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Die Weltumrundung geht weiter: Nach fast 4 Jahren rund um Afrika und einem längeren Ausflug nach Südosteuropa sind wir seit Mai 2015 in Amerika unterwegs. Hier seht ihr immer unsere aktuellen Tagebucheinträge ...
Living in: Stetten a.H., Deutschland

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  • Day133

    In Mexiko gibt es über 60 Vulkane. Der Paricutin aber ist ein ganz besonderer: er gilt nämlich – abgesehen von einigen Unterwasservulkanen in der Südsee, die dort hin und wieder eine neue Insel gebären – als der jüngste Vulkan der Welt.
    Er entstand am 20. Februar 1943 (am neunten Geburtstag meines Vaters). 1952 stellte der Vulkan seine Tätigkeit ein und erhebt sich seither 424 m über die Umgebung. Im Laufe der Jahre hat die Lava zwei Dörfer unter sich begraben - nur die Überreste der Kirche von San Juan Parangaricutiro blieben bis heute stehen.
    Es ist eine Erfahrung der ganz besonderen Art über die Lavafelder in die alte Kirche zu klettern und den etwa 5 km entfernt gelegenen Vulkankegel zu besteigen. Dort dampft und raucht es immer noch ...
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day127

    Wir sind noch einmal ein Stück in den Süden gefahrenund finden hier, auf nur noch etwa 500 m über dem Meer, noch mal wärmere Temperaturen als im Hochland. Dementsprechend gibt es auch wieder eine große Vielfalt an. ...

  • Day123

    Auch in der großen Stadt spielt sich das Leben auf der Straße ab: Man singt und tanzt, kühlt sich in einem der zahlreichen Brunnen, oder hat Spaß mit den vielen Straßenkünstlern, die an jeder Ecke Vorstellungen geben. Einmal ´"durfte" Tanja sogar mit dabei sein ...

  • Day122

    Guadalajara ist mit 1,5 Millionen Einwohnern (4,4 Millionen Menschen leben im Großraum) die zweitgrößte Stadt Mexikos. In der Stadtmitte befindet sich der Mercado San Juan de Dios, ein riesiger Markt auf drei Etagen, wo man alles findet, was der Mexikaner so braucht.
    An den zahlreichen Garküchen und in den kleinen Restaurants im Markt kann man allerlei Leckereien probieren: vom Stierhoden in Chilisoße über Rinderzunge im Brötchen bis hin zum Tejuino, einem bei den Einheimischen sehr beliebten leicht alkoholischen Gebräu aus Mais, vielfach verfeinert mit Limoneneis, Bier, Salz und Chilipulver.Read more

  • Day121

    Seit Jahrtausenden wird die Agave im Gebiet des heutigen Mexiko vielfältig genutzt, und es wird vermutet, dass man bereits seit dem elften Jahrhundert auch alkoholische Getränke aus dieser hier allgegenwärtigen Pflanze herstellte. Aber erst die Kunst der Destillation, die von den Spaniern ins Land gebracht wurde, ermöglichte es, Hochprozentiges aus der Agave herzustellen.

    Der beim Brennen der Maische aus verschiedenen Teilen der Agave entstehende Schnaps wird Mezcal genannt und heute in vielen Bundesstaaten von Mexiko hergestellt. Tequila, in Mexiko neben Bier das Nationalgetränk, ist eine Sonderform des Mezcal: Er darf nur aus dem Herzen der blauen Algarve – es gibt in Mexiko über 200 verschiedene Agavenarten – hergestellt werden, die zudem in einer begrenzten Region rund um die Stadt Tequila im Bundesstaat Jalisco geerntet worden sein müssen.

    Der Tequila hat diese Region wohlhabend gemacht, und die gleichnamige Stadt lebt heute von ihren zahlreichen Schnapsbrennereien und dem Tourismus.
    Wir haben zwei dieser Brennereien besichtigt, darunter die größte der Welt – 200.000 Liter Schnaps täglich (!) werden bei José Cuervo produziert – und sind danach in einigen der zahlreichen gemütlichen Kneipen der prachtvollen kleinen Stadt ein bisschen versumpft ...
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  • Day102

    Wir haben den Wendekreis des Krebses hinter uns gelassen und sind also jetzt in tropischen Breiten angekommen. Das Klima ist schwülwarm, und mancherorts haben wir mit ganzen Armeen stechender und beißender Insekten zu kämpfen. Die Vegetation ist üppig grün, und auf unseren Bootsfahrten durch den Dschungel und entlang der palmengesäumten Küste entdecken wir Tiere, die wir bisher auf dieser Reise noch nicht gesehen haben: Blaufußtölpel und andere tropische Vögel, Krokodile, und einen Nasenbär.Read more

  • Day89

    Mexiko ist ein Vielvölkerstaat: Zwar sind fast zwei Drittel der Einwohner Mestizen, Mischlinge aus Europäern und Angehörigen der Urbevölkerung – deren Muttersprache ist Spanisch –, aber etwa jeder Zehnte hat nur oder ganz überwiegend indigene Vorfahren und spricht eine der 62 weiteren Nationalsprachen (etwa 15% von ihnen sprechen kein Spanisch).
    Die Rarámuri sind eines dieser Völker. Viele von diesen etwa 60.000 Menschen leben noch sehr traditionell in abgelegenen Siedlungen im weitverzweigten Schluchtensystem rund um die Barranca del Cobre und ernähren sich von dem, was sie den steilen Berghängen abtrotzen können; einige aber haben den Tourismus als Einnahmequelle entdeckt und verkaufen Kunsthandwerk in den Dörfern entlang der Bahnstrecke.Read more

  • Day84

    Der Parque Nacional Barranca del Cobre umfasst sechs Flüsse und ein Labyrinth von elf Schluchten mit einer Tiefe von bis zu 2000 Metern, größer und tiefer als der Grand Canyon in den USA. So spektakulär der Verlauf der Eisenbahnlinie auch ist – nur an einer Stelle erlaubt Sie einen Blick in eine der Schluchten, und so packen wir die Rucksäcke und rutschen auf steinigen Pfaden tief hinab und quälen uns anschließend atemlos durch die dünne Bergluft wieder nach oben. Der Lohn der Mühe sind fantastische Ausblicke und ein Einblick in das Leben der hier ansässigen Rarámuri.Read more

  • Day81

    Nach drei Monaten auf der Baja California haben wir nun mit der Fähre aufs Festland übergesetzt. In dem hübschen kleinen Kolonialstädtchen El Fuerte parken wir unser Auto für einige Tage und steigen um in den Zug. El Ferrocarril Chihuahua Pacífico, kurz El Chepe, gilt als eine der eindrucksvollsten Eisenbahnstrecken der Welt und ist eine technische Meisterleistung: Auf 656 km Länge führen die Schienen über 37 Brücken und durch 86 Tunnel, und vollziehen teils über- teils unterirdisch mehrere komplette Kehren. Wir befahren den spektakulärsten Abschnitt, eine 275 km lange Teilstrecke, und überwinden dabei fast 2500 Höhenmeter. Die entlegene Gegend, durch die die Gleise führen, ist in der Hand verschiedener Drogenkartelle; deshalb fahren bewaffnete Polizisten im Zug mit.Read more

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