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  • Day15

    Southern Pantanal

    February 12, 2020 in Brazil ⋅ 🌧 30 °C

    Dragoman Itinerary
    Day 10 to 11: Southern Pantanal (Wed 12 Feb to Thu 13 Feb)

    Today we have a short drive to Brazil's amazing Southern Pantanal region, where we visit a local eco-tourism ranch (or 'fazenda'). Estimated Drive Time - 3-4 hours. We will spend 2 nights here and have a comprehensive package of included activities such as exploring the beautiful surrounding countryside on horseback, trips down the wildlife-abundant rivers in boats and canoes, and safaris on the ranch's trucks and on foot where we hope to spot capybaras, caimans, and (if we are very lucky) jaguars and ocelots. Our stay here is an incredible highlight! In the Southern Pantanal we will stay in dorm accommodation in a well equipped lodge with all the meals and activities included. Activity: 2 night wildlife safari into the Pantanal - Included in Kitty. About Southern Pantanal: The Pantanal is a vast wetland that covers much of inland central and southern Brazil - it is formed of a huge gently-sloping depression surrounded by rolling highlands, so the water from thousands of small rivers runs off from the highlands to collect in the basin before draining out into the Paraguay River. The Pantanal was a predominantly agricultural area, dotted with cattle ranches known locally as "Fazenda" - having realised the importance of their home as a unique habitat for wildlife, many of the Fazendas have opened up for eco-tourism in recent years and offer safaris and tours of the area. The wildlife here is staggering, and there is probably nowhere else in South America where you'll be able to see as many indigenous species. There are over 250 different species of birds that have been recorded here, including parakeets, macaws, owls, kingfishers, ibis, storks, kites and hawks, hummingbirds and more, and there are prolific numbers of caiman, anacondas, iguanas, two species of anteaters, ocelots, jaguars, tapirs, giant river otters and thousands of marsh deer. One of the easier animals to spot is the capybara, a giant guinea-pig-type rodent that grows up to 60 kgs and lives in large herds in the swamp.

    12.02.2020
    Wir kommen bereits gegen 11:00 Uhr an und müssen mit Armeen von Mücken in den nächsten zwei Tagen leben. Ohne viel Mückenspray geht hier nichts. Ich konnte auf dem Weg zur Fazenda auf dem „roofseat” sitzen. Das sind vier Sitze im hinteren Bereich außerhalb des Trucks. Das geht aber nur bei Fahrtwind. Sonst ist die Hitze nicht auszuhalten. Nachmittags machen wir die erste Safari (siehe separaten Footprint). Auf der Fazenda erhalten wir komplette Verpflegung mittags, nachmittags und abends. Das ist deutlich mehr als DRAGOMAN Standart. Abends gab es ein Barbecue mit gutem Steakfleisch. Vorher war Tanzen angesagt. Ich habe mir dann noch meine vierte Flasche Heinecken getrunken, um die echte Bettschwere zu bekommen.

    13.02.02020
    Die Nacht in der fünfköpfigen Männer WG ist angenehmer als gedacht. Paddeln auf dem stehenden Gewässer ist eine schweißtreibende Angelegenheit und nichts, was ich zweimal tun müsste - siehe separaten Footprint.

    Heidi:
    Es ist wieder eine lange Fahrt, das Pantanal ist weit entfernt von Bonito. Das Land ist riesig und fast an jedem Tag steht eine lange Fahrt an. Im Schnitt sind wir 10-14 Stunden unterwegs mit einigen Stopps an Raststätten. Was findet man zum Pantanal im Reiseführer oder im Internet? Es ist ein gigantisches Binnensumpfgebiet, so groß wie der westliche Teil unseres schönen Deutschlands. Ein Sumpfgebiet ist es hauptsächlich in der Regenzeit. Dann wird das riesige Gebiet überschwemmt vom Wasser des Rio Paraguai. Durch seine einmalige Artenvielfalt an Vögeln, Tieren und Pflanzen wurde es 2000 zum Weltnaturerbe ernannt. Das Gebiet steht unter Naturschutz, ist aber durch Industrialisierung immer noch gefährdet. Die Attraktion unter den Tierarten sind die Brillenkaimane, Wasserschweine, Piranhas und nicht zuletzt der Jaguar.
    Wir hoffen, dass wir auf unserer Tour einen Jaguar beobachten können.
    In den 70er und 80er Jahren wurden hier massenweise Kaimane und Jaguare abgeschossen. Heute ist das verboten. Die Besitzer der Fazendas erkennen immer mehr welch gute Einnahmequelle die Touristen sein können und da ist so ein Highlight wie ein Jaguar natürlich wichtig. Das ist auch in unserer Fazenda „San Francisco“ so. Die Besitzer sind vor langer Zeit eingewanderte Italiener, die jetzt von Rinderherden; Sojaanbau und Tourismus leben. Die haben das ganz gut gemacht. Es gibt mehrere Häuschen mit Mehrbettzimmern, ein Pool zum Abkühlen und auch eine gute Verpflegung. Am ersten Abend vor dem Essen - wie so oft - das übliche „Kulturprogramm“. Es werden Tänze vorgeführt und wir Touristen werden natürlich mit einbezogen. Mit vier weiteren „Mädels“ im Zimmer schlafen ist ganz ok, besser als Zelt. Abschreckend sind die Schwärme von Mücken. Es ist grad Regenzeit und da ist es ganz besonders schlimm. Ich fühle mich wie eine wandelnde Autan-Flasche. Die Viecher erkennen selbst die kleinste Stelle, die man nicht eingesprüht hat und stechen sogar durch die Kleidung.
    Auch im Pool ist man nicht sicher, schließlich ist der Kopf über Wasser.
    Aber da müssen wir eben durch.

    Editiert am 09.11.2020
    Text von Wolfgang und Heidi
    ÖFFENTLICH
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