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  • Day39

    Havanna nach Viñales

    January 4, 2018 in Cuba ⋅ 🌬 32 °C

    Die Distanz ist etwa 200 km in westlicher Richtung. Beim km-Stand 75486 sind wir losgefahren. Statt Autopista sind wir einer kurvenreichen Nebenstraße im Norden der Insel gefolgt. Wir sind durch viele Dörfer gekommen, die mich eher an Afrika erinnert haben. Typisch für Kuba- hier gibt es schlicht nirgendwo für Touristen irgendwas zu kaufen. Supermärkte nach europäischen Vorstellungen gibt es hier ebenso wenig wie Tante-Emma-Läden. Selbst in Afrika gibt es das. Aber nicht hier. Die Menschen bekommen ihre Waren offensichtlich in einer Kooperative. Kann aber auch sein, dass wir solche Tante Emma Läden schlicht übersehen haben, da es in Kuba kaum Reklame gibt. Die Leute wissen einfach, wohin sie gehen müssen um verfügbare Waren zu bekommen.

    Kurz vor unserem Ziel sind wir noch in einem typischen Kuba Restaurant gewesen und haben zwar frischen Fisch bekommen, aber der Rest war gewöhnungsbedürftig. Natürlich fließt auch hier der Rum in Strömen. Die Einheimischen bringen ihre eigene Rumflasche mit und kaufen nur noch die Cola. Autofahren und Promille scheint in Kuba kein Thema sein. Und das Preis/Leistungsverhältnis hat leider auch nicht gepasst in diesem Restaurant. Man muss als Tourist realistisch bleiben und tendenziell den Empfehlungen des Reiseführers folgen. Auch wenn das Essen dann eher europäisch wird. Um 15:30 sind wir dann in unserer kleinen Familiengeführten Unterkunft Villa "El Carretero" in Viñales angekommen. Heidi ist super an (fast) allen Schlaglöchern vorbeigefahren. Die Villa ist zwar keine Villa, wie zuvor in Havanna, aber es ist hier auch ganz nett und familiär. Der Ort besteht im Prinzip aus einer langen Straße. Wir werden den Ort jetzt mal erwandern.

    17:30h:
    Der Ort ist nett aber leidet auch unter einem touristischen Overkill. Das liegt wohl daran, dass die Landschaft rundherum UNESCO Weltkulturerbe ist. Hier wächst der legendäre grün-silbrig schimmernde Tabak auf flachen Feldern zwischen steil aufragenden, schroffen Kegelfelsen, den "Mogotes".

    19:30h:
    Heute Abend haben wir dann wieder sehr gut und extrem preiswert gegessen. Aber es war touristisches- und europäisches Essen.

    Editiert am 07.03.2018
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