Greece
Keramikos

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496 travelers at this place
  • Day196

    Athen - Tag 2

    January 9 in Greece ⋅ ⛅ 13 °C

    Eigentlich wollen wir heute der Akropolis einen Besuch abstatten. Jedoch ist das Wetter am Morgen nicht gut, es regnet. 🌧☔ Deshalb entscheiden wir uns, heute einen ,fuula Sunntig' zu machen. 🙈
    Nach dem Frühstück spielen wir drei Runden Yahzee. 🎲🎲🎲 Anschliessend sucht Martina nach Stellvertretungen ab Mitte April, Müggi liest News.
    Und dann plötzlich die Überraschung - Müggi bekommt unsere Thai-Pässe. 🥳🥳🥳 Das heisst, wenn wir am kommenden Mittwoch ein negatives PCR-Resultat erhalten, steht der Einreise am 14. Januar nichts mehr im Weg. 🌴
    Diese Neuigkeit motiviert uns, aufzustehen und zu trainieren.

    Am Nachmittag laufen wir dann zum ,Little Kook'. Dies ist ein beliebtes, von Märchen (vor allem Mary Poppins) inspiriertes Café. Die Menükarte ist ausgefallen, die Preise eher an der oberen Grenze.
    Beispielsweise kann man hier verschiedene heisse Schokoladen bestellen mit einem verzierten Donut on top. Dies ist uns dann aber gerade etwas zu deftig. 🙈😁 Wir trinken einen Kaffee, geniessen die Atmosphäre und marschieren dann weiter durch das malerische und bekannte Plaka-Viertel.
    Dieses Quartier liegt im Schatten der Akropolis, direkt unterhalb, und erstreckt sich bis zum Syntagma-Platz (wo das Parlament steht).
    Diese Ecke gefällt uns sehr gut. Es hat viele härzige Käfelis, Tavernen, Flohmärkte und gepflasterter Boden. Wir schlendern durch die schmalen Gässli und lassen uns treiben. Erschreckend finden wir aber das Bild des etwa 8-Jährigen Jungen, der genüsslich eine Zigarette raucht.
    Martina kann es kaum fassen und starrt ihn richtiggehend an. 👀👀

    Wir laufen dann zum Hadrianstor. Dies ist der Eingang des Olympieion (Tempel von Zeus). Dort laufen wir dem Nationalgarten entlang bis zum Panathenaic Stadium. Dies ist das erste Olympiastadion, der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahre 1896.
    Danach spazieren wir gemütlich zurück ins Airbnb. Dies liegt übrigens im Omonia-Viertel. Scheinbar ist dieses am Abend eines der gefährlichsten Quartiere Athens. Hier finden die meisten Drogengeschäfte statt, der Strassen-Strich befindet sich in Omonia und die Strassen füllen sich beim Eindunkeln mit Drogenabhängigen und Flüchtlingen. Für uns ist dies aber kein Problem. Denn uns findet man am Abend in unserer schönen Wohnung im 3. Stock. 😇Am Morgen, wenn wir das Airbnb jeweils verlassen, gilt das Quartier als sicher.

    Im Allgemeinen gefällt uns die Hauptstadt Griechenlands sehr gut. Vor allem die vielen coolen Cafés sowie die Multikultigesellschaft. Auch wird man in dieser Stadt als Tourist viel freundlicher behandelt. Die Griechen sprechen hier viel mehr Englisch und auch ein Lächeln wird einem hier und da geschenkt.
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  • Day195

    Athen - Tag 1

    January 8 in Greece ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Morgen startet heute um 7.00 Uhr (wow, richtig früh für uns 😉) mit einem, wie immer, leckeren Breakfast.
    Um 8.10 Uhr ruft Müggi den Typen von der Tiefgarage an, damit er uns 5' später das Tor öffnen kann (normalerweise hat die Garage am Samstag zu).
    Alles klappt wunderbar und wir fahren mit unserem Panda Richtung Flughafen. Diese Fahrt erweist sich jedoch als Odysse. Noch nie brauchten wir so lange (und Müggi so viele Nerven 🙈), um einen Airport zu finden.
    Google Maps (das uns bisher eigentlich immer zuverlässig ans Ziel brachte) führt uns einen Weg entlang, der nur von authorisierten Personen passiert werden darf. Eine andere Route wird uns nie angezeigt. Also folgen wir schlussendlich den Strassenschilder und finden den Flugi nach insgesamt einer Stunde Fahrzeit. Die letzten paar Minuten vor der Ankunft fahren wir auch noch über eine regelrechte Buckelpiste.
    Als wir bei der Autovermietung ankommen und das Auto abgeben können, sind wir auf alle Fälle froh. 😁

    Es geht mit dem Bus zurück. Wir fahren vom Flughafen aus mit der Nr. X95 ins Stadtzentrum von Athen. Dort suchen wir den von Martina herausgesuchten Friseur, George's Hairsalon. Wir finden ihn, dank Müggis Navigation, auf Anhieb. Glücklicherweise hat er gerade Zeit für uns. Zuerst schneidet Martina ihre Haare. Nachdem Müggi das schöne Resultat sieht, hält auch er seinen Kopf hin. 😅 Er nimmt sich Zeit für uns. Wir haben gute Gespräche. Nach 1h20 verlassen wir seinen Salon, beide erleichtert, wieder etwas gepflegter auszusehen. 🙈
    Es geht dann direkt zu Mikels Coffeeshop, wo wir mit dem Covid-Zertifikat den Kaffee bezahlen können. 🤣 Nachdem die junge Frau unser Zertifikat scannt, vergisst sie das Geld einzukassieren und wünscht uns einen schönen Tag. Wir nehmen also das ,Geschenk' an und verlassen den Coffeeshop. Müggi aber plagt das schlechte Gewissen, Martina akzeptiert diese ,Geste'. 😏

    Es geht dann, leider im Regen, weiter zum Parlamentsgebäude. Dort findet stündlich die Ablösung zweier Soldaten statt (ähnlich wie in London).
    Wir sind jedoch etwas enttäuscht von der Performance.
    Denn im Internet steht, dass das Ganze fast 20 Minuten dauert. Heute aber wechseln sie nur die Soldaten aus. Nach 5' ist der ganze Spuk vorbei. 🤔 Vielleicht schauen wir die nächsten Tage nochmals vorbei.
    Die Soldaten (Elitetruppe), die vor dem Parlament und dem Präsidialpalast Wache stehen, heissen übrigens Evzonen. Die Geschichte dieser Soldaten führt ins Jahre 1867 zurück. Ihre Tapferkeit sowohl in den Balkankriegen als auch in den beiden Weltkriegen brachte ihnen einen fast götterähnlichen Ruhm ein.
    Immer sonntags, kurz nach Sonnenaufgang, hissen diese Evzonen die griechische Flagge auf der Akropolis. Nach Sonnenuntergang wird sie wieder runtergeholt. Weitere Aufgaben dieser Spezialelite, ausser still und ohne Miene zu verziehen vor den beiden erwähnten Gebäuden rumzustehen, sind zum Beispiel das Begleiten des Präsidenten ins Ausland oder das Begrüssen ausländischer Staatsgäste. Nicht jeder aber kann diesen aussergewöhnlichen Beruf erlernen. Man muss mindestens 1.87m gross sein, beim strammen Stehen sollten die Knie geschlossen bleiben und sie müssen die vollständig ausgestreckten Beine auf die Schulterhöhe anheben können.
    Ein Evzone muss sich einer fünfwöchigen, streng geheimen Ausbildung unterziehen. Etwa die Hälfte aber, bringt den Kurs nicht zu Ende. Selbstbeherrschung ist das Schlüsselwort, um für den Präsidenten im Einsatz stehen zu können.

    Wir laufen weiter zum H&M, kaufen dort tiefe Socken, Haargummis und Spängeli ein und laufen dann zurück zur Wohnung.
    Dort trinken wir gemütlich einen Tee und entscheiden uns dann, weil die Sonne nun scheint, den Stadtberg Athens, den Lykabettus, zu besteigen und von dort oben die wunderbare Aussicht auf die riesige Stadt und die Akropolis zu geniessen. Dieser Hügel ist mit seinen 277 Metern der höchste Berg im Stadtzentrum.

    Übrigens ist die Geschichte rund um den Namen der Hauptstadt Griechenlands sehr interessant. Scheinbar haben einst die beiden Götter Athene und Poseidon darum gekämpft, Namenspatron der heutigen Hauptstadt zu werden. Der Meeresgott und die Göttin der Weisheit und des Krieges offerierten beide den Bürgern der Stadt ein Geschenk. Das schönere sollte über die Namensgebung entscheiden. Poseidon entschied sich für einen Brunnen mit Salzwasser, Athene für einen Olivenbaum, der Nahrung, Öl und Holz für die Bürger bedeutete. Die Wahl fiel auf das letztere. Und so hat die Stadt ihren Namen bekommen.

    Nach 14'000 Schritten geniessen wir den Abend gemeinsam mit Spielen, leckerem Essen und einer Yoga-Einheit.

    Ps: Die thailändische Behörde hat sich noch immer nicht gemeldet. Wir sind leider weiterhin angespannt. 🙈
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    Sina John

    yeeeehhh onkel müggi, entlich!!! 🥳🥳

    Mathias John

    😏😏😏

    Sina John

    bisch nid zfrieda? ☺️

    Mathias John

    momol!😂

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  • Day197

    Athen - Tag 3

    January 10 in Greece ⋅ 🌧 13 °C

    Heute geht es um 11.30 Uhr aus dem Haus. Es regnet in Strömen. ☔🌧 Wir lassen uns aber davon nicht aufhalten. Martina hat um 12.00 Uhr einen Kosmetiktermin. Sie lässt ihre Augenbrauen zupfen und färben.
    Nach gut 25 Minuten verlassen wir den Salon „Dr. Fish“ (😂) auch schon wieder. Mit dem Resultat sind wir zufrieden. 😁

    Danach widmen wir uns unserem täglichen Ritual - dem gemütlichen Käfele. ☕☕ Martina bestellt, wie immer, den Freddo Espresso, Müggi bleibt dem warmen Cappuccino treu. 🤭😋

    Von Café aus laufen wir dann zu der Akropolis. Dort verweilen wir etwa eine Stunde. Leider sind sie zurzeit sehr viele Gebäude am Renovieren. Deshalb sind diese teilweise in Gerüste eingehüllt.
    Dieser Burgberg wurde einst der Stadtgöttin Athene gewidmet. Der Begriff „Akropolis“ bezeichnet eine Festung auf einem Berg oder Hügel. Vor etwa 2500 Jahren wurde aus der Wehranlage ein Ort für Tempel. Mit solchen grossartigen Gebäuden wollten die Griechen zeigen, wie mächtig sie sind. Die Akropolis besteht aus mehreren Gebäuden. Das zentralste, wohl aber auch bekannteste, ist der Parthenon-Tempel.
    Die Aussicht auf den, bereits von uns bestiegenen, Lykabettus-Berg ist wunderbar. ⛰

    Wir entscheiden uns nach diesem Besuch, einen weiteren Hügel zu besteigen, von welchem man eine wunderbare Sicht auf die Akropolis hat (liegt gleich gegenüber, ca. 20min Gehweg weiter und heisst Filopappou Hill).
    Danach laufen wir nach Hause, kochen und essen Znacht und geniessen den Abend in vollsten Zügen. 😇
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    Jadranka Blajh

    Herzig! 🥰

    Martina John

    🙏😘

     
  • Day199

    Athen - Tag 5

    January 12 in Greece ⋅ 🌬 6 °C

    Um 9.00 Uhr laufen wir los. 50 Minuten später kommen wir beim Labor ,GeneLabs Hellas S.A.' an, wo wir einen Termin für den PCR-Test haben. 🤞
    Alles geht fix und funktioniert einwandfrei. Gut 10 Minuten später sind wir schon wieder auf dem Rückweg. 👌

    Unterwegs holen wir uns einen Kaffee. ☕☕ Dann geht es zurück zum Airbnb. Dort angekommen, essen wir das Frühstück. Danach suchen wir wieder ein bisschen nach Ideen für unsere Wohnungseinrichtung. 🤭 Anschliessend lesen wir noch etwas. Während Müggi noch einen kleinen Nachmittagsnap macht 😴, wartet Martina nervös aufs PCR-Test-Resultat, das bis um 15.00 Uhr via Mail kommen sollte. 🙈

    Dann die Erlösung (um 14:52 Uhr 😂) - beide negativ. Wir feiern diese positive Nachricht kurz mit einem Tanz. 🥳🥳 Müggi aber merkt beim genauen Kontrollieren, dass auf seinem PCR-Resultat-Ausweis eine Nummer des Passes fehlt. Martina schreibt dem Lab (ist ihre Aufgabe - wir haben immer alles schön aufgeteilt). Es vergehen nur ein paar wenige Minuten und schon wird uns das neue Blatt zugeschickt. Wir sind voller Energy und nutzen diese, um zu Spörteln. 🏃🏃‍♀️
    Danach essen wir ein feines Znacht. Die Lebensmittel gehen wieder hervorragend auf - nichts bleibt übrig. 👌 Anschliessend packen wir unsere Rucksäcke. Martina macht auch noch eine Mani- und Pedicure 💅 bevor wir dann schon bald ins Bett gehen, um für die lange Reise gewappnet zu sein. 😄
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    Sina John

    patschifig🤣👍

    Mathias John

    so muasses sii!😉😄

    Fabia Furger

    Ganz a guata Flug ✈️

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  • Day194

    Lamia to Athen

    January 7 in Greece ⋅ ☁️ 12 °C

    Um 10 Uhr verlassen wir das Airbnb in Lamia. Danach kaufen wir im Lidl für die kommenden sechs Tage in Athen ein, denn morgen bringen wir das Auto an den Flughafen zurück.
    Martina fährt dann 1h45 bis zur Tankstelle. Dort füllen wir unseren Panda. Müggi übernimmt anschliessend für 1h20 das Steuer nach Kifissia (einem etwas reicheren Vorort von Athen). Dort sind wir um 14.00 Uhr im Coffeehouse ,Sweet Habit' mit dem griechischen Paar verabredet, das wir in Jordanien am letzten Tag bei der Abgabe des Autos kennengelernt haben. Das Restaurant gehört Kiki’s Schwager.

    Wir sitzen draussen, mit Abstand. Denn wir haben Kiki und Lampros darüber informiert, dass wir sie am liebsten unter diesen Bedingungen treffen wollen, da wir uns auf keinen Fall mit Corona anstecken wollen. Die beiden sind sehr verständnisvoll (+ beide sind glücklicherweise geboostert). Die Zeit vergeht extrem schnell. Es ist sehr interessant, einmal mit jungen Griechen, die ebenfalls oft herumreisen, zu diskutieren und ihre Ansichten über Griechenland zu hören. Kiki spricht sehr gut Englisch, da ihre Mutter aus England stammt.

    Einige Punkte aus unserem Gespräch mit den beiden, die wir spannend finden:
    - Auch Kiki ist Lehrerin und hat letzten November ihr Studium als Primarlehrerin abgeschlossen und ist nun auf Jobsuche. Eine Stelle an einer öffentlichen Schule zu bekommen, ist sehr schwierig. Denn es hat zu viele Lehrpersonen. Freie Stellen gibt es v.a auf den Inseln, wo aber kaum jemand vom Festland arbeiten möchte, da sie von Zuhause weg müssen, die Klassen meist sehr klein sind und sie abgeschottet leben. Dazu kommt, dass man sie dort einsetzt, wo man sie gerade braucht. Das heisst, dass man plötzlich die Insel wechseln muss, ist keine Seltenheit.
    - Zudem erfahren wir, dass der Namenstag hier in Griechenland einen grossen Stellenwert hat und im selben Ausmass oder teils noch mehr gefeiert wird, als der Geburtstag. ,Das Namenskind' lädt traditionellerweise zum Essen oder zum Kaffee ein.
    - UBER hat in diesem Land nicht überlebt. Die Fahrer dieses Unternehmens wurden von den Taxifahrern wortwörtlich verdrängt, teilweise sogar physisch. Es kam auch zu Vandalismus an Autos. Uns wurde andererseits schon mehrfach von Taxifahrten abgeraten, da die Fahrer die Touristen übelst abzocken. Auch sollten Frauen niemals alleine Taxi fahren, denn dies kann böse enden.
    - In Athen kommt es oft zu Taschendiebstählen. Man sollte auch nie offensichtlich Wertsachen im Auto liegen lassen.

    4h später verabschieden wir uns von dem sehr netten & zuvorkommenden Paar. Zum Schluss schenken sie uns zwei Flaschen Ouzo (typisch griechischer Schnaps). Sie raten uns, diesen mit Wasser zu verdünnen und Eiswürfel dazuzugeben.
    Auch bekommen wir ein Pack typisch griechische Kaugummi, namens Elma. Denn sie beinhalten Chios Oil. Chios ist wohlriechender Harz vom Mastixbaum und ist scheinbar gesund für den ganzen Körper. Die Bäume findet man v.a. auf der gleichnamigen griechischen Insel Chios.

    Wir fahren schliesslich noch gut 25min nach Athen hinein. Unser Airbnb befindet sich Mitten in der Stadt. Wir sind etwas verunsichert, weil in unserer Strasse extrem viele komische Gestalten am Strassenrand sitzen. Doch uns wurde gesagt, dass in den Städten Griechenlands folgendes gilt: Je schlimmer die Gegend aussieht, desto sicherer ist sie. Denn ausgeraubt wird man vor allem in schicken Touristenquartiers.
    Leider finden wir keine Parkplätze, obwohl es laut der Beschreibung des Hosts welche haben sollte. Wir entscheiden uns, das Auto für diese Nacht sicher in einer 5min entfernten Parkgarage einzustellen (nur 8 Euro). Voll beladen laufen wir durch die zwielichten Gassen. Auf Anhieb finden wir die Nummer unseres Wohnhauses nicht. Doch als uns eine junge Frau bestätigt, in der richtigen Strasse zu sein, entdecken wir beim Herumlaufen dann den korrekten Eingang.
    Beim Betreten der Wohnung sind wir positiv überrascht. Sie ist sehr gross und sauber. Wir räumen alles in den Kühlschrank, lassen die Waschmaschine laufen und machen uns nochmals auf den Weg zur Tiefgarage, um die zweite Ladung zu holen.
    Anschliessend kochen wir gemütlich und schauen happy auf den Tag zurück.
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  • Day198

    Athen - Tag 4

    January 11 in Greece ⋅ 🌧 11 °C

    Der Tag beginnt heute um 8.00 Uhr. Wir essen Frühstück. Da das Wetter aber wieder regnerisch ist, entscheiden wir uns, uns nochmals ins Bett zu verkriechen. 🤭
    Erst mittags stehen wir auf (🙄😂), machen uns parat und laufen los. ☔

    Unser erstes Ziel liegt etwa 45 Minuten entfernt, die Hellenic Post. Dies ist die günstigste hier in Griechenland. Diesen Tipp bekamen wir von dem jungen Griechenpaar. 🙏 Die zwei Postangestellten sind sehr nett und hilfsbereit.
    Wir packen unsere Drohne in eine Schachtel und senden sie nach Chur (über das Tracking können wir den Weg kontrollieren). Leider ist das Einführen einer Drohne (ohne diese zu registrieren) in Thailand nicht erlaubt. 🤷‍♀️🤷‍♂️ Deshalb entscheiden wir uns für diese Lösung. Das Prozedere verläuft unkompliziert und ziemlich rasch.
    Es geht dann 30 Minuten weiter zum Media Markt. Dort besorgen wir uns einen neuen Adapter, denn die zwei von uns auf die Reise mitgebrachten, funktionieren leider nicht mehr.
    Anschliessend folgt die 3. Station. Diese erreichen wir etwa nochmals 45 Minuten später, den Hafen „Flisvos Marina“ mit all seinen Yachten. Wir sind aber etwas enttäuscht von diesem anscheinend sehenswerten Ort. 😏
    Wir drehen eine Runde und machen uns dann wieder auf den knapp zweistündigen Rückweg. 🚶‍♂️🚶‍♀️
    Es regnet und ist trüb, aber das Draussensein und sich Bewegen geniessen wir trotzdem. 🙂

    Dennoch sind wir froh, als wir nach 24'000 Schritten die Wohnung etwas erschöpft betreten.
    Wir beginnen direkt zu kochen, denn der Hunger ist riesig. 😄 Danach machen wir ein letztes Mal Wäsche, bevor es dann hoffentlich übermorgen nach Thailand geht (eingecheckt sind wir jedenfalls). 🥳
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    Sina John

    14.1 isch as guats datum, wird sicher alles guat goh🍀😘 gnüssen no euri letzta tägli in griachaland🤓 liabi grüassli us felsberg

    Mathias John

    viila Dank, Sina, und a liaba Gruass zrugg!😄👋😘

    Eliane Löffel

    die 🐈🐅begleite öich uf der ganze Reis! Das isch es Zeiche🐾🐾

    Gabi John

    das isch jo a grossi katzafamilia😂‼️

     
  • Day9

    Hello Athens

    January 4, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 14 °C

    Nachdem ich mich in „meiner Athener Wohnung“ häuslich eingerichtet hatte, war ich noch schnell im Supermarkt an der Ecke, um mich für zweimal Frühstück einzudecken. Jetzt hatte ich noch ca. 48 Stunden für diese Stadt, inclusive Schlaf, also lets go.
    Ich wohne ca. 2,5 km von der Akropolis entfernt, dazwischen liegt der Philopappou Hügel. Von diesem Berg hat meinen einen tollen Blick auf das Wahrzeichen von Athen und eine Stadt erstmal von oben anzuschauen finde ich auch toll, da entdeckt man oft noch etwas. Auf dem höchsten Punkt des Hügels steht die Ruine des Denkmals für den römischen Konsul und Senator Philopappus aus dem Jahr 119 n.Chr.. Um den Berg herum ist ein toller Park angelegt, durch den ich erstmal gebummelt bin.
    Akropolis - ist ein ca. 160 Meter hoher Kalksteinfelsen über Athen und das Wort bedeutet Hochstadt. Auch andere griechische Städte haben eine „Hochstadt“ - Akropolis. Wenn wir heute von der Akropolis sprechen, dann ist der Tempelberg in Athen gemeint. Hier haben die Athener gigantische Tempelanlagen errichtet, die meisten zu Ehren der Schutzpatronin der Stadt, der Göttin Athena. Der Blick aus der Ferne lässt diese gigantischen Ausmaße erkennen. Aber auch, dass die Tempel eine einzige Baustelle sind. Kräne und Gerüste passten so gar nicht ins Bild. Von hier oben kann man bis nach Piräus und zum Meer sehen.Wieder runter vom Berg, habe ich einen kurzen Abstecher ins Akropolis Museum gemacht. Ein moderner Gebäudekomplex am Fuße der Akropolis. Bei dem tollen Wetter hatte ich aber keine Lust zwischen alten Scherben zu bummeln. Wer nur auf der Sonnenterrasse des Museums einen Kaffee genießen möchte, kann sich ein kostenfreies Ticket für das Restaurant holen. Der Blick auf die Akropolis ist aber nicht so schön, wie vom Philopappou Hügel.
    Mein nächstes Ziel - Tempel des Olympischen Zeus, oder besser, das was davon noch übrig ist. Dieser Tempel muss gigantisch gewesen sein. Alleine sein Bau dauerte fast 700 Jahre. Ursprünglich hatte dieser Tempel 104 kolossale Säulen von über 17 Metern Höhe und einem Durchmesser von zwei Metern, gefertigt aus Mamor. Heute stehen noch 15 der 104 Säulen, der Rest wurde bei einem heftigen Sturm im Jahre 1852 zerstört (muss ja ein ordentliches Lüftchen gewesen sein). Die Trümmer der Säulen liegen immer noch an gleicher Stelle. Ich habe mir hier den Eintritt gespart. Man hat einen guten Blick auf das Gelände des Tempels vom Hadrianstor. Durch das Hadrianstor hat man auf der anderen Seite noch mal einen schönen Blick auf die Akropolis. Diese Tor trennte die alte Stadt von der neuen Stadt, errichtet 161 Jahre n.Chr.
    Ich bin dann Richtung Monastirakiplatz gebummelt. Hier ist richtig was los. Ringsherum ganz viele kleine Geschäfte, ein Flohmarkt, es geht zu wie auf dem Basar. Wer noch mal einen tollen Blick auf Athens Wahrzeichen haben möchte, es gibt hier einige Dachterrassenbars mit Blick auf die Akropolis und einen Blick nach unten auf das bunte Treiben. Vor meinem letzten Highlight des Tages habe ich mich hier nochmal gestärkt und den Ausblick genossen, auch wenn es sehr wuselig zu geht.
    Sonnenuntergang auf dem Areopagus Hügel sollte für heute mein letztes Ziel sein.
    Gelegen zwischen Monastirakiplatz und Akropolis. Die Tempel werden von der untergehenden Sonne angestrahlt und die Stadt in ein wunderschönes Licht getaucht. Wenn die Sonne verschwunden ist, gehen die Lichter der Stadt an. Und ich wollte dort tolle Fotos machen, hab den ganzen Tag das Stativ im Rucksack dabei gehabt. Die Lichtstimmung war echt toll, mir war auch klar, dass ich nicht die einzige an diesem Ort sein werde, aber was da los war. Ich hatte das Gefühl, dass alle Menschen, die vorher am Monastirakiplatz waren, zu diesem Hügel geströmt sind. Ich habe auf den Stativaufbau verzichtet und mich über die Selfiposen der Menschen um mich herum amüsiert, während die Sonne unter ging.
    Dann bin ich nur noch in meine Wohnung zurückgelaufen, ich hatte Schlaf nachzuholen und war pflastermüde. Im Prinzip habe ich heute den Akropolis Hügel einmal umwandert und habe dabei so einige alte Steine gefunden.
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  • Day85

    Weiter auf Entdeckungstour in Athen

    October 25, 2021 in Greece ⋅ ☁️ 16 °C

    Am Vormittag besteigen wir den Lykabettus, den Hausberg der Athener. Nach Bezwingen der zahlreiche Stufen gibts als Belohnung ein 360 Grad-Panorama der Stadt und eine fotogene Kapelle zu sehen. Und unglaublich starke Windböen, die uns schnell wieder vertreiben.

    Statt Ruinen alter Gebäude besuchen wir danach das Panathinaiko-Stadion. So weit entfernt von den üblichen Attraktionen in der Gegend ist es aber dann doch nicht, denn das Stadion wurde für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahr 1896 auf den Ruinen des antiken Stadions originalgetreu nachgebaut. Es besteht, wie uns der Audio-Guide verrät, als einziges Stadion komplett aus Marmor (wir hoffen, den Zuschauern wurden jeweils Kissen verteilt!). Im Museum, das durch einen Tunnel in der linkenTribünenhälfte erreichbar ist, können wir die Plakate und, besonders interessant, die verschiedenen Fackeln aller Olympischen Spiele der Neuzeit begutachten.
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    Andy Iten

    Schöner Mann 🥰

    10/25/21Reply
     
  • Day93

    Doch noch zur Akropolis

    November 2, 2021 in Greece ⋅ ☁️ 19 °C

    Am "Ochi"-Tag, der am 28. Oktober gefeiert wird, geht auch die Touristensaison in Griechenland zu Ende. Wie wir feststellen, hat das für uns neben weniger Leuten auch noch einen weiteren Vorteil: So sind die Eintrittspreis für die Ausgrabungsstätten in Athen seit dem 1. November um 50% heruntergesetzt worden. Wir nutzen die Gelegenheit natürlich sofort, so dass wir an unserem letzten Tag in Griechenland noch die Akropolis mit ihren Tempeln und Theatern besichtigen können. Wir sind zwar nicht alleine, aber die Touristenmassen, die wir bei unserem letzten Besuch gesehen haben, sind zumindest nicht mehr hier. Das entschädigt ein wenig für das Inselhopping, dass wir mangels Fährverbindungen in die Türkei wohl weglassen müssen.Read more

  • Day10

    The last Day

    January 5, 2020 in Greece ⋅ ☁️ 3 °C

    The last day

    Ich hatte m Tag zuvor bereits überlegt, ob ich die Akropolis erobern möchte oder mir den Eintritt spare.
    Auf jeden Fall wollte ich sehr früh dort sein, um nicht ganz so vielen Menschen zu begegnen. Da viel mir am Abend noch ein Artikel der Internetgemeinde auf. Hier war zu lesen, dass der Eintritt von November bis März am ersten Sonntag im Monat kostenfrei ist. Allerdings war dieser Artikel aus dem Jahre 2015, ob das noch aktuell ist.
    Ich bin kurz nach 08:00 Uhr am Morgen da gewesen und ja, der Eintritt war frei. Was es nicht gab, einen Audioguide. Man kann eine Führung buchen, die starten aber erst um 10:00 Uhr. So habe ich das Gelände alleine erobert und wenn ich schon mal vorweg greife, es ist Athens Wahrzeichen und in fast jedem griechischen Restaurant in Deutschland hängt ein Foto Der Akropolis. Ich persönlich fand den Anblick aus der Ferne beeindruckender.
    Wie bereits vom weiten schon zu erkennen war, sehr viel Baustellen. Und es lagen viele Steine links und rechts der Wege, die irgendwann mal wieder zusammengesetzt werden müssen. Eine riesen Puzzlearbeit. Vermisst habe ich ausführlichere Informationen an den einzelnen Tempeln. Der größte und wichtigste ist sicher das Parthenon, was dominant über Athen ragt. Die Tempel und auch der Standort haben eine wechselvolle Geschichte erlebt in ihren 2500 Jahren. Ich habe mir den Großteil der Informationen online erlesen.
    Natürlich hatte man von da oben auch wieder einen großartigen Blick auf Athen.
    Mein Weg führte mich dann zum Panathenäischen Stadion. Hier wurden 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit ausgetragen. Ursprünglich bereits im vierten Jahrhundert v.Chr. gebaut, danach verfallen, wurde es Ende des neunzehnten Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die Tribünen in hufeisenform sind ganz aus weißem Mamor. Der Besuch war richtig toll. Eintritt fünf Euro incl. Audioguide in meiner Muttersprache. Und letzterer war richtig gut. Viele Geschichten und auch Geheimnisse um das Stadion emotional erzählt. Von den oberen Rängen des Stadions hat man meiner Meinung nach den schönsten Blick auf die Akropolis.
    Unbedingt empfehlenswert.
    Mein Weg führte mich dann durch den Stadtgarten, die grüne Oase Athens, zum Parlamentsgebäude. Ein ehemaliges Schloss, was sich auch mal wieder über einen Anstrich freuen würde. Aber wie wir wissen, sind die öffentlichen Kassen des Landes leer. Das Gebäude selbst ist nicht so spektakulär. Vor dem Gebäude befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten, welches durch Soldaten des Eliteregimes bewacht wird. Die traditionelle Tracht der Soldaten und den Tanz den diese beim Wachwechsel aufführen, schon sehr speziell und läßt einen schmunzeln. Ich bin da zufällig dazugekommen.
    Wer in Athen doch noch Lust auf alte Scherben hat, dem empfehle ich die U-Bahn Station am Syntagma Platz. Im ersten Untergeschoss sind verschiedene Relikte ausgestellt, die man dort in der Nähe gefunden hat. Ein gratis Museum sozusagen. Und an diesem Platz beginnt auch die Haupteinkaufsstraße Athens mit vielen Cafés und Restaurants.
    Hier habe ich auch meinen Abschiedscocktail getrunken, lecker mit Ouzo, und hatte eine nette Unterhaltung mit einem Griechen der super gut deutsch sprach.
    Am nächsten Morgen hieß es für mich „Tschüss Athen und Griechenland“ und es ging sehr früh mit der Bahn zum Airport.
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You might also know this place by the following names:

Kerameikós, Kerameikos, Keramikos, Керамейк, Ceràmic, Κεραμεικός, Cerámico, Céramique, Ceramico, ケラメイコス, Keramejkos, Cerâmico, Керамик, Керамікос, 凯拉米克斯