Guatemala
Departamento de Santa Rosa

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11 travelers at this place:

  • Day202

    Monterrico

    October 9 in Guatemala ⋅ ⛅ 30 °C

    Zurück in Antigua ruhten wir uns ein bisschen aus und genossen vor allem erstmal eine erfrischende Dusche! Den restlichen Tag verbrachten wir damit, verschiedene Touranbieter und Internetseiten abzuklappern, um für den nächsten Tag einen Bus nach Monterrico zu finden. Es gab aber scheinbar einfach keinen! Da eher Nebensaison ist fahren sie wohl nicht jeden Tag. Wir wollten aber weiter, und so stand der Entschluss am Abend fest: Wir fahren Chickenbus!

    Wir haben uns erklären lassen wo wir überall umsteigen müssen. Am Busterminal stürmten gleich einige Leute auf uns zu und fragten wo wir hinwollen, und ehe wir uns versahen haben sie uns einen vorbeifahrenden Bus angehalten. Der war noch angenehm leer, und so hatten wir mit dem Gepäck ausreichend Platz. Im Bus dröhnt laute Musik aus den Lautsprechern, und der Wind pfeift einem ordentlich um die Ohren. Sobald der Bus irgendwo hält springen Verkäufer auf, die verschiedenste Sachen anbieten: Cremes, Essen und Getränke. Endlich mal wieder Platanochips und Kokoswasser! Bald war der Bus gestopft voll, daher auch der Name Chickenbus (Hühnerbus).

    Zum ersten Mal mussten wir in Escuintla umsteigen, 40km und 1,5 Stunden Fahrt von Antigua entfernt. Gleich stürmten wieder Leute auf uns zu, nahmen uns die Rucksäcke ab und fragten wo wir hinwollen. Das geht so schnell, da kann man nur noch hinterherlaufen. 😂 Erstmal war uns etwas unwohl wenn Leute mit unseren Rucksäcken loslaufen, aber sie wollten wirklich nur tragen helfen und haben sie an der Stelle, wo der richtige Bus halten wird wieder abgestellt. Unser Handgepäck mit den Wertsachen und Dokumenten geben wir natürlich nicht aus der Hand. Und schon saßen wir im nächsten vollgestopften Bus nach Taxisco. Wir sind totale Fans von solchen Erlebnissen. Man kann sicher bequemer reisen, aber wohl kaum billiger, authentischer und interessanter!

    Von Taxisco fuhren wir mit einem weiteren Chickenbus in die Nähe von Monterrico. Dort mussten wir dann auf ein Boot umsteigen, um ein Flussgebiet zu durchqueren. Dann waren wir endlich in Monterrico an der Pazifikküste angekommen und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Hostel am Strand. Unterwegs sprach uns ein Einheimischer an, der dachte dass wir seine Freiwilligen sind. Er arbeitet in einem Schildkrötenprojekt das sehr interessant klang, und er lud uns ein am gleichen Tag noch beim Projekt vorbeizuschauen.

    Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten und uns kurz am schwarzen Vulkanstrand ausgeruht hatten, machten wir das auch. Ungefähr als wir hier ankamen sind ganz viele kleine Schildkröten geschlüpft. Diese sollten jetzt ins Meer freigelassen werden! Das Tortugario Projekt sammelt vor allem Eier am Strand, die dort nachts von Schildkröten vergraben werden. Würden sie das nicht tun, würde nur 1% der Schildkröten überleben. Grund dafür sind Menschen, die die Eier ausgraben um sie zu essen oder auf dem Markt zu verkaufen. Aber auch Tiere wie Hunde oder große Vögel können zur Gefahr werden, wenn die frisch geschlüpften Schildkröten wehrlos am Strand liegen. Wenn sie im Reservat schlüpfen überleben immerhin 15-20%, mehr nicht, weil auch im Meer noch Gefahren wie Fische lauern. Für 10 Quetzales (=1,25€) kann man Sponsor einer Schildkröte werden und sie selbst in die Freiheit entlassen, das haben wir natürlich gemacht. Richtig süß, wie viele kleine Schildkröten sich durch den Strand bis ins Meer kämpfen und dann von den Wellen umgeworfen werden! 😍

    Den Abend haben wir in der Strandbar des Hostels verbracht, bis wir uns um 20:30 Uhr wieder mit Salvador getroffen haben. Mit ihm haben wir eine Schildkröten Tour gemacht, denn gerade ist die Saison, wo nachts die Schildkröten aus dem Meer kommen und ihre Eier am Strand vergraben. Die Helfer vom Projekt versuchen als erstes dort zu sein, denn wer zuerst da ist, der darf die Eier mitnehmen. Einige Leute sind am Strand unterwegs, da die Eier ein gutes Zusatzeinkommen sein können. Das Projekt kauft Leuten die Eier für 22 Quetzales (=2,75€) pro 12 Eier ab. Manche Schildkrötenarten waren in den letzten Jahren schon stark gefährdet.

    Auf dem Rückweg ist Michael im Sand in eine Scherbe getreten und hat sich einen ziemlich tiefen Schnitt zugezogen. Wir haben alles so gut wie es ging sauber gemacht und wollten am nächsten Tag zum Arzt gehen.

    Allerdings gab es keinen Arzt in Monterrico, weshalb Salvador mit uns zu einer Apotheke ging. Im Hinterzimmer wurde die Wunde dann nochmal ordentlich gereinigt und mit drei Stichen und nicht richtig wirkender Betäubung genäht. Puh! Ein paar alte Krücken konnten wir von Einheimischen leihen. So war dann erstmal Füße hochlegen angesagt, aber wo geht das besser als in einer Strandbar? Da haben wir den ganzen Tag verbracht.

    Am nächsten Morgen haben wir mit einem Guide eine Bootsfahrt durch das Naturschutzgebiet gemacht. Wir gingen schon um 5 Uhr früh los, um den Sonnenaufgang vom Boot aus sehen zu können, und das hat sich wirklich gelohnt. Wir fuhren durch den wunderschönen Mangrovenwald, der Heimat vieler Vögel ist. In der Ferne konnte man sogar die Vulkane Agua, Fuego und Pacaya sehen.

    Den Rest des Tages verbrachten wir wieder an der Strandbar, bis wir um 15 Uhr einen direkten Chickenbus zurück nach Antigua nahmen. Auch Monterrico hat uns sehr gut gefallen, ein richtig entspannter Ort mit sehr wenigen Touristen. Und schön heiß und sonnig war es auch. 🌞
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  • Day17

    Baby turtle liberation

    October 9 in Guatemala ⋅ ⛅ 28 °C

    Rainy season might not be a good time for many activities here in Guatemala, but it is the season for turtle breading. Today about 50 little sea turtles have found there way out of their eggs and to the beach surface. The eggs had been collected by a sanctuary to protect them being eaten or damaged. Once the baby turtles hatch they're liberated back into the sea. We have the privilege to take part in this beautiful experience.
    The turtles are normally put on the beach, so they can walk towards the sea and this way remember the place they are born and come back to lay their own eggs when they're adults. There is, however, one turtle that is too weak to walk all the way by itself, so I am allowed to carry it to the water.
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  • Day15

    San Jose, Guatamala

    January 1, 2015 in Guatemala ⋅ ☀️ 32 °C

    A cultural experience awaited us here. Jeff and I walked into a nearby town and saw true underdeveloped, third-world lifestyle. It was sn eye-opening appreciation of the lives that we are fortunate enough to live.
    We also saw some of the beautiful handwork that is done here.

  • Day41

    Zwei Tage am Pazifik - P wie Pollution

    October 14, 2017 in Guatemala ⋅ ☀️ 24 °C

    Hey,
    leider ist mir kein deutsches Wort mit P für Abfall, Müll, oder Verschmutzung eingefallen aber als wir letztes Wochenende in Monterrico an der Pazifik Küste Guatemalas angekommen sind, waren wir schon etwas schockiert vom Müll, der da aus dem Pazifik angeschwemmt wird :/ Die Schildkröten Rettungsstationen, die es hier gibt, in allen Ehren, aber der Müll wirft ein ziemlich trauriges Licht auf das was der Mensch mit der Natur macht. Die Hotelbesucher bekommen davon natürlich nicht so viel mit, denn der Strand wird dort von den Einheimischen gesäubert...uns hat eine kostenlose Nacht in einem abgelegenen Hostel gelockt, da war natürlich niemand zum säubern da ;) In Deutschland gehen wir sehr bewusst mit Ressourcen um und recyclen etc. Hier (und dort von wo der Müll kommt) ist leider das Geld für die entsprechende Bildung und Entsorgung nicht da, weshalb wahrscheinlich nur Spenden an entsprechende Hilfsorganisationen Sinn machen um etwas dagegen zu tun.

    Aber nichtsdestotrotz hat sich der Ausflug sehr gelohnt, um mal wieder etwas Sonne zu tanken (Antigua macht dem Namen Regenzeit gerade alle Ehren), in einer Hängematte zu chillen, am Strand zu spazieren, die unglaublich gewaltigen Wellen zu beobachten, mal ein paar Schritte ins Wasser zu wagen und fast von einer herunterfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden :D

    Xoxo
    Cloud
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  • Day7

    Monterrico

    January 30, 2015 in Guatemala ⋅ ☀️ 35 °C

    Von Antigua aus sind wir mit nem Chickenbus in Richtung Pazifik gestartet, vorbei am Fuego einem aktiven Vulkan ab ans Meer. Das letzte Stück nach Monterrico sind wir dann noch gehitchhiked, geht hier ziemlich easy. Tja wir sind in einem weissen Luxus Pickup mit komplett getönten Scheiben mitgekommen. Allerdings auf der Ladefläche, mit dabei das private, schwerstbewaffnete Sicherheitspersonal unseres Fahrers, der uns keines Blickes gewürdigt hat. Wir wollten nicht wissen wer er war, dem Aussehen nach zu urteilten der Drogenboss der Gegend, oh well. Doch wir sind am Leben ?Read more

  • Day23

    Auf dem weg nach el salvadore

    November 1, 2014 in Guatemala ⋅ 🌬 30 °C

    Da ich ziemlich schnell voran gekommen bin, hab ich mich dazu entschlosse es doch noch mit surfen zu probieren: playa de el zonte, el salvadore Ich reise mit emma (england) und andre (rumänien/japan/kanada). wir sitzen zu dritt in einem shuttle, heist ich kann liegen! Ziemlich komfortabel ;)

  • Day26

    Zurück nach Antigua

    November 4, 2014 in Guatemala ⋅ ⛅ 26 °C

    Hatte ne super Surf lesson zum Schluss! Stand auf der großen Welle! War trotzdem ein Abenteuer: vom Strand seh'n die Wellen nicht so groß aus, abba wenn man kurz davor ist, ist das wie eine wand die sich vor.dir aufbaut! Wenn man ins Meer hinauskommen will, muss man über die Wellen drüber paddeln. Aber man muss aufpassen: bricht die well in dem Moment, in dem du drüber willst, dann zerschrederts dich übelst und das Board fliegerische.um die Ohren! Manchmal ist es besser vorher abzuspringen! Mein Lehrer war so ein rasta Typ, übelst locker drauf, bissle.zu locker, sollte immer paddeln! Und manchmal hat er wie aus dem nicht gemurmelt: "oh shit" und dann kam ne monsterwelle... Ich hab ihm.das aber dann verboten, hat er eingesehen ;)
    Sitze ruckzus, bin wieder allein unterwegs, mit salvadorianern im Shuttle auf dem weg nach Antigua!
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Departamento de Santa Rosa

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