Guatemala
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Travelers at this place
    • Day289

      San Pedro la Laguna: Aktivitäten x100

      January 10 in Guatemala ⋅ ☀️ 18 °C

      Die zweite Destination am Atitlan-See die wir besuchten war die kleine Ortschaft San Pedro la Laguna. San Pedro ist mit Abstand die touristischste Stadt rund um die Lebensader der Region. Auch wenn nur 5 Minuten TukTuk fahrt zwischen San Juan und San Pedro liegen, unterscheidet sich der Umgang mit Tourismus gewaltig. In San Juan ist seit Jahren eine Regierung an der Macht, die ausländischen Investoren das Leben extrem schwer macht. Sie können dir zwar zum Beispiel nicht verbieten dort ein Grundstück zu kaufen, aber grenzen einheimische Dorfbewohner nach einem solchen Verkauf stark aus der Dorfgemeinschaft aus und dem Käufer verweigern sie den Zugang zu Wasserleitungen und Elektrizität. Alles in allem also ein Ort, in dem sich Käufer und Verkäufer 5 Mal überlegen zu kaufen bzw. verkaufen.🤷🏼‍♂️
      In San Pedro herrscht ein komplett anderes Verhältnis gegenüber Investoren. Über Jahrzehnte (bis auf eine kurze gringofeindliche Periode vor 4 Jahren) waren hier Regierungen an der Macht, die Investoren aus dem Ausland genauso fair behandelten wie Guatemalteken. Diese Offenheit zog Leute aus aller Welt an, sich hier niederzulassen, sei es um ein Hotel oder Hostel aufzumachen, ein Restaurant zu eröffnen, oder einfach an diesem schönen Fleckchen Erde das Leben zu genießen.
      Unser Hotelier war ein vor über 15 Jahren ausgewanderter Kanadier, der uns viel über den See und seine Leute erzählen konnte. Er verstand bis heute nicht, warum es diese Freundlichkeit gegenüber ausländischen Investoren gibt, weil man ja mit bloßem Auge sehen kann, dass San Pedro im Vergleich zu seinen direkten Nachbarn San Juan und Santiago viel wohlhabender zu sein scheint. Größere Häuser, verputzte Wände, fancy Bars und Restaurants und ganz viel Arbeit für Einheimische im Tourismus. Sei es als Tourguide zu einer der zahlreichen Wanderungen, Arbeit in Bars und Restaurants oder mit deinem eigenen Laden, der den vielen Touristen Dinge verkauft, die sie eigentlich nicht brauchen.
      Wir verstanden seinen Standpunkt, mussten aber auch feststellen, dass dieser Touristenboost ein zweischneidiges Schwert ist.
      Stell dir vor du bist in San Pedro aufgewachsen und dir ist schon als kleines Kind klar, die beste Chance hier Geld zu verdienen ist in welcher Form auch immer FÜR die endlosen Gringos zu arbeiten. Du bekommst immer gezeigt, die haben das viele Geld und wir versuchen ein bisschen davon abzugreifen. Versteht mich nicht falsch, ich glaube viele Leute sind dankbar für das Geld, dass die Touristen mit sich bringen, weil es in der Gegend mit steilen bewachsenen Vulkanen und einem See ohne abfließende Wasserstraße schwer ist, Dinge anzubauen und damit viele Leute in Arbeit zu halten. Wir haben aber mit 3-4 Locals gesprochen, die hier schon ihr ganzes Leben leben und die sahen das Thema eher als notwendiges Übel um über die Runden zu kommen, jedoch nicht als Seegen Gottes. Die Unterschiede zwischen den schicken Hotels am Wasser und den eigenen kleinen Häuschen häufig ohne Fenster und viel Besitz, sind glaube ich einfach noch zu groß, um nicht zu merken, wie ungleich Reichtum verteilt ist zwischen niedergelassenen Ausländern und Einheimischen. In San Juan beispielsweise ist die Bevölkerung zwar insgesamt noch etwas ärmer, aber da niemand viel reicher ist, fällt es den Leuten möglicherweise weniger auf und das finden sie gut so.
      Sei's drum.
      Wir sind unserer Meinung nach als Touristen in ärmeren Ländern zur selben Zeit Problemverursacher, aber auch Teil zur Lösung vieler Probleme. Deshalb versuchen wir so gut es geht aufmerksam zu machen auf Missstände, Landsleuten natürlich immer mit dem höchsten Respekt zu begegnen und Verständnis zu haben für ihre Sichtweisen und Kritiken.😊

      An Tag eins nach der ausgefallenen Kakao-Zeremonie machten wir uns nach dem Einchecken auf zu einer ersten Stadterkundung, bei der wir auf dem täglich stattfindenden Markt alle Zutaten für eine leckere Käse-Sahne Sauce mit Pasta und Hähnchen einkauften.🐓 Danach brachen wir mit dem TukTuk zum angeblich besten Strand des See's "playa de la Finca" auf. Da es so ziemlich der Einzige Strand war, zumindest in San Pedro, ist die Konkurrenz auch nicht zu groß. Der Grund für die wenigen Strände ist der gestiegene Wasserspiegel in den letzten 10 Jahren. Daniel, der Hotelier, erzählte uns, dass sich der Pegel die vorherigen 50 Jahre immer in der Regen und Trockenzeit ausgeglichen hat. Dann sind aber über acht Jahre in der Regenzeit über 2m dazu gekommen, aber nur 1m wieder abgefallen. Daraus resultierte ein Anstieg um sage und schreibe 8m in 8 Jahren! Viele teure Häuser und Hotels die direkt am Wasser gebaut wurden, haben das nicht überlebt und so sind auch die ganzen schönen Strände weggespült worden, die man heute noch auf früheren Bildern sehen kann.🤷🏼‍♂️🌊
      Was uns am Strand und im Wasser außerdem auffiel, es schwimmt unangenehm viel Mikro und Makro Plastik im Atitlan-See. An Sophias Bein klebte ein Strohalm, ich war mit grünen und schwarzen Plastikpunkten bedeckt, nachdem ich einmal abtauchte. Es ist schwer zu verstehen, wie man die allergrößte Geldquelle und Lebensader der Region so zumüllen kann, doch die traurige Realität verunstaltet den angepriesenen schönsten See der Welt zunehmend.🙈

      Ein zweiter Punkt auf unserer To-do Liste für den kleinen Ort war die Besteigung des gleichnamigen Vulkans San Pedro.🌋
      Wir organisierten also nach dem Strandbesuch unseren Aufstieg mit einem Guide für den nächsten Tag in einem der zahlreichen Touristen-Büros. Eigentlich sind Sophia und ich die letzten die gerne mit Touristenführern wandern würden, aber alle Leute mit denen wir sprachen rieten uns dringenst davon ab, die Wanderung alleine zu machen, da es auf dem Wanderweg Gangs geben würde, die ahnungslose Touristen ausrauben und sogar schon mal nicht Zahlungswilligen Finger abschnitten.😳 Es campierten sogar Polizisten auf dem Wanderweg an zwei verschiedenen Checkpoints um für Sicherheit zu sorgen.
      Der Hike war wirklich sehr schön, nur war unser Guide alles andere als motiviert und rannte stetig hunderte Meter vor uns. Im Falle eines Angriffs aus den Büschen oder von hinten hätte er es im Zweifel gar nicht mitbekommen.🤷🏼‍♂️😅
      Wir erfuhren vorort am Eingang, dass die ganzen Horrorstorys in den Jahren von 2018-2021 passierten, in denen es teilweise bis zu 60 Überfälle im Jahr gab. In 2022 wurden nur 2 Überfälle im ganzen Jahr gemeldet, was für uns dafür spricht, dass die Tour-Offices mit der Angst der Leute weiter Touren verkaufen wollen. Wir ärgerten uns ein wenig, als wir dutzende Einheimische, teilweise mit Kindern, auf den Wanderwegen ohne Guides sahen. Nur ein anderes deutsches Pärchen war auch mit Guide unterwegs.🙈
      Die Wanderung an sich war aber wunderschön, geführt durch Cafeplantagen, ausgetrockneten Flussbetten und viel unberührtem Wald.😍🌳
      Am Gipfel des zuletzt vor tausenden Jahren aktiven Vulkans angekommen, erwartete uns ein traumhafter Ausblick über den gesamten Lake Atitlan und alle Städte am Fuße des See's. 🗻
      Zur Belohnung nach einer so anstrengenden Wanderung, haben wir uns am Abend eine 30 minütige Massage mit anschließendem thermalbaden in heißen und eiskalten Lavagesteinsbecken vorreserviert.🧖🏼 Bei der Massage kam es zu einem sprachlichen Missverständnis, bei dem ich das spanische Wort für "stark", mit dem Wort für "weich" verwechselte und mich die kräftige Frau daraufhin so grob "massierte", dass sich jedes auf und abgehen am Rücken so anfühlte, als würde man mich mit Brennesseln einreiben🤦🏽😅 Die heißen Quellen brannten durch die geöffneten Poren also nochmal besonders heftig, weshalb ich lange und glücklich im eiskalten Becken lag und mir mit Sophia im heißen Nebenbecken den Vollmond anschaute.🌝 Nach kurzer Überzeugungsarbeit überwand sich Sophia auch, die aufsteigende Körperwärme aus dem heißen Becken im einskalten zu erlöschen😄

      Der dritte Tag begann für uns genau wie der Tag zuvor mit einem ausgediegenen Frühstück auf der schönen Dachterrasse des Hotels. Wir hatten nämlich glücklichweise eine Bäckerei vor der Haustür, die das beste Brot backte, dass wir seit 9 Monaten gegessen haben🍞🤤 Durch die ganzen Aktivitäten, die wir in Guatemala machten, sind wir richtig zu Frühaufstehern geworden und sahen uns sogar zwei Mal den Sonnenaufgang von dort oben an!🌅
      Man hatte einen perfekten Blick auf den See über dem die Sonne um halb 7 hinter den Vulkanen aufging.😍
      Wir bekamen auch hier mal wieder erstaunte und lustige Kommentare von anderen Reisenden zu der Reichhaltigkeit unserer ersten Mahlzeit am Tag und der anscheinend für viele ungewöhnlich großen Auswahl an Leckereien.😄 Sophia und ich mussten uns ein bisschen das Lachen verkneifen, weil das was wir dort aufgefahren hatten nur Restefrühstück gewesen ist und wir im Vergleich dazu in den letzten Monaten häufig mehrere Beistelltische brauchten, um die ganze Klaviatur an Gebäck, Aufschnitt, Früchten und Eivariationen platzieren zu können😂🍳🥐🥓🥞🥣🍎🍇
      Wir haben das Frühstücken in Deutschland glaube ich einfach perfektioniert wie kein zweiter💪🏽😁

      Wir brachen nach dem schönen Morgen zur Vormittagszeit mit dem Boot Richtung Santiago auf. Diese Stadt liegt direkt neben San Pedro, versteckt hinter dem Vulkan in einer Bucht und wurde uns von unserem Hotelier empfohlen, um den authentischsten Sonntagsmarkt der Region zu erleben. Nach der Ankunft wurden wir aber beim dort hin Schlendern von einem alten Mann abgepasst, der uns zur Teilnahme an einer Zeremonie überreden wollte, die einen hier ansässigen Heiligen namens "Mashi Mon" verehrt. Wir hatten schon von unserem Wander-Guide am Tag zuvor ein bisschen was über diesen schrägen Kult in Santiago gehört, weshalb unser Interesse dafür geweckt war. Nach kurzen Verhandlungen über den Preis für seine Begleitung, führte er uns also durch die halbe Stadt zu eben dieser Zeremonie, die in 30 Minuten anfangen sollte.
      Bei "Mashi Mon" handelt es sich um eine Art Heiligkeit, die die katholischen Christen der Stadt neben Jesus und Gott verehren. 👼🏽 Der Mythos besagt, dass Mashi Mon, ein kleiner bärtiger Mann, früher in der Zeit des Krieges in Abwesenheit der Männer die einsamen Frauen besucht hatte und eine nach der anderen schwängerte. Auf die heimkehrenden Männer warteten dann bereits zahlreiche Kuckuckskinder. Neben der Lust an Frauen, hat Mashi Mon eine ausgeprägte Liebe zum Alkohol, für Glimmstängel und zahlreiche anderer Laster.🚬🍺 Kurzum ein richtiger Lebemann😅
      Diese Helligkeit veranschaulicht super die Vermischung von Kulturen, weil die Leute heute einerseits an das von den Spaniern im 18. Jahrhundert eingeschleppte Christentum glauben, aber auch ihre über 500 Jahre alten Bräuche und Traditionen nicht aufgegeben haben und jetzt ein für uns urkomischer Mix aus Beidem entstanden ist.😄
      Mashi Mon ist eine Statue, die nicht in irgendeiner Kirche steht, sondern jedes Jahr in ein neues Privathaus der Anhängerschaft umzieht. Die Hausbesitzer müssen dann 365 Tage im Jahr zwischen 6:00 und 18:00 den Besuch für Gäste ermöglichen und zwei Schamane zur Verfügung stellen, die ihn bewachen und sich um sein Wohlergehen kümmern. Das bedeutet, dass ihm, und das ist kein Witz, alle 30 Minuten eine Zigarette angezündet wird und er jede Stunde eine kleine Flasche Schnaps eingeflösst bekommt.🥃😂
      Die Anhänger sitzen dort in diesem kleinen Raum zusammen, betrinken sich regelrecht und waren, als wir um 11:45 da waren schon besoffen🤷🏽‍♂️😅
      Aber nicht anstandslos und unehrenvoll. Jede ein Liter Kanüle Bier wird vor dem Verzehr an den Schamanen überreicht und er lässt sie dann mit einem Gebet an Mashi Mon segnen. Mit Augen zu, Bekreuzigung, Kuss auf die Flasche und allem was dazu gehört. Danach wird der geheiligte Trunk ausgeschenkt und alle trinken auf Mashi Mon. Wirklich unglaublich!!!😂😂
      Uns beiden wurde natürlich als einzigen ausländischen Gästen die dieser Zeremonie beiwohnten auch ein geheiligtes Glass mit einer Ablichtung der Jungfrau Maria angeboten. Ich verstand dies für mich als Zeichen von Oben meine Alkoholabstinenz seit Mitte Dezember für einen kurzen Augenblick zu unterbrechen und mit der Gemeinde zusammen auf die Heiligkeit anzustoßen.🍻😅
      Mit Mashi Mon und Gott will man es sich schließlich nicht verscherzen. Ich hab ja schon immer gesagt, wer weiß welche Gottheit der unzähligen Religionen am Ende unseres irdischen Lebens an der Himmelpforte auf uns wartet.🤷🏽‍♂️😁 Sollte es Mashi Mon sein, haben Sophia und ich uns abgesichert und ihn in Ehren gehalten.🍻😁
      Aber neben dem ganzen witzigen Aspekten, die uns beide am liebsten hätten in schallendes Gelächter ausbrechen lassen, began die Zeremonie um kurz nach 12. Es traten eine mittelalte Frau und ein noch älterer Mann ein und setzten sich mit dutzenden Kerzen direkt vor die Statue. Sie beteten und beteten und der Schamane führte Rituale durch und sprach laut irgendwelche Gebete auf der hier heimischen Sprache, die sich aus der alten Maya-Sprache entwickelt hat.
      Sie mussten für die Verhältnisse hier einen Haufen Geld bezahlen, das sie dem kleinen Statue-Mann hinter die Krawatte steckten. Die Frau brach in Tränen aus und hoffte, dass ihre Gebete erhört werden. Währenddessen tranken alle anderen auf den Bänken Bier und unterhielten sich lautstark.❓😅 Eine halbe Stunde später war die Zeremonie vorbei. Wir verließen mit vielen Fragezeichen und unterdrückten Lachfalten das kleine Haus und waren verblüfft darüber, was genau wir da gerade beigewohnt haben😂
      Unser Begleiter erzählte uns noch, warum Mashi Mon auch noch nach 500 Jahren von so vielen Menschen hier verehrt wird. Zu Gott kannst du nur beten, wenn du etwas gutes willst. Das beste für deine Familie, Gesundheit, Glück in der Liebe, Weltfrieden was auch immer.
      Zu Mashi Mon kannst du aber mit all deinen schlechten Wünschen gehen und er macht sie wahr.😅 Dem Konkurrenz-Metzger soll der Laden abfakeln, die Affäre deines Mannes soll vom Auto überfahren werden oder die blöde Schwiegermutter soll endlich die Treppe runterfallen. Alles Dinge die Mashi Mon wahr werden lassen kann, wenn du nur fest genug an ihn glaubst🤷🏽‍♂️😂😂
      Wir schlenderten danach noch ein bisschen über den großen Markt, kauften leckere Erdbeeren und machten uns wieder zurück auf den Weg nach San Pedro.

      Hier wollten wir nämlich heute unbedingt noch auf dem See Wakeboarden und Wasserski fahren. Wir fanden am Vortag ein faires Angebot für knapp 60€. Eine Stunde lang konnten wir dafür hinterm Speedboot die Beinmuskulatur trainieren.😄 Und auch ein bisschen aus Trotz gegenüber unserer Familie, die gleichzeitig in den österreichischen Alpen die Variante auf gefrorenem Wasser den Berg hinunter betrieb.⛷️😂
      Wer braucht schon Schnee um ski zu fahren dachten wir uns!😋
      Auf so einem schier endlosen See mit wenig Wellengang, ohne irgendwelche anderen Boote auf die man achten muss oder die störende Wellen produzieren, machte das ganze nochmal besonders viel Spaß😍
      Mir viel auf, dass ich bis zu diesem Tag noch nirgendwo anders Wakeboard/Wasserski gefahren bin, als in Dorado Beach in Holland.😊

      Weil es uns so gut gefiel, verlängerten wir spontan nochmal um eine weitere Nacht und nutzen den letzten Tag am Atitlan-Lake für eine ausgiebige Kayak-Tour über den halben See bis nach San Marcos. Dort gab es einen kleinen Nationalpark mit einem 12 Meter Sprungturm, von dem wir (hauptsächlich ich😄) unbedingt ein paar Mal springen wollten. Wir liehen uns in unserem Hotel ein 1,5 Personen Kayak (mit Kinderplatz) zu zweit und der Hotelier war erst besorgt, dass wir damit zu wenig auftrieb hätten, aber alles klappte wunderbar😊 Wir fuhren also die ersten 4 Kilometer mit bärenstarker Teamarbeit ohne Zwischenfälle. Nach einem Kilometer auf dem Rückweg, nichtsahnend dann der Schock aus dem nichts... Aus einem mir bis heute unerfindlichen Grund, keine Welle oder starke Windböe in Sicht, versagte die neu gewonnene Teamfähigkeit schlagartig und plötzlich und wir machten eine ungewollte Eskimorolle und schwupps vielen wir beide aus dem Kayak.😳😅 Glücklicherweise waren unsere Sachen in Sophia's wasserfestem Taucherbeutel und an unserem Kayak befestigt. Die Schwierigkeit bestand nur daran, nicht erneut zu kentern beim Versuch aus dem Wasser das Kayak zu besteigen🙈😅
      Wir schafften es und fuhren ohne weitere Zwischenfälle sicher über den See an's Ziel Mikaso Hotel Bootsanleger.🛶
      Dinner gab es dann auf dem Weg zum Ticketkauf für die morgige Busreise nach Semuc Chanpay in Form von unterschiedlichem Streetfood bei netten Einheimischen Verkäuferinnen.🌯🍔
      Tasche gepackt, geduscht und ab in's Bett, denn der Wecker sollte uns morgen wieder früh um 4:30Uhr wach machen.
      Schön war's hier!!😍😊
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      Traveler

      Wie schön 🤩

      Traveler

      Cooler Typ dieser Mashi Mon (-;

      Traveler

      auf jeden Fall😄

       
    • Day285

      San Juan La Laguna: Kunst & Kleidung

      January 6 in Guatemala ⋅ ☀️ 20 °C

      Super viele hatten uns den See Atitlan empfohlen und auf einigen Seiten wurden er als einer der schönsten Seen der Welt beworben. Uns ist aufgefallen, dass wir auf der gesamten Reise nicht an einem See waren. Die Vorfreude war dementsprechend groß, vor allem darauf im Süßwasser zu baden. 😍
      Als es schon dunkel war, erreichten wir den kleinen Ort. Es war gar nicht so leicht gewesen auszuwählen, welches Städtchen um den See herum wir besuchen wollten. San Juan wurde als weniger touristisch und ruhig beschrieben, was nach der Touristenhochburg Guatemalas, Antigua, und dem anstrengenden Hike, genau das war, was wir brauchten.
      Dominik hatte ein Hotel bei Air BnB gefunden, wo ein Zimmer noch frei zu sein schien. Wir buchten nicht, da es direkt persönlich viel billiger ist und hofften, dass sie uns das Zimmer geben würde. Leider vergeblich. Auf unseren Hinweis, das Zimmer sei bei Air BnB frei und wir würden ansonsten einfach über die App buchen, erklärte sie uns etwas beschähmt, dass sie es öfter vergessen würde, die Air BnB Verfügbarkeiten zu managen. Dali war super nett und fand dann eine schnelle Lösung. Im Nachbarshaus auf der anderen Straßenseite hatte sie noch zwei (rudimentäre) Zimmer zu vermieten. Wir bezogen gemeinsam die Betten und kurze Zeit später fiel ich schon in einen tiefen Schlaf - 11 Stunden lang! Herrlichst!

      Wir nutzten den nächsten Tag für eine kleine Stadterkundung. Viele Straßen des netten Örtchens sind geschmückt und bunt! Die "Calle del Arte" (Straße der Kunst) zog mich in ihren Bann. Sogar Dominik konnte sich auf einmal für Kunst begeistern und wir kauften vier kleine Bilder für unsere Wohnung. Die ersten Wandbilder, die wir je besessen haben! :D Ich war ganz begeistert von der Kleidung. Morgens nach dem Aufstehen hatte ich gegoogelt, was man in San Juan und Umgebung so machen könnte und erfuhr, dass Guatemala einen sehr langen Bürgerkrieg hatte. In den 80er Jahren gründeten die Frauen ihre eigenen Geschäfte und fingen an Stoffe zu weben, die sie verkauften. Viele Männer waren im Krieg geblieben.
      Die Stoffe waren einmalig schön! Sehr bunt und aufwendig! Die einheimischen Frauen tragen sie in einem ähnlichen Schnitt wie ein Dirndl, kurzärmelige Bluse, Rock und Schürze. Die Frauen sind sehr stolz auf ihre Kleidung und Dali erzählt mir, als ich ihr ein Kompliment dafür mache, dass jedes Dorf an dem See seine eigenen Farben und Schnittarten hat. San Juan ist einfach sehr bunt mit viel gelb, pink und rot und die Blusen sind am Halsausschnitt mit kleinen Blumen bestickt. Im Internet fand ich die Möglichkeit einen Workshop zu besuchen, in dem die Frauen zeigen, wie sie die Stoffe herstellen und wollte das unbedingt sehen. Zum Glück sahen wir ein Schild, das für die Workshops warb und folgten der Wegbeschreibung. Josefa zeigte Dominik und mir jeden Schritt. Besonders beeindruckte uns die natürliche Färbung mit Früchten, Blüten und Kräutern. Avocado zum Beispiel ergibt ein helles braun, Möhren, klar orange und Rosmarin ein sattes Grün. Sie erzählte uns, dass die Frauen während des Krieges eine Art Verein gegründeten hatten, in dem sich die Näherinnen organisieren und ihr Wissen über Generationen an ihre Töchter weitergeben. Auf jedem fertigen Stück klebte ein Zettel mit dem Namen einer Frau. So kann man direkt sehen, wer das Kleidungsstück erstellt hat und sie bekommt dann einen höheren Prozentanteil vom Verkauf. Ich fand diese Personalisierung der Ware richtig toll! So erkennt der Kunde viel eher an, dass Menschenhände viel Arbeit darein gesteckt haben und das Stück bekommt eine ganz andere Wertigkeit! Wir schlugen zu: Für mich gab es einen kleinen Rucksack von Josefa und einen Gürtel. Dominik kaufte sich eine Sweatjacke von Elena und einen Ball mit Stoffbezug.

      Zufrieden schlenderten wir zurück zu Dali, um in die richtige Unterkunft umzuziehen, wo wir eine weitere Nacht verbringen wollten.
      Das hat sich als eigentlich unnötig rausgestellt, weil wir dort 60 QZL mehr zahlen mussten, um die Küche und das WLAN nutzen zu können, was wir beides nicht machten (die Küche war offen oben auf der Terrasse und der starke Wind machte das Kochen unmöglich) ...

      Zum Abendessen holten wir uns Pommes und Dominik fritiertes Hähnchen bei einem Straßenstand und schauten ein Basketballspiel der örtlichen Frauenmannschaft. Dieser Sport ist in der Region total beliebt und es war so voll, dass wir keine Sitzplätze und auch keinen Stehplatz in der ersten Reihe fanden. Zum Glück kann man sagen, sind wir Europäer so groß. Wir ragten beide mindestens einen Kopf über die um uns herumstehenden Locals hinaus. Der Kommentator ermahnte vor Anpfiff noch, keiner solle Hunde mitbringen, was uns erst schmunzeln ließ, wir aber dann verstanden, wieso.
      Immer wieder verlief sich ein Straßenhund auf das Spielfeld. Und zu unserer großen Verwunderung: Nichts geschah. Keiner scheuchte die Hunde weg, weder aus dem Publikum, noch die Spielerinnen. Die Hunde spazierten einfach vorbei, zwischen den Teams durch und wieder zurück. Kein Spielabbruch, kein Beachten des Hundes, nichts. Ich kann mich noch an meine Fußballspiele erinnern, wenn ausversehen ein zweiter Ball aufs Spielfeld rollte oder ein Hund ausbückste oder oder. Direkt wurde abgepfiffen - hier nicht! Die Gelassenheit der Menschen kann uns immer wieder faszinieren und bringt uns über uns selbst zum Lachen.

      Anschließend liefen wir noch zum Ufer des Sees. Wir hielten nach einem Ort zum Schwimmen Ausschau, denn am Mittag an dem kleinen Hafen, sah das Wasser nicht wirklich einladend aus. Grau-braun, viele Wasserpflanzen und Plastikmüll. Das Gleiche fanden wir auch an der Stelle bei unserer Unterkunft vor... Schönster See der Welt sah anders aus fanden wir. Es hört sich blöd an, aber mit den bayrischen oder österreichischen Seen mitzuhalten, ist schon schwer. Natürlich sehen auch die Ortschaften nicht so malerisch aus, wie in besagten Gebieten. Aber man muss auch die Hintergründe sehen. Hier haben die Menschen viel weniger und aus dem, was sie haben, machen sie das Beste und schmücken die Straßen mit Girlanden, Regenschirmen, Hüten oder sogar Malereien.
      Damit ihr euch es besser vorstellen könnt: Schaut man vom See aus auf die Orte, ist die Farbe grau vorherrschend. Wie schon in Peru, ist kaum ein Haus verputzt und die grauen Backsteine zeichnen das Stadtbild. Es gibt viele Wellblechdächer und Zusammengeschustertes, aber die Herzlichkeit der Menschen, macht die etwas trist wirkende Bauweise wett.

      Viele Reisende besuchen nicht nur einen Ort an dem See. So auch wir: Nächster Stopp ist nur 5 Minuten mit dem Tuktuk entfernt: San Pedro La Laguna 😊

      Wir hatten uns für 7 Uhr einen Wecker gestellt. Bei meiner Recherche nach Aktivitäten, war ich auf eine Maya-Kakao-Zeremonie gestoßen. Dieses Getränk, was sie mit unterschiedlichen Gewürzen zubereiteten, hatte einen hohen Wert in ihrer Kultur. Leider hatte ich es mir falsch gemerkt und die Veranstaltung sollte in San Marcos, nicht San Pedro stattfinden. Der Fehler fiel mir erst auf, als wir schon ausgecheckt hatten und ich Google Maps öffnete, um nachzuschauen, wie lange wir mit dem TukTuk nach San Pedro fahren würden.
      Naja, jetzt waren wir einmal unterwegs und mittlerweile wissen wir die langen Tage, die uns durch das frühe Aufstehen geschenkt werden, richtig zu schätzen.

      Für 10 Quetzales p.P. (umgerechnet ca. 1,15€) fanden wir schnell zwei TukTuks - in eines hätten wir beide samt allem Gepäck nicht reingepasst 😅 - und auf ging es in den Nachbarort.
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      Traveler

      Ich tippe auf Kaffee ☕️

      Traveler

      si señor 🏆

      Traveler

      ………..geil 😂

       
    • Day29

      Pupusas und der Videocontent beginnt🎥

      November 8, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

      Heute habe ich einen weiteren Officetag eingelegt.

      Lara hat auch zu tun gehabt und so haben wir den ganzen Tag ganz gemütlich auf der Dachterrasse verbracht.

      In der Früh durften wir auf dem gegenüberliegenden Dach eine Yogastunde live mitverfolgen. Das ist ein Partyhostel und da hatte jeder von den Teilnehmern noch 2 Promille intus. Amüsant.

      In dem Hostel haben wir jetzt zwei Nächte verlängert und haben nen Specialpreis bekommen für nen Einzelzimmer😇 José (Hostelbesitzer) hat gemeint wir haben zwar keine Betten im Dorm mehr frei aber für einen Freund einer Freundin (Josy;)) gibt er uns das Zimmer für 100 Quezales pro Nacht!^^

      Deswegen haben wir hier jetzt zwei Tage verlängert gehabt. Bild von José und mir ist angefügt:)

      Ah ja stimmt gestern Nacht hab ich mit Finki noch den Podcast aufgenommen und ihn heute geschnitten. Ist schon fertig und wird die nächsten Tage hochgeladen🙌🏼

      Außerdem habe ich mich heute mal mit meinen ganzen Bildern und Videos beschäftigt, die ich über die Reise schon geknipst und gefilmt habe. Alle Daten sind jetzt in der Cloud hochgeladen☁️✅

      Und ich habe mich mit Videoschnitt beschäftigt und mein erstes Reel heute auf Instagram veröffentlicht über die Cenote bei den Lagos de Catlón. Video ist auch hier angefügt aber leider ohne Musik:/ Für die volle Experience muss man auf Instagram vorbeischauen;)
      https://instagram.com/betz_leo?utm_medium=copy_…

      Am Abend sind Lara und ich dann noch auf Empfehlung von Josy Pupasas essen gegangen. Es ist ein traditionelles Gericht in Guatemala, wo Teig in der Pfanne angebraten wird und Gemüse oder Fleisch oder alles Mögliche mit eingemischt wird. Wird suuuper heiß serviert, aber schmeckt fenomenal! Man isst sie übrigens mit den Händen. Ich sag nur Finger verbrannt😅

      Danach haben Lara und ich noch produktiv weitergearbeitet und hab jetzt sogar schon das nächste Reel fertig!

      Dazu gabs Bier und Eis. Ich geh jetzt in die Heiya. Morgen geht's nach Santa Cruz🛥
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    • Day19

      Lac Attitlan

      January 22, 2022 in Guatemala ⋅ ☀️ 24 °C

      Pour résumer rapidement, le lac Atitlan est une gigantesque étendue d'eau (ok, un lac quoi) dans un cratère volcanique, avec plein de villages tout autour.

      D'après ce qu'on a pu lire, les villages ont tous des spécificités ... Ambiance baba cool ... Esprit Yoga ... Ou traditionnel ...

      Nous on est à San Pedro, sensé être baba cool (c'est pas vraiment un choix, c'était la seule destination de notre bus 😬) !

      On s'est déjà un peu baladé hier soir et après avoir pas mal déambulé aujourd'hui, on n'est pas vraiment convaincus !!! Le village est une enfilade de bar et restaus (certe sympas) plutôt destinés à des jeunes qui veulent faire la fête ... Comment dire avec 4 enfants 😅
      Bon, ça manque un peu d'authenticité.
      Le cadre est magique car le lac est bordé de montagne, mais on est pas trop dans l'ambiance !

      Vers midi, Pia nous fait une poussée de fièvre ... Bon, ben c'est cuit ... On va s'isoler dans nos chambres en attendant que ça passe !
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      Traveler

      plein de bisous à Pia, on espère que c'est pas trop méchant 😘

      1/25/22Reply
      Traveler

      J’espère que tout le monde va mieux ! Bisous de La Madeleine

      2/6/22Reply
       
    • Day53

      Lago Atitlan

      March 16, 2022 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

      Prachtig meer gelegen tussen 3 grote vulkanen (Pedro, Atitlan & Toliman). Rond het meer liggen talloze gezellige dorpjes met smalle straatjes waardoor er enkel tuktuks rondrijden en geen gewone taxi's. Rond (& in) het meer hebben we allerlei leuke dingen gedaan zoals kayaken, cliffjumpen en hiken.

      Om ons grenzen te verleggen besloten we ook eens te gaan paragliden!! Heel spannend allemaal. Er werd ons geen woord uitgelegd en we moesten maar gewoon blindelings vertrouwen in onze begeleider en het ravijn inspringen zonder morren. Aan het einde werd er ook wat acrobatiek bijgesmeten. Beetje links, rechts, boven en onder(steboven) met die parachute bleek betrekkelijk misselijkmakend, waarvan vooral Tom toch wel efkes moest bekomen achteraf!

      Op een van ons ochtenden rond Atitlan zijn we rond 4u in de ochtend opgestaan om de zonsopgang over het meer te gaan bewonderen vanop hoogte. Dit moest wel onder begeleiding omdat toeristen alleen in de bergen op heel regelmatige basis overvallen worden. Hier hebben we ook onze eerste kennismaking gehad met de Fuego (een actieve vulkaan die elk half uur ongeveer uitbarst)! Later zullen we een nog veel intiemere band scheppen met de Fuego. To be continued...
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      Traveler

      inderdaad prachtig, zalig ziet het er uit ❤

      3/26/22Reply
      Traveler

      Dat is pas een schommel!

      3/26/22Reply
      Traveler

      Zalig

      3/26/22Reply
      6 more comments
       
    • Day26

      Tauch- und Paradisgeschichten

      November 5, 2021 in Guatemala ⋅ 🌧 18 °C

      Pünktlich um 9 Uhr aufstehen.
      Ein Traum Auszuschlafen ohne einen Termin zu haben😇
      Unten in der offenen Küche gibts wieder die frisch zubereitete Müslibowl mit Früchten😋 So kann der Tag starten!

      Danach hat uns Cesar (einer vom Hostel) den Garten gezeigt und wir konnten Bananen vom Strauch essen. Funfact: die ursprünglichen Bananen sind grün und wenn sie reif sind, weitaus kleiner.
      Außerdem gibt es Guatemala die Regel: Everything grows, except that you dont plant. And even that grows sometimes.
      Kurzum: alles wächst was auf den Boden fällt^^ und wirklich alles.

      Mittags haben wir San Marcos weiter entdeckt und haben uns ein Eis bei der einer sehr guten Eisdiele geholt^^ Grüße gehen raus an Josy;)

      Danach gings ins Naturreservat Tzankujil, wo wir auf einem Viewpoint die Aussicht auf den wunderschönen See genossen haben. Locker 2 h dort gechillt und auch die Drohne steigen lassen ^^

      Gegen Nachmittag haben wir noch die Felsen beim Wasser unten entdeckt. Dort konnte man super reinspringen und René hat uns bisschen ins Tauchen bis 7m eingewiesen. Macht mega Spaß!

      Der Lago Atitlán ist übrigens der tiefste See Zentralamerikas mit 325m.

      Auf dem Rückweg haben wir Halt gemacht in einem netten Kaffe, wo Lara und ich uns jeweils eine heiße Schokolade und René sich einen Kaffe geholt haben. Die Gegend ist bekannt für den guten Kakao und die heiße Schokolade war auch wirklich einzigartig! In keinster Weise süß und nach dunkler gesunder Schokolade schmeckend☕

      Zufällig haben wir irgendwann den Sonnenuntergang entdeckt und sind zum See runter gelaufen und haben eine atemberaubende Kulisse vorgefunden! Morgen schauen ich mir btw den Sonnenaufgang an^^

      Abends haben wir noch gekocht: angebratene Kartoffeln mit Guacamole und Tortilla Chips:)
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    • Day25

      Lago Atitlán.

      November 4, 2021 in Guatemala ⋅ 🌧 18 °C

      Mit 2 sehr erholsamen Stunden Schlaf, erst in der Hängematte dann in meinem Bett konnte der Tag dann noch gut starten:)

      Wir sind Mittagessen gegangen in San Marcos. Und es ist Wahnsinn wie spirituell dieses Dorf ist! Überall laufen Yogamenschen rum und es gibt sehr, sehr viele Vegetarische und Vegane Restaurants. Alle sehr versteckt aber super schön und entspannend dort. Auch die Menschen hier sprechen irgendwie in einer ruhigeren Stimme und ja gefällt uns sehr.

      Zu Mittag gabs dann eine vegane Wokbowl mit Tofu + Smoothie. Das erste richtig gesunde Essen seit Beginn meiner Reise würd ich sagen. Natürlich lecker😋

      Nachmittags gabs dann noch eine Wassermelone und gerade sitz ich am Laptop und schnipsel ein Kurzvideo von der Cenote zusammen.
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      Traveler

      😋😋

      11/5/21Reply
      Traveler

      Hört sich sehr gut an alles..... und ja, das dortige Spanisch ist langsamer u weicher u viel besser zuverstehen f uns ... gute Über Lf Peru

      11/5/21Reply
      Traveler

      Gute Übung f Peru u Chile

      11/5/21Reply
       
    • Day25

      Abenteuerkrimi Guatemala🔫🌄

      November 4, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 14 °C

      Ja ein kurzer Footprint um das heutige Nachtabendteuer festzuhalten.

      Es ist sehr hilfreich den letzten Footprint zu lesen😄

      Unser Nachtbus war unterste Holzklasse.. mein Sitz ist die ganze Zeit rausgefallen und ich musste ihn immer wieder aufheben und zurück auf das Eisenraster draufgelegen. Ich hab keine einzige gemütliche Schlafposition gefunden, obwohl ich zwischenzeitlich die Füße ans Fenster gelehnt hatte und ja keine Ahnung die Fahrt war anstrengend und garantiert ohne 5 min Schlaf am Stück.

      Vorallem ist es irgendwann kalt geworden und ich war wieder zu kalt angezogen😬 Dann um 2:30 Uhr wurden wir rausgeschmissen und standen mitten im Nirgendwo. Kurz darauf haben wir erfahren, dass unser Anschlussbus erst um 5 Uhr in der Früh kommt.. haha! Wir waren einfach durch aber es half ja nichts. Wir haben unser Lager an einem kleinen Kiosk an der Hauptstraße aufgebaut und alles angezogen was wärmt. Ich und Lara zumindest😅

      Wir sind nämlich auf 2600m und es hatte 8°C 🥶🥶 Aber wir haben die Zeit gut genutzt. Lara und René haben Ukulele geübt und ich hab Zeit gehabt mit Paula mal lange zu telefonieren^^ Zwischendrin wurden wir immer wieder von Locals angesprochen, denn es ist nämlich schon was los auf den Straßen von Guatemala Mitten in der Nacht. Und wenn dann mal 3 weiße Backbacker stranden dann ist das was Besonderes.

      Immer wenn Trucks vor unserer Nase gehalten haben, um was am Kiosk zu kaufen, kam immer zuerst eine Shotgun aus der Kabine und dann der Typ dazu. Wir waren davon voll geflashed und anscheinend reisen die LKWs in Guatemala in der Nacht immer zu dritt und bewaffnet. Irgendwann hat René gefragt, ob wir ein Bild mit einen von ihnen machen können😁 Die waren immer super freundlich und wollten dann auch ein Bild mit uns machen^^ Die Deutschen Touris^^

      Witzigerweise hab ich grad mit Paula telefoniert und die hat das Fotoshooting und die meisten anderen Bekanntschaften live mitbekommen. Deswegen hab ich auf dem Bild mit dem Typen mit der Shotgun noch die Kopfhörern drin^^

      Sooo endlich um 5:15 kam dann der Bus und es war sehr hektisch aber wir saßen drin. Zu diesem Zeipunkt hatten wir wrsl 1h Schlaf, wenn überhaupt. Aber wir haben viel geshen und es war eine witzige und abendteuerliche Nacht. Wir waren natürlich gut übermüdet aber hellwach und haben das Abenteuer tapfer und optimistisch überstanden.

      Dann auf der letzten Strecke zum Lago haben wir das ganze arbeitende Volk von Guatemala im Bus getroffen. Und einen wahnsinnig schönen Sonnenaufgang bei Lago Atitlan beobachten dürfen.🌄

      Dann in Panajachel mussten wir 25 min gehen zum Hafen, wo wir dann direkt mit dem Boot nach San Marcos übergesetzt sind. Wunderschön übrigens, der See und Berge direkt dahinter😍

      In San Marcos angekommen haben wir uns kurz orientiert und wir brauchten noch circa 20 min zum Hostel, laut Google Maps😑😑 es war inzwischen 7 Uhr. Gefunden haben wir das Hostel um 8:30 Uhr..

      Wir sind 1,5 h mit unseren ganzen Gepäck rumgelaufen und haben bei den Locals rumgefragt, wie wir zum Hostel kommen. Jeder hat uns eine andere Antwort und Richtung gegeben und wir waren kurzzeitig wirklich am Ende. Die ganze Rumirrerei fand nämlich im Dschungel auf kleinen Trampelpfaden statt.. wo wir dann auch irgendwann unser Hostel gefunden haben🙏🏼

      Höhepunkt war als wir 50 steile Treppenstufen hochgelaufen sind um gesagt zu bekommen dass wir hier auch nicht richtig sind🥴

      Egal finally geschafft!🥳 Wir haben direkt ein Frühstück gemacht bekommen und das Hostel ist klasse. Ziemlich spirituell aber sehr sehr ruhig und idyllisch. San Marcos ist übrigens bekannt für Yoga. Gibts hier an jeder Ecke.

      Ich geh jetzt duschen, dann legen wir uns 2 h hin und dann machen wir heute nach ganz bisschen Stadt und kochen heute Abend was feines hier im Hostel. Gibts dann im nächsten Footprint;)
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    • Day371

      LAGO DE ATITLÁN ⛰️

      March 23, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 20 °C

      Gestern sind wir am Atitlán See angekommen, der ca. 1.600m über dem Meeresspiegel liegt und von vielen hohen Bergen und Vulkanen umschlossen ist. Der Ausblick ist fantastisch. Der riesige Kratersee ist umgeben von vielen kleinen Maya Bergdörfern. Das sieht man vor allem an der Handwerkskunst und fast alle Frauen tragen Maya Kleider und viele ihre Körbe auf dem Kopf. 😊
      Panajachel (kurz Pana) ist die Stadt, die touristisch am meisten erschlossen ist. Hier wohnen die Cakchiquel Mayas. Gestern haben wir erstmal den See, den lebendigen Ort und den wuseligen Local Market erkundet. Nach der kurvenreichen Fahrt war das auch erstmal genug des Guten. 🥴
      Heute ging es dann ohne großen Plan mit dem Boot über den See an vielen Dörfern vorbei, bis wir in San Pedro angekommen sind. Das Tz'utujil Maya Dorf ist ruhiger, hat einiges an Landwirtschaft und viiiele Sprachschulen um Spanisch zu lernen. Unser TukTuk Fahrer José bringt uns nach San Juan und bietet uns gleich eine Tour an, die wir dankend annehmen. San Juan ist noch ursprünglicher als die anderen Orte. Hier lernen wir, wie die Maya Frauen aus Baumwolle Fäden spinnen und damit weben. Die Farbe erhält die Wolle durch z.B. Möhren, rote Beete oder einen Baum, der je nach Mond die Farbe hellblau oder blau abgibt. Wir sind sehr beeindruckt! Weiter geht es zur Kräuterheilkunde nach Maya Art. Sehr spannend! Danach geht es durch die schmalen Gassen zurück nach San Pedro zur Kakaoproduktion und zur Honigherstellung. Wir bekommen einen authentischen Einblick in die Handwerkskünste der Mayas und sind begeistert. 🥰
      Einen schönen Ausblick auf den See hatten wir zudem auch noch vom Fuße des Vulkanes San Pedro sowie bei unserem Essen, bevor es Heim ging. Was für ein überraschend schöner Tag. 😍
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      Stefan F.

      Kommen wie immer Morgen 2 Tage hinterher 😅😅😅

      3/23/21Reply
      Traveler

      War ja klar 😂😂👌 Hoffentlich habt ihr besseres Wetter!! Wie lange bleibt ihr? Wir sind noch bis Freitag hier.

      3/24/21Reply

      Super toll ihr Lieben viel Spaß euch und gut aufpassen bitte 😘🙏🏻😘🙏🏻😘 [Anna]

      3/26/21Reply
       
    • Day28

      guateMALA 🤒

      September 1, 2021 in Guatemala ⋅ 🌧 16 °C

      Die letschte paar Täg heds eus beidi verwötscht ond mer send teilwiis zemlech flach gläge 🥴🤮 D Schuel ond euses „Schuelzemmer“ send aber super ond dank de tolle Gastfamelie hämmer scho vell döffe öber d Kultur erfahre. D Schuele do send ofgrond vo Covid emmer no gschlosse. Jede Nomitag stiged duzendi vo Chend ofd Huusdächer ond lönd ehre Drache flüge. S esch berüehrend met wie wenig dass sie do zfrede send.
      Chli weniger schön esch wie velli Famelie sech sälber ond alli Chleider im See wäsched. Früehner händs no met Zitrone gwäsche, höt nänds härkömmlechi Seifi ond de Fischbestand esch scho dütlech zrog gange.
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      Traveler

      e liebe Gruess a d Anna, sehr sympathisch😘

      9/2/21Reply
      Traveler

      Gueti Besserig eu beidne - und gnüssed eues openair-Schuelzimmer🥰🥰🗾🌅

      9/4/21Reply
      Traveler

      hoffe ehr beide send weder fit 😍

      9/5/21Reply
      Traveler

      cool da schuelzimmer 👍

      9/5/21Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Paquib

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