Greece
Vyzitsa

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Travelers at this place
    • May22

      Zurück in Europa!

      May 22 in Greece ⋅ ⛅ 24 °C

      Am Montag dem 9. Mai führt unser Weg in Kathmandu also zum Flughafen, um nach über 160 Tagen im Oman, Thailand, Kambodscha und nun Nepal wieder zurück nach Europa – zurück nach Istanbul zu fliegen.

      Der Blick auf diese Stadt ist nun ein gänzlich anderer als noch vor 5 Monaten.

      Viel zu deutlich sehen wir in den paar Tagen, die wir in Istanbul verbringen, die Unterschiede, die Kontraste zu Südostasien und Nepal. Wie organisiert, wie geordnet und strukturiert das Leben der Menschen in dieser Stadt doch ist? Wie sauber und zusammengeräumt?

      In Istanbul, einer europäischen Metropole, stechen uns an diesen Tagen vor allem die Ähnlichkeiten mit anderen Städten Europas ins Auge und so fühlen sich die Tage in Istanbul bereits an, wie ein erstes Nachhausekommen, dass uns bewusst macht, dass sich unsere Reise langsam ihrem Ende nähert.

      Aber bis es soweit ist, liegt in den kommenden Wochen noch ein aufregender Weg über Südosteuropa zurück nach Österreich vor uns.

      So steigen wir am Freitag in einen Bus, der uns in die Nähe der Grenze von Yunanistan bringen soll.
      Yunanistan – das hört sich doch gleich wieder viel fremder, viel weniger nach Europa an? ;-)

      Doch ist Yunanistan lediglich die türkische Bezeichnung von Griechenland. :-D

      In Keshan etwa dreißig Kilometer vor der Grenze endet die Busfahrt und wir versuchen nach langer Zeit wieder trampend unser Glück.
      Mit einer türkischen Familie, einem turkmenischen und einem griechischen LKW-Fahrer überqueren wir schließlich die Grenze und wir befinden uns somit seit langem wieder mal in der europäischen Union – einige Zeit später halte ich dann seit etwa 11 Monaten das erste Mal wieder Euros in der Hand :-D

      Kurz nach der Grenze nimmt uns schließlich Serkan, ein 31-jähriger LKW-Fahrer aus Istanbul mit. Er freut sich über die Gesellschaft, ist er doch auf seinen Touren unzählige Stunden alleine unterwegs. Er freut sich so sehr, dass es für ihn gar nicht infrage kommt, dass wir im Zelt die Nacht verbringen und so teilt er mit uns seine LKW-Fahrerkabine und am nächsten Morgen sein Frühstück, ehe sich unsere Wege wieder trennen.

      Nur zu gern hätte er uns noch bis nach Italien mitgenommen – Sizilien, Neapel und Rom – das wären schon sehr schöne Ziele gewesen, doch in der Nähe der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki haben wir bereits, was anderes vor :-).

      Claudias Eltern – Rita und Wolfgang sind mit dem Wohnmobil bereits zwei Wochen unterwegs, und wir treffen sie auf der Halbinsel Chalkidiki, wo wir gemeinsam einige Tage in einer ruhigen Bucht auf Sithonia verbringen. Wir sehen den Schafen beim Grasen zu, gehen Laufen entlang der Küste und paddeln auf der Ägäis.

      Am Mittwoch gehts für uns weiter in das Dorf Kastraki zu den Meteora-Klöstern. Vor Hunderten von Jahren haben dort Mönche auf den Plateaus der Felspfeiler orthodoxe Klöster errichtet – Wunderbar instand gehalten kommen viele, viele Touristen zu Besuch und auch jetzt in der Vorsaison ist schon einiges los!

      Wir unternehmen ein paar Wanderungen mit ein paar Kraxeleien und streifen durch die Wälder, rund um die Felstürme und bekommen dabei schöne Ein- und Ausblicke auf die Klöster und die Landschaft im Umfeld.

      Heute trennen sich schließlich wieder unsere Wege und bei der Stadt Larissa verabschieden wir uns am Straßenrand. Rita und Wolfgang treten in den nächsten Tagen die Heimreise zurück nach Österreich an, während uns unser Weg noch für ein paar Tage Richtung Süden auf die Halbinsel Pelion führt.

      So strecken Claudia und ich unsere Arme mit dem Daumen nach oben aus in der Hoffnung, dass uns jemand bis nach Volos oder sogar noch etwas weiter mitnimmt. Bei heißen Temperaturen und Mittagssonne haben wir schließlich nach einer halben Stunde tatsächlich Glück und eine junge griechisch-albanische Familie, die in Deutschland lebt, bleibt stehen und nimmt uns mit.
      Eine sehr liebe und vor allem hilfsbereite Familie! Wir unterhalten uns angeregt auf Englisch und Deutsch und so vergeht die einstündige Autofahrt wie im Flug. Sie bieten uns schließlich sogar an, noch eine halbe Stunde weiterzufahren und uns somit direkt zu unserem Campingplatz zu bringen.

      Wir können es kaum glauben, als wir kurze Zeit später schon auf unserem Zeltplatz unter einem Olivenbaum sitzend den Ausblick auf das Meer genießen :-)
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      Traveler

      Willkommen zurück 🤩

      6/3/22Reply
      Traveler

      Dankeschön 😀

      6/3/22Reply
       
    • Day9

      Durch Oliven über Gleise in die Höhle

      October 17, 2021 in Greece ⋅ ☁️ 14 °C

      Nach einigen Tagen des Faulenzens wollten wir mal mehr Energie verbrauchen und haben beschlossen eine nette kleine Wanderung in den Bergen auf der Halbinsel Pilion bei Volos zu absolvieren. Im Internet wurden wir schnell fündig, jedoch ohne dazugehörige Wegbeschreibung geschweige denn Karte - das sollten wir noch bitter bereuen. Nichts ahnend fahren wir also mit dem Auto etwa eine halbe Stunde zum Ausgangspunkt Kala Nera, holen uns noch schnell einen Snack bei einer Bäckerei und stapfen auf gut Glück durch die Olivenhaine Richtung Bergdorf Vizitsa. Zwar geht der gepflasterte Wanderweg stetig und ohne Unterlass bergauf, dennoch ist der Weg entlang der Olivenbäume, des alten Bewässerungssystems und einem fast ausgetrockneten Wasserfall extrem idyllisch. Nass geschwitzt, zumindest einer von beiden, kommen wir im Bergdorf an. Ernüchternd stellen wir fest, dass die Touris hier wohl auch mit Reisebussen angekarrt werden. Weg ist die Vorstellung vom Einsiedlerdorf auf dem schwer zu erklimmenden Berg. Laut Beschreibung sollen wir irgendeinen Fußweg von irgendeiner Kirche weiterlaufen. Kein Bock zu suchen, also wird die asphaltierte Autostraße genommen. Im Nachbardorf angekommen, merken wir aber, dass der Fußweg über Gleise, eine Eisenbahnbrücke und einem kleinen Bimmelbahnhof geführt hätte. Das müssen wir sehen. Also schnell (30 min) durch das Dorf gewandert und den Weg entlang der Gleise einfach rückwärts zurückgelegt. Hauptsache nichts verpassen. Nach dem einstündigen Umweg über die Straße verlässt uns langsam die Lust und wir gehen wieder den regulären Weg Richtung Auto. Dieser gestaltet sich zum einen recht schön, mit der Höhle eines Zentauren und netten Ausblicken, zum anderen auch sehr kniebelastend aufgrund der steilen Steigung und dem harten Untergrund. Dezent zerstört erreichen wir das Auto. Für viel mehr als ein üppiges griechisches Abendessen nahe unserer Bude reicht es heute dann nicht mehr aus.Read more

    • Day64

      Le Pelion : entre mer et montagne

      August 19, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

      On passe 3 nuits à Makrinitsa dans les montagnes, au dessus de Volos, le 3 ème port de Grèce (après Le Pirée et Thessalonique). En 30 minutes de route, on passe de la mer Egée à la montagne et on perd quelques degrés.
      Grosse surprise : tous les toits sont en lauze.

      Le Pelion est la région des Centaures qui y cueillent les plantes des montagnes pour soigner les mortels. On y a gardé une forte culture de la cueillette des plantes qu'on vend séchées un peu partout. Le climat est doux et les hortensias côtoient les oliviers et les vergers de pommes.

      Une région qui gagne vraiment à être connue.
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      Traveler

      Ça ressemble le au burek albanais

      8/22/20Reply
      Traveler

      Incroyablement belle cette photo!

      8/31/20Reply
       
    • Day9

      Ein Tag nach meinem Geschmack

      September 21, 2020 in Greece ⋅ 🌙 23 °C

      Heute war für mich ein perfekter Urlaubstag 😁.

      Wir sind in der Früh gut ausgeruht gestartet.

      Heute hatten wir alles an Untergrund zu befahren, breite feste Bergpassagen, feuchte rutschige Waldwege und zu guter letzt sehr steile , gefühlt nicht endende ausgewaschene Sand- und Lehmabfahrten.

      Und um den Tag perfekt zu machen übernachten wir heute auf einem Campingplatz direkt am Meer, wo wir am späten Nachmittag noch im Meer baden waren und ich noch die schmutzigen Klamotten waschen konnte.

      Hans schreibt :

      Was soll ich noch dazu schreiben? Enduristenherz was willst du mehr? Schöne Pisten, keine Probleme, Meer zum baden, Abends Wein & gutes Essen! Die griechischen Götter sind uns wohl gesonnen!
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    • Day2

      Kato Gatzea

      June 12 in Greece ⋅ ⛅ 25 °C

      Das Ablegen bei starkem Wind in Volos gestaltete sich schwierig, da jemand die Backbord Mooringleine in Höhe der Wanten an der Reling befestigt hatte. Wir kamen einfach nicht weg. Irgendwann tat es einen Schlag und wir hatten sie gekappt. Nach Rücksprache mit dem Verchsrterer konnten wir lossegeln. Whow 6-7 kn Fahrt mit gereffter Genua! Leider nur eine Stunde lang, dann ließ der Wind nach und drehte ständig. Auf Höhe von Kato Gatzea gaben wir auf und motorten zum Ufer. Auf der Mole dort wartete Hölli auf uns. Wir holten ihn ab und brachten gleich noch Essen aus einer Taverne mit an Bord.Read more

    • Day22

      Bucht von Volos - Pilio

      June 12, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

      Pilio ist ein ins Meer reichender Gebirgszug, der gleichzeitig eine Halbinsel bildet. Jeder schwärmt von dieser Gegend hier und wir nutzen natürlich die Gelegenheit und "schauen uns das mal an"!
      Gestern sind wir von Glyfa, dem Fähranlegehafen ein "Zeltplatz"-Ziel angefahren, das sich als nicht vorhanden herausgestellt hat.
      Auch haben wir sonst keinen netten "wilden" Stellplatz gefunden, also haben wir einfach die Fahrt schon bis zum Pilion gemacht. Inklusive der Fähre waren es dann 142 km, die wir unterwegs waren.

      Und jetzt sind wir hier in einem weiteren kleinen Paradies gelandet. Kato Gatzea heißt der beschauliche Ort, unseren Schlafplatz haben wir am CAMPING SIKA // 39,3096868, 23,1096698 // aufgeschlagen. Und ..... es ist unglaublich! Hier sind doch tatsächlich Touristen! Deutsche, Österreicher, alles in weißen WoMos hat sich hier eingefunden. Der Platz ist aber sehr locker in Terrassen aufgebaut, wir stehen neben einem kleinen Mercedes, kein WoMo, mit einem netten deutschen Paar, auch ein bisserl alternativer reisende.

      Unsere erste Arbeit heute nach dem Frühstück galt der Kupplung von Fernweh - das Pedal ist ja mehrfach schon einfach durchgefallen, scheinbar Luftblasen im System? Gestern haben wir also noch eine Flasche Bremsflüssigkeit gekauft und so spielen wir: drücken - auslassen - drücken - auslassen. Stephan liegt unter dem Auto mit Schlauch zum Ablassen der Flüssigkeit und ich pumpe oben. Zum Abschluß mehrfaches Pedal treten - scheint gut zu sein!

      Also ab ins Wasser! Schauen wir mal, was der Tag noch so mit sich bringt. Gemütlich wirds auf alle Fälle heute hier!
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    • Day4

      Pelion - Day 2

      October 9, 2020 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

      נסענו לכיוון החוף המזרחי של חצי האי פיליון. הדרכים היו ארוכות ומפותלות אך עם נוף נחמד ובדרך עברנו בכל מיני עיירות קטנות. הגענו לחוף Demochari שנחשב להכי יפה בחצי האי (וואלה לא הבנו) ושם עשינו פיקניק לא. צהריים. משם המשכנו לחוף שנקרא Fakistra שהיה מאוד יפה עם מי טורקיז. משם המשכנו דרך הכפרים לעיירה חמודה בחוף המערבי שנקראת Kato Gatzea ועשינו א. שישי עם טייק אווי למלון. היה יום קשוח ולא מוצדק לטעמנו.Read more

    • Day23

      Milies - historische Schmalspurbahn

      June 13, 2019 in Greece ⋅ ⛅ 25 °C

      Der Weg führt uns heute an die andere Küstenseite des Pilion - von Kato Gazea geht es über Milies, Tsagkarada und Mouresi nach Agio Ioannes - Papa Nero.
      Das Highlight des kleinen Städtchens Milies ist die Schmalspurbahn, die von Ano Lechonia aus nur mehr als "Museumsverkehr" seit 1996 durch den Verein griechischer Eisenbahnfreunde geführt wird. 1985 schon wurde die Bahn unter Denkmalschutz gestellt. Leider - es ist ja keine Saison - kommen wir nicht in den Genuß einer solchen Fahrt, die Bahn geht nur zum Wochenende.Read more

    • Day80

      Schienenwanderung auf dem Pelion

      July 4, 2018 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

      Auf unserem Weg nach Delphi wollten wir noch einen Stopp auf der Pelion Halbinsel einlegen. Ein wenig Sonne☀️tanken und mal ins kühle Nass🌊springen. So fuhren wir durch die sogenannte Kornkammer von Griechenland bis nach Volos und dann auf die Pelion Halbinsel🏝.

      Schnell war Camping Siskia⛺️ ausgesucht. Nicht ganz günstig mit 23,-€ für uns beide, Finn und ohne Strom, dafür aber (im Nachhinein) eines der schönsten Camps in Griechenland. Gleich beim Check-in wurde uns schon die Schienenwanderung auf der Pelion-Halbinsel 🏝ab dem Bergdorf Milies angepriesen. Man brauchte uns nicht lange zu überzeugen mit einer tollen Aussicht usw. .... wenn es um Natur und wandern geht, sind wir schnell dabei😊.

      Da es doch recht heiß war, entschieden wir uns am nächsten morgen unter die Frühaufsteher zu gehen und saßen so bereits morgens um kurz nach 8:00 Uhr mit den Locals und einer Katze🐱im Bus🚍. Es ging erst noch ein Stück an der Küste entlang und dann in Serpentinen hoch hinauf ins Bergdorf Milies, unserem Startpunkt der Schienenwanderung. Milies selbst ist wirklich richtig gemütlich: die kleine Dorfstraße mit rechts und links ein paar Geschäften, eine Kirche, ein riesiger Dorfplatz mit einem dicken Baum🌲und darunter Tische und Stühle für das Dorfleben. Entspannter kann es eigentlich gar nicht sein👍!

      Für uns ging es über den Dorfplatz und dann über Kopfsteinpflaster zwischen den Häusern hinab, immer den Wegweisern folgend in Richtung des Bahnhofes 🚉 der heutigen Touristen-Bahn. Heute fährt der Zug hoch ins Bergdorf Milies nur am Wochenende oder zu besonderen Anlässen. Da wir heute weder Wochenende haben, noch ein besonderer Anlass ist, haben wir die Strecke komplett für uns alleine. Unter den Griechen heißt der Zug 🚃 „Moutzouris“ und wurde im Zeitraum 1894-1903 gebaut. Die Strecke verband die Hafenstadt⚓️ Volos mit Milies. Das besondere an diesem Zug🚃 ist und war, dass das Gleisbett „nur“ 0,60 Meter breit ist. Nach so vielen Fakten kann es losgehen!💪

      Das erste Highlight der Strecke ließ nicht lange auf sich warten, eine alte Hängebrücke, die über eine der vielen Schluchten führte. Weiter ging es über das Gleisbett stetig bergab (wir wollten ja, so war der Plan unten am Camp⛺️ am Meer🌊 wieder ankommen) mit einer fantastischen Aussicht. Die Schienen schlängelten sich in vielen Kurven über die Gebirgskette und so hatten wir zuerst eine tolle Aussicht auf Milies und das Gebirge⛰ und später durch die Olivenhaine auf das Meer. Unsere Strecke führte uns noch durch den ein oder anderen kleinen Tunnel, noch ein paar Brücken und wir passierten die „alten“ Bahnhöfe von damals, an denen die Bergbewohner ein- und ausstiegen. Hier oben herrschte eine himmlische Ruhe und außer dem Gezirpe der Grillen, war nichts zu hören. Entspannung pur😍!

      Nach gut 2,5 bis 3 Stunden hatten wir Finn und unser Schattenplätzchen wieder erreicht. Zum Schluss wurde es doch eine recht schweißtreibende Angelegenheit, da die Sonne☀️ ordentlich zwischen den Olivenhainen am brennen war. Als erstes ging’s für uns jetzt erstmal ins Meer, was jedoch mit knapp 30 Grad keine wirkliche Abkühlung war😂. Im Anschluss wurde noch etwas gechillt und der erste Kuchen🍰 in unserem Omnia-Backofen gebacken.

      Wenn ihr mögt, schaut auch gerne mal auf Instagram oder Facebook vorbei unter „Finnweltenbummler“ 🚐💨
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    You might also know this place by the following names:

    Vyzítsa, Vyzitsa, Βυζίτσα, Визитца

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