Greece
Monemvasia

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58 travelers at this place

  • Day6

    Von Gytheio nach Monemvasia

    May 27, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Mittags herum verlassen wir Kronos, in Gytheio bleiben wir noch einmal stehen und gehen eine kleine Runde durch den Hafen.
    In einer Bakery am Hauptplatz geniessen wir einen wirklich guten Cafe Latte, kaufen zwei Olivenöle vom Biohof Karababas und bekommen noch Teigkringel geschenkt. Dann brechen wir auf Richtung Monemvasia, das Wetter ist sehr wechselhaft, immer wieder tröpfelt es ein bißchen. Weit kommen wir nicht, ca. 5 Minuten, nachdem wir Gytheio verlassen haben zischen wir schon wieder zum Strand runter. Dort steht das Schiffswrack, seit 2015 hat die See ganz schön daran geknabbert. Ein kleiner Ziegel aus der Mauer muss mit - kommt in mein Büro (als "Grundstein"-Symbol ;-) ) Natürlich haben wir ihn nicht aus der Mauer genommen, er lag schon einige Zeit am Strand, was man an den abgeschliffenen Kanten erkennen kann.
    Aber dann fahren wir wirklich zügig nach Monemvasia - der Fels leuchtet uns schon von weitem imposant entgegen. Zuerst fahren wir rüber, überlegen in die kleine Stadt zu gehen, mangels Parkplatz fahren wir aber wieder aufs Festland und parken Fernweh ein. Zielstrebig traben wir zu den "blauen Schirmen da drüben", die hatten Stephan gleich angelacht. Und dort gibt es auch die lang ersehnten gefüllten Tomaten und Paprika - eine typisch griechische Sommermahlzeit. Das Gemüse wird ausgehöhlt und mit Reis gefüllt, der mit Kräutern (Minze!) und Gewürzen gschmackig gemischt ist.
    Hmmmmmm, yummiiieee!
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  • Day19

    Monemvasia

    June 20 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Immer diese Pläne! :)
    Nach dem Frühstück wird zusammengepackt und gleichzeitig nochmal geplantscht. Jonathan hat gar keine Lust mehr und ruht sich lieber schon mal im Bus aus. Er hat die letzten Tage großes Heimweh nach seinem gelben Kran!:)
    Zwei Dinge gibt es auf der Fahrt zu sehen: ein altes Schiffswrack, das vor der Küste verrottet und die kleine Insel Monemvasia.
    Unser Tipp war ja, dass beide schlafen in den 16 Minuten zum Schiff. Denkste, einer war noch wach, hat dafür aber super für ein Foto gemodelt.
    Nächster Tipp war, dass sie beide die Stunde weiterschlafen bis wir bei der Insel sind. Auch das falsch. Jona ist irgendwie nicht eingeschlafen und bei der Hälfte hat sie ein griechischer Motorrad Saubeutel erschreckt. Mit Rosinen und Tankstellen Eis haben wir die Halbe Stunde überbrückt und finden, der Weg hierher hat sich gelohnt. Wir speisen in schönster Kulisse am Strand zu Mittag und toben auf dem Spielplatz.
    Und weil Jonathan bis 14.30 noch gar nicht geschlafen hat, fahren wir jetzt doch noch die eineinhalb Std zum nächsten Campingplatz. Nach einem Anruf haben sie noch Platz für uns und wir hoffen einfach, dass der nicht so beliebt bei Griechen ist. Hat ja auch keinen Pool mehr..:)
    Holger freut sich über das kleine Bergstraßerl mit Schlaglöchern und Ziegen in der Bahn und wir würden uns per Telepathie beide einen Frappé metrio me galla (Eiskaffee mit Milch und Zucker) herbeiwünschen:)
    Und kommende Woche gibts dann auch für uns die Hitzewelle mit 37 Grad für eine Woche. Juhu!:)
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    Carthago

    Glückliche Familie! Und gerade hatte Jona noch laufen und Treppen steigen gelernt, jetzt ist er fit für den Pidinger Klettersteig:)

    6/20/21Reply
    Hanna Ber

    Der kraxelt echt auch schon wie ein Weltmeister! Hier würde es jede Menge Klettergebiete geben.. in ein paar Jahren dann vielleicht:)

    6/21/21Reply
    Carthago

    😃😅

    6/21/21Reply
     
  • Day63

    Monemvasia-das griechische Gibraltar

    October 21, 2020 in Greece ⋅ ⛅ 19 °C

    Die Nacht über hat es ordentlich gekachelt, und wir wurden ziemlich durchgerüttelt, dafür werden wir wieder mit strahlend blauem Himmel entschädigt. Ich frage mich in solchen Situationen immer wieder, wie das nur die Segler aushalten, die Boote schaukeln ja noch viel mehr, und obendrein bekommt man noch die chinesische Folter, das beständige Klimpern der Wanten, gratis dazu.
    Wir frühstücken und machen uns dann auf zur mächtigen Festungsanlage Monemvasia, die nur über einen Damm zu erreichen ist. Auch hier tost die Brandung, die Wellen klatschen gegen und über die Mauer. Wir finden auf halbem Weg an der zum alten Unterdorf führenden Straße einen Parkplatz und setzen den Weg von da zu Fuß fort. Bereits das ist ein Erlebnis, auf der einen Seite das rötliche, steil aufragende, schroffe und mit zahlreichen Höhlen versehene Felsmassiv, auf der anderen schlagen die Wellen gegen grauschwarz geriffelte, scharfkantige Felsbrocken. Über allem thront die mittelalterliche Festung, die immer besser ins Visier kommt, bis wir vor dem einzigen Eingang der mächtigen Festungsmauer stehen. („Moni emvasia“ = einziger Zugang, gab dem Ort den Namen). Bereits im 6. Jhdt war dies Zufluchtsort für die Menschen aus den Dörfern der Umgebung und wurde seitdem kontinuierlich ausgebaut. In byzantinischer Zeit errichtete man eine gigantische Burg auf der Kuppe des Massivs, und über Jahrhunderte galt die Festung als uneinnehmbar - innerhalb der Festungsanlage gab es sogar ein Kornfeld, das bei Belagerung für ausreichend Nahrung sorgte, so dass die Bevölkerung autark war. Erst 1249 nach dreijähriger Belagerung gelang die Eroberung schließlich doch, und danach wechselten sich Osmanen, Venezianer, Franken, der Papst und Piraten als Besatzer ab. Zeitweise lebten 12000 Menschen hier, und diese wechselvolle Geschichte spürt man, sobald man durch das massiv gesicherte Tor der Zitadelle das Unterdorf betritt. Enge, kleine Gassen mit extrem holprigem Kopfsteinpflaster, kleine Natursteinhäuser, die gestaffelt am Hang kleben, dazwischen immer wieder Kirchen und Kapellen (insgesamt 20!) - dass der Ort autofrei sein muss, wird uns schnell klar, verschachtelte Gassen, viele Treppengänge, kaum einen Meter breit, das Pflaster so holprig, dass man bei jedem Schritt aufpassen muss, wo man hintritt, Touristen müssen ihre Koffer tragen (lassen) oder mit speziellen Schubkarren transportieren. Für schwerere Lasten werden Maultiere oder Pferde eingesetzt - wir beobachten einen Mann, der mehrfach Bauschutt in auf dem Pferderücken hängenden Eimern durch die schmalen, oft weinberankten Gassen jongliert. Die Häuser wirken oft wie Puppenstuben, nett herausgeputzt und mit Blumenschmuck, natürlich überall Torbögen, viele Souvenirläden, Boutiquen, Galerien und gemütliche Tavernen, dazwischen immer wieder die Kuppeln der vielen kleinen Kirchen, aber auch Ferienwohnungen oder kleine Hotels. Je höher wir kommen, desto atemberaubender wird der Blick, zunächst nur über die roten Ziegeldächer, dann hat man zunehmend den gesamten Ort als Panorama vor dem blauen Meer und dem Gebirge im Hintergrund vor sich. Wir sind im absoluten (Foto-)Rausch und entdecken an jeder Ecke neue Motive. Wir müssen uns richtig bremsen, wohl wissend, was für eine Aufgabe in der Nachbearbeitung wieder auf uns zukommt.
    Schließlich gelangen wir in das Oberdorf, das früher die uneinnehmbare Festung war. Hier liegt noch alles in Ruinen, bis auf die restaurierte Kirche Hagia Sophia - ein Bau, der eine kleine Kopie der Hagia Sophia in Istanbul sein soll. Auch hier bieten sich einem immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das Unterdorf, aber auch auf das Gebirge und Meer. Hier oben bekommen wir dann auch wieder den kräftigen Wind zu spüren, der uns auch weiterhin auf dem Rückweg durch das ganze Dorf begleitet, so dass wir beschließen, den kleinen Imbiss nicht hier, sondern im Hafen einzunehmen. Dorthin kehren wir mit dem Womo zurück und stehen direkt am Pier. Wir kehren in einer netten, kleinen Taverne ein, Saganaki für mich, ein süßes Baklavi mit Vanilleeis für Norbert. Da wir im Hafen dem Sturm die volle Breitseite bieten, fahren wir anschließend wieder zu unserem Stellplatz der letzten Nacht, doch auch da kachelt es kräftig. So füllt Norbert noch einmal kurz Frischwasser auf, bevor wir der Straße Richtung Süden folgen, auf der Suche nach einem nächtlichen Stellplatz, der uns eine schöne Aussicht, Ruhe und evtl. auch ein morgendliches Bad ermöglicht. Wir fahren einige idyllische, einsame Buchten an, teilweise mit grandioser Aussicht, doch stört entweder das allzu laute Rollen der Wellen, der Sturm, der direkt auf uns steht, oder die schiefe, nicht auszugleichende Lage. Doch letztendlich werden wir am endlos langen Abelakia Beach fündig, wo wir uns für die Nacht niederlassen - in der Hoffnung auf einen ruhigen Schlaf.
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    Susanne Lenkewitz

    Beeindruckend!

    10/25/20Reply
    Susanne Lenkewitz

    Das sind aber auch reizvolle Motive!

    10/25/20Reply
     
  • Day64

    Elafonisos, das Sylt Griechenlands

    October 22, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 20 °C

    Der Wind hat diese Nacht nachgelassen, und so hatten wir eine angenehm ruhige Nacht direkt am Strand. Einer der streunenden Hunde schleicht bereits am frühen Morgen ums Womo herum, so dass Jogi unruhig wird und ich mit ihm vor die Tür gehe. Es tut einem in der Seele weh, wie lieb und unterwürfig sich diese sich im dauernden Überlebenskampf befindenden Tiere benehmen - später wird der Hund von Norbert gefüttert.
    Ich jogge an der einsamen Küstenstraße entlang mit wunderbarem Blick auf die rote Steilküste, die Berglandschaft und zurück auf das Lichtspiel auf dem Felsen von Monemvasia. Da die Brandung schwächer geworden ist, erfrische ich mich anschließend mit einem Bad im Meer - herrlich, wieder völlig allein am langen Strand.
    Nach dem Frühstück geht es weiter gen Süden - eigentlich wollen wir zur Insel Elafonissos, doch ist die Wettervorhersage noch durchwachsen, so dass wir erst einmal den Zipfel des östlichen Fingers ansteuern, den kleinen Hafenort Velanidia. Serpentinen führen uns über den Gebirgsgürtel mit grandiosen Aussichten, diesmal allerdings „nur“ ca. 600m Passhöhe. Auf dem Weg passieren wir eine kleine byzantinische Kapelle, ausnahmsweise einmal geöffnet, von innen schlicht mit leider sehr verblassten Freskenresten. Wieder ist der Blick auf endlose Olivenfelder, Küste und vorgelagerte Inselwelt wunderschön. Weiter geht es über extrem enge und steile Serpentinen hinunter in das kleine Dorf Velanidia - leider völlig ausgestorben, ein Großteil Sommerhäuser bzw. Ferienunterkünfte. Der kleine Hafen ist bis auf wenige Bötchen leer, doch Jogi freundet sich nach kurzer Skepsis mit einer jungen Katze an, die neugierig hinter uns herläuft - nachdem sich beide ausgiebig beschnuppert haben. Auf dem Rückweg geht es von der Ostküste wieder über den Gebirgsrücken zur Westküste nach Neapoli. Hier passieren wir eine karstige Felsenlandschaft bei Voies - in den Höhen nur mit Macchia, violett blühender Heide und Ginster bewachsen, aber Felsformationen, die wie moderne Skulpturen mit ihren eindrucksvollen Formen unsere Fantasie anregen.
    Auf unserer Weiterfahrt an die Westküste nach Neapoli sehen wir immer häufiger die Vorbereitungen zur Olivenernte (große grüne Netze werden weitläufig unter den Bäumen ausgelegt, die die abgeschüttelten Oliven auffangen), bei Agios Georgios schütteln ein paar Männer mit elektrischen ”Rechen”, die in die Äste hineingreifen, die Oliven ab. Ein paar Kilometer weiter nehmen wir die Fähre zur kleinen Insel Elafonissos für 29€ - nur ca. 500 m trennt sie vom Festland, und so legen wir wenige Minuten später an. Unser Ziel ist zunächst der ACSI-Campingplatz Simos Beach (20€), wo wir uns den großen Platz mit nur wenigen weiteren Mobilen teilen. Neugierig auf den berühmten weißen Strand und die Dünenlandschaft brechen wir gleich nach Ankunft auf - tatsächlich umschmeichelt feiner, weicher, weißer Sand sogleich unsere Füße, und wir fühlen uns an “unsere” Hausinsel Römö erinnert. Am Strand ist ein junges griechisches Paar dabei, Vorder- und Rückseite von lebensgroßen weiblichen Torsi aus Sand zu formen. Sie betonen noch einmal, wie außergewöhnlich die jetzige Einsamkeit ist, wo sich hier in den Sommermonaten die Massen tummeln. Wir freuen uns jedoch, fast alleine an der Wasserkante die Bucht entlang zu wandern (nur eine Handvoll Leute außer uns) mit den Dünen und rosa Felsplatten davor neben uns und dem Gebirge im Hintergrund. Kurz bevor wir zum Womo zurückkehren, (zu früh, wie wir etwas später feststellen, weil der Himmel sich tief rot verfärbt), bricht dann auch endlich die Sonne durch und taucht alles um uns herum in magisches, warmes Licht.
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    Susanne Lenkewitz

    Unglaublich, das ist ja wohl toll! Aber eine ausgewachsene Katze wie Cleo könnte er wohl nicht so gut akzeptieren!

    10/25/20Reply
    Susanne Lenkewitz

    Wahnsinn, sogar die dunkelgraue Wolke gebärdet sich Ton in Ton...Nobby wunderschön im Abendlicht

    10/25/20Reply
     
  • Day62

    Go, tell it on the mountain...

    October 20, 2020 in Greece ⋅ ☁️ 20 °C

    Ein in den letzten Wochen ganz ungewohntes Erlebnis: Wir wachen bei bewölktem Himmel auf, und es ist deutlich kühler, was zum Joggen allerdings angenehm ist. Der Morgen vergeht mit Womo Aufklaren, so dass wir erst gegen Mittag aufbrechen Richtung Monemvassia an der Ostküste des östlichen „Fingers“ des Peleponnes. Unsere Route über nicht enden wollende Serpentinen führt durch das Parnon Gebirge, das uns ja bereits in Leonidio einen Vorgeschmack auf die karstigen, grau-roten, bis zu fast 2000 m hohen Berge, durch die wir nun fahren, gegeben hat. Wir sind völlig euphorisiert beim Anblick dieser mächtigen, von Höhlen und unterschiedlich gefärbten „Stalagtiten“ geprägten Felsmassive, die über uns wachen. Kaum hat man den einen Anblick verdaut, lauert um die nächste Kurve bereits das nächste visuelle Erlebnis: auf der einen Seite steil aufsteigende, rötliche Felswände, auf der anderen in das ausgetrocknete Flussbett mit vom Wasser geformten, riesigen Felsbrocken steil abfallende - wirklich beeindruckend und faszinierend. Nachdem wir zunächst das an der Felswand weit über uns klebende Kloster Moni Panagia Elona von unten bewundert haben, besichtigen wir es wenig später direkt. In dieser Gegend sollen sich ca. 70 Klöster in der Einsamkeit der Berge angesiedelt haben. Einige atemberaubend steile Serpentinen später landen wir am Kloster selbst, wo wir zunächst von einer netten Frau an einem der beiden Stände, die verschiedenste Sorten von Honig, Oliven und Ölen anbieten, zu einer Honigverkostung aufgefordert werden. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich tatsächlich der Honig von Pinien, Orangen, Johannisbrot und Heide schmeckt -fantastisch, was für eine Variabilität die Natur immer wieder hervorbringt. Anschließend steigen wir auf einem gut ausgebauten Weg zum Kloster empor und besichtigen die kleine, mit Fresken, einer Vielzahl von silbernen Leuchten, geschnitztem Chorgestühl und Ikonen ausgestattete Kapelle. Der Blick von hier oben ist atemberaubend und, obwohl ich von mir behaupte, schwindelfrei zu sein, wirklich schwindelerregend - angesichts der Hunderte von Metern fast senkrecht bis ins Flussbett hinabfallenden Felswände. Wir staunen und fragen uns, wie eine solche Anlage wie eine Bienenwabe in den Felsen auf dieser Höhe hineingebaut werden konnte. Die Serpentinen führen uns immer weiter in die Höhe bis auf fast 1200m und bieten uns spektakulärste Panoramata mit faszinierendsten Felsformationen im breiten Farbspektrum, nicht nur durch die Felsen, sondern auch die herbstliche Laubfärbung, die uns bis dato noch gar nicht begegnet ist. Nach dem jetzt in der Nachsaison völlig verschlafen wirkenden kleinen Bergdorf Kosmas, wo wir wegen der urplötzlich sehr herbstlich erscheinenden 13 Grad nur einen kurzen Stopp machen, kommen wir in die Region Lakonia, wo nur noch das „flüssige Gold“ die Landschaft bestimmt. Über -zig Kilometer sieht man links und rechts der Straße außer den bizarren Felsen und der in manchen Regionen dominierenden roten Erde Olivenbäume über Olivenbäume, allerdings jüngeren Datums, nicht die Hunderte von Jahren alten, knorrigen Stämme mit über einem Meter Durchmesser, dafür aber Plantagen, soweit das Auge reicht, nur gelegentlich unterbrochen von einigen Zypressen, Heide, Pinienwäldern, später auch wieder Orangen- und Mandarinenplantagen. Dazwischen grasen immer wieder einige Ziegenherden, für die in den und um die unzähligen, großen Höhlen in den Bergmassiven zahlreiche notdürftig zusammengezimmerte Unterstände gebaut worden sind. Eine grandiose Landschaft, einsam, abweisend, manchmal karg, dann wieder paradiesisch fruchtbar - nur schade, dass heute das Wetter nicht so mitspielt und uns die Sonne zum Fotografieren fehlt. Im schon in Küstennähe liegenden Ort Skala frischen wir noch einmal unsere Vorräte auf, bevor wir den zweiten Teil unserer Tagesstrecke nach Monemvassia antreten, nur dass dieser höchstens ein Viertel der Streckenzeit beansprucht - und wieder Olivenhaine, soweit das Auge blicken kann. Nach Sonnenuntergang bei einbrechender Dunkelheit kommen wir in Monemvassia an, wo wir das einsame, vorgelagerte Felsmassiv erst einmal auf uns wirken lassen. Von Park4night werden uns drei verschiedene, gut geeignete Übernachtungsplätze angeboten - wir entscheiden uns für den am Fischerhafen mit Blick auf den Felsen gelegenen, der uns am ruhigsten erscheint. Hungrig suchen wir eine der Hafentavernen auf und essen dort günstig, bequem nach der doch langen Fahrt und lecker. Wir sind ein wenig erstaunt, aber auch erfreut, dass Jogi, der inzwischen von dermaßen vielen Katzen belauert und teils auch angefaucht worden ist, mit seinem friedlichen und verspielten Naturell die sich anschleichenden und um Futter bettelnden Katzen interessiert toleriert und begutachtet.Read more

    Susanne Lenkewitz

    Oh, wie schön!

    10/25/20Reply
     
  • Day6

    Ankunft in Neapolis

    September 9, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir sind in einem Hotel etwas ab vom Schuss, dass kaum belegt ist. Den Strand haben wir für uns alleine (Bild 1). Zum Abendessen sind wir in den Ort Neapolis gefahren und haben bei starken Windböen unser Feierabendbier getrunken (Bild 2 und 3).Read more

    Hammer Peter

    eine ganz tolle Reise..

    9/10/20Reply
     
  • Day9

    Versteinerter Wald

    September 12, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Ausflug zum versteinerten Palmenwald an das südliche Ende des Fingers. Die Straße dorthin war ziemlich holprig.
    Erstmal haben wir zwei Chinesen auf Weltreise mit einem umgebauten Auto getroffen, die wegen Corona in Europa hängen geblieben sind - ihr eigentliches Ziel war Afrika!
    Die meisten Bäume sind als Runde Löcher im Boden zu erkennen, bei manchen stehen einige Zentimeter von den Baumstümpfen noch.
    Die vorhandenen Hinweistafeln zwecks weiterer Information zum geologischen Hintergrund waren nicht mehr zu entziffern.
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    Hammer Peter

    ..da können die ja mal in Chemnitz von ihren langen Stämmen mal was abschneiden..

    9/13/20Reply
     
  • Day19

    Monemvasia

    July 25, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute haben wir uns mal die Felseninsel Monemvasia... sehr hübsch und sehenswert. Das Absolute Highlight ist allerdings auf dem Weg dorthin passiert, wir haben eine ziemlich große Meeresschildkröte im Wasser entdeckt. ❤️🐢
    Ich bin immer noch ganz hin und weg...
    Für die Nacht hat Monemvasia einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz am Hafen, ein ruhiger Platz, natürlich die direkt am Wasser und mit 1A WLAN-Verbindung für lau... Griechenland wir sind begeistert!
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    Wider sehr schöne Bilder.Holger und Birgit

    7/25/19Reply
     
  • Day7

    Monemvasia Oberstadt

    September 10, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 30 °C

    Auf dem Plateau wurden im 11. Bis 13. Jahrhundert Befestigungsanlagen gebaut (Bild 1), aber es gab auch die Hagia Sofia (Bild 2) und ganz oben die Reste des Kastells (Bild 3).auserdem hatten wir einen schönen Blick auf die Unterstadt (Bild 4).Read more

  • Day7

    Monemvasia Unterstadt

    September 10, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 30 °C

    Alte mittelalterliche Stadt auf einer markanten vorgelagerten Insel (Bild 1). Die Lage war einmalig für den Handel zwischen der Türkei und den Venezianer, mit der Glanzzeit im 14. Jahrhundert. So findet man in der Stadt noch Bauwerke von beiden Kulturen. Man betritt die Stadt durch das Tor in der Befestigungsmauer (Bild 2). Zum Teil sind die Gebäude gut erhalten und es gibt neben den 70 Einwohnern viele Hotels, Tavernen und Souvenirläden, zum anderen sind manche Teile der Anlage aufgegeben.Read more

You might also know this place by the following names:

Dimos Monemvasia, Monemvasia, Μονεμβασίας