Hong Kong
Hammer Hill

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336 travelers at this place
  • Day107

    Frontbericht aus Hongkong

    December 1, 2019 in Hong Kong ⋅ ☀️ 24 °C

    Von Hainan fahren wir mit dem Schlafwagen in Richtung Hongkong. Der Komfort ist geringer als in den russischen Zügen, da die Betten noch schmäler und die Kopffreiheit durch 3 statt nur 2 übereinander angebrachten Betten noch geringer ist.
    Dennoch kommen wir einigermaßen erholt am Morgen in Guangzhou an. Von dort aus fahren wir mit einem modernen Schnellzug in nur 1 Stunde in das Herzen von Hongkong.
    Etwas mulmig ist uns ob der Berichterstattung über Strassenschlachten u. ä. schon zumute. Die ziemlich leere Zollabfertigung bestätigt uns, dass wohl einige Touristen durch die Medienberichte von einem Besuch dieser chinesischen Sonderverwaltungszone zurück schrecken.
    Als wir schließlich aus der U-Bahn kommen, finden wir uns in einer belebten aber keineswegs beängstigenden Metropole wieder. Im Unterschied zu China bilden hier - wie wir es von europäischen Städten gewohnt sind - Menschen unterschiedlichsten Aussehens aus verschiedensten Kulturen und Religionen eine bunte Gesellschaft.
    Unseren Promi-Status haben wir plötzlich nicht mehr, da blonde Haare und blaue Augen hier nichts besonderes sind. Zu unserer Freude spricht in der ehemaligen britischen Kolonie jeder etwas englisch und wir können Leckereien, wie Brezen, deutsches Roggenbrot und Pizza bekommen.
    Allerdings sind hier die Preise auch europäisch, sogar skandinavisch, was einen längeren Aufenthalt recht teuer werden lässt.
    Von den politischen Problemen bekommen wir vor allem durch viele Graffitis, die die Freiheit Hongkongs fordern, etwas mit.
    Außerdem passieren wir eine kleine und friedliche Demonstration und etliche auf dem Bürgersteig und in Unterführungen sitzende Frauen, die wegen der Gewalt gegen weibliche Demonstrantinnen streiken.
    Hongkong erstreckt sich über mehrere Inseln die einerseits mit Hochhäusern bebaut sind und andererseits von mit tropischem Wald bestandenen Hügeln und Parks bestehen.
    Dieses Stadtbild übt eine große Faszination aus und wir schließen diese gleichzeitig englischen Charme und tropische Exotik ausstrahlende Stadt in unser Herz.
    Anders als erwartet handelt es sich nicht um eine überfüllte Megacity sondern eine sehr grüne und durch die Insellage übersichtliche Stadt. Der öffentliche Nahverkehr besteht aus Doppeldeckerbussen, traditionsreichen Fährverbindungen, der Metro und einer Drahtseilbahn von 1888, die auf den Victoria Peak auf der südlichen Insel (Hongkong Island) fährt. Letztere benutzen wir und können nach einer kurzen Wanderung den beeindruckenden Blick auf die Skyline zu beiden Seiten des Victoria Harbour bewundern.
    Am letzten Tag fahren wir mit der Fähre in einer halben Stunde zu der autofreien Insel Lamma Island.
    Unweit der Großstadt können sich die Hongkonger an Sandstränden umgeben von sanften dichtbewachsenen Hügeln bei absoluter Ruhe erholen. Zu unserem Staunen ist aber recht wenig los, sicher auch weil im Dezember (bei ca. 25 Grad Luft und 23 Grad Wassertemperatur) hier Nachsaison ist.
    Die Insel wurde bisher sowohl von einem Straßennetz und den zugehörigen Autos als auch von großen Betonklötzen verschont. Allerdings sehen wir eine Anlage am Wasser vermutlich um Sand zu gewinnen.
    Nach einigen Tagen rasen wir von der tropischen Traumstadt Hongkong mit einem schnellen Jetboat hinüber zu der anderen chinesischen Sonderverwaltungszone Macau.
    Wir haben viel Verständnis für den Wunsch der Hongkonger ihre freie und bunte Kultur und liberale Wirtschaftsordnung zu bewahren und nicht Teil eines bevormundenden Kontrollstaats zu werden.
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    Heike Hummler

    Lecker Breze 😋

    12/7/19Reply
     
  • Day63

    Hongkong

    October 19, 2019 in Hong Kong ⋅ ☀️ 28 °C

    Auf unserem Weg von Japan nach Südostasien legen wir noch einen kurzen Stop in Hongkong ein.
    Auch wenn die politische Situation zur Zeit nicht gerade als ruhig zu bezeichnen ist, verbringen wir insgesamt 4 Tage in der riesigen ostasiatischen Hafenstadt. Und obwohl wir müde sind von Großstädten, vielen Menschen und Verkehr beeindruckt uns die Stadt mit ihrem britischen Einfluss gepaart mit der chinesischen Kultur und Umgebung. Das Essen ist auch hier fantastisch, und neben den unzähligen hochklassigen und -preisigen Restaurants finden wir hier ebenfalls Imbisse und Streetfood-Stände, die mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurden und bei denen wir für kleines Geld großartige Gerichte probieren können. Der öffentliche Nahverkehr ist sehr günstig und vor allem die kurze Fährfahrt zwischen Hongkong-Island und Kowloon ist sehenswert. Dazu ist die Nähe zur Natur wunderbar, mit kurzen Fahrten lassen sich viele schöne Ecken außerhalb der Innenstadt erreichen.

    Auf der anderen Seite könnte die soziale Ungleichheit innerhalb der Bevölkerung kaum größer sein.
    Einerseits ist Hongkong bezogen auf den Wohnraum die teuerste Stadt der Welt (gerade haben auch deutsche Medien darüber berichtet, wie ein Parkplatz in einem der vielen Wolkenkratzer für knapp 900 000 Euro verkauft wurde). Andererseits leben knapp 20 Prozent der Einwohner unter der offiziellen Armutsgrenze.

    Die Zeichen der Unterschiede sind in der ganzen Stadt sichtbar. So sieht man zwar eine unglaubliche, wunderschöne Skyline bis zum Horizont und viele teure Autos in den Straßen. Aber eben auch philippinische Dienstmädchen, die für 500 Euro monatlich 6 Tage in der Woche rund um die Uhr arbeiten und sich an ihrem freien Tag mit den anderen Leidensgenossinnen in der Stadt treffen, auf Brücken und an UBahn-Stationen auf dem Boden sitzen, zusammen essen, Karten spielen und mit ihren Familien in der Heimat telefonieren.

    Schließlich entfliehen wir der Großstadt für einen Tag, auch weil weitere Demonstrationen angekündigt sind, und fahren morgens mit der Fähre auf eine vorgelagerte Insel, wandern ein paar Stunden durch dichten Wald bergauf und -ab zu einem schönen Strand und verbringen den Tag in der Natur.
    Bei unserer Rückkehr spüren wir die Nachwirkungen der nachmittäglichen Demonstration. Der öffentliche Nahverkehr ist nahezu stillgelegt, wir nehmen die Fähre so weit es geht und laufen die restlichen Kilometer bis zu unserer Unterkunft. Die Hauptstraße durch Kowloon ist für Autos weiterhin gesperrt, die Eingänge der UBahn-Stationen sind verbarrikadiert und teilweise zerstört. Überall steht Wasser auf den Straßen, die Wasserwerfer waren im Einsatz.
    Dazu laufen Touristen und Schaulustige durch die Straßen, machen Selfies vor zerstörten Ampelanlagen und den Grafitis, die den Weg zurück zu unserem Hotel säumen.

    Wir können (auch durch unsere vorherigen Stationen) mit den Menschen mitfühlen, die ihre persönliche Freiheit in Gefahr sehen und sich nach Unabhängigkeit und richtiger Demokratie sehnen. Wir haben unterwegs gespürt wie es ist, wenn keine Google-Dienste funktionieren, wenn internationale Nachrichtenseiten und Twitter blockiert sind. Das Gefühl von einem Teil der modernen Welt mehr oder weniger willkürlich abgeschnitten zu sein ist furchtbar und bedrohlich.

    Die nächste Station unserer Reise ist Siem Reap in Kambodscha und wir freuen uns auf die alten Anlagen von Angkor!
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  • Day22

    Shopping ready / needs another suitcase

    September 10, 2019 in Hong Kong ⋅ ⛅ 31 °C

    So genug gekauft. Ein neuer Koffer muss her 😄
    Haben uns Einkaufszentren ausgesucht außerhalb der City und weit weg von der Nathan Road. Zu empfehlen finden wir zum Beispiel:https://www.festivalwalk.com.hk/Read more

    Nicola Schmiedler

    Gut siehst aus

    9/12/19Reply
    Nicola Schmiedler

    🤣😂🤣😂

    9/12/19Reply
    Nicola Schmiedler

    Der lieblingsladen 👍

    9/12/19Reply
    Marianne Berger

    HALLÖLI ihr lieben ich finde es sehr spannend. 😉Aber der Koffer ist wohl etwas zu klein da passt ja mein Mitbringsel nicht rein🤩👋

    9/12/19Reply
     
  • Day8

    Mac-wow

    October 4, 2019 in Hong Kong ⋅ 🌙 27 °C

    Today's plan was to visit the island of Macau, the biggest gambling centre by value in the world, so I shouldn't have been surprised when my gamble of leaving after 10am didn't fully pay off. First of all we had ridden two MTR lines and were heading for the ferry terminal when I remembered that because Macau is technically a different territory to Hong Kong, we would need our passports. Guess where those were. Yep, safely locked away in our hotel room. Good news is I got to enjoy another two Star ferry rides, two taxi rides and a run up to the hotel and back to fetch them.

    Secondly, I did know that this week is Golden Week, the Chinese national day celebration, and had planned accordingly for it in Shanghai. However, because of the ongoing protests in HK Chinese tourists have been avoiding here and going elsewhere. Guess where it seems they have all headed instead? Macau! I have never in my life seen such unrelenting swarms of tourists!

    We had ridden the Cotai Water Jet express ferry the hour to Macau then jumped on one of the free casino buses to get to the Cotai Strip, the local equivalent of the Vegas strip. So far so good, but the minute we stepped foot in the Venetian Hotel and Casino we knew we had entered another dimension. Chinese tourists by the thousand packed every inch of the facility. They were even sitting on the floors against the walls eating their lunches. It slightly detracted from the grandeur and opulence of these temples to extravagance. The Parisian and the Venetian, the two casinos we visited, were even bigger than their namesakes in Las Vegas, which was mind blowing, but even they weren't big enough to hold this human king tide. This amount of tourist overload slammed the brakes on my plans to tour the sights of Macau literally, as traffic was worse than I have seen anywhere. I decided to pull the pin on this ill-timed excursion and we caught the fast ferry back to Hong Kong island.

    Exiting the Macau ferry terminal we headed for the mall that would lead us to the Star Ferry only to find it blocked off. Heading back out onto the street it became obvious what was causing the closure. One side of the road was completely blocked by thousands of marching protesters. At this point they were all peaceful, so I hope it remained that way.

    Eventually we crossed the harbour and concluded a less than perfect day, with a near perfect feed at the Cheescake factory. Day over.
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    Vivien Maloney

    Well at least you managed to avoid the protesters and came out of it all, older but wiser Terry!

    10/4/19Reply
    Cathy Middleton

    You are the best tour guide Terry, loving it.

    10/5/19Reply
     
  • Day12

    Plans B through 27

    October 8, 2019 in Hong Kong ⋅ ⛅ 29 °C

    Due to ongoing disruption of the MTR system and an inclement weather forecast, featuring thunder and monsoon rain, the planned Hong Kong Disneyland excursion was postponed until today. Instead of Disneyland we got all intellectual and hands on at the very impressive Hong Kong Science Museum. Time well spent.

    Luckily for us by this morning most of the MTR system was back in action, apart from a few stations which were too damaged to be safely opened. None of the closed stations were on the route I was taking from Tsim Sha Tsui to Lai King, then Tung Chung and finally onwards to the Disneyland Resort.. This meant I could use my Octopus card instead ponying up the $600HK taxis would have stung me. Score bonus points for the tightarse that I am.

    Arriving at the park in time for rope drop, which unlike the US Disney parks was at the leisurely hour of 10:30am it was already 32 degrees, so shade was highly sought after unless you fancy seeing photos of a shallow Celtic puddle on the ground. (that would have been me after more than ten minutes in this relentless tropical sun!)
    Although I was at the park for rope drop it was the least populated park opening I've ever seen, which was great news for wait times. Basically there were no wait times, you could just walk straight on to any ride. It was a dream run. There had to be an upside to the strife and chaos which had disrupted lives and schedules throughout Hong Kong! In no time Big Grizzly Mountain Runaway Mine train had been ridden twice, Mystic Manor, Fairy Tale Forest, Jungle Cruise, Space Mountain, It's a small world (for the air conditioning of course!) The Iron Man tech showcase, Ant Man and the Wasp Nano Battle had all been tested and approved by this Disney veteran.

    Along the way, and in between rides, every Disney store had also been thoroughly investigated and I even found time to squeeze in some fine Disney vittles at the Starliner Diner.

    It was a surreal experience having so much space at a Disney park, I almost miss the crowds for some of the atmosphere they generate, almost. So in a mere five hours the resort had been conquered, then it was back on the MTR a final fast retail splurge at Citygate Outlets before riding the 45 minutes back to Kowloon.

    Now it's my last chance to enjoy the room's view of the junks, cruise ships and barges as they ply the harbour and the technicolour light show from the skycrapers on Hong Kong island.

    I'm ready to be impressed by Cathay Pacific's Business class on tomorrow night's return flight to NZ. It's already scored more points than Air New Zealand because they'll be flying us in an A350-900, my favourite ride. See you next time from Aotearoa.
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  • Day3

    2. Tag in Hong Kong (Teil 1)

    November 6, 2019 in Hong Kong ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach dem wir uns das mega Deluxe Frühstück im Hotel gegönnt haben, ging es los!
    An der Hung Hom Promenade entlang über die Ave. of Stars (da haben wir das Schweinchen getroffen) ging es kurz in die K11 Shopping Mall. Kaufen wollten wir nix, aber das bestaunen der Architektur dieser Mall war sehr spannend.
    Nach der Abkühlung in der Mall watschelten wir weiter zum Star Ferry Pier und zum schönen Clock Tower.
    Mit dem Schiff fuhren wir auf die Hong Kong Island.
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  • Day309

    Hong Kong hat die Haare schön

    November 21, 2018 in Hong Kong ⋅ ⛅ 26 °C

    Nun sind wir schon knapp drei Wochen in Asien und hatten noch keine einzig Massage. Ausser gegenseitige. Aber Sue mag es nicht, wenn ich erotische Details ausplaudere und somit zählen die nicht. Unsere Mission in Hong Kong ist sowieso eine ganz andere. Wir brauchen noch ein Visum für China, welches man uns in Singapur nicht ausstellen wollte. Oder konnte. Habe einmal mehr nicht genau zugehört. China ist bezüglich Visa generell nicht ganz einfach. Die umfangreichen Anträge - es wird ein kompletter Reiseplan mit bestätigten Flug-, Zug- und Hotel-Buchungen verlangt - wurden von der hoch qualifizierten Sue dank Abschlüssen von ETH und Imperial College erstklassig vorbereitet. Trotzdem dauert die Übung mehrere Stunden, in denen an diversen Schaltern Nümmerli gelöst und diverse Dokumente nachgereicht werden müssen. Ok, Buchungsbestätigung in Englisch anstatt Deutsch. Darauf hätten wir auch selber kommen können. Also Sue. Ich war ja mit extrem wichtigen Recherchen zu den Hintergründen von Elon Musks und Jürgen Klopps Haarpracht beschäftigt. Von Natur aus wären ja beide schon längst kahl. Sind sie aber nicht. Das will ich auch. Zusätzlich zum chinesischen Visum.

    Neben dem Thema Haupthaar bleibt auch Essen ein Hauptthema. Ramen, Dim Sum, Pho, Bao-Burger mit Trüffel-Fries oder Waffeln mit Michelin-Stern. Ganz egal, Hauptsache Chopsticks und vielleicht noch ein Suppenlöffel. Hong Kong ist total vielseitig und irgendwie total crazy. Die Stadt mit den meisten Wolkenkratzern auf der Welt. Acht tausend und somit doppelt so viele wie die Nummer zwei - New York. Viele davon sind Teil der allabendlichen jedoch eher enttäuschenden Laser- und Licht-Show im Hafen. Die gibt es seit 2004. Jeden Tag! Ein markantes Gesicht mit verrückter Frisur quasi. Die Stadt mit den höchsten Mieten vereint eigenwillig Prunk und Reichtum mit übertriebenem Kitsch und dem Zerfall nahen und übel verdreckten Plattenbauten. Dazu gibt es ein paar wunderschöne Strände und die wohl höchste Tesla-Dichte überhaupt. Noch dichter als dem Elon sein mehrfach überarbeitetes Haupthaar. Also uns gefällts, dieses Hong Kong. Ausser die Lifttüren. Die sind total gemein hier und schon bei mehreren Gelegenheiten auf uns los gegangen. Hierzulande bedarf es ganz offensichtlich keiner Singularität, damit Maschinen systematisch Menschen töten. Denn entgegen der ursprünglichen Idee von Robert Schindler, scheint beim chinesischen Setting die Effizienz höher gewertet, als das einzelne Menschenleben. Hat ja auch genug hier.

    Im Gegensatz zu den unnötig aggressiven Liften, ist die Octopus Card - wie die Oyster Card in London, eine aufladbare Magnetkart für den öffentlichen Verkehr - ein Highlight. Hier kann man mit der farbenfrohen Karte neben Bus, Schiff und U-Bahn besteigen auch Fahrräder ausleihen, den Kopierer im Visa-Office bedienen oder den Kaffee im McDonalds bezahlen. Praktisch. Fehlt nur noch die Möglichkeit, die bald gänzlich wertlosen Bitcoins auf die Karte zu laden. Kommt bestimmt noch. Oder auch nicht. Wichtiger ist sowieso das Mail, welches ich an diesem Morgen erhalten habe. Die Antwort eines deutschen Anbieters für Beauty-Reisen nach Istanbul, dem ich zwecks Lagebeurteilung ein paar schlecht belichtete Fotos meiner Haupthaar-Situation übermittelt hatte. Gespannt auf die zu erwartenden Kosten, öffne ich die elektronische Post, während ich mich nervös am nach wie vor reich behaarten Hinterkopf kratze. Der im Mail enthaltene ärztliche Attest vermag mich dann aber zu überraschen. Es wird völlig unverständlich von einem Eingriff abgeraten, da der Haarsusfall bereits zu weit fortgeschritten, der Spenderbereich am Hinterkopf zu klein und das Haar sehr dünn sei. Echt jetzt? Das klingt nach einem ganz schlechten Arzt. Zu dem geh ich bestimmt nicht. Verdammter Pfuscher. Vielleicht liegt es auch an den katastrophalen Fotos. Hat Sue ganz schlecht gemacht. Verdammt. Ich will was trinken! Und rauchen.

    Doch dann wird es wirklich spannend, wir müssen zum Visa-Center, um unsere Pässe abzuholen. Mit oder ohne Visum drin. Man weiss es nicht. Um Punkt neun Uhr sind wir vor Ort und bekommen D0019, während am zuständigen Schalter aktuell D0004 bedient wird. Toll. Doch dann geht es sehr schnell. D0009 ... 11 ... 14 ... Ist das ein gutes Zeichen? Ich weiss es nicht. Hätten wir die lediglich provisorisch gebuchten Hotels bei Booking.com wirklich wieder stornieren sollen, da wir noch diverse andere Orte besuchen wollen? Oder rufen die da an, um die Buchungen zu bestätigen? Nach der niederschmetternden - jedoch völlig falschen - Diagnose zu meinem Haupthaar, darf die Grundstimmung als eher pessimistisch bezeichnet werden. Wer sollte mir ein Visum geben? Mir, einem Arbeitslosen der sich trotz furchtbar schlechter Haare teilweise zu billigen Foto-Shootings überreden lässt, aber ausser Freibier nichts verdient? Genau, China. Lustiges Land. Selber schuld. Wir werden die nächsten zwei Wochen somit auch im Reich der Mitte einer illegalen Tätigkeit nachgehen und versuchen, Leute zu beinfluencen. Ich freu mich. Sue auch.
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  • Day7

    I like big bus, and I cannot lie...

    October 3, 2019 in Hong Kong ⋅ 🌙 27 °C

    The circadian rhythm has a lot to answer for. No, not those insects that rub their legs together all night long in summer, your internal body clock. You know the one, it tells you when to go to sleep and when to wake, except when you mess with it, by doing something like flying five time zones East. Yep, I'm still waking up at 'Oh f*&k o'clock'. First world problem I know, but it may explain some of my more erratic behaviour.
    Anyway, where were we? Oh yeah, Hong Kong.
    This was our first full day in HK and I had scheduled to the minute what my campaign would include. First call was the inclusive hotel buffet breakfast. I often book hotels based on the quality and range of their breakfasts and the Intercontinental had rated highly on both scales with fellow travelers. After this morning's calorie frenzy I would give it two thumbs up, if I could raise my hands. I'm still Christmas day full from this morning's Buffet battle round 1. The day's most important, or free-est meal consumed I headed out on task one, redeeming two tickets on the Hop-on/Hop-off Big Bus Tour of Hong Kong. This meant a mere 1.5km stroll along Ocean Promenade. A doddle you say, so would I if it wasn't already 31 degrees by 9am and moister than Aunt Betty's chocolate cake. In less than an hour I was back with the tickets and a kg lighter from water loss. Fortunately the Kowloon bus route had a stop right outside our hotel. What a stroke of luck! What wasn't so lucky was deciding to sit on the open upper deck of the double decker tour bus. Soon feeling crispier than a piece of the Colonel's special chicken we scurried for the sanctuary of the covered area at the front of the bus. This provided minimal respite from the relentless heat and humidity, and this is Autumn! Enduring the elements we rode the tour round Kowloon enjoying the informative commentary on the local landmarks and history. We hopped off (see what I did there?) the bus by the Star Ferry terminal and caught the next ferry across to Central where we resumed our Big Bussing, this time on the Hong Kong Island route. This is a much older area than Kowloon and is rich in history. At the fourth stop we left the bus to ride the Peak Tram to the summit of Victoria Peak. The funicular hauled us to the crest of Hong Kong's highest hill where we oohed and aahed at the impressive 360 degree views, then took time out to process the majesty of the location by consuming Bubba Gump's finest shrimp. Shrimped to the gills (do they have gills?) we rode the tram down to the terminal and waited to catch the next Big Bus. You can track these buses using an app, so that you know when the next one will arrive and my app told me the next bus was 3 minutes away. Now brace yourself for a truth missile kids, apps sometime tell bloody porkies. The bus took more than 15 minutes to arrive. That's 900 seconds with no air-conditioning, the cruelty of it all! Eventually we were happily seated on our bus, downstairs in the AC, because we're not stupid, despite what Mr Gump says. And this time we got to enjoy aforementioned AC for much longer than anticipated as the traffic around 4pm HK time was glacial in speed. After several millenia we arrived back at the Star Ferry terminal, sailed back to the safety of Kowloon and then went and spent a silly amount of money on new smartphones. Guess what I'm setting up now while writing this? It's not flatpack furniture. Tomorrow we hit the seas bound for the gambling den of Macau.
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  • Day179

    Tote Hosen Konzert und Hongkongstories

    April 24, 2018 in Hong Kong ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute sollte der große Tag sein...an fing er mit Regen und tief hängenden Wolken. Damit fiel unsere angedachte Tour zum Victoria Peak, der mit 552 Metern höchste Aussichtspunkt von Hongkong, aus. Denn Aussicht gab es heute nicht und wir machten einen auf gemütlich...Postkarten verschickt, noch ein bißchen in der Stadt rumgeschaut und dabei ein Mawari Sushi Restaurant entdeckt....das hatten wir in Japan nicht und das wollten wir schon immer mal ausprobieren....und so taten wir es....es war sooo lecker....
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kaiten-Zushi
    ....und dann mussten wir uns vor dem Konzert noch etwas ausruhen. Als wir bei der Kitec Musiczone E-Max ankamen standen da ca 200 Deutsche, fast alle mit Bier in der Hand.....😎😎😎....wir kamen ins Gespräch mit einem ARD Radiokorrespondenten aus Peking der sich mit seinem Kumpel, der Direktor im Robinsonclub in Khaolak bei Phuket ist, zum Konzert getroffen hat. Als wir erzählten, dass wir auf Koh Phangan zwei deutsche Mädels kennengelernt hatten, die in Robinsonclubs in Khaolak und auf Fuerteventura arbeiten, kannte er sie...er war vorher Direktor auf Fuerte....so klein kann manchmal die Welt sein.
    Und dann ging es rein zum Konzert. Die Location faßt maximal 700 Leute...600 Karten wurden verkauft und damit war dieses Konzert ausverkauft...98 % waren Deutsche. So ein kleines feines Konzert....wow...wie cool ist das denn...ist ja fast ein Wohnzimmer-konzert....😉😉😉
    Die Toten Hosen kamen und die Luft brannte. Erst standen wir noch ziemlich weit hinten, was sich denn ziemlich schnell änderte...und so erlebten wir unser Konzert fast auf Tuchfühlung mit Campino und den Hosen in der dritten Reihe...was für ein Konzert...der Adrenalinspiegel war entsprechend hoch...und selbst Marc, den sonst nichts aus der Ruhe bringt, jumpte..
    Viel zu schnell war das Konzert zu Ende und es gab nicht wie in Peking noch eine Aftershow-party...Liverpool spielte heute abend....und Campino ist bekennender Fan...
    Also wurde auf ein Bier noch etwas geplaudert und dann fuhren wir mit einem jungen Berliner, der seit sechs Monaten in Hongkong bei einem Luxus-Orchideen-Züchter arbeitet in Richtung Hotel...und der konnte einiges von Hongkong erzählen....So wußte er, dass jeder Zehnte hier Millionär ist und jeder Fünfte an der Armutsgrenze lebt. (Diese krassen Unterschiede hatten wir auch schon mitbekommen.)
    In Hongkong fährt man nach wie vor mit englischen Nummerschildern, obwohl Hongkong bereits am 01.07.2007 von den Chinesen übernommen wurde. Zum Teil gibt es schon exotische Nummern. So sahen wir einen quittegelben Porsche mit der Nummer Duck2...Autonummern kann man in Hongkong kaufen. Wie wir erfuhren kaufst du erst die spezielle Nummer für recht viel Geld. Danach geht diese Nummer in eine Auktion und du musst für deine bereits gekaufte Nummer bieten....wenn sich dann auch noch ein anderer für diese Autonummer interessiert, kann es auch schon mal teurer werden....so gingen sehr spezielle Nummern auch schon mal für 40 bis 100 Tausend über den Auktionstisch.
    Was ich aber an unserem jungen Metromitfahrer besonders interessant fand, er reist seit dem Ende seines Studiums um die Welt und verdient sich in verschiedenen Ländern das Geld für die Weiterreise. So hat er schon sechs Monate in der Entwicklungshilfe in Sambia gearbeitet, ist durch verschiedene südamerikanischen Länder, wie Bolivien, Chile und Kolumbien gereist, hat einen Roadtrip durch die USA gemacht und ist jetzt in Asien unterwegs....
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    luenetravelling

    Sehr genial

    4/26/18Reply
    Gertraud M

    Tage wie diese 😆✌️👍✌️😊

    4/26/18Reply
    489days Reise um die Welt

    ...😀😊😊😎😎...wünscht man sich Unendlichkeit....😉😉👍🤙✌

    4/26/18Reply
    2 more comments
     
  • Day37

    That's it folks!

    November 17, 2019 in Hong Kong ⋅ ☀️ 26 °C

    Our last day has been a funny old day. Our flight leaves HK tonight at half past midnight that’s half past four UK time and we had to check out of our room by midday.
    The temperature today has been in the early thirties so once we had packed we wandered into town for a leisurely lunch and a final look round. There are any number of upmarket shopping malls in HK most of them occupied by the likes of Armani, Gucci, Rolex talk about Crazy Rich Asians!
    Came back to the hotel mid afternoon and we still had access to the swimming pool and an area set aside for guests like us leaving late in the day.
    It was whilst looking out from the ninth floor where the outdoor pool is that we saw the protesters for the first time. A couple oh helicopters had been circling for some time and then we saw the protesters were gathering by the bridge near the Polytechnic which is close to our hotel. Soon the riot police arrived in force and there was a stand off with protesters one end and police the other. The protesters had thrown bricks all over the road to prevent vehicles passing. Soon petrol bombs were being thrown and tear gas in retaliation by the police. As it stands that is all so far. Jane was talking to a lady whilst getting changed who got caught up with it and is suffering from the effects of tear gas. We shall be making our way to the airport sooner than we would normally do!
    So an eventful end to a marvellous holiday. We have enjoyed every moment and would do it all again in a heartbeat. We have been very lucky with the weather particularly in New Zealand where we were prepared for the worst. We have eaten well, enjoyed some excellent wines and met some interesting people along the way. We have stayed in fifteen different hotels and B&B’s, will have had ten flights and flown over 23,000 miles by the time we return home.
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You might also know this place by the following names:

Hammer Hill, 斧山