Guatemala
San Pedro La Laguna

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52 travelers at this place:

  • Day123

    8.15 San Pedro La Laguna

    December 24, 2018 in Guatemala ⋅ 🌬 21 °C

    If there is one thing that appears on world‘s maps more often than Santa Cruz, than it is San Pedro. I have visited so many San Pedros on this journey, that I stopped counting them. This one is called San Pedro La Laguna (The Santa Cruz at Lago Atitlán, like all other cities, also have the suffix “La Laguna”).

    The power of the ancient

    This is where the boy was meant to study the old Latin language we nowadays call Español, or for the non-spanish speakers: Spanish or Spanisch. Living amongst them who have the power to speak the old (and new) words of this language, the boy was supposed to learn from the wise masters and non-masters and chosen to practice their rituals. He was not just thought the ancient ways by the women of Orbitá but also by the mighty people of San Pedro La Laguna. From a no moon to a full night, it was told, one needs to study the idioma to possess the knowledge to speak the words of the past, preset and future.
    But it shouldn’t be this easy for the boy, once so ambitious to acquire this power.

    Translation:

    Learning a language

    I was to study Spanish in San Pedro, which I also did for 2 weeks. Four hours per day, excluding the week end. Of course, homework and vocabulary training. To get even more involved, I did a home stay with a local family (nice). The school I went to is named Oritá and lead by René, who founded the school and developed his “own” teaching concept.
    The time in San Pedro was super, but who the f* developed so many nonsense irregularities for the language. I guess only topped by French, there are so many rules and deviations that are completely random and sticking with the “regular” rule would make things so much simpler and would even make the words sound bad.

    Anyway, ... I keep practicing! Quiero hablar español!
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  • Day190

    A week in San Pedro La Laguna

    November 9, 2018 in Guatemala ⋅ 🌧 25 °C

    I stayed one week on the shores of Lake Atitlan to learn Spanish, but did much more than that. For one week I spoke to my teacher for 4 hours everyday, lived with the family of Maria and Ventura, and was a regular client at the panaderías, so I had no choice but to learn a lot. Again Lena and I thought it was a wonderful idea to wake up during the night to go hike Volcán San Pedro, regretted it on the way up, and decided we'd do it all again when we got to the top looked at the view. I also painted for the first time since kindergaden, and the school took us on a visit to coffee plantations that ended up being a slightly scary night hike. Altogether it was an intense but also relaxing week, since it was the first time I slept in the same place for more than two nights in a row... Finally we left the lake behind headed for our next adventure: Honduras!Read more

  • Day70

    San Pedro la Laguna, Guatemala

    March 11 in Guatemala ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach dem wir heute vorbildlich halb 4 früh vor dem Hostel auf unseren Guid warteten mussten wir von einem Betrunkenem Mitarbeiter der gerade nach Hause kam (mit dem Motorad) das unser Guid warscheinlich verschlafen hat und heute nicht mehr kommen wird und das wir ruhig wieder schlafen gehen sollten!
    Aber wie das denn?
    Diskutieren bringt ja auch nichts ... ist ja keiner da😑
    Was blöd war ... heute Nachmittag haben wir uns auch schon ein Shuttel nach Flores (Norden con Guatemala) reserviert!

    -> Erst mal zurück ins Bett!

    Gegen um 9 wieder wach und ab zum Frühstück!
    Beim Frühstück trafen wir die Besitzerin des Hostels und schilderten unser Problem von der letzten Nacht!
    Wär doch unser Anliegen am heutigen Tag das größte Problem, hab ich mir gewünscht nachdem ich erfahren habe das ein junges Mädel aus England (23 Jahre) die seit September 2018 ebenfalls als Backpacker in Südamerika unterwegs war und seit dem 5. März 2019 als vermisst galt (aus unserem jetzigen Hostel "xxxxxx") heute früh ca. 7 Uhr leider tot aufgefunden - ausgerechnet dort wo es heute früh für uns gehen sollte (Aussichtspunkt -> Indian Nose)!
    Nicht nur alle im Hostel, auch mich selbst hat es sehr berührt! Ich kannte Sie natürlich nicht und es spielt für mich auch keine Rolle wie es dazu kam ... es war für mich einfach nur ein schlimmer Gedanke was passiert ist!
    Im Dorf haben einige Bewohner sogar handgeschiebe Gedenkstätten aufgebaut mit Blumen und Kerzen!
    Gegen Mittag wurde es noch mal besonders schlimm als der Helikopter aus den Bergen aufstieg mit einem "Bodybag" am Seil😥.
    Natürlich gab es heute im Dorf kein anderes Gesprächsthema als das was passiert ist!
    ...
    Die Mitarbeiter haben uns trotzdem geholfen eine neue Tour für morgen zu organisieren und unseren heutigen Bus nach Flores zu Stornieren!
    ...
    Kurz nach dem Mittag haben wir beschlossen in das Nachbardorf zu Spazieren "San Pedro la Laguna".
    So spazieren wir gemütlich in das Nachbardorf... aber leider auch hier gab es nur ein Gesprächsthema!
    So haben wir uns ein Restaurant am Wasser gesucht und machten einen verspäteten Brunch ca. 15 Uhr!
    Später schlenderten wir noch durch die Dorfprominade bevor wir ca. 19 Uhr zurück ins Hostel sind. Das Hostel war voll belagert von der Presse und Polizei die alles über den letzten Aufhaltsort von "Catherine Shaw" wissen wollten!
    Insgesamt war das ein komischer und unangenehmer Tag!

    So sind wir wieder recht zeitig ins Bett da morgen der Wecker wieder früh klingeln wird!
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  • Day206

    Lago de Atitlán - San Juan y San Pedro

    March 11 in Guatemala ⋅ ⛅ 27 °C

    Müde quälen wir uns 3:00 Uhr aus den kuschlig warmen Betten, schlüpfen in die Wanderklamotten und bewaffnen uns mit den Stirnlampen. 3:30 Uhr sollte uns eigentlich unser Guide Benjamin abholen, jedoch keine Spur von ihm bis 4:15 Uhr. Nur ein betrunkener Einheimischer kommt auf seinem Motorrad angetorkelt. Na prima! 4:15 Uhr schlüpfen wir also wieder in die Betten - was eine doofe Aktion.
    Eine bedrückende Stimmung liegt über dem Dorf San Juan und in unserem Hostel Mayachik. Seit dem 05.03.2019 wird das 23jährige Mädchen Catherine Shaw aus England vermisst, die bis zu diesem Tag in dem Hostel Gast war, in dem wir nun übernachten. Seitdem kreisen Tag und Nacht Helicopter über den See und die umliegenden Berge, Helfer durchsuchen das Gebiet und auch der Vater des Mädchens ist nach Guatemala gereist um nach seiner Tochter zu suchen. Heute morgen beim Frühstück erfahren wir dann die traurige Nachricht - die Leiche der Catherine Shaw wurde auf dem Berg "Indian Nose" gefunden. Vielleicht Schicksal, dass wir dort heute Nacht nicht hoch sollten :(. Catherine soll angeblich ziemliche Drogenprobleme gehabt haben und hat laut den Überwachungskameras mitten in der Nacht alleine und barfuß das Hostel verlassen. Eine sehr traurige Geschichte und heute stellen die einheimischen Frauen Kerzen und Blumen auf und schauen mich ganz traurig an, da ich dem Mädchen wohl sehr ähnlich sehe. Eugen und mir geht es den ganzen Tag nicht gut und als der Helicopter mit dem Leichensack über unsere Köpfe fliegt dreht es uns den Magen um. Wie schrecklich muss es den Angehörigen gehen? Es gibt heute jedenfalls kein anderes Gesprächsthema und die Stimmung ist überall bedrückt.
    Trotz der Umstände verschieben die Angestellten unsere Indian-Nose-Tour und Weiterfahrt nach Flores um einen Tag, wir machen ein bisschen Sport in dem schönen Garten des Hostels, essen lecker Frühstück und machen uns dann auf Erkundungstour durch das kleine Dorf, schauen den Fischern in ihren Holzbooten und stehend am Ufer beim Angeln zu und werfen immer mal wieder einen Blick auf den kreisenden Helicopter bei der Indian Nose zu. Weiter geht es zu Fuß nach San Pedro - der Nachbarstadt und dem Party- und Drogenort hier am See. Dort schauen wir uns ein wenig um, essen lecker und schlecken ein Eis. Am Abend geht es wieder zurück, überall bedrückte Stimmung. Wir chillen uns also auf unser Bett und schreiben ein wenig, quatschen und schneiden neue Videos unserer Reise (in den letzten Fotoprints sind die Links dazu zu finden).
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  • Day38

    Lake Atitlan: umgeben von Vulkanen

    March 15 in Guatemala ⋅ 🌧 28 °C

    Nach Semuc Champey ging es in einer wieder nicht enden wollenden 10 stündigen Busfahrt durch das Hochland von Guatemala zum Atitlan See. Hier erstreckt sich ein wundervolles Panorama mit Vulkanen und vielen kleinen Dörfern im Hintergrund. In der Zeit hier habe ich fast jedes Dorf erkundet und habe mir den Sonnenaufgang angeschaut, ein ganz besonderer Augenblick...Read more

  • Day612

    Op de valreep voor Cuba

    April 18, 2017 in Guatemala ⋅ ⛅ 21 °C

    Morgen vertrekken we naar Cuba. Daarmee is ook definitief een stap huiswaarts ingezet. Waarschijnlijk hebben we niet heel veel toegang tot internet op het land van de rum (Ron in ’t Spaans) en Reggaeton dus vanaf Isla Mujeres een voorlopig vogelvluchtperspectief van onze laatste belevenissen.

    Het is alweer een week geleden dat we Niek, mijn broer, hebben uitgezwaaid. De zeven dagen zijn als het knipperen van de ogen voorbij gevlogen. Ik moet diep in mijn geheugen graven wanneer de laatste keer was dat de tijd zo is weggeglipt. Zonder dat je bewust bent van het hoe en waarom. We hebben sinds lange tijd heel veel operationele tijdverslinders gehad. Regelzaken is voor mij met afstand nummer 1 in hoe tijd verdwijnt als zand dat door je vingers glipt.

    Drie weken hebben we met Niek rondgereisd in Yucatan, Mexico. In diezelfde tijd zijn wij broers ook weer blootgesteld aan wonen met elkaar. Aan leven met elkaar. Het is verbluffend interessant om te zien hoe snel je in ‘oude’ patronen duikelt. Ook al heb je meer dan 17 jaar niet voor een lange periode de dagdagelijkse zaken met elkaar gedeeld. Stel je voor om drie weken lang met je broer, zus, vader, moeder of een samenstelling hiervan weer het leven te delen. Dat is een kans voor verdieping die er wellicht nooit is geweest en het is een uitdaging om te zien hoe samenleven gaat zijn. Het belangrijkste dat ik hierin heb gemerkt is dat het managen van verwachtingen, wensen en grenzen de basis is voor elke verbinding die je hebt. Misschien nog wel meer met familie. Onbewust worden familiepatronen gedoogd danwel wat onder het tapijt weg gemoffeld. We willen namelijk geen stront aan de knikker, toch?

    Tussen de bedrijven door; zwemmen in Cenotes, dobberen in de Carribean Sea, Maya cultuur bestormen, in tenten slapen, in hangmatten overnachten, op een tropisch eiland chillen, bedbugs ontvluchten, op plavuizen crashen en hebben we goede gesprekken gevoerd. Pittige gesprekken gevoerd. Gelachen en hebben we elkaar beter leren kennen. Waarvoor dank. Bruder und Moppie.

    Ik tik nu met flink wat tijdsdruk. Er is nog maar 1 uur voordat we Isla Mujeres gaan verlaten en een nachtje old school airport tegemoet gaan. Voordat we ons in de foetushouding kunnen nestelen moeten we ook nog 10 kilogram havermout op de kop tikken. Op Cuba is het namelijk niet zo makkelijk om lekker te eten en budget te reizen. Een communistisch systeem dat aan het wankelen is en op barsten staat vertoont grappige kuren. Als een kat dat de meest acrobatische sprongen der tijden uit zijn hoed tovert. Waarom dan die havermout? Nou alleen maar rijst en bonen kan gaan vervelen..

    Een kleine sprong terug in de tijd betekent voor ons en jullie dat we nog een volle maand in Guatemala hebben rondgedwaald. Iets wat je wel weet of dat je nog niet weet. Om ons trouwe leespubliek te blijven waarderen voor het lezen van onze blog moeten we ook hierover woorden en zinnen dichten.

    Het is niet eenvoudig om met een tikkende klok een wervelend stuk te schrijven dat goed genoeg is door mijn oogleden van perfectionisme heen en dat een plek verdient op Findpenguins. Maar goed soms is loslaten de enige remedie. Ben je waar je bent. En zijn de zaken zoals ze zijn. Dus de bijna 37-jarige man legt zich neer bij wat er is.

    De entree van Mexico naar Guatemala was super overweldigend. Van plat naar bergen en enkel een grenspost, nauwelijks te spotten, die de aarde de lucht in lijkt te stuwen. Van strakke platte asfaltwegen nemen we plaats in de Chicken Bus. Het lokale vervoersmiddel voor de local. Dit zijn oude Amerikaanse schoolbussen die een tweede leven leiden in Guatemala. De chicken bus vervoert alles. Zowel in de bus als op de bus. Schouder aan schouder. Zweet aan zweet. Geur aan geur zit je geklemd op een brakke veel te lage bank waar minimaal drie personen je vergezellen. Met ons postuur is twee personen al meer dan oncomfortabel. Het leest wellicht onaangenaam maar dit zijn echt de beste reiservaringen die je kunt hebben. En het gave is dat het logistieke systeem zonder informatieborden, zonder nasale NS informatiemuppets op volle touren draait. Je snapt niet hoe al die verschillende bussen op elkaar aansluiten. Maar ze doen het toch. En je bagage komt ook nog eens keurig mee. De Guatamalees is namelijk een zeer professionele arbeidskracht. Dit betekent full service. Op de bus. En tussen de bussen.

    De eerste nacht slapen we in een keuken op een geïmproviseerd eenpersoonsbed in een hostel. Waar we keurig om 0500 ‘s ochtends worden gewekt door een knaap die de koelkast nodig had omdat hij een vulkaan moest beklimmen. Na wat heen en weer gemopper is het antwoord een besmeurd mes met Jam voor onze deur.Tot op de dag is het mysterie niet ontrafeld. Is het een grap? Heeft hij rekening proberen te houden? Iets in het midden? Of een onvoorzien alternatief? Wij hebben er in ieder geval keurig om moeten grinniken.

    Carlos. De eigenaar, de redder voor onze eerste nacht, is een inspiratiebron van ongekende orde. Hij is van origine psycholoog. Daar is hij mee gestopt want hij had geen zin meer om elke dag te douchen. En elke dag zich keurig te moeten aankleden voor een baas. Een fijn salaris is ingeruild voor het runnen van een hostel. Zijn eigen huis is geopend voor wildvreemde snuiters van over de hele wereld. Als ik aan hem vraag naar welk strand hij is geweest krijg ik het meest briljante antwoord in mijn leven retour.

    I don’t know if it was the Pacific of the Carribean. I do know how I get there!

    En daarmee is mijn ingetrainde Westerse systeem van denken weer eens lekker aan flarden gereten. Wat mij pleziert en ik in volle verbijstering nog sta na te vibreren op deze onverwachte invalshoek.

    De twee weken die volgen is een over-toeristisch Antigua. Waar buitenlandse investeerders de locals hebben verdrongen en onevenredig belachelijke tarieven hanteren voor accommodatie en etenswaar. Wij belanden in een hostel waar jezelf kan koken. Waar het een zooi is. Waar we afwas doen van andere mensen omdat ze te belazerd zijn om het zelf te doen. Budgetreizen betekent af en te offers maken. Dat is prima zolang de rek niet breekt…

    En de elasticiteit wordt op de proef gesteld doordat we ruzie krijgen met een mede gast in het hostel. Er zit een gat in de muur. Keurig afgedekt met een spaanplaat. Zeg maar op zijn Latijn Amerikaans opgelost. Er is dus nog steeds een gat en dat willen we graag dichten. Tot onze schrik worden we bedolven onder zeer dominante stem die ons van alles verwijt in het kapot maken van de muur. Dit escaleert naar brullen op de gang tegen een Hollander. Van alle mensen op de wereld staan wij mot te hebben in een gang in Guatemala met een Hollander. Uiteraard wordt dit vuurtje geblust en komen we elkaar op een andere plek nog tegen. Van wrijving naar vriendschap. Zo makkelijk is dat.

    Ruzie met oude mannen is een soort metafoor voor Guatemala en wellicht wel voor mezelf. De tweede keer ruzie was met een Franse Canadees die tegen ons uit het niets begint te schreeuwen dat we alleen maar praten en dat dat verschrikkelijk is. Al dat praten. Want ja met praten ben je tot last. Heel erg tot last. Dus stop met praten. Stom praatstel.

    Om in zijn eigen woorden te illustreren: “Never respond to drama”.

    Dat hebben we dus gedaan. Niet gereageerd op drama. Niet lekker voor de sfeer wel lekker voor leren: Hoe ga ik om met idioten?

    De beste tijd die we hebben gehad in Guatemala is rondom Lago Atitlan. Een prachtig meer omringd met vulkanen waar we twee weken hebben gewoond. Waar we dagelijks naar de lokale markt gaan om verse aardbeien te kopen. Vijftig cent voor een halve kilo. Waar we heerlijk hebben gezwommen in het meer. Waar we heerlijk papas fritas gulzig met mayo naar binnen hebben gesluisd. Waar we hard hebben gewerkt aan nieuwe online projecten. Waar we dus ruzie hebben gemaakt omdat we teveel praten. Waar we beiden ziek zijn geworden van zeer goedkope drank. Les: Drink nooit goedkope drank. Too good to be true isn’t true..

    En nu gaan we dus morgen naar Cuba. ga ik dit stuk afronden om ook nog te kunnen douchen. Om de kans te verkleinen dat ik met een Cubaanse oude man op straat sta te ruziën omdat ik stink. En stinken is nooit goed.
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  • Day40

    Von Xela zum Atitlan-See

    November 19, 2018 in Guatemala ⋅ 🌧 25 °C

    So, unsere erste Wanderung ist geschafft: in drei Tagen sind wir von Xela (Quetzaltenango ist der offizielle Name) nach San Pedro La Laguna am Atitlan-See marschiert: 42 Kilometer und keine Ahnung wie viele Höhenmeter. Unsere meiste Verpflegung, Matten und Schlafsäcke und natürlich unsere Klamotten haben wir selbst getragen und da kam doch ein ordentliches Gewicht auf dem Rücken zusammen. 💪
    Wir waren eine Gruppe von 8 Leuten und zwei Guides und wieder hatten wir Glück und haben wirklich sehr liebe und lustige Menschen aus der ganzen Welt getroffen.
    Los ging’s am ersten Tag mit einem gemeinsamen Frühstück in Xela und einem strammen Anstieg in ein kleines Dorf, in dem wir in der örtlichen Gemeindehalle geschlafen haben. Ohne die Tour wären wir wahrscheinlich nie an so einen Ort gekommen. Highlight des Tages war neben der wunderschönen Landschaft auf alle Fälle die abendliche traditionelle Maya-Sauna, das Temazcal. Man muss sich das wie einen Pizzaofen vorstellen, in dem zwei Leute Platz haben und in dem man sich mit Wasser übergießt. Nicht schlecht nach einer langen Wanderung und wenn keine Dusche zur Hand ist. 😬
    Am zweiten Tag ging’s dann nach einem Frühstück im Dorf früh weiter und wir haben alle gemerkt, dass wir schon einen anstrengenden Tag in den Knochen hatten. Aber das tolle Wetter, die schönen Wanderwege, die super Aussichten und vor allem ein Stop für Eis 🍦 haben uns mehr als entschädigt. Als dann noch das von den Guides mit dem Namen „Cornfield of Death“ getaufte wahrscheinlich steilste Maisfeld der Welt überwunden war, waren wir abends schon fast am Atitlan-See. Kaputt aber glücklich hat uns eine einheimische Familie aufgenommen und bekocht und bei Lagerfeuer und dem mehr als verdienten Feierabend-Bier auf einer kleinen (wirklich sehr sehr kleinen) Aussichtsterrasse haben wir den Tag ausklingen lassen.
    Am dritten Tag hieß es dann früh aufstehen: um 3:30 Uhr ging der Wecker und wir sind zu einem Aussichtspunkt über dem See aufgestiegen. Hier haben wir unter einem tollen Sternenhimmel und mit dem Rumpeln des Vulkanes Fuego im Hintergrund (Dieser ist zu der Zeit ausgebrochen) auf den Sonnenaufgang gewartet. So kalt wie dort, wars auf unserer Reise bisher noch nie. ☺️ Das hat sich aber mit den ersten Sonnenstrahlen sofort geändert und als wir bei einer Kaffeekooperative unseren Ziel-Kaffee getrunken haben, wars schon wieder sommerlich warm. Perfekt um nach einem Mittagessen in den Atitlan-See zu springen und abends gemeinsam in San Pedro auf die Wanderung mit dem ein oder anderen Cocktail anzustoßen. 😬
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  • Day29

    San Pedro La Laguna, Lago de Atitlan

    September 9, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

    Da sind wir wieder..., buenos!

    Wir sind zum Atitlan-See aufgebrochen und hatten das große Glück den größten Teil der Strecke von einem Freund von Terry im Auto mitgenommen zu werden. Die Fahrt ist für unsere bisherigen Erfahrungen super komfortabel. Das liegt zum einem am Auto, zum anderen daran, dass wir auf der in diesem Teil vollständig asphaltierten "Panamericana" unterwegs sind. Nachdem wir an einer Kreuzung rausgelassen werden, erreichen wir nach zwei kleinen Busverbindungen den Ort Panajachel am Atitlan.

    Panajachel ist der Hauptort am See. Von hier aus geht es am schnellsten nur noch mit Wassertaxis zu den einzelnen Orten am See. Für umgerechnet 25 Hosen ;-) pro Person fahren wir mit dem Boot auf die andere Seite des Sees zu unserem Zuhause für die nächsten 3 Tage...

    ... Es ist eine entspannte, beruhigende Stimmung hier. Wir steigen vom Boot, es ist ganz still um uns. Unter dem strohgedeckten Dach des Bootsanlegers schwingt ein Mann in einer Hängematte. Unweit des Anlegers waschen Frauen ihre Wäsche im See. Bienvenidos! Willkommen in San Pedro La Laguna!

    Kaum im Städtchen angekommen hat die Ruhe ein Ende. Ein Tuktuk nach dem anderen knattert an uns vorbei. Es ist ein Tuktuk-Paradies hier! Überall Musik, Bars, Cafés, kleine Geschäfte. Alles etwas alternativ ;-) Viele Orte am See sind zweigeteilt. In Ufernähe ein touristischer Ortsteil, die Hänge aufwärts wohnen die heimischen Mayas.

    Wir wollen den faszinierenden Blick über den Atitlan, der von 3 Vulkanen umgeben ist, von einem Aussichtsberg, dem "Indian Nose" genießen. Der Aufstieg beginnt im Nachbarort San Juan... Unglaublich was wir dort erleben: Am Ortseingang ein Kontrollposten mit Schranke. Hier muss jeder Bus, oder LKW, der den Ort durchfährt, Zoll bezahlen. Das fällt uns an mehreren Orten am See auf. Verrückt, wie im Mittelalter! Am Beginn des Wanderweges müssen wir 30 Quetzales pro Person Eintritt bezahlen (hmm, für einen normalen Wanderweg!), zu Hause nicht vorstellbar! Soweit alles ok! Nachdem wir jedoch mitgeteilt bekommen, dass die Bergspitze zur Nachbargemeinde gehört und dort ein weiterer Eintrittspreis anfällt, fallen wir fast vom Glauben ab. "Die spinnen doch, die Mayas!" Wir entscheiden den wirklich wunderschönen Pfad dann eben nur bis 5 m vor die Bergspitze zu gehen...
    ...Dennoch ein grandioser Ausblick, auch ohne den Wegezoll zu zahlen.

    Die Dörfer am Atitlan sind fast ausschließlich von der indigenen Bevölkerung (Mayas) bewohnt, die auch knapp die Hälfte der gesamten Bevölkerung Guatemalas darstellt. Sie wohnen fast ausschließlich in Ziegel-, oder Betonhäusern mit nur einem Zimmer mit Blech-, Ziegel-, oder Strohdach. Viele Häuser haben einen Boden aus Erde, einen Ofen, oder Feuerstelle und minimale Einrichtung, die scheinbar nicht mehr als ein paar karge Betten und ein paar Töpfe beinhalten. Ich könnte tausend Fotos machen, doch bremst mich der Respekt! Nicht einmal bleiben wir länger stehen um zu gucken! Und dennoch sind wir erstaunt, wie hilfsbereit, höflich und gelassen die Guatemalteken sind. Es ist schwierig für uns zu fassen, was sich hinter dieser höflichen Fassade abspielt! Sie scheinen den Stress, die Sorgen und Hektik der modernen Gesellschaft nicht zu kennen, was offensichtlich nicht daran liegt, dass sie sich nicht auch um Geld und Arbeit sorgen müssen!

    Wumms! Und wieder schallt ein Knall durch die Straßen San Pedro's. Ein Polenböller ist nichts dagegen! ;-) Seit unserer Ankunft hören wir dieses Phänomen fast jede halbe bis volle Stunde und das bis in die späten Abend-, beinahe Nachtstunden. Dem müssen wir nach gehen,... und wir werden etwas schlauer... So werden Knallkörper in den Himmel geschossen, die dann erst in großer Höhe explodieren. Den Knall muss man am ganzen Atitlan hören! Wie uns jemand erzählt , muss es einen religiösen Hintergrund haben. Abgeschossen werden die Superknaller kuriose weise an der katholischen Kirche... Die Bedeutung bleibt uns jedoch noch ein Rätsel...!?

    Die Straßen hier sind voll mit Menschen. Keine Straße ohne ein Dutzend kleiner Geschäfte. Wir gehen hier viel durch die Straßen spazieren. Wahnsinn, was in den Dörfern und kleinen Städten los ist. Jeder scheint im Freien zu sein, oder zu leben. Am Seeufer waschen Frauen die Wäsche und Männer angeln. Doch irgendwie ist etwas seltsam am Ufer. Bis zu 100 Meter entfernt vom Ufer stehen verlassene Häuser und abgestorbene Bäume hüfthoch im Wasser. An der Regenzeit kann das ja nicht liegen! Man erzählt uns dann, dass der Wasserstand seit etwa 8 Jahren steigt. Man vermutet, dass nach einem Erdbeben ein natürlicher Ablauf im See verschlossen wurde. Ältere Einwohner berichten davon, dass dieses Phänomen alle 50 Jahre auftreten würde. Genau scheint man es aber nicht zu wissen. Verrückt, denn hierdurch haben viele Grundbesitzer ihr ganzes Land verloren!

    Nach drei wunderschönen Tagen verlassen wir nicht nur eine tolle Unterkunft, interessante Dörfer und Menschen, sondern auch einen beeindruckend schönen Atitlan-See in Richtung Antigua...

    ¡Muchos Saludos!
    Ariane & Marco
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  • Day14

    Weaving demonstration

    February 13, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 68 °F

    I went to see a weaving demonstration organized by the school. We were shown the process from picking the cotton, which grows on trees here, rather than bushes, spinning it into thread, dying it with all natural dyes from plants, through to the weaving on a backstrap loom. It's an incredible amount of work. And the fabrics are beautiful.

    *please leave your name when you comment if you don't have an account. Otherwise the comments are anonymous to me. Thanks!
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  • Day129

    San Pedro, Guatemala (Part 1)

    February 23, 2017 in Guatemala ⋅ 🌙 15 °C

    Back to school amigos!

    I concede, english can't cut the mustard in every country we visit so let's give this spanish a crack.

    Guatemaya Language School is located in the tiny town of San Pedro (popn 14,000) by lake Atitlán in the south of Guatemala. We're here for one week (20hrs) of spanish school and as many cultral experiences as we can get our hands on. We're staying with two seperate homestay families. Cat and I are with Char's teacher, Javier, his lovely wife Lola and their six year old handful of a daughter, Magda. Mike and Char are nearby with Chema and Conchita, their two young kids and a baby. There is one other guest room in each house; ours occupied by Jack, and elderly Canadian and Mike and Char's is occupied by Ana, and american lady. Speaking on behalf of everyone - we're loving this experience!

    We get our own rooms in the casas and spend time with the family during meals and in the afternoons/evenings. Guatemalans don't do 9-5s like us gringos and the children's schools only do half days so there are always people about. Days revolve around mealtimes (a family affair) and accordingly a lot of time is spent sourcing and preparing food. Perfect.

    The school itself is nestled into the steep hillside overlooking the lake. It is tiny. There are four teachers and there are rarely more than four students at a time. It has one indoor classroom with a lean-to common area and three very much outdoor "classshacks". The air is fresh, the view is impressive and the teachers are excellent. We're in the morning slot from 8-12 where Mike and I share a teacher and the girls are taught one-on-one. There is unlimited, free, locally grown coffee which we heartily consume at break along with a tasty new local treat each day. Not far from a perfect learning environment.

    Our spanish is progressing quite rapidly and we are all throughly enjoying the learning. We also enjoy using our spanish with the families and friendly locals, especially the children with whom we trade patience; them with our language and us with their relentless games and energy.

    Outside of school, we're making the most of our live-in experience. We've dabbled in homemade tortillas, briefly, as it's extremely difficult and we can only handle so much embarrassment in one day. We've cooked the barbie and made the salsa. We've spun (or tried to spin) cotton. We've witnessed weaving. We've participated in shopping for ingredients and various aspects of cooking and I've played more "shop" with Magda than I have in real life. We've toured Javier's coffee farm and corn fields, and learnt a lot about both comodities (or more accurately in this instance - staples). We even watched Chema's team play football at the most lavish artificial turf I've seen since UCLA. We've ridden in tuk tuks and in the boot of a taxi and dodged both on the street many many times per day. We've learnt that jeans are appropriate attire for farming, running, teaching, dancing and football. We've eaten corn or corn derivatives in every meal, and given up sugar almost completely (not by choice). Almost. Mike even worked a day on Chema's farm. On top of this we also have our daily homework and study to complete, and a run if we have time - who said holidays were relaxing?

    The best part of this experience is that we have been given the opportunity (at last!) to understand the culture. We understand the duties of each family member, where they go and what they do each day. We've learnt how they make money, where they spend money and where they can't afford to spend money. We've been shown the garden and the farm and understand the farm to table processes, and the relative values of their staple foods. We've been told of difficulties we didn't know existed financially, physically and mentally and also learnt of corruption and misdemeanor.

    Live-in spanish school is an activity I can most definitely recommend! The best part is that this week of the trip is costing me less than $35NZD per day, including treats. Ka-ching!

    ...continued in Part 2...
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You might also know this place by the following names:

San Pedro La Laguna

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