Guatemala
Xepach

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Travelers at this place
  • Day56

    Hot Pools & Freizeitparks

    February 24 in Guatemala ⋅ ☀️ 17 °C

    In der Nähe der Stadt Quetzaltenango befinden sich drei tolle Freizeitparks, die alle staatlich mit finanziert sind (eine Art Vergnügungssteuer) und dadurch sehr geringe Eintrittspreise haben und zugleich kreativ und neuwertig gestaltet waren. Wir hatten die Parks für ca. 12€ p.P. fast für uns allein. An zwei Tagen besuchten wir zwei unterschiedliche Parks, der Park „Xejuyup“ war ein Mix aus einem Wasserpark und einem Tierpark mit vielen Fahrgeschäften. Die Tiere waren in einem groß angelegten Areal aus Scheunen und einem riesigen Vogelhaus mit Hängebrücke und Wasserfall, es gab einen Obst- und Gemüsegarten zum Selberpflücken und die Fahrgeschäfte waren im Dschungelstil angelegt. Alles mit sehr viel Liebe zum Detail.

    Der zweite Park „Xetulul“ war ein vergleichbarer Park, mit den bei uns in Deutschland bekannten Vergnügungsparks, nur dass wir an keinem Fahrgeschäft anstehen mussten und der Park keinesfalls überfüllt war. Dieser Park war thematisch an europäische Länder angelehnt, so liefen wir z.B. durch Italien, Deutschland und Frankreich. Außerdem gab es verschiedene Shows, die man besuchen konnte.

    Einen Tag fuhren wir zu einem Krankenhaus der nicht staatlich geförderten und non-profit Organisation „Apevihs“, bei dem Christian & Claudia durch ihren Förderverein einen Termin hatten, als potentielles zu unterstützendes Projekt. Das Krankenhaus hat es sich zum Ziel gesetzt, Familien mit unterernährten Kindern zu helfen, denn dies ist ein ernstzunehmendes Problem in Guatemala. Das Krankenhaus ist erst im Aufbau und die Initiatoren versuchen durch Hilfsorganisationen und anderweitige Spenden den Ausbau weiter voranzutreiben. Bisher gibt es dort zwei Praxen, die auf die Unterernährung von Kindern und die Betreuung und Unterstützung von Schwangeren spezialisiert sind. Ziel ist es, weiteres Geld zu generieren, um den Kindern eine stationäre Aufnahme zu ermöglichen. Hier wurde uns vor Augen gehalten, wie gut es uns überhaupt geht und vielleicht sollte ich in Zukunft auch bewusster mit meinem Essen umgehen.

    Am selben Tag fuhren wir noch ins Hochland, zu natürlichen, heißen Quellen, die durch vulkanische Aktivitäten entstehen. Dort war es zunächst deutlich kühler als im Tal, bis wir bibbernd in die heißen Pools stiegen. Die Pools dampften in einer mystischen Umgebung aus einer nebelverhangenen Berglandschaft, mit grün bewachsenen Wäldern. Hier verbrachten wir viel Zeit, bis unsere Haut schon komplett schrumpelig war.

    Die Zeit in dieser Region Guatemalas mit unseren Travelbuddies war sehr inspirierend, informativ und ereignisreich. Es verschlägt nur wenige Touristen hierher und durch die vielen Informationen von Claudia und Christian, haben wir noch mal eine ganz neue Sicht auf Guatemala bekommen.

    Wir haben sehr viel über das Leben und die Ansichten der Einheimischen erfahren, aber auch über die vielen Probleme des Landes. Guatemala hat uns mit seinen herzlichen Menschen, der wunderschönen Natur und den Erlebnissen verzaubert.

    Nach einer letzten gemeinsamen Nacht im Haus von Claudias Mutter in Guatemala City, startet heute unser Flieger nach Kolumbien!

    Gracias Guatemala!!!

    Hasta luego!
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  • Day140

    Vulkan Santa María

    April 23, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute ging es hoch hinaus auf den knapp 3.800m hohen Vulkan Santa María. Früh morgens um 6 Uhr starteten wir unsere Tour zunächst mit dem Chickenbus von Quetzaltenango aus nach Pinal am Fuße des Vulkans. Gegen 7 Uhr konnten wir dann die knapp 4 stündige Wanderung mit 1.300 Höhenmetern starten. Die Strapazen des Aufstiegs sollten sich lohnen, denn oben angekommen wurden wir mit einem sagenhaften 360 Grad Blick belohnt. In Richtung Norden konnten wir den höchsten Berg Zentralamerikas (Tajumulco) mit seinen 4.200m sehen, im Süden den Rest der Vulkankette mit dem dauerhaft aktiven Fuego. Hinter uns im Tal das Stadtgebiet Quetzaltenangos und vor uns ein riesiges Wolkenfeld, dass uns den Blick zum Pazifik und auf den aktiven Nachbarvulkan Santiaguito verwehrte. Der allerdings schoss seine Aschewolken sogar durch das dichte Wolkefeld... Ein spektakulärer Anblick!Read more

    Meine Lieben. 😍 [Mami]

    4/24/21Reply
     
  • Day82

    Xela, Vulkanbesteigung Santiuaguito

    November 11, 2017 in Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    Sind heute um halb 5 morgens aufgestanden in der Kälte, und haben alles angezogen was wir hatten, 2 Liter Wasser sollten wir mitnehmen, Medizin, ich Asthmaspray, und Stirnlampe. Am Tor wartete Daniel, ein Indigena bereits. Wir holten noch 2 Kanadierinnen ab, Anni und Amanda. Es sollte nur 1,5 Stunden Aufstieg sein, insgesamt ca. 3,5 Stunden hiking, der Weg war sehr beschwerlich. Wir stiegen auf den Vulkan Santa Maria, (aber nicht zur Spitze, sondern um den Berg etwas herum zum Mirador) der war anfangs sehr steil, puh, ich kriegte keine Luft, von 2330 auf ca. 2700 zum Aussichtspunkt um den einzigen aktiven Vulkan in Amerika, den Santiaguito zu beobachen. Auf dem Weg trafen wir Leute, die oben übernachtet hatten, die Nacht hatte es mächtig gerumpelt. Mit meiner starken Erkältung und der Höhe, das ging fast gar nicht. Dauernd mussten die anderen auf mich warten, ich japste nach Luft, alle nahmen mir Gepäck ab. Wie lieb und verständnisvoll. Amanda ist Paramedic und selbst krank wegen Borreliose seit ca. 2 Jahren und hat viel Verständnis. Sie schien mir aber sehr fit. Das letzte Stück war dann eher flacher und ich konnte wieder Worte wechseln. Oben war es windig, schattig und kalt. Daniel ließ uns die letzten Schritte blind laufen, damit wir überrascht wären von der Aussicht, sie war so eindrucksvoll. Er konnte uns oben ein Käffchen und wir frühstücken und er sang damit der Vulkan für uns ausspuckt und stärker speit. Nach fast ne Stunde passierte das tatsächlich und es hörte sich an wie Meeresbrecherrauschen. Wunderschön. Daniel verstanden sich auf auf Fotoposing, Witze und später auf die Vogelbeobachtung, es gibt vlt. 700 wunderschöne bunte z.T. winzige Vögelchen.
    Um 12 sind wir heimgefahren, es hat sich gelohnt. Weil unsere Hausfrau heute weggefahren ist mussten wir Essen gehen, in einem typischen Restaurant war es sehr lecker. Tortillas, papas, pollo, ensalada.
    Danach habe ich meine 70jährige Lehrerin zuhause besucht , sie zum Kaffee eingeladen und ihr noch etwas Geld gelassen für einen Kuchen für ihre Enkelin. Die Tochter ist alleinerziehend und hat epil. Anfälle. Sie leben in erbärmlichen auch dreckigen Umständen. Da würde ich erstmal nen Putzfimmel bekommen.
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  • Day323

    Volcán Santa María, Guatemala

    April 4, 2017 in Guatemala ⋅ ☀️ 21 °C

    After a night (or half a night in my case, due to a severe case of my indigestion catching up after weeks of painkillers and antibiotics) in the Xela McDonald's car park we drove down a dusty dirt road until it turned into a rough track. Knowing we couldn't cheat and gain any more altitude we pulled into a farmers front yard. That left us with over 1,300m to climb, and we know from experience that 1,000m is a tough day in the saddle.

    Despite much differing advice we decided to go without a guide, mainly as this was the one volcano with a Google Map route and we weren't overly concerned about the vague reports of robberies. The trail started easily enough and wound upwards reasonably gently through some impressive farmlands etched into the lower slopes.

    After a couple of hours of reasonably hard slog we reached the shoulder, where the nice old man on a horse waited for us to make sure we took the right route, although it was hard to miss the massive conical peak towering above us. The trail soon got even steeper & dustier, and I was glad of my newly acquired hiking poles (which I was hoping would help me avoid my back issues) . We really felt the thin air as we slowly ascended, and needed to stop to catch our breath at almost every switchback turn.

    After 4 really tough hours we finally reached the summit at over 3,700m, and found it covered with flowers and indigenous shrines. It was a truly stunning 360 degree view, with a thick layer of clouds several hundred metres below us. We were expecting cold & windy but it was a glorious day and we spent a good while up there enjoying the view and tucking into lunch.

    Coming down was a breeze as the thin air didn't matter and we were down in about half the time. I was pretty amazed I made it considering how rough a night I'd had, but my back was in good shape, although the rest of me was pretty beat. Unfortunately there was no hot shower to sooth away the ashes and pains, and we had to make do with an authentic farmers shower from the plastic tubs in their outdoor sink.

    Cleaned and fed we collapsed into a blissful sleep, proud of having summited on one of the harder hikes we've done. Fortunately you tend to remember the amazing views rather than the slog it was to get them.
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You might also know this place by the following names:

Xepach