Guatemala
Departamento de Escuintla

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Top 10 Travel Destinations Departamento de Escuintla

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58 travelers at this place

  • Day68

    Das Meer ruft!

    February 24 in Guatemala ⋅ ☀️ 31 °C

    Hohe Wellen, Sonne pur und eine entspannte Surferstimmung empfingen uns am Pazifik. Wir gaben uns schnell der Stimmung hin und ließen die Seele baumeln. Geweckt vom Meeresrauschen,  sprang ich jeden Morgen vorm Frühstück in die Wellen und ließ anschließend den Tag gemeinsam mit Helene ruhig angehen. Einige Stunden später war es schon nicht mehr so einfach zum Wasser zu gelangen, da man sich am heißen, schwarzen Sand schnell die Füße verbrannte. Ohne Flip Flops oder mit einem sagenhaften Sprint hatte man keine Chance. Wir fanden schnell unseren Platz unter einem Pavillon in zwei Hängematten und standen nur auf, um zu essen oder uns im Wasser abzukühlen. Der Blick war oft aufs Meer gerichtet, wo die Surfer eine Welle nach der anderen nahmen. An einem Vormittag machten wir einen Ausflug mit einem Boot durch die nahegelegenen Mangrovenwälder, um Meeresschildkröten anzuschauen. Während wir gespannt auf den Beginn der Tour warteten, musste ich zweimal gucken, als plötzlich eine Bekannte aus Rostock in der Tür stand. So klein ist die Welt! Zusammen stiegen wir an Board und hielten Ausschau nach den Schildkröten. Sobald der Motor ausgestellt war, tauchten sie neugierig neben dem Boot auf, um Luft zu holen. Anschließend machten wir an einem Salzfeld halt und ließen uns die Salzgewinnung erklären. Nach sechs entspannten Tagen am Meer war es schließlich Zeit zurück nach Antigua zu fahren.Read more

  • Day5

    Vulkan Pacaya- Overnight Tour

    December 13, 2019 in Guatemala ⋅ 🌙 12 °C

    Der Vulkan Pacaya ist einer der drei aktiven Vulkane in Guatemala.

    Wir sind schon mal viel zu spät angekommen, da so viel Stau war.
    Haben uns auf der Fahrt dorthin schon immer gewundert, warum nur wir eine warme Jacke ( die haben wir uns ausgeliehen) dabei haben.
    Als wir ankamen, wussten wir es, nur wir machten die Overnight Tour. 🙈🙈 Kurzzeitig waren wir verwirrt und verunsichert, aber klar haben wir es durchgezogen. 💪🏼
    Es war auch kein Scherz von dem Anbieter, dass wir unser Zelt, Schlafsack und Isomatte selber hoch tragen mussten. 😅
    Voll gepackt ging es dann los, den größten Teil der Strecke mussten wir im Dunklen hoch laufen.
    Wir haben mega geschwitzt und war auch echt anstrengend.
    Im Basecamp angekommen haben wir dann unser Zelt aufgebaut. Danach ging es nochmal eine Stunde nach oben, wo wir dann Marshmallows in der Lava gegrillt. War mega cool. 🍡
    Die Nacht war kurz und kalt. In der Früh um 5 ging es wieder auf den Vulkan hoch. Wurden aber mit einer fantastischen Aussicht und tollem Sonnenaufgang belohnt. UND wir konnten sowohl bei dem Vulkan Pacaya also auch bei dem zweiten aktiven Vulkan Fuego zusehen, wie sie Feuer spucken. 🌋 Das war echt beeindruckend!

    Danach ging es wieder zurück.

    Sind echt froh, die Tour gemacht zu haben!!

    Nur das Warten danach bis wir wieder zurückfahren konnten war Horror. Zuerst hätten wir bis 15 Uhr warten müssen (dh 5 Stunden), bis die Tagestour zurückgefahren wäre. Auch anrufen und beschweren beim Anbieter brachte nichts, obwohl eigentlich Rückfahrt um 10 Uhr in der Früh geplant war. Taxi gab es weit und breit auch nicht, wie waren irgendwo im nirgendwo. Da wir wohl so erbärmlich ausgesehen haben, als wir mit unserem Gepäck in der Sonne warteten, hat uns dann ein anderer Anbieter gnädigerweise für bisschen Geld mitgenommen. Das war uns aber egal, Hauptsache wieder zurück.
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  • Day181

    Hiking Pacaya Volcano

    October 31, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 20 °C

    Where do I start... It seemed like a great idea to go hike and sleep close to the mouth of an active volcano. It didn't seem so great when we had to start walking up in the rain on slippery ground and with heavy backpacks. But we managed to get to the campsite before total dark and to have a great evening with a hilarious girl-tent-wine-party, lantern-lit dinner, marshmallow-roasting and watching small eruptions at night. We then woke up before 4 am - again, wondering why the **** are we doing this - for a horrible night hike up to the mouth of the volcano to get there before sunrise.

    And then the universe made up for all our suffering. The sky was clear, the volcano was beautiful and really smelly and so intimidating, the sunrise was beautiful, the mountains around were beautiful, we could see all the way to the other 3 volcanos... It was worth every fall on the bum on the slippery way down!
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  • Day224

    Volcán Pacaya

    March 29, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute haben wir die tolle Idee auf einen der aktivsten Vulkane der Welt zu steigen - ein letztes Mal schlüpfe ich in meine Wanderschuhe auf meiner Reise! Der Vulcán Pacaya ist mit 2.550m zwar nicht der höchste, aber einer der gefährlichsten und aktivsten Vulkane nicht nur der 37 Vulkane in Guatemala sondern der ganzen Welt! Seit 1965 ist er wieder aktiv, bis dahin ruhte er ca. ein Jahrhundert lang - die letzten Aubrüche waren 2010 und 2013. Er entstand etwa vor 23.000 Jahren und ist während der spanischen Kolonialzeit insgesamt 23 Mal ausgebrochen. Wir werden 14 Uhr direkt am Hostel abgeholt - diesmal sind wir die ersten im Bus und holen danach noch weitere verrückte Wanderer ab. Da der Hike nicht so anstrengend werden soll - insgesamt nur 3 Stunden, 500 Höhenmeter - sind auch einige ältere Teilnehmer dabei. Dann fahren wir ziemlich lange und der Verkehr ist wieder unerträglich! Der Pacaya liegt südlich von Guatemala Stadt, wir fahren durch viele arme Dörfer mit provisorischen Wellblechhütten und nach zwei Stunden kommen wir endlich an - unser Bus hält noch nicht mal, da rufen die Dorfkinder schon "Hola, Stick? Stick?" und halten uns Wanderstöcke in den verschiedensten Größen und Dicken unter die Nase. "Amiga, nimm einen, der wird dir unterwegs sehr helfen! Nur fünf Quetzales!" Das sind nicht mal 50 Cent und jedes Kind hält ein Dutzend Stöcke bereit - leichtfüßig schleppen sie die schwere Last, die teilweise größer ist als sie selbst, hinter uns her. Außerdem sind da noch die älteren Jungs, die ihre Pferde vermieten möchten. Dazu kommen dann noch die Proviantverkäufer - man kann sich also vorstellen was das für ein Gewimmel um uns herum ist. Ich kaufe einem kleinen Mädchen mit Rotznase einen Stock ab, die die ganze Zeit von den Jungs verdrängt wird. Ich habe ihn gekauft, nicht weil ich ihn brauche, sondern einfach nur für das zauberhafte Lächeln, dass mir dir Kleine überglücklich schenkt, als sie mir den Stock übergibt. Wir bezahlen noch die 50 Quetzales für den Parkeintritt und dann geht es endlich los! Zu Beginn des Aufstiegs ist es sehr bewölkt und neblig, die Sicht ist also leider auf nur wenige Meter begrenzt. Außerdem sind noch viele Bäume und andere Vegetationen zu sehen, je höher man aber kommt desto weniger wird es und man läuft nur noch durch Lavagestein und Staub. Da der Vulkan sehr aktiv ist und vor einigen Jahren erst ausgebrochen ist, daf man nicht mehr bis zum Krater gehen. Kurz unterhalb des Kraters haben wir also unser Ziel erreicht - die Wolken reißen auf und wir sehen den rauchenden Krater und die glühenden Lavastraßen hinunterfließen. Die Luft flimmert um uns herum, es riecht rauchig und wir stehen direkt auf der Lavastraße von gestern, so der Guide. Er räumt ein paar Lavasteine weg und darunter kommt die glühende Lava zum Vorschein. Wie ein kleiner Ofen sieht das aus :) - er packt eine große Tüte Marshmallows aus und verteilt sie aufgespießt auf Holzstöckchen. Wir waren also ungefähr eine halbe Stunde dort oben mitten in der Lava und haben uns im Sonnenuntergang Marshmallows geröstet. Ich habe viel zu viele gegessen, bis mir schlecht wurde :) - aber es hat so Spaß gemacht die süßen Gummidinger in der Hitze zum Brutzeln zu bringen, dass ich nicht aufhören konnte. Im Dunkeln machen wir uns dann wieder auf den Rückweg - von unten und nun in der Dunkelheit sieht man die Funken und die Lavastraßen der Ausbrüche viel besser! Ganz unten im Dorf warten die Kinder schon wieder auf uns und wollen uns die Stöcke wieder abluxen, wirklich ein schlaues Geschäft :). Auf der Rückfahrt im Bus schlafe ich ein und wache erst wieder vom Gewackel der Pflastersteine in Antigua auf. Wir lassen uns an der Kirche La Merced rausschmeißen und naschen noch ein paar Leckereien auf dem Streetfoodmarket. Wie immer köstlich! Erschöpft kommen wir dann im Hostel an und gönnen uns erstmal eine heiße Dusche. Danach sortiere ich noch ein paar Sachen aus meinem Backpack und räume auf und Falle nicht viel später müde ins Bett.

    Video zum Volcán Pacaya: https://gopro.com/v/lr6NLld56NZRP
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  • Day16

    Puerto Quetzel, Guatemala

    January 14, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 33 °C

    It was 32 today and sunny with no breeze. We had the option of taking an $140 USD excursion to the colonial heritage city of Antigua but JS had already been there over 40 years ago so we decided to stay near the port for free. This time we docked at the cargo port, the largest in Central America. We saw huge shipping containers stacked several high with the words Chiquita or Del Monte emblazoned on the side. There were also several large, metal grain storage sheds and huge piles of imported coal.

    To get to the main tourist port we took a free shuttle bus, a rickety old school bus, about 10 km up the coast. JS headed straight to the wifi restaurant and bought 2 locally brewed Gallo beer for $4 each, which allowed us each 1 hour internet time. I asked why my internet time didn’t at least come with a Coke, instead of him getting 2 beers and just got a shrug in response! “Oink, oink”, I replied.

    The tourist market was fairly large with each stall owner anxious to make a sale. I wandered around once before deciding on my 2 small purchases. There was a lot of pressure to buy and the price dropped considerably but I either didn’t need, want or have space in my luggage for anything else. I did feel for them though because there is a lot of poverty in Guatemala. I was told by someone who did the trip to Antigua that there were a lot of “beggars with no limbs” and a lot of “guards armed with machine guns”.

    It was now 3 o’clock and JS was getting grumpy with hunger so we headed back to the ship. A late lunch, naps and working off some of those calories doing laps around the ship (3.5 laps = 1.6 km) has been our usual afternoon routine. I know....it’s a tough life! Holland America used to be the only ship that had a veranda deck that went completely around the ship unobstructed. Our stateroom is located on this deck so it is very convenient for walks and lounge chairs.
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  • Day12

    Welcome to Paredon Surf-Spot

    December 22, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 31 °C

    T: Wie kommt man am besten von Guatemala City an die Pazifik-Küste? Richtig! Mit einem Uber-Taxi. 😂
    Da der preisliche Unterschied zu den Shuttle-Bussen relativ gering war und wir schon eine mehr als abenteuerliche Busfahrt hinter uns hatten, haben wir uns für die bequeme Variante entschieden. Nach 2,5h Fahrt waren wir dann endlich am Ziel: El Paredon.
    Während es im gerade mal 100km entfernten Guatemala City mit 12-15°C nachts durchaus kalt werden konnte, schlug einem hier beim Öffnen der Autotür erstmal eine ordentliche Hitzewelle mit gefühlten 110% Luftfeuchtigkeit ins Gesicht. 😜

    Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte, deswegen muss man zum landschaftlichen Eindruck nicht viel sagen.
    Die Wellen sind gigantisch hier und das Gefühl abends beim Sonnenuntergang im ungewöhnlich warmen Meer (!) zu stehen, die Wellen (ohne Brett) zu reiten und den Wasservögeln bei ihrem Flug entgegnen der untergehenden Sonne, nur wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche, zuzusehen, lässt sich nur schwer in Worte fassen.

    Zu dem Örtchen selber gibt es nicht viel zu sagen. Hier gibt es nur ein paar Unterkünfte, 2-3 Restaurants und ein paar kleine Läden mit dem Nötigsten. Ein Laden hatte zum Glück Sim-Karten auf Lager. Wifi gibt es hier nämlich nicht. Warmes Wasser im Hostel übrigens auch nicht 😜

    Und auch sonst muss man für diese tolle, natürliche Kulisse einiges an Verzicht hinnehmen. Mehr dazu dann im nächsten Footprint 👋
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  • Day13

    Wo Licht ist, ist auch Gecko

    December 23, 2019 in Guatemala ⋅ 🌙 24 °C

    T: Es ist gerade mal 3 Tage her, dass ich meinen Backpack durchgeschaut und mir dabei überlegt habe, was ich doch alles umsonst mitgeschleppt habe. Mückenschutzmittel, Moskitonetz und einen gegen Ungeziefer imprägnierten Schlafsack? So ein Quatsch dachte ich mir. Als würden wir ins Hinterland reisen. 😜

    Als wir gestern am Surf-Spot El Paredon angekommen waren, wurde mir aber schnell klar, dass Vorsicht doch besser als Nachsicht ist.
    Hier kreucht und fleucht so ziemlich alles in der Gegend rum, was man sich vorstellen kann.
    Aus dem Auto ausgestiegen sah ich, wie unter dem Dach des daneben stehenden Hauses ein ca. 30cm langer Schwanz verschwand. Ich habe keine Ahnung, was davor noch dran hing. Vielleicht auch besser so. 😂

    Gestern Abend war dann auch schon die erste nette Wanze in meiner Haarbürste und ich hatte lediglich Glück, dass ich vor Benutzung noch ein Auge drauf geworfen habe.
    Gerade eben zur Tür rein gekommen, begrüßte mich auch schon mein neuer Mitbewohner... ein Gecko 🦎 neben dem Nachttisch. Ich nenne ich einfallsreich "Gecki".
    Als ich ihn fotografieren wollte, ist er leider hinter meinem dem Bett verschwunden. 🙄
    Da legt man das Moskitonetz doch gleich mal ne Ecke stammer um die Bettmatratze und nimmt sich alles, was man in der Nacht gebrauchen könnte, mit unter das Netz, damit man bloß nicht noch mal aufstehen muss. Schade, dass ich keine Bettpfanne eingepackt habe. 😂

    So wandeln sich also Tag für Tag die Ansprüche. Während ich mich vor einer Woche noch darüber aufgeregt habe, dass ich mir mit kaltem Wasser die Zahnzwischenräume mit der Munddusche reinigen musste (warmes Wasser ist hier alles andere als Standard) bin ich heute schon froh, wenn bei der täglichen Zahnroutine kein Tier durch mein Waschbecken kriecht. Back to the roots würde ich mal sagen. 😂

    Während ich hier schreibe, kriecht ein "Schatten" im Dämmerlicht an der Wand entlang. Bleibt mir heute eigentlich nur noch eins zu sagen: Gute Nacht, Gecki 👋😂
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  • Day16

    Sipacate - im Nirgendwo

    December 26, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 32 °C

    U: 4 Tage reichen definitiv um zu sehen wie die Welt abseits von Tourismus in Guatemala aussieht. In Sipacate leben die Menschen vom Fischen, Restaurants bzw. kleine Straßenstände oder von der Arbeit in einem Büttchen, nennt man hier Tienda 🤷🏼‍♂️
    Auf den Straßen gibt es fast nur Motorräder und ein paar Tuk-Tuk 🛺, d.h. ist es nicht unbedingt leise hier!
    Auch das Zimmer das wir hatten, war wohl in den letzten 2 Wochen das lauteste ... obwohl ich zwischendurch dachte ... lauter geht nimmer 😅
    Der Strand war dafür aber einsamer als wohl auf so mancher Karibik Insel, selten so wenig Menschen an einem so langen Strand gesehen!
    Fazit: das Leben hier ist nicht beneidenswert —> also seid heute alle dankbar für das was wir in Deutschland haben 🤗😎🤗 ja okay, ein bisschen mehr Sandstrand und besseres Wetter wäre schon toll 😂😂😂
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  • Day9

    Vulkaan Pacaya, Guatemala

    January 9, 2015 in Guatemala ⋅ ⛅ 16 °C

    Naast het eten, wandelen op de markt etc. Wilde wij ook nog de omgeving verkennen. We hebben een dagtrip gedaan naar een vulkaan. De vulkaan is nog actief en 10 maanden geleden voor het laatst uitgebarsten. Het zwarte lava steen zag er indrukwekkend uit. Op sommige plekken was het nog zo warm dat we marshmallows warm konden maken zodat ze lekker knapperig waren aan de buitenkant en zacht aan de binnenkant. Voordat wij van de marshmallows konden genieten, moesten we wel eerst 3,5 km de vulkaan oplopen. Het was gelukkig redelijk gesteld met onze conditie ondanks dat de grootste heuvel waar we de laatste tijd op hebben gelopen de grachten van Amsterdam zijn.Read more

  • Day213

    Von Fireballs und anderen Kugeln

    August 17, 2018 in Guatemala ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Pool vom The Driftwood Surfers, von dem Immi so geschwärmt hat, ist schnell gefunden. Gibt ja auch nur einen hier. Und da José Andres aus Guatemala City eben erst Geburtstag hatte, gibts gleich mal eine Runde Fireballs. Sue hasst diese Zimt-Whiskey-Shots. Ich finde sie ganz ok. Wobei, nein, wie Laura und Lasse find ich die Dinger sogar richtig geil. Die nächste Runde geht auf mich! Ich brauche also nicht lange, um zu verstehen, was dem Immi hier so gefallen hat. Neben der Pool-Bar sind es die Leute, das Essen und allerlei drum herum. So entwickelt sich im Laufe der kurzen drei Tage zwischen Gary - einem Engländer wohl so Mitte vierzig, der schon länger hier fest sitzt und sich sein Bett und Essen mit ein paar Stunden körperlicher Arbeit pro Tag verdient - und mir gar eine richtige Bromance. Neben dem Gesamtsieg der Quiz-Night gipfelt unsere Blitz-Freundschaft im Gewinn des Extra-Shots für die wildeste angedeutete Sexstellung. Jup, wir gewannen dank einer Double-Penetration-Performance auf dem Billard-Tisch, bei der mir Gary über mir kniend mit einem Billard-Queue und einem "who's your daddy?" einheizt, während ich auf dem Rücken liegend die rote Drei als eine Art Liebeskugel zwischen meinen Lippen balanciere. Leider gibt es davon keine Fotos. Hoffentlich. Oder Sue?

    Für den Rest des Abends bringt uns in der Folge auch niemand mehr weg vom Billard-Tisch. Also spielerisch, das mit der erotischen Performance war kein Vor- sondern eher ein kurzes Zwischenspiel. Ähnlich der Unschlagbarkeit von Fönz und mir am Töggeli-Kasten oder beim Kubb - dieses Vikingerschach, bei dem man mit Stöcken um sich wirft -, bleiben Gary und ich - die zwei ältesten Hasen in diesem Hühnerstall - trotz fortgeschrittener Volltrunkenheit unbesiegbar. Zumindest an dem Abend. Sonst ist ja eher Tischtennis mein Ding. Ausser Kurt ist dabei, dann ist Verlieren mein Ding. Doch auch ohne Kurt scheint Tischtennis nicht mehr so mein Ding zu sein. Hier an der Pazifik-Küste macht mich nämlich ein kleines albanisch-stämmiges Mädchen ohne zu zögern und mit gelangweiltem Bitch-Face 21:11 fertig. Unser Altersunterschied hatte in etwa das gleiche Verhältnis. Zum Glück habe ich mich schon vor dem Start deutlich gegen die Hausregel ausgesprochen, womit ich zur Strafe nicht nackt um den Pool rennen muss, sondern die Schmach mit einem Jägermeister und einem kurzen aber respektvollen Doppeladler bereinigen kann. Kurt macht den ja auch gerne. Trotzdem Kacke. Zum Glück ist Gary da, um mich nach einer siegreichen Runde Beach-Volley an der Bar wieder aufzumuntern. Bromance eben.
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