, wir faulenzen, lesen, baden, spielen mit Katzen, lassen es uns gut gehen. Am Abend schnappen wir uns dann aber doch nochmal die Räder und fahren nach Rovies. Hier essen wir eine mittelgute Pizza und schaffen es anschließende noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang an den Strand...Read more

  • Sep17

    Campingplatz in Vlachia

    September 17 in Greece ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach dem Genuss unserer morgendlichen Delikatesse aus Müsli und Wasser räumen wir das Nachtlager und starten bei weiterhin hochsommerlichen Temperaturen die heutige Etappe. Die Landschaft um uns herum präsentiert sich extrem imposant, steil emporragende Felsen auf der linken und spektakuläre Küste auf der rechten Seite. Alle paar Meter (oder auch mal jeden halben Meter...) halten wir an, um zu staunen und Bilder zu machen. Auch die Drohne wird für einen ausgiebigen Flug aus dem Koffer gelassen. Nicht zum ersten Mal fragen wir uns, ob dies wohl der schönste Abschnitt unserer Reise sein könnte..., zumindest rangiert er sehr weit oben. Nachdem wir irgendwann die wahnsinnige Strecke von 7 (!) km absolviert haben, stehen wir vor dem Tor zu einem Campingplatz und beschließen zu bleiben. Angesichts des Wirbelsturms "Ianos", der gerade über Westgriechenland tobt und laut einem Einheimischen morgen auch dieses Gebiet streifen soll, verzichten wir auf das Aufstellen unseres Zeltes am Meer. Statt dessen beziehen wir ein Zimmer in einem etwas höher gelegenen Haus, das zum Campingplatz gehört. Sicher ist sicher. Leider haben wir kaum noch essbare Vorräte und einkaufen oder gar essen gehen kann man in dieser Gegend auch nicht. So nutzen wir das spärliche, bzw. einzige Angebot der Campingplatz-Rezeption: Toast mit Käse, Schinken, Tomaten und Mayonnaise, dazu schenkt die freundliche Griechin uns zwei Gurken. Tatsächlich bekommen wir sogar noch einen Kaffee, serviert von einem ziemlich kauzigen Wirt eines kleinen Kantina-Wagens am Strand. Insgesamt ist der Campingplatz sehr verlassen, außer zwei Athenern scheinen wir die einzigen Gäste in dieser schönen Bucht zu sein. Wir gehen kurz baden, im Anschluss widmet dich die eine ihrem Buch, der andere spaziert in den nächsten Ort und findet erfreulicherweise doch noch einen kleinen Supermarkt. Mit fünf Spalten Kniffel beenden wir den Tag.Read more

  • Sep18

    Warten auf "Ianos"

    September 18 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir bleiben einen weiteren Tag in unserer Unterkunft, um den Sturm hier "auszusitzen". Der Himmel ist inzwischen dramatisch bewölkt, das Meer deutlich bewegter als gestern. Wir verbringen den Tag mit Kniffeln, Lesen, Fotografieren, Rezeptions-Toast..., so ein Faulenzertag kann doch auch ganz nett sein. Inzwischen sind wir außer den Campingplatzbetreibern auch wirklich allein, die Athener sind abgereist und selbst die kleine Strand-Kantina hat heute ihre Schotten dicht. So plätschert unser Tag dahin und am Ende warten wir vergeblich auf den Sturm, der scheinbar nur um uns herum sein Unwesen getrieben hat. Glück gehabt!Read more

  • Day20

    Kontrastprogramm Agia Anna *****

    June 10, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Bei unserer Fahrt quer über die Insel haben wir das schlechte Wetter abgehängt. Der Nebel blieb in den Bergen, in der Ebene ist der Regen noch zu riechen, die Straßen sind noch ein bisserl naß. In dieser Ecke der Insel ist es wieder sonnig und heiß.
    Wir bleiben gleich beim ersten Campingplatz stehen, der sich anbietet. Bauzi - ein Kontrast zu unseren bisherigen Stellplätzen wie es ärger nicht geht! 5 Sterne, Rezeption, 2 Pools, Kabanas zu mieten und schöne, schattige Stellplätze mit Strom und tlw. Wasser.
    Eigentlich wollten wir uns noch den nächsten Platz anschauen, aber hier paßt einfach alles! Die Duschen und WCs 1A, das Pool pipifein sauber und gepflegt. Später stellt sich auch noch heraus, dass die Cocktails hier sensationell schmecken - zumindest mein "Zombie" ist ein Gedicht!

    Wir stellen Fernweh ab und machen uns sofort auf den Weg zum Strand. Feiner, dunkler Sand, nahezu menschenleer ... es ist fast gespenstisch. Sind wir wirklich die einzigen Reisenden? Wo sind denn bitte alle? Immerhin sind dann am Platz noch zwei Familien aus der Ukraine, die in Kabanas einchecken. Und bei den Campern treffen wir ein älteres Paar aus Salzburg. Dann noch eine Hand voll Griechen - das wars aber auch schon.

    Abends wird heut selbst gekocht: es gibt (griechische) Riesenbandnudeln und eines der Fertiggerichte, die ich beim Overlandertreffen in München gekauft hatte. Gut wars!
    Read more

  • Day14

    Greece for runaways..

    July 20, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Na endlich.. heute stehen wir frei, die Campingplätze werden rar und wir sitzen in einer Taverne in der es weder eine deutsche, noch eine russische oder englische Speisekarte gibt. Der Kellner gibt sich aber trotzdem Mühe und wir bekommen Bier und Fisch.Read more

You might also know this place by the following names:

Dimos Mantoudi-Limni-Agia Anna, Mantoudi-Limni-Agia Anna, Μαντουδίου - Λίμνης - Αγίας Άννας

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