Greece
Paleochora

Here you’ll find travel reports about Paleochora. Discover travel destinations in Greece of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

9 travelers at this place:

  • Day9

    Immer an der Küste entlang!

    October 3, 2018 in Greece ⋅ ⛅ 25 °C

    Beide hatten wir mehr als merkwürdige Träume und ich werde sie hier nicht niederschreiben. Bis auf die nervigen Nachbarn, welche trotz geöffneter Balkontür ihre Klimaanlage an hatten, war es eigentlich ganz okay in der Nacht. Scheinbar hatten unsere nervigen Nachbarn noch zusätzlich Spaß daran, ihre Klimaanlage öfters mal Ein und wieder Aus zuschalten. An für sich kein Problem, von der Energieverschwendung ganz ab gesehen. Allerdings befand sich deren Klimagerät so gut wie auf unserem Balkon und das NERVTE voll. Aber wir haben eine Geheimwaffe - Ohrstöpsel!

    Wir erwachten und meditierten wie immer zur selben Zeit, packten dann unsere Sachen und gingen gepackt zum Frühstück. Zum Glück konnten wir am selben Tisch wie am Abend zuvor sitzen und wunderten uns, warum dieser schöne Platz von den bereits anwesenden Gästen nicht besetzt war. Egal. Wir haben ihn belegt. Wir bestellten Toast, Tomaten mit Oliven und Kaffee. Die Bedienung ist scheinbar die Tochter von dem Besitzer, der dann auch noch erschien und zu dieser Männerrunde an dem Tisch in der Ecke ging. Sie rief ihn mit "Papa" und das war das wohl klar. Die Männer unterhielten sich angeregt und tranken Kaffee und rauchten. Wahrscheinlich sprachen sie über die anwesenden Gäste und deren Eigenarten - Hehe.

    Unser Frühstück kam und wir aßen mit Appetit. Denn heute haben wir eine sehr lange Etappe vor uns. Was wir noch nicht wussten, zwar ist sie mit knapp 7 Stunden sehr lang, aber sie war auch sehr beschwerlich. Nach dem Frühstück gaben wir der Tochter unseren Zimmerschlüssel, bedankten uns per Handschlag und verabschiedeten uns. Dann zogen wir los in Richtung Kloster.

    Kurz vor dem Kloster bogen wir links ab und folgten zunächst einer kleinen Teerstraße. Mit der Zeit wurde Chrisoskalitissas immer kleiner und der Weg ging in einem Schotterstraße über. An einem Durchgang mit alten Drahtzaun, wachte ein scheinbar lieber Hund. Denn er ging beiseite, hatte uns aber im Auge. Olaf und ich waren so in Gespräch vertieft, dass wir einfach der breiten Schotterpiste folgten und irgendwann an einem kleinen Hafen mit einem Boot ankamen. Da wussten wir, dass wir nicht richtig waren. In der Tat haben wir die Abbiegung verpasst und als wir zu dieser Stelle zurück kamen war uns auch klar warum. Es war nicht als Weg erkennbar gewesen. Die ganze Umgebung war derart trocken, staubig und steinig, dass ein Weg kaum erkennbar war. Zum Glück hatten wir Komoot und so waren wir schnell wieder auf der richtigen Route.

    Wir kamen an einem kleine Häuschen mit Ziegen vorbei und waren dann komplett in einer Landschaft, welche ich als Stoppel- und Heidelandschaft bezeichnen würde. Nur als Trampelpfad erkennbar, so zeigte sich uns der Weg. Später war auch dieser Trampelpfad nicht mehr zu erkennen und wir hatten dann nur noch die Markierung von zwei roten Streifen an Felsen und natürlich Komoot zur Orientierung. So staksten wir dann durch diese trockene Landschaft. Das "Heidekraut" war trocken und dornig. Wir hatten kurze Hosen an und natürlich Socken. Unsere Beine würden leicht zerkratzt, als wir durch dieses Gestrüpp gehen mussten. Zusätzlich kamen noch teilweise recht große Steine, über die wir klettern mussten. Schnell kamen wir ins schwitzen, aber auch staunen. Denn die Landschaft war einmalig schön. Diese Weite und das Meer im Background waren phantastisch. Die Luft herrlich sauber und duftend.

    Immer weiter kamen wir dem Meer näher und dann entfernten wir uns. Es dauerte ca. 1 Stunde, bis wir uns dann vom Meer entfernten und bergauf krakseln mussten. Wir dachten schon das wäre schlimm, aber nein. Denn der Abgrund welcher sich vor uns auftat, war für uns ungeübte Städter ein riesen Schlund, der uns verschlucken wollte. An verschiedenen Stellen suchten wir nach einer günstigen Abstiegsmöglichkeit und fanden diese dann auch. Langsam und wegen dem Geröll vorsichtig, tasteten wir uns nach unten. Endlich angekommen waren wir mächtig stolz auf uns.

    Dann gingen wir eigentlich nur noch am Strand entlang. Anfänglich aus Kies, später aus Sand. So erreichten wir "Elafonisi". Ein Badeparadies per exelance. Das Meer türkis leuchtend, sanfte Wellen. Nur leider sehr viel Menschenfleisch und Sonnenschirme. Wir hatten keine Freude daran und verließen diesen Ort. Allerdings blickten wir doch ein wenig reumütig und auch traurig zurück. Denn irgendwie war es doch schön hier.

    An diesem Strand fanden wir dann wieder die offizielle Markierung von "E4" und diesmal war diese wirklich gut. Es ist schwer zu beschreiben, welche Eindrücke uns unterwegs überkamen. Denn dieser Küstenabschnitt war so unbeschreiblich schön. Der Weg sehr abwechslungsreich. Mal über Steine (große Steine), mal durch Sand und durch ein Dünengebiet mit herrlichen Badestellen. Dann wieder Kies, dann Trampelpfad und später guter Wanderweg. Dann bergauf und fast kletternd durch und an einer Schlucht vorbei. Die Strände welche sich uns unterwegs boten, waren ein Traum. Für jeden war etwas dabei. Wer Sonne mochte hatte genug Platz. Wer Schatten suchte, konnte sich hinter einem grossen Stein oder unter einen alten knorrigen Baum legen - ebenso bei Wind. Es waren kaum Menschen da. Nur hin und wieder ein oder zwei. Manche schienen hier auch zu Zelten. Das war bestimmt nicht legal, denn es handelt sich um ein Naturschutzgebiet. Ich hörte Olaf immer nur sagen "Ach ist das schön hier, ach ist das schön hier". Und das sagt er nur, wenn er absolut begeistert ist. Diese wildschöne naturbelassene Romantik hatte auch ihren Preis. Und das war die Beschwehrlichkeit des Weges. Schnell waren wir erschöpft und mussten eine kleine Pause machen. Aber wir standen auch unter Zeitdruck, denn 17:30 Uhr sollten wir am Ziel sein.

    So gingen wir dann doch sportlich diesen Weg und es gab Stellen, an denen hätte ich wegen der Höhe früher sicherlich Schwierigkeiten gehabt. Aber es ging mit einem leichten Kribbeln in der Magengrube vorüber und wir erreichten eine kleine Kapelle über dem Meer. Dort scheidet sich der Weg E4 von einem Schotterweg. Da wir wussten, dass der E4 später wieder auf diesen Schotterweg stößt, blieben wir auf diesen. Nach der "Wiedervereinigung" der Wege, gingen wir auf dem E4 weiter und erreichten den Strand "Krisos". Ein Kieselstrand mit wunderschönen flachen Kieselsteinen. Das hat mich schwer beeindruckt. Wir folgten der Küstenstraße und kamen durch ein riesiges Gebiet aus Gewächshäusern. Innen wurden Tomaten angepflanzt. Aber es war weithin kein schöner Anblick. Sie war riesig. Kurz hinter der Anlage sahen wir einen kleinen Supermarkt und da wir völlig erschöpft waren, kauften wir uns Bier und Knabberstangen. Auf einer Steinbank an der Straße machten wir eine ängere Pause und die war auch nötig. Denn beim Aufstehen und Weitergehen merkten wir, wie erschöpft wir eigentlich waren. Von nun an mussten wir jedoch noch 90 Minuten bis zum Ziel durchhalten. Das schaffen wir.

    Leider führte der E4 auf dieser Etappe immer an der Straße entlang. Das war weniger schön, aber sehr effizient was schnelles Vorwärtskommen angeht. Trotz allem gab es immer wieder schöne Ausblicke auf das rechts von der Straße befindliche Meer.

    In "Paleiochora" angekommen, suchten wir sogleich unser Hotel auf. Es war das Hotel "Glaros" und waren über dessen Ausstattung für den günstigen Preis sehr angenehm überrascht. Es gab sogar Raki, den typischen Kreta-Schnaps auf dem Zimmer. Wir duschten und tankten danach mit einer ausgiebigen Pause neue Energie.

    Am Abend gingen wir in die Stadt. Zuerst hatte ich ein vegetarisches Restaurant mit Veganer Option ausfindig gemacht. Das schauten wir uns an und natürlich vor Ort dann auch die Menükarte. Überzeugt hat es uns nicht wirklich. Aber wir kamen auf dem Weg zu dem vegetarischen Restaurant an einem Pita-Grill vorbei. Gerne erinnerten wir uns an die Zeit, als wir noch Pita-Gyros gegessen haben. Wir gingen in den Laden und fragten nach "Pita ohne Meat". Selbstverständlich sei das möglich gab man uns zu verstehen und präsentierte die Menükarte. Dort gab es immerhin 5 Varianten von Pita ohne Fleisch. Jeder von uns wählte seine Variante und Bier dazu. Nach einer kurzen Wartezeit bekamen wir unser "heißes Päckchen" und wir verschwanden nach dem Bezahlen und einem breiten hungrig-gierigen grinsen das Lokal. Im Dunkel suchten wir einen netten Platz auf einer Mauer am Strand, wo niemand unser "mhh... ahh... ist das lecker" hören konnte. Nach der Mahlzeit noch eben zum Supermarkt, Wasser und Retsina für den Balkon gekauft und zurück zum Hotel. Olaf kaufte sich unterwegs dann noch Surferschuhe als Ersatz für seine ausgedienten Badeschlappen.
    Read more

  • Day10

    Asklepiostempel

    October 4, 2018 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Nacht war frisch. Ich benötigte eine Decke. Aber sonst haben wir gut geschlafen. Nach dem Aufwachen und der Meditation gingen wir zum Frühstück. Dort ging man sehr gerne auf unsere vegane Ernährungsgewohnheiten ein und brachte uns entsprechend ein gutes Frühstück. Es gab frisches Brot, Tomaten, Oliven, frisch gepressten Orangensaft, Kaffee, Weintrauben, Marmelade, eine mit Spinat gefüllte Blätterteigtasche und natürlich unser liebgewonnenes Olivenöl. Die Bedienung fragte uns, ob wir Brüder ich seien. Denn wir sehen uns so "ähnlich". Ist das wirklich so?

    Nach dem Frühstück gingen wir kurz auf das Zimmer und packten unsere Sachen. Heute haben wir eine Etappe von knapp 15km vor uns und da können wir uns auch etwas mehr Zeit lassen.

    Die Stadt oder der Ort Paleochora ist ein kleiner und ruhiger Küstenort. Es gibt zwar eine Menge an Menschenfleisch, aber es scheint nicht die fiese Art von Touristen zu sein, was wir so kennen. Es wirkt irgendwie ruhiger und gesetzter. Hier fühlten wir uns auch wohl.

    Etwas wehmütig verließen wir das Hotel und gingen gleich links die Strasse in Richtung altes Zentrum und der Festung. Die Festung wollten wir als ersten Highlight der Strecke noch mitnehmen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer Kirche mit einem sehr interessanten Eingangstor (oder war es der Turm mit der Glocke?) vorbei. Wir gingen hinein und waren von der bunten und scheinbar neuen Gestaltung der Wandgemälde schier erschlagen. Das gefiel uns nicht und wir gingen gleich wieder raus und an der Kirche ebenfalls links die Stufen zur Festung hoch. Auf dem Weg zur Festung und den Stufen, kamen wir an zwei Restaurants vorbei. Die Lage war ja echt super und eins von den beiden lud mit grossen Polstern zum chillen ein. Aber nicht um diese Uhrzeit, denn sie hatten beide geschlossen. Noch nicht einmal Breakfast gab es. Wir gingen an beiden vorbei weiter die Stufen hinauf. Oben angekommen, gab es einen tollen Rundblick über Paleochora und dem Meer. Ein paar Ruinen auf dem Gelände zeugten doch von einer ehemals mächtigen Festung.

    Nach der Besichtigung gingen wir den selben Weg zurück durch die Stadt, aber dann nach rechts an Küste und folgten der Teerstraße. Scheinbar war es ein Ort, wo viele auch ihre Wandertouren starten oder beenden. Jedenfalls waren einigen Menschen mit entsprechenden Equipment unterwegs und sogar auf unserer Route. Diese kleine Straße führte auch zu zwei Stränden und so überholten uns auch einige Autos mit badewilligen Touristen. Später sahen wir sie dann wieder.

    An dieser Straße entlang zu gehen, war nicht sonderlich schon. Umso mehr dafür der Blick, wenn wann sich zu Paleochora zurück drehte. Die Teerstraße ging in eine Schotterpiste über. Am Anfang dieser Schotterpiste stand ein Schild mit einem Hinweis auf Englisch für die Autofahrer. Diese sollten wegen der Staubentwicklung bitte langsam fahren. Und so war es auch. Diese Trockenheit war schon schwer zu ertragen. Aber wenn schnell vorbei fahrende Autos kamen und Staub aufwirbelten, war es unangenehm.

    Wir erreichten den ersten Strand. Ein Kiesstrand - unspektakulär aber schön. Der zweite sollte gleich dahinter sein. Ich wunderte mich schon wo diese vielen Autos hin sind, die uns überholt haben. Sie müssten somit alle an dem zweiten Strand sein. Bunte Schilder zeigten dem Weg zum "Sandy-Beach". Ich erwartete schlimmes. Laute Musik und kreischende Kinder. Wir bogen zu "Sandy-Beach" links ein und waren überrascht. Es war leise, ruhig, eine chillige Atmosphäre. Es gab eine kleine Bar mit Küche. Hier an dem Kiesstrand konnte man es tatsächlich den ganzen Tag aushalten.

    Wir jedoch folgten von nun an der Beschilderung vom E4. Eine Weile ging es auf engen Trampelpfaden an der Küste entlang. Immer wieder toll wie das Meer sich zeigte. Wieder ein Strand - eher wilder Strand. Hier konnte man sogar FKK baden. Zwischen großen Steinen ging der Weg weiter. So langsam stieg es auch an. Wir wussten, dass wir heute noch zwei extreme Aufstiege hatten. Schätzten diese aber nicht als "extrem" ein - was für eine Täuschung. Denn es ging nach oben und andere Seite von den Küstenfelsen entlang und immer weiter nach oben. Es war kein einfacher Weg, denn kleine Steinchen könnten ins Rollen kommen. Wir schoben uns immer mehr schnaufend und zunehmend schwitzend nach oben. Mehrmals mussten wir schon nach 40m anhalten, um Luft zu holen. Hinzu kam die Wärme und die Sonne. Irgendwann machten wir Pause. Völlig außer Atem setzen wir uns an den Rand unter eine Krüppelkiefer und tranken Wasser und aßen Obst und Kekse. Wieder zu Kräften gekommen, setzten wir den schweißtreibenden Aufstieg fort. Mal wurden wir überholt und mal überholten wir die, die uns überholt haben.

    Von 0 auf 250m Höhe angekommen, waren wir froh endlich wieder einmal waagerecht gehen zu können. Immer noch kamen uns Wandergruppen entgegen. Meistens Deutsche und Engländer. Wir näherten uns so langsam unserem zweiten Highlight dieser Etappe. Einem alten Asklepios-Tempel. Aber eigentlich eher eine Ruine. In dem Tempel selbst soll sich noch ein wundervolles Bodenmosaik befinden das wollten wir sehen uns noch eine Trinkquelle, der man heilende Kräfte zusprach. Aber zuerst mussten wir in das Tal, denn dort befand sich die Ruine von dem Tempel. Es ging bergab, was auch mal gut war. Aber auf Dauer auf die Knie ging und wir froh waren, endlich unten an der Ausgrabungsstätte angekommen zu sein. Dort war die Quelle mit den heilenden Kräften und ein Rastplatz. Dort trank ich meinen Retsina (ein Überbleibsel von gestern Abend) aus, den ich heute morgen in eine Trinkflasche umgefüllt hatte und füllte diese mit dem heilenden Wasser auf. Auch all unsere anderen Wasserflaschen füllten wir wieder auf.

    Na der ausgiebigen Rast gingen wir weiter. Denn nun kam der zweite Aufstieg. Allerdings sollte dieser nicht so extrem wie der vorherige sein. Wir gingen oder besser stiegen über die Felsen in der Ausgrabungsstätte weiter nach oben und kamen zu der Stelle, an welcher sich die Ruine von dem Tempel mit dem schönen Bodenmosaik befand. Leider konnte man nicht bis an das zerfallenen Gebäude ran, um das Bodenmosaik bewundern zu können. Ein Zaun als Schutz der Ruine sorgte für einen großen Abstand. Aus der Ferne machte ich ein Foto. Wir stiegen weiter hinauf und hinauf. Über Felsen und Felsen. Immer wieder wirklich tolle Ausblicke. Dieses Ausgrabungsstätte barg auch ein kleine Amphitheater und ich stellte mir vor, wie die Menschen über die Berge geklettert sind, um ins Theater zu gehen. Heutzutage wird alles gestreamt und das ist auch gut so. Denn jeden Freitag hier hoch zu klettern um etwas Unterhaltung zu haben, ist schon ein tolles Stück Arbeit 😉

    Ober auf dem Plateau angekommen, ging es weiter zwischen "Heidekrautsträuchern" und Gestrüpp auf Trampelpfaden entlang der Markierung vom E4. Dann ging es wieder zick-zack bergab in eine Schlucht. Der folgten wir bis zu deren Ausgang am Hafen von Sougia. Was für eine Strecke. Kurz aber heftig.

    Am Hafen fragten wir an einem kleinen Ticketschalter, ob morgen die Boote nach Agia Roumeli fahren und ab wann. Es fahren wohl demnach zwei. Die Fähre um 07:40 Uhr und ein kleineres, wohl privates Charterunternehmen, um 09:20 Uhr. Da haben wir eine Auswahl - na ja. Wir denken, dass wir die Fähre um 07:40 Uhr nehmen werden. Denn sicher ist sicher. Sollte diese nicht fahren, haben wir um 09:20 Uhr eine weitere Chance. Wenn die Boote nicht fahren, bleibt uns nur der anstrengende E4 Wanderweg an diesen Küstenabschnitt bzw. die Fahrt mit dem Bus zur Omaloshochebene und von dort bergab mit Massen von Touristen durch die Samaria-Schlucht (16km) nach Agia Roumeli. Hoffentlich fahren die Boote, denn es ist auch einmal eine tolle Abwechslung auf diesen Trip.

    Aber zunächst gingen wir zu unserer Unterkunft. In der Nähe vom "Pelikan-Minimarkt" soll sich dann links daneben das "Anchorage" befinden, wo wir eine Nacht bleiben. Juch-hu, wir haben es gefunden. Es werden mehrere Zimmer angeboten und eine Taverne gehört auch dazu. Spezialitäten sollen vegatarische Gerichte sein. Na wenn das mal nicht ein Zeichen ist. Heute Abend werden wir hier bestimmt vegetarische Moussaka essen. Aber erst einmal auf das Zimmer, duschen und eine Pause einlegen. Das haben wir uns wirklich verdient.

    Nach der ausgiebigen Pause, gingen wir zunächst ein wenig zum Strand und nochmals zum Hafen. Dort erkundigten wir und am diesmal geöffneten Ticketschalter der Fährschiffgesellschaft. Demnach ist es so, dass um 07:40 Uhr die Fähre nach Agia Roumeli ablegt.

    Wir gingen zu unserer Unterkunft zurück, kauften im Supermarkt nebenan ein paar Lebensmittel und ich mir Surferschuhe, als leichter Ersatz für meine Schuhe. Dann hoben wir am Geldautomaten Geld für die kommenden Tage ab. Denn das scheint uns in der kleineren Orten schwieriger zu sein. Danach gingen wir essen und wir waren wirklich hungrig. Olaf nahm Pommes (die sehr lecker und in Würfel waren), Okraschoten in Tomatensauce. Ich ebenfalls Pommes und die vegetarische Moussaka. Vorweg gönnten wir uns einen griechischen Salat. Gekrönt mit einem gezapftes Bier. Alles war sehr lecker und nachdem wir mehr als satt waren, gingen wir auf Zimmer und saßen noch etwas auf dem Balkon. Es war eine Laue Sommernacht und die Musik in den Tavernen brachte eine schöne Stimmung auf. Glücklich gingen wir zu Bett.
    Read more

  • Day4

    Dag 2; naar Paleochora

    April 27, 2017 in Greece ⋅ ⛅ 10 °C

    In de ochtend rustig aan gedaan omdat we afgesproken hadden om rond 10.00 te ontbijten.
    Daarna nog op het terras bij de zee gezeten. Marjon heeft Bente maandagavond opgehaald in Londen waar ze vanaf vrijdag was ivm een schoolreis en wat sowieso de laatste dag zou zijn. Vanuit Londen vlogen ze naar Ghana waar de taxi klaar zou staan en daarna ons zou oppakken bij het Hotel rond 12.00 uur. Geheel volgens schema stapten wij om 12.00 bij Marjon en Bente in de taxi om door te rijden naar Paleochora. Rond 13.15 kwamen we aan bij de appartementen in de haven, Harbour Studio's.
    Eerst lunchen bij het eethuisje van Thalia, wat naderhand een kennis bleek van Anita en tevens haar favoriete ontbijtplek met mooi uitzicht op de zee met daarin de krokodillenkop.
    Daarna gingen we het dorpje verkennen en eindigde op het zandstrand waar sommige nog in de (te) koude zee gezwommen hebben. Toen we terug liepen naar het appartement zag mam Maria op het terras zitten en sprak haar aan. We vroegen wat de favorieten restaurantjes waren van Anita om savonds te gaan eten. Bij het restaurant waar we terecht kwamen hebben we heerlijk gegeten en gezellig buiten gezeten .
    We hebbben besloten dat we de as van Anita een dag later gingen uitstrooien omdat we dan daarma dan nog 1, 5 dag hier zouden zijn. Daarna snel genoeg gaan slapen.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Palaióchora, Palaiochora, Paleochora, Παλαιόχωρα

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now