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134 days Panamerica 3

Juli - Dezember 2019
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  • Day134

    Fazit der Panamerika und Dom Rep

    December 9, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 0 °C

    Das waren drei Reiseerfahrungen in einer Reise kombiniert:

    1.) Die außergewöhnlichen Nationalparks von Nordamerika
    2.) Zentralamerika mit seiner kolonialen Vergangenheit und bis Guatemala die Maya Vergangenheit.
    3.) Anhang: Strandurlaub an der Punta Cana in der Dominikanischen Republik war gut, aber eine Woche zu lang.
    In Alaska und Kanada kann man nicht an „jeder Ecke“ Alkohol kaufen. Man muss in „Liquour stores“ . Bier und Wein ist dort tendenziell doppelt so teuer wie zu Hause. Und abends bei den frischen Außentemperaturen Wein aus Plastikbechern zu trinken, entspricht nicht meinem Verständnis von „gemütlichem Trinken“. Und eine Zeitlang „trocken zu sein“ kann auch nicht schaden.

    Die Küche in Zentralamerika ist deutlich variantenreicher als die „Burger Mentalität“ von Nordamerika. Dennoch kann die vielgelobte mexikanische Küche bei mir keine Begeisterung hervorrufen. Wir hatten aber teilweise sehr gutes (eher europäisches) Gourmet Essen in sehr guten Restaurants. Und das zu vertretbaren Preisen.

    WIFI und Internet Geschwindigkeit war in Zentralamerika generell besser als in Nordamerika auf den camp grounds. Speziell in Hostels, wo viele junge Leute absteigen war das meistens optimal.

    Wer solche Reisen macht, muß sich von einer deutschen Frühstücks Kultur verabschieden. Viele Hotels in Nord- und manchmal auch in Zentralamerika bieten nicht einmal Frühstück an

    Der Sonnenuntergang hat sich von Nord nach Süd deutlich verschoben. Wenn das Licht Anfang August in Alaska erst spät am Abend verschwunden war, hatten wir Anfang November in Costa Rica bereits Dunkelheit kurz nach 17 Uhr. In der Dominikanischen Republik war der Sonnenuntergang am 30.11. dann wieder gegen 18 Uhr.

    Wetter:
    Leider hat uns im Denali Nationalpark in Alaska das Glück mit dem Wetter verlassen. Wir hatten nur Regen und haben das Gebirgsmassiv schlicht nicht sehen können. Sonst wäre dieser Nationalpark sicher auch ein echtes Highlight geworden. Aber glücklicherweise konnte ich den gewaltigen Berg „Mc. Kinsey“ (Denali). beim Landeanflug mit Condor sehen. Wir haben den über 5.000 Meter Berg in etwa Gipfelhöhe einmal komplett umrundet. Das Entschädigt etwas für das, was Condor mit mir beim Check-in in Frankfurt gemacht hat. Die Nächte im Zelt waren von Alaska bis nach Yellowstone oft sehr frisch“. Tagsüber war ok, aber für mich noch kein „kurze Hosen“ Wetter.
    Weiter südlich in den Trockengebieten der USA wurde es deutlich wärmer. In Phoenix, Arizona, sogar extrem heiß. Ab México wurde es konstant wärmer, aber es hat dann auch deutlich öfter geregnet. Aber auch in Zentralamerika wurde es in Höhenlagen, wie Monteverde in Costa Rica, frischer und meistens auch nasser werden. In der Dominikanischen Republik hatten wir optimales „ Badehosenwetter“.

    Kurioses:
    Wir haben die Nachricht erhalten das Yvonne (eine drahtige 74 jährige aus Australien den falschen Flug von New York nach Antigua Island in der Karibik genommen hat. So was kann passieren, wenn man einem Reisebüro den Auftrag erteilt einen Flug nach Antigua zu buchen. Diese Deppen können nicht unterscheiden zwischen Antigua in Guatemala und der Insel Antigua in der Karibik. Zum Glück hat sie die Mehrkosten erstattet bekommen und hat es mit Humor ertragen.

    Ausrüstung:
    - Der Regenschirm ist sinnvoll.
    - Wasserdichte Wanderschuhe oder Gore-Tec Laufschuhe sind zwingend erforderlich.
    -wirklich wasserdichte Wanderausrüstung mit Kapuze
    - Handschuhe (zum Arbeiten und für kalte Nächte)
    - Unverzichtbar: Offline Karten von Maps.me
    - NEU: Kleiner Rucksack mit integriertem 2 Liter Trinkbehälter und Mundstück / „Shape-Shift 2L Hydration Reservoir“
    - Ein Muß: Nackenstütze
    - Reserve Stirnlampe

    Verloren auf der ganzen Reise:
    - Ein Zahnputzset (Alaska)
    - Ein Outdoor T-Shirt (Belize)
    - Einen Schirm (Kanada?)
    - Stirnlampe (Nicaragua)
    - Sonnenbrille von Heidi (Nicaragua)

    WhatsApp group chat during the trip:
    Immer wenn WIFI verfügbar war hat die Gruppe intensiv wichtige und weniger wichtige Informationen ausgetauscht. So wurden meist auch Bilder ausgetauscht. Das ist ein enormer Fortschritt gegenüber früheren Reisen. Ich kommuniziere auch via Facebook mit vielen aktuellen oder früheren Mitreisenden.

    Gesundheit
    „cook it, peel it, or leave it”. Dieser uralte Begriff der Kolonial Engländer ist uns seit langem bewusst. Immer wenn wenn man in Regionen außerhalb der westlichen Kulturwelt kommt, wird es gefährlich mit verseuchtem Leitungswasser. Trotzdem bieten Restaurants in diesen Regionen schmackhaften Salat an, der jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit verunreinigtem Wasser gewaschen wird. Laut Arzt in Costa Rica gibt es in ganz Zentral- und Südamerika nur zwei Länder mit sicherem Leitungswasser: Costa Rica und Chile! Trotzdem halte ich mich nicht immer an diese extrem wichtige Regel. Die Konsequenzen habe ich auf dieser Reise in Nicaragua leidvoll erfahren müssen. Natürlich gibt es noch diverse unklare Infektionsvarianten in diesen Regionen.

    Heidi war mit “Dengue fiver” einige Tage in Guatemala kaum Handlungsfähig. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur starken Husten und eine tropfend Nase. Zu Hause ist das schon unangehm. Aber hier auf Reisen, wo es nahezu permanent weiter geht, kann das schon eine Qual sein. In Antigua mussten wir Heidi dann in einem privaten Hospital behandeln lassen. She is fine now! She fetched „only Dengue fiver and some Salmonella“. But due to the doctor and some pills from Bayer she will be back on the stage very soon.

    Ich habe mir in Nicaragua eine schwere Infektion zugezogen und mußte für einen Tag komplett flach liegen. Mit vielen Pillen und fünf Antibiotika Infusionen war ich dann nach ca. 4 Tagen in Costa Rica wieder der Alte.

    Glücklicherweise ist meine langwierige Hautkrankheit an meinen Fingerkuppen zwischenzeitlich total verschwunden. Auch meine Nackenversteifung ist so gut wie verschwunden.

    Probleme:
    Mein fake flight to Costa Rica:
    - ich werde mein Geld (103 Euro) von Condor zurück fordern. Bin gespannt wie die reagieren werden. 13.09.2019 eMail von Condor: „In unseren Beförderungsbedingungen ist festgelegt, dass jeder Fluggast selbst verantwortlich dafür ist, die Reisevorschriften, wie z. B. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen, einzuhalten.
    Vor jedem Abflug prüfen wir die Reisedokumente unserer Fluggäste. Falls wir Reisende ohne vollständige Unterlagen befördern, haften wir als Fluggesellschaft für mögliche Folgekosten, wie Konventionalstrafen oder Rückflug. Leider konnten Sie kein Flugticket innerhalb der ESTA Zeit aus den USA vorlegen. Entsprechend unseren Richtlinien wurde Ihnen die Beförderung verweigert. Wir vertrauen dahingehend unseren Mitarbeitern am Flughafen vollends. Diese haben Ihnen nicht ohne einen bestimmten Grund die Einreise verweigert. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir uns strikt an die Einreisebestimmungen der Zielländer halten. Diese erfahren Sie vor Ihrer Abreise beim Auswärtigen Amt sowie u. a. bei der Botschaft Ihres Reiselandes.“ Mit dieser Aussage gebe ich mich aber nicht zufrieden!

    Pleite Thomas Cook:
    Unsere Weiterreise von Panama City ist erst mal unklar. Bis 31.10.2019 sind alle Buchungen abgesagt. Ob wir am Ende finanzielle Einbußen haben werden, ist derzeit komplett offen. Das kann uns im Extremfall 3.800 Euro Verlust bescheren. Am 09.10.2019 wurde bekannt, das unsere Reise abgesagt wurde. Wir müssen um unser Geld bangen und werden wohl nur einen Teil (irgendwann) erstattet bekommen. Wir sind dennoch entschlossen in die Dom Rep zu reisen und das Hotel noch einmal zu bezahlen. Es ist das geringere Übel.

    Etwa die Hälfte der Unterkünfte auf der Panamerica zwischen Phoenix und Panama City waren eine Zumutung. Aber das ist Teil der Overlanding Erfahrung. Letztlich werden solche Reisen über 100 Tage dadurch auch „bezahlbar“.

    Unerfüllte Erwartungen auf der Reise:
    - helicopter flight Grand Canyon (from Las Vegas). Die reine Flugzeit im Canyon war sehr kurz. Preis - Leistung hat nicht gepasst.
    - Tequila tasting Tour in Tequila (das war touristischer bullshit.
    - Wir waren enttäuscht, das sich Julie und Alex auch nachträglich nicht für das gemeinsame großzügige Trinkgeld (500 USD) bedankt haben. Das gleiche muß ich leider auch für Dancun und Jules sagen.
    - The (poluted) Sumidero Canyon in Mexico.
    - Reaktion von Condor wegen der Check-in Problematik in Frankfurt.
    - Absage unserer Thomas Cook Reise in die Dom Rep. Den bezahlen Hotelpreis von 3.800 Euro werden wir wohl als Verlust verbuchen müssen. Mit Glück kriegen wir irgendwann etwas vom Insolvenzverwalter zurück. Schlecht gelaufen!!!!

    Kleine Enttäuschungen gehören zu jeder großen Reise. Die tollen Eindrücke haben aber eindeutig die Reise geprägt. Relativ uninteressanter waren alle Länder südlich der USA. Die Begeisterung über die Wunder der nordamerikanischen Nationalparks wurde von Ernüchterung danach abgelöst. Maya Tempel lösen bei mir nicht so eine Begeisterung aus. Dann doch lieber US Nationalparks und Hamburger Kultur. Ich hätte nie gedacht, daß ich mich so für die Naturwunder von Nordamerika interessieren würde. Umso mehr verwundert es das DRAGOMAN Nordamerika ab 2021 aus dem Programm streichen wird. Offensichtlich ist die Nachfrage nicht groß genug.

    Besonders gefallen hat uns im Hotel in Punta Cana der riesige Ringförmige Pool, der Langstreckenschwimmen möglich gemacht hat. Eine Runde war gefühlt 250 Meter lang. Und der Pool war kaum benutzt. Der Strand war auch sensationell und konnte selbst von mir nicht erlaufen werden. Die abendliche Shows waren meistens auch sehr sehenswert. Das Essen war ok, aber kein Fünfsterne Niveau. Auch das Publikum hatte definitiv kein Fünfsterne Niveau. Dennoch ein guter Abschluss einer teilweise anstrengenden DRAGOMAN Reise, auch wenn Heidi nach zwei Wochen keine Lust mehr auf das Hotel hatte. Ich habe die viele Zeit genutzt, um grundsätzliche Entscheidungen für die Zukunft durchzudenken. Die Zeit „nach Bederkesa“ ist jetzt klar umrissen. Und wir planen ab Dezember 2020 eine allumfassende Weltreise, die mehr als 12 Monate dauern wird. Gesetzte Ziele werden sein: Singapur, Neuseeland, Philippinen, Südkorea, Japan, Hawaii, Alaska, Vancouver Island, West-und Südküste USA. Möglicherweise werden wir auch noch Teile der Südsee integrieren.

    09.12.2019
    Um 19:25 hat die Condor pünktlich in Punta Cana in Richtung Frankfurt abgehoben. Wir sind Holzklasse geflogen und am 09.12. sind wir gegen Mittag in Rinteln bei echtem Dezember Wetter angekommen. 9 Grad und Regen. Toll! Wenn der Flieger nicht eine Stunde früher in Frankfurt gelandet wäre, hätten wir unseren Anschluss Flieger nach Hannover verpasst. Die Flughafenbürokratie und die langen Wege sind echt zeitraubend. Mittlerweile sollte man gute 3 Stunden Umsteigezeit auf solchen Megaflughäfen einkalkulieren.

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    Text von Wolfgang
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day131

    Fazit: Secrets Royal Beach

    December 6, 2019 in Dominican Republic ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir waren nach einer 113 Tage Reise von Alaska nach Panama noch von Mitte November bis zum 09.12.2019 zum relaxen in diesem Fünfsterne-Hotel in Punta Cana.
    Würden wir hier noch einmal hinfahren? Die Antwort ist: Ich eventuell. Heidi Nein!

    Was spricht für das Hotel?
    - Megaguter Rundswimmingpool, den wir fast exlusiv nutzen konnten. Ich bin hier mindestens dreimal täglich jeweils gefühlte 250 Meter Strecke geschwommen.
    - Ein toller Strand.
    - Ein gutes Zimmer (Junior Suit). Aus Heidi‘s Sicht haben dort die Kissen „gerochen“. Ich hab aber nichts gerochen.
    - Tolles Badehosenwetter.
    - sehr gute bis ordentliche Abendveranstaltungen. Vor allem dann, wenn nicht die hauseigenen Artisten aufgetreten sind.
    -Vanilleeis (wenn verfügbar und vernünftig gekühlt) mit Passionsfrucht - ein Traum.
    - Meine zwei Bierchen im Strandlokal zum Ausklang des Tages.
    - Meine zwei Whisky „Black Label“ am Abend.

    Was könnte besser sein?
    - Das Publikum
    - Das Büffet Restaurant. Die Plätze im Freien sind limitiert. Wer zu spät kommt muß sich im eisgekühlten Innenbereich seinen Platz suchen. Die Atmosphäre dort kommt einer Kantine recht nah.
    - Der Service ist generell nett und sehr hilfsbereit- es fehlt aber irgendwie das „Kempinski Feeling“.
    Es gibt noch weitere „eisgekühlte“ Restaurants mit „lange Hosen Zwang“, die wir nicht genutzt haben. Fairerweise muss ich sagen: von außen haben die aber einen guten Eindruck gemacht.
    - Das Büffet könnte aufregender und kreativer sein. Fairerweise muss ich aber auch hier sagen, das es immer tolle Steaks und auch Fisch gab. Beides wurde jeweils frisch zubereitet.
    - Sensationell war die Fruchtauswahl
    - Gut war die Gemüsesuswahl

    Was mir nicht gefallen hat:
    - Das die Eiscreme im Büfett Restaurant häufig eher flüssig war
    - Das das Publikums teilweise „Ballermann Niveau“ hatte.
    - Die extrem laute und nervige Animation, der man jedoch aus dem Wege gehen konnte.
    - Der Chefmoderater des Animationsteam. Wenn man dem seine flachen Witze an drei Tagen hintereinander ertragen musste, hat es wirklich gereicht.

    Fünf Sterne hat dieses Hotel definitiv nicht verdient. Aber ich konnte in den drei Wochen durchaus relaxen. Ich hatte viel Zeit, um über die nächsten großen Reisen nachzudenken. Eins steht aber (für meine Heidi) fest: Strandurlaub nur noch max. zwei Wochen.

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  • Day127

    Secrets Royal Beach 2

    December 2, 2019 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 28 °C

    29.11.2019
    In der Anlage wird es wieder etwas ruhiger. Offensichtlich reisen viele Amerikaner wieder ab, die „Thanksgiving“ zu einer Kurzreise genutzt haben. Wir machen faktisch nichts! Ich gehe den ganzen Tag am Strand rauf und runter, schwimme meine Runden und geieße am Spätnachmittags ein paar Bierchen am Strand. Leben kann so einfach sein! Heidi kämpft mit Tausenden von Fotos, die sich seit geraumer Zeit angehäuft haben und nun den ihnen zugeteilten Platz auf der Dropbox erhalten. Abends spielen wir wie gehabt unsere drei Runden „Rumnikop“, die Heidi meistens gewinnt. Danach schauen wir uns die Abendshow an. Heute war die wieder echt gut.

    30.11.2019
    Ich werde diese total relaxte Zeit am Strand vermissen. Hier ist echtes Badehosenwetter. Man springt ins Wasser und läßt sich einfach an der Luft wieder trocknen. Leben kann so einfach sein! Bald werde ich im Rollkragenpullover und Wollmütze in Bederkesa draußen sitzen und den qualmenden Schornsteinen zusehen. Ob das wohl der letzte Winter in Bederkesa sein wird?

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  • Day124

    Secrets Royal Beach

    November 29, 2019 in Dominican Republic ⋅ ☀️ 24 °C

    Das (fast) Ende einer großen Reise ist auch immer der Anfang einer neuen Reise. Hier an der „Punta Cana Beach“ haben wir die Muße die nächste große Reise zu organisieren. Heute haben wir für Ende Januar den Flug von Frankfurt nach Buenos Aires, via Madrid, gebucht. Der Rückflug von Boa Vista in Brasilien ca. 80 Tage später gestaltet sich deutlich schwieriger. Zusätzlich haben wir das historische Hotel „Savoy“ in der Innenstadt von Buenos Aires gebucht. Für mich ist es das Dritte Mal, das ich in dieser Stadt sein werde. Für Heidi ist es das erste Mal. Wir werden dort fast eine Woche sein, bevor unsere Tour nach Boa Vista beginnt.

    Dann haben wir letztendich auch den Rückflug von Boa Vista, via Brasilia und Lissabon nach Frankfurt gebucht. Zusätzlich haben wir auch noch eine weitere Abendparade im „Sambadrome“ des Karnevals in Rio de Janeiro für je 180 USD gebucht. Bleibt noch das Visum für Surinam, dann ist auch diese Reiseorganisation abgeschlossen.

    „Adults only“ oder „Familienfreundlich“?
    Bisher haben wir uns eher bei Strandhotels für „Adults only“ entschieden, weil wir dem ganzen Kindergeschrei aus dem Wege gehen wollten. Aber hier schafft es das „Entertainment Team“ locker noch mehr Spektakel zu machen. Glücklicherweise ist die Anlage weitläufig genug, um dem Krach aus dem Weg zu gehen.

    Hier im Hotel gibt es viel gutes Essen. Aber mein absoluter Favorit: „Saure Passionsfrucht mit Vanilleeis“ (oder morgens mit Naturyoghurt). Danach „Café Americano“ und einen gepflegten Whisky „Black Label“. Die tollen Ananas und Mangos sind aber auch nicht zu verachten.

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  • Day122

    Showtime at „Secrets Royal Beach"

    November 27, 2019 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 0 °C

    Mixed Showtime (third week) at „Secrets Royal Beach Punta Cana“

    18.11.2019
    Die Show heute an unserem ersten Abend (Montag) im „Secrets Royal Beach Punta Cana“ war einfach atemberaubend. Diese Qualität hatten wir nicht erwartet. Die Band im Vorprogramm war schon echt gut. Aber was die Artistengruppe geboten hat, das war schon großes Kino.

    19.11.2019 (Dienstag Show)
    Heute haben wir hoch professionelle Tenöre gehabt. Das Vorprogramm war eher nervige Musik. Die folgenden Tage hatten wir dann nur die hauseigene Entertainment Truppe in unterschiedlichen Kostümen und mit wechselnden Themen. Wenn man die dreimal gesehen hat, wiederholt sich alles irgendwie. Richtig gut wird‘s, wenn externe Artisten zum Hotel kommen.

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  • Day118

    Secrets Royal Beach Punta Cana

    November 23, 2019 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 0 °C

    Die Anlage mit dem gigantischen ringförmigen Swimmingpool ist besonders attraktiv am Abend. Nach dem Abendessen gehen wir immer in den Veranstaltungsbereich. Bis zum Beginn des täglich wechselnden tollen Showprogramm spielen wir meistens eine Runde „Rumnikopf“ und ich genehmige mir den einen oder anderen „Black Label“ Whisky. Was will man noch mehr? Ich drehe jeden Tag 3 - 4 große Runden im Pool. Heidi schwimmt 1 - 2 Runden im Pool. Wir sind total entspannt und werden in den nächsten Tagen mit der Planung für unsere bald anstehende 80 Tage Reise nach Südamerika starten.

    Die Küche im Hotel ist gut und variantenreich. Täglich essen wir die extrem schmackhaften Ananas und Mangos. Ansonsten gibt es immer gute Steaks und frischen Fisch. Guter und frischer Salat rundet jedes gute Essen ab. Ich bin froh, das es hier keinen „lange Hosen Zwang“ in dem Hauptrestaurant gibt. Das ist in vielen Fünfsternehotels weltweit nämlich anders. Hier geht es eher ungezwungen zu.

    Als wir angekommen sind, war die Anlage nur zur Hälfte ausgebucht. Das war sehr angenehm. Jetzt am 22.11.2019 sind deutlich mehr Gäste da. Das hat wohl mit Ferienzeit in den USA zu tun. Da wird es im Restaurant Bereich schon etwas enger. Der Rundkurs im Pool ist aber weiter sehr wenig belegt; was für‘s tägliche Streckenschwimmen sehr angenehm ist.

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  • Day115

    beach holiday at Punta Cana

    November 20, 2019 in Dominican Republic ⋅ ☀️ 29 °C

    19.11.2019
    Wir sind vorgestern in unserem Hotel „Secrets Royal Beach Punta Cana“ in der Dominikanischen Republik relativ relaxed angekommen. Der erste gute Eindruck bestätigt sich. Das Hotel ist gehobener Standart (auch wenn das Publikum und das Personal nicht zwingend das gleiche Niveau hat, wie Heidis Lieblingshotel „Kempinski in Belek, Türkei“. Das Essen ist sehr gut. Der Rundkurs des Pools von gefühlten 250 Metern ist Einzigartig. Die Abend Shows haben allerhöchstes Niveau. Und der Strand ist Weltklasse. Was will man noch mehr? Wenn dann noch das WIFI auf dem Zimmer stabiler wäre, wäre alles rundum perfekt!

    20.11.2019
    Seit wir hier angekommen sind hat es auch nicht mehr geregnet. Die Sonne scheint und bei 30 Grad und etwas Wind vom Atlantik läßt es sich hier wunderbar urlauben. Für mich ist der Strand von Punta Cana und auch das Hotel „Secrets Royal Beach Punta Cana“ ein Highlight der Kategorie 1 und ein toller Abschluss einer ereignisreichen Reise durch Nord- und Zentralamerika.

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  • Day113

    Panama to Dominican Republic

    November 18, 2019 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 28 °C

    Um 10:00 waren wir bereits am Gate zu unserem Copa flight in die Dominikanische Republik. Eine kleine Flasche Wasser kostet hier am Flughafen 4 USD. Eine größere Flasche Coca Cola 3,50 USD. Kein Wunder das die Menschen (vor allem Frauen) in Zentralamerika tendenziell zu dick sind. Panama ist grundsätzlich schon das teuerste Land von Zentralamerika. Aber der Flughafen übertrifft alles. Dafür sind wir eher relaxed durch alle Kontrollen am Flughafen gekommen. Um 15:20 waren wir bereits in Punta Cana aus dem modernen Flughafengebäude raus. Die Einreise war unproblematisch. Um 17:30 waren wir in unserem Strandhotel in Punta Cana. Erster Eindruck: Mega gut! Und die große Anlage ist derzeit nur zu ca. 50 Prozent ausgebucht. Das macht es noch angenehmer.

    Koordinaten: 18°40′43″ N 68°24′46″ W
    Höhe: 10 müN

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  • Day112

    Panama "Old Town"

    November 17, 2019 in Panama ⋅ 🌧 28 °C

    Heute morgen hatten wir quasi das perfekte Frühstück in unserem Boutique Hotel. Und das in sehr guter Atmosphäre. Diese ideale Frühstückskombination hatten wir seit Anchorage so nicht. So kann der Tag beginnen. Vormittags sind wir dann auf den „"Mirador del Cerro Ancon" in Panama City (Footprint) gewandert. Danach waren wir total durchgeschwitzt und haben über Mittag erst mal in unserem schönen Appartement eine Ruhepause eingelegt. Heidi ist direkt auf dem Sofa eingeschlafen, während es draußen den obligatorische Regenschauer gab. Eine Chance zum Mittagsnickerchen auf der Kautsch hatten wir seit Anchorage nicht.
    Nachmittags sind wir nochmal durch die Touristen Old Town gelaufen. Das könnte hier alles viel interessanter sein, wenn es mehr verkehrsberuhigte Bereiche gäbe. So kämpft man mit Massen von Autos um Raum zum Laufen. Wir sind jetzt froh morgen Panama in Richtung Strand zu verlassen. Zwei Tage Panama City reichen definitiv.

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  • Day112

    "Mirador del Cerro Ancon" in Panama City

    November 17, 2019 in Panama ⋅ ☀️ 29 °C

    Ein absolutes Muß ist der schweißtreibende Aufstieg auf den „Mirador del Cerro Ancon" in Panama City. Die Aussicht auf die Skyline von Panama City und die Fernsicht auf die Einfahrt in den Panama Kanal sind ein absoluteste Top Highlight der Kategorie 1. Man verläßt die wohl behütete Touristen Altstadt und durchquert Straßenbereiche, wo sich die Normalbürger von Panama City aufhalten. Das ist dort nicht so chaotisch wie in anderen Zentralamerikanischen Ländern. Aber auch hier gilt - wie überall in Zentralamerika - Augen immer nach unten, wenn man über einen Bürgersteig wandert. Da gibt es reichlich Fallgruben, wo man sich schnell böse Verletzungen zuziehen kann, wenn man nicht aufpasst. In der kernsanierten Touristen Altstadt ist das kein Thema. Da tut man alles, um den Touristen den Aufenthalt so bequem wie möglich zu machen. Dann muss man eine stark befahrene Schnellstraße irgendwie überqueren, um zum Aufstieg zum Mirador zu gelangen. Besser man nimmt ein Taxi, um zu diesem Einstiegspunkt zu gelangen. Die Mühe lohnt sich definitiv. Die Skyline von Panama City ist die Imposanteste, die ich bisher in Lateinamerika gesehen habe. Ist so eine Art „New York im kleineren Maßstab“. Und auch die Aussicht auf die Einfahrt in den Panama Kanal ist die beste Variante eine Vorstellung von den Dimensionen der weltweit wichtigsten Kanalverbindung zu bekommen.

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    Text von Wolfgang
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