Wer zum Reisen zu alt ist, ist zum Sterben bereit.
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  • Day9

    Von der schroffen Felswelt zum Alphorn

    July 30 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Nachdem ich heute morgen in Jostedalen mit den schneebedeckten Bergen aufgebrochen bin, sieht es jetzt wie in Bayern aus. In Oppdal gibt es dann sogar Moschusochsen in freier Wildbahn.

    Zwischendurch auf der Fahrt in Jotunheimen musste ich über einen Pass/Hochebene. 6 Grad waren da schon eine Hausnummer.

    In der Facebook Motorrad Gruppe hat einer einen Bericht gelesen, dass Norwegen schon überfüllt ist. Auf diesem Campingplatz sind man gerade 7 Stellplätze belegt
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  • Day6

    Flam Bahn oder nicht

    July 27 in Norway ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute war es entgegen meiner Wetter App weitgehend trocken. So konnten ich einige Sachen noch trocken verstauen.

    Die norwegischen Strassenbauer haben mich heute zweimal überrascht. Zweimal hatte ich einen Kreisverkehr im Tunnel und einmal bin ich im Tunnel einen kompletten 360 Grad Kreis gefahren (eine Steigung, wie sie auch in manchen Hochgaragen vorkommt).

    Mittlerweile bin ich in Flaam angekommen. Eigentlich war das kein besonderes Ziel von mir, aber der Campingplatz hier hatte gute Rezensionen und da bin ich dann einen minimalen Umweg gefahren. Flaam zeichnet sich durch einen Bahnhof aus und eine historische Bahn, die durch das Flaam Tal führt. Die hat mich eigenlich nicht gereizt, aber ein anderer Motorradfahrer hat mir erzählt, dass es eine extreme zipline mit 1300 Meter Länge hier gibt. Das muss ich mir mal überlegen.
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  • Day6

    Auf zum Jostedalen Gletscher

    July 27 in Norway ⋅ ⛅ 12 °C

    Kurz bevor der Regen losging habe ich den Campingplatz beim Jostedalen Gletscher erreicht. Morgen werde ich dann zum Gletscher gehen / fahren. Man kann zunächst eine Mautpflichtige Strasse fahren und dann mit dem Boot. Obwohl wir nur ca 500-600 Meter hier beim Gletscher hoch liegen, reicht er bis auf die Höhe (Das war allerdings auch ein Grund, heute eine Hütte zu nehmen. Es könnte etwas kälter werden).Read more

  • Day5

    Regen, Regen,...

    July 26 in Norway ⋅ 🌧 16 °C

    Seit heute morgen ist es am regnen. Auf der Fahrt habe ich bei jedem Pass gehofft, dass es dahinter anders wird. Die Hoffnung musste ich allerdings jedesmal begraben

    Die Gegend war sehr schön. Manchmal habe ich mich allerdings wie ein Maulwurf gefühlt. Ca. 40 Tunnel habe ich durchfahren. Im Schnitt war jeder mindestens einen halben Kilometer lang. Hinzu kam eine Fähre, wo sie kein Geld bei mir kassiert haben. Das Schönste waren allerdings die unzähmbare Wasserfälle. Reisende, imposant herabstürzend oder einfach aus dem Schnee abfließend.

    Ich wollte mir eigentlich eine Hütte mieten. Auf dem Campingplatz haben sie mir ein Sonderangebot gemacht. Statt 200 Euro sollte ich nur 140 zahlen. Ich habe dankend abgelehnt und mein Zelt aufgestellt. Danach habe ich mir einen Burger für 17 Euro reingezogen.

    Beim Video interessiert nur der Ton. Es ist das was ich höre, während ich gerade meinen Kaffee trinke
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  • Day4

    Wanderung zum Preikestolen

    July 25 in Norway ⋅ ⛅ 12 °C

    Ich hatte mich gestern entschieden hier auf dem Campingplatz noch einen Tag länger zu bleiben und die Wanderung zum Preikestolen zu machen. Der Preikestolen ist ein Felsplateau von dem man einen wunderschönen Blick auf den Lyse Fjord hat. Angeblich wandert man 2,5 Std hin und 2,5 Std zurück.

    Ich bin vom Campingplatz aus gewandert und hatte nochmal 4 + 4 km für den Hin- und Rückweg. Also ich bin um 12:00 Uhr wieder auf dem Campingplatz gewesen

    Es war wunderschönes Wetter. Aus diesem Grund ware wahrscheinlich auch viele Menschen unterwegs. Es zog sich eine mehr oder weniger dichte Kette bis zum Plateau. Ich hatte das aber erwartet und war deswegen auch nicht negativ überrrascht. Interessant war die Zusammensetzung der Altersgruppen. Ältere Leute (wie ich) waren eher selten. Die jüngste schätze ich mal so auf drei Jahre. Sie wird allerdings lange Arme heute Abend haben, weil Papa und Mama sie mehr an den Armen hochgezogen haben, als dass sie selbst gelaufen ist. Es waren zudem viele Hunde dabei. Vom 20 cm Pinscher bis zum Schäferhund. Dies ist umso erstaunlicher, weil viele Treppenstufen (Felsbrocken) ca. 30 -20 cm groß waren
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  • Day3

    Trotz Regen in der Nacht ist heute super

    July 24 in Norway ⋅ ☀️ 15 °C

    In der Nacht hat es am laufenden Band geschüttet. Heute war den ganzen Tag Sonnenschein und die Gegend war einfach nur berauschend. Ich hatte eine weiße Straße geplant zu fahren. Alles deutete darauf hin dass es eine Piste ist. Tatsächlich war es eine schmale aber neue Straße, die sich durch das Gebirge schlängelte. Immer wieder fuhr man an reinem weißen Schnee vorbei, der sich mit reißenden Bächen und Flüssen abwechselte.

    Übrigens Corona, was ist das. Auf der Fähre war der komplette Schlafraum belegt und Masken sind in Norwegen scheinbar ein Fremdwort. Dafür ist überall Desinfektionsmittel.
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  • Day2

    So kalt hatte ich es nicht erwartet

    July 23 in Norway ⋅ ⛅ 19 °C

    Als ich heute Nacht so gegen 3 Uhr die Fähre verlassen habe, da freute mich als erstes der klare Himmel. Als ich dann beim Fahren mal das Thermometer abgelesen habe da standen da 4 Grad. Um 8 waren es nur 7 Grad. Entschädigt wurde ich von dem Sonnenaufgang. Irgendwann habe ich mich erstmal ein Stündchen hingelegt auf einer Wiese.
    Mittlerweile bin ich frisch geduscht (kostet nur schlappe 2 Euro hier auf dem Campingplatz.

    Morgen muss ich mir erstmal Kronen besorgen
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  • Day0

    Rückblick der Vorbereitungen

    July 21 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Eigentlich dachte ich, daß ich für die Reise keine großen Vorbereitung benötige. Dies war im Prinzip auch richtig. Nachdem Norwegen die Einreise frei gegeben hatte, habe ich die Fähre gebucht und die Vorbereitungen etwas schleifen lassen.

    Es ging dann mit dem Reifenwechsel los. Die Werkstatt hatte weder eine Probefahrt gemacht noch nach dem 4 Augen Prinzip gearbeitet. Bei meiner ersten Bremsung hatte ich ein Totalversagen der Vorderbremse. Weder waren die Schrauben der Bremssättel angezogen noch war die Bremse solange betätigt worden, bis die Bremsbacken an der Scheibe anlagen.

    Dann hatte ich mir überlegt, die Stromversorgung der usb Buchsen direkt an die Batterie zu koppeln. Leider habe ich dabei die 50 A Sicherung zerlegt. Natürlich ist das eine Spezialsicherung und die musste ich drei Tage vor Abreise besorgen.

    Mittlerweile sitze ich im Wohnzimmer und warte auf die Abfahrt morgen. Noch ein letztes Mal Fernsehen.
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