Guatemala
Semuc Champey

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31 travelers at this place:

  • Day35

    Semuc Champey

    November 14 in Guatemala

    Wir sehen sehr viel von Guatemala - einfach weil es im Bus sehr langsam vorwärts geht. Und das ist auch gut so. Die Straßen schlängeln sich durch das traumhafte bergige Hochland und Land und Leute ziehen an uns vorbei.
    So sind wir auch vor ein paar Tagen in den Semuc Champey Nationalpark gekommen. Gut durchgeschüttelt nach fast 12 Stunden Reise auf unbefestigten Straßen. Eingecheckt haben wir dieses Mal für drei Nächte im Greengo‘s Hostel: super Komplex mitten im Urwald, mit bequemen Zimmern, tollem israelisch angehauchtem Essen, Hängematten in denen es sich aushalten lässt und wieder einer Menge netter Leute.
    Am ersten Tag stand dann eine Höhlentour auf dem Programm. Mit Kerzen in der Hand (Stirnlampe kann ja jeder 😉) ging’s eine Stunde schwimmend und kraxelnd durch den Untergrund. Und naja, als wir dann zum Schluss durch ein enges Felsloch ins Wasser springen mussten, wurde auch das Adrenalin mal wieder aus der Urlaubsruhe aufgeweckt.
    Danach durften wir von einer großen Schaukel in den Fluss springen (wie zu erwarten, hat sich Pit getraut, ich hab mich lieber mal zurückgehalten 😬) und haben uns dann ganz gemütlich in großen Reifen zum Ausgangspunkt zurück treiben lassen. Begleitet von einheimischen Jungs, die mitten auf dem Fluss mit lustige Sprüchen in 10
    Sprachen Bier verkauft haben. So lässt sich’s aushalten! Überhaupt zaubern einem die Kinder in Guatemala ständig ein Lächeln ins Gesicht (auch ohne Bier 😂).
    Am Nachmittag ging’s dann noch zur eigentlichen Sehenswürdigkeit des Nationalparks: den tiefblauen, in Terrassen verlaufenden Becken im Fluss, in denen es sich ganz herrlich schwimmen lässt.
    Ach ja: wir waren noch einen zweiten Tag hier. Allerdings haben wir den fast ausschließlich in der Hängematte mit Lesen verbracht und im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln lassen. 💤
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  • Day206

    Höhle des Grauens

    August 10 in Guatemala

    Einmal mehr sitzen wir acht Stunden im Bus. Diesmal um nach Lanquin weiter südlich in Guatemala zu kommen. Vorbei an endlosen Maisfeldern, wobei die „Felder“ hier alles andere als flach sind. Vielmehr besteht die Landschaft hier ausschliesslich aus Hügeln und fast jeder wird bewirtschaftet. Aber ich mag keinen Mais. Mais ist scheisse. Ausser Popcorn. Oder vom Grill. Mit gesalzener Chilli-Butter. Zu unserer Überraschung macht unser Shuttle einen Lunch-Halt bei McDonalds. Das hatten wir in den vergangenen sechs Monaten noch nicht und drum will ich sofort da rein und einen Double-Cheese-Burger. Für den hier erhältlichen Double-Double-Cheese-Burger mit sage und schreibe vier Mal Fleisch und Käse fehlt mir dann doch der Mut. Sue auch. Schwach. Und warum kommen Leute eigentlich nach Lanquin? Sicher nicht wegen unserem gammligen Hotelzimmer, in dem das Wasser von der Decke tropft, meist kein Licht verfügbar ist und das auch sonst total muffig und an vielen Stellen dreckig ist. Also ich sicher nicht. Sue? Keine Ahnung. Wo ist sie eigentlich?

    Nein, eigentlich kommt man nur aus einem Grund her: Semuc Champey! Eine einzigartige Fluss- und Höhlenlandschaft die zu allerlei Aktivitäten einlädt. Für Leute die denken, dass die ATM-Höhle in Belize ein Abenteuer war - also mich -, bietet Semuc Champey ein überraschendes Zückerchen. Wobei, nein, nicht wirklich. Solche Leute finden sich hier unverhofft am Rande eines teils kältebedingten Nervenzusammenbruchs wieder. Hatte man in Belize noch vernünftiges Schuhwerk und Kleidung, einen Helm, eine Stirnlampe und einen allgegenwärtigen Guide, wird man hier mit fünfzig anderen Opfern, in Badehose und bewaffnet mit einer Kerze(!) von selten sichtbaren Locals durch diese weit verwinkelte Höhle des Grauens gehetzt - das Wasser nicht selten bis zum Hals und darüber. Dieser Teil eines sonst äusserst entspannten Badetags ist schwer zu beschreiben und ich hoffe, Sue‘s GoPro konnte die in der Luft liegende Spannung / Todesangst einzelner irgendwie einfangen. Sonst vielleicht die von Team Austria - Patrick und Elisa. Zum Schluss haben aber einmal mehr alle überlebt. Wenn auch in einem Fall mit hässlich blutigem Knie, welches förmlich nach Nadel und Faden schrie. Nein, nicht das von Sue. Das hätte ich ihr nicht erlaubt.
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  • Day18

    Semuc Champey

    August 29 in Guatemala

    Muchos Saludos!

    Wir sind in Lanquin, einem Ort kurz vor Semuc Champey angekommen :-) Hier ist erst mal Endstation mit dem Collectivo.

    Die Busbegleiter sind die Checker vom Dienst. Kaum haben wir angehalten, springt dieser raus und bevor wir ausgestiegen sind, liegen unsere Rucksäcke schon auf der Ladepritsche eines Pickups. Da hilft nur noch verwundert mit aufzusteigen. Die Straßen hier sind so extrem schlecht ausgebaut, dass sie mit dem miesesten Hunsrücker Feldweg noch lange nicht in Konkurrenz treten können. Mit einem Kleinbus geht hier nichts mehr.

    Über Stock und Stein geht es in einer guten halben Stunde mit 5 Mann auf der Pritsche nach Semuc. Semuc ist kein Dorf, nur ein Ort mit wenigen Hütten und eine Hand voll Verkaufsständen für Touris. Wir werden, haben es auch nicht anders erwartet, bei Ankunft gleich von gefühlt einem Dutzend Leuten in Empfang genommen, die uns eine Unterkunft anbieten, oder frische Früchte verkaufen wollen. Aber, haha, wir haben ja gelernt nein zu sagen :-)

    Ariane organisiert bei einer zuständigen Dame gleich irgendwie auf Spanisch unseren Zeltplatz, der denn zu unserer Überraschung zwischen Esstischen unter der Überdachung des Naturparkbüros sein soll. Hintergrund ist wohl der, dass wir hier in der Nacht von Sicherheitspersonal im Blickfeld sind. Denn es gab in der Vergangenheit regelmäßig Diebstähle von Touri-Eigentum und solche sind wir nun mal!

    Ja, Semuc Champey ist ein kleines Naturwunder. Und zwar stürzt hier ein Fluss in der Größe der Nahe plötzlich in ein Loch und verläuft über mehrere hundert Meter durch eine Kalksteinhöhle, bevor er wieder ans Tageslicht kommt. Das spannende ist jedoch, dass oberirdisch ein Teil des Flusses quasi auf einer Natursteinbrücke weiter verläuft und durch viele verschiedene terrassierte Becken fließt. Das ganze jetzt noch in einer gut 100 Meter tiefen Schlucht, gesäumt von Bäumen und Farnen... und...

    ... zum Baden nur so einlädt. Es ist paradiesisch :-) schaut euch die Fotos an und fühlt euch hierher versetzt... Es ist ein Traum :-)

    Wir Essen noch schnell, am Nachbartisch begleitet von 4 Polizeibeamten, zu Mittag, bevor wir in unsere Badesachen schlüpfen und springen, man will es kaum glauben, ins WARME Nass :-) Es ist ein Paradies, schwimmen durch fast jedes Becken und wollen hier einfach nicht weg. Das Wasser schimmert in allen Farbtönen zwischen Türkis und Smaragdgrün. Viele sagen, es wäre der schönste Ort in Guatemala!

    Es wird Stück für Stück dunkler und unser Zelt steht ja noch nicht, was uns dann zwingt das Paradies zu verlassen...

    Während wir unser Zelt aufschlagen, richtet sich das "Sicherheitspersonal", bestehend aus 2 jungen Männern, mit Matratzen ihr Nachtlager unweit von uns ein. Wobei wir uns fragen, wie diese zivil aussehenden Jungs als Sicherheitspersonal dienen sollen. Naja, zumindest halten sie uns einen wirklich unangenehmen Bettler vom Hals! Mit ihnen schlafen noch bestimmt weitere 8 Personen auf Matratzen unter dem Dach des Besucherzentrums. Sie arbeiten hier und gehen abends nicht nach Hause. Die Stimmung ist recht gut - es wird viel gelacht... Wir verstehen leider nichts... 🙄 Gute Nacht!

    Um 5:30 Uhr rappelt der Wecker. Wir müssen früh raus. Wir haben uns für heute bei Terry in Huehuetenango angemeldet. Es ist schade, diesen traumhaften Ort nach nur kurzer Zeit wieder verlassen zu müssen. Haben halt einen Tag bedingt der kuriosen Hinfahrt verloren. Schade!

    Auf der Pickup-Pritsche geht es mit gut 10 weiteren Leuten, die vermutlich zur Arbeit müssen, wieder nach Lanquin, um von dort mit kurzem Aufenthalt in Coban in einem Ganztagstrip über bekannt miserable Straßen nach Huehuetenango, im Nordwesten Guatemalas zu fahren...

    Während der Fahrt hören wir immer ein Klappern auf dem Busdach. Es stellt sich heraus, dass unsere Rucksäcke nicht richtig befestigt sind. Dann passiert etwas für uns unvorstellbares, der Busbegleiter öffnet während der Fahrt ein Fenster, klettert gekonnt heraus auf das Dach und kommt erst nach getaner Arbeit Kilometer später auf gleichem Weg wieder in den Bus. Verrückt ;-)

    Um 22:00 Uhr fallen wir bei Terry hundemüde ins Bett...
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  • Day78

    Semuc Champey

    November 24, 2017 in Guatemala

    Nach Guatemala City fuhren wir nach Lanquin, um von dort aus einen Ausflug zum Fluss Semuc Champey zu machen. Wir reservierten zwei Nächte im Hostel Vista Verde, das sich wirklich als Schmuckstück herausstellte. Die Anlage ist noch sehr neu und alles sieht sehr gepflegt aus. Wie wir erfuhren, ist es das erste Hostel unter der Leitung einer Maya-Familie, was sie echt sehr gut machen! Sie haben dafür Kredite bei Bank und Verwandten aufgenommen. Am Nachmittag der Ankunft genossen wir bis zum Sonnenuntergang den Pool und den Blick auf die grünen umliegenden Hügel.

    Am nächsten Morgen stiegen wir um 9 Uhr zu zehnt auf die Ladefläche eines Pickups, auf der wir stehend (!) die einstündige Fahrt nach Semuc Champey verbrachten. Diese Art der Fortbewegung ist hier ganz gewöhnlich, meist hängen auch noch einige Männer oder Jungs außen an dem Gestänge, das dem Festhalten auf der Ladefläche dient. Die Fahrt führte durch die grünen Hügel Guatemalas, vorbei an einigen kleinen Dörfern, Kaffee- und Kakaopflanzen und bald erhaschten wir den ersten Blick auf den Fluss. Das einzige krasse Negativhighlight der Fahrt war, der Fahrer ziemlich kaltschnäuzig einen Streuner überfahren hat, der sich dann jaulend ins Dickicht verkroch. Wir könnten es nur fassungslos hinnehmen.

    Als wir ausstiegen wurden wir sogleich von einigen Kindern umringt, die uns Schokolade und Bier verkaufen wollten. Unser Guide meinte, wir sollen ihnen nichts abkaufen, weil sie zu der Zeit eigentlich in der Schule sein sollten. Kinder, die etwas verkaufen begegneten uns auf der Weiterreise hier in Guatemala immer wieder - das kannten wir aus Peru und Bolivien nicht.

    Unten angekommen begann unsere Tour vorerst mit der Durchwanderung einer Höhle.
    Nur mit Badeklamotten und Kerzen ausgestattet ging es zum Eingang, denn es sollte nass und dunkel werden. Zu Beginn bekam jeder mit Kerzenruß eine Kriegsbemalung von unserem Guide ins Gesicht gemalt, wir lernten unseren Schlachtruf und dann konnte es auch sogleich losgehen. Nachdem das Wasser am Anfang knöcheltief war, wurde es schon sehr schnell tiefer und wir mussten mit der einen Hand die Kerze über Wasser halten und mit der anderen uns an einem Seil über uns entlang hangeln damit wir nicht untergingen, so tief war es. Es ging durch flaches und tiefes Wasser, wir stiegen Leitern hoch und krochen durch enge Felsspalten, immer wieder ertönte angeheizt von unserem Guide der Schlachtruf der Gruppe und schließlich endete der Gang an einer Gumpe. Nacheinander kletterten wir zwei Meter auf einen Fels hinauf, oben angekommen schaute man ins Dunkle auf die nur von Kerzenlicht schillernde Wasseroberfläche. Dann hieß es ein bisschen Mut zusammen nehmen, den Schlachtruf rufen und den Sprung wagen. Voller Adrenalin ging es dann wieder zurück, wo schon ein nächstes Highlight auf uns warten sollte.

    Die Badesachen konnten angelassen werden, denn es ging zu einer riesen Schaukel, die einen in hohem Bogen in den Fluss katapultieren sollte. Unser Guide machte es uns einmal vor - sah nicht schwer aus. Dann war Isi an der Reihe. Der Absprung gelang sehr gut doch endete der Sprung mit einem ziemlichen Platscher auf den Bauch - autsch, das tat kurz ganz schön weh. Aber bei den anderen Teilnehmern waren die Haltungsnoten auch nicht besser.
    Den Sprung von der 11 Meter hohen Brücke machten wir dann doch nicht mit.

    Nach dem Mittagessen wanderten wir in etwa 25 Minuten zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man den bekannten Blick über den sehr markanten Pools des Semuc Champey bewundern konnte. Der Fluss verläuft an der Stelle stufenförmig, das Wasser fließt über jede Stufe in einem kleinen Wasserfall nach unten und es bilden sich klare türkisfarbene Becken, die sehr einladend aussahen - ein wunderbarer Blick. Nach ein paar Fotos wollten alle so schnell wie möglich nach unten um dort ins Wasser zu springen. Wir wanderten wieder eine knappe halbe Stunde abwärts, streiften uns unsere Badeklamotten wieder über und sprangen ins kühle Nass. Das war schön! Nach etwa einer Stunde ging es mit dem Pickup wieder zurück zu unserer Unterkunft, wo wir entspannt den Tag ausklingen ließen.
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  • Day120

    Semuc Champey, Guatemala

    February 14, 2017 in Guatemala

    Find Pengiuns only let's me put six photos per footprint, so I'm adding Semuc Champey as a seperate one and to be fair, it deserves it.

    Our hostel offered a guided day trip to this natural wonder for 225 Quetzals ($45NZ), lunch included. Our chariot was a ute with a home made tent-like frame bolted over the tray. We piled in and rode the half hour or so over some horrific roads in the cool air under a hot rising sun. In itself it was a great ride, weaving through the countryside, seeing families and farmers in their daily routines stopping only to shout 'Holà' at us, the giant gringos.

    Our first stop was to venture into the underground. Caving was included in our package so we stipped down to our shorts or bikinis and retied the trainers - a look more unusual the the dreaded sneans. At the entry to the cave we were armed with our only equipment: a candle. It wasn't until we were held up at the entry that we realised our guide hadn't even brought a lighter, which gave us a lot of faith in his preparation... The guides took great pleasure in turning us into warriors with candle-soot face paint. I'm sure they were laughing at as the whole time, cheeky sods.

    Unlike most caves, this one was surprisingly uniform in size and water depth and had a distinct lack of alternate caverns or routes. That or we couldn't see further than our candlelight permitted. This made for easy navigation despite thex wading, swimming, climbing and jumping that was involved. What happens when you climb a waterfall with a candle? Yes it goes out, but keep it safe in your back pocket or tucked in the side of your bikini bottoms and hope that an amigo will give you another light on the other side. The tour culminated in a rock jump into darkness followed by a now heavily congested exit route. Glad to have been the first through!

    Upon exiting we raced for the sunlight, as slow progress and relentless wetting and re-wetting had brought a chill to the bones.

    The next activity was a sketchy and pretty darn massive seated rope swing. It provided outstanding entertainment watching many amatuers attempt to dismount the swing into the racing river below. Many complaints of pain put the girls off, but the boys all had a crack and walked away with only minor bruises and humility.

    Still in recovery, we were marched to the local bridge for another hit of adrenaline. A young and highly abusive Guatemalan boy set the bar for the jump, climbing onto the suspension wire, parading up and down whilst giving us a gutful before dropping a dizzying 10m into the river. Some attitude. Some kahunas. We all jumped, girls included, and were grateful for our shoes on impact once more!

    We're more used to the hustle now and are learning quick and easy ways out, or how to avoid the situation altogether.

    Lunch came and went with little excitement, save for my attempt to pick up a pile of sticks Guatemalan-style (with my head). A different life they lead indeed!

    The afternoon brought us to Semuc Champey, literally the only reason this secluded and so very isolated place is on the tourist trail. Semuc Champey is a series of terraced rock pools, filled with turqoise blue water and schools of those fish that nibble at your toes, creepy! The main river, Rìo Cahabón actually flows underneath the terraces; an impressive tunnel of roaring white water, only just visible to the intrigued tourist.

    It was nice to relax after the hike to get there, swimming, diving, jumping and sliding (barebummed) down the terraces, from pool to pool. The natural beauty speaks for itself in the photos below. We went back the same way we drove in, ever appreciating the friendly and smiling locals.

    All in all it was one of the best days in Central America yet! Definitely worth the hot and bumpy eight hour drives we put ourselves through at each end.
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  • Day16

    Into the Wild...

    September 19, 2017 in Guatemala

    Die letzten beiden Tage waren Abenteuer pur und richtig cool. Die Busfahrt von Flores in die Highlands von Guatemala war teilweise etwas beängstigend, aufgrund der steilen Abhänge & der wenig befestigten Straßen. Zwischendurch wurden wir durch einen umgekippten Lkw aufgehalten,der uns den Weg versperrte. Da weitere 20-30 Guatemalteken auch nicht vorbei kamen, wurde kurzerhand der Lkw so lange gewackelt und gedrückt bis sich seitlich eine Fahrrinne ergeben hatte - pragmatischer Ansatz. I like!

    Das letzte Stück in unser ziemlich abgelegenes Hostel mussten wir mit einem Pick up auf der Ladefläche zurücklegen. Die Strecke von 9km dauerte aufgrund der schlechten Straße (man stelle sich einen steilen Forstweg vor) ca. 45 Minuten. Natürlich fing es zwischendurch nicht zu knapp an zu regnen und die Dämmerung setzte auch ein...wer schonmal den Film wrong turn gesehen hat, weiß wie unser Kopfkino aussah. Vor allem als wir zu kippen drohten und ein Reifen feststeckte und kurze Zeit später ein Einheimischer inmitten der waldigen Wildnis auf einmal hinter uns her rannte.
    Als wir ankamen wurden wir aber von der Idylle beeindruckt, die sich am nächsten Morgen noch mehr präsentierte. In einer Tour haben wir dann gleich noch die Wasserterrassen von Semuc Champey besichtigt. Wunderschön!
    Das wohl krasseste Erlebnis hatten wir dann nachmittags, als es für eine Stunde mit einem Guide in eine Höhle ging - Ohne Licht, nur mit einer Kerze, inklusive schwimmen und tauchen. Das war wirklich ein Abenteuer, denn man wusste nicht was einen erwartet und musste dem Guide blind vertrauen. Aber es hat sich gelohnt - unbeschreiblich und ein must do before you die!

    Xoxo
    Cloud
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  • Day8

    Semuc Champey

    March 7, 2016 in Guatemala

    From Lanquín, a tour took us to the 9km away natural monument Semuc Champey. We first had a 40 minute hike to a view point, then went back down to swim down a part of the river, jumping from one step into the other. After lunch, we went into a bat cave, only lighting our way with candles. It was a continuous change between walking through knee-deep water, climbing up and down ladders and swimming (all holding the candle). At the end we tubed down the river back to our starting - of course provided with beer.
    The only sad thing about this otherwise perfect day, was that we were sold the beer by 14 year old boys. Even worse were the maybe 8 year old girls that wanted to sell us chocolate, which tried to convince us in Spanish, English and even French and German.
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  • Day147

    Guatemala, Semuc Champey

    February 19 in Guatemala

    Meine Riese ging weiter Richtung Norden in den Dschungel nach Lanquin. Die Straßen wurden allmählich immer schlechter und die letzte Stunde sind wir nicht schneller als 20 km/h gefahren. Aber sicher angekommen! In meiner Lodge mit Kakerlaken, lauter Musik und keinem Klopapier wurden Shuttle zu Semuc Champey arrangiert. Man bekommt ohne große Probleme bis zu 25 Leute in/auf einen Pickup. Eine gute halbe Stunde ging es tiefer in den Dschungel zu dem terrassenförmigen Fluss. Hier hat man sich zum Mirador hoch gekämpft bei 30° C und 80% Luftfeuchtigkeit. Netterweise konnte man oben Melone und Co kaufen. Über rutschige Steine und durch Schlamm ging es dann runter zum baden :-)  Read more

  • Day16

    Semuc Champey

    January 12, 2017 in Guatemala

    From Lanquin I took a tour to Semuc Champey. It's a series of natural pools in a "bridge" from lime rock over the Rio Cahabón. Which means the actual river is running below the lime rock. Just some water runs over the rocks forming clear pools which are connected by little waterfalls.
    The tour actually started with a jump of a bridge just outside the parc. I knew if i start thinking about it, I might not do it. So I just climbed up on the railing and jumped. Free falling for 10 meters takes longer than I thought. I even had enough time to think about how best to touch the water. But not enough to actually change my position.
    Inside the park we first made our way up to a lookout point overlooking the pools. From there we climbed down to jump into one of the highest pools and then slide down the little waterfalls to the lowest one. I always thought it must hurt to slide down natural stone slides. And yes, it still does 2 days later. But it was still fun ;)
    To get to the park and back to the hostel later we took the pick up truck again. Why don't we do this at home? You can fit a lot more people in one car, if they are standing on the back of a truck.
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You might also know this place by the following names:

Semuc Champey

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